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5.344 Beiträge, Schlüsselwörter: Bücher, Lesen, Literatur + 3 weitere

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27.07.2019 um 00:12
GEO kompakt - Das Böse nebenan


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27.07.2019 um 15:05
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Monströs, exotisch, halluzinogen, dämonisch, farbintensiv.
Schöne Pflanzen und sterbende Menschen.


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27.07.2019 um 20:45
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Lords und Ladies von Terry Pratchett.


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28.07.2019 um 01:10
Anton Kuh - Werke Bd. 2

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Der zweite Band umfasst Anton Kuhs Zeitungsartikel wie auch Einzelwerke (bereits vorgestellt) von Mitte 1918 bis Mitte 1923. Vor allem in den Jahren 1921 und 1922 wird der Theater- und Gerichtsreporter sehr dezitiert politisch und setzt sich vor allem mit dem wieder auflebenden Antisemitismus in Österreich und Deutschland sowie mit der Radikalisierung der Politik in Deutschland auseinander, wobei er sich als individualistischer Liberaler immer wieder gegen -ismen und -isten wendet. Vor allem schreibt er über die immer stärker werdende gesellschaftliche Akzeptanz des gewaltsamen Rechtsextremismus in Deutschland, der in den Morden von Matthias Erzberger und Walter Rathenau gipfelte. Sprachlich findet Kuh sein Selbstbewusstsein und seine Texte sind immer mehr von überwältigender Mächtigkeit.

Ein Kernpunkt seiner politischen Schriften ist die Suche nach der Antwort nach der Frage, wer die antisemitischen Rechtsextremisten überhaupt sind, und die Schlussfolgerung ist psychologisch, vielleicht auch auf seiner persönlichen Biographie: Rechtsextremisten sind sind Männer, die nie aus ihrer Pubertät rauskommen, das Unterdrückungsschema ihres Gymnasiastendaseins ins Leben mitnehmen und sich in Gruppenseligkeit einigeln. Individualisten sind sie nicht, sondern Herdenmenschen, die ihre unterdrückte Triebhaftigkeit in Nationalismus, Patriotismus und Gruppentugenden sublimieren.

Doch bei dieser Analyse bleibt Anton Kuh nicht stehen. Nach der Ermordung von Matthias Erzberger 1921 fragt er sich auch im Rückblick auf die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Jahr 1919, wieso diese rechtsextremistischen Gymnasiastenseelen zur Waffe greifen und zu Mörder werden, und seine Konklusio ist, dass deren Kameraden in Richterämtern sitzen und den Mördern überhaupt nichts passiert oder höchstens zu ein paar Jahren "freigesprochen" werden.

Aus der Sicht von 2019 hat Anton Kuh den Nagel auf den Kopf getroffen, da die Mitglieder der Organisation Consul, welche die Morde an Erzberger und Rathenau in Auftrag gab, nie belangt wurden. Im Gegenteil: sie hatten enge Verbindungen zum Münchner Polizeipräsidium, welche Hitler nach seinem Putschversuch in München nutzte und der nur zu einer kurzfristigen Festungshaft verurteilt wurde. Mitglieder der Organisation Consul waren während der NS-Diktatur im engsten Kreis um Hitler, und Friedrich Wilhelm Heinz, ein hoher Funktionär, leitete bis 1953 einen der beiden Geheimdienste der jungen Bundesrepublik Deutschland (der zweite war die Organisation Gehlen, dem Chef des Aufklärungsdienstes Fremde Heere Ost während des Zweiten Weltkriegs).

Anton Kuh war ein Seismograph des aufkeimenden Rechtsextremismus in Deutschland, obwohl er selbst nicht mal Deutscher war, sondern Wiener, der aus dem jüdischen Prag stammte. Und 1921 schrieb er nach der Ermordung von Matthias Erzberger folgenden Dreizeiler, der bereits ein Jahr vor der Ermordung Rathenaus diese prognostizierte. Der Dreizeiler selbst war ein Skandal, da sich Deutschnationale aller Coleurs gegen die Inkriminierung als Gewalttäter zur Wehr setzten:
"Knallt ab den Walther Rathenau,
die Gottverfluchte Judensau!"
Ein Deutscher des Jahres 1921
Bei anderen Entwicklungen lag er nicht ganz so richtig. So hielt er 1921 die Lösung, dass Südtirol zu Italien gehört und nicht unter der Fuchtel eines nationalistischen Deutschtums steht, für gut, da er die italienische Herrschaft für tolerant hielt (er besuchte Meran, das er als Schnittpunkt zwischen Süd und Nord sieht - ist auch nach meiner eigenen Anschauung noch immer so -, und auch Bozen). Den aufstrebenden italienischen Faschismus unter Mussolini hat Kuh 1921 unterschätzt: das sei eine süditalienische Angelegenheit, und diese Bewegung würde in den Auseinandersetzungen mit Kommunisten und Sozialisten aufgerieben werden.

