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Die Gesellschaft ist krank - Beziehungen.

676 Beiträge, Schlüsselwörter: Beziehungen

Die Gesellschaft ist krank - Beziehungen.

24.03.2014 um 15:10
Es ist doch etwas engstirnig Facebook die Schuld für beendete Beziehungen zu geben. Wer generell durch soziale Netzwerke oder Internet mit wem zusammenkommt ,bei dem ist das Beziehungsende sowieso nicht weit. Solch nen Beziehungen halten einfach nicht lange. Und man kann nicht alles verallgemeinern. Wer ständig meint seinen Partner wechseln zu müssen aus sonst welchen Gründen sucht einfach nichts Festes und will nur seinen Spaß. Es kann sehr wohl klappen wenn beide Partner es ernst meinen und ihnen was an der Beziehung liegt.


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24.03.2014 um 15:28
@Dalliance
Dalliance schrieb:Es ist doch etwas engstirnig Facebook die Schuld für beendete Beziehungen zu geben
Nur noch engstirniger ist es sich einen Thread nicht durch zu lesen.
Wer hat hier Facebook die Schuld an beendeten Beziehungen gegeben?
Dalliance schrieb: Wer generell durch soziale Netzwerke oder Internet mit wem zusammenkommt ,bei dem ist das Beziehungsende sowieso nicht weit
1. Halt ich das für ein Gerücht.
2. War das was du ansprichst hier nie das Thema.
Dalliance schrieb:Solch nen Beziehungen halten einfach nicht lange
Wer sagt das?
Dalliance schrieb:Und man kann nicht alles verallgemeinern
Das machst du doch gerade.
Dalliance schrieb:Wer ständig meint seinen Partner wechseln zu müssen aus sonst welchen Gründen sucht einfach nichts Festes und will nur seinen Spaß.
Das liegt ja wohl auf der Hand.
Dalliance schrieb: Es kann sehr wohl klappen wenn beide Partner es ernst meinen und ihnen was an der Beziehung liegt.
Also du glaubst wenn beiden Partner etwas aneinander liegt und es beide auch noch ernst meinen, dass es dann tatsächlich klappen könnte?
Hmm, darüber hab ich noch gar nicht nach gedacht.
(Ironie Off)


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24.03.2014 um 16:22
@jero4802
ich les bestimmt nicht 25 seiten durch. ich konnte aus deinem Eingangspost rauslesen dass du ja Facebook sehr wohl eine große Mitschuld gibst. Deine Ironie kannst du dir außerdem sparen.


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Die Gesellschaft ist krank - Beziehungen.

24.03.2014 um 18:14
@Dalliance


Ich spar mir gar nichts solange du auf etwas antwortest was nie gefragt wurde und völlig am Thema vorbei ist.

Auch in meinem Eingangspost steht nichts darüber das es um Facebook geht, dort wird Facebook nur unter anderem erwähnt als Symptom, als Erscheinung unter vielen verschiedenen Faktoren.

Und dann aber von dir im ersten Satz als engstirnig bezeichnet zu werden, obwohl du dir nicht einmal die Mühe machst meinen Post zu verstehen und ihn so schnell überflogen hast, das eben genau die Antwort raus gekommen ist die eben raus gekommen ist, das halt ich schon für sehr frech.


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26.03.2014 um 21:03
Ach du meine Güte! Ist es wirklich notwendig sich gegenseitig so runterzumachen? Und das ausgerechnet in diesem thread?


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26.03.2014 um 21:30
maretta schrieb:Ach du meine Güte! Ist es wirklich notwendig sich gegenseitig so runterzumachen? Und das ausgerechnet in diesem thread?
Passt aber auch irgendwie. Menschen, die sich nicht kennen, machen sich gegenseitig doof an, indem sie auf einen Bildschirm schauen und Buchstaben über eine Tastatur eintippen.

Schon schräg.


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27.03.2014 um 23:08
Gibt es bisher in dieser disskussion irgendeine klare Tendenz an Meinungen?

Halte alle die Gesellschaft was Beziehung angeht tatsächlich für krank? (wobei das heißen würde das wir uns alle für krank halten ;) )


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Die Gesellschaft ist krank - Beziehungen.

