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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

09.12.2018 um 13:31
IndyJones schrieb:Es geht ja hier gar nicht weiter. Hat denn keiner noch irgendwelche Ideen, was passiert seien kann ?
Ich denke, dass hier einige User Ideen haben. Da es hier aber Regeln gibt, gegen die nicht verstoßen werden darf, ist es schwer, hier zu diskutieren.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

09.12.2018 um 14:17
@ponni


ja, so ist es!

meine andere Idee....sie ist in der MHH verschwunden...im Keller, in den Katakomben...ist gruselig da....


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

09.12.2018 um 17:27
Ventil schrieb:meine andere Idee....sie ist in der MHH verschwunden...im Keller, in den Katakomben
Aber so viele Jahre unentdeckt? Zumal es keine Zeugen gibt, die sie am Tag des Verschwindens auf dem Gelände der MHH gesehen haben.

Ich bin übrigens auch in Hannover aufgewachsen, kenne die MHH und die Eilenriede.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

11.12.2018 um 14:06
ponni schrieb:Aber so viele Jahre unentdeckt? Zumal es keine Zeugen gibt, die sie am Tag des Verschwindens auf dem Gelände der MHH gesehen haben.
Ich glaube nicht daran, dass Inka innerhalb der MHH verschwunden ist. Meine These ist, dass Inka an jenem Morgen gar nicht mehr durch die Eilenriede gefahren ist.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

11.12.2018 um 15:28
@IndyJones

Hier haben schon die meisten mehr oder weniger regelkonform ihre Mutmaßungen geäußert und wenn man von einem freiwilligen Verschwinden und vom "großen Unbekannten" nicht ausgeht, dann bleibt nur noch eine halbwegs wahrscheinliche Möglichkeit.

Nicht jedes Verschwinden und auch nicht jeder Mordfall wird aufgeklärt.

Rätselhaft ist und bleibt es aber.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

12.12.2018 um 12:23
Wenn etwas nicht thematisiert werden darf, weil es vermutlich gegen die Regeln ist, dann braucht es auch nicht thematisiert werden, dass es vermutlich gegen die Regeln ist. Die Regeln sind klar und deutlich, was das Verdächtigen von Personen betrifft!


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

13.12.2018 um 17:23
Ich habe vorhin den NDR Podcast zu einem weiteren Vermisstenfall, also "Täter unbekannt" gehört. Da ist mir im Kontrast bewusst geworden, dass in diesem Fall hier einfach weit weniger Fakten bekannt sind/gesichert sind und somit auch für den Podcast nur relativ spekulativ Leute interviewt bzw. strohalmmäsig Dinge recherchiert werden konnten. Bei dem aktuellen Fall bei "Täter unbekannt" ist mir nämlich aufgefallen, dass allein aufgrund mehr bekannter Fakten mehr Überlegungen in viel mehr Richtungen möglich sind. Es konnten viel mehr relevante Leute befragt werden zudem. In diesem Fall hier ist jedoch eben relativ wenig bekannt alles was die Ermittler wissen ist die Annahme dass sich Inka auf den Weg morgens durch die Eilenriede gemacht haben soll, dass ihr Fahrrad fehlt und sie bei der Arbeit nicht ankam, aber ob das wirklich so ist kann nicht mal hundertprozentig nachvollzogen werden. Denn meiner Kenntnis nach ist es ja nicht ausgeschlossen, dass der ehemalige Polizist sie gegebenenfalls auch an einem anderen Tag dort gesprochen hat, als sie nach dem Weg fragte.
Daher denke ich, ist eine Diskussion dieses Falls schneller erschöpft, als in anderen Fällen. Die NDR Reihe brachte hier ja auch nichts ins Rollen. Bei dem neuen Fall gibt es mehr Ansatzpunkte für die Ermittler uns einen neuen Hinweis, da könnte vielleicht noch mal Bewegung reinkommen.
Ich persönlich schließe nicht aus, dass auch am helllichten Tag was passiert unterwegs, irgendwie halte ich das aber zumindest in der gut besuchten Eilenriede weiter für fragwürdig.