Bezüglich Österreich lehnt er einen Anschluss an Deutschland grundsätzlich ab und polemisiert gegen diejenigen, die einen solchen wünschen - egal von welcher politischen Seite. Dazu möchte ich anmerken, dass praktisch alle Parteien in Österreich Anfang der 1920er Jahre einen Anschluss an Deutschland angestrebt haben und im ersten Gesetz der provisorischen Nationalversammlung nach dem Ersten Weltkrieg Deutsch-Österreich als Teil Deutschlands, als Bundesland Deutschlands definiert war. Der Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, der Sozialdemokrat Otto Bauer, hat im März 1919 mit dem deutschen Außenminister sogar eine Absichtserklärung bezüglich des Anschlusses unterzeichnet. Diese Bestrebungen wurden mit den Verträgen von Versaille und Saint Germain hinfällig.

Ab der zweiten Hälfte des Jahres 1922 wendete sich Anton Kuh hauptsächlich seinen Theaterkritiken zu.


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28.07.2019 um 18:24
C G Jung - Studien über alchemistische Vorstellungen

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28.07.2019 um 18:51
Dritter Teil der spannenden Geschichte um Nils Oxen, dem ehemaligen dänischen Elitesoldaten.

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28.07.2019 um 21:32
Falscher Thread aber es gibt hier keinen passenden in dieser Rubrik



Ich suche krampfhaft einen Roman der sich mit dem Thema Xenotransplantation beschäftigt hat. Insel, Klontiere, alles geht schief - klassisch aber war unterhaltsam.

Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?


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28.07.2019 um 22:18
Zitat von KFBKFB schrieb:klassisch aber war unterhaltsam.
Meinst du "Die Insel des Dr. Moreau" von H.G. Wells?


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28.07.2019 um 22:35
@Groucho
Nein, klassisch im Sinne, dass das Rad nicht neu erfunden wurde - unabhängig vom Alter


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29.07.2019 um 00:21
Jan Philipp Albrecht - Finger weg von unseren Daten!

978-3-426-78687-1

Der damalige EU-Abgeordnete und jetzig Minister in Schleswig-Holstein hat 2014 ein interessantes Buch über Datenschutz veröffentlicht. Auch wenn manche Teile heute obsolet sind, ist es eine lohnenswerte Lektüre, vor allem im ersten Teil, der rechtstheoretisch angelegt ist.

So wird der Rechtsunterschied zwischen den USA einerseits und der EU bzw. Deutschland andererseits sehr nachvollziehbar extrapoliert und Albrecht geht dabei in die 1970er Jahre zurück. In den USA wurde Datenschutz immer schon als Schutz der privat gesammelten Daten vor staatlichem Eingriff gesehen. Dies hat sich nach den Anschlägen von September 2001 zwar geändert, aber die Freiheit von Privatfirmen bezüglich Datensammelns habe sich nicht geändert: US-Firmen können gesetzlich unbehindert Daten von Privaten sammeln, wie sie wollen, und dieses Recht soll international durchgesetzt werden. Die EU sieht Datenschutz als Schutz der Bürger vor unreglementierter Datensammelei von Firmen, und in Deutschland gibt es seit den 70er Jahren den Rechtsgrundsatz der "informationellen Selbstbestimmung".

Wie wenig die europäischen Grundsätze in Europa durchgesetzt waren, zeigt Albrecht an europäischen Firmen auf, die Big Data mittels Algorithmen nutzen, um nicht mehr nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen, die Menschen in ihren wesentlichen Lebensbereichten treffen:

- Firmen 123 people und Yasni grasen mit robots das Internet nach Daten ab, die sie weiterverkaufen
- VISA und Mastercard nutzen personenbezogene Daten und verkaufen sie weiter
- Arvato Infoscore verkauft Bonitätsgutachten an Kaufhäuser (offline und online) wie Marketingbüros
- Das Hamburger Kredithaus Kreditech sammelt Infos aus sozialen Netzwerken zur Bonitätsprüfung
- Das Münchner Apothekenrechenzentrum VSA verkauft Daten an IMS Health (USA) und die Pharmaindustrie
- Telefonica/O2 verkauft Standortdaten der Mobiltelefonkunden an Werbefirmen
- Allianz nutzt digitale Fahrtenschreiber zur Gestaltung von Versicherungsprämien (Partner u.a. Ford)
- Gleiches nutzt die KFZ-Versicherungsabteilung der Sparkasse