27.03.2014 um 23:22
Finde es sehr interessant gerade über diese Diskussion gestolpert zu sein, da ich selbst dem Verfasser hier seine Meinung bestätigen kann...Es machen sich heutzutage wirklich viele Leute sehr einfach und ich selbst finde es heute auch wesentlich schwieriger einen Partner zu finden, bei dem man sich richtig fallen lassen kann, bei dem man nicht ständig Angst haben muss, man hat einen ständigen Konkurrenzkampf mit dem gleichen Geschlecht. Man sollte sich richtig Vertrauen können, ehrlich zueinander sein und einfach auch Miteinander.

Mein Bruder zB nehme ich da gern als sagen wir "Musterbeziehung" als Beispiel. Heute noch mit der ersten Freundin zusammen bzw mit der Frau verheiratet und das seit einem Alter, bei dem nach und nach viele Veränderungen im Leben vorkommen und die hatten auch echt krasse Zeiten durchlitten. Das Wiederum schweißt einen aber nur noch mehr zusammen. Sowas kann heutzutage aber schon fast gar nicht mehr entstehn, weil vorher oftmals weggerannt wird. Ist eben einfacher...


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28.03.2014 um 03:19
@maretta
maretta schrieb:Ach du meine Güte! Ist es wirklich notwendig sich gegenseitig so runterzumachen? Und das ausgerechnet in diesem thread?
Vielleicht habe ich ja wirklich etwas über reagiert. Es ärgert mich halt wenn jemand etwas völlig sinnfreies (weil am Thema völlig vorbei) schreibt.

Ich bin übrigens schon am lesen. Ich hab dich nicht vergessen ;-)

@nowhereman
nowhereman schrieb:Gibt es bisher in dieser disskussion irgendeine klare Tendenz an Meinungen?
Tatsächlich ist es so, dass die Mehrheit übereinstimmt (zu meiner Überraschung)und Beispiele und Meinungen aus dem Leben hervor gehoben werden.

@Alicet
Alicet schrieb:Passt aber auch irgendwie. Menschen, die sich nicht kennen, machen sich gegenseitig doof an, indem sie auf einen Bildschirm schauen und Buchstaben über eine Tastatur eintippen.
Naja man diskutiert ja auch mit Menschen die man nicht kennt in einem Forum.
Warum dann nicht auch doof anmachen :-)

Aber grundsätzlich denke ich das man im Internet einen Menschen gar nicht als solchen wahrnimmt

Ist es nicht viel mehr so, das das Gehirn Buchstaben liest die es dann zusammenhängt und dann darauf reagiert?
Das einem gar nicht so wirklich bewusst ist, das da auch ein echter Mensch dahinter steckt.
Nicht so sehr auf "Wissen" bezogen, sondern auf Fühlen.


@speedforce
speedforce schrieb: wesentlich schwieriger einen Partner zu finden, bei dem man sich richtig fallen lassen kann, bei dem man nicht ständig Angst haben muss, man hat einen ständigen Konkurrenzkampf mit dem gleichen Geschlecht
Es hat sich einfach grundlegend etwas verändert, was absolut nicht im positiven Sinne ist.

Mir kommt es so vor als würden Menschen in der Wüste nach Sand suchen und alle sind unglücklich darüber das sie keinen finden.
Ach, wo is er nur der Sand? Ich finde einfach keinen.


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28.03.2014 um 10:40
@jero4802

Ja, es hat sich grundlegend was verändert, das stimmt.

In meinem Umfeld gibts auch sehr wenige Beziehungen, die ernsthaft über längere Zeit halten.

Es scheint mir manchmal fast schon so, als springen die meisten von Beziehung zu Beziehung. Man macht es sich eben ziemlich einfach. Ich meine klar, keiner will auf Dauer eine Last mit sich tragen und wenn es eben nicht funktioniert, dann passt es wohl auch nicht. Man muss eben drauf achten, ob es bei beiden jeweils für sich selbst nicht läuft oder ob was mit der Beziehung selbst nicht stimmt. Da muss man ja auch mal unterscheiden. ZB ein Partner ist arbeitslos, diesem fällt die Decke aufn Kopf und man dreht durch und verliert an Selbstwertgefühl. Dann trägt ja der eine diese Last, was aber mit der Beziehung selbst nichts zu tun hat. Da wird heute eher selten zusammen gehalten und versucht gemeinsam da raus zu kommen.
Genau so mit schweren Krankheiten. Manchen ist das dann zu viel und sie suchen sich jemand anders. Auch hier kann man doch sein Herzblut investieren, wenn es einem wichtig ist und man die Person wirklich liebt, und versuchen wieder raus zu kommen. Das schweißt doch auch unglaublich zusammen...


