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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

467 Beiträge, Schlüsselwörter: Fahrrad, Hannover, 2000, Eilenriede, Inka Köntges August 2000 Vermisst

Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

16.10.2015 um 16:00
@Jolande
Jolande schrieb:Dass der Gedankengang absurd ist, habe ich auch nicht gesagt.
War auch nicht auf deine Äußerung bezogen, sondern ist im allgemeinen zu verstehen.

Wir verfolgen mal den Fall weiter, vielleicht ist es einfach zu früh, jetzt schon zu resümieren...

Analyser


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Ingrid1
ehemaliges Mitglied

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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

16.10.2015 um 16:30
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Ehemann etwas damit zu tun hat. Die beiden haben kurz vorher geheiratet. Konflikte, die vielleicht entstehen könnten, wenn einer gläubig ist, der andere aber nicht, scheint es nicht gegeben zu haben.

Da stimme ich @Jolande zu. Wie sollte er sie aus der Wohnung und dann weg transportiert haben? Treppe runterziehen und mit dem Fahrrad oder dem Linienbus?

Ich könnte mir eher vorstellen, dass ein als Jogger getarnter Täter eine Fußverletzung simuliert hat und Inka dazu bewegen konnte, sie auf dem Gepäckträger mitzunehmen und evtl. sogar nach Hause zu fahren. Das würde auch das fehlende Fahrrad erklären.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

17.10.2015 um 09:15
Ich halte das Abtauchen zwar auch für eine Möglichkeit, gerade im Hinblick darauf, dass sich I. K. scheinbar als Versagerin fühlte und möglicherweise war das auch erstmal nur eine Kurzschlussreaktion. Vielleicht findet man dann hinterher nicht den Mut, sich bei Angehörigen zu melden, aus Scham oder was auch immer.

Aber dass sie sich dann so gar nicht bei ihrer Zwillingsschwester und den Eltern meldet, wenigstens ein kurzes Lebenszeichen gibt, das kann ich mir nicht vorstellen. Denn scheinbar war das Verhältnis zu ihrer Familie gut und intakt.

Ich glaube nicht, dass M. K. ein Auto besaß. Insofern ist der Abtransport schon schwierig. Die einzige Möglichkeit wäre wohl eine größere Baugrube in der Nähe. Mag sein, dass in diesem innenstadtnahen Bereich zu diesem Zeitpunkt irgendein Bauvorhaben lief. Hier in der Stadt wird ja immer irgendetwas gebaut.

@Ingrid1

Kennst Du die Eilenriede? Scheinbar nicht, sonst würdest Du nicht auf diese Idee kommen. Man kann vielleicht in der Eilenriede jemanden mal fix bewusstlos schlagen oder auch töten aber man kann ihn an einem Werktag im Sommer zur Zeit des Berufsverkehrs UNMÖGLICH abtransportieren. Dieser Wald ist kein Wald im herkömmlichen Sinne, dort ist wirklich sehr viel los und man hat dort fast nie seine Ruhe. Selbst bei schlechtem Wetter kann man in den abgelegeneren Ecken kaum mal 5 Minuten allein sein.

Ich weiß natürlich auch nicht was passiert ist, aber für mich wurde I. K. definitiv nicht an diesem Morgen gegen ihren Willen aus der Eilenriede verschleppt. Das geht einfach nicht.


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Ingrid1
ehemaliges Mitglied

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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

17.10.2015 um 11:27
@Yamaica

Ich kenne die Eilenriede nicht, habe aber alles aufgenommen, was Ortskundige geschrieben haben.

Wahrscheinlich habeich mich zu schwammig ausgedrückt. Also ich schreib einfach mal ausführlicher, was ich mir vorstellen könnte:

Inka radelt durch die Eilenriede und trifft auf jemanden, der es auf sie oder eine andere Frau abgesehen hat. Er humpelt wie Rumpelstilzchen auf dem Weg rum. Die hilfsbereits Inka fragt ihn, ob sie ihm vielleicht helfen kann. Er erzählt ihr, dass er sich den Fuß umgeknickt hat. Inka nimmt ihn, der angeblich nicht mehr auftreten kann auf dem Gepäckträger mit, fährt ihn nach Hause und hilft ihm dort noch die Treppen hoch.

