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Grundlagen für Magie

118 Beiträge, Schlüsselwörter: Magie, Energie, Grundlagen
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Grundlagen für Magie

25.06.2016 um 13:53
@Tetragrammaton

Denke der Geist führt Ihn, den körper.
Die Seele bewegt, ist belebt und Der körper haltet dies alles aus.


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Grundlagen für Magie

28.06.2016 um 13:27
Hallo @J-Dark187

Auch ich beschäftige mit seit Jahren mit Magie. Ich höre dazu aber keine Musik, sondern fange einfach an zu meditieren, bis ich quasi einen meditativen Trancezustand erreicht habe, in dem ich meine Energie lenken und dosieren kann.

Am liebsten bin ich dabei allerdings nicht alleine, sondern ich treffe mich zur Meditation häufig mit anderen Magiern, damit unsere Absichten gegenseitig verstärkt werden. Das ist vor allem auch für Magie-Anfänger von Vorteil. Denn durch die Anwesenheit von Experten erzeugt sich bei den Neulingen schneller ein Erfolgserlebnis, wodurch ihre Lernkurve stark sinkt.

Liebe Grüße,
Futureman


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Grundlagen für Magie

28.06.2016 um 13:35
@futureman

Geht dein Energie lenken auch ohne Meditation schon oder brauchst du diese dazu noch?


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Grundlagen für Magie

28.06.2016 um 13:46
@J-Dark187
Nein, ich muss dazu immer meditieren.

Ich habe bisher auch noch keinen Magier kennengelernt, der spontan Energie ausstrahlen kann, ohne sich vorher in eine Art Trancezustand (z.B. durch Meditation, Messen oder andere Rituale) zu verstezen. So etwas habe ich bisher nur in Filme oder Bücher gesehen.

Liebe Grüße,
Futureman


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Grundlagen für Magie

28.06.2016 um 14:17
@futureman

Aber ohne Meditation hast du es schon versucht und wie viele seid ihr bei euren treffen?


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Grundlagen für Magie

28.06.2016 um 14:45
Hallo @J-Dark187
J-Dark187 schrieb:Aber ohne Meditation hast du es schon versucht
Wie schon gesagt, in der Regel meditiere ich, bis ich einen Trancezustand erreiche. Allerdings ist das für mich nicht die einzige Möglichkeit, meine magischen Kräfte zu entfalten. Als ich in den Schamanismus eingeweiht wurde, habe ich auch an vielen anderen Ritualen teilgenommen, die mich in den notwendigen Trancezustand versetzten. Allerdings habe ich es bisher noch nicht geschafft (und auch nicht versucht), magische Kräfte zu entfalten, ohne vorher in einen Trancezustand zu gelangen. Das wäre ähnlich, als wenn man versucht mit ein Auto zu fahren, ohne vorher den Motor zu starten.
J-Dark187 schrieb:und wie viele seid ihr bei euren treffen?
Das ist unterschiedlich. Auf Seminaren waren wir schon häufig über 30 Personen (von denen die meisten allerdings Anfänger waren). In letzter Zeit treffe ich mich zum Meditieren allerdings höchstens mit drei weiteren Personen.

Liebe Grüße,
Futureman


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28.06.2016 um 14:52
@futureman

Nach meinem Verständnis ist ein Trancezustand aber nicht von nöten für magische Fähigkeiten. Warum glaubst du, dass es schon sein müsste?


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28.06.2016 um 14:57
Hallo ihr Beiden
@futureman
@J-Dark187

ich komme da bei euch nur gaaanz langsam hinterher, was erreicht ihr denn durch die Magie, mal so ganz praktisch...ich beschäftige mich ja auch schon lange mit dem Thema und für mich ist Magie etwas was mich immer und ständig begleitet/umgibt und sich mir mal mehr mal weniger im Alltag zeigt.


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28.06.2016 um 17:33
J-Dark187 schrieb:Nach meinem Verständnis ist ein Trancezustand aber nicht von nöten für magische Fähigkeiten. Warum glaubst du, dass es schon sein müsste?
@J-Dark187
Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich kenne das nicht anders. Bevor man seine magischen Kräfte nutzen kann, muss man sich spirituell darauf vorbereiten, in dem man sich durch ein Ritual in eine Art Trancezustand oder Ekstase begibt, um sich der Natur zu öffnen.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, machst du es im Grunde ja auch nicht anders, denn die Musik hilft dir dabei, den notwendigen Zustand zu erreichen. Aber ich lasse mich natürlich auch gerne von etwas anderem überzeugen.

