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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

764 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Fahrrad, Hannover ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

07.02.2020 um 10:48
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Meines Wissens nach gab es nach Inkas Verschwinden keine Hausdurchsuchung der ehelichen Wohnung und auch das Fahrzeug des Freundes des Ehemannes wurde nicht durchsucht.
Eine Standardprozedur bei Vermisstenfällen, insbesondere wenn im weiteren Verlauf ein Verbrechenstatbestand nicht ausgeschlossen werden kann. Nur weil es nicht in der Presse vermerkt ist, heißt das nicht, dass es nicht gemacht wurde. Nur weil die Vermisste bisher noch nicht gefunden worden ist, heißt das noch lange nicht, dass die Ermittlungsarbeiten nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden sind. Wahrscheinlich ist, dass die Ermittler einen Lösungsweg haben, der von ihnen präferiert wird. Da in diesem Zusammenhang immer wieder das Wort "Verbrechen" fällt, wird es wohl auch in diese Richtung aus Sicht der Ermittler gehen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

07.02.2020 um 12:40
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Sehr gute Zusammenfassung aller wichtigen Punkte und in Deiner Beurteilung kann ich Dir nur zustimmen. Ich habe ebenfalls sehr starke Zweifel an der Arbeit der Ermittlungsbehörden und gehe von gravierenden Versäumnissen aus. Meines Wissens nach gab es nach Inkas Verschwinden keine Hausdurchsuchung der ehelichen Wohnung und auch das Fahrzeug des Freundes des Ehemannes wurde nicht durchsucht.
Zumindest habe ich keinerlei Presseberichte gefunden, dass es im Umfeld von Inka derartige Durchsuchungen gab. Das ist schon sehr ungewöhnlich, zumal bei solchen Fällen immer von Innen nach Außen ermittelt wird. Hier habe ich den Eindruck, dass es umgekehrt gelaufen ist- man hat sich nur auf "Außen" konzentriert.
Danke @Rotmilan.

Mir sind eben auch keine Berichte bekannt, dass das Fahrzeug und die Wohnung untersucht worden sind und es keine Ergebnisse gegeben hat. Genau solche Berichte würde ich aber erwarten. Ich kenne nur Berichte, in denen angezweifelt wird, dass eine Untersuchung stattgefunden hat.

@Triquetrum sicher bedeutet es nicht automatisch, dass es diese Untersuchungen nicht gegeben hat. Anders sieht es doch aber mit der Behandlung dieser misteriösen Anrufe aus. Hier wurde jedenfalls keine Stimme aufgezeichnet und der Anrufer nicht identifiziert oder geortet. Soweit mit bekannt ist, wurde der Anrufer zunächst auch garnicht ernst genommen, was auch immer das im Detail bedeutet. Wie gesagt, vorstellen kann ich mir das nicht.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

07.02.2020 um 22:53
Zitat von friisfriis schrieb:Anders sieht es doch aber mit der Behandlung dieser misteriösen Anrufe aus.
Das mag ich nicht mal anzweifeln, dass hier die Ermittlungen viel weiter sind, als bekannt. Evtl. hat man diesbezüglich auch einen Verdacht, kann ihn jedoch aufgrund fehlender Beweislast nicht abschleßend begründen. Wären die Anrufe, außer deren Inhalt, tatsächlich im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Inka Köntges zu sehen, wäre dies wohl auch kommuniziert worden.

Wenn man jedoch ausschließen kann, dass der Anrufer etwas mit dem Verschwinden zu tun haben könnte, wird die Pressearbeit sicherlich nicht mehr so intensiv geführt werden. Und lass dann mal noch die möglicherweise verdächtige Person, egal nun von außerhalb oder intern, verstorben sein. Unter diesen Umständen würde die Spur wohl nicht mehr weiterverfolgt werden.


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07.02.2020 um 23:04
@Triquetrum
Dem kann ich im Prinzip schon folgen aber...
Wenn der Verbleib des Opfers nicht geklärt ist, dann dürfte es auch schwierig sein Jemanden definitiv auszuschließen (wenn der nicht gerade nachweisbar und dauerhaft auf einem anderen Kontinent war). Daran kann aus meiner Sicht nichteinmal das Ableben Desjenigen etwas ändern.