Albrecht zieht die Schlussfolgerung, dass durch die Permanentüberwachung und "Score-Erstellung" durch Algorithmen bei Versicherungen und Banken eine Bentham-Panoramaüberwachung entsteht, aufgrund derer das Verhalten in voreilendem Gehorsam angepasst wird, um Sanktionen zu entgehen. Die potenziellen Überwachungsmöglichkeiten durch den Staat werden angedacht, dass jedoch China dies mit seinem Sozialpunktesystem Realität werden lässt, konnte Albrecht noch nicht erahnen.

Was für europäische Firmen schon kein Problem darstellt, ist für US-Firmen eine Leichtigkeit, da sie sich nicht nur nicht ausländischer Gesetzgebung unterworfen sehen, sondern bei Gründung von europäischen Tochtergesellschaften sich unter den 28 EU-Staaten dasjenige aussuchen, welches ihnen die besten Konditionen bietet (sprich: minimalste Steuerbelastung, minimalster Datenschutzstandard), aber mit dem gewählten Standort den Markt innerhalb der EU offen haben. Irland ist wegen Steuer- und Datenschutzdumping der Standort erster Wahl.

Dass in den letzten jahren Europa sensibler wurde, zeigt die Entscheidung des EuGH, dass Server in den USA kein "sicherer Hafen" mehr ist (eine EU-Entscheidung wurde nach Klage des Österreichers Max Schrems gekippt), und vor einigen Wochen hat Hessen entschieden, dass die Microsoft-Cloud an Schulen nicht mehr genutzt werden darf, da selbst europäische Tochterfirmen von US-Unternehmen Serverdaten für US-Behörden öffnen müssen:
https://www.golem.de/news/datenschutzbeauftragter-schulen-duerfen-office-365-nicht-mehr-verwenden-1907-142440.html

Die andere Seite ist die staatliche Überwachung, und Albrecht führt an, dass Auslandsgeheimdienste wie die NSA oder der BND das Internet grundsätzlich als "Ausland" sehen und daher sämtlichen Internetverkehr in ihre Spionagetätigkeit einbeziehen und sich legitimiert sehen. Der Internetnutzer sei für Geheimdienste Kombattant und nicht Staatsbürger. Für die USA kommt dazu, dass Schutzrechte ausschließlich für US-Bürger gelten, Daten von Nicht US-Bürgern nicht unter die Schutzrechte der US-Gesetzgebung fallen.

Den Schlussteil dieses knappen Buches ist der Entwicklung einer europäischen Datenschutzgrundverordnung gewidmet, welche letztes Jahr in Kraft trat. Albrecht hält diese für wichtig, um die "informationelle Selbstbestimmung" des Bürgers noch gewährleisten zu können. Immerhin, rechnet er vor, belief sich der Marktwert der Personendaten aller EU-Bürger 2011 bei 315 Mrd. Euro, das sind in etwa 600 Euro pro Person (inklusive Kinder und Rentner). Das wirtschaftliche Interesse, persönliche Daten abzugreifen, ist enorm hoch.

Zum Schutz der persönlichen Daten tritt Albrecht auch vehement gegen eine Klarnamenpflicht bei Internetkommunikation ein. Daten, welche bei Unternehmen wie beim Staat hinterlegt werden, müssen gesetzlich geschützt sein, die freie Kommunikation jedoch muss auf eine Art und Weise stattfinden dürfen, dass keine Rückverfolgungsmöglichkeit auf die Person möglich ist, so diese dies nicht wünscht. Das Argument, dass damit Verbrechen Vorschub geleistet werden kann, weist er durch die ohnehin hohe Aufklärungsrate bei Fällen von Internetkriminalität zurück.