Eine Frau mit einem Mann auf dem Gepäckträger fällt auch in einer belebten Gegend nicht auf. Und bei meiner Version wäre Inka ja in dem Glauben, eine gute Tat zu tun.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

17.10.2015 um 11:42
Dass sie aus der Eilenriede verschleppt wurde, ist unwahrscheinlich, aber nicht ganz auszuschließen. Ich kenne die Eilenriede recht gut. Im Bereich der Kleingärten ist es auch bei Sonnenschein und gutem Wetter durchaus mal möglich, fünf Minuten alleine zu sein. Meist trifft man auf andere Leute, aber manchmal auch nicht. Aber ich gebe @Yamaica recht, sicherlich ist sie nicht gegen ihren Willen verbracht worden.

Das Szenario mit dem Fahrrad ist denkbar, aber ich kann es mir nicht vorstellen. Sie war extrem zuverlässig und ehrgeizig, sicher hätte sie nichts getan, was ihrem pünktlichen Erscheinen in der MHH entgegen stand. Sie kannte den Weg ja nicht gut und wusste nicht genau, wie lange sie brauchen würde.

Allerdings könnte ein Fahrzeug beteiligt sein, das die Eilenriede befahren darf, etwa ein Forstfahrzeug oder Fahrzeuge der Firma, die die öffentlichen Toiletten anfahren, oder Lieferwagen. Auch unwahrscheinlich, aber denkbar.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

17.10.2015 um 19:14
Der Fall wird zur Zeit jeden Dienstag Abend im NDR2 Radio behandelt. Diesen Dienstag lief die dritte Folge, wer Interesse hat sich die ersten drei Folgen anzuhören, hier der Podcast dazu......

http://www.ndr.de/ndr2/sendungen/taeterunbekannt/podcast4282.html


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

20.10.2015 um 19:37
@InsaneMenace

Danke für den Tipp aber auf den Seiten vorher wurde diese Hörfunkreihe mehrfach erwähnt ;-)

Tja, diese Zeugenaussagen... Alles Wischi-Waschi.

Interessant wird es in der nächsten Woche, wenn von diesen merkwürdigen, mehrfachen Anrufen berichtet wird. Davon war in den Medien bisher auch immer nur ansatzweise etwas zu lesen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

20.10.2015 um 20:40
Habe mir nunmehr auch die 4 Folgen angehört.
Sicherlich unterliegen Zeugenaussagen immer einem mehr oder weniger großen Unsicherheitsfaktor.

Wenn man nun davon ausgeht, beide Zeugenaussagen stimmen soweit, dann lässt sich zumindest folgendes konstruieren.

Inka verlässt das Haus irgendwann gegen 8 Uhr und wird dann noch von dem Zeugen gesehen, den sie vor der Schneckenbrücke nach dem Weg fragte.

D.h. sie hat den Weg tatsächlich angetreten und eben auch zumindest die Richtung Arbeitsstelle/MHH gehabt.

@Yamaica
Wie würdest du denn die Wohngegend Bronsartstr. sehen? Eher ruhige Gegend?
Habe mal gegoogelt und so alles mögliche gefunden.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

21.10.2015 um 12:15
So, habe mir die 3 Folgen angehört, und erstens muß ich sagen daß ich es gut finde
wenn so ein undurchsichtiger Fall neue Beachtung findet,
zweitens erfährt der Hörer viel Neues, und jeder hat eigene Überlegungen
wie es abgelaufen sein könnte.

Mich verwirren die widersprüchlichen Aussagen,z. B. wann, um welche Uhrzeit,
Inka am Morgen des 10. August das Haus verlassen hat.
Vor acht, wie es die Nachbarin angegeben hat,
oder nach acht, wie es der Ehemann behauptet hat.

Das im Müll gefundene Hochzeitsfoto...muß nichts Schlimmes bedeuten,
auch ich behalte nicht jedes Foto, und da sind beim Basteln der Dankeskarten zur Hochzeit
schon einige in den Müll gewandert.

Ich habe den Eindruck der Knackpunkt ist die tiefe Religiösität, der große Druck, beruflich und privat.
Ein Bibelspruch, groß an die Küchenwand gemalt, hat auch nicht jeder.
Spricht aber dafür, wie Inka im Glauben verwurzelt war.
Und ich denke daß sie diesem strengen Glaube und seinen Anforderungen nicht mehr gewachsen war.

