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Mord in Wolfsburg

Mord in Wolfsburg

17.07.2018 um 19:14
Ich stelle mir die Frage, ob die Möbellieferanten, wenn sie zufällig Zeuge geworden wären, auch ermordet worden wären ?


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Mord in Wolfsburg

17.07.2018 um 19:47
Grizzlyhai schrieb:Ich stelle mir die Frage, ob die Möbellieferanten, wenn sie zufällig Zeuge geworden wären, auch ermordet worden wären ?
Ich stelle mir die Frage, ob die Möbellieferanten die Leiche finden sollten.


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Mord in Wolfsburg

17.07.2018 um 20:34
brennan schrieb:Ich stelle mir die Frage, ob die Möbellieferanten die Leiche finden sollten.
Ich denke eher, dem Täter war das egal. Auftrag erledigt und Nix wie weg.


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Mord in Wolfsburg

18.07.2018 um 23:25
ich möchte diesen Artikel einfach noch einmal zur Erinnerung aufrufen. (gepostet v. 12.12.13 um 11:37h von Claudiaa

https://www.allmystery.de/fcgi/?m=redirect&post=11220310&wb=http%3A%2F%2Fwww.stern.de%2Ftv%2Fsterntv%2Fungeklaerter-mord...

S.B. soll u.a. für Dienstfahrzeuge zuständig gewesen sein bei der V.A.G.Leasing GmbH,
...für Polizeifahrzeuge?


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Mord in Wolfsburg

18.07.2018 um 23:35
????? ... irgendwie passt da was nicht. Für mich klingt das sehr merkwürdig.


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Mord in Wolfsburg

19.07.2018 um 07:24
@mo377 der Link funktioniert nicht mehr.


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19.07.2018 um 13:53
Wenn Frau Bittner in den Abgasskandal involviert wäre, könnte man mal anfangen zu spekulieren. Aber es wurde doch immer wieder gesagt, dass Frau Bittner bei VW keine Position hatte, durch die man in irgendwas hineingeraten könnte.
Lediglich ihr Mann berichtete, dass sie Sorgen hatte, die mit dem Job zu tun hatten. Man hat nichts davon gehört, dass das einer der Kollegen bestätigen konnte.
Wenn es wirklich etwas so Gravierende gegeben hätte, dann wüsste ihr Mann auch von Details und nicht nur, dass sie Sorgen hatte. Wenn ich ganz ganz große Sorgen habe und will es meinem Mann nicht erzählen, dann gackere ich auch nicht!
Kein Wunder also, dass er verdächtig ist.
Ich hatte es ja schon mehrfach geschrieben. Durch die Kreuzfahrt trotz Ehekrise ist er bei mir sowieso verdächtig.


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19.07.2018 um 14:11
Grizzlyhai schrieb:@mo377 der Link funktioniert nicht mehr
Bei mir funktioniert er, musste aber 2 - 3 Mal klicken.


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Mord in Wolfsburg

21.07.2018 um 12:10
Nach dem Mord Ende 2012 blieb eine traumatisierte Familie Bittner zurück. Im Fokus der Kripo: Der Witwer,
während der gesamten Ermittlungsdauer der Hauptverdächtige (aus Sicht der Polizei). Nach dem Tod seiner Frau hat er schwere Schlafprobleme, kann sich kaum länger als eine Stunde am Tag auf etwas konzentrieren. Er ist oft krankgeschrieben, lässt sich von einem Psychotherapeuten behandeln. Freunde und Familienmitglieder haben sich von ihm (als Haupttatverdächtigen) abgewendet.

Frank Bittners Anwalt kritisiert die Ermittlungen der Polizei, siehe
Beitrag von Vernazza2013, Seite 2

Der Anwalt des Witwers legt nach. Er verurteilt das aus seiner Sicht „verantwortungslose Handeln“ der Ermittler. „Die Aufgabe des Staates ist es, Verbrechen aufzuklären. Aber es ist genauso Aufgabe, vor unberechtigten Anschuldigungen zu schützen. Seit einem Jahr (Ende 2013) wartet mein Mandant geduldig darauf, dass er rehabilitiert wird. Die Ermittlungen gegen ihn haben zu keinem Ergebnis geführt, aber das Verfahren wird künstlich am Leben gehalten und den Töchtern wird damit vermittelt, sie würden mit einem angeblichen Mörder unter einem Dach leben. Das treibt meinem Mandanten an den Rand der Belastbarkeit“, kritisiert er scharf.

