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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:15
@elisacol

Dass kann schon sein, dass die Teile einfach weg mussten.

Wenn er es aber schaffte Mord, Zerteilung, Aufbewahrung in der Kühltruhe und Verschwindenlassen des überwiegenden Restes so durchzuführen, dass nichts davon auffällt,
warum dann nicht auch den Arm und den Fuss?
Diese Teile z.B. mit einem Klappspaten einfach etwas tiefer im Wald einzubudeln wäre doch wesentlich sicherer und auch nicht wirklich ein logistisches Problem, dass er nicht bewältigen können sollte.

Da spielt für mich schon ein gewissen"Findenlassenwollen" mit oder es war ihm einfach völlig egal.
Aber zum endgültigern Versteck taugt das wenig, wenn die erste Müllsammelmannschaft gleich drüber stolpert.
Und diese Ramadama Aktionen verlaufen ja eher in der Nähe von bewohntem Bereich.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:15
@cori0815

Habe ich oben schon, lies meine vorherigen Postings.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:15
Ist es nicht so, dass "je auffälliger, desto unauffälliger"?


Wenn irgendjemand heimlich im Schatten an etwas herumkramt, ist das (zumindest für mich) seltsamer, als jemand, der bei hellichtem Tage etwas macht.

Warum also nicht am Tag Körperteile herumtragen, das würde doch niemand erwarten!
(Taxi These: jemanden in ein Taxi steigen zu sehen ist auch kein einprägsames Ereignis, weil als "normal" angenommen und ausgeblendet)


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:16
Oder in der Bahn.


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simo1976
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:18
Naja, wenn man bedenkt, daß sie gefroren waren und nicht geschnüffelt haben, während er sie abtransportiert hat... nicht abwegig, daß er sich völlig normal verhalten hat und z.B. die S-Bahn genommen hat.
Ich weiß nicht wirklich, wie sich solche Menschen verhalten, aber ich glaube, sie tun es eher heimlich, wie den Mord an sich auch.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:18
Und dann lassen sich auch Kleinzerteilte Körperteile recht gut beseitigen. Mal hier im Müllcontainer, mal da. Am besten noch einen Tag vor der Abholung.


Und das nicht einmal zwangsläufig als Nacht- und Nebel-Aktion.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:20
Wohlmöglich hat der Täter auch mehrere Arten der "Entsorgung" durchprobiert.


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elisacol
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:20
Vorausgesetzt der Täter ist so kontrolliert und rational, was nicht sein muss, wie ich beschrieben habe. Wie zielstrebig und triebhaft er sich bei der Umsetzung der Tat verhält muss nicht zwangsläufig auf den Rest seines Wesens zutreffen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:21
Was ich an dem Fund bei der Ramadama-Aktion seltsam finde:

Die Leichenteile können noch nicht lange dort gelegen haben, sonst hätten sie Tiere (Wildfraß) oder herumrennende Hunde angelockt. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der Täter (aufgrund seines Wohnortes?) wusste, dass die Aktion stattfindet und dachte, schaun mer doch mal, ob die das einfach wegräumen oder ob jemand nachguckt. Und wenn jemand nachguckt, na, egal, dann finden sie mich trotzdem nicht...

Aber vielleicht war es auch Zufall - er dachte, es ist da gut versteckt und das war es dann doch nicht...

Die anderen Teile waren halt besser versteckt und wurden nicht gefunden - ist für mich kein Widerspruch... bei Fällen, wo Leichen zersägt und verteilt wurden, wird ja ganz selten der ganze Körper gefunden...


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elisacol
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:21
@crabbitrabbit
Das denke ich auch. Als die erste Methode offensichtlich gescheiter ist, hat er sich etwas anderes überlegt. Das ist schon nicht mehr logisch, sondern bedingt sich selbst.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:23
@crabbitrabbit

Ja, das habe ich mir auch gedacht: man muss nicht sonderlich abgebrüht sein, um z.B. in einer Alditüte ein Leichenteil rumzutragen - das weiß ja keiner und normalerweise fragt ja auch keiner in der S-Bahn: was haben Sie denn hier in ihrer Tüte....