Nachdenklich machte mich auch die Stelle, an der berichtet wird daß sie und ihr Mann erst nach
der Hochzeit zusammengezogen sind, Sex vor der Ehe nicht stattgefunden hat.
Kann gut sein daß sie damit dann überfordert war, es nicht so war, wie sie sich das vorgestellt hat.
Der Mann, der will...die Frau, die vermeidet...nicht zu unterschätzen, unter welchen Druck
eine Frau da geraten kann. Gerade wenn sie es " alles perfekt" haben will.

Und ob sie wirklich an diesem einen Tag von einem Zeugen gesehen wurde, kurz bevor sie die Eilenriede
verlassen kann, und dieser Zeuge ist auch noch zufällig Polizist...da bin ich ehrlich gesagt etwas skeptisch.
Könnte auch " Wunschdenken" gewesen sein.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 05:11
@Baum273

Das ist so der äußere Gürtel um den Innenstadtbereich. Sehr enge, alte Bebauung; ein Mietshaus reiht sich an das andere. Das sind noch ganz viele Vorkriegshäuser mit der einen oder anderen Kriegslücke, die dann in den 50ern zugebaut wurde. Nicht gerade die beste Wohngegend. Innerhalb der Straße mag es gehen aber an dem einen, wie auch am anderen Ende möchte man nicht tot über'm Zaun hängen (wie manso schön sagt).

@Martinewska

Solche Gedanken habe ich auch. Vorher das mehr oder weniger sorglose Studentenleben im heimeligen Oldenburg, im Schoße der Gemeinde und dann der Umzug nach Hannover incl. Doktorarbeit, halber Stelle, eigene Wohnung, dann Zusammenzug, Ehe, Sex...

Für "normale" Leute ist das ein natürlicher Prozess im Leben - bei vielen tiefgläubigen Menschen habe ich allerdings oft den Eindruck, dass diese in einer Parallel-Teddywelt leben.

Aber wenn sie abtauchen oder sich selbst umbringen wollte, dann hätte sie sich vermutlich nicht mehr an diesem Morgen mit dem Rad auf den Weg zur Arbeit gemacht. Und dann noch nach dem Weg fragen? Nein, das erregt zuviel Aufmerksamkeit.

Selbst wenn sie sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden und extrem unter Druck gestanden hat, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich nach einem Abtauchen nicht doch wenigstens bei den Eltern und der Zwillingsschwester gemeldet hätte.

Und eine Zufallstag? Ein Aufeinandertreffen im Wald? Hm, das kann ich mir bei aller Fantasie nicht vorstellen, nicht in unserer Eilenriede.

Wirklich alles sehr rätselhaft. Ich bin auf die nächste Folge gespannt, in der wir hoffentlich mehr über die merkwürdigen Anrufe erfahren.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 06:37
@Martinewska
Martinewska schrieb:Ich habe den Eindruck der Knackpunkt ist die tiefe Religiösität, der große Druck, beruflich und privat.
Ein Bibelspruch, groß an die Küchenwand gemalt, hat auch nicht jeder.
Spricht aber dafür, wie Inka im Glauben verwurzelt war.
Und ich denke daß sie diesem strengen Glaube und seinen Anforderungen nicht mehr gewachsen war.
Hm, ich wage ein wenig zu bezweifeln, dass Ihr, damit meine ich alle, die dieses Thema hier immer wieder anschneiden, Euch mit dieser angenommen "Sonder-Welt" wirklich auskennt. Ohne das hier vertiefen zu wollen möchte ich nur eines zu bedenken geben:

Gerade für so "extrem" (wie hier manche meinen) Gläubige ist eines klar: Selbstmord ist Sünde und daher absolut out. Und eine Ehe ist ein heiliger Bund, das heisst einfach so aus der Ehe aussteigen ist ebenso out.

Wenn sehr religiöse Menschen das Gefühl haben, sie finden sich in einer Lage wieder, in die sie nicht hätten geraten sollen (Ehe mit dem Falschen, falsche Berufs- Wohnungs-wahl etc.) setzen diese eher auf die "Kraft des Gebets," suchen Seelsorge bei ihrem Pfarrer, in ihrer Gemeinde, bei ihren Bezugspersonen/Familie, kapseln sich dabei vielleicht noch mehr von ihrer Umwelt ab, aber sie verlassen sie sicherlich nicht einfach und plötzlich - weder durch Suizid noch durch "Ausstieg."

