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Grundlagen für Magie

150 Beiträge, Schlüsselwörter: Magie, Energie, Grundlagen

Grundlagen für Magie

29.01.2020 um 13:35
Magie würde ich nach meinem Aktuellen Kenntnisstand als das definieren, was das freie Agieren mit allen Substanzen betrifft.
Kurz, knapp, knackig


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29.01.2020 um 13:54
Amanon schrieb:Magie würde ich nach meinem Aktuellen Kenntnisstand als das definieren, was das freie Agieren mit allen Substanzen betrifft.
Kurz, knapp, knackig
Bei der Definition wird der gemeine Darmwind dann plötzlich auch zu etwas Magischem.
Magier aller Länder vereinigt euch Spoileraber lasst mich damit in Ruhe.


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Grundlagen für Magie

29.01.2020 um 13:58
Zyklotrop schrieb:Bei der Definition wird der gemeine Darmwind dann plötzlich auch zu etwas Magischem.
Ich hab dich ja nicht angesprochen Zyklotrop ^^
Wenn du da was zu schreibst kann icb nicht dafür..

Gemeint sind seelische und mentale Substanzen, aber auch grobstofflich natürlich..


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29.01.2020 um 14:06
Amanon schrieb:Magie würde ich nach meinem Aktuellen Kenntnisstand als das definieren, was das freie Agieren mit allen Substanzen betrifft.
Kurz, knapp, knackig
Ich war bis gestern jetzt auch knapp 8 Monate nicht hier. Aber ich hatte noch im Hinterkopf das mal diskutiert zu haben.
Um mich nicht zu wiederholen und um mal einzugrenzen, was eigentlich Magie ist, zitier ich mich mal selber :D :

Spoiler
Polunochnaya schrieb am 26.03.2019:Um mal wieder auf das Thema des Threads zurück zu kommen, die Wahrscheinlichkeit, dass du in einem Forum jemanden findest der dir "echte Magie" zeigt ist wohl eher gering.

Stellen wir jetzt vorweg einfach mal die Behauptung auf, es gäbe Magie, egal in welcher Form und nehmen das als gegebenen Fakt hin. Dann müssten wir sie erst einmal definieren. Hier wäre eine gängige Definition, dass der Kosmos durch eine transzendenten Kraft durchdrungen ist und auf diese denn auch Einfluss genommen werden kann. Jetzt müsste man also noch jemand sein, der in der Lage wäre, auf diese Kraft Einfluss zu nehmen. Sprich man müsste ein "Magier" sein.

Jetzt müsste man natürlich definieren, was ein Magier ist und wie man so einer wird. Was an sich gar nicht so leicht ist, da die Geschichte der Menschheit bis zur Moderne oft viele Variationen und Vorstellungen über Magie entwickelt hat. Aber grob zusammengefasst nach unserem benutzen Leitbild der transzendenten Kraft ist ein Magier jemand der Magie wirken und die transzendente Kraft kontrollieren kann, die im Kosmos vorherrscht. Und desto weiter wir in der Zeit zurück gehen ist ein Magier unweigerlich ein Gelehrter, der auf einer Stufe mit einem Philosophen in der Antike oder Priestern etc. steht. Also sowohl Schrift -als auch Allgemeingelehrter. Zu Erwähnen "Mager" pers. Priester und Traumdeuter, im alten Ägypten gab es überhaupt keine Trennung von Religion, Spiritualismus und Magie, im Rom war Magie sogar ein Strafsrechtsdelikt, wenn es von "Gruppen die gegen den Staat agieren" ausgeführt wurde. Hier jetzt z.B. eine hervorgerufene Missernte. Allerdings geht dem Wirken eines Magiers immer erst ein langes Studium voraus, sowohl sprachlich, theologisch und auch spirituell. Somit müsste man als Magier jemand sein, der eine Bildung im Umfang eines naturwissenschaftlichen Hochschulstudiums genossen und auch abgeschlossen hat. Sprich ein Magister Magiae. Was unzweifelhaft ja auch von vielen Menschen behauptet wird, Magie ist eine eigene Wissenschaft.

Wenn wir jetzt den Bogen zum Forum spannen, sind wir in der heutigen Zeit angekommen. Es gibt keinen Stellenwert in der Gesellschaft mehr für so eine Form des Hochschulstudiums oder der Wissenschaft an sich, nur noch als "Randwissenschaft" wozu auch Ufologie etc. gehören.