Im Fall Inka befürchte ich leider nur Kommisar Zufall könnte noch Aufklärung bringen.


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Howard2019
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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

11.06.2019 um 23:21
Also habe mich hier neu angemeldet und möchte zu diesem Fall auch etwas schreiben. ich persönlich glaube das überhaupt gar kein Verbrechen vorliegt und Inka Köntges aus freien Stücken verschwunden ist. Natürlich lässt sich das leider nicht beweisen aber es gibt meiner Meinung nach einige Unregelmäßigkeiten.

1. In der frischen Ehe kriselte es bereits und Marc wollte sich von Inka scheiden lassen - wegen Ihrem Glauben.

2. Sie muss verzweifelt gewesen sein - denn Sie hat sich an den Pfarrer von Ihrer Glaubensgemeinschaft gewandt.Dies tut man eigentlich nicht , wenn man keine Sorgen und Probleme hat.

3. Sie soll beruflich Probleme gehabt haben.

4. Das Sie am helllichten Tage verschwunden ist und zu einer Zeit wo schon die ersten Berufstätigen durch die Eilenriede fahren oder die ersten Rentner einen Spaziergang machen ist schon auffällig.

5. Dieser Punkt ist relativ neu und macht mich am meisten stutzig. Ihre Mutter soll einen seltsamen Telefonanruf bekommen haben. Die Mutter meinte hinterher, das Sie es in Ihrem Herzen fühlen würde das es Inka war. Ich glaube das eine Mutter so etwas sehr wohl fühlen kann. Auch das lässt sich nicht beweisen.

6. Das man in Deutschland sehr wohl untertauchen kann und eine neue und andere Identität annehmen kann hat erst vor einigen Monaten eine Frau bewiesen. Die Frau wurde auch sogar bei XY gesucht und tauchte durch einen Megazufall nach 30 Jahren wieder auf.Diese Frau ist aus freien Stücken abgehauen und wollte ein neues Leben beginnen. Sie will auch jetzt nichts mehr von Ihrer Familie wissen.Einfach unglaublich das so etwas geht, denn man muss doch sehr oft im leben den Ausweis zeigen und ein Girokonto brauchte die doch auch. Aber es ist möglich- unglaublich aber wahr.

7.Es sind ohnehin von Seiten der Polizei meiner Meinung nach erhebliche Ermittlungspannen passiert.Jede Handynummer ist regestriert
auch von solchen Preparid-Handys. Es ist mir unerklärlich warum dieser Anrufer von dieser 109 - Rufnummer nicht ermittelt werden konnte. Warum hat die Polizei diese Anrufe nicht aufgenommen. der Anrufer soll ja mehrfach bei der Polizei angerufen haben mit : Ich habe Sie. ich glaube aber das dies nicht der Täter ist sondern ein Wichtigtuer und Spinner.

Dieser ganze Fall bleibt mysteriös und ist mir sehr nahe gegangen. Ich bin Hannoveraner und kenne die Eilenriede gut.Ich hoffe das dieser Fall irgendwann einmal aufgeklärt wird. Sei es das die Leiche gefunden wird, oder eben das Inka plötzlich durch Zufall auftaucht.

Ich glaube das Sie lebt.

8. Es soll auch eine Zeugenaussage gegeben haben die Aussagte das Inka in Oldenburg gesehen worden sein soll. Dort hatte Sie studiert und leider wurde dieser Spur nicht oder eben erst zu spät nachgegangen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

11.06.2019 um 23:53
Ich glaube leider nicht, dass Inka noch lebt. Ich gehe durchaus von einem Verbrechen aus- die Ermittler ja auch. Hast Du Dir mal die NDR Podcast Reihe zu Inkas Fall, angehört?
Dass Inka verzweifelt war, halte ich auch für wahrscheinlich-hingegen glaube ich aber nicht an einen Suizid. Denn dann hätte man ihre Leiche mit Sicherheit längst gefunden, es macht für einen Suizidenten keinen Sinn, sich auch noch zu verstecken und sich selbst einbuddeln kann keiner.