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28.03.2014 um 15:59
@speedforce
speedforce schrieb:Genau so mit schweren Krankheiten. Manchen ist das dann zu viel und sie suchen sich jemand anders. Auch hier kann man doch sein Herzblut investieren, wenn es einem wichtig ist und man die Person wirklich liebt, und versuchen wieder raus zu kommen. Das schweißt doch auch unglaublich zusammen...
Es tut mir wirklich leid, aber so etwas ist schon ein bisschen sehr, sehr kühn.
Das Grundproblem allen Übels ist, dass wir heute kaum mehr etwas von der Liebe verstehen. Würden wir von der Liebe, wie sie zwischen M&F existent sein kann, wenigstens nur einen bloßen Schimmer haben, würden kaum einer eine Beziehung eingehen, wie er/sie sie eingegangen ist.


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Die Gesellschaft ist krank - Beziehungen.

29.03.2014 um 15:14
Ich persönlich begrüsse es, wenn man Beziehungen heutzutage schneller und unkomplizierter knüpfen und auch beenden kann als noch vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten, als der gesellschaftliche, ökonomische und auch religiöse Druck und die Konventionen wesentlich mächtiger waren.
So gesehen empfinde ich die "Gesellschaft" eher als gesünder als als krank.
Was war denn bitteschön wann und wie besser?


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Kurosagi
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Die Gesellschaft ist krank - Beziehungen.

29.03.2014 um 16:36
@jero4802


Doors

Hat gar nicht nicht so unrecht.

Während damals Beziehung zwanghafter waren und man sogar mit jemanden zusammenbleiben sollte den man nicht liebte ist es heute viel freizügiger.

Und man kann überall jemand nettes kennenlernen, sei es übers Internet oder persönlich.
Natürlich ist zu viel Technik nicht so gut für den Menschen, denn man entfremdet sich etwas, na ja hat alles Vor und Nachteile.


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29.03.2014 um 16:47
@Kurosagi
@Doors
Doors schrieb:Ich persönlich begrüsse es, wenn man Beziehungen heutzutage schneller und unkomplizierter knüpfen und auch beenden kann als noch vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten, als der gesellschaftliche, ökonomische und auch religiöse Druck und die Konventionen wesentlich mächtiger waren
Da stimme ich ja mehr oder weniger zu, wenn wir jetzt mal nicht ins Detail gehen.
Beziehungen auf Zwang sind natürlich nichts.
Doors schrieb:So gesehen empfinde ich die "Gesellschaft" eher als gesünder als als krank
Jede zweite Ehe wird geschieden.
Es gibt 20 Millionen Singles in Deutschland.
Viele Menschen kommen nicht mehr mit ihrem Leben klar und wissen gar nicht warum.
Depressionen und andere psychische Krankheiten sind ein Erscheinungsbild unserer Zeit und das sicher nicht weil die Gesellschaft so gesund ist.


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Kurosagi
ehemaliges Mitglied

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Die Gesellschaft ist krank - Beziehungen.

29.03.2014 um 16:53
@jero4802

Ja das liegt daran weil unsere Gesellschaft immer weiter hervorstechen will.
Besser und schnell, produktiver.
Das macht viele Menschen krnak, da sie den Anforderungen nicht gerecht werden können.

Was auch verständlich ist.

So ein System ist auch nicht immer das wahre, da es sich weiter ausbaut und keine Rücksicht nimmt, da alle mit den Zügeln mitziehen müssen.

In der Hinsicht stimme ich dann auch zu.


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29.03.2014 um 17:12
@Kurosagi


Ja und auch der Mensch selbst wird verdinglicht, selbst als Partner.
Ein Partner soll so was wie ein Prestige Objekt sein, er soll das und jenes haben, am besten gleich einen Katalog mit seinen Eigenschaften, aber das gibt's ja schon, nennt sich Single/Partnerbörse.

