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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

07.07.2019 um 18:53
Ich finde auch noch seltsam, dass sie nach dem Weg zu MHH fragt, obwohl sie doch schon 14 Tage vorher mit dem Rad gefahren sein soll?
Laut NDR-Podcast fuhr sie nach Aussage des Ehemanns bereits 14 Tage mit dem Rad. Ist sie diesmal einen komplett anderen Weg gefahren?

Wie dem auch sei, so kam sie wahrscheinlich am Ende auch immer wieder durch die Kleingärten. Es könnte sein, dass sie da jemandem auffiel, der sich morgens um diese Uhrzeit dort regelmäßig aufhielt. Sie war jung und hübsch hatte eine tolle Ausstrahlung.
Der Typ brauchte sie nur auflauern und den Weg mit vermeintlichen Gartenarbeiten belagern, so dass sie stoppen musste. An diesem Morgen schien die Luft vielleicht rein und er fühlte sich sicher.


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07.07.2019 um 19:15
Knotmendes7 schrieb:Ich finde auch noch seltsam, dass sie nach dem Weg zu MHH fragt, obwohl sie doch schon 14 Tage vorher mit dem Rad gefahren sein soll?
Das ist in der Tat sehr seltsam, aber ich vermute, dass es sich bei dieser jungen Frau, die nach dem Weg fragte, gar nicht um Inka gehandelt hat.
Natürlich war sie eine hübsche junge Frau, aber besonders herausstechende äußere Merkmale hatte sie nicht und zur Med H sind jeden Morgen dutzende, hübsche Studentinnen unterwegs.
Ich sehe auch keine Gründe, warum sie ausgerechnet an diesem Morgen einen anderen Weg eingeschlagen haben sollte.
Knotmendes7 schrieb:Es könnte sein, dass sie da jemandem auffiel, der sich morgens um diese Uhrzeit dort regelmäßig aufhielt. Sie war jung und hübsch hatte eine tolle Ausstrahlung.
Ja, das wäre möglich, dass ihr jemand bei den Kleingärten auflauerte. Wobei ich jetzt nicht glaube, dass ihre Ausstrahlung dafür den Ausschlag gab. Um die Ausstrahlung einer Person so deutlich wahrzunehmen, reicht es sicher nicht, wenn diese Person schnell mit dem Fahrrad vorbei fährt.
Es hätte m.E. jede ähnlich hübsche Frau treffen können.
Knotmendes7 schrieb:Der Typ brauchte sie nur auflauern und den Weg mit vermeintlichen Gartenarbeiten belagern, so dass sie stoppen musste
Eine perfide Idee, eine "Falle" durch vermeintliche Gartenarbeiten einzubauen, aber ja, das wäre schon eine Möglichkeit.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

07.07.2019 um 19:26
So wie ich das mitbekommen habe, sah der Zeuge sie Waldchaussee. Ich meine, das ist doch DER Weg Richtung MHH, zumindest von ihrem Wohnsitz (Bronsartstraße) aus. Den muss sie doch zumindest ein paar mal vorher überquert haben, um überhaupt zur MHH zu kommen. Diesen Weg soll sie das erste mal gefahren sein? Wo ist sie denn sonst gefahren, kleine und schmale Wege querfeldein?? Hmm..

Ja, gut möglich dass der Zeuge sich geirrt hat.


Der Typ könnte sie schon öfter gesehen haben und wusste auch, dass sie wieder da wieder entlang fährt. Vielleicht hatte er an diesem Morgen vorher schon abgecheckt, was in der Kleingartenkolonie so los ist. Die Luft war rein und er hatte sich entsprechend positioniert.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

07.07.2019 um 19:33
Ich meine mich an alte Artikel erinnern zu können, dass auf dem Weg von Waldchaussee (Fritz-Behrens-Allee) an einem Waldweg Richtung Schneckenbrücke (Rut-und-Klaus-Bahlsen-Brücke) auch noch von einem Waldarbeiter gesehen wurde. War das so oder nur Fehlalarm? Weiß dazu jemand was?