Infolinks im Spoiler
Verlagsinfo:
https://www.droemer-knaur.de/buch/7973707/finger-weg-von-unseren-daten

Info auf der Internetseite von Jan Philipp Albrecht:
https://www.janalbrecht.eu/2014/04/2014-04-30-finger-weg-von-unseren-daten/

Interview:
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/eu-parlament-datenschutzreform-jan-philipp-albrecht/

Rezensionen:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/rezension-jan-philipp-albrechts-finger-weg-von-unseren-daten-12930075.html
https://www.fabasoft.com/de/news/aktuelles/fabasoft-techsalon-finger-weg-von-unseren-daten-die-letzte-schlacht-um-unsere
https://titel-kulturmagazin.net/2014/08/15/jan-philipp-albrecht-finger-weg-von-unseren-daten/
http://www.report.at/index.php/telekom/politik/item/86667-schlacht-um-die-daten
http://www.humanistische-union.de/nc/publikationen/vorgaenge/online_artikel/online_artikel_detail/back/vorgaenge-213/article/wie-ein-gesetz-entsteht/
https://www.fiff.de/publikationen/fiff-kommunikation/fk-2015/fk-2015-2/fk-2015-2-content/fk-2-15-s73.pdf
https://www.welt-der-frauen.at/mein-handy-der-spion/



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29.07.2019 um 11:00
Zitat von moredreadmoredread schrieb am 20.07.2019:Vielleicht wäre dann "Elric von Melnibone. Die Sage vom Ende der Zeit" etwas für Dich?
Vielen Dank für den Tipp! Habe es mir bestellt und es gefällt mir sehr gut.


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30.07.2019 um 00:20
Friedrich Dürrenmatt - Der Verdacht

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Nach Jahrzehnten habe ich mir den Nachfolgeroman von Der Richter und sein Henker reingezogen und muss festestellen, dass die Komplexität nicht weitergeführt wurde. Während im ersten Bärlach-Roman zwischen Gut und Böse nicht mehr getrennt werden kann, ist in diesem 1951/52 veröffentlichten Roman Gut und Böse klar geschieden: der Schweizer Arzt, der sich den Deutschen anbiederte und im KZ Stutthof unter falschem Namen aus reinem Sadismus Operationen ohne Narkose an Häftlingen durchführt sowie schließlich nach dem Krieg in der Schweiz ein Luxuskrankenhaus leitet, in dem er reiche Patienten auf dieselbe Art tötet, ist schon sehr an den Haaren herbeigezogen.

Der Arzt Emmenberger schafft es für sein Engagement in Deutschland, den Namen eines Doppelgängers anzunehmen (Nehle), den er seine Äußerlichkeiten (eine Narbe bei der Augenbraue und eine Brandwunde am linken Unterarm) anoperiert, und diesen zu motivieren, dass er in Chile unter seinem Namen als Arzt arbeitet. Der Hook ist, dass der ursprüngliche Nehle als Nicht-Mediziner eine Scharlatan-Existenz als Arzt aufgebaut hat und somit erpressbar ist.

Bärlach kommt nach seiner Magenkrebsoperation mit Hilfe seines Arztes Samuel Hungertobel, der Emmenberger vom Studium kennt, hinter die Schliche Emmenbergers zu kommen, der Nehle in Hamburg ermordet hat, indem er ihm eine Zyankali-Kapsel in den Mund genötigt hat. Somit ist der falsche KZ-Arzt offiziell tot und Emmenberger entlastet. Nur: der richtige Nehle hat aus Chile Artikel für medizinische Fachzeitschriften geschrieben, in denen klar geworden ist, dass Nehle weder Schweizer (er ist Berliner und verwechselt Akkusativ und Dativ) noch Arzt ist (wie er es schafft, in Fachzeitschriften damit Texte zu veröffentlichen, bleibt im Dunkel). Aufgrund seines Verdachts lässt sich Bärlach in die Privatklinik Emmenbergers aufnehmen.

Dort kommt es sofort zum Showdown und zu philosophischen Gesprächen über Nihilismus und Idealismus. Auch outet sich Bärlach ziemlich plump. Emmenberger beschließt ihn durch eine Operation ohne Narkose zu töten. Die Rettung Bärlachs schafft nur ein Deus ex machina. Ein befreundetes jüdisches Opfer von Emmenberg aus Stutthof, das offiziell tot ist, im Untergrund lebt und über eine beinahe übermenschliche Kraft verfügt, aber von Bärlach über sein Vorhaben informiert war, dringt in die Klinik ein und tötet Emmenberger auf die gleiche Art und Weise, wie dieser Nehle ermordet hat: durch eine Zyankali-Kapsel, die er ihm in den Mund schiebt, und offiziell wird daraus ein Selbstmord.