Liebe Grüße,
Futureman


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28.06.2016 um 17:35
Hallo @cucharadita

Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe den Eindruck, dass du dich auf eine andere Art von Magie beziehst. So wie ich dich verstanden haben, könnte z.B. ein schöner Sonnenuntergang etwas Magisches darstellen. Dem ist natürlich nichts einzuwenden.

Die Magie, von der ich hier spreche, bezieht sich aber eher auf die Fähigkeit, die Kräfte der Natur zu nutzen, um z.B. etwas Gutes zu erreichen. Ich selbst sehe mich auch nicht unbedingt als Magier, sondern eher als Schamane, obwohl die Abgrenzung etwas schwammig ist.

Liebe Grüße,
Futureman


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28.06.2016 um 17:43
@futureman

Früher habe ich Musik benutzt, heute aber nicht mehr. Ich schaffe es ohne Musik die Energie zu rufen und kontrollieren zu können. Darum auch meine Frage ob es bei dir schon ohne Trancezustand geht.

@cucharadita

Gerade ist es leider nicht viel was ich recht gut kann. Aber Fühlen von Energie ist finde ich gut ausgeprägt bei mir. Wie schaut es bei dir aus?


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Grundlagen für Magie

28.06.2016 um 17:49
@J-Dark187
OK, wie schon gesagt. Bevor ich magische Kräfte nutzen kann, bereite ich mich immer spirituell darauf vorher. In letzter Zeit mache ich das immer durch Meditation. Ohne diese Vorbereitung schaffe ich es nicht.

Liebe Grüße,
Futureman


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Grundlagen für Magie

28.06.2016 um 21:20
@futureman

Ich denke ich weiß was Du meinst.
Ich habe im letzten Sommer mehrere Monate im Wald an den Externsteinen gelebt (müßtest Du kennen, oder?)

Unter anderem habe ich 6 Wochen mit einem jungen Schamanen aus dem Iran dort verbracht, der mir aufgrund des Runenalphabets die Feuermagie näher gebracht hat, was sehr beeindruckend war.

Ich spüre seit Jahren diese Verbindung zur geistigen Welt und habe denke ich auch schon einiges erreicht. Mein größter Wunsch ist es wirklich in die Lehre zu gehen und ich denke das ich irgendwann meinen "Meister" finde.

Mit einem sehr "Großen" war ich dann noch 3 Monate auf dem Jakobsweg unterwegs, leider konnten wir die Beziehung nicht so ausleben wie ich es mir vorgestellt habe und so bin ich Ende Februar erstmal wieder nach Deutschland gekommen.

Und besuche nun hier regelmäßig Mondsitzungen und nein einen Sonnenuntergang meinte ich damit nicht ;)

Ich möchte immer noch gerne wissen wie Du sie nun nutzt, bzw wie Sie wirkt.

:)


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Grundlagen für Magie

28.06.2016 um 21:30
@J-Dark187

Ja wie sieht es denn bei mir aus...hm?

Ich weiß das immer gar nicht so genau, für mich hat Magie auch immer mit esoterischspirituellen Grundsätzen zu tun, wie richtest Du Dein Denken und Handel aus um gut auf und in die Welt zu wirken und um das zu erlangen was man sich wünsch.

Wenn ich zum Beispiel mit der Liebe im Hier und Jetzt bin, völlig darin aufgehe, dann ist die Welt eine andere, alles läuft wie Zahnräder die ineinander greifen, alles gelingt und man verspürt Glückseeligkeit. Es kann dann gar nicht anders sein, als das man immer zu richtigen Zeit am richtigen Ort ist und man genau das bekommt oder die Leute trifft die einfach nur gut sind und einen "weiter bringen".

Weiße Magie im weitesten Sinne eben.