Bist Du denn der Meinung, dass am frühen Vormittag in der Eilenriede , bzw. in der Nähe der MHH ein Überfall auf eine junge Frau so möglich ist, dass es keine Zeugen dafür gibt? Da ist immerhin noch die Kleingartenanlage, da wird am Vormittag nicht gerade Hochbetrieb sein, unter der Woche.

Auf die Gefühle der Mutter würde ich ehrlicherweise nicht so viel geben, denn verständlicherweise wünscht sich eine Mutter dass ihr Kind lebt und mag den Gedanken nicht zulassen, dass die Tochter Opfer eines Verbrechens wurde. Da keine Leiche Gefunden wurde, ist es klar, dass die Mutter sich daran klammert, dass Inka noch irgendwo leben könnte und hofft das auch.


Und naja, das Beispiel der ehemaligen Studentin der TU BS ist schon ziemlich einmalig, es ist eben alles andere als der Regelfall, dass es einer Person aus bürgerlichem Milieu gelingt, komplett abzutauchen,über Jahrzehnte.

Als exemplarisch kann man diesen Fall meiner Meinung nach nun wirklich nicht heraus stellen, da die allermeisten weiblichen Vermissten leider- wie sich auch oft später herausstellt, nämlich bei einem Leichenfund- doch eher einem Verbrechen zum Opfer gefallen sind, als freiwillig abgehauen.
Kann man ja hier im Forum nachlesen.

Ich kann es auch nicht nach vollziehen, warum es der Polizei nicht gelungen ist, die Herkunft der Handy Nummer dieses mysteriösen Anrufers heraus zu finden, bzw. wenigstens einen Anruf mal aufzuzeichnen.

Allerdings gab es wohl Möglichkeiten auch Prepaid Handys, ohne persönliche Daten anzugeben, frei zu schalten.

Die Polizei ging wohl zunächst von freiwilligem Verschwinden bei Inka aus. Dadurch ist auch wertvolle Zeit verstrichen. Eine zeitnahe, richtige Durchsuchung der ehelichen Wohnung mit Spurenischerung gabs meines Wissens auch nicht.

Kennst Du evtl. die MHH genauer, von innen? Wäre es möglich, dass Inka innerhalb der MHH einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte?


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

12.06.2019 um 07:30
@Howard2019

Die Oldenburger Sichtung hat sich doch schon vor langer Zeit als Irrtum herausgestellt. Wird im Podcast auch deutlich erörtert. Dann hast Du Dir wohl doch nicht alles angehört?

Bezüglich des "Mutterfühls" und der von Dir als Beispiel genannten Verschwundenen bin ich ganz bei Rotmilan.

Dass ihr Mann mit ihrem Glauben seine Probleme hatte, mag ich gern glauben, jedoch waren die beiden vorher jahrelang zusammen. Warum heiratet man dann?

Ein freiwilliges Verschwinden kann ich mir in Verbindung mit einem Aufenthalt in europäischen Klöstern (nicht unbedingt in Deutschland) durchaus vorstellen. Schuldgefühle, in Verbindung mit möglicherweise vorhandenen psychischen "Störungen" (so wirken die letzten Beschreibungen auf mich) mögen eine Kontaktaufnahme ja vorübergehend verhindern aber das Verhältnis zu den nächsten Angehörigen wurde ja stets als sehr innig beschrieben. Auf mich wirkte das beschriebene Verhältnis zur Mutter oft als "ungesund abhängig" und nicht erwachsen und selbstbewusst. Dennoch glaube ich persönlich nicht, dass sie all die Jahre in irgendeinem Kloster lebt und nicht wenigstens einen erklärenden Brief an ihre Eltern geschrieben hätte.