Quelle: Beitrag von Vernazza2013, Seite 2

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft Braunschweig ist diese Kritik nicht angebracht. „Es handelt in diesem Fall um ein gezieltes Tötungsdelikt. Die Ermittler müssen ALLEN Anhaltspunkten und Indizien nachgehen, ob sich irgendein Tatverdacht ergibt. Das ist ihre Pflicht."

Stellungnahme der Polizei: "Wir wollen nicht nur herausbekommen, wer der Täter war, sondern wer ein Interesse hatte, dass das Opfer ermordet wurde. Wir haben dazu VERSCHIEDENE Theorien entwickelt, aber genauso haben wir auch schon andere Theorien verworfen."

Quelle: Beitrag von Vernazza2013, Seite 2

Hat sich die Kripo in Wolfsburg durch die "öffentliche Vorverurteilung" des Beschuldigten möglicherweise selbst zu sehr unter Zugzwang gesetzt?


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21.07.2018 um 19:22
Es war meiner Meinung nach nie eine öffentliche Vorverurteilung. Es wurde ermittelt. In jede Richtung. Dass er immer wieder im Fokus stand, war leider mit selbst verschuldet. Das merkwürdige Verhalten am Tattag, wo er es kaum erwarten konnte, die neuen Möbel zu sehen und extra heimfuhr. Und auch der Auftritt im Fernsehen mit dem ominösen Brief, dessen Passagen meiner Meinung nach stark aus dem Kontext gerissen sind, um einen Verdacht entstehen zu lassen. Würde man ihn im Kontext lesen, wäre sicher offensichtlich, worum es geht. Diese Dinge haben einen Beigeschmack. Das macht ihn keinesfalls zum Mörder. Aber dass er im Fokus steht, ist nicht ungewöhnlich, finde ich.


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21.07.2018 um 21:19
@PurePu
Inwiefern war das Verhalten am Tattag merkwürdig?

Beitrag von Lara1973, Seite 16

"Ein Nachbar macht die schreckliche Entdeckung
Rückblick: Sabine Bittner steht an ihrem Todestag gegen 6.30 Uhr auf. Ihr Mann hat sich bereits verabschiedet, da er vor der Arbeit seine Winterreifen bei der Werkstatt abgeben will. Etwa eine Stunde später besucht die 47-Jährige ihr Sportstudio. Später wird Frau Bittner von einer Zeugin beim Einkaufen in einem Aldi-Markt im Wolfsburger Stadtteil Nordsteimke gesehen. Videoaufzeichnungen belegen außerdem: Sabine Bittner geht noch in den nahegelegenen Real-Markt und verlässt ihn um 10:06 Uhr mit Einkäufen.

Kurz darauf sieht ein Nachbar, dass der VW-Sharan der Frau in der Einfahrt des Wohnhauses steht. Die hintere Autotür und die Haustür sind geöffnet – offenbar bringt die Familienmutter die Einkäufe ins Haus. Am Vormittag des 29. Novembers erwartet die Familie außerdem noch eine Möbellieferung. Als die Möbeltransporteure gegen elf Uhr klingeln, wird ihnen nicht geöffnet. Die Mitarbeiter der Möbelfirma sehen durch die Haustür mehrere, unausgepackte Einkaufstüten im Flur stehen. Sie gehen einmal um das Wohnhaus herum und entdecken eine geöffnete Terrassentür. Sie wenden sich an einen Nachbarn, der Frank Bittner im Büro anruft.

Der Ehemann bittet seinen Nachbarn, in das Wohnhaus zu gehen und nachzuschauen, warum seine Frau den Möbelpackern nicht geöffnet hat. Dabei macht der Nachbar die schreckliche Entdeckung: Sabine Bittner liegt in einer großen Blutlache auf dem Küchenboden. Er fordert Frank Bittner auf, sofort nach Hause zu kommen, seine Frau sei schwer gestürzt. Dann bringt der Nachbar sie in eine stabile Seitenlage, fühlt den Puls und verständigt den Notarzt. Zu diesem Zeitpunkt ist Sabine Bittner schon tot. Sie war mit zwei Genickschüssen in ihrer Küche erschossen worden."

