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Sexualität und Selbsteinschätzung

Sexualität und Selbsteinschätzung

07.12.2013 um 20:42
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Sexualität und Selbsteinschätzung

07.12.2013 um 21:00
KillingTime schrieb:Ich kann eine Menge bewundern, aber aber das muss nicht zwangsläufig mit der Intelligenz zu tun haben. Ich gehe zwar ziemlich darauf ab, intelligente Gespräche und Wortgefechte zu haben, und ich muss und will nicht mal das letzte Wort haben, aber Klugscheißer mag ich nun gar nicht.
Seh ich auch so, sein es Klugscheißer oder Überheblichkeit, aber dann und wann bin ich beides auch mal selbst, so ehrlich bin ich dann doch. Was aber nicht heißt das ich gerne auch mal korrigiert werde wenn eine Aussage von mir nicht stimmt.
KillingTime schrieb:Nein, absolut nicht. Wettkämpfe können ziemlich ermüdend sein, aber ein "gemeinsam" und "zusammen" kann viel mehr bringen.
Auch das seh ich nicht anders, selbst wenn der eine oder andere "Wettkampf" durchaus inspirierend und motivierend sein kann, eben eine positive Herausforderung wird. Ist es jedoch ein Kampf gegen Windmühlen kann man irgendwann gänzlich resignieren oder abstumpfen.
KillingTime schrieb:Wem sagst du das. Ich wohne, lebe und arbeite in Zombieland. :D
Denn sollte man seine Aufmerksamkeit mehr auf die wenigen positiven Beispiele lenken, so mache ich dies und es ist eine geistige Wohltat :)
MissDishonor schrieb:Schön wäre es. Mir ist diese Form der Androgynität nicht gegeben. Nicht mal im Ansatz. Zumindest äußerlich nicht :)
Was aber den inneren Weg angeht, mögen da vielleicht einige Parallelen sein. Wer weiß das schon.
Androgynität ist innerliches wie äußerliches, es kann eines oder beides der Fall sein. Im Grunde hat jeder Mensch eine gewisse Androgynität, als Kinder vor der Pubertät sind wir alle androgyn, bevor sich die sekundären Geschlechtsmerkmale ausprägen.

Bei dem Beispiel von Marlene Dietrich kann man es sehr gut sehen, sie ist eigentlich eine sehr feminine Frau, doch in ihrem Denken und der Kleidung war sie fast schon nen Kerl und sehr emanzipiert. Wir alle haben eine Anima und einen Animus in uns und dieser macht sich auf sehr unterschiedliche Weise bemerkbar :)
MissDishonor schrieb:Ich habe es, glaube ich, schon mal erwähnt, aber ich beneide Jeden, der über eine androgyne Schönheit verfügt.
Ich auch und ich kann immer Andrej Pejic als ein solches Beispiel geben. Sie ist eine Person die mich durch ihre Optik und den Geist, die Persönlichkeit und ihre Gesamterscheinung inspiriert, hier mal wieder ein Bild aus meinem Blog der sich um eben diese Androgynität dreht, speziell der Femininität des männlichen Geschlechts, von einfacher Androgynität bis zur Transsexualität.

tumblr mx4uoiiKE11ql9ilao2 500

http://androfeminine.tumblr.com/post/68671471269/andrej-pejic-by-mario-sorrenti-last-exit-to
How should we refer to you? He or she?

A lot of my close friends say ‘she’. But a lot of people say ‘he’ too and I am not offended by that; when you are in this position, living this life inbetween genders, you can’t be too offended by anything. Either way is fine, but I prefer “she”.

I have never been really good at playing a man! I can do it very easily for photoshoots, but it’s different from acting as a man on a daily basis. I really don’t think it is that different to be one or the other, but capitalist society does draw quite a big line that divides the genders, so these differences seem more exaggerated than they naturally are. Boys are expected to be a lot less emotional, tougher and I guess, somehow rough, where girls have a bit more freedom to express themselves physically, but less freedom mentally and overall because we live in a patriarchal society.

Yes. We are born with a gender identity, as well as a sexual orientation. Most people are not aware of their gender identity because they look in the mirror and if they are female they see a female body; they aren’t even aware. They are more aware of their sexual orientation, in other words who they find attractive. But when the physical part and the mental part don’t coincide or the match is much more complicated, that is when you become aware of gender identity. A lot of scientists point out the fact that it is something we are born with. Of course, later on, we definitely learn how to behave in the way society dictates, but there is a biological factor to it as well. I think that men definitely have as much pressure to behave like men, as women have to behave like women.
Ich liebe sie einfach ♥

@chen
Dito! :)


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Sexualität und Selbsteinschätzung

08.12.2013 um 11:47
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Ich liebe sie einfach ♥
Wenn das eine Frau gewesen wäre, so richtig mit Brust, dann wäre das Bild durchaus ansehnlich. Aber so wirkt das auf mich einfach nur abstoßend, weil irgendwie zwischen den Welten. Lässt sich für mich nicht einordnen. Nicht eindeutig erkennbar, ist das ein Schneewittchen, oder ist das ein Kerl.

Zumal ich dieses Crossdressing ohnehin für einen Fetisch halte. Eine Verdinglichung von intimen Wünschen, dargestellt durch das Schlüpfen in ein Kostüm. Genau wie ein Schamane, der einen Wolfspelz oder eine andere Tierhaut überzieht, um so zu sein wie sein Ideal.


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Sexualität und Selbsteinschätzung

08.12.2013 um 13:07
@KillingTime
Zum Glück ist das nur dein subjektives Empfinden, so engstirnig zu denken wie du in der Hinsicht ist mir nicht sonderlich sympathisch. Hast du dir das Interview durchgelesen? Du machst es dir leicht und klassifizierst Menschen nach deiner Denke. Dabei sind diese Menschen alles andere als "Fetischisten" oder "Crossdresser"!

Hier mal eine Erklärung:

Androgynität: Menschen mit männlichen und weiblichen Merkmalen, sei es in der Gefühlswelt, physischen und psychischen Aspekten, man schwebt zwischen den Geschlechtern, fühlt sich jedoch mit seinem biologischen Geschlecht wohl.