Sollte das von Dir eine Anspielung auf den ehemaligen Polizisten sein, der Inka am Tag des Verschwindens auf Ihrem Weg gesehen und mit Ihr gesprochen haben wollte?


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

07.02.2020 um 23:13
Zitat von friisfriis schrieb:Wenn der Verbleib des Opfers nicht geklärt ist, dann dürfte es auch schwierig sein Jemanden definitiv auszuschließen (wenn der nicht gerade nachweisbar und dauerhaft auf einem anderen Kontinent war). Daran kann aus meiner Sicht nichteinmal das Ableben Desjenigen etwas ändern.
Wenn man den Tatverdacht nicht gegen den Ehemann richtet, lässt sich der Zeitraum des Verschwindens doch sehr eingrenzen. Somit ist es auch einfacher Personen sehr schnell ausschließen zu können, da sie für den kleinen Zeitrahmen wohl auch präzisere Angaben über ihren Aufenthaltsort machen konnten. Anders würde es natürlich bei dem Ehemann aussehen, der den zeitlichen Rahmen ja für die anderen mittels seiner Aussage setzt.
Zitat von friisfriis schrieb:Sollte das von Dir eine Anspielung auf den ehemaligen Polizisten sein, der Inka am Tag des Verschwindens auf Ihrem Weg gesehen und mit Ihr gesprochen haben wollte?
Nein, das ist genauso allgemein gehalten, wie ich es geschrieben habe. Das einzige was ich anzweifle, ist die Aussage hinsichtlich der Sichtung von Inka durch den Polizeibeamten. Diese kam erst nachdem diese schon längere Zeit vermisst war und eine Bildveröffentlichung in den lokalen Medien zu finden war. Entweder war es eine andere Person oder eine andere Zeit.


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07.02.2020 um 23:24
@Triquetrum
Das einzige was ich anzweifle, ist die Aussage hinsichtlich der Sichtung von Inka durch den Polizeibeamten. Diese kam erst nachdem diese schon längere Zeit vermisst war und eine Bildveröffentlichung in den lokalen Medien zu finden war. Entweder war es eine andere Person oder eine andere Zeit.
Die Zeugenaussage würde ich auch nicht als gesichert einschätzen. Aber soweit mir bekannt ist eben dieser Zeuge mittlerweile verstorben, deshalb vermutete ich Deine Anspielung auf ihn.


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11.02.2020 um 20:38
Im Podcast wird ja ein rotes Haarband erwähnt, dass eine Zeugin nach Inkas Verschwinden im östlichen Teil der Eilenriede in der Nähe der Gartenkolonie gesichtet haben will. Die Fahnder sollen aufgrund dieser Zeugenaussage diesen Bereich intensiver abgesucht haben, doch ohne irgendetwas zu finden.
Es wäre interessant zu wissen, ob Inka ein solches Haarband besessen oder getragen hat? Es finden sich dazu leider keine Angaben.
Weiß jemand dazu was?
Warum haben die Fahnder aufgrund dieser Zeugenaussage diesen Bereich abgesucht? Wenn sie tatsächlich ein solches Band besaß, dann wäre das jedenfalls ein sehr wichtiger Hinweis. Selbst dann, wenn das Band nicht mehr gefunden wurde.


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11.02.2020 um 21:17
Zitat von Howard3000Howard3000 schrieb am 22.01.2020:n die Begründung warum ich glaube das der Ehemann damit nichts zu tun hat und unschuldig ist. Ich hatte damals eine wenn auch sehr kurze Begegnung mit M.K. als er in der S-Bahn Linie 17 am Aegi Plakate in die Straßenbahn aufhing. Also der Mann sah wirklich fix und fertig aus und mein Bauchgefühl sagt mir das eben so nicht Jemand ausschaut der ggf. damit etwas zu tun hat. er war völlig verzweifelt mit Tränen in den Augen und sah übernächtigt aus.