Ausnahmen wird es immer geben, aber anzunehmen, diese Dinge liegen nahe gerade weil Inka sehr religiös war, wäre sicher genau der falsche Schluss.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 10:10
@Rick_Blaine

Ich bin, glaube ich, nicht ganz richtig verstanden worden.
Ich habe einen Suizid nicht erwähnt.
Und ja, mit dem Glauben kenne ich mich schon etwas aus, in meinem
Falle aber mit dem katholischen, nicht dem baptistischen, das stimmt schon.

Es ist mir klar, daß eine Selbsttötung in den Augen von Tiefgläubigen
eine Sünde ist, aber kennt jemand den Spruch:

" Von Gott kam das Leben, aber wenn mir das Leben nicht mehr lebenswert
erscheint, darf ich es beenden."

Ich habe keine Quelle mehr zur Hand, hatte vor vielen Jahren einen Aufsatz
über " Suizid und Glauben" geschrieben, in dem ich mich damit befasst habe.
Und selbst Kirchenleute sind in dieser Suizidfrage uneins.
Aber ich möchte Inka nichts " andichten", bei ihr habe ich vorwiegend andere Gedanken.

Wer eine Ehe eingeht, und davor ziemlich unbedarft ist, wird vor Probleme gestellt werden,
die ganz menschlicher Natur sind. Passagen aus ihrem Tagebuch ( oder waren es Briefe ?)
wurden aus Rücksicht auf ihre Privatsphäre nicht genannt.
Ich kann mir gut vorstellen daß diese Stellen mit dem begonnenen Eheleben zu tun hatten.
Sie brauchte 3 Tage, über den ihr gestellten Heiratsantrag nachzudenken.
Jeder, der geheiratet hat, kann jetzt mal an seinen Antrag denken....
Drei Tage...ist eine lange Zeit, finde ich. Da hat das Herz nicht gesprochen, der Kopf war stärker,
Zweifel, Ambivalenz...Dazu passt auch die Äußerungen der Freunde daß die " Leichtigkeit" in der Beziehung
gefehlt hat, und das bei der Hochzeit auch zu spüren war.

Vor meinem Auge sehe ich Inka, wie sie Zuflucht in einer baptistischen Gemeinde gesucht hat
( oder wünsche ich es mir?). Ein Endlich-zur-Ruhe-Kommen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 10:52
Man sollte sich vielleicht mal mehr auf diesen anonymen Anrufer konzentrieren. Es wird wohl kaum ein Trittbrettfahrer über 100te Male grundlos bei der Polizei anrufen. Irgendeinen Zusammenhang mit ihrem Verschwinden wird es da sicher geben. Vielleicht waren diese Anrufe zur Ablenkung gedacht oder es war wirklich der Entführer.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 11:32
Ich habe die Folge mit den Anrufen noch nicht gehört.

Ich verabschiede mich...


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 13:33
Ich kann mir nicht helfen, irgendwie hat dieser Fall was Mysteriöses für mich. Mag vielleicht auch nur an der Art und Weise der Berichterstattung liegen, dass es einem so vor kommt, das will ich nicht ausschließen. Obwohl sie ja auf der anderen Seite sehr um Neutralisation bestimmter Aspekte bemüht sind, wie z.B. die mehr oder weniger Experimente zu den veränderten Zeugenaussagen durch mehrfache Befragung etc.

Ich finde die Herleitung mit dem Foto nicht ganz plausibel. Zum einen: Wie selten wurde denn dort der Müll abgefahren, gerade in den Sommermonaten? Wenn man Ende Juli diesen "Müll" beim Dankeskarten machen produziert, bringt man ihn dann nicht spätestens eine Woche später runter, zusammen mit anderem Müll wahrscheinlich, weil der gerade um diese Jahreszeit sonst riechen würde? Sprich selbst wenn der Müll so selten abgefahren wird, hätte dann nicht in der Zwischenzeit bereits anderer Müll anderer Nachbarn, also noch vor ihrem Verschwinden im Grunde, darauf landen müssen? So dass man das Bild gar nicht mehr sieht, wenn man nicht gerade im Müll wühlt? Wäre für mich ehrlich gesagt ein Hinweis darauf, dass das Foto erst nach ihrem Verschwinden da hineingelangt ist und dann fragt man sich schon warum oder? Würde man tatsächlich übers Herz bringen, wenn die eigene Frau gerade vermisst wird, ein Hochzeitsfoto, und sei es auch über, wegzuwerfen?
Gut, der Zeuge weiß natürlich nicht mehr genau, wann er das Bild sah, aber es klingt als hätte diese Entdeckung erst nach Bekanntwerden ihres Verschwindens gemacht. Als wären die Gedanken gewesen "Oh ein Bild von denen, jetzt hier in der Situation, was hat das denn zu bedeuten?" und nicht wie "Oh, die ist verschwunden, na da gab es vielleicht Stress, ich hab da ja auch vor 'ner Weile dieses Bild im Müll entdeckt."