(Fiel mir nur ein, weil ich - nur bedingt vergleichbar - auch schon mal eine benutzte Windel in meiner Aktentasche über eine Messe getragen habe, weil es gerade keine Möglichkeit gab, diese zu entsorgen. Mir kam das zwar komisch vor, aber außer mir wusste ja niemand, was ich in der Tasche habe...)


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simo1976
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:25
Das einzige, was ich sehr schade finde, ist, daß wir durch unsere Überlegungen nicht dazu beitragen können, diese Fälle zu lösen. Ich würde es den Eltern gönnen und vor allem den Opfern.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:26
Ieeeh!!! ;)


Ich denke auch - wenn jemand eine Leiche zersägen kann, der trägt sie auch "locker" herum.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:28
Hier wird übrigens seit 2010 noch eine schlanke , blonde Frau vermisst. Ebenfalls spurlos verschwunden.. sie lebte 54 km von München entfernt.


http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/vermisste-toelzerin-marion-kuntara-tz-959730.html


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simo1976
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:30
Ohne Frage: gefrorene Körperteile fallen nicht auf. Alles in eine Sporttasche gepackt, inkl. Klappspaten - merkt kein Mensch.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:30
Der (Serien-)Mörder hat sein erstes Opfer (Kristin) in eine Tiefkühltrühe gelegt - später hat er sie dann zersägt und die diversen Leichenteile entweder teilweise oder vollständig verstreut.
Mal angenommen, er hat dies einfach nur deshalb gemacht, um die Leiche zu dem damaligen zeitpunkt los zu werden.
Also dieser jemand wollte in jedem Fall die Leiche los werden - nachdem die Leichenteile gefunden worden sind, fielen diverse Szenarien der Polizei (Menschenhändler, Selbstmord etc.) in sich zusammen. Es blieb einzig Mord und damit erhöhte sich der Druck der Ermittlungen.
Insofern war es für einen Serienmörder wesentlich "schlauer" wenn bei seinem 2. und 3 Mord gar keine Leiche auftauchen lässt. So konnte er sich sicher sein, dass die Ermittlungen auch in alle anderen Richtungen laufen - und nicht nur als Morddelikt gelten.
Vom 2. und 3. Bermisstenfall werden nie Leichenteile gefunden - somit gibt es auch keine Serientäter-Berichterstattung in den Medien.

Villeicht ist ihm die Polizei bei den Ermittlungen nach dem Fund von Kristine bereits sehr nahe gewesen. Viele Morddelikte der Vergangenheit zeigen ja, dass Täter vor der Entdeckung bereits mal von der Polizei überprüft worden sind.


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simo1976
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:35
Ah, der Leichnam wurde erst später zersägt? Das habe ich nicht lesen können, nur, daß die Leichenteile gefroren waren - ob nun nach der Tat direkt zerstückelt (wie ich es vermutet habe) oder erst hinterher, wusste ich nicht.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:35
xy


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:36
Gefrorene Teile zu zersägen macht sicher auch weniger "Dreck"?
Offenbar hat er sich ja behelfen müssen, eine Flex und eine Axt - ist ja überall zu bekommen und nur eingeschränkt professionell.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 15:39
Oh Gott, ich muss mich jetzt etwas entschuldigen, aber um meinen Punkt anschaulicher zu gestalten...


Eine Tomate zu zerschneiden hinterlässt mehr Saft und "Inneres", als wenn man es in einem gerfrorenen Zustand machen würde.

Es war also wohl ein Ort, zu dem viele Leute Zutritt haben, sonst könnten ihm solche Spuren egal sein.

Vielleicht also im eigenen Keller oder in der Wohnung (Wanne?)


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