Der Mensch Jens Söring
um 01:56
Hier kopiere hier mal meinen Beitrag unter dem Video auf Hammels Youtube Kanal, bei dem ich auch auf den Widerspruch bezüglich des Vaters eingehe:
3:11:53 Hier entlarvt sich J. S. mal wieder komplett!
Er sagt hier in den folgenden Minuten, dass er seinem Vater beim ersten Treffen gesagt habe, dass die Anschuldigungen stimmen würden, aber kurze Zeit später hätte er ihm dann die Wahrheit gesagt. Bezüglich seiner Anwälte sagt er, dass Neaton und seine deutschen Anwälte die Wahrheit wussten. Seine deutschen Anwälte hätten ihm dann tunlichst davon abgeraten, dem deutschen Staatsanwalt die Wahrheit zu sagen. Neaton hätte bezüglich Auslieferung erstmal nichts gesagt, weil er dafür nicht zuständig war.
Aber wir kennen ja alle J. S. in the flesh! Was bedeutet das? Einfach weiter aufmerksam zuhören und schon verplappert er sich!
Ab ca. 3:21:00 sagt er dann plötzlich, dass nur sein Vater und Neaton die Wahrheit wussten und seine deutschen Anwälte nicht!
Jetzt schauen wir mal, was er in einem Brief an E. H. vom 08.10.86 über die damalige Situation schreibt und wenig später dann über seine Anwälte aussagt.
Deutsche Übersetzung des Protokollabschnitts vom 18.06.1990 (F=SA Updike; A=J. S.):
[Seite 142]
[zitieren nicht erwünscht]
[Seite 143]
[zitieren nicht erwünscht]
Hier sagt er eindeutig, dass auch seine deutschen Anwälte ihm zusammen mit Neaton empfohlen hatten, das falsche Geständnis zu wiederholen.
Außerdem arbeitete sein Vater ebenfalls an Plänen. Wie soll man das jetzt verstehen?
Laut J. S. kannte Neaton die Wahrheit. Seine deutschen Anwälte wussten auch erst Bescheid, dann aber plötzlich nicht mehr! Sein Vater wusste erst nicht Bescheid, dann aber schon.
Wie konnte sein Vater dann an Plänen gearbeitet haben, wenn seine deutschen Anwälte, sowie die deutsche Botschaft angeblich plötzlich nicht mehr Bescheid wussten?
Aber keine Angst, es wird noch besser:
J. S. sagt in seinem Video "War ich‘s oder war ich’s nicht? Der Mordfall Haysom" ab ca. 30min40sec, dass ein deutscher Anwalt (Hanns Feigen) überhaupt erst die Idee hatte, dass J. S. einfach nochmal gestehen sollte, damit Deutschland einen Anklagepunkt hätte.
Das bestätigt er auch auch in einem älteren Video (ohne Name des Anwalts) "Warum habe ich die Morde dreimal gestanden? — Teil 1" ab 12min40sec.
Fassen wir also mal zusammen:
Sein Vater wusste erst nicht Bescheid, dann aber schon. Also arbeitete er mit der deutschen Botschaft zusammen, also auch mit den Anwälten, um Pläne zur Auslieferung zu entwickeln. Plötzlich sollen aber die Anwälte nicht mehr Bescheid gewusst haben, trotzdem aber noch hartnäcktig mit seinem Vater zusammengearbeitet haben.
Hanns Feigen wusste also erst Bescheid, dann aber plötzlich nicht mehr und schafft es dennoch die Idee zur Auslieferung zu entwickeln?
Das passt vorne und hinten nicht zusammen! Das ist Wirrwarr hoch Endstufe!
Was für eine Story würde denn passen, bei der kein Wirrwarr entstehen würde?
Hmmm....vielleicht war 1986 allen Beteiligten klar, dass J. S. der Täter ist? Genau dann würde ein weiteres Geständnis dem deutschen Staatsanwalt gegenüber auch Sinn ergeben! Hier entsteht komischerweise gar kein Wirrwarr mehr!
Dass Rohat sowas nicht erkennt, sollte allen klar sein! Aber es ist doch schade, dass Hammel hier nicht alarmiert wurde. Er zeigte zwar seine Verwirrung, die jeder an dem Punkt hätte, aber er hätte nachhaken müssen. Lass J. S. labern....es ist nur Frage der Zeit, bis er sich verplappert und dann konfrontiert man ihn damit!
Mit dieser Aussage hat sich J. S. vollends selber entlarvt....mal wieder!
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