Und selbst wenn das Bild über war, ganz ehrlich? 2000 war es noch nicht so billig und schnell und einfach wie heute Abzüge anfertigen zu lassen. Selbst wenn man das Bild dann doppelt gehabt hätte, würde man es wirklich wegwerfen? Man kann es doch weglegen und immer noch mal verwenden oder verschenken. Gerade so ein umweltbewusstes Paar wie die beiden? Leuchtet mir nicht ganz ein.
Bitte, dass ist keine Verdächtigung oder so, aber das waren die Gedanken die mir dazu kamen.

Was mir an der letzten Folge auffiel: Woher will der Pastor wissen, dass Inka mit ihm über den Streit dieser anderen Gemeindemitglieder reden wollte? Nur weil die vielleicht erwähnten, dass Inka ihnen angeboten hatte ihn bezüglich ihrer Sache um Rat zu fragen oder es wem anders gegenüber erwähnt hatte. Dass sie ihn unbedingt sprechen wollte kann doch trotzdem andere eigene Gründe gehabt haben? Klang für mich irgendwie wie schneller Sinneswandel.


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Querbeet
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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 15:13
smallfletcher schrieb:Was mir an der letzten Folge auffiel: Woher will der Pastor wissen, dass Inka mit ihm über den Streit dieser anderen Gemeindemitglieder reden wollte? Nur weil die vielleicht erwähnten, dass Inka ihnen angeboten hatte ihn bezüglich ihrer Sache um Rat zu fragen oder es wem anders gegenüber erwähnt hatte. Dass sie ihn unbedingt sprechen wollte kann doch trotzdem andere eigene Gründe gehabt haben? Klang für mich irgendwie wie schneller Sinneswandel.
Richtig......ich könnte mir vorstellen, es war ihr ein willkommener Anlass , noch einen anderen Grund zu haben, den sie vorschieben konnte , mit dem Pastor reden zu wollen.

Das Wort "unbedingt" hörte sich nach einem etwas ernsthafterem , unaufschiebbarem Problem an ?


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 15:39
Zu dem Foto im Müll:

zum Einen finde ich es für mein Empfinden merkwürdig, dass man ein übriggebliebenes Foto entsorgt,sollte es bei den Bastelarbeiten nicht irgendwie beschädigt worden sein. Zum Anderen, dass man das Foto erst später im Müll fand, finde ich hingegen nicht so abwegig und ungewöhnlich. Wenn ich Papiermüll habe, so habe ich den gesondert und bringe den auch erst raus, wenn sich genug angesammelt hat. Vielleicht lag es auch noch irgendwo auf einem Schreibtisch rum und man hat dann mal Ordnung gemacht und es dabei in den Müll gegeben. Jeder tickt da anders, so dass ich mir wegen des Mülls da keine Gedanken mache.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 16:23
@Martinewska

Ich hoffe doch nicht, dass Du Dich endgültig hier verabschiedest. Dein letzter Beitrag hat mir gut gefallen.

Ich empfinde es ohnehin als sehr angenehm, dass sich hier scheinbar überwiegend etwas ältere Personen mit einer soliden Rechtschreibung und einem guten Maß an Lebenserfahrung aufhalten. Und die Spekulationen schießen hier auch nicht ins Kraut.

Mich interessiert, welches Tatgeschehen ihr am wahrscheinlichsten haltet.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 17:39
Querbeet schrieb:Das Wort "unbedingt" hörte sich nach einem etwas ernsthafterem , unaufschiebbarem Problem an ?
Ja, genau das hat mich auch daran gestört. Ich würde vermuten, dass es dabei (auch noch) um was anderes ging.