Die Story holt die Zeit des Nationalsozialismus in die Schweiz, ist jedoch für mich nicht überzeugend. Die Konstellationen, wie Bärlach auf Emmenbergers Spur kommt, ist bereits sehr konstruiert (sein Arzt Hungertobel erkennt ihn an einem im Life-Magazin veröffentlichten Foto, welches das oben erwähnte jüdische Opfer fotografiert und aus Stutthof geschmuggelt hat). Dass Bärlach einen Text von einem armen Schriftsteller in dessen Literaturzeitschrift über Emmenberger veröffentlichen lässt, um die Fiktion von vorhandenen Beweisen zu streuen und somit Emmeberger zu erpressen, was den Literaten (der als Alkoholiker stilisiert ist) das Leben kostet, ist unmotivert. Auch dass die Geliebte und Assistentin Emmenbergers sich an ihn als inhaftierte Kommunistin rangemacht hat, um zu überleben und bei ihm geblieben ist, gehört zu den toten Motiven, auch wenn sie von ihrem Idealismus auf brutalste Weise enttäuscht worden ist, da sie nach dem Hitler-Stalin-Pakt aus der Sowjetunion nach Deutschland abgeschoben worden ist, in die sie 1933 geflohen ist.

Was in die Zukunft Dürrenmatts weist: Bärlach im Luxusspital ist ein Weg zu der strengen Komposition eines Kammerspiels, welche im Theaterstück Die Physiker acht Jahre später zur (gelungenen) Vollendung gebracht wurde.


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30.07.2019 um 10:58
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Ein Unternehmensberater hat genug vom Berufsalltag und fährt mit seinem pinken Fahrrad nach Togo in Afrika um dort einen Coffee to go zu trinken.

Schönes, kurzweiliges Buch.


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01.08.2019 um 18:19
Yali Sobol - Die Hände des Pianisten

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Dystopischer Israelthriller, der nach einem vierten arabischen Krieg spielt, den Israel so gerade überstanden hat und in einer tiefen politischen Krise steckt. Während des Krieges wurde die Regierung bei einem Anschlag in die Luft gesprengt (die Hintergründe sind nicht ermittelt) und eine Junta hat eine Notverordnungsregierung übernommen, welche linke Opposition verfolgt, Medien zensiert, Auslandsreisen beschränkt und der Polizei Generalvollmachten überträgt.

Die Hauptfiguren sind ein Ehepaar: Joav und Chagit Kirsch. Joav ist Konzertpianist, der wegen der politischen Lage Auslandstourneen absagen muss und einen reichen Mäzen findet, für den er bei Feiern spielen kann. Seine Frau ist Cutterin bei einem Fernsehsender.

Chagit wird vor einer Hausdurchsuchung von einem Kollegen ein USB-Stick zugesteckt, den sie drei Wochen bei einer bekannten Pensionistin versteckt, aber damit gerät sie in Ermittlungsverfahren und wird schließlich verhaftet.

Auf dem Stick befindet sich das Video einer Frau, die darauf vor ihrer Ermordung den Sohn des Ministerpräsidenten beschuldigt, sie gemeinsam mit Freunden vergewaltigt zu haben. Dieses Video darf nicht an die Öffentlichkeit, um nicht die staatliche Sicherheit durch eine Regierungskrise zu gefährden.

Als am Ende alles "aufgeklärt" ist, der Sohn nicht mehr "gefährdet", zertrümmert ein psychopathischer Verhörspezialist ziemlich unmotiviert (weil er die beiden einfach für Schwächlinge hält) mit einem Baseballschläger die rechte Hand. Im Krankenhaus geben sie einen Unfall an.

Über weite Strecken ist der Roman relativ interessant und auch gut geschrieben, an verschiedenen Charakteren wird gezeigt, wie ein autoritäres System die Menschen beeinflusst und verändert. Sie werden unterwürfig, beginnen zu lügen, haben Angst. Auf der anderen Seite kommen in der Polizei Menschen hoch, die einerseits sadistische Psychopathen sind, andererseits nicht auf die Unabhängigkeit der Ermittlungen pochen, wenn von der Regierung ein bestimmtes Ergebnis gewünscht wird. Dann ist das Ziel, dass Zeugen vorfabrizierte Protokolle unterzeichnen, Forensiker wie Pathologen falsche Protokolle erstellen.

Die Schwächen des Romans sind einerseits die politische Ebene (auf Ursachen des Krieges wird überhaupt nicht eingegangen), andererseits die Unmotiviertheit des Endes, das irgendwie hingebogen wird, um dem Titel gerecht zu werden.

Verlagsinfo:
https://www.kunstmann.de/buch/yali__sobol-die_haende_des_pianisten-9783888979262/t-0/


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04.08.2019 um 11:19
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb am 30.07.2019:Friedrich Dürrenmatt - Der Verdacht
Von Dürrenmatt fand ich "das Versprechen" gut.
Der Roman handelt vom Versuch des Kommissars Matthäi, einen Sexualstraftäter zu fassen, der kleine Mädchen tötet. Dieses Versprechen hat Matthäi der Mutter eines der ermordeten Mädchen gegeben. Obwohl der Fall als gelöst gilt, weil der vermeintliche Täter sich selbst getötet hat, ermittelt Matthäi weiter, denn in ihm setzt sich der begründete Verdacht fest, der wahre Täter sei noch nicht gefasst und verkehre mit seinem Fahrzeug regelmäßig auf der Strecke zwischen Chur und Zürich.