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

10.08.2019 um 11:40
@Rotmilan

Ich war (bin ?) weiterhin nicht der größte Anhänger der Theorie einer Beziehungstat,muss jedoch zugeben,dass ich das Argument das der anonyme Anrufer vor Allem den engsten Familienkreis entlastet für schlüssig halte.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

10.08.2019 um 11:50
Ich muss nochmal einen Gedanken mit euch teilen und hoffe,dass diejenigen die sich in diesem Fall richtig gut auskennen dazu etwas sagen können.
1. Fand zum Zeitpunkt des Verschwindens nicht gerade eine Messe in Hannover statt ? Was für eine Messe war das ? Worauf ich hinaus will-falls es eine Messe mit eher internationalem Publikum gab so ist es doch möglich,dass ein Messebesucher mit seinem Transporter/LKW als Täter in Frage kommt. Inka überwältigen,mitnehmen und an einem ganz anderen Ort die mögliche Leiche entsorgen. Z.B. im europäischen Ausland-da wo der Täter herkommt. (Frage an polizeiliche Experten-gibt es mittlerweile eine europäische Datenbank bei der alle Vermissten mit DNA gespeichert sind ? ) Ich vermute nämlich nicht...ein Leichenfund z.B. in Polen 10 Jahre später wird doch somit nie in Zusammenhang mit dem Verschwinden einer jungen Frau in Hannover gebracht.
2. Gab es nicht einen,ebenfalls misteriösen Anruf aus Hamburg (?) bei der Polizei (?) in dem es einen Zusammenhang mit Osteuropa gab ? Würde meine Gedanken in diese Richtung stützen...
Lg


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

10.08.2019 um 13:54
@Maxmustermann7
In der Zeit vom 01.06. bis 31.10.2000 fand auf dem Messegelände in Hannover die Expo statt. Sie hatte etwa 18 Millionen Besucher.

Das mit dem Anruf aus Hamburg ist mir neu. Hast Du dafür eine Quelle? Kann mich nicht erinnern, dass hier gelesen zu haben.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

10.08.2019 um 14:42
Maxmustermann7 schrieb:Gab es nicht einen,ebenfalls misteriösen Anruf aus Hamburg (?) bei der Polizei (?) in dem es einen Zusammenhang mit Osteuropa gab ?
@Maxmustermann7

Du verwechselst das wahrscheinlich mit dem Anruf im Fall Katrin Konert.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

22.09.2019 um 22:25
Ich hatte mir noch mal den Podcast zu Gemüte geführt und ein wenig drüber nachgesonnen.
Es gab ja einen unbekannten Anrufer, der sage und schreibe 440 mal bei der Polizei anrief und behauptete, dass er Inka habe und irgendwann dann auch äußerte, dass er sie getötet hat.
Also, ein Trittbrettfahrer wird es wahrscheinlich nicht gewesen sein. Denn 440 mal bei der Polizei anzurufen, das ist schon ein eine Heidenarbeit. Sowas macht kein geistig gesunder Mensch, der nichts mit dem Fall zu tun hat.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass das wirklich der Täter war und er ein Spielchen spielen wollte. Kaum jemand wird sich die Mühe machen und 440 mal bei der Polizei anrufen. Als die Polizei die Nummer zurückverfolgen wollte, hörte er abrupt auf. Könnte ein Insider gewesen sein, wie manche hier schon mal drauf hindeuteten, was ich aber nicht glaube. Es kann auch sein, dass er ein sehr erfahrener CB-Funker war und für sein Spielchen die Polizei belauschte. Eventuell ging sein Spielchen nicht auf, weil er nicht ernstgenommen wurde und er hörte dann auf und ermordete sie?

Die 440 Anrufe sind in meinen Augen ein wichtiger Hinweis. Wer da aus welchem Grund auch immer anrief, muss in dem Fall irgendwie emotional verwickelt gewesen sein. Denn wie gesagt "440 mal".


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

23.09.2019 um 16:44
Hi allen,

also ein Aspekt bei diesen Fall ist m.E. noch viel zu wenig beachtet worden. In der XY- Sendung , bei der auch die Familie im Studio war, wurde von einer Zeugin berichtet. Dieser Zeugin ist ein weißer Lieferwagen am Ausgang der Gartenkolonie aufgefallen.

Es könnte da theoretisch wirklich was dran sein.

Mein Fazit bei diesem Fall ist das die Polizei mehr als schlampig gearbeitet hat. Hätte die Polizei diesen Anrufer gleich ernst genommen und die Stimme auf Band aufgenommen, oder versucht den Anrufer gleich über ein Fangschaltung zu ermitteln, wäre der Fall sicherlich aufgeklärt worden.

Deshalb vermute ich auch das der Anrufer auch der Täter ist und dieser Insiderinformationen gehabt haben muss. Er wusste ganz genau wann die Fangschaltung zum Einsatz kam.

Seltsam ist auch das der Anrufer genau in der ermittelnden Dienstelle anrief---aber niemals bei M.K.

Ich glaube nun auch das Inka einen verbrechen zum Opfer gefallen ist und das es keine Beziehungstat war.

Es gibt nach wie vor Ungereimtheiten die schon verdächtig sind. Aber denke nun das der Ehemann nichts damit zu tuen hat. ja es hat sicherlich einen Streit oder auch Stress gegeben, aber der Täter ist extern zu suchen.