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Grundlagen für Magie

29.06.2016 um 21:56
@J-Dark187

Es ist zweifelsfrei eine schwierige Angelegenheit, wenn es darum geht, den frisch gebackenen Neulingen, die vielleicht gerade noch an Feuerbällen oder Zauberstäben hängen geblieben sind, in Sachen Magie vernünftige Grundlagen zu bieten.
Nicht nur aus dem Grund, dass für diese Personen das allermeiste wohl sehr fremd sein wird, sondern auch weil eine gewisse Grundhaltung und innere Einstellung fehlt.

Da ich auch nun in ein Alter gekommen bin, wo ich auf meine Anfänge zurückschaue, wird mir klar, es ist keineswegs die beste Variante, jedem das Thema "Magie" irgendwie aufzuschwätzen, der gerade noch in der kindlich empfänglichen Phase steckt.
Diesen Fehler hatte ich bereits begangen, und sehr wohl daraus gelernt.

Ich nenne es auch nicht gerne "Magie".
Einfach weil mir der Begriff zu sehr an die Filme und Fantasy-streifen erinnert. Genauso wie der Begriff "Esoterik" in meinen Augen absolut unpassend ist. Gut, im zarten Alter eines Pubertierenden macht man sich noch nicht so viele Gedanken über die Art und Weise, wie aus dem Glauben der Menschen Geld gescheffelt wird.
Das aller Erste, was ich anderen klar machen möchte, die in diesem Thema neu sind, ist, dass sie sich von Begriffen trennen sollten.
Den Kern der Sache ist nicht in der linguistischen Bezeichnung der Vorgänge und Praktiken zu finden. Leider gibt es aber schon da unter "praktizierenden" Auseinandersetzungen und Streitigkeiten.

Ferner setze ich einen gewissen Geisteshorizont voraus. Ohne diesen, würde ich Personen erst gar nicht ansprechen, da ich mittlerweile zu viele Menschen kenne, welche sich dadurch nicht unbedingt zu ihrem Vorteil verändert haben.
All das, was ich bisher schrieb, kann ich noch jeder Person sagen - einfach weil Begriffsdifferenzen nicht nur im Magischen Bereich für Zoff sorgen.

Ich sortiere die Menschen nach ihrem Horizont aus einem einfachen Grund.
Ist erstmal eine gewisse Basis da, wenn es auch nur die Mindeste ist, so ist es gewährleistet, dass das Gesagte auch zumindest ansatzweise ankommt.
Bei so vielen Personen redet man schon bei den absoluten Anfängen und Basis-themen gegen eine Wand.
Solche Menschen sind nicht schlechter oder minderwertig. Sie haben einfach einen anderen Lebensweg für sich gewählt.
In meinen Augen ist es die Pflicht jedes Magie-Kundigen, jene Menschen auf ihrem Lebensweg weiter wandern zu lassen.
Allgemein sieht man erst nach einiger Zeit, welchen Weg die Person wählt.




Bin ich nun auf jemanden gestoßen, der eine gewisse Innere Wachheit wiederspiegelt, so schmeiß ich den nicht gleich von der 10 Meter Klippe ins kalte Wasser.
Eher geht das ganz langsam von statten, sodass derjenige noch nicht einmal merkt, wie er innerlich an Neugier gewinnt.

Für mich stehen nicht die Fähigkeiten im Vordergrund, von denen der ein oder andere vielleicht träumen mag, sondern mehr die rechte innere Einstellung zum Thema Magie. Letztlich betrifft es ihr Leben und ihren eigenen Weg. Jeder muss im Laufe der Zeit Verantwortung übernehmen. Auch wenn er eventuell mit Spiritualität in Kontakt kommt - die Verantwortung wird nicht weniger, eher sogar im Gegenteil.
Um damit klar zu kommen, bedarf es einer guten Basis an Grundeinstellung, da wird mir jeder zustimmen können.
Deswegen ist es auch der erste Schritt, DAS zu erreichen.

Um hier vielleicht ein kleinen Wenig von mir hinzuzufügen - ich selbst hatte nicht diese Grundeinstellung. Ich war die Naivität in Person und lebte lange mit meinen Ego-pusher-Vorstellungen.
All dies ließ mich später nicht nur einmal böse auf die Nase fallen. Zugegeben, ich bin dankbar, dass ich eine Zurechtweisung des Lebens in der Form von Leid bekam, doch schön war es nicht.
Ich rede also aus Erfahrung, was passiert, wenn diese gewisse Basis nicht da ist. Aufgrunddessen ist es für mich das wichtigste, jenen Neulingen eine bestmögliche Basis mitzugeben. Einfach um ihnen den Schmerz zu ersparen, den ich durchmachen musste.
Erkenntnis erlangt man durchaus auch auf seichteren Wegen.
Manche Harte Erfahrung muss jeder im Leben machen, doch es müssen durch Spirituelle Ansätze nicht noch mehr hinzukommen, die letztlich eventuell den absoluten Brakedown verursachen.

