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Der Tod ist nicht schlimm!

467 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Angst, Sterben
Scox
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Der Tod ist nicht schlimm!

24.11.2013 um 15:04
@Jesussah
Jesussah schrieb:Leben die meisten eher nicht durch einen Sinn?Sei es Geld, Familie, Freunde, Spaß, Religion, Wissenschaft? Was meinst du wohl warum es so viele Zweige gibt.Darin lebt (fast) keiner wirklich ganz mit seinem Geist, seiner Seele und seinem Körper. Deshalb gibt es die Entwicklung.
Sprichst du von der Egozentriertheit und einem fokussierten Tunnelblick? Wenn ja, dann kann ich dir zustimmen.
Jesussah schrieb:Nein, viele meinen wohl einen geraden Weg zu gehen um an ein Ende zu kommen, worin sie etwas erwarten.
Man könnte auch sagen, sie werden von der Hoffnung getrieben.
Jesussah schrieb:Wie viele Möglichkeiten hat man bei der Geburt?
Keine. Aber das hat ja mit den Möglichkeiten, die man im Leben hat, nichts zu tun. "Matrix" meinte dahingehend nur die Eingeschränktheit, die man uns auferlegt hat. Wir sind aber in Wirklichkeit nicht so eingeschränkt, wie wir glauben.
Jesussah schrieb:Denn da wo ein geteiltes Leben ist, da sind auch geteilte Informationen. Die natürlich nötig sind um sich zu Entwickeln, weil man sich mit der Entscheidung, aus einem Sinn zu leben, geteilt zu leben, darin verwickelt hat.
Die Frage ist, ob man das selbst entscheidet, oder ob man da "hineingeboren" wird. Jeder Mensch nimmt dominierend mit einem Sinn wahr, zumindest geht man aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht davon aus. Die Sprache kann verraten, wer die Welt durch die Augen sieht, durch die Ohren hört oder anderweitig wahrnimmt. Die meisten Menschen sind visuelle Typen, es gibt aber auch auditive Typen. Selbst entscheiden tut man das wohl nicht, sondern gelangt da mittels Erfahrungen und Empfindungen hinein.
Jesussah schrieb:Präzise genug?
Yo.
Jesussah schrieb:Und ein Teil, bedeutet wiederum mehrere Teile die jeder für sich ein Ende kennt. Daraus summieren sich all die Enden und damit auch Anfänge, durch das Leben und durch den Tod.
Was würde denn passieren, wenn der Planet nicht mehr da ist? Dann gibt es keine Chance mehr für Wiedergeburt. Man kann also nur so lange reinkarnieren, wie es das Leben an sich gibt. Wird das ausgelöscht, wird auch die Reinkarnation ausgelöscht, was einem totalen Ende entspräche.

Das Ende jeder Einheit (ob Körper, Geist oder Seele) kann nur zu Reinkarnation führen, wenn die Einheiten in ihrer Gesamtheit tot sind. Und wir sind uns einig, dass wenn, nur Geist und Seele reinkarnieren können und nicht der Körper.
Jesussah schrieb:Dieser Geist behauptet von sich selbst, Gott, ein Teil Gottes, ein Teil eines Bigbangs, ein Teil der Natur, ein Tier,ein irgendetwas zu sein........warum es wohl die Entwicklung durchmachen muss, die es durchmacht.
Also gehen wir da konform, dass die Bezeichnung "Gottes Ebenbild" falsch ist?
Jesussah schrieb:Determiniert sind wir doch gerade durch unsere Entscheidungen.
Unsere Entscheidungen sind ebenfalls determiniert. Wir entscheiden nicht frei, sondern nach Kriterien, die uns den größeren Vorteil bescheren. Das geschieht unbewusst und dadurch wird eine Freiheit suggeriert, die es so nicht gibt.
Jesussah schrieb:Der Wille eines Religiösen ist also nicht anders als der Wille eines Wissenschaftlers. So wie dein Wille nicht anders sein kann, wie mein Wille, denn es gibt kein Willen, der mein oder dein sein kann.
Der Wille, weiterzukommen wohnt allen inne. Zweifelhaft sind nur die Ziele. Auch hier könnte man sagen, dass der Wille durch Egoismus getrieben wird. Man vollführt Wissenschaft/Religion/whatever mit dem Ziel, etwas für die Allgemeinheit zu tun. Auf den ersten Blick mutet das gar altruistisch an, macht man das jedoch wirklich aus reiner Selbstlosigkeit und Nächstenliebe oder um seinen Status zu erhöhen, Anerkennung zu bekommen, "Jemand" zu sein und/oder auf andere herabzuschauen? Träfe letzteres zu, hättest du den "freien" Willen als aus Egoismus getriebenes Instrument entlarvt.
Jesussah schrieb:Die Formel geht nicht auf und damit wird auch die Wiedergeburt eingeleitet. So lange, bis man es ganz erkennt.
Und wenn man es ganz erkennt, folgt der endgültige Tod?


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Der Tod ist nicht schlimm!

24.11.2013 um 15:16
Der Tod ist nicht schlimm!
Das weiß ich auch!


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Jesussah
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Der Tod ist nicht schlimm!

24.11.2013 um 15:23
@Scox
Scox schrieb:Sprichst du von der Egozentriertheit und einem fokussierten Tunnelblick? Wenn ja, dann kann ich dir zustimmen.
Nein, ich spreche von dem einen Sinn. Das scheinbare Ego kann überall anwesend sein. Jeder lebt für etwas und würde für etwas bestimmtes sterben. Sei es sein Leben, sei es das Leben seiner Familie, sei es sein Vermögen, seine Freunde, seine Liebe, seine Ideologie, seine Wissenschaft, seiner Religion........

Der eine Sinn, für den man alles tun würde, resultiert aus einem Sinn. Der religiöse hat Gott in einem Buch gesehen um aus dem gesehenen sein Sinn zu erleben. Ein Wissenschaftler hat ein Atom aus einem Mikroskop gesehen um aus dem gesehenen sein Sinn zu erleben.
Scox schrieb:Man könnte auch sagen, sie werden von der Hoffnung getrieben.
Das ist nur der antrieb zum Ziel, so wie das Benzin dem Auto dient um starten zu können, so dient die Hoffnung dem Menschen, um starten zu können. Die Erwartungen die das Ziel jedoch betreffen, die sind woanders begründet, als in der Hoffnung.
Scox schrieb:Keine. Aber das hat ja mit den Möglichkeiten, die man im Leben hat, nichts zu tun. "Matrix" meinte dahingehend nur die Eingeschränktheit, die man uns auferlegt hat. Wir sind aber in Wirklichkeit nicht so eingeschränkt, wie wir glauben.
Niemand hat dir Beschränktheit auferlegt, denn du bist nicht beschränkt. Die Beschränktheit die du nun bei dir wahrnimmst, ist lediglich ein Resultat deiner Wahrnehmung die nicht das gesehene nicht versteht. Dieses Resultat kann nur zustande kommen, wenn man nur zu sehen versucht, aus einem Sinn zu leben versucht, denn aus diesem ist man beschränkt.
Scox schrieb:Die Frage ist, ob man das selbst entscheidet, oder ob man da "hineingeboren" wird.
Hinein-geboren wirst du wohl in beide Leben. So wohl in das, in welchem du Entscheiden kannst, als auch in das, in dem du das Leben so sein lassen kannst, wie es ist. Deine Erfahrungen unterliegen deinen Entscheidungen.
Scox schrieb:Was würde denn passieren, wenn der Planet nicht mehr da ist? Dann gibt es keine Chance mehr für Wiedergeburt. Man kann also nur so lange reinkarnieren, wie es das Leben an sich gibt. Wird das ausgelöscht, wird auch die Reinkarnation ausgelöscht, was einem totalen Ende entspräche.

Das Ende jeder Einheit (ob Körper, Geist oder Seele) kann nur zu Reinkarnation führen, wenn die Einheiten in ihrer Gesamtheit tot sind. Und wir sind uns einig, dass wenn, nur Geist und Seele reinkarnieren können und nicht der Körper.
Planet bedeutet nicht gleich Leben. Ein Planet entspricht dem Leben.

Denkst du die Sonne lebt etwa nicht? Denkst du der Planet lebt etwa nicht? Denkst du das Universum lebt etwa nicht? Da wo kein Planet mehr ist, da ist ein anderer Planet. :)
Scox schrieb:Also gehen wir da konform, dass die Bezeichnung "Gottes Ebenbild" falsch ist?
Wie kann sie denn falsch oder ggar richtig sein.

Wenn Gott das Wort ist, und das Beispielwort, Geist in keiner anderen Ebene wirklich Geist sein kann, als in der selben, dann ist Gottes Ebenbild weder falsch, noch richtig, sondern genau so, wie es sein soll......Geist.

Versucht man aber mit seinem Geist damit in anderen Eben zu schweben, weil man geteilt ist, weil man eilt, dann kann der ganze Geist auch nicht mehr Ganz und dmait wirklich wirken, denn selbe Ebene ist nicht mehr die selbe.

Es ist so, als würde Virikas nicht mehr Virikas sein und alle sich fragen, was ist mit Virikas los, er ist nicht mehr der, der er ist. Das fragt sich auch der Geist ständig, selbst. :)
Scox schrieb:Unsere Entscheidungen sind ebenfalls determiniert. Wir entscheiden nicht frei, sondern nach Kriterien, die uns den größeren Vorteil bescheren. Das geschieht unbewusst und dadurch wird eine Freiheit suggeriert, die es so nicht gibt.
Ja determiniert von dir, denn du bist es der Entscheidet. :)
Scox schrieb:Der Wille, weiterzukommen wohnt allen inne. Zweifelhaft sind nur die Ziele.
Warum zweifelt der Wille, der kein Wille mehr ist, geteilt lebt, dann immer wieder an sich? :)
Scox schrieb:Und wenn man es ganz erkennt, folgt der endgültige Tod?
Ja, der endgültige, wirkliche Tod, der Tod.


