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Welches Buch lest ihr gerade?

4.083 Beiträge, Schlüsselwörter: Bücher, Bildung, Literatur, Lesen, Romane, Sachbücher

Welches Buch lest ihr gerade?

05.12.2017 um 21:27
Achja. Bild.
Bitte wenden.
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Welches Buch lest ihr gerade?

05.12.2017 um 21:49
@interrobang
Eher letzteres


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05.12.2017 um 21:55
interrobang schrieb:Den autor kenn ich nicht... Aber der Beschreibung nach könnte es von ken jebsen sein :D
Zum Glück ist er es nicht. :D

Über Welzer gibt es auch einen Wiki-Artikel:

Wikipedia: Harald_Welzer


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05.12.2017 um 22:00
Ich hab heute mit "Das Kapital" von Karl Marx angefangen. Keine Ahnung wie ich wieder auf so eine Idee gekommen bin :D


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05.12.2017 um 22:35
Ldex97 schrieb:Ich hab heute mit "Das Kapital" von Karl Marx angefangen. Keine Ahnung wie ich wieder auf so eine Idee gekommen bin
Lies es. Alle drei Bände sind spannend, und die Auszüge aus den Protokollen der britischen Hygieneaufsicht von Arbeiterquartieren sind ein Hammer. Die wirtschaftstheoretischen Teile sind schwierig, aber haben mich auch gefesselt.

Besonders interessant sind seine Analysen über die ursprüngliche Akkumulation (Kapitalabzug von der landwirtschaftlichen Produktion zur Industrie) sowie die Schlussfolgerung über die Brutalität derselben in allen Wirtschaftsformen: da ist die Antwort, warum der Stalinismus mit seiner Industrialisierung menschenverachtend war.

Ich habe drei Monate an den drei Bänden gelesen, aber es war keine verlorene Zeit: ich möchte diese Lektüre nicht missen.


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06.12.2017 um 22:55
Sándor Márai - Ein Hund mit Charakter

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Der 1930 verfasste Roman führt uns ins Budapest der späten 1920er Jahre, besser gesagt in den Stadtteil Christinastadt (Krisztinaváros).

Der Ich-Erzähler, ein Autor und Schriftsteller, kauft vor Weihnachten einen kleinen Puli von einem Zoowärter, um seine Freundin zu beglücken. Doch stellt sich dieser Hund nicht als friedfertiges Wesen heraus, sondern entwickelt sich vom laut bellenden Junghund zu einem aggressiven, beißenden Ungetüm, das am Ende auch sein Herrchen angeht - ein Kampf, der mit einer durchbissenen Hand und einer eingeschlagenen Hundeschnauze endet.

In einer Rückschau, als der Erzähler einen lieben Spitz sich zugelegt hat, vermisst er das Freie und Wilde seines alten Hundes.

Der Roman ist jedoch kein Hunderoman, sondern ein Schlüsselroman: selbst der Hund widerspiegelt einen Menschen aus dem nahen Lebensumfeld des Erzählers. Márais Nachbar, der Schriftsteller Dezső Kosztolányi, empfiehlt ihm nach Veröffentlichung dieses Romans, für eine Zeit in ein Dorf zu verschwinden, da das Buch Tagesgespräch im Viertel sei und so manche Leute sehr angepisst seien, was zu Tätlichkeiten führen könnte ;)

Ein netter kleiner Text, der auch Einblick in die Denk- und Lebenswelt Márais sowie in die Welt des Budapester Stadtviertels auf der Budaer Seite unterhalb des Burgbergs liefert.

https://www.piper.de/buecher/ein-hund-mit-charakter-isbn-978-3-492-27353-4
http://literaturkritik.de/id/4812


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gestern um 08:49
Habe wieder mal zu Maxim Gorki
"Unter fremden Menschen" gegriffen.

LG. fremde


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gestern um 11:51
Tom Rob Smith - Kind 44
Moskau 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt, fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr…
Ausgangspunkt für das Buch war eine Recherche des Autors zum Serienmörder Andrei Tschikatilo, der in den Jahren vor dem Kollaps der Sowjetunion im Laufe eines Jahrzehnts mehrere Jungen und Mädchen tötete. Auch bei ihm war es nicht seine Genialität, der er es verdankte, daß er lange Zeit nicht gefaßt wurde. Das sowjetische Rechtssystem tat sich unglaublich schwer damit zuzugeben, daß jemand wie er überhaupt existierte. Dies spiegelten auch die Ermittlungen wider. T. R. Smith verlegte die Geschichte in die Vergangenheit, da das Sytem unter Stalin am extremsten war. Eine Herrschaft der Gewalt, in der Angst, Denunzierungen und Exekutionen an der Tagesortnung waren. Wer sich gegen die offizielle Linie stellte, lief Gefahr sein Leben zu verlieren, selbst wenn es darum ging die Existenz eines Serienmörders nachzuweisen.


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