Wie ich oben schon schrieb, so ist es meiner Ansicht nach eine Pflicht, den jeweiligen Interessierten auf seinem Weg zu unterstützen. Nicht jeder kommt mit Bardon klar, nicht jeder vermag die Buddhistische Lehre zu verstehen.
Ich bin damals über Drachen und co eingestiegen.
Wettermanipulation und Psi-ball- Quatsch hat mich auf den Weg gebracht. Dazu kam eine Menge an Information, die ich noch nicht verstanden habe.
Was ich damit sagen will ist, dass es so viele Wege wie Menschen gibt.
Ich kenne manche, die über die Matrix-triologie in das Spirituelle Thema gefunden haben. Zugegeben, mich hat das auch inspiriert. Irgendwann kommt bei allen die Zeit, wo sie sich fragen "warum?".

Und DANN kann der Anschluss wunderbar gefunden werden.



Als nächstes ist es äußert wichtig, dass die Spirituellen Lehren, oder was auch immer eines gewissen Hintergrundes nicht entbehren sollten.
Ich meine den Hintergrund der Introspektion.
Ich kenne kein anderes Thema in Sachen "Entwicklung", welches von größerer Wichtigkeit ist für den eigenen Fortschritt. Es besitzt Gültigkeit sowohl an den Anfängen, als auch im Fortgeschrittenen. Man wird kein Meister des Spirituellen finden, der nicht mehr aktive Introspektion praktiziert.
WIE dies geschieht, liegt auch immer am jeweiligen Interessenten. Hauptsache, es stellt sich langsam eine Kenntnis des Inneren ein. Das sorgt auch dafür, dass die Welt im Außen besser verstanden wird. Denn wirklich getrennt ist innen und außen nicht.

Schließlich wird man irgendwann an einen Punkt kommen, wo derjenige, welcher Anfangs noch nach Fähigkeiten geschaut hat, erkennt, dass die Fähigkeiten im Grunde genommen Nebenwirkungen der eigentlichen Entwicklung sind und das man selber die Triebkraft ist, welche einem zu innerer Größe und wahrer Stärke, sowie Liebe verhilft.
Dann wird es für ihn irrelevant sein, noch irgendwelche "Fähigkeiten" zu benutzen.
An solch einem Punkt kann es auch sein, dass der innere Motor anspringt.

Vielleicht passiert dies auch schon früher, doch mit Motor meine ich einen Grad der Entwicklung, an dem sie von alleine weiter abläuft. Der Interessierte hat nun die Basis drauf und wird es verstehen, sich selbst in Bezug auf die Welt zu spiegeln und seine Erkenntnisse in die Entwicklung einzuordnen.
Er brauch nun quasi keinen mehr, der ihm sagt, was er als nächstes tun kann, sondern holt sich seine Inspiration selbst und legt sie auch wieder nieder.
Dieser Punkt kann bei dem einen früher eintreten, bei dem anderen Später.


DAS nenne ich dann den Ausstieg aus dem "Anfänger" sein.
Schüler des Lebens sind wir alle und werden wir auch immer bleiben.
Doch erst wenn der spirituelle Motor angesprungen ist, der auf einer soliden Basis die entwicklung vorantreibt um das Puzzle der Welt zu vervollständigen, kann man sich als "Fortgeschritten" bezeichnen.
Denn es stellt eine der ersten Bedingungen für den weiteren Aufstieg dar und baut auf dem Satz auf:

Man kann nicht Entwickelt werden, sondern sich nur selbst entwicklen.


Gruß, Nabu. ;)


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Grundlagen für Magie

29.06.2016 um 22:50
Die Anfänge könnten sich in dieser Thematik nicht unterschiedlicher gestalten.
Die Eine sagt, bevor man sich mit der grundlegenden Symbolik nicht befasst hat, sollte man es auch nicht versuchen. Der Andere führt ohne großes Grundwissen einfach in die Praxis der Schnellwirkung ein.
Es gibt so viele Wege und Möglichkeiten einzusteigen.