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Scox
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Der Tod ist nicht schlimm!

24.11.2013 um 15:47
@Jesussah
Jesussah schrieb:Der eine Sinn, für den man alles tun würde, resultiert aus einem Sinn. Der religiöse hat Gott in einem Buch gesehen um aus dem gesehenen sein Sinn zu erleben. Ein Wissenschaftler hat ein Atom aus einem Mikroskop gesehen um aus dem gesehenen sein Sinn zu erleben.
Klärchen.
Aus mehreren Sinnen zu leben, begründet also die Ganzheit?
Jesussah schrieb:Die Erwartungen die das Ziel jedoch betreffen, die sind woanders begründet, als in der Hoffnung.
An Erwartungen sind auch immer Hoffnungen geknüpft. Sei es Erwartungen an sich selbst oder Erwartungen vom Leben oder seinem eigenen Wirken. Innewohnend ist immer die Hoffnung, diese Erwartung erfüllen zu können. Ansonsten wäre man resigniert und würde aufgeben.
Jesussah schrieb:Niemand hat dir Beschränktheit auferlegt, denn du bist nicht beschränkt.
Deswegen schrieb ich ja: Wir leben ich KEINER Matrix.
Jesussah schrieb:Deine Erfahrungen unterliegen deinen Entscheidungen.
Richtig. Die Entscheidungen unterliegen aber auch deinen Erfahrungen. Anfangs weniger als später. Also werden deine Entscheidungen zunehmend unfrei.
Jesussah schrieb:Da wo kein Planet mehr ist, da ist ein anderer Planet. :)
Mag sein. Reinkarnation des Bewusstseins fällt aber immer noch weg. Oder kannst du dich an ein früheres Leben erinnern? ;)
Jesussah schrieb:Wenn Gott das Wort ist, und das Beispielwort, Geist in keiner anderen Ebene wirklich Geist sein kann, als in der selben, dann ist Gottes Ebenbild weder falsch, noch richtig, sondern genau so, wie es sein soll......Geist.
Das ist die philosophische Sicht. Wenn man von "Gottes Ebenbild" redet, meint man dies aber meist aus kreationistischer Sicht.
Jesussah schrieb:Ja determiniert von dir, denn du bist es der Entscheidet.
Ja. Ich entscheide aus meinen Erfahrungen und aus meinen Vorteilsgründen. Also bin ich = Ego und somit durch mich selbst determiniert. Mann, was für ne Selbstreflexion! :D
Jesussah schrieb:Warum zweifelt der Wille, der kein Wille mehr ist, geteilt lebt, dann immer wieder an sich?
Weil der Wille irrational handelt. Eben nach emotionalen Maßstäben und nicht nach rein logischen.
Jesussah schrieb:Ja, der endgültige, wirkliche Tod, der Tod.
Könnt man ja vermeiden, indem man sich nie ganz erkennt. ;)


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Jesussah
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Der Tod ist nicht schlimm!

24.11.2013 um 15:57
@Scox
Scox schrieb:Klärchen.
Aus mehreren Sinnen zu leben, begründet also die Ganzheit?
Aus dem Leben,zu leben, das du bist, begründet die Ganzheit. Bestehst du denn wirklich nur aus einem Sinn?
Scox schrieb:An Erwartungen sind auch immer Hoffnungen geknüpft. Sei es Erwartungen an sich selbst oder Erwartungen vom Leben oder seinem eigenen Wirken. Innewohnend ist immer die Hoffnung, diese Erwartung erfüllen zu können. Ansonsten wäre man resigniert und würde aufgeben.
Ja, vollkommen. Wo die Hoffnung antreibt etwas zu erreichen, da sucht man wohl.
Scox schrieb:Deswegen schrieb ich ja: Wir leben ich KEINER Matrix.
:)
Scox schrieb:Richtig. Die Entscheidungen unterliegen aber auch deinen Erfahrungen. Anfangs weniger als später. Also werden deine Entscheidungen zunehmend unfrei.
Wie kann etwas entschiedenes auch frei sein?
Scox schrieb:Mag sein. Reinkarnation des Bewusstseins fällt aber immer noch weg. Oder kannst du dich an ein früheres Leben erinnern? ;)
Ja, das kann ich. Mehr als mir lieb ist.
Scox schrieb:Das ist die philosophische Sicht. Wenn man von "Gottes Ebenbild" redet, meint man dies aber meist aus kreationistischer Sicht.
Aus welcher Sicht ist der Geist, Geist? Aus philosophischer, kreatonischer oder doch aus der Sicht des Geistes? :)
Scox schrieb:Ja. Ich entscheide aus meinen Erfahrungen und aus meinen Vorteilsgründen. Also bin ich = Ego und somit durch mich selbst determiniert. Mann, was für ne Selbstreflexion! :D
Warum Entscheidest du?
Scox schrieb:Weil der Wille irrational handelt. Eben nach emotionalen Maßstäben und nicht nach rein logischen.
Der Wille sollte eher willentlich handeln, statt rational oder logisch, denn dann handelt es wirklichkeitsgetreu.
Scox schrieb:Könnt man ja vermeiden, indem man sich nie ganz erkennt.
Dann muss man auch all das in Kauf nehmen, was man verkaufen will. Wo ein Leben glücklich ist, da wird ein anders unglücklich sein...usw...... :)


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Der Tod ist nicht schlimm!

24.11.2013 um 18:02
Ich habe mehr Angst davor, dass ich nach meinem Tod wiedergeboren werde, ich will nicht alles wieder durchmachen müssen. Falls ich sterben sollte, dann bitte für immer.


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Der Tod ist nicht schlimm!

25.11.2013 um 00:26
@Jesussah
Jesussah schrieb:Bestehst du denn wirklich nur aus einem Sinn?
Sucht man sich diesen Sinn denn selbst aus? Ich denke, nicht. Hier wirken anerzogene Muster und gesellschaftlich konformierte Glaubenssätze. Gegen diese Beeinflussung kann man sich nicht wehren, es sei denn, man ist ein totaler Aussteiger und lebt im Wald fernab der Zivilisation.
Jesussah schrieb:Wie kann etwas entschiedenes auch frei sein?
Gar nicht. Wie du entscheidest, weiß dein Gehirn schon, bevor es dir bewusst wird. Man nennt das auch "Bauchentscheidung". In kürzester Zeit werden Erfahrungen, die mit Gefühlen verknüpft abgespeichert wurden, abgerufen und dann die für sich am meisten belohnende Option gewählt. Es geht also gar nicht darum, ob die Entscheidung klug ist oder nicht (deswegen keinen Willen nach Logik), sondern ob sie sich "gut anfühlt". Das kann auch die völlig falsche Entscheidung sein. Wir sind eben Sklaven unserer Emotionen.
Jesussah schrieb:Ja, das kann ich. Mehr als mir lieb ist.
Wie äußert sich das?
Jesussah schrieb:Aus welcher Sicht ist der Geist, Geist? Aus philosophischer, kreatonischer oder doch aus der Sicht des Geistes? :)
Natürlich aus jeder der drei. Der Geist als solcher wird aber besonders in der Philosophie analytisch beleuchtet, während der Kreationismus eher einteilt und die logischen Zusammenhänge verklärt.
Jesussah schrieb:Warum Entscheidest du?
Weil das Leben nicht stillsteht, sondern ein fortwährender Prozess ist, in dem man reift und sich entwickelt. Gut, bei manchen ist das wohl nicht so. :D
Jesussah schrieb:Der Wille sollte eher willentlich handeln, statt rational oder logisch, denn dann handelt es wirklichkeitsgetreu.
Wirklichkeit wird zu allerstmal wahrgenommen. Dies läuft individuell verschieden ab. Wenn ich dir sage "Diese Blume ist rosa", kann es sein, dass du sagst "Stimmt nicht, sie ist pink." Genauso unterschiedlich wie die Wahrnehmung, kann die Ambition sein, der der Wille folgt. Rationale Entscheidung erfolgt völlig nüchtern, emotionslos. Das dürfte aber in den seltensten Fällen möglich sein.
Weiterhin entscheiden wir vorteilssuchend. Du würdest vermutlich eher nicht jemandem aus der Patsche helfen, wenn du dein Leben dafür riskierst. Sicher, manche können das, aber gewöhnlich wäre es so, dass die Angst dich lähmen und absolut in deiner Entscheidungsfähigkeit einschränken würde. Und Angst ist wieder ein Gefühl. Sklaven halt.
Jesussah schrieb:Wo ein Leben glücklich ist, da wird ein anders unglücklich sein...usw...... :)
Hängt davon ab, in welchen Maßstäben man das betrachtet. In einer Partnerschaft können sich beide glücklich machen, also gegenseitig pushen. Global gesehen stimmt es, dass wir "glücklich" und verwöhnt sein können, weil es anderen total Scheiße geht.


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Jesussah
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Der Tod ist nicht schlimm!