Ich hatte mich nur kurz mit Ihm unterhalten, weil ich weiter zur Arbeit mußte.M.K. machte einen recht symphatischen Eindruck.
Deinen persönlichen Eindruck in allen Ehren, aber:
Leider sieht man einem Menschen eben nicht an, ob er ein Verbrecher/.Mörder ist bzw muss ein Täter nicht zwangsläufig unsympathisch sein.
Soziopathen wie z B Ted Bundy, Kurt-Werner Wichmann oder Manfred Seel waren durchaus 'sozial integriert', charmant, niemand hätte ihnen derartige Taten zugetraut, das Umfeld 'fiel aus allen Wolken', als bekannt wurde, zu was der jeweilige Täter fähig war.
Wäre also sehr vorsichtig, was in solchen Dingen das 'Bauchgefühl' anbelangt.
Zitat von friisfriis schrieb am 07.02.2020:dürfte es auch schwierig sein Jemanden definitiv auszuschließen (wenn der nicht gerade nachweisbar und dauerhaft auf einem anderen Kontinent war). Daran kann aus meiner Sicht nichteinmal das Ableben Desjenigen etwas ändern.
Allerdings darf gegen Tote nicht weiter ermittelt werden nach deren Ableben, lediglich, wenn z B von einem (noch lebenden) Mittäter ausgegangen werden kann, dürfen die Ermittlungen weitergeführt werden, so z B im Fall Wichmann geschehen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

11.02.2020 um 21:48
Zitat von ThoFraThoFra schrieb:Soziopathen wie z B Ted Bundy, Kurt-Werner Wichmann oder Manfred Seel waren durchaus 'sozial integriert', charmant, niemand hätte ihnen derartige Taten zugetraut, das Umfeld 'fiel aus allen Wolken', als bekannt wurde, zu was der jeweilige Täter fähig war.
Das stimmt ja nicht so wirklich. Seel war cholerisch und liess seine Familie nicht in den Keller und seinem Kumpel waren seine gewalttätigen Vorlieben bekannt und auch die Wohnung, die er zwischenzeitlich für Eskapaden angemietet hatte ...

Auch Ted Bundy war schon als Jugendlicher als Alkoholiker und durch seine Vorstrafen auffällig

Wichmann stand bekanntermassen auf BDSM. Ich weiss manche spielen das runter, ich persönlich würde nicht „aus allen Wolken fallen“ wenn rauskäme, dass jemand von dem ich weiss, der sexuell drauf steht jemanden zu erniedrigen und Schmerzen zuzufügen, ein Mörder ist. Im Gegenteil, ich halte zu solchen Menschen genau aus dem Grund Abstand.

Dass Menschen Dinge runterspielen, nicht ernst nehmen, ... ok. Aber völlig unauffällig, lieb und nett, nein, das sind Täter in der Regel nicht


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

12.02.2020 um 12:50
Zitat von AngelLostAngelLost schrieb:Ich weiss manche spielen das runter, ich persönlich würde nicht „aus allen Wolken fallen“ wenn rauskäme, dass jemand von dem ich weiss, der sexuell drauf steht jemanden zu erniedrigen und Schmerzen zuzufügen, ein Mörder ist. Im Gegenteil, ich halte zu solchen Menschen genau aus dem Grund Abstand.
Na, ich halte das für reichlich übertrieben, wie viele BDSM ler sind bisher wegen sadistischen Sexualverbrechen strafrechtlich verurteilt wurden?
Ich denke, da liegt Otto Normalverbraucher als Täter doch sehr weit weit vorne, der brave und verheiratete Familienvater, meist sogar mit eigenen Kindern. Man liest doch immer, wenn diese Personen dann vor Gericht stehen, die Freunde des Täters und Nachbarschaft, Arbeitskollegen seien aus allen Wolken gefallen.

Wenn Inka wirklich einem sadistischen Sexualstraftäter zum Opfer gefallen ist, stellt sich doch die Frage, warum diese Person nicht noch einmal zugeschlagen hat. Wo doch Inka für denjenigen zum "Erfolgsfall" geworden ist, sprich er, der Täter ist der Polizei erfolgreich nicht ins Netz gegangen.
Sowas regt doch eigentlich nur zur Tatwiederholung an. Zumal solche Täter meist ohnehin nicht nur einmal zur Tat schreiten.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb am 07.02.2020:Eine Standardprozedur bei Vermisstenfällen, insbesondere wenn im weiteren Verlauf ein Verbrechenstatbestand nicht ausgeschlossen werden kann. Nur weil es nicht in der Presse vermerkt ist, heißt das nicht, dass es nicht gemacht wurde.
Normalerweise steht das aber in der Presse, bzw. wird auch bei AZXY in den Filmfällen gesagt, dass es im Haus/ Wohnung der Vermissten eine Hausdurchsuchung gab, bei Inka hingegen fand ich es auffällig, dass das nicht der Fall war.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb am 07.02.2020:Wahrscheinlich ist, dass die Ermittler einen Lösungsweg haben, der von ihnen präferiert wird.
Welcher sollte das sein? Was ist da Deine Vorstellung? Bisher ist der Fall jedenfalls leider nicht gelöst durch den von den Ermittlern bisher präferierten Lösungsweg und Inka seit 19 (!) Jahren vermisst.
Zitat von friisfriis schrieb am 07.02.2020:Wenn der Verbleib des Opfers nicht geklärt ist, dann dürfte es auch schwierig sein Jemanden definitiv auszuschließen (wenn der nicht gerade nachweisbar und dauerhaft auf einem anderen Kontinent war). Daran kann aus meiner Sicht nichteinmal das Ableben Desjenigen etwas ändern.
Bin ich ganz Deiner Meinung. Man kann im Fall Inka mit Gewissheit niemanden absolut sicher ausschließen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

