@Pharus Zufälligerweise wohnt Jensilein in meiner Hansestadt Hamburg und JS ist mir dabei auch schon öfters über den Weg gelaufen: rein zufällig.
Natürlich hat er mich nicht mehr erkannt, weil er immer ganz und gar auf sich selbst fixiert ist.
Wohnen tut JS in einem Mietshaus recht zentral gelegen. In seinem Stadtviertel liegt ein sozialer Brennpunkt. Ich würde dort nicht einmal umsonst wohnen wollen; daher gibt JS im Impressum die Kanzleiadresse seines Hamburger Rechtsanwalts an; auch dieses Versteckspiel ist rechtlich nicht sauber.
Ihm fehlt auch überall eine Steuernummer.
Seine wirtschaftliche Situation ist überhaupt nicht transparent.
Psychisch scheint es ihm ohnehin nicht gut zu ergehen.
Seit seiner Ankunft in Deutschland ist er nicht nur extrem sichtbar gealtert (deutlich ergrautes Haar, Im Gesicht erkennbare Altersfalten), aber seine Aggressionen brechen immer verstärkter durch, ob gegen EH, dem deutschen Staat oder gegen die Öffentlichkeit. Nicht zuletzt die irrsinnige Erklärung, er würde gerne zurück in die USA; kann er natürlich noch bis ans Lebensende in die dortzuort zuständige Justizvollzugsanstalt.
JS seine Argumentationsfähigkeit hat ebenfalls schwer gelitten. JS erzählt mehr als irgendwie noch argumentativ zu überzeugen. Man merkt ihm immer mehr an, was er im Prinzip auch ist:“ungelernt!“
Unmittelbar nach seiner Entlassung, da joggte er noch gelegentlich um die Alster herum, wo auch regelmäßig gerne einen Spaziergang in Hamburg unternehme. In den letzten Jahren aber ist mir JS nicht mehr dort aufgefallen.
Es ist wohl festzustellen, das ein Langzeitgefangener wie JS, ohne vorheriges Resozialisierungsprogramm einfach planlos bleibt. Viele Hoffnungen und Erwartungshaltungen erfüllen sich nicht, weil die realitätsferne Planungen ergebnislos verlaufen: Seine Bücher sind eher Ladenhüter; auf keiner Bestsellerliste jemals zu finden gewesen; auch keine namhaften Buchbesprechungen.
Was ihn interessant macht, das bleiben einzig und allein die unerklärlich grausamen Doppelmorde; er hätte es nicht nötig gehabt.
EH hat ihn möglicherweise an verschiedenen Stellen mit anderen Geschlechtspartnern hintergangen, weil er es selbst wohl nicht hinbekam, ihr als Partner genügend zu entsprechen; denn er hat ja mehr die intellektuellen Bedürfnisse der EH bedient z.B. im Briefverkehr.