25.11.2013 um 03:24
@Scox
Scox schrieb:Sucht man sich diesen Sinn denn selbst aus? Ich denke, nicht. Hier wirken anerzogene Muster und gesellschaftlich konformierte Glaubenssätze. Gegen diese Beeinflussung kann man sich nicht wehren, es sei denn, man ist ein totaler Aussteiger und lebt im Wald fernab der Zivilisation.
Keiner zwingt einen dazu die Muster und Glaubenssätze beizubehalten. Man kann sie, wenn man denn sie will, jederzeit ablegen.
Scox schrieb:Gar nicht. Wie du entscheidest, weiß dein Gehirn schon, bevor es dir bewusst wird. Man nennt das auch "Bauchentscheidung". In kürzester Zeit werden Erfahrungen, die mit Gefühlen verknüpft abgespeichert wurden, abgerufen und dann die für sich am meisten belohnende Option gewählt. Es geht also gar nicht darum, ob die Entscheidung klug ist oder nicht (deswegen keinen Willen nach Logik), sondern ob sie sich "gut anfühlt". Das kann auch die völlig falsche Entscheidung sein. Wir sind eben Sklaven unserer Emotionen.
Wenn man nicht frei sein kann, durch seine Entscheidungen, warum dann entscheiden?
Scox schrieb:Wie äußert sich das?
Vielfältig.
Scox schrieb:Natürlich aus jeder der drei. Der Geist als solcher wird aber besonders in der Philosophie analytisch beleuchtet, während der Kreationismus eher einteilt und die logischen Zusammenhänge verklärt.
Wie kann aus allen dreien der Geist, Geist sein, wenn in jedem dieser der Geist anders erklärt wird?
Scox schrieb:Weil das Leben nicht stillsteht, sondern ein fortwährender Prozess ist, in dem man reift und sich entwickelt. Gut, bei manchen ist das wohl nicht so.
Man kann sich auch entscheiden, still zu stehen. :)
Wirklichkeit wird zu allerstmal wahrgenommen. Dies läuft individuell verschieden ab.
Warum leben wir dann alle in der gleichen Wirklichkeit?
Scox schrieb:Wenn ich dir sage "Diese Blume ist rosa", kann es sein, dass du sagst "Stimmt nicht, sie ist pink."
Wer interpretiert, der versucht etwas zu erklären. Welche Rolle spielt die Farbe einer Blume, wenn sie trotz dessen immer Blume bleibt? Kläre ich, erkläre ich damit wirklich oder doch nur nach meinem Geschmack? :)
Scox schrieb:Genauso unterschiedlich wie die Wahrnehmung, kann die Ambition sein, der der Wille folgt. Rationale Entscheidung erfolgt völlig nüchtern, emotionslos. Das dürfte aber in den seltensten Fällen möglich sein.
Der Wille, der willentlich handelt, entscheidet aber nicht. Der Wille der rational oder logisch handeln will, dieser muss wohl eine Entscheidung zwischen diesen beiden Entscheidungsmöglichkeiten treffen.
Scox schrieb:Weiterhin entscheiden wir vorteilssuchend. Du würdest vermutlich eher nicht jemandem aus der Patsche helfen, wenn du dein Leben dafür riskierst.
Welches Leben würde ich denn riskieren, etwa das eine von unendlichen?

Ich wäre gar nicht in der Position, jemanden aus der Patsche zu helfen um dabei den Entscheidungsmöglichkeiten, zwischen meinem Leben und des anderen, zu unterliegen. Wäre ich aber in der Position, dann würde ich Ausnahmelos, meines für das Leben eines anderen "Opfern", ohne mit der Wimper zu zucken. Und ohne dieses hier zu sein:
Scox schrieb: dass die Angst dich lähmen und absolut in deiner Entscheidungsfähigkeit einschränken würde. Und Angst ist wieder ein Gefühl. Sklaven halt.
Scox schrieb:Hängt davon ab, in welchen Maßstäben man das betrachtet. In einer Partnerschaft können sich beide glücklich machen, also gegenseitig pushen. Global gesehen stimmt es, dass wir "glücklich" und verwöhnt sein können, weil es anderen total Scheiße geht.
Ja, das stimmt. Man kann vieles in Maßen betrachten, bis das Maß voll ist. Dann muss es wohl wieder geleert werden, um aus altem, neues zu machen. :)




@orangbutan
orangbutan schrieb:Ich habe mehr Angst davor, dass ich nach meinem Tod wiedergeboren werde, ich will nicht alles wieder durchmachen müssen. Falls ich sterben sollte, dann bitte für immer.
Warum hast du angst?


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Der Tod ist nicht schlimm!

25.11.2013 um 21:56
@Jesussah
Jesussah schrieb:Keiner zwingt einen dazu die Muster und Glaubenssätze beizubehalten. Man kann sie, wenn man denn sie will, jederzeit ablegen.
Das stimmt wohl. Sie können einen aber immer wieder einholen und manch einer schafft es nicht, sich zu überwinden und die limitierenden Glaubenssätze abzulegen.
Jesussah schrieb:Wenn man nicht frei sein kann, durch seine Entscheidungen, warum dann entscheiden?
Weil wir nicht anders können. Die Unfreiheit der Entscheidungsmacht machen sich z.B. Unternehmen zunutze, indem sie Duftsäulen aufstellen oder die Farbe der Nahrungsmittel manipulieren, um die Kunden zum Kauf zu bewegen. Und das funktioniert blendend.
Entscheidungen müssen wir hingegen ständig fällen, ob wir wollen oder nicht. Das ist halt der Gang der Dinge.
Jesussah schrieb:Vielfältig.
Déjà-Vus?
Jesussah schrieb:Wie kann aus allen dreien der Geist, Geist sein, wenn in jedem dieser der Geist anders erklärt wird?
Das ist eben das Problem. "Geist" wird in allen drei Bereichen anders definiert. Eine endgültige Definition gibt es nicht, es sei denn, du entscheidest dich für einen erklärenden Zweig, ergo Philosophie, Wissenschaft oder Kreationismus.
Jesussah schrieb:Man kann sich auch entscheiden, still zu stehen.
In der Entwicklung? Wie stellst du dir das vor?
Jesussah schrieb:Warum leben wir dann alle in der gleichen Wirklichkeit?
Tun wir nicht. Jeder beschreibt seine Wirklichkeit anders. Was dem Einen übel zusetzt, kratzt den Anderen nicht. Was der Eine super toll findet, findet der Andere beschissen. Die Welt ist eben für jeden verschieden. ;) Und das liegt daran, weil jeder von uns unterschiedliche Erfahrungen macht und sie unterschiedlich verarbeitet. Irgendwo sind wir zwar alle gleich, aber irgendwo auch wieder nicht. :D
Jesussah schrieb:Welche Rolle spielt die Farbe einer Blume, wenn sie trotz dessen immer Blume bleibt? Kläre ich, erkläre ich damit wirklich oder doch nur nach meinem Geschmack? :)
Klar, die Blume bleibt eine Blume. Anknüpfend an "Irgendwo sind wir zwar alle gleich, aber irgendwo auch wieder nicht" könnte man z.B. sagen, dass wir gleich sind, weil wir alle die Blume als Blume sehen. Wir sind aber ungleich, weil wir die Farbe der Blume unterschiedlich wahrnehmen. Dieses Phänomen macht es schwierig, von Gleichheit im Sinne der Wirklichkeitswahrnehmung zu sprechen.
Jesussah schrieb:Der Wille, der willentlich handelt, entscheidet aber nicht.
Mal angenommen, dein Wille besteht darin, ein besserer Mensch zu werden. Die Entscheidung, dieses Ziel zu erreichen, unterliegt nur scheinbar einer Freiheit. Welche Faktoren bewegten dich zu diesem Schluss? Und wo liegt die Kausalität zugrunde? Seine eigenen Wünsche und Ziele so sehr zu "entwurzeln", ist unglaublich schwer.
Jesussah schrieb:Welches Leben würde ich denn riskieren, etwa das eine von unendlichen?
Ob du dir in der Situation da noch so sicher wärst? :D
Jesussah schrieb:Wäre ich aber in der Position, dann würde ich Ausnahmelos, meines für das Leben eines anderen "Opfern", ohne mit der Wimper zu zucken. Und ohne dieses hier zu sein...
Na dann, Hut ab. :)


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Der Tod ist nicht schlimm!

25.11.2013 um 22:51
@Scox
Scox schrieb:Das stimmt wohl. Sie können einen aber immer wieder einholen und manch einer schafft es nicht, sich zu überwinden und die limitierenden Glaubenssätze abzulegen.
Das stimmt. Doch schaffe ich denn etwas, wenn ich Glaubenssätze ablege? Schaffen die Glaubenssätze nicht eher eine unwirkliche Welt? Das heißt, wenn ich sie ablegen würde, würde ich dann etwas schaffen oder doch schon in der geschaffenen Wirklichkeit leben, so wie es ist?
Scox schrieb:Weil wir nicht anders können. Die Unfreiheit der Entscheidungsmacht machen sich z.B. Unternehmen zunutze, indem sie Duftsäulen aufstellen oder die Farbe der Nahrungsmittel manipulieren, um die Kunden zum Kauf zu bewegen. Und das funktioniert blendend.
Entscheidungen müssen wir hingegen ständig fällen, ob wir wollen oder nicht. Das ist halt der Gang der Dinge.
Anders zu können unterliegt wohl auch einer Entscheidung, denn es ist anders. Gleiches kann man wohl nicht entscheiden.
Scox schrieb:Déjà-Vus?
Nein. :)
Scox schrieb:Das ist eben das Problem. "Geist" wird in allen drei Bereichen anders definiert. Eine endgültige Definition gibt es nicht, es sei denn, du entscheidest dich für einen erklärenden Zweig, ergo Philosophie, Wissenschaft oder Kreationismus.
Gibt es keine endgültige Definition? Wie sieht es mit dem Geist aus, das Geist ist?
Scox schrieb:In der Entwicklung? Wie stellst du dir das vor?
Entwicklungen können auch festsitzen :)
Scox schrieb:Tun wir nicht. Jeder beschreibt seine Wirklichkeit anders.
Das heißt, du bist kein Mensch?
Scox schrieb:Was dem Einen übel zusetzt, kratzt den Anderen nicht.
Es gibt auch den harten Stein der sehr schwer zerbricht, so wie es den weichen Stein gibt, der schnell zerbricht. Und trotz ihrer Resistenz leben sie in der selben Wirklichkeit, denn darin sind sie beide Stein. :)
Scox schrieb:Was der Eine super toll findet, findet der Andere beschissen. Die Welt ist eben für jeden verschieden.Und das liegt daran, weil jeder von uns unterschiedliche Erfahrungen macht und sie unterschiedlich verarbeitet.
Das ist so aus der Entwicklung heraus betrachtet. Darin steckt man nämlich in unterschiedlichen Rollen fest. In Wirklichkeit ist die Welt doch für alle gleich. Schmerz ist Schmerz, Liebe ist Liebe, Hass ist Hass, Leben ist Leben, Tod ist Tod. Wer jedoch in der Entwicklung gefangen ist, der muss wohl Unterschiedliche Erfahrungen machen, in verschiedene Rollen schlüpfen um das gleiche zu erkennen.
Scox schrieb: Irgendwo sind wir zwar alle gleich, aber irgendwo auch wieder nicht.
Ja, in Wirklichkeit sind wir alle gleich. In der Unwirklichkeit, der Illusion vom Leben sind wir wohl alle verschieden. :)
Mal angenommen, dein Wille besteht darin, ein besserer Mensch zu werden. Die Entscheidung, dieses Ziel zu erreichen, unterliegt nur scheinbar einer Freiheit. Welche Faktoren bewegten dich zu diesem Schluss? Und wo liegt die Kausalität zugrunde?
Die Faktoren, die mich dazu bewegen, ein besserer Mensch zu sein, liegt im Gegensätzlichem begründet. Denn, da wo ich mal schlecht war, da will ich nun gut sein. Ich hätte dann aus dem Faktor, schlechter Mensch, gelernt, das ich diesem Faktor nicht entsprechen kann, weshalb ich nun das Gegensätzliche probiere, um daraus zu verstehen, wer bzw. was ich in Wirklichkeit bin.
Da dieser Faktor, ein guter Mensch zu sein, nur ein weiterer ist, so entspricht dieser Faktor nur einem, von vielen, aus dem man lernt, sich entwickelt.