Matthäi, der inzwischen seinen Dienst quittiert hat, quartiert sich in einem Haus an der Strecke ein und betreibt eine Tankstelle. In diesem Haus lebt er mit der kleinen Annemarie und ihrer Mutter, die nichts davon ahnt, dass Matthäi ihre Tochter als Lockvogel für den Mörder benutzt. Tatsächlich kommt es zu einer Begegnung zwischen dem Mörder und Annemarie, die jedoch ohne unmittelbare Folgen bleibt. Matthäi kann dem Kind aber entlocken, dass der Täter sich wieder mit ihm verabredet hat.

Am Tag des erwarteten Zusammentreffens erscheint der Mörder nicht, da er mit seinem Wagen tödlich verunglückt ist, wovon Matthäi allerdings keine Kenntnis bekommt. Jahre des Wartens auf den Mörder vergehen, in denen Matthäi immer mehr verkommt. Er wird zum stumpfsinnigen Alkoholiker.


Quelle: Das Versprechen - Zusammenfassung
https://www.inhaltsangabe.de/duerrenmatt/das-versprechen/


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05.08.2019 um 00:45
Hauke Brunkhorst - Das doppelte Gesicht Europas

Brunkhorst

Der habilitierte Soziologe und Erziehungswissenschafter Hauke Brunkhorst schreibt eigentlich ein rechtsphilosophisches Werk, das trotz hochgestochenster Sprache letztlich sehr einfach gestrickt ist.

Die klassische dreigeteilte Gewaltenteilung trennt er in Gut und Böse, in Dr. Jekyll und Mr. Hyde:

"Kantian constitutional mindset" = Dr. Jekyll = Legislative
"Managerial mindset" = Mr. Hyde = Exekutive und Judikative verwalten auf Basis von Verträgen

Die Gründung der EWG 1957 sei eine Anstrengung von Jekyll gewesen, aber von den liberalen Hyde-Technokraten übernommen worden, was Deutschland gegen Frankreich durchgedrückt habe. Die vier Freiheiten kreierten aus einem volkswirtschaftlichen Konzept eine betriebswirtschaftliche Realität. In den Römischen Verträgen wurden die Märkte "transnationalisiert und gegen demokratische Korrekturen immunisiert".

Die drei Grundprinzipien des deutschen Ordoliberalismus seien Grundlage der EWG geworden:

1. Wirtschaftliche Entscheidungen werden den Märkten und dem Privatkapital überlassen
2. Jegliche staatliche Monopolbildung wird abgelehnt
3. Gerichte sind die Ordnungshüter und sie substituieren Politik wie Gesetzgebung

Im weiteren Verlauf des kleinen Büchleins wird es widersprüchlich. Einerseits wird kritisiert, dass in einem Gerichtsbeschluss von 1970 Gemeinschaftsrecht nationalem Verfassungsrecht übergeordnet wurde, andererseits wird immer wieder auf wichtige Beschlüsse des EuGH wie des EGMR (Europäischen Menschenrechtsgerichtshof) hingewiesen. Beispiel: 1978 das Verbot des Rohrstocks als Strafe an britischen Schulen.

Auch wird eine Rückkehr zur Nationalstaatlichkeit abgelehnt, da dies für Europa eine wirtschaftliche Katastrophe darstellen würde. Auch wäre ein Austritt eines Staates aus der EU für die Bürger zwiespältig, da sie Rechte als EU-Bürger verlieren würden, was die Frage eröffnet, ob diese nicht einklagbar wären (das Buch wurde vor dem Brexit geschrieben).

Wirtschaftlich sieht Brunkhorst Europa derzeit in einem Belagerungszustand der Austeritätspolitik, welche zu einem Auseinanderdriften zwischen Reich und Arm führt, was wiederum zu politischer Lethargie der Verlierer führe, mit der Folge, dass sozialdemokratische Parteien immer mehr ihre Wähler bei den Gewinnern suchen und einen Teufelskreis des Abstiegs linker, gewerkschaftliche orientierter Politik bilde.