12.02.2020 um 12:56
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Na, ich halte das für reichlich übertrieben, wie viele BDSM ler sind bisher wegen sadistischen Sexualverbrechen strafrechtlich verurteilt wurden?
Ich denke, da liegt Otto Normalverbraucher als Täter doch sehr weit weit vorne, der brave und verheiratete Familienvater, meist sogar mit eigenen Kindern. Man liest doch immer, wenn diese Personen dann vor Gericht stehen, die Freunde des Täters und Nachbarschaft, Arbeitskollegen seien aus allen Wolken gefallen.
Kannst du übertrieben finden. Ich arbeite in dem Bereich und sehe die Zusammenhänge klar.

Und sie gesagt, bei den drei von dir genannten gab es meines Erachtens eben besagte deutliche Warnsignale.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

12.02.2020 um 13:32
Zitat von AngelLostAngelLost schrieb:Ich arbeite in dem Bereich und sehe die Zusammenhänge klar.
Was arbeitest Du da konkret, wenn ich fragen darf? Als psychiatrischer Gutachter oder Psychologe in der forenischen Psychiatrie oder in der Wissenschaft? Das wären wohl neben evtl. Rechtsmediziner die einzigen Berufe, der sich da ein Urteil erlauben könnten, wenn Daten und Gutachten über lange Zeiträume, statistisch ausgewertet werden.

Ein Strafverteidiger erledigt zwar das Alltagsgeschäft ist aber nur in Ausnahmefällen auch als Wissenschaftler tätig. Dasselbe gilt für Sozialarbeiter.
Zitat von AngelLostAngelLost schrieb:Und sie gesagt, bei den drei von dir genannten gab es meines Erachtens eben besagte deutliche Warnsignale.
Ich habe hier keine drei Täter genannt, da liegst Du falsch. Du meinst wohl, User@ThoFra, der/ die Soziopathen wie Ted Bundy, Kurt- Werner Wichmann und Manfred Seel aufgeführt hatte.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

12.02.2020 um 15:29
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Normalerweise steht das aber in der Presse, bzw. wird auch bei AZXY in den Filmfällen gesagt, dass es im Haus/ Wohnung der Vermissten eine Hausdurchsuchung gab, bei Inka hingegen fand ich es auffällig, dass das nicht der Fall war.
Ich denke, dass dies bewusst nicht gesagt wurde, um nicht das Licht auf den Ehemann des Verdächtigen zu rücken. Es ist aber normal, dass von innen nach außen gesucht wird. Dazu zählt es, dass das Haus/Wohnung nicht nur nach der verschwundenen Person selbst, sondern auch nach möglicherweise hinterlassenen Hinweises durchsucht wird.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Welcher sollte das sein? Was ist da Deine Vorstellung? Bisher ist der Fall jedenfalls leider nicht gelöst durch den von den Ermittlern bisher präferierten Lösungsweg und Inka seit 19 (!) Jahren vermisst.
Aus meiner Sicht liegt die Lösung des Falles nicht auf dem Weg zur Arbeit, sondern in der Nacht bzw. frühen Morgen davor. Ich denke, dass Inka Köntges den Weg zur Arbeit niemals angetreten hat. Aufgrund der Tageszeit in Verbindung mit dem Publikumsverkehr, egal welchen Weg sie nun auch in Richtung Arbeitsplatz genommen hätte, wären mehr als nur der eine, aus meiner Sicht nicht abschließend glaubhafte, Zeuge vorhanden gewesen.