Wenn man wissen will wer oder was man vor diesem Leben war, dann sollte man darauf achten, wer man in diesem Leben ist. Darauf achten, was einen interessiert und aus welchem Hang man, sich in welche Richtung im Leben entwickelt.

Ein Mensch also, der gut sein will, dessen Hang besteht nach etwas gutem, weil dieser Mensch in einem früherem Leben schlecht war. In den meisten Fällen lösen schlechte Menschen, bei solch einem, der gut sein will, Wutanfälle, Hass oder gar Angst hervor. Diese Gefühlsausbrüche liegen der eigenen Entwicklung zugrunde. So wohl beim schlechten, als auch beim guten Menschen.

Gut und schlecht zu sein gehört also mit zu der Entwicklung aus dem man gleiches lernen soll. Denn da wo schlechtes, gutes hervorbringt und gutes, schlechtes, da ist weder das gute, noch das schlecht, gleich. Da trügt der Schein, bei einem selbst und bei anderen.
Scox schrieb:Seine eigenen Wünsche und Ziele so sehr zu "entwurzeln", ist unglaublich schwer.
Man soll seine eigenen Wünsche und Ziele auch nicht entwurzeln, wenn man denn nicht möchte. Außer du bist buddhistisch veranlagt, dann bleibt dir wohl keine andere Wahl, als diese zu entwurzeln. Man kann sie auch ausleben um ein Endresultat zu erzielen. Man kann auch resignieren um sich dem eigenen Fortschritt in den Weg zu stellen. Mann kann seine Wünsche und Ziele auch ändern. Man kann vieles. Es kommt immer drauf an, was man will.

Wenn du jedoch eine Lösung suchst um loszulassen oder um nicht wieder geboren zu werden, dann suchst du vergeblich, denn das was du suchst, hast du oder eher gesagt, bist du schon. :)
Scox schrieb:Ob du dir in der Situation da noch so sicher wärst?
Sicherer würde es kaum gehen. :)
Scox schrieb:Na dann, Hut ab
Das entspricht in der Wirklichkeit, der Selbstverständlichkeit. Besonderes kann ich daran nicht erkennen.


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Der Tod ist nicht schlimm!

25.11.2013 um 23:40
@Jesussah
Jesussah schrieb:Doch schaffe ich denn etwas, wenn ich Glaubenssätze ablege? Schaffen die Glaubenssätze nicht eher eine unwirkliche Welt? Das heißt, wenn ich sie ablegen würde, würde ich dann etwas schaffen oder doch schon in der geschaffenen Wirklichkeit leben, so wie es ist?
Ja, du schaffst dir ein Gefühl von Freiheit, wenn es limitierende Glaubenssätze sind. Die Wirklichkeit wird dadurch nur positiv beeinflusst und dadurch würdest du etwas schaffen - eine neue Wirklichkeit.
Jesussah schrieb:Anders zu können unterliegt wohl auch einer Entscheidung, denn es ist anders.
Du kannst nicht nicht entscheiden, weil du in fast jeder Minute irgendwas entscheidest. Du entscheidest, ob du etwas isst oder nicht, ob du nen Film schaust oder lieber ein Buch liest, ob du jetzt hier drauf antwortest oder ob du's bleiben lässt usw.
Frei sind die Entscheidungen nur insofern, als gewisse Kriterien für ihren Ausgang entscheidend sind. Z.B. entscheidet über dein Essverhalten der Appetit oder Hunger, für den Film und gegen das Buch vllt. deine generelle Affinität und über deine Antwort deine Motivation.
Jesussah schrieb:Wie sieht es mit dem Geist aus, das Geist ist?
Der Geist, der Geist ist... Für eine Definition ziemlich abstrakt, findest du nicht?
Jesussah schrieb:Entwicklungen können auch festsitzen
Fraglich, ob das dann gewollt ist...
Jesussah schrieb:Das heißt, du bist kein Mensch?
Doch sicher, aber ich kann die Wirklichkeit ganz anders als du wahrnehmen. Ausschlaggebend sind Überzeugungen, Erfahrungen, Glaubenssätze usw. ;)
Jesussah schrieb:Und trotz ihrer Resistenz leben sie in der selben Wirklichkeit, denn darin sind sie beide Stein.
Ja, das bestreite ich ja nicht. Doch jeder von beiden empfindet die Wirklichkeit anders. Deshalb kannst du nicht sagen "Meine Wirklichkeit ist deine Wirklichkeit".
Jesussah schrieb:Wer jedoch in der Entwicklung gefangen ist, der muss wohl Unterschiedliche Erfahrungen machen, in verschiedene Rollen schlüpfen um das gleiche zu erkennen.
Was genau meinst du?
Jesussah schrieb:Denn, da wo ich mal schlecht war, da will ich nun gut sein. Ich hätte dann aus dem Faktor, schlechter Mensch, gelernt, das ich diesem Faktor nicht entsprechen kann, weshalb ich nun das Gegensätzliche probiere, um daraus zu verstehen, wer bzw. was ich in Wirklichkeit bin.
Viele Menschen sind aber nicht richtig schlecht. Sie erhalten nur eine schlechte Fassade aufrecht, um ihre wahren Sehnsüchte und Wünsche abzuschmettern.
Jesussah schrieb:Ein Mensch also, der gut sein will, dessen Hang besteht nach etwas gutem, weil dieser Mensch in einem früherem Leben schlecht war.
Das klingt nach einem Ausgleichszwang.^^ Was ist denn, wenn der Mensch es nicht weiß, wie er "früher" mal war? (Vorausgesetzt nat., dass es das "früher" auch gab)
Jesussah schrieb:Mann kann seine Wünsche und Ziele auch ändern. Man kann vieles. Es kommt immer drauf an, was man will.
Die Ziele kann man ändern, ja. Aber die Wünsche nicht. Denn diese stehen oft genug im Zusammenhang mit körperlichen und/oder seelischen Bedürfnissen und denen kann man nicht entkommen.


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Jesussah
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Der Tod ist nicht schlimm!

26.11.2013 um 04:42
@Scox
Ja, du schaffst dir ein Gefühl von Freiheit, wenn es limitierende Glaubenssätze sind. Die Wirklichkeit wird dadurch nur positiv beeinflusst und dadurch würdest du etwas schaffen - eine neue Wirklichkeit.
Würde das der Wirklichkeit entsprechen, dann würde die Wirklichkeit von jedem anders aussehen. Die Wirklichkeit von jedem sieht aber in so weit gleich aus, das alle sogar auf dem selben Planeten,sich mit den selben Problemen, sich mit der selben Wirklichkeit beschäftigen müssen, obwohl sie versuchen, ihre eigene zu leben. Es gibt also in Wirklichkeit, keine neue Wirklichkeit, sondern nur die Wirklichkeit, in der es scheinbare, weitere geben kann.

Der eine Apfel der in seiner augenscheinlichen Form anders aussieht, lebt nicht in einer anderen Wirklichkeit, als ein, augenscheinlich, anders geformter Apfel.

Das was du also als neue Wirklichkeit sehen willst, ist nichts weiter als augenscheinliches und resultiert deshalb nur aus einem Sinn. Denn in der Wirklichkeit, kann es nicht wirklich etwas neues geben.
Scox schrieb:Du kannst nicht nicht entscheiden, weil du in fast jeder Minute irgendwas entscheidest.
Ja, tue ich das?
Scox schrieb:Du entscheidest, ob du etwas isst oder nicht, ob du nen Film schaust oder lieber ein Buch liest, ob du jetzt hier drauf antwortest oder ob du's bleiben lässt usw.
Etwas zu essen unterliegt keiner Entscheidung, sondern dem Körper. Entscheidungen resultieren aus den Gedanken, aus dem Geist, der nicht ganz ist. Ein ganzer Körper braucht nun mal ganze Nahrung. Ein geteilter Geist, geteilte Gedanken brauchen wohl Filme und Bücher um aus diesen, darin enthaltenen Informationsteilen, zu erfahren bzw. sich zu entwickeln. Ein Film zu sehen oder ein Buch zu lesen unterliegt wohl einer Entscheidung, denn der Körper, die Seele und der Geist funktionieren, in Wirklichkeit, auch ohne diese Teile, ganz so wie sie sind. Ohne essen jedoch funktioniert der Körper nicht, weshalb zu essen, keiner Entscheidung unterliegt, sondern der selben Ganzheit entspricht wie der Körper, die Seele und der Geist. Die Entscheidungen die man trifft, trifft man nicht mit seinem ganzen Geist, denn das Ganze braucht keine Entscheidung mehr etwas zu sein, denn es ist schon, so wie es in Wirklichkeit ist.....Geist. Ein geteilter Geist muss sich jedoch entscheiden was es tun will und erwartet dementsprechend auch aus dem, was es tut, etwas bestimmtes.