Das hat jetzt entweder den Grund, dass wir aus der "Magie" hinausgewachsenen sind. Dazu ein Zitat:

Der Philosoph Tommaso Campanella (1568–1639) definierte Magie folgendermaßen:

„Alles, was die Wissenschaftler in Nachahmung der Natur oder, um ihr zu helfen, mit Hilfe einer unbekannten Kunst vollbringen, wird Magie genannt. Denn Technologie wird immer als Magie bezeichnet, bevor sie verstanden wird, und nach einer gewissen Zeit entwickelt sie sich zu einer normalen Wissenschaft.“

Oder aber bewusst verheimlicht wird. Und es nur wenige Auserwählte gibt die zur "wirklichen" Erleuchtung kommen. Hier könnte man von einer staatlichen Regulierung oder ähnlichen ausgehen. Wird mir aber zu sehr in eine VT abschweifen, dafür bin ich zumindest meistens nicht zu haben.

In beiden Fällen wird es niemand geben, der ein wahrhaftiges Interesse daran hätte dir ein reales Erlebnis zu verschaffen, da er es entweder nicht kann oder nicht darf. Auch wenn es in beidem Fällen sicher auch Menschen gäbe, die zumindest Teilaspekte gemeistert haben und Wirken "könnten". Weswegen ich die Chance, dass du hier jemand triffst, der dir so ein Erlebnis verschafft, auf gering und nicht unmöglich schätze unter der Prämisse es gäbe Magie. Allerdings wäre derjenige denn wohl nur jemand der an der Thematik kratzt, wobei es ja wohl ausreichend wäre für dich.

Und um auf die ganzen "Schnacker" ein zu gehen die einen über ein Forum verfluchen etc. sollten sich insoweit wenigstens mit der Materie beschäftigen, dass (angenommen es wäre Möglich) alle Formen der Magie gewissen Regeln unterlegt sind und über das anonymisierte Internet es genauso unmöglich ist, die richtige Person mit einer Kugel zu treffen die ich in die Luft schieße, wie mit einem Fluch den ich gegen ein Profilbild und Nickname werfe. Im Voodoo z.B. braucht man nicht umsonst Haare, Zähne, Blut, Haut what ever oder wenigstens ein Bild, Namen und Wohnort (Wo soll sonst der hl. Geist hin, wenn er nicht weiß wohin? :D). Aber ich schweife wohl ab.

Alternativ ist unsere Welt einfach schon hinreichend erklärt und deswegen so langweilig, dass wir jeden Strohhalm dankend aufnehmen um aus unserer Blase der Realität auszubrechen. ;) Dass muss wohl am Ende jeder für sich selber entscheiden.
[/spoiler]


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29.01.2020 um 14:11
Amanon schrieb:Ich hab dich ja nicht angesprochen Zyklotrop ^^
Wenn du da was zu schreibst kann icb nicht dafür..
Na ja, die Definition war dermassen XXX da musste ich einfach mal kurz was dazu schreiben.
Macht ruhig weiter, ganz gleich ob "grobstofflich" oder "feinstofflich", alles will magisch bearbeitet sein. :D


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29.01.2020 um 14:12
@Polunochnaya
Ah du hattest auch Pause ^^

Ja die Definition ist zumal recht lang..
Wie ist diese "transzendentale Kraft" dann definiert?
Die drei Fluide könnten dem nahe kommen zB..
Und auch ist mir das etwas zu Ausgearbeitet für eine Definition..
Eine Definition von Magie schließt für mich nicht ein, was ei Magier ist zB

Sondern was ist die Magie an sich?
Das freie Agieren mit allen extstierenden Substanzen. :)


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29.01.2020 um 14:13
Zyklotrop schrieb:Macht ruhig weiter, ganz gleich ob "grobstofflich" oder "feinstofflich", alles will magisch bearbeitet sein. :D
Danke für deine nette Ermunterung *ironisch lächel* ;)

Warum soll die Definition kacke sein?