Ich wurde aufgrund eines Posts vor etlichen Jahren schon so häufig angefragt, ob ich Jemandem etwas beibringen könne und meistens habe ich mich dem angenommen.
Dabei gab ich bei den ersten "Schülern" absolut gebetsmühlenartig wieder, was mir zuvor beigebracht wurde. Ein Fehler, wie ich später selbst reflektierte, denn kein "Schüler" glich dem Anderem und eigentlich brauchte es eine weit persönlichere Lehrplanung.
Nun sind alle Dinge, die ich weitergab mehr oder weniger harmlos gewesen und fast alle Interessierten ziehen ernüchtert weiter, der Glaube an die Hollywoodmagie ist geplatzt oder sucht beim nächsten Lehrer seine Verwirklichung.

Was alle Lehren und Einstiege aber wohl verbindet, ist, dass man seinen Geist fokussieren, konzentrieren - aber auch loslassen können muss. Es braucht den Fleiß, Zusammenhänge auswendig zu lernen, den Ehrgeiz, auch bei einem totalen Fehlschlag weiter zu machen.
Der Weg der Ausbildung ist vielfältig, die Interpretationen ebenso. Immerhin treffen auch wir "vom Fach" immer wieder auf Sprachbarrieren ("Das war ein Poltergeistphänomen - nein! ein Spukphänomen!") und das erschwert Anfängern den Zugriff nochmals, wenn sie sich mit den Systemen mehrerer Personen gleichzeitig befassen.

Was immer wieder in den Lehren auftaucht, sind die Elemente. Ob nun über deren Bändigung, ihr Zusammenspiel im eigenem Körper oder über Tattwas - sie sind fast immer in gewisser Relevanz vorhanden. Daher wäre das ein grundlegendes Thema.

Meditation gehört genauso zum Anfang, innere Ruhe in einer hektischen Welt... viel Spaß beim Versuch den Frustschrei zu unterbinden, weil man seine verdammte Ruhe nicht findet! :D

Anwerbern auf mediale Fähigkeiten sei eine Warnung mitgegeben: Ja, mit Geister, Dämonen und anderen Astralwesen zu reden ist durchaus faszinierend und das Risiko "wert", seid euch aber im Klaren, dass ihr da in den Sog einer Welt geratet, die eure Mitmenschen nicht kennen oder verstehen. Niemand aus dem gewöhnlichem Umfeld wird eure Erfahrungen zur Kenntnis nehmen wollen. Ihr werdet zu Spinnern, wenn ihr darüber laut redet - zumindest gegenüber den falschen Personen. Es wird euch unterm Schuh drücken davon zu erzählen, trotzdem behaltet im Blick, wie das beim Gegenüber ankommen könnte.

Generell gilt - es mag keine "Superkräfte" in diesem Bereich geben, wie sie von Vielen gesucht werden. Allerdings gibt es "Superstörungen", die auf euch zukommen können, wenn ihr für diese Erfahrungen nicht bereit seid und euch (naiv) selbst überfordert.

Dies wird wohl kaum Jemanden zurückhalten, aber gesagt sein, sollte es.


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Grundlagen für Magie

03.07.2016 um 12:54
@MysteriousFire
MysteriousFire schrieb am 29.06.2016:Immerhin treffen auch wir "vom Fach" immer wieder auf Sprachbarrieren ("Das war ein Poltergeistphänomen - nein! ein Spukphänomen!") und das erschwert Anfängern den Zugriff nochmals, wenn sie sich mit den Systemen mehrerer Personen gleichzeitig befassen.
Betreffend dieser Sache bin ich daher immernoch für eine Form der Nomenklatur in der Magie, die eine genau Begriffsfestlegung sowie ihre Definition zum Sinn hat, eine Form der Standardisierung, wenn man so will. Denn mich stört es ungemein tausende von Begriffen für ein- und dasselbe Ding in der Magie zu haben. (Ich gebe mich da gerne mit ein oder zwei Synonymen zufrieden, aber es wäre von Vorteil einen einheitlichen Begriff zu haben) Damit aber eine Nomenklatur entstehen kann, muss natürlich vieles auf dem Gebiet der Magie entmystifiziert werden und ein Großteil des Unsinns entfernt werden, damit sie einen Urteilsstatus einer synthetisch apriorischen Wissenschaft (also einer Naturwissenschaft) haben kann.