Würde man ganz leben, mit Körper, Geist und Seele, würde man dann noch essen was man will und sich somit entscheiden oder nur essen was der Körper braucht? :)

Und zu den Antworten:

Ich entscheide nicht dir zu antworten, denn sonst wäre ich in der scheinbaren Welt gefangen, in der ich denke, das ich dir antworten oder nicht antworten kann. Damit wäre ich auch gefangen in Möglichkeiten und hätte damit keinen wirklichen freien Willen.

Warum ich dir also antworte:

Wegen der Antwort. So lange du Antwortest, so lange Antworte ich auch, denn in diesem ist man frei. :)
Scox schrieb:Der Geist, der Geist ist... Für eine Definition ziemlich abstrakt, findest du nicht?
Definitionen sind auch für die gedacht, die sich in etwas Verwickelt haben, denn die brauchen die Abgrenzung, um sich zu Entwickeln, damit man das gleiche erkennt. Der Geist der sich nicht als Geist erkannt hat, sich nicht im klaren sein kann und damit etwas anderes sein will, braucht wohl damit all die Abgrenzungen um zu erkennen, was es letztendlich nicht sein kann. :)
Scox schrieb:Fraglich, ob das dann gewollt ist...
Ja, das ist fraglich. Kann gewollt oder auch nicht gewollt sein.


Scox schrieb:Doch sicher, aber ich kann die Wirklichkeit ganz anders als du wahrnehmen. Ausschlaggebend sind Überzeugungen, Erfahrungen, Glaubenssätze usw.
Wie kannst du die Wirklichkeit anders wahrnehmen als ich, wenn du genau so ein Mensch bist wie ich? Ein religiöser nimmt die wirkliche Welt nicht anders wahr als ein Wissenschaftler. Der eine versucht zwar, wie der andere, etwas anderes zu sehen, als das, was ist, doch enden tun sie beide am selben wirklichen Ort, weil sie ja auch gemeinsam dort angefangen haben. Was meinst du warum die Welt so geteilt ist? Weil alle in einer wirklich anderen Wirklichkeit leben oder weil viele eine andere Wirklichkeit sehen wollen, als die, die wirklich ist? :)
Scox schrieb:Ja, das bestreite ich ja nicht. Doch jeder von beiden empfindet die Wirklichkeit anders. Deshalb kannst du nicht sagen "Meine Wirklichkeit ist deine Wirklichkeit".
Du empfindest also, z.B die Liebe, anders als ich? Wie das? Oder sollte ich eher fragen, warum?
Scox schrieb:Was genau meinst du?
Jemand der die Wirklichkeit nicht so sieht wie sie ist, muss sich wohl zum Ganzen hin entwickeln. Denn der sieht nur ein Teil der Wirklichkeit.


Scox schrieb:Viele Menschen sind aber nicht richtig schlecht. Sie erhalten nur eine schlechte Fassade aufrecht, um ihre wahren Sehnsüchte und Wünsche abzuschmettern.
Ja, ein Teilresultat ihrer Entwicklung. Es gibt aber auch jene, die wirklich schlecht sind. Und glaub mir, die willst du nicht kennenlernen. :)
Scox schrieb:Das klingt nach einem Ausgleichszwang.^^ Was ist denn, wenn der Mensch es nicht weiß, wie er "früher" mal war? (Vorausgesetzt nat., dass es das "früher" auch gab)
Muss er gar nicht wissen. Das einzige was er wissen muss, ob er überhaupt etwas, wirklich weiß. Der Rest entspricht dann der Selbstverständlichkeit. :)
Scox schrieb:Die Ziele kann man ändern, ja. Aber die Wünsche nicht. Denn diese stehen oft genug im Zusammenhang mit körperlichen und/oder seelischen Bedürfnissen und denen kann man nicht entkommen.
Zum Beispiel?


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Der Tod ist nicht schlimm!

26.11.2013 um 04:53
In einigen buddhistischen Schulen wird Phowa praktiziert,Phowa ist eine Art bewusst herbeigeführter Nahtod.Diese Erfahrung lässt sich auch mit einigenb psychgedelischen Drogen wie Ketamin oder Yage hervorrufen


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26.11.2013 um 06:31
KillingTime schrieb:Dabei ist der Tod gar nichts Schlimmes!
Na dann ist ja alles super :D


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26.11.2013 um 19:32
@Jesussah
Jesussah schrieb:Es gibt also in Wirklichkeit, keine neue Wirklichkeit, sondern nur die Wirklichkeit, in der es scheinbare, weitere geben kann.
Sagen wir es so: Es gibt die fundamentale Wirklichkeit, die wir alle erleben. Und die individuelle Wirklichkeit, die jeder verschieden wahrnimmt.
Jesussah schrieb:Das was du also als neue Wirklichkeit sehen willst, ist nichts weiter als augenscheinliches und resultiert deshalb nur aus einem Sinn. Denn in der Wirklichkeit, kann es nicht wirklich etwas neues geben.
Wenn du im Lotto gewinnst, lebst du plötzlich in einer anderes individuellen Wirklichkeit als vorher. Diese Wirklichkeit ist die Ebene, die essenziell dafür ist, wenn es darum geht, sich neue Lebens- und Gefühlsgrundlagen zu schaffen.
Jesussah schrieb:Ja, tue ich das?
Ja.
Jesussah schrieb:Etwas zu essen unterliegt keiner Entscheidung, sondern dem Körper.
Jemand, der abnehmen will und Heißhunger schiebt, kann sich ja entscheiden, ob er dem nachgibt oder nicht. Da er weiß, dass der Heißhunger sich als Symptom eines Suchtverhaltens manifestiert und für's Überleben nicht wichtig ist, würde es ihm nicht schaden, nichts zu essen. Und doch wird er es vermutlich tun, sich kurz geil fühlen und danach mit nem schlechten Gewissen leben.
Jesussah schrieb:Entscheidungen resultieren aus den Gedanken, aus dem Geist, der nicht ganz ist. Ein ganzer Körper braucht nun mal ganze Nahrung.
Also braucht ein ganzer Kerl nur ganze Frauen? :troll: :D
Jesussah schrieb:Würde man ganz leben, mit Körper, Geist und Seele, würde man dann noch essen was man will und sich somit entscheiden oder nur essen was der Körper braucht?
Man könnte jetzt sarkastischerweise meinen, dass du durch die Blume veganes Leben für ganze Persönlichkeiten propagierst.^^ Gesunde Ernährung sollte selbstverständlich sein. Sie alleine reicht aber nicht, um sich zu erfüllen.
Jesussah schrieb:Wegen der Antwort. So lange du Antwortest, so lange Antworte ich auch, denn in diesem ist man frei.
Das klingt eher nach Abhängigkeit. ;) Damit richtest du dein Handeln nach deinem virtuellen Gegenüber aus. ;)
Jesussah schrieb:Der Geist der sich nicht als Geist erkannt hat, sich nicht im klaren sein kann und damit etwas anderes sein will, braucht wohl damit all die Abgrenzungen um zu erkennen, was es letztendlich nicht sein kann. :)
Analytisches Denken, Selbstreflexion... Ein Geist, der sich als sich selbst erkannt hat, hegt dieses Wissen nur für sich selbst. Pauschal braucht es allerdings eine Definition. Sonst würde man ja nur sich selbst ansprechen.
Jesussah schrieb:Weil alle in einer wirklich anderen Wirklichkeit leben oder weil viele eine andere Wirklichkeit sehen wollen, als die, die wirklich ist? :)
Vllt. suchen ja viele nach etwas, was sie nicht gefunden haben oder nicht finden können? Nach Glück und Freiheit z.B.?
Jesussah schrieb:Du empfindest also, z.B die Liebe, anders als ich? Wie das? Oder sollte ich eher fragen, warum?
Was weiß ich, wie du Liebe empfindest und wo da der Unterschied ist zu dem, was ich empfinde. Es kann aber sein, dass der Eine schneller von Gefühlen überwältigt ist als der Andere und es kann sein, dass jemand gefühlskälter ist als der Andere. Ich bin nicht gefühlskalt, auf keinen Fall, aber ich würde schon glauben, dass ich anders fühle als z.B. mein bester Freund.
Jesussah schrieb:Es gibt aber auch jene, die wirklich schlecht sind. Und glaub mir, die willst du nicht kennenlernen. :)
Glaub mir, solche habe ich schon kennengelernt.
Ylayazz schrieb:Zum Beispiel?
Der Sehnsucht nach Geborgenheit oder Nähe z.B. Diesem Bedürfnis wirst du nicht entkommen können und du wirst es auch nicht umlenken können. Du kannst nur deine Ziele ändern und dich darauf fokussieren, eine Wirklichkeit zu schaffen, die der Erfüllung deiner Wünsche am nächsen kommt.