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29.01.2020 um 14:26
Also was wirklich Magie für mich ist, ist dieser Spoiler. Er funktioniert kurz nach dem bearbeiten, aber sobald man den Thread schließt und wieder öffnet, ist er kaputt. :D
Zyklotrop schrieb:Macht ruhig weiter, ganz gleich ob "grobstofflich" oder "feinstofflich", alles will magisch bearbeitet sein. :D
Zumindest will es intellektuell ausgeschlachtet werden, ich diskutier da gerne ganz frei raus, für und gegen mich. :D Zumal ich Dinge eher in den Konjunktiv setze, wenn es so wäre, dann. :D
Amanon schrieb:Ja die Definition ist zumal recht lang..
Amanon schrieb:Eine Definition von Magie schließt für mich nicht ein, was ei Magier ist zB
Ja das stimmt, ich hätte einfach nur einen Teil zitieren können, aber ich dachte mit der Magie des Spoilerbuttons klappt das schon. :D Allerdings befinden wir uns hier ja in dem "Grundlagen der Magie" Thread und zum Thema Grundlagen passt es dann doch wieder, auch wenn es differenzierter zur Thematik steht.
Amanon schrieb:Wie ist diese "transzendentale Kraft" dann definiert?
Nun die Frage ist, was wird gewirkt. Die Transzendenz ist ja ein Bereich, der über der "normalen" Sinneswahrnehmung liegt. Weshalb der Begriff ganz gut für Magie verwendbar ist. Wenn ich Magie mit einer Naturwissenschaft gleichsetze, würde ich allerdings Teilaspekte ausnehmen, die z.B. den Geist betreffen.

Transzendentale Kraft wäre hier also die noch undefinierte Kraft etwas zu wirken wie z.B. einen Fluch. Man bewegt in der Theorie etwas, verschiebt Karma oder ähnliches, aber bricht es Grob auf das Wort Fluch herunter. Genauso würde darunter Feuer fallen, was man entfacht. Sogesehen würde man die Moleküle durch eine unbestimmte Kraft beeinflussen, dass sie sich so schnell bewegen, dass Hitze erzeugt wird.

Ich bin im übrigen kein Fan von zu viel Interpretation in so einer Thematik. Viele fangen mit Empathie, Karma, Gefühlen etc an. Für mich hat das ganze eher einen naturwissenschaftlichen Aspekt. Gut zu vergleichen mit den "Geheimnissen" von Newtons Philosophiae Naturalis Principia Mathematica, es gibt immer eine Ursache und Wirkung und am Ende auch ein Ergebnis, inwieweit die Kausalkette dann eingehalten wurde, liegt dann bei der "Wissenschaft" es zu beweisen oder zu widerlegen.


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29.01.2020 um 14:40
Polunochnaya schrieb:Ja das stimmt, ich hätte einfach nur einen Teil zitieren können, aber ich dachte mit der Magie des Spoilerbuttons klappt das schon. :D Allerdings befinden wir uns hier ja in dem "Grundlagen der Magie" Thread und zum Thema Grundlagen passt es dann doch wieder, auch wenn es differenzierter zur Thematik steht.
Ja gut okay zu den Grundlagen gehört es natürlich dazu.. was ist ein Magier? Was macht der, wie macht er Dinge usw ja das sind Grundlagen :)
Polunochnaya schrieb:Nun die Frage ist, was wird gewirkt. Die Transzendenz ist ja ein Bereich, der über der "normalen" Sinneswahrnehmung liegt. Weshalb der Begriff ganz gut für Magie verwendbar ist. Wenn ich Magie mit einer Naturwissenschaft gleichsetze, würde ich allerdings Teilaspekte ausnehmen, die z.B. den Geist betreffen.
Okay ja, darauf wollte ich hinaus.. die Hermetik lehrt uns zB die vier Grubdeigenschaften des Geistes: Wille, Intellekt, Fühlen und Bewusstsein, damit ist alles abgedeckt was man mit dem geist machen kann ^^

Ich setze Magie eher mit Wissenschaft gleich ja.. Warum Magie im Bewusstsein vieler Menschen als Qualität nicht entfaltet ist liegt ja bekanntermaßen daran, dass der Einfluss der Uranussphäre in dieser Zeit nur bis zur Mondsphäre reicht..
Von daher ist mir das Transzendenzkonzept ein bisschen zu wenig.. weil es dann auf einer Begrenzung des Bewusstseins beruhen würde.. was dann Transzendenz für jemanden ist der die "transzendenten Bereiche" respektive Ebenen durchwandert hat ist dann wieder was anderes denk ich..
Polunochnaya schrieb:Transzendentale Kraft wäre hier also die noch undefinierte Kraft etwas zu wirken wie z.B. einen Fluch.
Eine Kraft die undefinierbar ist kann es in meinen Augen nicht geben zb wenn man das als Wissenschaft betrachtet ^^ Flüche sind ja ganz einfach zu erklären, das fängt bei Sympathiemagie an zb..
Polunochnaya schrieb:Man bewegt in der Theorie etwas, verschiebt Karma oder ähnliches, aber bricht es Grob auf das Wort Fluch herunter.
Okay ja genau, man bricht die komplexeren Gesetze auf eine Struktur herab, die dann Fluch genannt wird zb oder was es auch sei
Polunochnaya schrieb:Ich bin im übrigen kein Fan von zu viel Interpretation in so einer Thematik. Viele fangen mit Empathie, Karma, Gefühlen etc an. Für mich hat das ganze eher einen naturwissenschaftlichen Aspekt. Gut zu vergleichen mit den "Geheimnissen" von Newtons Philosophiae Naturalis Principia Mathematica, es gibt immer eine Ursache und Wirkung und am Ende auch ein Ergebnis, inwieweit die Kausalkette dann eingehalten wurde, liegt dann bei der "Wissenschaft" es zu beweisen oder zu widerlegen.
Also das "Karma" bzw Schicksal hat ja auch bestimmte Gesetze und Wesenheiten (die Saturn-Sphäre) die das überwachen und ausführen.. könnte man auch Regulierung aus dem Akasha bezeichnen..
Ja grundlegend istbes wichtig für einen Magier Wille, Intellekt, Fühlen und Bewusstsein zu entwickeln.. umso harmonischer diese entwickelt sind umso mehr weiss man um die Gesetze die da wirken uA