Hätte die Polizei damals die Stimme von den Anrufer veröffentlicht, ich bin mir sicher man hätte den Täter überführen können.

Das es wirklich solche Psychopathen gibt, ist mehr in den USA bewiesen worden. Dort soll es ähnliche Fälle gegeben haben.Ein Trittbrettfahrer oder Spinner würde sich nicht die mühe machen und 440 mal bei der Polizei anrufen.Da steckt mehr dahinter.

Das Inka freiwillig verschwunden ist halte ich für absurd. Man studiert nicht ein Leben lang und hat den Dr- Titel in greifbarer Nähe um dann plötzlich abzuhauen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

23.09.2019 um 17:41
Howard3000 schrieb:Ein Trittbrettfahrer oder Spinner würde sich nicht die mühe machen und 440 mal bei der Polizei anrufen.
Warum nicht? Man kann Menschen nicht in den Kopf gucken. Ausgeschlossen ist es nicht, dass jemand vom Fall Inka regelrecht besessen war oder ist und deswegen andauernd bei der Polizei anrief, ohne etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

23.09.2019 um 18:32
Laut Podcast hat der Anrufer sogar 500 mal angerufen, in alten Artikeln stand damals 440 mal.
also ein Aspekt bei diesen Fall ist m.E. noch viel zu wenig beachtet worden. In der XY- Sendung , bei der auch die Familie im Studio war, wurde von einer Zeugin berichtet. Dieser Zeugin ist ein weißer Lieferwagen am Ausgang der Gartenkolonie aufgefallen.
Ein weißer Lieferwagen soll damals auf der Kleestraße in einer Parkbucht an den Kleingärten gestanden haben. Sechs Tage nach Inkas Verschwinden hatte sich eine Frau bei der Polizei gemeldet, dass sie zirka 5 Wochen vor Inkas Verschwinden eine beängstigende Begegnung hatte. Sie sei mit dem Rad gefahren und sah drei südländisch aussehende Männer an einem weißen Lieferwagen. Einer der Männer kam direkt auf sie zu, als dann hinter ihr ein weiterer Radfahrer auftauchte, drehte dieser sich um und ging wieder zurück zum Auto. Sie sei dann schnell weiter gefahren. Die Begegnung sei zwischen 13 Uhr und 15 Uhr gewesen. Die Frau war sich nicht sicher, ob die Männer im oder am Auto standen, nur dass einer halt auf sie zukam.
Das ist zwar zeitlich nicht passend zum Fall, aber schon eine merkwürdige Angelegenheit.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

23.09.2019 um 18:35
Es ist auch noch zu beachten, dass die Fahrtstrecke heute ein wenig anders ist, als sie es im Jahre 2000 war, zumindest wenn man die Eilenriede verlässt. Das wird auch im Podcast erwähnt.
Wenn man damals über die Ruth-Klaus-Bahlsen-Brücke gefahren ist, kam man nicht auf dem bekannten Übergang, der von der Eilenriede direkt auf den breiten und viel befahrenen gegabelten Weg führt, sondern es gab eine andere kleine Brücke, die aus der Eilenriede erstmal auf die Kleestraße führte, diese führ man entlang, direkt am kleinen Parkplatz vorbei (oder rein, wenn man denn quer durch die Schrebergärten fahren wollte, was aber sicher die meisten Radfahrer nicht taten) zum breiten gegabelten Weg, der direkt zum Stadtfelddamm führt. Es gab also damals mehr Fahrwege, die sich anboten. Heute würde man diesen Weg nicht mehr fahren, da diese kleine Brücke nicht mehr existiert und man einen Umweg in eine andere Richtung machen würde. Außer man würde die "Bridge over Schnellweg" nehmen und die ganze Kleestraße abfahren, dann würden sich auch noch andere Wege durch die Gärten auftun, um zur MHH zu kommen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

23.09.2019 um 19:30
Howard3000 schrieb:Deshalb vermute ich auch das der Anrufer auch der Täter ist und dieser Insiderinformationen gehabt haben muss. Er wusste ganz genau wann die Fangschaltung zum Einsatz kam.
Howard3000 schrieb:ätte die Polizei damals die Stimme von den Anrufer veröffentlicht, ich bin mir sicher man hätte den Täter überführen können.
Ich denke, die Ermittlungen gingen damals in eine ganz andere Richtung, die nichts mit dem Fall an sich zu tun haben dürften. Selbst wenn der Anrufer aufgenommen worden wäre, könnte man nur sein Flüstern hören, was eine Identifizierung sicherlich nicht zum Vorteil gereicht.


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