Für mich ist das Verschwinden von Inka nach wie vor einer der rätselhaftesten, unerklärlichsten Vermisstenfälle überhaupt. Und ich als Ortskundige bleibe dabei: An einem schönen Sommertag kann man in der Eilenriede zur rush our nicht unbemerkt verschwinden, jedenfalls nicht auf diesen sehr stark befahrenen Hauptrouten. Und auch die üblichen Wege durch die Kleingarten-Anlagen sind stark frequentiert; nicht nur durch Studenten und Mitarbeiter der MHH sondern auch von den vielen Beschäftigen der Versicherungen und Unternehmen an der K.-W.-Allee.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

12.06.2019 um 20:13
meiner Meinung nach, kann man in der MHH sehr wohl verschwinden @Rotmilan.

diese Idee hatte ich schonmal vor einem jahr etwa...
der Keller der Hochschule ist sehr weitläufig, gibt viele "ruhige" Ecken, es ist gruselig dort.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

12.06.2019 um 21:10
@Ventil
Deine Antwort im ersten Satz klingt für mich so, als hätte ich behauptet, es sei ausgeschlossen, dass Inka innert der MHH verschwunden ist, das habe ich jedoch nie getan.
Ich kenne die MHH nur sehr flüchtig, daher würde ich mir das nicht anmaßen, mir da ein Urteil zu erlauben. Ich hatte es als Frage formuliert, ob das vorstellbar ist, dass Inka dort innerhalb der Gebäude oder Keller, verschwunden sein könnte.
Ventil schrieb:diese Idee hatte ich schonmal vor einem jahr etwa...der Keller der Hochschule ist sehr weitläufig, gibt viele "ruhige" Ecken, es ist gruselig dort.
Es ist ja ein Großklinikum, da kann man sich so einiges vorstellen und eben aufgrund der Weitläufigkeit des Klinikums auch evtl. einen Übergriff auf Inka innerhalb des Klinikums. Der Gedanke ist schon gruselig.
Nur irgendwie müsste eine tote Inka ja auch von dort aus dem Keller ungesehen wieder nach draußen befördert worden sein. Irgendwo muss eine tote Inka letzendlich abgelegt/ vergraben/ in einem Gewässer versenkt o.a. worden sein. Ansonsten kommt es ja auch in einem Keller früher oder später zum Auftreten von Verwesungsgerüchen, die sicher auch vom Personal, das die Keller betritt, wahrgenommen würden. Man konnte sie ja schlecht im Leichenkeller der Pathologie unter die dort registrierten Verstorbenen mischen. Es läuft ja auch in der Patho in den Kühlfächern nichts ohne Registrierung und Papiere.

Wenn man davon ausgeht, dass Inka in den Kellergewölben der MHH verschwand, könnte der Zeuge "Ex-Polizist" tatsächlich Inka gesehen und gesprochen haben.
Wurde innerhalb der MHH überhaupt mal eine Suche nach Inka von Seiten der Ermittler durchgeführt?


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

13.06.2019 um 14:02
@Howard2019

Den Podcast kannst du dir bei NDR immer noch anhören.

https://www.ndr.de/ndr2/sendungen/taeterunbekannt/podcast4282_page-2.html


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Howard2019
ehemaliges Mitglied

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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

16.06.2019 um 14:19
Hi, also ich bin es nochmal

Also fast alle von Euch meinen das eine Entführung in der Eilenriede nicht möglich sein kann, weil dort zu viele Leute schon morgens unterwegs sind. Nun, ich hatte vor langen Jahren mal eine Bekannte die in der Eilenriede überfallen worden ist. Dies war am Vormittag und somit am hellen Tag. Nur dadurch das sie so einen Talisman hatte der ähnlich wie ein Messer gewesen sein muss, konnte Sie diesen Angriff und einer Vergewaltigung noch im letzten Moment verhindern. Sie stach den Täter den Talisman ins Bein und der Täter ließ von Ihr ab und gelang noch die Flucht. Erst als sie und der Täter vor Schmerz geschrien hatte kamen Leute.