Wikipedia: Androgynie

Transgender: Umfasst alle Menschen die von ihrem biologischen Geschlecht mental oder auch physisch abweichen, das reicht von der Androgynität bis zur Transsexualität.

Wikipedia: Transgender

Transsexualität: Das Gehirn eines Menschen und das ganze Empfinden ist gänzlich dem biologischen Geschlecht abweichend, man ist schlicht und einfach im falschen Körper gefangen und leidet unter dieser Trennung zwischen Geist und Körper und versucht das Äußere ans Innere anzupassen.

Wikipedia: Transsexualität

Crossdressing: Ist in der Tat eine Form des Fetischismus, kann von Travestie bis zu Drag Queens und Kings reichen, es ist entweder eine Kunstform, Unterhaltung oder tatsächliches Ausleben eines Fetischs. Doch es gibt auch einfach Menschen die gern die Kleidung des anderen Geschlechts tragen, gänzlich ohne sexuellen Hintergrund, sie fühlen sich darin einfach wohl.

Wikipedia: Cross-Dressing

Schau dir mal dieses Video an, vielleicht hast du ja dann etwas mehr Verständnis für diese Thematik und merkst das nicht alles so einfach zu erklären ist wie du es da mit "Schamanen" gleichsetzt. Ein Schamane der sich ein Fell überzieht kann es jeder Zeit wieder ablegen, bei einem Crossdresser ist das natürlich auch der Fall, jedoch bei einem transsexuellen Menschen ist dies nicht möglich, weil man sein inneres nicht durch Überwerfen eines "Fells" mit dem Körper harmonieren lassen kann, nein dazu gehört schon weit mehr, dies reicht von Hormonen bis zu angleichenden Operationen.

KillingTime schrieb:Wenn das eine Frau gewesen wäre, so richtig mit Brust, dann wäre das Bild durchaus ansehnlich.
Damit ist dein Denken eindeutig sexistisch in der Hinsicht, das es auch biologische Frauen mit fast keiner Brust gibt ist dir hoffentlich auch bewusst? Außerdem geht Andrej auf diesen Punkt auch im Interview ein:
cRAwler23 schrieb:I have never been really good at playing a man! I can do it very easily for photoshoots, but it’s different from acting as a man on a daily basis. I really don’t think it is that different to be one or the other, but capitalist society does draw quite a big line that divides the genders, so these differences seem more exaggerated than they naturally are. Boys are expected to be a lot less emotional, tougher and I guess, somehow rough, where girls have a bit more freedom to express themselves physically, but less freedom mentally and overall because we live in a patriarchal society.
Androgynität bedarf keiner ausgeprägten sekundären Geschlechtsmerkmale, das ist ja eben das Merkmal androgyner Menschen. Andrej ist weit mehr Frau als Mann, sei es im Denken oder im Verhalten und eben der Kleiderwahl. Für mich macht eine Brust noch keine Frau, in dem Punkt unterscheidet sich unser Denken über diese Thematik eben deutlich. Der Mensch bietet eine weit höhere Vielfalt als manche wahrhaben wollen. Schade das du da so denkst und das als "sapiosexueller", gerade da sollte man einfach aufgeschlossener sein.
KillingTime schrieb:weil irgendwie zwischen den Welten.
Ja und? Die Erde liegt auch irgendwo zwischen Mars und Venus, also why not? Es gibt eben Menschen bei denen NICHTS eindeutig sein muss, sie sind aber auch nur Menschen und verkörpern eben beide Aspekte. Das der Geschmack sind unterscheidet ist klar, doch diese Menschen als "abstoßend" zu empfinden zeigt mir jedoch das nicht der Mensch den du da beurteilst ein Problem hat, sondern du selbst! Abstoßend empfinde ich Engstirnigkeit oder eine herablassende Art im Umgang mit Menschen die nicht seinen eigenen Vorstellungen entsprechen.
KillingTime schrieb:Nicht eindeutig erkennbar, ist das ein Schneewittchen, oder ist das ein Kerl.
Warum kann sie nicht einfach beides sein? Wie ich schon sagte, die Indianer nannten diese Menschen "Two-Spirit" und sie waren anerkannter Bestandteil ihrer Gesellschaft, sie durften so leben wie sie empfunden und sich verkörpert haben. Andrej und Menschen wie ich sind im Prinzip auch solche "Two-Spirits".


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08.12.2013 um 20:10
@cRAwler23
Andrew Pejic nimmt weibliche Hormone....


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Sexualität und Selbsteinschätzung

08.12.2013 um 20:14
@Flatterwesen
Das kann schon sein, wäre ihr gutes Recht. Wobei Andrej diese sicherlich noch nicht lange nimmt, auch ohne sie war sie sehr feminin in ihrer Erscheinung. Was denkst du denn über den letzten Beitrag wo ich auf deinen eingegangen bin?


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Sexualität und Selbsteinschätzung

08.12.2013 um 20:36
@cRAwler23
die Frage ist warum er die Hormontherapie macht, ist er tatsächlich eine Frau in einen Männerkörper und will sich körperlich anpassen oder tut er es für seine/Ihre Modelkarriere um sich noch feminer zu werden. Natürlich ihr/sein recht dies zu tun...
Auf deine Antwort von meinen Beitrag. Wenn du merkst das es schon an dir nagt, solltest du dich fragen ob es nur 30% von deiner weiblich sind. Wie gesagt ich erstelle keine Ferndiagnosen, aber es könnte schon sein das du selber Transexuell bist. Der Gesellschaftliche Druck ist das geringsten, das leiden ist vor allem seelische, dazu noch das Bürokratische Monster was auf einen Zukommt etc.