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26.11.2013 um 21:42
@Scox
Sagen wir es so: Es gibt die fundamentale Wirklichkeit, die wir alle erleben. Und die individuelle Wirklichkeit, die jeder verschieden wahrnimmt.
Wo liegt der Unterschied zwischen der fundamentalen Wirklichkeit und der individuellen Wirklichkeit? Gibt es da überhaupt einen wirklichen Unterschied? :)
Wenn du im Lotto gewinnst, lebst du plötzlich in einer anderes individuellen Wirklichkeit als vorher. Diese Wirklichkeit ist die Ebene, die essenziell dafür ist, wenn es darum geht, sich neue Lebens- und Gefühlsgrundlagen zu schaffen.
Die Entwicklung, die dem Geld zugrunde liegt, ist ganz bestimmt nicht wirklich, sondern ein Teil von etwas unwirklichem, wodurch man sich zu der Wirklichkeit hin entwickeln soll, die mit Geld nicht gekauft werden kann. Das ist wohl einer der Grundlagen die man daraus lernen soll, wenn man denn so will. Wenn man im Lotto gewinnt ändert sich also nicht wirklich, die Wirklichkeit, sondern nur die scheinbare Wirklichkeit, in der man sich Entwickelt. Die Wirklichkeit kennt keine Entwicklung mehr. Entwickeln kann sich nur eine scheinbare Wirklichkeit, die nur scheinbar wirklich ist. :)
Ylayazz schrieb:Ja
Dann tue ich das, wenn du es sagst. :)
Scox schrieb:Jemand, der abnehmen will und Heißhunger schiebt, kann sich ja entscheiden, ob er dem nachgibt oder nicht. Da er weiß, dass der Heißhunger sich als Symptom eines Suchtverhaltens manifestiert und für's Überleben nicht wichtig ist, würde es ihm nicht schaden, nichts zu essen. Und doch wird er es vermutlich tun, sich kurz geil fühlen und danach mit nem schlechten Gewissen leben.
Warum sollte man abnehmen wollen, wenn man mit sich ganz zufrieden wäre? Man steckt wohl noch in einem der Teile fest, die einen zu der Entscheidung drängen, abzunehmen, denn man ist aus dem Teil erst dick geworden um nun abzunehmen. Jemand der ganz lebt, würde weder dick, noch dünn sein, sondern die ganze Lebensqualität des Körpers erleben. Solche haben mit Entscheidungen, die ihren Körper betreffen, nichts mehr zu tun. :)
Scox schrieb:Also braucht ein ganzer Kerl nur ganze Frauen?
Achtet man bei der Frau, denn ganz auf ihr Wesen oder achtet man nur, aus bestimmten Gründen, nur auf ihr Geschlecht? Die Sexualität zwischen zwei Menschen machen nur ein Teil ihres Lebens aus. Wenn man einen Menschen ganz sieht, egal welches Geschlecht, dann spielt die Sexualität keine Rolle mehr. Und wenn die Sexualität keine Rolle mehr spielt dann spielen auch keine sexuellen Gedanken mehr eine Rolle . Das bedeutet, das ein ganzer Mann, der eine Frau ganz erkennt,die Frau nicht mehr aus der Gehirnregion betrachtet, in der die Sexualität begründet liegt, sondern in der Lage wäre mit seinem ganzen Gehirn eine Frau wahrzunehmen. Was darauf hinaus laufen würde, das der ganze Mann, die Frau nicht mehr als Frau, sondern als Mensch betrachten würde, weil der ganze Mann, sich auch nicht als ganzer Mann sehen würde, denn es gibt keine ganzen Männer. Männer brauchen immer eine Frau (oder einen Mann) an ihrer Seite um sich ganz zu fühlen, so wie Frauen einen Mann (oder eine Frau) brauchen, um sich ganz zu fühlen. Das hat wohl damit zu tun, das der Mann nicht wirklich ganz ist, sondern in dem Teil seiner Gehirnregion lebt, die ihn nur das eine zeigt, nämlich seine Männlichkeit, wodurch er auch alles was er tut, begründen will. Die daraus resultierende Entwicklung ist wohl notwendig um den Mann zur Ganzheit zu bringen. :)
Scox schrieb:Man könnte jetzt sarkastischerweise meinen, dass du durch die Blume veganes Leben für ganze Persönlichkeiten propagierst.^^ Gesunde Ernährung sollte selbstverständlich sein. Sie alleine reicht aber nicht, um sich zu erfüllen.
Vegan, nicht vegan zu leben resultiert aus einer Entscheidung dessen Ursache in dem Teil des eigenen Lebens liegt. Es ist nicht wichtig was man ist, sondern warum man das ist, was man essen will. :)
Scox schrieb:Das klingt eher nach Abhängigkeit. ;) Damit richtest du dein Handeln nach deinem virtuellen Gegenüber aus.
Ist man dabei nicht eher von der Wahl, antworten oder nicht antworten zu können abhängig, weil man denkt eine Wahl zu haben? Ist man dabei dann nicht von der scheinbaren Wahl abhängig? Wie kann man also durch die Antwort abhängig sein, wenn man wegen der Antwort, antwortet, denn die ist nicht scheinbar, sondern wirklich. :)
Scox schrieb:Analytisches Denken, Selbstreflexion... Ein Geist, der sich als sich selbst erkannt hat, hegt dieses Wissen nur für sich selbst. Pauschal braucht es allerdings eine Definition. Sonst würde man ja nur sich selbst ansprechen.
Warum muss ein Geist, das sich als Geist erkannt hat definieren? Wenn du die Liebe in dir erkannt hast, versuchst du sie dann zu definieren oder zu erleben? Es ist so wie bei dem Geist, der Geist ist. Dieser erlebt sich eher, als das es anfängt, sich selbst zu definieren. Das kann und muss nur ein Geist tun um über sich selbst zu erzählen und nicht der Geist, denn der ist schon bekannt, als der Geist :)
Scox schrieb:Vllt. suchen ja viele nach etwas, was sie nicht gefunden haben oder nicht finden können? Nach Glück und Freiheit z.B.?
Wie kann man etwas finden,was man ist? Finden kann man nur etwas, was man nicht sein kann. Und das, was man nicht sein kann muss man wohl ablegen um zu wissen, was man ist. So wie auch bei Glück und Freiheit. Wie viele haben das Glück in ihrer scheinbaren Wirklichkeit gefunden? Und wie viele haben in ihrer scheinbaren Welt das gefunden, was sie nicht sein können um weiter zu suchen, was sie sind?

Wer Erfüllung sucht, muss irgendwann lernen, das er kein Becher ist, den man erfüllen kann.

Das Menschen also nach etwas suchen, was sie nicht finden können, hängt wohl mit ihrer Entwicklung zusammen, so wie alles, was sie erleben und entscheiden. :)
Scox schrieb:Was weiß ich, wie du Liebe empfindest und wo da der Unterschied ist zu dem, was ich empfinde.
Ich empfinde die Liebe, wie die Liebe. Wie sich sich ausdrückt ist dabei klar, wie Liebe. Jemand der die Liebe nicht ganz so erkannt hat wie sie ist, weil er selbst in einem Teil dieser steckt, der empfindet die Liebe woanders, als in der Liebe. Bei dem drückt sich die Liebe auch unterschiedlich aus. Mal endet diese Liebe in Hass, mal in Frust, mal in Angst, mal in Glück, mal in Freude, mal in Zufriedenheit, mal im glauben........

Was meinst du wohl warum man die Liebe erfährt? Weil man sie ganz versteht? Oder weil man sie nur teilweise verstanden hat so wie sich selbst? :)


Scox schrieb:Es kann aber sein, dass der Eine schneller von Gefühlen überwältigt ist als der Andere und es kann sein, dass jemand gefühlskälter ist als der Andere. Ich bin nicht gefühlskalt, auf keinen Fall, aber ich würde schon glauben, dass ich anders fühle als z.B. mein bester Freund.
Anders fühlen tust du nicht wirklich, denn da wo das selbe Gefühl ist, ist das selbe Gefühl. Denn wer Liebe fühlt, der fühlt wie der andere auch Liebe. Jemand der einen anderes Geschlecht liebt, liebt nicht anders als jemand, der Geld liebt. Beide bestehen aus dem Teil, aus dem sie lieben, der ihrer Entwicklung zu Grunde liegt. Der Grund der Liebe, der Ausdruck der Liebe ist derselbe. Das was geliebt wird, ist nicht das selbe, was auf die jeweilige Entwicklung zurückzuführen ist um daraus zu lernen.

Jemand der die Höhen und Tiefen der Liebe in einer Beziehung durchmachen muss, weil man sich dazu entschieden hat, der entwickelt sich wohl genau so zu der ganzen Liebe wie der, der die Liebe woanders zu sehen versucht, so wie der, der sich für eine Beziehung zwischen zwei Geschlechtern entschieden hat.
Scox schrieb:Glaub mir, solche habe ich schon kennengelernt.
Wenn das wahr sein würde, dann wärst du nicht mehr hier um mit mir zu schreiben.:)
Scox schrieb:Der Sehnsucht nach Geborgenheit oder Nähe z.B. Diesem Bedürfnis wirst du nicht entkommen können und du wirst es auch nicht umlenken können. Du kannst nur deine Ziele ändern und dich darauf fokussieren, eine Wirklichkeit zu schaffen, die der Erfüllung deiner Wünsche am nächsen kommt.
Die Sehnsucht nach Geborgenheit resultiert aus dem Mangel an Sehnsucht nach Geborgenheit. Was wiederum aus der Änderung des Ganzen zu einem Teil resultiert. Die Ursache dieser Sehnensucht liegt also wie alles, in der Teilung. Und teile kann man und muss man sogar irgendwann ablegen. :)