Ich meine das eine Entführung am helllichten Tage durchaus möglich ist. Stellt Euch mal vor Jemand stellt sich Inka in den Weg und zieht eine Pistole. Wenn Du schreist bist Du tot und du machst jetzt das was ich Dir sage oder ich bringe Dich um.Geschockt und verängstigt tut Inka genau das was der Täter verlangt. Die Waffe versteckt er unter seiner Sommerjacke und beide spazieren ganz gemütlich zum Auto.
Wären das Fußgänger oder Radfahrer gekommen hätten die gedacht naja da geht ein junges Paar. Niemand hätte Verdacht geschöpft.

Ich habe mal bei Google nachgesehen und das sind sehr alte zahlen von 2005. In diesem Jahr hatte es 142 Übergriffe in der Eilenriede gegeben, die meisten gegen Frauen. es sind schon genug Frauen in der Eilenriede vergewaltigt worden . Selbst ich würde niemals bei einsetzender Dunkelheit oder gar nachts durch die Eilenriede gehen. Ich bin auch oft bei schönen Wetter im Biergarten in der List. Wenn man dort mal abends in die Eilenriede schaut was dort für ein Volk herumläuft, da kann man das gruseln bekommen. Die meisten mögen harmlos sein und sind Obdachlose. Es treiben sich aber genug Dealer, Junkies, Schwule die es dort treiben und Obdachlose dort rum und eben bestimmt auch Vergewaltiger, wenn sich die Möglichkeit ergibt.Also so ungefährlich wie manche denken ist es dort nicht. Vielleicht hatte der Täter einfach nur das Glück und zu den Zeitpunkt ist eben niemand unterwegs gewesen und es gab keinen Zeugen.

Das ist die eine These, aber es könnte durchaus auch eine Beziehungstat gewesen sein. In sehr vielen Fällen kennen sich Täter und Opfer und kommen aus den persönlich Umfeld.Auch ein vertuschter Unfall wäre denkbar. Es gab Streit und unbeabsichtigt fand Inka den Tod.
Das ist nur ein Spekulation.

Mich würde es mal interessieren ob damals wirklich die Wohnung kriminaltechnisch abgesucht worden ist. ich denke das dies nicht geschehen ist.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

18.06.2019 um 21:05
Ohne Worte, selbst meine 96jährige Oma würde nicht so einen gequirlten Grütz schreiben und ist toleranter.

Schlimm, dass Du Schwule mit Junkies und Räubern in einen Topf wirfst.

Also als Frau muss man vor Schwulen wohl keine Angst haben :-)

Und ja, abends würde ich manche Ecken der Eilenriede auch meiden aber was hat das mit dem Fall Köntges zu tun? Noch einmal zum sinnerfassenden Lesen: Sie verschwand an einem Werktag bei schönstem Sommerwetter zur Hauptverkehrszeit.

Ich bleibe dabei: Man kann nicht gegen seinen Willen unter diesen Bedingungen (Ort, Zeitpunkt etc.) gegen seinen Willen aus der Eilenriede incl. Fahrrad verschleppt werden. Seit einiger Zeit fahre ich mehrmals die Woche mit dem Rad zur Arbeit (Bothfeld - Messegelände). Am Weidetorkreisel fahre ich in die Eilenriede und bleibe auch erstmal auf dieser Seite (MHH, wechsele erst Bischofshol die Waldseite). Und ich fahre deutlich früher da entlang als I. K. gefahren ist. Wenn ich da durchrase, dann ist es noch nicht einmal richtig hell. Und selbst deutlich vor 6.00 Uhr morgens sind die üblichen Radwege schon alles andere als einsam und verlassen. Ich habe dort nicht einmal ansatzweise ein ungutes Gefühl und ich bin wahrlich nicht die Allermutigste.

Zur Waffen-Theorie. Also bitte... Wenn ich mir ein Zufallsopfer suchen möchte, dann doch nicht zur Hauptverkehrszeit an einem sonnigen Sommertag zwischen 8.00 und 9.00 Uhr wenn Hans und Franz durch die Eilenriede radeln. Und von einer Beziehungstat ausgehend, ist nahezu jeder Ort in Hannover geeigneter, die unerwünschte Person verschwinden zu lassen; da lege ich keinen Wert darauf, von x Leuten gesehen zu werden.