Das mit dem Verzicht von Geschlechtsverkehr, habe ich mir bis es hier jemand schrieb gar nicht bewusst gemacht. Natürlich kommt man als Erwachsener besser oder anders mit neuen Situationen dieser Art zurecht als Teenager/junge Erwachsene, wenn sie diese Situation erleben und es nicht so nach ihren Wünschen ist vielleicht. Aber vielleicht war es wirklich eine Herausforderung für sie und etwas, das als Komponente plötzlich das Zusammensein der beiden beeinträchtigte. Obgleich er ja wirklich verständnisvoll gewesen sein muss, würde ja nicht jeder Partner, der nicht der gleichen Überzeugung ist mittragen. Also nur als Gedanke, was ihr beziehungstechnisch zu schaffen gemacht haben könnte.
Yamaica schrieb:Mich interessiert, welches Tatgeschehen ihr am wahrscheinlichsten haltet.
Ich finde das sehr schwer zu beantworten.

Ich weiß nicht, wenn die Zeugenaussagen stimmen und sich keiner im Tag geirrt hat oder sich wichtig machen wollte, dann halte ich einen fremden Täter, der irgendwo auf dem Weg übergriffig wurde schon für wahrscheinlich. Die Frage wäre dann wirklich wo. Liegt denn die MHH direkt hinter diesen Kleingärten hinter der Eilenriede oder fährt man theoretisch noch wieder ein kleines Stück durch Stadtgebiet vorher? Was natürlich insgesamt stutzig macht ist, dass es Anfang August um die Urzeit taghell gewesen sein muss und euren Aussagen nach, in der Eilenriede reges Treiben herrscht.
Oder könnte sie auf dem sicher weitläufigen MHH Gelände dem Täter in die Hände gefallen sein? Vielleicht nachdem sie ihr Rad abgestellt hatte? Vielleicht ist das einfach nur nie gefunden worden und irgendwann von wem anders geklaut? Hat man denn an der MHH überhaupt danach gesucht? Ein Täter hätte sicher zudem ein ein-zwei Tage Zeitfenster gehabt es nachträglich wegzuschaffen, bis danach gesucht worden wäre oder?

Die Ausstiegstheorie finde ich auch nicht ganz unerheblich. Immerhin schien sie unter hohem teilweise wohl selbst erzeugtem Druck zu stehen, privat wie beruflich. Kommen da vielleicht noch die veränderten Ehesituationen durch Zusammenwohnen und Hochzeit dazu, wer weiß... vielleicht hat sie gemerkt, dass das nicht das Richtige für sie ist. Vielleicht wollte sie etwas machen, was für sie sinnvoller erschien, vielleicht doch lieber ein Leben für Gott oder sie sah darin die Möglichkeit ihr Leben zu verlassen ohne sich zu versündigen, durch Scheidung/Trennung. Ist es denn möglich einfach in ein Kloster/ einen Orden zu gehen und das bürgerliche Leben gänzlich hinter sich zu lassen? Doch vermutlich nicht in einem bürokratischen Land wie Deutschland oder? Nonnen legen ja ihre bürgerliche Identität nicht gänzlich ab, haben Personalausweise und sind gemeldet etc. oder sehe ich das so falsch.
Aber wie oben weiter jemand ausführte, stünde einem sang und klanglosen Ausstieg, egal wohin, doch vermutlich auch der Glaube entgegen oder? Würde sie Familie und Freunde so leiden lassen, selbst wenn sie vielleicht aus ihrer Ehe einen Ausbruch gesucht hat?

Ohne jetzt irgendwelche bösen Verdächtigungen zu erheben, das läge mir fern, aber eine Beziehungstat würde ich auch nicht gänzlich ausschließen ehrlich gesagt. Aber darauf entfällt für mich der geringste Prozentsatz, zusammen mit Suizid. Letzteres kann ich mir nur vorstellen, wenn die baptistische Auffassung eine "liberale Sichtweise" von Suizid zulassen würde, da kenne ich mich nicht aus. Den anderen strengeren Auslegungen und Lebensweisen von Inka nach, würde ich aber meinen, dass sie es als Sünde betrachtet hätte oder? Da müsste sie ja schon sehr sehr verzweifelt gewesen sein.


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olli1231
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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.10.2015 um 17:59
ich finde ein freiwilliges verschwinden sowie suizid am unwahrscheinlichsten.

etwas wahrscheinlicher : beziehungstat

am wahrscheinlichsten: zufallsopfer - zur falschen zeit am falschen ort.

wobei ich es sehr unwahrscheinlich finde, dass der täter i.k. verschleppt hat. wenn sie dort ermordet wurde,

so denke ich, wird sie da noch irgendwo liegen. das fahrrad hat evtl. der täter zur flucht genutzt.


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