Hohe soziale Ungleichheit führe zu:

- politischer Apathie
- verringerten Aufstiegsmöglichkeiten trotz Bildung
- sinkender Lebenserwartung
- schlechterem Gesundheitszustand wegen mangelhafterer medizinischer Versorgung
- hoher Kriminalität
- höherer Rate an psychisch Erkrankten

Wirtschaftlich bietet er keine Lösung an, vor allem auch nicht für das Nord-Süd-Gefälle. Ein Ausstieg aus dem Euro und eine Abwertung nationaler Währungen könne zwar Exporte verbilligen und Marktchancen heben, aber durch die verteuerten Importe für Energie (Strom, Gas, Erdöl) wie für Medikamente, könnte der Schaden für Wirtschaft und Bevölkerung den Nutzen überwiegen.

Die Rückkehr der guten Macht Jekylls sieht Brunkhorst in der Stärkung des europäischen Parlaments gegenüber der Macht Hydes in der Kommission. Auch müsse es gelingen, gewerkschaftliche Aktivität zu transnationalisieren, um zu verhindern, dass Arbeitnehmer gegeneinander ausgespielt werden.

Der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien, die er für eine Folge der Austeritätsbelagerung sieht, stellt für Brunkhorst weniger eine Gefahr, denn eine Chance dar, da dies die Wahlbeteiligung hochtreibe und dadurch die Parlamente an öffentlicher Bedeutung gewinnen können.

Infolinks im Spoiler

Verlagsinfo:
https://www.suhrkamp.de/buecher/das_doppelte_gesicht_europas-hauke_brunkhorst_12676.html

Beiträge Brunkhorsts:
https://gutvertreten.boell.de/sites/default/files/policy_paper_06_hauke_brunkhorst.pdf
https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2017/juli/europa-am-abgrund-zwoelf-jahre-merkel
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/144604/1/864509154.pdf

Rezensionen:
https://www.zeit.de/2014/30/hauke-brunkhorst-das-doppelte-gesicht-europas
https://www.aachener-zeitung.de/politik/hauke-brunkhorst-beklagt-das-doppelte-gesicht-europas_aid-40659833
https://www.pw-portal.de/rezension/37240-das-doppelte-gesicht-europas-45808
https://shop.falter.at/detail/9783518126769
https://krisis.eu/the-cunning-of-democracy-reflections-on-hauke-brunkhorsts-das-doppelte-gesicht-europas/
https://www.nzz.ch/international/politische-literatur/kein-europa-der-buerger-1.18330448
https://taz.de/!347806/
https://www.journal21.ch/dr-jekyll-und-mr-hyde



Video eines Vortrags Brunkhorsts beim Bruno-Kreisky-Forum in Wien in diesem Spoiler

Youtube: HAUKE BRUNKHORST: DAS DOPPELTE GESICHT EUROPAS
HAUKE BRUNKHORST: DAS DOPPELTE GESICHT EUROPAS





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08.08.2019 um 01:36
David Graeber - Inside Occupy

book-cover 342

Graeber ist als US-Bürger Ethnologe an der London School of Economics and Political Science und Anarchist. Als Letzterer war er einer der Aktivisten der Occupy Wallstreet-Aktion 2011 in New York.

Das Buch, das 2012 auf den Markt gebracht wurde, teilt sich in drei Bereiche:

1. Die Entstehung der Bewegung und die Besetzung des Zuccotti-Parks in New York
2. Die ökonomischen Hintergründe anhand von Einzelbeispielen
3. Reflexion über die Bewegung aus anarchistischer Sicht

Für Graeber ist Punkt 3 der wichtigste und auch im Buch der ausführlichste. Letztlich ist für ihn das Bedeutende das Ausprobieren einer Konsensdemokratie (anarchistisch) gegenüber einer Mehrheitsdemokratie, und genau in diese Richtung die Occupy Wallstreet-Bewegung zu bringen, war ihm wichtig.

Wenn ich nun seine interessanten Ausführungen über die Entstehung der Bewegung (Banken-Bailout bzw. Senkung der Sozialausgaben durch die Obama-Regierung) bzw. die vorgestellten Einzelfälle (Unfähigkeit Schulden zu bezahlen und die damit verbundene desaströse persönliche Lage, falls keinerlei Ersparnisse im Hintergrund vorhanden sind) betrachte, ist nicht nur das Zusammenbrechen der Bewegung, sondern auch das Nicht-mehr-Aufflammen dieser, verständlich.