In "neuzeitlichen" Beziehungen wird alles "analysiert" da werden die Gefühle hundert mal hinterfragt, da ist man sich auch eigentlich nie sicher, hat immer Angst was "besseres" zu verpassen, braucht seine "Freiheit" um sich selbst zu finden nur weil das überall propagiert wird, ein gelebter Egoismus entsteht ohne das man es erkennt und dann grübelt man alleine darüber nach warum man denn nicht den "Traumpartner" findet, warum man denn so ein Pech hat, obwohl man sich selbst unglücklich macht und es nicht erkennt, aufgrund völlig falscher Erwartungen und Vorstellungen.
Es gibt kaum noch Partner die wirklich füreinander da sind, Nein, man muss sich behaupten, sich beweisen, es ist ein Kampf.
Ein Kampf bei dem man beweisen muss das man zu der "oberen Elite" gehört und man deshalb nicht ausgetauscht wird.
Die meisten Singles sind unglücklich und sehnen sich nach einem Partner.
Und das bei 20 Millionen.
Da kommt es mir immer so vor, als würden die Menschen in der Wüste nach Sand suchen und beschweren sich das sie keinen finden.
Als würden sie alle blind aneinander vorbei laufen.
Irgendwas läuft einfach ganz schön falsch.


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Die Gesellschaft ist krank - Beziehungen.

29.03.2014 um 17:26
@jero4802

Zur Vermarktung von Krankheiten, tatsächlichen und realen, im fortgeschrittenen Kapitalismus schrieb ich jüngst schon in diesem Thread. Siehe 23.03.2014 um 16:09.
jero4802 schrieb:Jede zweite Ehe wird geschieden.
Es gibt 20 Millionen Singles in Deutschland.
Viele Menschen kommen nicht mehr mit ihrem Leben klar und wissen gar nicht warum.
Besser glücklich geschieden als unglücklich verheiratet. So gesehen ist die Möglichkeit der Ehescheidung durchaus von Vorteil. Ebenso wie die Option, Single zu sein und ggf. zu bleiben, ohne deshalb schräg angesehen zu werden und als olle Jungfer oder möglicherweise schwuler Hagestolz tituliert zu werden.
Niemand muss mehr heiraten - nicht mal wegen Schwangerschaft.

Dass Menschen "mit ihrem Leben nicht klarkommen" mag viele verschiedene Gründe haben, über die wir im Einzelnen gern hier diskutieren können.

Fragt sich, ob und warum angeblich Menschen vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten "besser mit dem Leben klar gekommen" sein sollten. Ich habe nun schon über ein halbes Jahrhundert hinter mir und nicht den Eindruck, früher wäre es den Menschen besser gegangen oder sie seien glücklicher gewesen. Da stellt sich nämlich die Frage, wann und warum wer angeblich "besser mit dem Leben klargekommen" wäre. Vielleicht hatte er/sie nur nicht die Möglichkeit, die Lebensbedingungen in Frage zu stellen und zu verändern.


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29.03.2014 um 17:45
@Doors


Grundsätzlich hast du natürlich recht das es gut sein könnte.

Ich sehe ja das Problem darin, das eben die Leute, die Singles nicht zufrieden sind mit ihrer Situation.
Du beschreibst einfach zwei unterschiedliche Dinge.
Das eine ist die Freiheit mit keinem Menschen zusammen sein zu müssen wenn man es nicht will.
Da bin ich natürlich auch völlig dafür.


Mir geht es ja darum, das die Menschen ja unglücklich sind und da sprechen eben die Zahlen dafür.

Ich sehe eben einen signifikanten Zusammenhang mit den Singlezahlen, und den hohen Mitgliederzahlen bei Partnerbörsen ( also unglückliche Singles die auf der Suche sind) und Depressionen und andere psychische Erkrankungen.
Wir gaukeln uns vor ein gutes soziales Umfeld zu haben, das haben wir aber nicht.
Tatsächlich ist das meiste oberflächlich, wie eben auch die Beziehungen und das macht uns auf Dauer krank.
Doors schrieb:Besser glücklich geschieden als unglücklich verheiratet. So gesehen ist die Möglichkeit der Ehescheidung durchaus von Vorteil
Und wir reden davon das 50% der Ehen geschieden werden.
Da kann man dann eben nicht mehr davon sprechen das die Ehen so unglücklich sind, sondern viel eher sollte man sich fragen warum man so unglücklich ist und ev. die Ehe nichts dafür kann.
Hier zeichnet sich ja der Trend ab: Kein Zusammenhalt, viel zu schnelles aufgeben, suchen nach was besserem, unglücklich sein, nicht wissen wo man in dieser Welt eigentlich hin gehört, Sinnsuchend aber nicht finden, einsam sein und nicht wissen warum