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Sexualität und Selbsteinschätzung

08.12.2013 um 21:18
Flatterwesen schrieb:die Frage ist warum er die Hormontherapie macht, ist er tatsächlich eine Frau in einen Männerkörper und will sich körperlich anpassen oder tut er es für seine/Ihre Modelkarriere um sich noch feminer zu werden. Natürlich ihr/sein recht dies zu tun...
Das wird ja auch im Interview ersichtlich, sie war schon immer mehr feminin, schon als kleines Kind. Nur kommt sie eben auch mit ihren biologisch, maskulinen Aspekten zurecht und fühlt sich in ihrem Körper mit beiden Aspekten wohl (Two Spirit). Daher kann er auch die männlichen Aspekte verkörpern und diese spielen, allerdings ist das mehr die gespielte Rolle, die feminine ist mehr die innere und gefühlte. Lese dir einfach mal das Interview in Gänze durch:

http://www.lamondamagazine.com/en/m/attack/andrej-pejic/
Flatterwesen schrieb:Auf deine Antwort von meinen Beitrag. Wenn du merkst das es schon an dir nagt, solltest du dich fragen ob es nur 30% von deiner weiblich sind. Wie gesagt ich erstelle keine Ferndiagnosen, aber es könnte schon sein das du selber Transexuell bist.
Ich bin zumindest Transgender zu einem gewissen Grad. Aber Transsexuell bin ich nicht, da überwiegt mein männliches Denken und Empfinden. Aber ich erforsche fast immer meine Gefühle und natürlich hatte ich schon einige Male diesen Gedanken das es mehr sein könnte. Ich bin da ganz offen und ehrlich zu mir selbst und wenn mich jemand als feminin bezeichnet fass ich das nicht als Beleidigung auf, im Gegenteil ich freue mich darüber, ich bin eben sehr feinsinnig, nen richtiger Softie eben. Jedoch im Alltag bin ich ein absolutes Neutrum und kann auch rein funktional sein, da blende ich auch männliche wie weibliche Gedanken und Empfindungen aus.
Flatterwesen schrieb:Der Gesellschaftliche Druck ist das geringsten, das leiden ist vor allem seelische, dazu noch das Bürokratische Monster was auf einen Zukommt etc.
Ja und es ist für Menschen die den Weg gehen zumindest ein wenig angenehmer wenn diese von ihren Mitmenschen akzeptiert und geliebt werden wie sie sind. Das bürokratische Monster ist ja ein überwiegend deutsches Problem, in Thailand z.B. ist man da weit offener und unkomplizierter, allerdings ist dort die Kostenfrage der Knackpunkt. In Deutschland geht man auf Nummer sicher, legt jedoch unnötig komplizierte Hürden in den Weg, in Thailand kann man alles ohne Probleme machen jedoch stürzt man sich da in Unkosten die auch wieder für viele zur Last werden. Da fehlt ein guter Mittelweg.

Das kuriose ist, auch wenn ich mich selbst nicht als transsexuell sehe, so kenn ich mich inzwischen sehr gut aus mit der Thematik, es beschäftigt mich nun schon einige Jahre und ich kenne inzwischen einige die mir ganz ähnlich denken. Ich bin zur Erkenntnis gekommen das ich nicht TS bin, jedoch ein Transgender im androgynen, genderqueer Spektrum, denn ich mag mein biologisches Geschlecht, bis auf die sekundären Geschlechtsmerkmale im Gesicht die ich jeden Tag beseitigen will :D

Ich glaube Andrej Pejic ist in seinem Fall 30%männlich und 70% weiblich, ich in meinem Fall bin 70% männlich und 30% weiblich, mal mehr mal weniger. Ich bin da nicht sehr statisch aber beide Seiten stehen in mir auch nicht im Konflikt, sie harmonieren miteinander und bilden irgendwie eine Synthese. Ähnlich ist es bei meiner sexuellen Orientierung, auch sie bildet irgendwie eine Synthese und ist nicht statisch, außer der Wunsch jemanden zu lieben und geliebt zu werden, was ich inzwischen nicht mehr vom biologischen Geschlecht abhängig mache :)

Wie denkst du denn über dich selbst in der Hinsicht? (wenn du darüber schreiben möchtest?)


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Sexualität und Selbsteinschätzung

09.12.2013 um 18:13
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Damit ist dein Denken eindeutig sexistisch in der Hinsicht, das es auch biologische Frauen mit fast keiner Brust gibt ist dir hoffentlich auch bewusst?
Ob mein Denken "sexistisch" ist, weiß ich nicht. Aber ein Mensch hat nunmal ein Geschlecht, und ich estimiere Menschen darum auch nach ihrem Geschlecht. Und wenn jemand aussieht wie eine Frau, aber tatsächlich ein Kerl ist, dann komme ich mir irgendwie getäuscht vor. Und selbstverständlich gibt es auch Frauen mit weniger Holz vor der Hütte, aber erstens klärt sich das meistens von selbst während der Schwangerschaft, und zweitens wenn von Natur aus nichts da ist, dann ist das eher schlecht für den Nachwuchs, da sie als Mutter dann vermutlich weniger Milch produzieren wird.
cRAwler23 schrieb:Für mich macht eine Brust noch keine Frau
Welch bahnbrechende Erkenntnis. :D Ja, eine Brust macht noch keine Frau, und wenn man sich mal anschaut, was sich alles Frau nennt, nur weil es eine Brust hat... also das hat oft mit gewisser Weiblichkeit gar nichts mehr zu tun. Insofern hast du da schon Recht.
cRAwler23 schrieb:Schade das du da so denkst und das als "sapiosexueller", gerade da sollte man einfach aufgeschlossener sein.
Sorry, aber ich kann nun mal mit Männern, die sich wie Frauen gerieren, oder mit Frauen, die sich wie Männer anziehen, nichts anfangen. Das hat auch weniger was mit Engstirnigkeit zu tun, als vielmehr mit Eindeutigkeit. Ich habe es gern eindeutig. Bei derart zweideutigen Menschen bin ich im 'deadlock'.
cRAwler23 schrieb:Abstoßend empfinde ich Engstirnigkeit oder eine herablassende Art im Umgang mit Menschen die nicht seinen eigenen Vorstellungen entsprechen.
Ach weißt du... meine eigenen Vorstellungen. Über meine eigenen Vorstellungen habe ich noch gar nichts geschrieben, und es ist deine Interpretation, wenn du das glaubst.

Diskussionsthemen über menschliche Sexualität sind zwar im Allgemeinen sehr interessant, aber in deinen Threads kommt es mir immer so vor, als wären sie Lobgesänge auf Andrej Pelc oder wie der heißt. Das finde ich schade, weil dadurch wirds dann irgendwann einseitig.