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12.02.2020 um 15:38
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Aus meiner Sicht liegt die Lösung des Falles nicht auf dem Weg zur Arbeit, sondern in der Nacht bzw. frühen Morgen davor. Ich denke, dass Inka Köntges den Weg zur Arbeit niemals angetreten hat. Aufgrund der Tageszeit in Verbindung mit dem Publikumsverkehr, egal welchen Weg sie nun auch in Richtung Arbeitsplatz genommen hätte, wären mehr als nur der eine, aus meiner Sicht nicht abschließend glaubhafte, Zeuge vorhanden gewesen.
Da bin ich ganz Bei Dir. Ich denke auch, dass Inka den Weg zur MHH an jenem Vormittag gar nicht mehr angetreten ist, sondern in der Nacht, bzw. den frühen Morgentsunden bereits nicht mehr unter den Lebenden weilte.


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12.02.2020 um 16:53
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Was arbeitest Du da konkret, wenn ich fragen darf? Als psychiatrischer Gutachter oder Psychologe in der forenischen Psychiatrie oder in der Wissenschaft?
Wissenschaftlich im Bereich der Gewaltprävention. Ich entwickle Konzepte und wühle mich deshalb tagtäglich durch Studien, Statistiken etc.

Stimmt, sorry warst nicht du.. Auf dem Handy verlier ich manchmal den Überblick wer was geschrieben hat


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

13.02.2020 um 16:57
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Na, ich halte das für reichlich übertrieben, wie viele BDSM ler sind bisher wegen sadistischen Sexualverbrechen strafrechtlich verurteilt wurden?
Ich denke, da liegt Otto Normalverbraucher als Täter doch sehr weit weit vorne, der brave und verheiratete Familienvater, meist sogar mit eigenen Kindern. Man liest doch immer, wenn diese Personen dann vor Gericht stehen, die Freunde des Täters und Nachbarschaft, Arbeitskollegen seien aus allen Wolken gefallen.
Hervorhebung von mir eingefügt.

Genau darauf wollte ich im Grunde in meinem vorangegangenen Posting hinaus.
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Du meinst wohl, User@ThoFra, der/ die Soziopathen wie Ted Bundy, Kurt- Werner Wichmann und Manfred Seel aufgeführt hatte.
Die drei Beispiele waren evtl nicht optimal gewählt, wollte auch eigentlich hauptsächlich darauf hinaus, dass Soziopathen durchaus charmante Züge haben und ihr Umfeld häufig zu täuschen wissen, sie wissen zumeist sehr genau, wie sie ihre Mitmenschen/ ihr Umfeld bestmöglich (für ihre Zwecke) manipulieren.
Zitat von AngelLostAngelLost schrieb:wühle mich deshalb tagtäglich durch Studien, Statistiken etc.
Hast Du denn eine Studie und/ oder Statistik dazu vorliegen, dass...
Zitat von AngelLostAngelLost schrieb:Wichmann stand bekanntermassen auf BDSM. Ich weiss manche spielen das runter, ich persönlich würde nicht „aus allen Wolken fallen“ wenn rauskäme, dass jemand von dem ich weiss, der sexuell drauf steht jemanden zu erniedrigen und Schmerzen zuzufügen, ein Mörder ist. Im Gegenteil, ich halte zu solchen Menschen genau aus dem Grund Abstand.
Hervorhebung von mir eingefügt.

...BDSMler prozentual häufiger morden als die restliche Bevölkerung?


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

13.02.2020 um 17:26
Zitat von ThoFraThoFra schrieb:Hast Du denn eine Studie und/ oder Statistik dazu vorliegen, dass...
AngelLost schrieb:
Wichmann stand bekanntermassen auf BDSM. Ich weiss manche spielen das runter, ich persönlich würde nicht „aus allen Wolken fallen“ wenn rauskäme, dass jemand von dem ich weiss, der sexuell drauf steht jemanden zu erniedrigen und Schmerzen zuzufügen, ein Mörder ist. Im Gegenteil, ich halte zu solchen Menschen genau aus dem Grund Abstand.
Hervorhebung von mir eingefügt.