Warum wird hier krampfhaft versucht, der Eilenriede, einem aufgeräumten Stadt-Wald, in dem es mehr Menschen als Wildtiere gibt, einen mythischen, gefährlichen Hauch zu verleihen.

Seit 1653, als Jasper Hanebuth gerädert wurde, ist es in der Eilenriede relativ sicher. Klar, in den 70ern wurde da ein Unterleib incl. Beinen abgelegt aber die Eigentümerin dieses Unterleibes wurde höchstwahrscheinlich weder in der Eilenriede weggefangen, noch dort zerteilt.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

18.06.2019 um 23:22
Rotmilan schrieb am 12.06.2019:Es ist ja ein Großklinikum, da kann man sich so einiges vorstellen und eben aufgrund der Weitläufigkeit des Klinikums auch evtl. einen Übergriff auf Inka innerhalb des Klinikums. Der Gedanke ist schon gruselig.
Nur irgendwie müsste eine tote Inka ja auch von dort aus dem Keller ungesehen wieder nach draußen befördert worden sein. Irgendwo muss eine tote Inka letzendlich abgelegt/ vergraben/ in einem Gewässer versenkt o.a. worden sein. Ansonsten kommt es ja auch in einem Keller früher oder später zum Auftreten von Verwesungsgerüchen, die sicher auch vom Personal, das die Keller betritt, wahrgenommen würden. Man konnte sie ja schlecht im Leichenkeller der Pathologie unter die dort registrierten Verstorbenen mischen.
Also eine Freundin von mir arbeitet in der MHH und die hat mir erzählt, das es gar kein Problem wäre dort im Keller eine Leiche verschwinden zu lassen. Dort unten ist eine Abteilung, wo Organe, die z. B bei der Obduktion entnommen worden sind oder bei OP"s, verbrannt werden und da könnte man ohne Probleme ganz unauffällig auch eine Leiche verschwinden lassen.
Es ist also gar nicht so Abwegig das sie dort unten verschwunden ist und nie gefunden wird.


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Howard2019
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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

19.06.2019 um 00:19
Yamaica .....ja, ja ist ja gut regste Dich mal wieder ab ja . Du hast ja sowas von recht. ich habe Niemanden in eine Topf geworfen, sondern nur gesagt das es dort Dealer und eben auch Schwule gibt. Nicht mehr und nicht weniger. Habe nichts gegen Schwule, solange die mich in Ruhe lassen...und tolerant bin ich da auch.

Mag sein das meine Theorie absurt ist und Du recht hast. Wenn eine Entführung also ausscheidet dann bleibt also nur noch das freiwillig Verschwinden von I.K. über. Dies könnte theoretisch möglich sein, denn eine Frau ist ja auch untergetaucht und erst nach über 30 Jahren aufgeflogen durch Zufall.

Das Inka in irgendeinen Kloster ist halte ich für nahezu ausgeschlossen. der Fall wurde ja europaweit bekannt.Kein Kloster kann es sich leisten Jemanden zu verstecken. Auch dort wird bei der Aufnahme nach einen Ausweis gefragt.

Wenn Du meinst das also ein Verbrechen um diese Zeit in der Eilenriede nicht möglich ist, bleiben nicht mehr viel Optionen über.Oder eben die Zeugen haben sich doch geirrt und es war nicht Inka und das Verbrechen wurde schon viel früher verübt.

Sollte Inka wirklich noch leben und genau das glaube ich, so hoffe ich das es Ihr gut geht.

Wie dem auch sei Niemand von uns wird das aufklären!