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CrvenaZvezda
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Sexualität und Selbsteinschätzung

09.12.2013 um 19:00
@cRAwler23

Hetero, 100%! :D Der Anblick dieses Naturwunders lässt mich immer wieder dahinschmelzen.
Für die gleichgesinnten Geniesser hier, bitteschön...Frau Genesis Rodriguez
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Sexualität und Selbsteinschätzung

09.12.2013 um 21:52
KillingTime schrieb:Ob mein Denken "sexistisch" ist, weiß ich nicht. Aber ein Mensch hat nunmal ein Geschlecht, und ich estimiere Menschen darum auch nach ihrem Geschlecht. Und wenn jemand aussieht wie eine Frau, aber tatsächlich ein Kerl ist, dann komme ich mir irgendwie getäuscht vor.
Das ist aber nicht die Absicht dieser Menschen und auch nicht meine Absicht. Es geht nicht um "Täuschung" man macht das für sich um das INNERE gefühlte Geschlecht nach außen zu verkörpern. Stell dir einfach mal vor dein Gehirn mit deinen Denkweisen und Gefühlen wäre plötzlich im Körper einer Frau. Was würdest du dann machen? Mit dem Körper leben oder das eine oder andere verändern wollen? So geht es den Frauen auch im biologisch männlichen Körper. Sie selbst leiden unter dieser Unstimmigkeit am meisten.

Das du dir dann getäuscht vorkommst ist typisch für die meisten Männer, ich kenn es überwiegend so. Wenn man einer hübschen, femininen Person begegnet reagieren die meisten Männer meist sabbernd, doch wenn die Person dann im Vertrauen sagt sie ist biologisch männlich zu Welt gekommen, dann drehen die meisten ab und denken es sei "schwul" wenn man diese Person weiterhin als hübsch empfinden würde, dabei ist dem NICHT so, denn wenn man als Hetero vom femininen Aspekt angesprochen wird, kann das biologische Geschlecht egal sein, denn man mag das feminine am anderen Menschen. Also nichts mit Täuschung, diese Personen versuchen einfach sich an ihr inneres äußerlich anzugleichen.
KillingTime schrieb:Und selbstverständlich gibt es auch Frauen mit weniger Holz vor der Hütte, aber erstens klärt sich das meistens von selbst während der Schwangerschaft, und zweitens wenn von Natur aus nichts da ist, dann ist das eher schlecht für den Nachwuchs, da sie als Mutter dann vermutlich weniger Milch produzieren wird.
Du machst also diese Weiblichkeit von der Zeugungsfähigkeit und dem Brustumfang abhängig? Ich schon lange nicht mehr. Ja eine biologische Frau die zeugungsfähig ist wird auch in ihrer Schwangerschaft erhöhtes Brustwachstum haben, jedoch so kurios wie das klingen mag, selbst Transfrauen produzieren durch die Zufuhr von Hormonen Milchdrüsen, bei den einen mehr bei den anderen weniger. Es gibt für eine Transfrau nichts schöneres als ein möglichst "natürliches" Brustwachstum ohne operative Nachhilfe.

Aber wie ich schon sagte, ich mache Weiblichkeit nicht mehr von der Zeugungsfähigkeit, den Brüsten oder den Geschlechtsteilen abhängig, sondern davon als was sich die Person innerlich fühlt und nach außen verkörpert.
KillingTime schrieb:Welch bahnbrechende Erkenntnis. :D Ja, eine Brust macht noch keine Frau, und wenn man sich mal anschaut, was sich alles Frau nennt, nur weil es eine Brust hat... also das hat oft mit gewisser Weiblichkeit gar nichts mehr zu tun. Insofern hast du da schon Recht.
Ich sag nur Berta aus Two and a Half Men ;) :D
Sag ich ja, die sekundären und gar primären Geschlechtsorgane machen noch lange keinen Mann oder eine Frau. Biologisch natürlich schon, ich werde immer biologisch ein Mann bleiben, wie auch Andrej Pejic, doch haben wir beide ein recht femininen Anteil den wir da auf unterschiedliche Weise verkörpern. Für mich ist Andrej inzwischen eine androgyne Frau biologisch männlichen Geschlechts, mit flacher Brust (die ich übrigens mit meinem subjektiven Empfinden schön finde wie sie ist).
KillingTime schrieb:Sorry, aber ich kann nun mal mit Männern, die sich wie Frauen gerieren, oder mit Frauen, die sich wie Männer anziehen, nichts anfangen. Das hat auch weniger was mit Engstirnigkeit zu tun, als vielmehr mit Eindeutigkeit. Ich habe es gern eindeutig. Bei derart zweideutigen Menschen bin ich im 'deadlock'.
Wo erwartet das denn jemand von dir? Es ging mir nur darum das deine Worte für diese Menschen verletzend sind, vielleicht kannst du das nicht nachfühlen (oder willst es nicht) aber versetze dich einfach mal in ein solchen Menschen hinein, du bist innerlich im Denken und Empfinden ein anderes Geschlecht als das äußere. Der Blick in den Spiegel, wie du von anderen Menschen betrachtet wirst, wenn du mit den falschen Pronomen angesprochen wirst und wie du dich nach einiger Zeit fühlst. Darum geht es mir. Es sind auch nur Menschen und diese Menschen versuchen eben auf ihre Weise sich mehr in ihrem Körper wohl zu fühlen und nehmen viel dafür auf sich, für diese Menschen ist nichts schöner als von anderen so gesehen zu werden wie sie eben fühlen. Es geht hier auch um die Möglichkeit das man sich auch in solche Menschen verlieben kann und erkennt das auch sie gerne lieben und geliebt werden wollen als das was sie sind.