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26.11.2013 um 22:44
@Jesussah
Jesussah schrieb:Wo liegt der Unterschied zwischen der fundamentalen Wirklichkeit und der individuellen Wirklichkeit? Gibt es da überhaupt einen wirklichen Unterschied?
Aber hallo gibt es den.
Die fundamentale Wirklichkeit ist die Wirklichkeit, die du meinst. In dieser leben wir alle und müssen zusehen, wie wir darin zurechtkommen.
Die individuelle Wirklichkeit ist dein eigener Film, in dem du lebst. Du kannst sein Regisseuer oder Drehbuchautor sein.
Jesussah schrieb:Wenn man im Lotto gewinnt ändert sich also nicht wirklich, die Wirklichkeit, sondern nur die scheinbare Wirklichkeit, in der man sich Entwickelt.
Auch. S. oben, aber auch die Sicht, wie man etwas wahrnimmt. Plötzlich ist da Sorglosigkeit, die vorher nicht da war u.Ä.
Gesellschaftlicher Status bringt jeweils eine andere Wirklichkeit. Ein Obdachloser sieht die Welt anders als ein Millionär.
Jesussah schrieb:Dann tue ich das, wenn du es sagst.
Nah, du kannst ruhig eine andere Meinung haben, so ist es nicht.^^
Jesussah schrieb:Warum sollte man abnehmen wollen, wenn man mit sich ganz zufrieden wäre? Man steckt wohl noch in einem der Teile fest, die einen zu der Entscheidung drängen, abzunehmen, denn man ist aus dem Teil erst dick geworden um nun abzunehmen.
Wenn man sich schon 10-jährige Kinder ansehen, die viel zu fett sind, stellt sich mir da die Frage, wann die sich dazu entschieden haben, fett zu sein. Die haben einfach ne fatale Ernährungserziehung genossen und wenn Pech dabei ist, liegen dem auch noch genetische Ursachen zugrunde. Und wir wissen doch beide, wie Übergewichtige in der Gesellschaft dastehen. ;)
Jesussah schrieb:Jemand der ganz lebt, würde weder dick, noch dünn sein, sondern die ganze Lebensqualität des Körpers erleben
Das wird ein Adipöser sehr wahrscheinlich nicht können.^^
Jesussah schrieb: Das bedeutet, das ein ganzer Mann, der eine Frau ganz erkennt,die Frau nicht mehr aus der Gehirnregion betrachtet, in der die Sexualität begründet liegt, sondern in der Lage wäre mit seinem ganzen Gehirn eine Frau wahrzunehmen.
Da muss ich wohl entschieden wiedersprechen. Lossagung von der Sexualität ist nichts Übergeistliches sondern Selbstkasteiung. Aber jeder, wie er will.
Jesussah schrieb:Das hat wohl damit zu tun, das der Mann nicht wirklich ganz ist, sondern in dem Teil seiner Gehirnregion lebt, die ihn nur das eine zeigt, nämlich seine Männlichkeit, wodurch er auch alles was er tut, begründen will. Die daraus resultierende Entwicklung ist wohl notwendig um den Mann zur Ganzheit zu bringen. :)
Kannste auch 1:1 auf die Frau projizieren. ;)
Jesussah schrieb:Es ist nicht wichtig was man ist, sondern warum man das ist, was man essen will. :)
Right.
Jesussah schrieb:Wie kann man also durch die Antwort abhängig sein...?
Wie ich schon schrieb, weil du deine Entscheidung dem Handeln deines Gegenübers unterordnest.
Jesussah schrieb:Warum muss ein Geist, das sich als Geist erkannt hat definieren?
Es ging ja darum, wie man den Terminus Geist für alle verständlich definieren könnte.
Jesussah schrieb:Wie viele haben das Glück in ihrer scheinbaren Wirklichkeit gefunden? Und wie viele haben in ihrer scheinbaren Welt das gefunden, was sie nicht sein können um weiter zu suchen, was sie sind?
Joa, schwer zu sagen. Glück ist sowieso kein Dauerzustand. Eher sollte man von Zufriedenheit sprechen. Wenn wir ehrlich sind, suchen alle danach, und wie viele finden sie am Ende? Kann man mal raten...
Jesussah schrieb:Wer Erfüllung sucht, muss irgendwann lernen, das er kein Becher ist, den man erfüllen kann.
Heißt das, man sollte sich mit dem halb gefüllten Becher zufriedenstellen?
Jesussah schrieb:Das Menschen also nach etwas suchen, was sie nicht finden können, hängt wohl mit ihrer Entwicklung zusammen, so wie alles, was sie erleben und entscheiden. :)
Ich würd mich eher fragen, WARUM man es nicht finden kann.
Jesussah schrieb:Was meinst du wohl warum man die Liebe erfährt? Weil man sie ganz versteht? Oder weil man sie nur teilweise verstanden hat so wie sich selbst? :)
Man erfährt sie, weil sie einfach da ist. Und ich denke, dass man sie für eine gesunde Entwicklung zwingend braucht. Sie verstehen zu wollen, ist schon der falsche Weg. Sie will gefühlt werden und nicht verstanden.
Jesussah schrieb:Anders fühlen tust du nicht wirklich, denn da wo das selbe Gefühl ist, ist das selbe Gefühl.
Es ist das GLEICHE Gefühl aber nicht dasSELBE.
Jesussah schrieb:Jemand der einen anderes Geschlecht liebt, liebt nicht anders als jemand, der Geld liebt.
Oh doch, weil das eine zwischenmenschliche Liebe und das andere materielle Liebe ist. Die Empfindung von beiden ist schon grundverschieden.
Jesussah schrieb:Wenn das wahr sein würde, dann wärst du nicht mehr hier um mit mir zu schreiben.
Haha, ich konnte noch entkommen. ;)
Jesussah schrieb:Die Ursache dieser Sehnensucht liegt also wie alles, in der Teilung.
Ganzheit bleibt also nur denjenigen vorbehalten, die alle Teile zusammengefügt haben, sehe ich schon.^^ Also ein Privileg des Alters und das auch nicht bei jedem. Denn nicht jeder findet alle Teile zum Zusammenfügen.


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27.11.2013 um 00:21
@Scox
Scox schrieb:Aber hallo gibt es den.
Die fundamentale Wirklichkeit ist die Wirklichkeit, die du meinst. In dieser leben wir alle und müssen zusehen, wie wir darin zurechtkommen.
Die individuelle Wirklichkeit ist dein eigener Film, in dem du lebst. Du kannst sein Regisseuer oder Drehbuchautor sein.
Das beantwortet nicht die Frage, ob darin ein wirklicher Unterschied liegt.
Scox schrieb:Auch. S. oben, aber auch die Sicht, wie man etwas wahrnimmt. Plötzlich ist da Sorglosigkeit, die vorher nicht da war u.Ä.
Gesellschaftlicher Status bringt jeweils eine andere Wirklichkeit. Ein Obdachloser sieht die Welt anders als ein Millionär.
Ein Obdachloser und ein Milliardär versuchen die Welt anders zu sehen. Das bedeutet nicht, das sie es wirklich anders sehen. Es gelingt ihnen nicht. Das beweist alleine die Tatsache, das sie miteinander zu tun haben, denn wo kein Milliardär ist, da ist wohl auch kein Obdachloser.
Scox schrieb:Nah, du kannst ruhig eine andere Meinung haben, so ist es nicht.
Ich brauche keine eigene Meinung. :)
Scox schrieb:Wenn man sich schon 10-jährige Kinder ansehen, die viel zu fett sind, stellt sich mir da die Frage, wann die sich dazu entschieden haben, fett zu sein. Die haben einfach ne fatale Ernährungserziehung genossen und wenn Pech dabei ist, liegen dem auch noch genetische Ursachen zugrunde. Und wir wissen doch beide, wie Übergewichtige in der Gesellschaft dastehen. ;)
Die Verantwortung der Kinder tragen die Eltern, nicht das Kind. Ein Kind das fett ist, weil die Eltern es verantwortet haben, ist wohl deshalb fett, weil die Eltern so wie das Kind, das erfahren müssen, was sie dadurch erfahren, um sich zu entwickeln.
Scox schrieb:Das wird ein Adipöser sehr wahrscheinlich nicht können.
Jemand der Krank ist, muss in seiner Entwicklung wohl was andres erfahren und lernen als ein dünner oder übergewichtiger Mensch.
Scox schrieb:Da muss ich wohl entschieden wiedersprechen. Lossagung von der Sexualität ist nichts Übergeistliches sondern Selbstkasteiung. Aber jeder, wie er will.
Wer redet hier denn von Lossagung der Sexualität? Wer aus der Gehirnregion, eine Frau betrachtet, der für die Sexualität verantwortlich ist, der betrachtet die Frau als eine Rolle und nicht als etwas ganzes. Als ein Teil von etwas, wodurch man seine Gelüste und Wünsche befriedigen kann. Auf jede Art und Weise, körperlich, seelisch und geistig. Wer aus diesem, teilweise lebt, der braucht auch das andere Geschlecht um sich dadurch zu befriedigen was wiederum zu den Erfahrungen führt woraus man lernen soll bzw lernt.
Scox schrieb:Kannste auch 1:1 auf die Frau projizieren.
Ja, natürlich, das tut man sogar durch seine Männlichkeit, so wie die Frau es durch ihre Weiblichkeit tut.
Scox schrieb:Wie ich schon schrieb, weil du deine Entscheidung dem Handeln deines Gegenübers unterordnest.
:D

Was gibt es denn da, das untergeordnet werden kann? Ein Ich, eine Persönlichkeit, ein Geist? Ich bestehe nicht aus einem Geist, den man unterordnen könnte. Ich ordne mich also nicht dir unter, sondern sehe mich gleich mit dir. Gleich mit dir zu sein bedeutet nicht,das ich mich dazu entscheide, mit dir gleich zu sein, denn ich habe mich genau so wenig dazu entschieden Mensch zu sein, wie du. Wer ist es der hier entscheiden will? Der, der antwortet weil er denkt eine Wahl zu haben oder der, der antwortet, weil er frei ist.
Es ging ja darum, wie man den Terminus Geist für alle verständlich definieren könnte.
Der Geist unterliegt keiner Fachsprache, ansonsten muss dieser Geist eine oder mehrere Entwicklungen durchmachen, woraus es lernen muss, was der Geist, wirklich ist. Die Fachsprachen unterliegen nicht umsonst der Entwicklung, in der sie sich, mit der Zeit, anpassen müssen.