Beitrag von pfiffi, Seite 14

In "Aktenzeichen xy..." wurde dies tatsächlich anders dargestellt. Klingt komisch, is aber so...
Beitrag von pfiffi, Seite 17


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Mord in Wolfsburg

21.07.2018 um 22:19
@VWFSMorddrohg
Ich kenne nur die Darstellung von Az. XY und habe es so in Erinnerung, dass er mehrfach anruft und auf den AB spricht, ob die Möbel schon da sind und dann plötzlich zu Hause vorbeikommt, um die Möbel anzusehen. Und das ist für mich in der Tat merkwürdiges Verhalten, weil es bei dieser Darstellung so klingt, als hätte er schon eine Vorahnung und wäre eben nicht wegen der Möbel, sondern wegen seiner Frau nach Hause geeilt. Und daraus resultiert dann meine Feststellung, dass das Verhalten merkwürdig aufgefasst werden könnte.


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Mord in Wolfsburg

22.07.2018 um 07:33
Es liegt auf der Hand, dass Sabine Bittner Opfer eines Auftragskillers wurde. Mehrere Indizien sprechen dafür (lt. Kripo). Allerdings war Sabine Bittner ein völlig untypisches Opfer für einen Auftragsmord. Die zweifache Mutter hatte ein sozial intaktes Umfeld, einen gut bezahlten Job und wohl keine Kontakte ins Milieu.

Aufgrund der rücksichtslosen Vorgehensweise könnte man schlussfolgern, dass auch der Auftraggeber über eine hohe kriminelle Energie verfügt und möglicherweise eine eine langjährige vertrauensvolle "Geschäftsbeziehung" zu diesen Kreisen pflegt.

Wenn man als Normalbürger Kontakt mit dem Milieu aufnimmt und dort nach einer Waffe oder einem Killer fragt, wird man zu 99,9% verar...t. Um einen echten Profikiller zu engagieren, braucht man schon exzellente Kontakte und das nötige Kleingeld. Denn lt. Kriminologe Christian Pfeiffer sind "'gute' Auftragskiller selten in Deutschland. Und ihr Anheuern ist mit einem großen Mitwisser-Risiko verbunden."

Demzufolge kommt für mich der Witwer als Auftraggeber nicht in Frage. Schwer vorstellbar, dass er über entsprechende Kontakte ins Milieu verfügte. Und selbst wenn - die Polizei hätte dies vermutlich herausgefunden.

Seit ca zwei Jahren ruhen die Ermittlungen. Bedauerlicherweise wurden weitere Ermittlungsansätze offenbar nachrangig priorisiert...
Beitrag von pfiffi, Seite 6


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Mikemyers
ehemaliges Mitglied

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22.07.2018 um 09:46
VWFSMorddrohg schrieb:Es liegt auf der Hand, dass Sabine Bittner Opfer eines Auftragskillers wurde.
...oder von jemandem, der es aussehen lassen wollte, wie ein Auftragsmord, was mir deutlich wahrscheinlicher scheint.
Wolfsburg ist nicht Chicago. Auch wenn das hier viele gerne so hätten.
Manchmal ist die Lösung, gerade bei diesen mystisch aufgeblasenen Fällen, ganz einfach.
Das wird hier nichts anderes sein.


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22.07.2018 um 10:08
@Mikemyers
Das denke ich auch von Anfang an. Es sollte so aussehen, als sei es ein Auftragskiller und zack denkt man an VW bzw. etwas Berufliches oder die ominösen Taxifahrten, an die ich im übrigen auch nicht glauben kann.


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22.07.2018 um 13:18
@Mikemyers
@PurePu

Wenn es nur so aussehen sollte wie ein Auftragsmord, dann hat der Mörder aber einen verdammt guten Job gemacht, dass es wie ein Auftragsmord aussah. Nicht nur, dass er die Ermittler überzeugt hat, dass es ein Auftragsmord war. Nein, er hat als Fake-Auftragsmörder ohne entsprechende Erfahrung keine Spuren hinterlassen und ist bis heute nicht aufgeflogen.