...BDSMler prozentual häufiger morden als die restliche Bevölkerung?
Müsste ich suchen ob es konkret zum Thema Mord Studien gibt. Zum Zusammenhang zwischen aggressiver Sexualität, Vergewaltigungsmythenakzeptanz und generell physisch aggressiven Verhalten gibt es sehr viel. Exemplarisch hier etwas was öffentlich zugänglich aufrufbar ist (ein Großteil der Forschung ist es ja nicht):

https://wlv.openrepository.com/bitstream/handle/2436/621787/Bhogal%20and%20Corbett%20%282016%29.pdf?sequence=1&isAllowed=y

Derzeit gibt es übrigens eine Vielzahl und steigende Zahl von Morden, es scheint eine neue Verteidigungsstrategie zu sein, bei denen die Täter es als „sex game gone wrong“ versuchen darzustellen. Eine Strategie, die sich in niedrigeren Strafmaßen auszahlt
https://www.telegraph.co.uk/news/2019/10/26/half-men-claimed-lovers-death-sex-game-gone-wrong-get-soft-sentence/

Eine weiterer aktueller Trend scheint zu sein eine Transition vorzunehmen und zu argumentieren die Tat sei ja von „Peter“ und nicht „Petra“ verübt worden, oder durch die Transition sei der „Geschlechtstrieb ja weg“ und demnach die Person nicht mehr gefährlich. Auch das funktioniert unglaublicherweise, wie hier im Fall eines Mannes, der 15 Kinder vergewaltigt hat https://www.desmoinesregister.com/story/news/crime-and-courts/2020/01/16/felon-no-longer-deemed-threat-after-sex-reassignment-treatment/4479275002/


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15.02.2020 um 14:06
@ThoFra
Vielleicht nochmal ergänzend. Ich schaue gerade „Inside the criminal mind“ auf Netflix. Da weisen interviewte Psychologen darauf hin, dass Serienmörder (zu denen Wichmann ja auch zu zählen ist) sehr häufig wiederkehrende, sexuelle Fantasien haben, die auf Schmerz, Erniedrigung, Demütigung beruhen. All das gehört ja zu dem was im BDSM von der Gesellschaft völlig legitimiert und toleriert ausgeübt wird. Hier stört sich niemand dran, weil ja „konsensual“ (ohne jegliche Hinterfragung dessen, woher entsprechende Wünsche kommen, was davon eigene Sexualität und was Sozialisationseffekt ist etc)


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

15.02.2020 um 16:14
Also, die meisten hier gehen von einen Verbrechen aus. Es könnte aber durchaus auch möglich sein, das in diesem Fall überhaupt kein Verbrechen vorliegt und Inka freiwillig verschwunden ist. Sie soll angeblich am Abend ihres Verschwinden mit einer Freundin abends verabredet gewesen sein. Auffallend ist, das sich diese Freundin nicht mehr gemeldet hatte. ich meine wenn man verabredet ist und keiner kommt, ruft man dann nicht wenigstens an ? Kann es ggf. möglich sein das diese Freundin in Inkas Pläne eingeweiht war ?

Auffallen sind diese zwei Zeugenaussagen die Inka am 26.08.2000 in Oldenburg gesehen haben wollen.Aus welchem Grunde die Aussagen wieder zurückgenommen wurden ist nicht bekannt.

Ich könnte mir bei Inka durchaus vorstellen das sie freiwillig verschwunden ist. Auffallend ist auch das sie direkt nach Ihrer Krankmeldung von glaube ich sogar 4 Wochen verschwunden ist. Sicherlich hat sie diese zeit genutzt um ihre Flucht vorzubereiten. Es wäre sehr interessant zu wissen womit sie krank geschrieben worden ist.bestimmt nicht wegen Grippe , sondern eher wegen psychischen Problemen.Auch wäre es von Wichtigkeit die Telefonverbindungsdaten zu kennen. Welche Rufnummern sind in diesen 4 Wochen gewählt worden und hat sie vielleicht Helfer auf ihrer Flucht gehabt.

Sollte meine Vermutung richtig sein, so könnte auch das doch eher merkwürdige Verhalten der Familie in diesen Fall erklären. Ist in Wahrheit vielleicht die Familie von Inka indirekt informiert worden, das sie freiwillig verschwunden ist und nur noch ihre Ruhe haben will und ein neues leben angefangen hat, wo auch immer.