Es geht mir nicht darum das du das musst, nur solltest du einfach erkennen das eben nicht alles im Leben gänzlich eindeutig ist. Ca. 5-6% Der Weltbevölkerung betrifft das Thema Transgender, das mag eine Minderheit sein, doch auch sie sind Bestandteil der Welt und Menschheit und das schon seit viel längerer Zeit als uns das hier bekannt sein mag, in der Antike ging man mit der Thematik weit offener und unbefangener um (z.B. Alexander der Große und Bagoas). Heute ist man noch als Nachwirkung einst strenger Geschlechtertrennung weit befangener. Bei den Indianern und vielen Naturvölkern ist das fester Bestandteil ihrer Kultur (Siehe letzte Seite). Es gibt eben auch Two Spirit auf dieser Welt, ich bin auch einer und will nichts 100% eindeutiges sein, da dies sich nicht mit meinem inneren deckt und damit nicht harmoniert. Wäre ich gezwungen maskuliner zu sein, würde ich wieder mehr und mehr in eine Depression stürzen, ich hatte schon eine solche Phase und ich fand es falsch, da ich da etwas gespielt habe was ich nicht war, ich wurde nur aggressiv und unausgeglichen, begleitet von Selbstverletzenden Verhalten, nein zwingt man die Menschen gegen ihren Willen zur absoluten Eindeutigkeit (die es betrifft), so nimmt man ihnen ihre Selbstbestimmung und Freiheit nach ihrem Bedürfnis zu leben bei dem sich inneres und äußeres so gleichen das man sich mit sich selbst wohl fühlt.

Ich hoffe du verstehst das?
KillingTime schrieb:Ach weißt du... meine eigenen Vorstellungen. Über meine eigenen Vorstellungen habe ich noch gar nichts geschrieben, und es ist deine Interpretation, wenn du das glaubst.

Diskussionsthemen über menschliche Sexualität sind zwar im Allgemeinen sehr interessant, aber in deinen Threads kommt es mir immer so vor, als wären sie Lobgesänge auf Andrej Pelc oder wie der heißt. Das finde ich schade, weil dadurch wirds dann irgendwann einseitig.
Dann hast du meine Intention nicht verstanden, Andrej ist nur eines von vielen Beispielen, dies ist alles andere als ein Einzelfall oder "Trend" das gab und gibt es schon immer in der Menschheit, ich könnte auch diese Beispiele Bringen:

Wikipedia: The_Persian_Boy
Wikipedia: Bagoas_%28Günstling%29

Oder dieses auch aus der Antike:

tumblr mpkekiqASo1ql9ilao1 500

tumblr mpkekiqASo1ql9ilao2 500

Wikipedia: Hermaphroditos

Und dieses aus dem Jahr 1900:

tumblr lv4or06Nia1ql9ilao1 500

Und eben die Beispiele auf der letzten Seite. Es geht mir da nicht um Einseitigkeit, im Gegenteil ich will nur sagen das es eben neben dem rein biologischen Geschlechtern auch noch andere gibt, eben mehr ein Spektrum zwischen zwei Polen. Um mehr geht es mir da nicht, ich will nur zeigen das es eben weit vielfältiger ist als viele Menschen denken, es geht hier eben nicht nur um Hetero- und Homosexualität sondern um das Ganze Spektrum :)

@CrvenaZvezda
Ist ja auch ne schöne Frau ;)


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CrvenaZvezda
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Sexualität und Selbsteinschätzung

09.12.2013 um 22:44
@cRAwler23

Jep ;)
Nur mit diesen Frauen mit Würstchen kann ich nix anfangen :D
Irgendwie "komisch"...Geschmackssache


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Sexualität und Selbsteinschätzung

09.12.2013 um 23:46
@CrvenaZvezda
Mit den "Würstchen" kann auch ich nix anfangen, die meisten der betroffenen Frauen auch nicht. Es geht um den Menschen und die Frau die um dieses Organ existiert. Die meisten TS fühlen sich damit nicht wohl, andere schon, leben beide aber jedoch eindeutig ein weibliches und feminin geprägtes Leben, manche wünschen eine Angleichung, manche nicht. Natürlich Geschmack ist immer unterschiedlich, doch man sollte den Bezug zu einer Frau nicht gänzlich nur vom Geschmack oder dem biologischen Geschlecht oder auch der Herkunft abhängig machen, jedenfalls denke ich so. Dabei bin ich selbst mehr im Hetero(bi)Spektrum zu finden. Ich genieße den Anblick einer schönen Cis (bio-) Frau wie auch einer schönen Trans Frau gleichermaßen. Wenn sie mir gefällt urteile ich nicht über sie falls da etwas biologisch "besonders" sein sollte. Es wär mir egal :)

Man sollte sich in seiner sexuellen Orientierung nicht gleich verunsichert fühlen, wenn man die Frau so auch Transgender unabhängig ihres biologischen und gebürtigen Geschlechts auch als attraktiv empfindet wie eine biologische Frau. Komisch wäre daran nur wenn man dabei gleich an Homosexualität denkt, denn das kränkt eine solche Person nur und verletzt sie wenn sie sich jemanden anvertraut hat der sie eben noch als attraktiv empfunden hat. Am Ende ist es wirklich nur ein "Würstchen" ein Stück Fleisch, das sollte nicht darüber entscheiden wie die Person zu leben hat wenn sie anders empfindet als das übliche, dem biologischen Geschlecht entsprechende Bild. Die Mehrheit der Menschen fühlt sich in ihrem Körper und Geschlecht passend und wohl, doch es gibt eben Abstufungen, Zwischenstufen und welche die gänzlich im falschen Körper geboren wurden.

But some chicks have dicks, get over it! bestes Beispiel Bailey Jay:

tumblr msu04o4D3h1s5oh47o1 400

http://androfeminine.tumblr.com/tagged/Bailey+Jay (etwas nsfw)


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CrvenaZvezda
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10.12.2013 um 00:04
@cRAwler23

Naja, in einer Frau die mal ein Mann war werde ich immer auch den Mann dahinter sehen...die Gesichtszüge, Tonlage, Körperbau...und das einfache Wissen, dass es mal ein Mann war.
Das macht es für mich nicht attraktiv und persönlich kann ich mit diesen Leuten nix anfangen was über das freundschaftliche hinausgeht. Und auch da bräuchte es wohl eine gewisse Zeit, bis ich mich daran gewöhne.
Ist einfach nun mal Neuland für mich.


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10.12.2013 um 00:43
CrvenaZvezda schrieb:Naja, in einer Frau die mal ein Mann war werde ich immer auch den Mann dahinter sehen...die Gesichtszüge, Tonlage, Körperbau...und das einfache Wissen, dass es mal ein Mann war.
Das ist sehr unterschiedlich, es kommt darauf an wann diese damit beginnen Hormone zu nehmen. Nur wenige haben die Möglichkeit und das Glück vor ihrer Pubertät welche zu bekommen. Kannst du es bei ihr denn erkennen?