Man kann den Gesit deshalb nicht für alle definieren, denn der Geist, der sich selbst nicht kennt, kennt nicht nur eine Definition. Was wohl der Grund für all die Definitionen ist, die man in all den Zweigen der Instanzen wiederfindet. Was wiederum zu den verschiedenen Lebensweisen führt, die durch die Entwicklung zustande kommen.
Scox schrieb:Joa, schwer zu sagen. Glück ist sowieso kein Dauerzustand. Eher sollte man von Zufriedenheit sprechen. Wenn wir ehrlich sind, suchen alle danach, und wie viele finden sie am Ende? Kann man mal raten...
Sieht die Seele, nicht sich selbst, dann ist die Seele wohl so blind, das es sich selbst ersuchen muss. Und wodurch? Durch alles Mögliche. Dann versucht man das Glück sich durch Geld, eine andere Person oder gar durch ein anderes Gefühl anzueignen, bis es sich selbst erkannt hat, so wie es ist. Dann versucht man nicht mehr das Glück, dann lebt man das Glück, so wie es ist, ohne zu (ver)suchen oder zu finden, denn das was man ist, kann man nicht suchen und finden. Das ist so, als würde ich nach dem Menschen suchen, der ich bin. Da dreht man sich nur im Kreis bis man es Leid hat. :)
Scox schrieb:Heißt das, man sollte sich mit dem halb gefüllten Becher zufriedenstellen?
Das heißt, das man sich nicht wirklich erfüllen kann, egal was man tut oder nicht tut. Ob man sich mit einem halb gefüllten Becher oder mit einem vollen Becher oder gar einem leeren Becher zufrieden gibt, das sollte jeder für sich selbst entscheiden, wenn man denn solche Entscheidungen braucht.
Scox schrieb:Ich würd mich eher fragen, WARUM man es nicht finden kann.
Wie kann man etwas finden, was nicht versteckt liegt? Um finden zu können, muss man suchen. Und um suchen zu können, muss man etwas wollen. Wie will man Glück finden und damit suchen und damit wollen, wenn man das Glück schon ist? Warum will man also etwas suchen um etwas zu finden, was man schon ist? Die Ursache dafür liegt wohl im eigenen Teil begründet, aus dem man leben will. Jemand der eine Frau aus dem Teil der Gehirnregion betrachtet, die für die Sexualität verantwortlich ist, erhofft sich mit der Wunscherfüllung, eine Frau zu haben (wie auch immer) oder mit einer Frau zu leben (wie auch immer), Glück, Zufriedenheit, Lebenslust. Das er dadurch nicht wirklich glücklicher wird, als er vorher war, sondern nur ein zeitgemäßes Glück erfährt, das mit der Zeit nachlässt, ist wohl ein Teil seiner Erfahrung, um zu erfahren, das die Beziehung, zwischen ihm, einer Frau und das damit damit geteilte Glück nicht ewig wären kann.

Es soll auch Menschen geben, die ihr Leben lang, jeden Tag, glücklich miteinander verbracht haben. Das sind wohl die Menschen die verstanden haben, das dass Glück nicht teilbar ist, das dass Glück ganz ist,wie es ist. Solche Menschen suchen das Glück nicht, finden das Glück dementsprechend nicht und wollen deshalb nicht glücklich sein, sondern sind es, unabhängig von dem, was sie haben oder nicht haben.

Um deine Frage also zu beantworten:

Man kann das Glück, wie in diesem Beispiel, nicht finden, weil es nie, wirklich, verloren gegangen ist. :)
Scox schrieb:Man erfährt sie, weil sie einfach da ist. Und ich denke, dass man sie für eine gesunde Entwicklung zwingend braucht. Sie verstehen zu wollen, ist schon der falsche Weg. Sie will gefühlt werden und nicht verstanden.
Fühlt man die Liebe denn so wie sie ist, oder versucht man die Liebe mit anderen dingen, wie zum Beispiel einer Frau in Verbindung zu bringen? Wir sind nicht umsonst Körper, Seele, Geist, das eine hat wohl mit dem anderen zu tun. Wer die Liebe nicht versteht und deshalb nicht ganz fühlt, der muss wohl dadurch erfahren.
Scox schrieb:Es ist das GLEICHE Gefühl aber nicht dasSELBE.
Gefühlt ist es also nicht gleich? Wenn ich Liebe und du Liebst, dann fühlt von uns einer also nicht gleich liebe? Das hat dann wohl damit zu tun, das bei einem von uns die Liebe nicht gleich sein kann, sondern sich woanders sieht als sie ist.......
Scox schrieb:Oh doch, weil das eine zwischenmenschliche Liebe und das andere materielle Liebe ist. Die Empfindung von beiden ist schon grundverschieden.
Grundverschieden durch wen? Durch die Liebe oder doch durch den, der liebt? Nur weil man sie anders empfinden will,es versucht, heißt das nicht, das sie wirklich anders ist :)
Scox schrieb:Haha, ich konnte noch entkommen.
Das heißt du bist tot? :)
Scox schrieb:Ganzheit bleibt also nur denjenigen vorbehalten, die alle Teile zusammengefügt haben, sehe ich schon.^^ Also ein Privileg des Alters und das auch nicht bei jedem. Denn nicht jeder findet alle Teile zum Zusammenfügen.
Mann kann gar nicht alle Teile zusammenfügen, denn es gibt unendliche. :D


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27.11.2013 um 02:00
Die schlechte Nachricht: Wir sind nicht am Leben. Die Gute: Es gibt keinen Tod.


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Scox
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Der Tod ist nicht schlimm!

27.11.2013 um 14:01
@Jesussah
Jesussah schrieb:Das beantwortet nicht die Frage, ob darin ein wirklicher Unterschied liegt.
Ja, tut es.
Jesussah schrieb:Ein Obdachloser und ein Milliardär versuchen die Welt anders zu sehen. Das bedeutet nicht, das sie es wirklich anders sehen. Es gelingt ihnen nicht. Das beweist alleine die Tatsache, das sie miteinander zu tun haben, denn wo kein Milliardär ist, da ist wohl auch kein Obdachloser.
Nein.
Der Obdachlose ist verzweifelt und kämpft täglich um's Überleben, während der Milliardär sich langweilt und irgendwo Geld verzockt für den kurzen Kick. Zwei grundverschiedene Welten.
Jesussah schrieb:Die Verantwortung der Kinder tragen die Eltern, nicht das Kind.
Natürlich. Sie haben sich nicht dazu entschieden. Sagte ich ja. :)
Jesussah schrieb:Jemand der Krank ist, muss in seiner Entwicklung wohl was andres erfahren und lernen als ein dünner oder übergewichtiger Mensch.
Er muss lernen, wie man abnimmt und dadurch zufriedener werden.
Jesussah schrieb: Wer ist es der hier entscheiden will? Der, der antwortet weil er denkt eine Wahl zu haben oder der, der antwortet, weil er frei ist.
Angenommen, du telefonierst mit jemandem und musst eigtl. weg. Du kannst das Telefongespräch aber nicht abbrechen, weil du dich gezwungen siehst, immer und immer wieder zu antworten. Du bist also davon abhängig, ob der Andere einhängen will oder nicht. Währenddessen schaust du auf die Uhr und kämpfst innerlich gegen deinen Zwang an, schaffst es aber nicht. Bis der Andere endlich das Gespräch beendet, weil er weg muss, und dich erlöst.
Freiheit ist das nicht.
Jesussah schrieb:Wer aus der Gehirnregion, eine Frau betrachtet, der für die Sexualität verantwortlich ist, der betrachtet die Frau als eine Rolle und nicht als etwas ganzes. Als ein Teil von etwas, wodurch man seine Gelüste und Wünsche befriedigen kann.
Du meinst also die Reduktion der Frau zu einem reinen Sexobjekt. Das ist in der Tat ein Problem.
Jesussah schrieb:Der Geist unterliegt keiner Fachsprache, ansonsten muss dieser Geist eine oder mehrere Entwicklungen durchmachen, woraus es lernen muss, was der Geist, wirklich ist. Die Fachsprachen unterliegen nicht umsonst der Entwicklung, in der sie sich, mit der Zeit, anpassen müssen.
Dann beschreib doch mal den Geist aus deiner Facon! Vielleicht hilft uns das ja weiter.
Jesussah schrieb:Man kann den Gesit deshalb nicht für alle definieren, denn der Geist, der sich selbst nicht kennt, kennt nicht nur eine Definition. Was wohl der Grund für all die Definitionen ist, die man in all den Zweigen der Instanzen wiederfindet. Was wiederum zu den verschiedenen Lebensweisen führt, die durch die Entwicklung zustande kommen.
Ob es schlecht ist, dass nicht alle die gleiche Lebensweise führen?
Jesussah schrieb:Jemand der eine Frau aus dem Teil der Gehirnregion betrachtet, die für die Sexualität verantwortlich ist, erhofft sich mit der Wunscherfüllung, eine Frau zu haben (wie auch immer) oder mit einer Frau zu leben (wie auch immer), Glück, Zufriedenheit, Lebenslust. Das er dadurch nicht wirklich glücklicher wird, als er vorher war, sondern nur ein zeitgemäßes Glück erfährt, das mit der Zeit nachlässt, ist wohl ein Teil seiner Erfahrung, um zu erfahren, das die Beziehung, zwischen ihm, einer Frau und das damit damit geteilte Glück nicht ewig wären kann.
Stimme ich zu.
Jesussah schrieb:Man kann das Glück, wie in diesem Beispiel, nicht finden, weil es nie, wirklich, verloren gegangen ist.
Genau.
Jesussah schrieb: Wer die Liebe nicht versteht und deshalb nicht ganz fühlt, der muss wohl dadurch erfahren.
Dann muss man sie ja erst in Teilen erfahren, bevor man sie als ganz erfahren kann. Von nichts kommt nichts.
Jesussah schrieb:Gefühlt ist es also nicht gleich? Wenn ich Liebe und du Liebst, dann fühlt von uns einer also nicht gleich liebe? Das hat dann wohl damit zu tun, das bei einem von uns die Liebe nicht gleich sein kann, sondern sich woanders sieht als sie ist.......
Das Gefühl kann durchaus gleich sein, aber da jeder anders wahrnimmt, spürt er auch Gefühle anders. Auch hier liegen Erfahrungswerte zugrunde. So wie es emotionalere und kühlere Gemüter gibt. Wenn beide lieben, kannst du nicht sagen, dass beide exakt dasselbe fühlen, weil's einfach nicht so sein kann.
Jesussah schrieb:Das heißt du bist tot?
Muss man denn tot sein, wenn man schlechten Menschen begegnete? ;)
Jesussah schrieb:Mann kann gar nicht alle Teile zusammenfügen, denn es gibt unendliche.
Klingt nach Arbeit. :D
Jesussah schrieb:Ich brauche keine eigene Meinung.
Du hast aber eine.


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