Dafür spricht auch dieser mysteriöse Anruf bei der Mutter Monate später. Dieser Anruf hat ja dann auch dafür gesorgt das der Fall von der Polizei wieder neu aufgerollt worden ist. Bei diesem Anruf bei der Mutter hat sich niemand gemeldet, aber soviel ist sicher ein Verwähler war das nicht. War es Inka ?

Ich denke es gibt nur noch zwei Möglichkeiten in diesem Fall. Entweder ein freiwilliges Verschwinden oder aber sie ist einen Verbrechen zum Opfer gefallen.


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Inka Köntges - seit 10.8.2000 vermisst

15.02.2020 um 18:54
https://www.juraforum.de/ratgeber/zivilrecht/wann-und-wie-kann-ein-vermisster-fuer-tot-erklaert-werden (Archiv-Version vom 23.06.2017)
Zitat von Howard3000Howard3000 schrieb:Es könnte aber durchaus auch möglich sein, das in diesem Fall überhaupt kein Verbrechen vorliegt und Inka freiwillig verschwunden ist
Halte ich für so gut wie ausgeschlossen, da es anderen Falles der Zwillingsschwester von Inka kaum möglich gewesen wäre, Inka für tot erklären zu lassen.
Der alleinige Fristablauf von 10 Jahren, nach Vermissung reicht dafür nämlich nicht aus. Den Behörden müssen erntshafte Hinweise darauf vorliegen, dass Inka definitiv nicht mehr am Leben ist. Sonst wird das nichts damit, eine Person für tot erklären zu lassen. Der reine Kontaktabbruch zur Familie und zum Ehemann reicht da nicht aus.
Im Übrigen wurde auch innerhalb ihrer Religionsgemeinschaft von den Ermittlungsbehörden nach ihr gesucht. Der Polizei werden mehr Anhaltspunkte in Richtung eines Gewaltverbrechens an Inka vorliegen, ansonsten wäre der Fall auchz nicht bei AZXY zur Ausstrahlung gekommen.
Zitat von Howard3000Howard3000 schrieb:Auffallen sind diese zwei Zeugenaussagen die Inka am 26.08.2000 in Oldenburg gesehen haben wollen.Aus welchem Grunde die Aussagen wieder zurückgenommen wurden ist nicht bekannt.
Inka sieht aus wie dutzende, hübsche, blonde junge Frauen ihres Alters. Wenn Du Dich durch die zahlreichen Threads hier liest, wirst Du feststellen, dass es wirklich zu jeder Vermisstenmeldung zahlreiche "Zeugen" gibt, die ganz sicher sind, den oder die Vermisste gesehen zu haben. In ganz vielen, traurigen Fällen stellt sich meist über kurz oder lang heraus, dass die vermisste Person zum angeblichen Sichtungszeitpunkt bereits schon verstorben war.
Zitat von Howard3000Howard3000 schrieb:Kann es ggf. möglich sein das diese Freundin in Inkas Pläne eingeweiht war ?
Die Freundin ist mit Sicherheit bei der Polizei als Zeugin vorgeladen wurden. Meinst Du sie hätte die Beamten angelogen?
Zitat von Howard3000Howard3000 schrieb:Dafür spricht auch dieser mysteriöse Anruf bei der Mutter Monate später. Dieser Anruf hat ja dann auch dafür gesorgt das der Fall von der Polizei wieder neu aufgerollt worden ist. Bei diesem Anruf bei der Mutter hat sich niemand gemeldet, aber soviel ist sicher ein Verwähler war das nicht. War es Inka ?
Der Anruf impliziert ja vielmehr, dass Inka einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, weshalb die Polizei auch wieder aktiv wurde. Solche Anrufe bei Verwandten sind auch keine Ausnahme, sofern die weiblichen Vermissten verschwunden oder bereits tot sind. Als da wären z. Bsp. die in Hamburg ermordete Brigitte Erdmann, die vermisste Katrin Konert aus Lüchow- Dannenberg, die ermordete Frauke Liebs ( die sogar selbst noch ihren Mitbewohner kontaktieren durfte) usw.
Wäre es wirklich Inka gewesen, der es gut geht, hätte sie sich ja bei der Mutter melden können.
Wenn Inka zu dem Zeitpunkt überhaupt noch gelebt haben sollte, war sie sicher in großer Gefahr. Ich glaube aber nicht daran, dass es Inka war.


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