Partner sind mehr nur mehr eine Station und man wandert von einer zur nächsten in der Hoffnung nun endlich an der richtigen Station angekommen zu sein, man flieht vor dem Leben und weiß eigentlich nicht mal so recht wohin.
Doors schrieb:Dass Menschen "mit ihrem Leben nicht klarkommen" mag viele verschiedene Gründe haben, über die wir im Einzelnen gern hier diskutieren können.
Das wäre die Frage der Fragen.
Die Singlezahlen und Depressionszahlen sind ja das Symptom.
Doors schrieb:Fragt sich, ob und warum angeblich Menschen vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten "besser mit dem Leben klar gekommen" sein sollten
Das würde ich so auch nicht behaupten.

Fakt ist aber, das sich die Gesellschaft in den letzten 2 Jahrzehnten so schnell entwickelt hat das die Menschen nicht mehr hinter her kommen.
Die Technik und die Wissenschaft macht zur Zeit Quantensprünge.
Wenn man bedenkt wie lange andere Zeitepochen gedauert haben...
Doors schrieb:Vielleicht hatte er/sie nur nicht die Möglichkeit, die Lebensbedingungen in Frage zu stellen und zu verändern.
Dann ist aber die Frage: Warum aufgrund dieser neuen "Fähigkeit" derart viele Probleme entstehen?
Vielleicht brauchen die Menschen eine gewisse Struktur auf die sie sich verlassen können, die aber eigentlich gänzlich fehlt.
Früher hatte man eine Familie und oft musste man auch ganz einfach zusammen halten.
Ob das jetzt besser oder schlechter war will ich nicht beurteilen.
So wie es jetzt ist, ist es aber mit Sicherheit auch nicht richtig.


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29.03.2014 um 17:58
@jero4802

Warum gehst Du davon aus, dass jeder Single zwangsläufig unglücklich sein muss? Muss ja auch nicht jede/r in einer Partnerschaft zwangsläufig glücklich sein. Ich war in meinen Single-Phasen immer genau so glücklich oder auch unglücklich, wie in Beziehungen. Man hat dann einfach andere Lebensprioritäten. "Allein sein" bedeutet nicht zwangsläufig "einsam sein" - ganz im Gegenteil.

Bei all den Klagen über das "moderne Leben", dass ja so schrecklich sei, frage ich mich immer, mit welcher früheren Generation die Klageführenden denn wohl gern getauscht hätten. Und was ist an Freiheit der Lebensgestaltung denn so schrecklich? Hätte man lieber jemanden, der einem das Leben plant und organisiert? Dann sollte man sich vielleicht einen Betreuer bestellen lassen.

Ich ziehe ein von mir gestaltetes Leben einem für mich gestalteten allemal vor.


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29.03.2014 um 18:11
@Doors


Es geht hier ja nicht darum das es Singles gibt die auch glücklich sind, das stellt ja keiner in Frage.

Ich kann mich nur wieder wiederholen und genau darum geht es ja.

Es geht nicht um Einzelfälle oder persönliche Schicksale.


Es geht darum das die hohe Zahl an Singles, und die hohe Zahl an Partnerbörsenmitglieder und die hohe Zahl an Depressiven, eine eindeutige Sprache spricht, die nicht von der Hand zu weisen ist.
Es geht hier um die Gesellschaft an sich und wie sie sich entwickelt.
Und warum eben so viele depressiv sind und andere psychische Krankheiten.
Es geht um die hohe Anzahl der Singles, von den viele unglücklich sind, das belegen die Partnerbörsen. Kein zufriedener Single nimmt das in Anspruch.
Singlebörsen, wo man eine Kartei unter vielen ist.

Es geht um die hohe Scheidungszahl. Warum lassen sich 50% wieder scheiden?
Eine erschreckende Zahl.

Es geht nicht darum ob du dich als Single wohl gefühlt hast oder andere Einzelbeispiele.


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