Das wiederum geht aber auf den Nerv vieler Praktizierender, die sich knallhart an Traditionen binden und von diesen nicht ablassen können. Es gibt daher viele Nomenklaturen aus der okkultistischen Lehre, wie bspw. die der Hermetik und der Psionik. Während der Hermetiker von Elementalen spricht, wenn er durch bewussten Gedanken und Willensakt "Wesenheiten" (nicht wirklich Wesenheiten, nur so nebenbei) schafft, spricht der Psioniker von Tulpas. Tatsächlich handelt es sich bei beiden um ein- und dasselbe Ding. Da das Gemüt des Menschen aber extrem sensibel ist, könnte jemand tatsächlich einen Unterschied zwischen Tulpa und Elemental sehen. In Wirklichkeit gibt es aber keinen. Denn beide entstehen auf gleiche Weise und beide können gleiches vollbringen.

Crowley hat bspw. durch das Wort "Magick" (mit Suffix -k) es zumindest geschafft weitgehend international einen Begriff für die okkultistische Magie und eben nicht die Bühnenmagie zu finden. Prima wäre es, wenn eine solche Möglichkeit für alle anderen Begriffe ebenso funktionieren würde.

Es ist also nicht zwingend notwendig eine naturwissenschaftliche Magie anzustreben, damit eine Nomenklatur gelingen kann. (Man könnte ja im Prinzip auch einfach nur eine riesige Liste von Namen zu den einzelnen Phänomenen aufstellen und dann versuchen zu standardisieren) Es würde es allerdings massiv erleichtern, eben weil sie dann wissenschaftlichen Charakter haben und daher natürlich auch einen höheren Anspruch besitzen standardisiert zu werden.

Nomenklaturen würden es daher auch den Anfängern ziemlich einfach machen (natürlich verbunden mit einer funktionalen Magietheorie, die auf Tatsachen beruht und eben nicht auf die ganzen Ammenmärchen und Fantasydinge, die man in der Mystik immer wieder zu hören kriegt) sich in der Hinsicht körperlich, seelisch und geistig zu schulen und eine Einführung in die Magie zu finden.

MfG,
TG.


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Grundlagen für Magie

05.07.2016 um 18:35
Also, ich beschäftige mich ja schon seit einiger Zeit mit Franz Bardon und Co. also Hermetik. Aber die ganzen Übungen scheinen mir oft doch sehr zeitaufwendig und/oder "anstrengend" zu sein. Wenn es wirklich etwas bringt, bin ich auch bereit meine Zeit und Energie in diese Übungen zu investieren aber kann denn jemand, möglichst kein verblendeter Fanboy, etwas zu Bardon sagen?
Er verspricht in "Der Weg zum wahren Adepten" ja Unglaubliches, was die späteren Stufen betrifft. Ist da was dran?
Und gibt es einen besseren/geeigneteren Autor, für einen Anfänger wie mich, in diesem Bereich? Ich bin aber in erster Linie an der Praxis und nicht an irgendwelchen philosophischen Werken interessiert.
Und was hält man hier von Crowley?
Ich habe jedenfalls noch große Probleme mit der Gedankenstille, vor allem, wenn ich das ticken eines Weckers höre.