Da hat man als junger Mensch Studienkredite, die nicht mehr bedienbar sind, oder als junge Mutter Schulden, die einem kein Geld mehr lassen, um auch noch Arztrechnungen zu bezahlen, und das Wichtige der Bewegungsaktivisten wie Graeber ist auszutesten, ob eine Sesselkreisdemokratie funktioniert, ohne irgendwelche wirtschaftlichen oder politischen Forderungen zu stellen, dann wird wohl nach erster Euphorie langsam der Frust steigen (auf einem Betonplatz zu zelten und von der Polizei traktiert zu werden, ist dann auch nicht unbedingt der utopische Traum eines freien Lebens, vor allem wenn dauernd Grundschule gespielt wird).

Graeber ist durchaus ein wohlwollender Mensch mit ein paar schrägen Argeumenten für auch gewalttätige "direkte Aktionen", und die Idee der Konsensdemokratie hat schon was, nur dass dann Leute mit sehr realen materiellen Problemen herhalten müssen, um die Utopie eines solidarischen, friedlichen und liebevollen Zusammenlebens auszutesten, hat schon was von Affen im Zoo.

Auch frage ich mich beim Schreibstil über die konkreten Ereignisse, ob die dauernden direkten Reden nur als literarisches Stilmittel Authentizität vermitteln wollen oder ob Graeber da wirklich mit einem Diktiergerät rumgelaufen ist und alles aufgenommen hat. Wenn Graeber als "teilnehmender Beobachter" (eine Methode der Sozialwissenschaften) partizipiert hat, könnte ich mir Letzteres sogar vorstellen.

Fazit: Das Buch versucht "positive Vibes" zu vermitteln, aber je länger ich gelesen habe, desto unsympathischer ist mir Graeber geworden.

Infolinks im Spoiler

Interviews:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/interview-mit-david-graeber-von-occupy-a-833789.html
https://www.n-tv.de/leute/buecher/Kapitalismus-loswerden-article6403936.html

Rezensionen:
https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/333_Krise/occupy
https://kritisch-lesen.de/rezension/occupy-insights
https://www.socialnet.de/rezensionen/18089.php
https://www.deutschlandfunk.de/occupy-von-innen.700.de.html?dram:article_id=207429
https://www.sueddeutsche.de/politik/buch-zur-occupy-bewegung-ansichten-eines-aufgeschlossenen-anarchisten-1.1362106
https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/occupy-ist-am-ende-doch-ihr-vordenker-gibt-nicht-auf
https://www.handelsblatt.com/politik/international/literatur-david-graeber-der-anarchistische-professor/6709142.html?ticket=ST-5507357-3hN6GamgarvicXgosEOg-ap6
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/david-graeber-in-frankfurt-wieso-stellt-sich-das-bankenviertel-tot-11757629.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0
https://jungle.world/artikel/2012/42/unpersoenliche-arithmetik




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11.08.2019 um 17:54
Mark Twain - Ein Yankee am Hofe des König Artus

Ein Zeitreisendenroman von Mark Twain. Ein Amerikaner aus dem 19 Jhrh. gelangt ins England zur Zeit des Königs Artus und macht dort Rabatz, sein Gegenspieler wird der böse und eifersüchtige Merlin.
Mark Twain inspirierte mit seinem Buch ein Subgenre der SciFi-Literatur, in dem ein Zeitreisender in eine Gesellschaft der Vergangenheit reist und diese mit moderner Technik umkrempelt.
Wikipedia: Ein Yankee am Hofe des König Artus


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Welches Buch lest ihr gerade?

12.08.2019 um 22:31
Krieg und Frieden (Tolstoi)
Gödel, Escher, Bach (Douglas Hofstadter)

Darüber hinaus stöbere ich durch die Werke Mario Bunges sowie durch Euklids "Elemente".


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Welches Buch lest ihr gerade?

13.08.2019 um 00:11
Der Metamorph, 2004 2. Teil der Diamant-Trilogie in der Kantaki-Serie von Andreas Brandhorst


produkt-13446-printOriginal anzeigen (0,5 MB)


Eine uralte Macht rüttelt an den Grundfesten des Universums

Auf dem entlegenen Planeten Kerberos werden geheime Experimente durchgeführt. Eines der dabei entstandenen Wesen, der Metamorph, kann aus den Laboratorien entkommen. Zugleich wird immer deutlicher, dass im Inneren des Planeten eine geheimnisvolle, uralte Macht ihr Dasein fristet, als Strafe dafür, dass sie einst die Galaxis mit Krieg überzogen hat. Diese Wesen erwachen nun wieder zu neuem Leben, und Valdorian soll ihnen unwissentlich helfen, aus ihrem Kerker zu entkommen, um erneut den Horror des Krieges im Universum zu entfesseln.


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