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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:08
Mir kam gerade so ein Gedanke: Wenn sie wirklich Angst hatte zu dem Zeitpunkt (fühlte sich beobachtet), dann wäre es ihr doch sicher sehr unangenehm gewesen, dass der Kumpel sie plötzlich da einfach allein in der Telefonzelle stehen lässt und in den Zug springt. Könnte es nicht sein, dass sie in dem Moment sich überlegt hat, doch nicht anzurufen sondern ihm nachzulaufen, die Bahn dann aber nicht mehr bekommen hat? Das könnte erklären, warum sie den Anruf nicht mehr abgesetzt hat. Auf dem frustrierten Rückweg zur Telefonzelle könnte sie dann jemand angesprochen haben, der das beobachtet hat, jemand, den sie wahrscheinlich sogar zumindest flüchtig kannte, und ihr angeboten haben, sie nach Hause zu bringen.


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Ludwig_01
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:13
@cori0815

Du schreibst:
Auf die Filme würde ich nicht viel geben...

Der Filmbeitrag war sehr gut gemacht und von besonderer Suggestivkraft. Dieses "Nicht-Umdrehen" soll andeuten, dass man der Story mit dem Spanner im Gebüsch nicht glaubt. Daher ist es mit voller Absicht so inszeniert und nicht etwa einem schlampigen Dreh geschuldet.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:15
@Ludwig_01

Die XY-Film sind inhaltlich nicht immer stimmig. Wie das in diesem Fall ist kann man kaum beurteilen. Es gibt ja nur wenig veröffentlichte Fakten.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:18
Sie könnte sich auch einfach nicht mehr umgedreht haben, weil sie einen Spanner im Gebüsch vermutete, aber keinen Verfolger auf der Straße, so habe ICH das zumindest im Film interpretiert. Etwa weil da ein Penner im Gebüsch saß weil er sein Nachtlager aufgeschlagen hatte oder sowas.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:19
Ich hatte eben gerade eine private email mit einem anderen Nutzer ausgetauscht.

Es könnte sein, dass der Blutspendedienst entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat was seinen Müll betrifft (verschlossen etc.). Selbst 1995 konnte das ggf. der Fall gewesen sein.

Aber unmittelbar von der Schleissheimer Strasse gibt es bei dem Gebüsch eine Einfahrt, die bis zum hinter liegenden Blutspendedienst führt. dies ist keine öffentliche Strasse sondern nur eine Einfahrt.
An dieser Einfahrt sind auch die diversesten Mülltonnen der angrenzenden Häuser aufgereiht. Frei zugänglich und nicht verschlossen.
In München sind die Mülltonnen sehr grossen Ausmasses - sie sind so konzipiert, dass der Müll von 25 Wohnungen einer ganzen Woche in einer Tonne gesammelt werden kann. Die Tonnen sind ca. 1,60m breit, 1,10m tief und 1,50m hoch
Hinzu kommt, dass damals eines der angrenzenden Häuser eine Gaststätte beinhaltetet - genug Abfall war damit vorhanden. Die Bar war um 2.30 auf einem Montag definitiv zu - eventuell war sogar Ruhetag aber um die Zeit haben die meisten Gaststätten/Bars in der Gegend um 1h geschlossen. In München galt ja schliesslich die Sperrstunde.
Die Abfallcontainer fallen direkt ins Auge - man muss gar nicht gross danach suchen.
Wenn man dort jemanden verschwinden lässt, dann ist es unwahrscheinlich dass er gefunden wird.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:19
Ich denke, dass kleine, normale Sachen, die jeden Tag x-beliebig passieren, oft von Hinterbliebenen unheimlich wichtig angesehen werden.

Wenn jemand vor seinem Verschinden zB sagt - "Puuuh, keine Lust mehr, Montag ist ein Misttag" war das DIE große Ankündigung - aber wie oft sagt man mal sowas?

Ich habe ein paar Posts eher schon mal gesagt, dass man sich auch "mal" beobachtet vorkommt. Und auch mal zu Freunden sagt "Ey. Total komisch, grade." Aber wie oft setzt man sich danach weinend in eine Ecke und hat Angst "dass DIE gleich kommen und mich holen".