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Grundlagen für Magie

11.02.2020 um 17:13
Amanon schrieb am 29.01.2020:Ich setze Magie eher mit Wissenschaft gleich ja.
Es ist schwierig, dem zu widersprechen, ohne auf Konfrontation zu gehen. Ob es sich lohnt, das nicht zu tun?

Jedenfalls ist es aus meiner Sicht unsinnig, ein mechanistisches Weltbild mit der Überzeugung zu verbinden, Magie existiere. Magie verhält sich auf dieser Basis zu Wissenschaft wie eine Verschwörungstheorie zu einer Theorie. Man muss ein überkomplexes Netz aus geheimen Regeln und Zusammenhängen konstruieren, um zu begründen, warum die viel einfacheren Erklärungen für die Phänomene, die man meint, nicht in Frage kommen.

Wenn man Magie als angewandte Psychologie definiert oder meinetwegen als Kunstform, deren Gegenstand die Psyche ist, dann geht das schon zusammen mit Mechanismus. Allerdings braucht man dann auch keine umständlichen Regelwerke, deren Behauptung im Grunde eh nur das Ego aufbläst; immerhin ist man dann plötzlich klüger als nahezu alle Wissenschaftler miteinander.

(Jetzt sehe ich gerade, dass dieser Thread ursprünglich der Predigt dienen sollte. Das ist so typisch. Magier wollen immer nur dozieren, niemals haben sie Fragen.)

Ich neige der gegenteiligen Perspektive zu und bin der Ansicht, dass sich dieses Themenfeld nicht abstecken lässt. Schlimmer: Indem man es beschreibt, enstellt man es bis zur Unkenntlichkeit. Magie erfolgt im Grenzbereich unserer Wirklichkeit, wo alles permanent fließt, die Kausalität oft Kopf steht und die Logik bestenfalls optionaler Natur ist. Was man aus diesem Fluss zerrt, um es in ein Buch zu pressen, übersteht den Versuch einfach nicht. Und sie ist offenbar immer auch Interaktion. Man hat es nicht mit mechanischen Energien zu tun, sondern mit bewussten, die ihrerseits im Rahmen des Möglichen tun, wonach ihnen ist, und völlig anders gestrickt sind als wir.

Wie ich finde, ist es gewinnbringender, sich mit Parapsychologie, Forteana und Folklore zu befassen statt mit philosophischen Gedankengebirgen, raunenden Grimoires oder auf Kommerz getrimmten Anleitungen. Und man sollte keinesfalls die Landkarte mit der Landschaft verwechseln. Wenn man Honig will, aber den Bienenschwarm fein säuberlich in Formaldehyd versenkt, wie man es im Labor gesehen hat, kann man weder Honig ernten noch beweist man damit, dass Bienen keinen Honig herstellen.

Allgemein sollte man sich erden können (um nicht wahnsinnig zu werden) und einen Bezug zu irgendeinem gutartigen und lebensbejahenden Prinzip haben (um Quälgeister loszuwerden). Was Rituale angeht, so ist es unerlässlich, gezielt wissen zu können, denn viele Wirkungen führt man herbei, indem man vom richtigen Zeitpunkt an weiß, dass sie geschehen sind.

Und alles, was ich geschrieben habe, ist natürlich auch wieder nur eine Entstellung der Wahrheit, denn, wie gesagt: Magie lässt sich nicht beschreiben.


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