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

19.06.2019 um 00:59
baabyloon schrieb:Also eine Freundin von mir arbeitet in der MHH und die hat mir erzählt, das es gar kein Problem wäre dort im Keller eine Leiche verschwinden zu lassen. Dort unten ist eine Abteilung, wo Organe, die z. B bei der Obduktion entnommen worden sind oder bei OP"s, verbrannt werden und da könnte man ohne Probleme ganz unauffällig auch eine Leiche verschwinden lassen.Es ist also gar nicht so Abwegig das sie dort unten verschwunden ist und nie gefunden wird.
Absolut gruselige Vorstellung, aber ich würde auch meinen, dass man einen derartigen Vorgang nicht komplett ausschließen kann. Mein Gedanke ist nur der, der evtl. dagegen sprechen könnte, dass ja Organe die zum Beispiel bei OPs entnommen werden für Schnellschnittuntersuchung oder Organ und Gewebeproben zunächst immer eine Registriernummer bekommen. Und die im KH Verstorbenen ja auch Begleitpapiere haben.
Dort wo Organe verbrannt werden, wäre dann evtl. noch die Hemmschwelle, von Kollegen erwischt zu werden, wenn man versucht eine Leiche zu entsorgen.
Kennt man die Arbeitsabläufe dort jedoch sehr gut, kann man dieses Problem wahrscheinlich auch lösen.
Aber wenn Deine Freundin meint, dass sei möglich, ich würde es wie gesagt, auch nicht komplett ausschließen. Ich komme nicht aus Hannover, kenne Hannover nicht sehr gut, sondern nur von einigen ( wenigen) Besuchen und die MHH auch nur oberflächlich.

Wenn man an einen Mitarbeiter als Täter denkt, könnte es bei so einer Person der Fall sein, dass diese ein solches Szenario bereits mehrfach als Kopfkino durchgespeilt hat und auch entsprechende Vorbereitungen getroffen haben könnte, um nach einem Übergriff, eine tote Frau verschwinden zu lassen.
Yamaica schrieb:Zur Waffen-Theorie. Also bitte... Wenn ich mir ein Zufallsopfer suchen möchte, dann doch nicht zur Hauptverkehrszeit an einem sonnigen Sommertag zwischen 8.00 und 9.00 Uhr wenn Hans und Franz durch die Eilenriede radeln.
Mann muss ja immer bedenken, dass Inka auf einem Fahrrad unterwegs war. Ein Schütze müsste dann schon sehr gut im Bewegungsschießen sein ( Jäger mit Drückjagd- Erfahrung o.ä.), denn wenn Inka auf Dem Fahrrad nicht gerade im absoluten Schneckentempo unterwegs war, ist es ein Problem sie überhaupt zu treffen, genauso zu versuchen sie mittels Drohung mit Schusswaffe zum Anhalten und dann noch zum Mitgehen zu zwingen.
Das halte ich angesichts der Belebtheit der Eilenriede um die Uhrzeit auch nicht für realistisch. Der Mündungsknall ist nicht zu unterschätzen und die Patrone könnte jemanden anders, als das anvisierte Opfer treffen. Da gäbe es sicher geeignetere Uhrzeiten, um einer Frau dort aufzulauern und der Erfolg wäre sicherer es bei einer Fußgängerin zu probieren, als bei einer Frau die auf einem Rad unterwegs ist.
Howard2019 schrieb:Wenn Du meinst das also ein Verbrechen um diese Zeit in der Eilenriede nicht möglich ist, bleiben nicht mehr viel Optionen über.Oder eben die Zeugen haben sich doch geirrt und es war nicht Inka und das Verbrechen wurde schon viel früher verübt.
Ihr seid als Ortskundige hier offenbar verschiedener Ansicht, was ja nichts Schlimmes ist. Fakt ist, der Fall ist nicht geklärt und man kann hier leider gar nichts ausschließen.