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:21
crabbitrabbit schrieb: "dass DIE gleich kommen und mich holen"
Hä, hab ich was verpasst? Wo wurde das denn gesagt?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:24
...

Ich habe ein paar Posts eher schon mal gesagt, dass man sich auch "mal" beobachtet vorkommt. Und auch mal zu Freunden sagt "Ey. Total komisch, grade." Aber wie oft setzt man sich danach weinend in eine Ecke und hat Angst "dass DIE gleich kommen und mich holen".


Wenn MAN sich beobachtet fühlt.
Von xyz.
Das "ungute" Gefühl.

MAN setzut sich deswegen nicht auf den Boden und heult, wegen jedem mulmigen Gefühl.

"DIE" als der/die/das Verursacher des Gefühls, was meistens nur der eigene Verstand ist - man wird nicht beobachtet.


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matula73
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:30
War um 2:30 Uhr eigentlich der Taxistand besetzt, der sich direkt neben der Telefonzelle am Stiglmaierplatz befindet? Zumindest einem Taxifahrer hätte doch eine derart aufgestylte Frau auffallen müssen.


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Ludwig_01
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:32
@cori0815

Liebe Cori,
es stimmt natürlich, dass die XY-Filme nicht immer die Wahrheit zeigen. Das kann mehrere Gründe haben wie z.B. der Tatablauf ist nicht mit hinreichender Sicherheit bekannt, soll aber gezeigt werden, oder aber es wird z.B. bewusst aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geschummelt, weil es für die Aufklärung unerheblich ist, wie die minderjährigen Kinder/Geschwister des Mordopfers heißen.
Aber bei den zentralen Aspekten wird mit großer Exaktheit gearbeitet. Und die Qualität der Beiträge ist in letzter Zeit deutlich gestiegen.


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matula73
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:36
Wenn ich mich beobachtet fühle, dann habe ich jedenfalls ein "stechendes" Gefühl und drehe mich instinktiv mehrmals um. Dieses Gefühl hält dann in der Regel auch für längerer Zeit an, der Mensch ist nun mal genetisch darauf getrimmt ist, die Umwelt ständig auf mögliche Gefahren hin zu bewerten.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:40
Vielleicht hat sie das ja auch, als aber nix weiter passiert ist, und sie mit dem Freund gequatsch hat, wird es nicht in eine große Panikattacke ausgeartet sein.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 17:45
@all
Habe eure interessanten und zum Teil sehr konstruktiven Äusserungen mit großem Interesse gelesen.
Mir läuft es jedenfalls bei diesem Fall eiskalt den Rücken herunter...

Ich hoffe sehr, dass sich der Fall, das mysteriöse Verschwinden, oder das schreckliche Verbrechen vor allem in Sinne der Hinterbliebenen aufklärt.


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bohogirl
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 18:59
habe gelesen, dass sonja der dark-wave bewegung angehört hat.

ich finde sooo extremst aufgestylt wie manche hier schreiben oder es interpretieren, war sie jetzt nicht gerade mit der alten lederjacke von ihrer oma und pulli und lederhose. für viele mädels nichts spektakuläres, eher noch normales outfit zum weggehen, egal ob kneipe oder disco. da gibts viel extemere outfits mit knappen röckchen /minikleidchen viel dekollete usw.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 19:49
Was nicht passt ist die Kleidung und die Absturzkneipe. Das ist keine Dark Wave Kneipe gewesen - der Pulverturm war so ein Beispiel aber garantiert nicht der "Vollmond". Wenn man sich trotzdem so stylt, dann vermutlich nur um besonders aufzufallen bzw. um jemanden zu gefallen. Meine Theorie ist ja, dass sie gehofft hatte, entweder im Vollmond oder im Hexenkessel jemanden zu treffen.

Der Taxistände am Stiglmaierplatz sind vermutlich werktags gegen 02.30h nicht mehr besetzt gewesen.Ganz ausschließen kann man es nicht aber eher unwahrscheinlich.