Bzw. muss man es denn erkennen? Ich habe früher auch mehr darauf geachtet und mir hier und da meinen Teil gedacht (besonders bei den älteren "Damen" die nicht das Glück hatten rechtzeitig die Angleichung durch Hormone zu haben). Biologische Männlichkeit definiert noch lange nicht das gefühlte Geschlecht. Bei Transsexualität und Transgender ist die Spanne zwischen Identität des Geschlechts und der Biologie dessen sehr vielfältig.
CrvenaZvezda schrieb:Das macht es für mich nicht attraktiv und persönlich kann ich mit diesen Leuten nix anfangen was über das freundschaftliche hinausgeht.
Es geht ja auch nicht darum das man mehr erwartet, es geht nur darum das es auch diese Menschen gibt, sie mögen zwar eine kleine Minderheit in der Menschheit bilden, doch ihre Vielfalt und die Bereicherung die diese Menschen am Ende auch der Vielfalt der Menschheit bieten ist in meinen Augen etwas schönes und das "Passing" einer solchen Frau oder eines Mannes ist sehr unterschiedlich. Es gibt Transfrauen bei denen man ihre biologische Vergangenheit fast nicht mehr erkennt. Siehe Kim Petras.

Das ist hier auch mehr eine "was wäre wenn" Situation, ich denke dir wird noch keine solche Person begegnet sein, ich denke mal man muss einen Menschen in dieser Hinsicht einfach kennen und verstehen lernen, dann entwickelt sich vielleicht auch in der Hinsicht Verständnis.
CrvenaZvezda schrieb:Und auch da bräuchte es wohl eine gewisse Zeit, bis ich mich daran gewöhne.
Das geht fast allen so, besonders Männern, denn es spielen immer viele Bedenken eine Rolle die in Sachen Sexualität gehen, es verwundert nicht das es vielen Männern einfach unangenehm erscheint sich mit diesem Thema zu beschäftigen, doch irgendwann versteht und akzeptiert man es einfach, es ist wie es ist und auch diese Menschen sind eben Teil dieser Welt. Ihr Wunsch ist es nur von der Gesellschaft so gesehen zu werden wie sie eben empfinden.
CrvenaZvezda schrieb:Ist einfach nun mal Neuland für mich.
Aber doch hoffentlich nicht wie für Merkel das Internet? :D
Natürlich wenn man sich damit noch nicht beschäftigt hat oder sich nicht dafür interessiert wirkt das alles etwas befremdlich, doch sobald man Verständnis dafür entwickelt hat und Empathie besitzt ist dieses Thema eigentlich wieder was völlig normales, es spielt aber immer auch der Gedanke "was wäre wenn" eine Rolle, versetze dich in einen solchen Menschen. Stell dir vor dein Wesen befindet sich plötzlich im Körper einer Frau. Was würdest du denken und empfinden? Würdest du vielleicht am Anfang einiges ausprobieren und somit besser verstehen oder würdest du gleich zurück in deinen eigentlichen Körper wollen? Doch was ist wenn das nicht mehr möglich ist und dein Wesen für immer im falschen Körper bleibt? Würdest du die Möglichkeiten in Betracht ziehen das Äußere ans Innere anzugleichen? Oder dich mit dem Körper abfinden und dich damit selbst aufgeben? Die meisten die letztere Option "wählen" wählen früher oder später auch den Freitod oder werden ihr Leben mit einem stark gestörten Selbstbild leben das sie mehr und mehr krank macht. Dieses Thema geht tief in die Welt der Psychologie, es geht an die Grenzen der Definitionen von Geschlecht und Identität. Irgendwann wird man merken das alles physische nur oberflächlich ist und dessen Bild durch gesellschaftliche Gruppendynamik geprägt wird, somit entstehen Idealbilder von Menschen und jeder der von diesen Normen abweicht wird dann meist ausgegrenzt oder gar ausgestoßen und isoliert. Dabei wünschen sich auch diese Menschen nichts weiter als Geborgenheit, Vertrauen und vielleicht eben auch wie alle anderen irgendwann geliebt zu werden wie sie sind.

Es mag für dich Neuland sein, doch einige Menschen begleitet dieses Thema ein ganzes Leben, meist ein sehr leidvolles Leben ohne Liebe und Geborgenheit, für manche ist es wie ein Krieg mit dem eigenen Körper. Die Selbstmordrate unter transsexuellen Frauen ist signifikant hoch, höher als bei allen anderen "Fraktionen" der LGBT Community und sogar höher als bei allen anderen Minderheiten und Mehrheiten in der Menschheit. Nur wenige haben das Glück so früh wie möglich ihren Körper ans Innere angleichen zu können, so das sie sich in ihm wohlfühlen und noch weniger haben das Glück Liebe und Geborgenheit zu erfahren. Neben der Selbstmordrate ist auch die Mordrate dort sehr hoch, besonders in Gesellschaften die nicht sonderlich aufgeklärt und verständnisvoll sind. Hier mal einige Beispiele für diesen mich sehr traurig stimmenden Aspekt dieser Thematik:

http://www.transgenderdor.org/

Vielleicht ist es für dich nun nicht mehr ganz so sehr Neuland, es ist immer schön wenn man (auch wenn es einen nicht betrifft oder man gänzlich andere Interessen hat) von anderen in der Hinsicht etwas Verständnis erfährt :)


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CrvenaZvezda
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Sexualität und Selbsteinschätzung