Ich persönlich glaube an einen Auftragsmord, allerdings eher mit persönlichem Bezug als geschäftlichem. Es wurde hier teilweise so dargestellt, als sei das Beauftragen eines Auftragsmörders für eine Einzelperson ohne Bezug zum kriminellen Milieu quasi unmöglich. Die Kontakte können aber geknüpft werden, wenn die entsprechenden finanziellen Mittel vorhanden sind, gerade in unserer globalisierten Welt. Mehr ins Detail will ich aus naheliegenden Gründen nicht gehen. Eine Privatperson mit genug Geld könnte einen Mord in Auftrag gegeben haben, um sich selbst nicht die Finger schmutzig zu machen und den Verdacht auf sich zu lenken. Es muss sich nicht um die große Verschwörung eines Großkonzerns handeln, der ein Exempel an einer einfachen Angestellten statuiert, wie es hier häufiger insinuiert wird. Das scheint mir tatsächlich zu weit hergeholt. Die Gefahr, dass die Hintergründe trotz des Mordes auffliegen wäre viel zu hoch. Ein in Auftrag gegebener Mord durch höchste Kreise eines Großkonzerns? Und es kommt raus? Dagegen wäre der Dieselskandal ein Fliegenschiss.


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Mord in Wolfsburg

22.07.2018 um 14:04
Die Vermutung eines Auftragmords kommt von der Polizei. Die könnten das aus dem Kaliber und den Patronen geschlossen haben. Vielleicht ist sogar eine bestimmte Waffe damit in Verbindung zu bringen.
Da aber nichts weiteres rauszufinden war, kann es sich entweder und viel Glück oder aber um „Profis“ handeln.


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Mikemyers
ehemaliges Mitglied

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Mord in Wolfsburg

22.07.2018 um 14:18
swinedog schrieb:Ich persönlich glaube an einen Auftragsmord, allerdings eher mit persönlichem Bezug als geschäftlichem
Genau so sehe ich das auch. Ihr Arbeitgeber steht derzeit mit Rekordstrafen und Kartell-Klungelei und Schummelei ständig in den Schlagzeilen.
Da ist es besonders "schön" so einen Mord damit in Verbindung zu bringen.
Ist aber Unsinn.
Auftragsmord? Wegen mir, wobei ich immer noch glaube, dass dies absichtlich so inszeniert wurde.
Aber persönliches Motiv: unbedingt.


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22.07.2018 um 22:26
PurePu schrieb:oder die ominösen Taxifahrten, an die ich im übrigen auch nicht glauben kann
Ich habe eigentlich keinen Zweifel daran, dass die Taxifahrten stattgefunden haben, nur werden sie unter Umständen einen ganz einfachen Grund gehabt haben. Sei es nur, dass sie einfach keine Lust auf großes Gerede in der Nachbarschaft hatte. Woher sie jetzt kommt, wohin sie ging..,
Wolfsburg ist irgendwie dann doch ein Dorf. Trotz der Einwohnerzahl 😉 ich bin dort geboren und aufgewachsen und manchmal muss man sich wirklich wundern was die Nachbarn für Zeit und energie haben. Wie überall wo anders wohl auch.
Ich denke, dass der Mörder bis jetzt einfach nur unverschämtes Glück hatte nicht gefunden worden zu sein und eher im privaten Umfeld zu vermuten ist als im beruflichen. Die Theorie, dass sie im VW-Konzern irgend ein „großes Ding“ hätte aufdecken können halte ich für unwahrscheinlich. Dafür hat man als normaler Angestellter einfach einen viel zu kleinen Einblick.


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23.07.2018 um 08:49
Vargas schrieb:Die Theorie, dass sie im VW-Konzern irgend ein „großes Ding“ hätte aufdecken können halte ich für unwahrscheinlich. Dafür hat man als normaler Angestellter einfach einen viel zu kleinen Einblick.
Selbst der Vorstandsvorsitzende wusste nichts vom Dieselbetrug :troll:


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