Was nicht passt ist die Sache mit der Beobachtung im Gebüsch. Das ist keine Stelle wo jemand in den Büschen hockt um Leute zu beobachten. Es war eine kalte Frühlings-Nacht. Die Wahrscheinlichkeit dass sich jemand in den Büschen versteckt und darauf hofft dass jemand kommt, tendiert gegen Null.Nicht an dieser Stelle.
Auch kann er ihr nicht gefolgt sein und sich dann heimlich in den Büschen versteckt haben. Die Schleissheimer Strasse hat die typische Haus-an-Haus Bebauung - einzig dort wo die Büsche sind ist etwas Freiraum. Um sich da zu verstecken muss er aber unmittelbar nach ihr in den Büschen verschwunden sein. ne, das geht überhaupt nicht ohne aufzufallen.


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bohogirl
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 20:15
http://www.ardmediathek.de/bayern-2/notizbuch-nah-dran-bayern-2?documentId=12596912

hört euch das mal an: da erzählt die mutter wie es damals bei der polizei war. erst ende april 1995 kam sonjas fall zur mordkommission.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 20:41
das ist eben so, sie war nunmal 19 damals und nicht 13. keine anhaltspunkte auf ein Verbrechen- keine Ermittlungen


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SeelenStein
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 20:43
4) fand ich den ganzen beitrag sehr seltsam gefärbt. Da war immer wieder vom "schüchternen blonden mädchen" die rede.
gezeigt wurde aber das bild einer ungewöhnlich attraktiven jungen frau mit nasenring , viel schmuck , die auffallend sexy angezogen war und einen mehrtägigen "partymarathon" hinter sich hatte... .
Die "eigentlich" nicht mehr weg wollte, sich dann aber sehr auffwändig zurecht machte - um in eine absturzkneipe und dann zu einer privatfeier in einer wohnung zu gehen...?
Das paßt meiner meinung nach alles nur sehr schwer zusammen.
Auch Mädchen die gut aussehen und sich sexy anziehen können dennoch schüchtern sein..
Zum Thema sexy aufbrezeln...
Ich denke Sonja wusste ganz genau um ihre Reize.. und ich denke, dass sie auch ein wenig eitel war.. und schliesslich wollte sie ihre neue Lederhose anziehen..

ICh find da wirklich nichts dabei, dass sie sich so wie geschrieben "aufbrezelte"..

Hab das früher auch so gehandhabt wenn ich weg bin.. ich hab das für mich gemacht..


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SeelenStein
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 20:46
Neo1975 schrieb:Was nicht passt ist die Sache mit der Beobachtung im Gebüsch. Das ist keine Stelle wo jemand in den Büschen hockt um Leute zu beobachten. Es war eine kalte Frühlings-Nacht. Die Wahrscheinlichkeit dass sich jemand in den Büschen versteckt und darauf hofft dass jemand kommt, tendiert gegen Null.Nicht an dieser Stelle.
Ich glaube auch nicht daran, dass dort Jemand war..
Aber man kennt es vllt auch selbst.. gerade als Frau (Männer habens ja einfacher ;) )
Frau muss austreten und egal wo sie das macht, kann sie sich beobachtet fühlen..

wer weiss.. vllt war sie in den Büschen nicht die Einzige, die pullern musste..


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Der Fall Sonja Engelbrecht

30.11.2012 um 23:11
Ich kenne den Fall schon von Ungeklärte Morde auf RTL II. Ich bin mir sicher, dass die Version des Freundes nicht stimmt. Sonja Engelbrecht ist nie am Stiglmeierplatz gewesen. Das einzige was bewiesen ist, ist der Kneipenbesuch, den Zeugen bestätigen. Was danach passierte, kann nur geklärt werden, wenn die Beteiligten die Wahrheit sagen. Wenn der Freund in die Nachttram gestiegen ist, war Sonja zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei ihm. Vielleicht hat ein Streit dafür gesorgt, dass sie sich schon früher von ihrem Freund trennte. Sonja hatte zwar eine Bahnfahrkarte, war zum Zeitpunkt des Trennens aber an keiner öffentlichen Haltestelle. Deshalb hat ihr Freund seine Telefonkarte hergegeben. Sonja Engelbrecht ist an einer Stelle verschwunden, die nur der Freund wissen kann. Mit einem Verbrechen hat er meines Erachtens nichts zu tun.


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