10.12.2013 um 09:14
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb: Kannst du es bei ihr denn erkennen?
Jep :) auch bei der Petras erkennt man nur schon bevor man Play drückt die männlichen Gesichtszüge. Obwohl es bei Ihr nicht ganz sooo eindeutig ist. Aber doch schon. Nichts desto trotz eine interessante Person.
cRAwler23 schrieb:Bzw. muss man es denn erkennen?
Wenn man aneinander vorbeiläuft oder man befreundetist, sicher nicht. Wenn ich aber eine Person anflirte und es sich später zuhause herausstellt, dass sie einen Penis hat, dann wäre ich schon etwas angepisst.
Wenn ich mich mit Kollegen gut verstehe gehe ich mit Ihnen auch nicht ins Bett. Ich mag einfach 100%ige Frauen, ohne "Zusatz". Und wenn dieses Detail verschwiegen werden würde, wäre ich schon angepisst.
cRAwler23 schrieb: ich denke dir wird noch keine solche Person begegnet sein
Hehe, fahre Nachts durch die Langstrasse in Zürich und du wirst Ihnen nicht nur begegnen, sondern auch Angebote kassieren wie Sand am Meer...ob du willst oder nicht.
Aber das ist natürlich was ganz Anderes, wollte nur sagen, bin diesen Personen auch schon live begegnet. Man sieht doch schon männliche Merkmale, auch bei der Petras ;).
cRAwler23 schrieb:Ihr Wunsch ist es nur von der Gesellschaft so gesehen zu werden wie sie eben empfinden
Ist ja auch richtig. Sage in keinem Satz etwas dagegen. Es gibt sicher mehr als genug Leute, welche sich auch mehr mit Ihnen vorstellen können, also von Dem her denke ich, ist mit etwas Aufklärung noch einiges drin...aber man ist auf gutem Weg.

Hehe...ne, ne so neu nun auch wieder nicht. Ich habe halt einfach keinen direkten Kontakt zu diesen Menschen und daher beschäftige ich mich auch nicht so sehr damit. Aber es ist nicht so, dass ich jetzt i-wie völlig aus der Fassung bin, wenn ich einen solchen Menschen sehe. Ganz ehrlich, ich achte mich auch da gar nicht so gross drauf, ausser es ist ganz offensichtlich, dann kann ich einen zweiten Blick nicht verhindern. Aber genug eigene Sorgen und Gedanken. Man nimmt es entweder hin oder registriert es gar nicht.
Mir persönlich vorstellen kann ich diese Situation nicht. Es liegt einfach zu weit weg von meinem Verständnis und Vorstellungskraft. Ich kann verstehen, dass es eine grosse Belastung ist, ja. Mich in diese Situation versetzen kann ich aber nicht.

Abschliessend: Wie gesagt, es ging darum, das man seine Orientierung anwählt und diese wenn möglich auch etwas beschreibt. Summa summarum, hetero, mag einfach Frauen ohne "Züsätze" (k.A wie ich es sonst beschreiben soll :D). Mit der Welt den Transgender-Personen habe ich mich nicht auseinandergesetzt und habe auch nicht das Bedürfnis danach. Habe aber Verständnis dafür und toleriere sie auch bzw es ist mir egal, wer was ist, solange es nicht direkt mit mir zu tun hat (sprich intim)


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Sexualität und Selbsteinschätzung

10.12.2013 um 09:47
@cRAwler23
Ich muss @KillingTime Recht geben o.O

Was ich meinerseits noch etwas verstörend finde...
Dieser Andrej und das letzte Bild aus dem Jahre 1900 kommen mir so vor als wären es Mädchen die noch sehr sehr jung sind.
Beim schnellen drüberfliegen kamen sie mir vor wie Kinder.
Ich finde den Anblick alles andere als hübsch. :/


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Sexualität und Selbsteinschätzung

10.12.2013 um 11:07
CrvenaZvezda schrieb:Jep :) auch bei der Petras erkennt man nur schon bevor man Play drückt die männlichen Gesichtszüge. Obwohl es bei Ihr nicht ganz sooo eindeutig ist. Aber doch schon. Nichts desto trotz eine interessante Person.
Natürlich hat sie hier und da durchaus "männliche" Merkmale, das ist anatomisch auch nicht vermeidbar, ein paar männliche Hormone im Laufe der Pubertät ändern schon etwas. Doch ihre weitestgehende Vermännlichung wurde in ihrer Pubertät gestoppt, sie hat bis jetzt keine OP nötig gehabt (bis auf die eine). Es gibt auch biologische Frauen mit männlichen Merkmalen, denn tatsächlich produzieren auch biologische Frauen Testosteron, die einen mehr die anderen weniger, so produzieren auch biologische Männer Östrogen, besonders bei androgynen oder gar intersexuellen Menschen kann man das besonders stark erkennen. Selbst die Biologie kann für einige männliche und weibliche Merkmale bei egal welchem Geschlecht sorgen. Hier mal eine biologische Frau die für Frauen und auch Männermode modelt (wie Andrej nur umgekehrt):

ErikaLinderbySarahKjelleren.jpeg
Erika Linder
CrvenaZvezda schrieb:Wenn man aneinander vorbeiläuft oder man befreundetist, sicher nicht. Wenn ich aber eine Person anflirte und es sich später zuhause herausstellt, dass sie einen Penis hat, dann wäre ich schon etwas angepisst.
Wenn ich mich mit Kollegen gut verstehe gehe ich mit Ihnen auch nicht ins Bett. Ich mag einfach 100%ige Frauen, ohne "Zusatz". Und wenn dieses Detail verschwiegen werden würde, wäre ich schon angepisst.
Die meisten sagen das meist im richtigen Moment, du musst wissen das hat auch etwas mit Vertrauen zutun, sie wollen keinem gleich im ersten Moment ihre biologische Vergangenheit unter die Nase reiben, denn das ist für die meisten etwas sehr intimes und sie fürchten das sie dadurch immer auf Ablehnung treffen werden, jedoch nur die wenigsten verschweigen es, es geht ihnen nicht darum zu täuschen, sondern als Frau akzeptiert und angesehen zu werden. Die meisten sagen es schon vorher denn sie wissen wie manche Männer reagieren können wenn sie das verschweigen. Aber zum Glück gibt es natürlich auch verständnisvolle Männer die damit locker umgehen und diesen Menschen auch den Wunsch erfüllen sie als das zu sehen was sie eben sind, Frauen im falschen Körper, bei manchen mehr bei manchen weniger passabel und authentisch.