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Grundlagen für Magie

05.07.2016 um 20:36
@Redan
Redan schrieb:Er verspricht in "Der Weg zum wahren Adepten" ja Unglaubliches, was die späteren Stufen betrifft. Ist da was dran?
Die Frage kannst du dir selbst beantworten, indem du Bardons Übungen durchführst. Von meiner Seite aus kann ich sagen, dass das strikte und disziplinierte Üben Resultate erschaffen kann, die den Menschen selbst vervollkommnen können. Dazu gehört aber striktes, diszipliniertes und natürlich auch RICHTIGES Üben der Stufen. Kein Überspringen der Stufen, kein Fortschreiten ehe man die vorherigen Übungen nicht richtig beherrscht. Das merkt man dann später entsprechend und man muss wieder von vorne anfangen. Daher ist es sinnvoll sich eine Art "magisches" Tagebuch anzulegen, um sowohl geistige, seelische als auch körperliche Veränderungen festzuhalten, damit man seinen eigenen Stand richtig einschätzen kann. Dazu wiederum ist ein gutes Reflektionsvermögen notwendig so wie eine absolute Ehrlichkeit zu sich selbst.
[...] doch sehr zeitaufwendig und/oder "anstrengend" zu sein.
Wenn man im Leben etwas erreichen will, muss man immer Zeit aufwenden, genauso wie man auch Anstrengung dafür aufwenden muss. Es gilt: Faulheit und Trägheit überwinden. Wenn du das nicht schaffst, dann kannst du es vergessen. Denn egal welchen Autor du liest, egal welche Übungen du durchführst: Anstrengung und Zeit wirst du für sie alle aufwenden müssen.

In Bardons Werken geht es hauptsächlich um die spirituelle Weiterentwicklung des Menschen. Dazu gehören Geist, Körper und Seele. Wer sich einseitig trainiert und sich nur Fähigkeiten aneignen will, der wird gnadenlos scheitern. Die ethische Organisation (die Seelenschulung, die Schulung der Persönlichkeit zum ethischeren Verhalten und der Selbstbeherrschung, etc.) ist praktisch das A und O der Magie.
Redan schrieb:Und gibt es einen besseren/geeigneteren Autor, für einen Anfänger wie mich, in diesem Bereich? Ich bin aber in erster Linie an der Praxis und nicht an irgendwelchen philosophischen Werken interessiert.
Was die Praxis betrifft kenne ich ehrlich gesagt niemanden, der es genauer beschreibt als Bardon. Er bietet für den Anfänger alles notwendige. Er gibt alle notwendigen Bedingungen und Instrumentalien, die man benötigt, mit, damit der Mensch sich selbst vervollkommnen kann. Crowley Werke halte ich nicht für eine gute Idee, genausowenig halte ich Caroll's Werke für eine gute Idee, vorallem am Anfang und ohne Ethik ist Magie ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Beide wollen sie direkt in die Praxis, mittendrin, reinspringen, ohne aber die Grundlagenübungen (wie eben Gedankenstille, etc. und vorallem Seelenschulung) beizubringen. Da wird dann gleich mit Sachen wie Gnosis, Pentagrammritualen oder Sigillen angefangen, etc. alles Sachen, die für den Magier am Anfang völlig belanglos sind und auch nach hinten losgehen können.
Redan schrieb:Ich habe jedenfalls noch große Probleme mit der Gedankenstille, vor allem, wenn ich das ticken eines Weckers höre.
Ich wiederhole: Seelenschulung, Körperschulung und Geistesschulung gehen Hand in Hand. Es gibt zwei Möglichkeiten (nach Bardons Weg, nicht nach Kants oder meinem, da du ja "philosophische Texte" (obwohl meiniges das weitestgehend nicht ist) nicht magst) wie man da vorgehen kann: Entweder du übst einfach beharrlich weiter, bis dir die Übung irgendwann gelingt oder du schaust, ob deine Seele nicht irgendeine Schwäche hat, die dieses ständige Ablenken durch Kleinigkeiten verursacht. Bei der letzteren Methode solltest du dann zusehen, dass du diese Schwäche beseitigst, indem du beginnst darüber nachzudenken, nach ihrer "Wurzel" zu suchen und diese zu beseitigen (Autosuggestion, Wille, etc.). Sollte es erfolgreich gelingen, gelingt auch die Übung wesentlich leichter.

MfG,
TG.


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Grundlagen für Magie

05.07.2016 um 20:47
@Redan
Die Übungen von Bardon sollen gut sein, aber seine Theorien hätten Schwächen, kann ich leider nur sehr grob wiedergeben, vielleicht lässt sich @Achamachus ein paar Worte entlocken, er fällt mir am ehesten als zuverlässiger Kritiker ein.

Crowley ist das manifestierte Beispiel für eine Person, die zugleich geliebt und gehasst/verspottet wird.
Man findet hier Befürworter sowie absolute Verneiner zu Crowleys Auslegungen.

Soweit ich beurteilen kann, war Crowley menschlich nicht zu gebrauchen, aber in einem Chaoten steckt halt auch ein Genie...


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