Ich tendiere zwar auch eher dazu, dass es gar nicht Inka war, die im Stadtwald am Morgen ihres Verschwindens von Zeugen gesehen wurde, aber sicher bin ich natürlich auch nicht.
Howard2019 schrieb:Wie dem auch sei Niemand von uns wird das aufklären!
Ja, aber grundsätzlich wäre es zu wünschen, dass der Fall noch aufgeklärt wird.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

19.06.2019 um 02:07
Meine Theorie zu ihrem Verschwinden ist, dass Inka von der offenen Straße unter einem falschen Vorwand arglos in einen Hauseingang gelockt worden ist.
Ich weiß es ist ein beliebter Streitpunkt, aber ich schließe ziemlich sicher aus, dass sie in der Eilenriede getötet oder entführt worden ist.
Man hätte einfach irgendwas bemerken müssen, zum Beispiel jemand der mit verdreckter Kleidung die Eilenriede verlässt.
Auch hätte ein Sexualstraftäter die Leiche aller Wahrscheinlichkeit dort liegen lassen und man hätte sie gefunden.

Für mich ist ein entscheidender Punkt, dass ihre Leiche nie gefunden worden ist.
Das könnte für eine Beziehungstat sprechen oder für eine Tat in einem geschloßenen Raum, wo der Täter genug Zeit hat, die Leiche fortzuschaffen.
Bei einer Tat im Freien wäre das viel zu riskant gewesen und vergraben in der Eilenriede wird sie auch nicht liegen, denn man hat diese mehrfach durchkämmt.

Ich bin mir von folgendem Tatablauf Recht sicher, und zwar das eine Person am Tattag Ausschau nach einem passenden Opfer gehalten und Inka auf dem Fahrrad spontan angesprochen hat.
Ich erinnere mich an eine Begebenheit im Podcast, wo Inka eine verlassene Katze an einem See mitgenommen und sogar behalten hat.
Sie war auf jeden Fall sehr hilfsbereit und hätte man die richtigen Worte gewählt, wäre sie sicherlich auch einem Fremden ins Haus gefolgt.
Sie hat an das gute im Menschen geglaubt und das könnte ihr zum Verhängnis geworden sein.

Ich würde an der Stelle der Polizei nochmal alle Personen überprüfen, die im Jahr 2000 entlang möglichen Wegen die Inka von der Eilenriede zu der Hochschule genutzt haben könnte, gewohnt haben.
Bei entsprechenden Vorstrafen, die Sexualstraftaten beeinhalten und möglicherweise auch bei psychischen Auffälligkeiten, würde ich diese Person genauer unter die Lupe nehmen.

Mein Gefühl sagt mir aus irgendeinem Grund, dass dieser Anrufer auch der Täter ist.
Es ist aber einfach ein Bauchgefühl und ich kann das nicht wirklich begründen.
Er soll auch das Wort "getötet" verwendet haben.

Jedenfalls freut es mich, dass wieder Leute in diesem Fall diskutieren und ich vielleicht gibt in der Zukunft bald neue Ergebnisse.
Denn in Hannover hat vor kurzem eine Cold Case Einheit die Ermittlungen vermutlich auch in diesem Fall wieder aufgenommen.


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19.06.2019 um 09:06
Howard2019 schrieb:Wenn Du meinst das also ein Verbrechen um diese Zeit in der Eilenriede nicht möglich ist,
Das ist doch vollkommen unmöglich, so ein Verbrechen auszuschliessen. In vielen Fällen sind, gerade Frauen, in durchaus belebten Gegenden Opfer eines Verbrechens geworden, vom Supermarktparkplatz, über Hauptstrassen, vor Discos usw usw. Vor ein paar Jahren wurde einmal ein Mädel ganze 100m von einer Polizeiwache entfernt vergewaltigt. In Berlin wurde vor Kurzem eine Frau ebenfalls nur wenige hundert Meter von einem sehr belebten Bahnhof entfernt umgebracht. Genausowenig wie es den Meuchelmörder gibt, dem man schon von weitem ansehen kann, dass er einer ist, gibt es garantiert sichere Gegenden.

Es mag nicht der wahrscheinlichste Tatort und die wahrscheinlichste Tatzeit sein, aber auch ein Lottogewinn ist nicht sonderlich wahrscheinlich, und doch gewinnt irgendjemand jede Woche.


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