Sie bringt das sehr gut auf den Punkt wie man mit der Sache umgehen sollte:

CrvenaZvezda schrieb:Hehe, fahre Nachts durch die Langstrasse in Zürich und du wirst Ihnen nicht nur begegnen, sondern auch Angebote kassieren wie Sand am Meer...ob du willst oder nicht.
Aber das ist natürlich was ganz Anderes, wollte nur sagen, bin diesen Personen auch schon live begegnet. Man sieht doch schon männliche Merkmale, auch bei der Petras ;).
Und genau wegen dieser Betrachtung von anderen fallen viele von ihnen in schwere Depressionen, das "Passing" wird zum Hauptproblem im Leben dieser Menschen, darum fallen viele auch in die Prostitution um sich das nötige Geld für die Angleichung zu beschaffen. Ich meine männliche Merkmale, gut und schön wenn man das erkennt, doch was denkst du über Berta von Two and a Half Man? :D

Ich würde sagen eine Kim Petras und Andrej Pejic sind in ihrem Gesamtbild weit weiblicher als manche stämmige Fleischfachverkäuferin oder eine Hella von Sinnen und Berta, oder? ;)
CrvenaZvezda schrieb:Ist ja auch richtig. Sage in keinem Satz etwas dagegen. Es gibt sicher mehr als genug Leute, welche sich auch mehr mit Ihnen vorstellen können, also von Dem her denke ich, ist mit etwas Aufklärung noch einiges drin...aber man ist auf gutem Weg.
Das hoffe ich auch und ist schön wenn man einfach in der Hinsicht lockerer und unbefangener wird, wie gesagt nicht wenige von ihnen leiden unter fehlender Akzeptanz, dabei haben sie sich dieses Leben nicht gewünscht, das einzige was sie wünschen ist es als das gesehen zu werden wie sie fühlen und gerne leben wollen.
CrvenaZvezda schrieb:Hehe...ne, ne so neu nun auch wieder nicht. Ich habe halt einfach keinen direkten Kontakt zu diesen Menschen und daher beschäftige ich mich auch nicht so sehr damit. Aber es ist nicht so, dass ich jetzt i-wie völlig aus der Fassung bin, wenn ich einen solchen Menschen sehe. Ganz ehrlich, ich achte mich auch da gar nicht so gross drauf, ausser es ist ganz offensichtlich, dann kann ich einen zweiten Blick nicht verhindern.
Geht mir auch so wenn ich z.B. auf nem CSD bin und da manch doch übermaskuline Drag Queen an mir vorbei läuft. Ich denke das ist auch ganz normal, diese Leute wollen auch auffallen und spielen eine Rolle oder leben einen bestimmten Fetisch aus. Doch eine Transsexuelle will möglichst unauffällig und passabel leben. Das ist eben der große Unterschied, irgendwann erkennt man diesen und wird sich bewusst das da zwei völlig unterschiedliche Beweggründe existieren.
CrvenaZvezda schrieb:Aber genug eigene Sorgen und Gedanken. Man nimmt es entweder hin oder registriert es gar nicht.
Was ja auch der Lauf der Dinge ist, denn man denkt immer zuerst an seine eigene Sorgen und Probleme, ist bei mir auch nicht anders, aber ich bin in der Hinsicht einfach sehr offen und sehe die Menschen wie sie gern gesehen werden wollen.
CrvenaZvezda schrieb:Abschliessend: Wie gesagt, es ging darum, das man seine Orientierung anwählt und diese wenn möglich auch etwas beschreibt. Summa summarum, hetero, mag einfach Frauen ohne "Züsätze" (k.A wie ich es sonst beschreiben soll :D). Mit der Welt den Transgender-Personen habe ich mich nicht auseinandergesetzt und habe auch nicht das Bedürfnis danach. Habe aber Verständnis dafür und toleriere sie auch bzw es ist mir egal, wer was ist, solange es nicht direkt mit mir zu tun hat (sprich intim)
Verlangt ja auch keiner etwas anderes. Jedoch ist und bleibt man Hetero wenn man Bio und Transfrauen gleichermaßen als ansprechend empfindet, egal ob mit oder ohne "Zusatz". ;)
Jinana schrieb:Was ich meinerseits noch etwas verstörend finde...
Dieser Andrej und das letzte Bild aus dem Jahre 1900 kommen mir so vor als wären es Mädchen die noch sehr sehr jung sind.
Andrej ist 23 Jahre alt, keine Sorge. Und ja vor der Pubertät kann man Mädchen und Jungen gleichermaßen als weitestgehend androgyn betrachten, manche Menschen vermännlichen weniger stark in ihrer Pubertät durch andere hormonelle Mischverhältnisse, bei mir ist es recht ähnlich und habe auch feminine Merkmale.

Ich finde den Anblick so hübsch wie bei einer hübschen Frau auch (Siehe Beispiel von @CrvenaZvezda) Ich mag beides gleichermaßen und finde beide ansprechend, jedoch ohne weiteren Hintergedanken haben zu müssen. Diese Menschen sind eben so wie sie sind, bei den einen Dank Mutter Natur bei den anderen etwas nachgeholfen. Andrej gehört zu den Menschen bei denen dies weitestgehend natürlich ist.


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Sexualität und Selbsteinschätzung

10.12.2013 um 11:19
@cRAwler23
Andrej kommt mir so vor als wäre er männlicher als er gerne scheinen würde.
(Er ist doch eigentlich n Kerl oder?)
Haare ab, ne Hose anziehen und er sieht weit weit WEIT weniger feminin aus als ihm lieb ist :/

Bzw gibts ein Bild von Erika wo sie keine Mütze auf hat?


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10.12.2013 um 14:36
@Jinana
Kann es sein das du einfach etwas überempfindlich in der Hinsicht bist? Andrej modelt für Frauen und auch Männermode gleichermaßen und ja, dabei auch maskulin in Erscheinung treten, doch das maskuline spielt sie (ja sie, denn sie bevorzugt dieses Pronomen lieber), das feminine harmoniert mehr mit ihr (siehe das Interview weiter oben).

Es gibt eben feminine Menschen männlichen Geschlechts wie auch maskuline Menschen weiblichen Geschlechts, es kommt aber weniger auf die Hülle an sondern mehr die innere Gefühlswelt. Androgyne Menschen fühlen sich in ihrem Körper wohl, ja auch mit den Merkmalen die dem biologischen Geschlecht entsprechen (manche mehr manche weniger).


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