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Feminin, Maskulin und Androgyn

Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 02:00
@Zeo
So ist es :D
Und ja ich finde generell Menschen die sich mit ihrer Sexualität zu sehr festlegen und andere anhand oberflächlicher Indizien einschätzen engstirnig und eindimensional. Diese Menschen bekunden dann wie sehr sie das Thema nervt wie im Falle von @Bonnie :D

Du bist ja asexuell und wenn jemand von dir erwartet du seist sexuell (egal welche Orientierung), dann kann ich dich verstehen das dich Vermutungen sicherlich stören. Somit musst du es denen dann sagen und eben das ist es was @Bonnie scheinbar nicht verstanden hat, denn woher soll das ein anderer Mensch je wissen? Wenn man ständig angebaggert wird muss man doch irgendwann mal Butter bei die Fische machen und sagen, hey ich steh nicht auf dich, ich stehe auf keinen also ist jeder weitere Versuch zum Scheitern verurteilt. Also sagt man einfach, ich bin asexuell.

Leider kommt man als Mensch nicht drum rum sich selbst zu erklären und zu definieren. Leider geht es nicht anders, denn alles andere wäre einfach schon Telepathie und man bedarf keiner Worte und Definitionen mehr, man würde einfach die Gedanken vernehmen und würde sich gleich innerlich sagen, aha, so ist das also. Wäre natürlich praktisch diese Form der Kommunikation, nur gäb es dann einen Mangel an Diskretion.


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Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 02:01
@cRAwler23
Ich bin ne Hete.
Ich antworte da mal morgen drauf - ich steh auf Männer- hab nicht mit so nem Roman gerechnet.

Ach hab ich schon erwähnt? Ich bin hetero.

:troll:

Klar soll man sich outen wenn die Situation das erfordert. Nur ist das hier seltenst der Fall. Btw ich bin hetero.

Juts Nächtle!


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10.03.2014 um 02:06
@Bonnie
Wie denkst du denn soll ein anderer Mensch je davon erfahren woran man ist wenn man sich nicht selbst erklärt? Vermutlich sein ganzes Leben eine Lüge lebt und sich was vormacht weil man sich nicht traut zu öffnen?

Ach und btw. ich bin auch hetero, hab ich eigentlich schon erwähnt das ich hetero bin? Na sicher ich bin hetero, ich glaube du bist auch hetero, wenn mich nicht alles täuscht bist du hetero oder? Dein Versuch die Selbsterklärung ad absurdum zu führen geht nach hinten los, denn du bist teil der konformen Norm und brauchst keine Selbsterklärung, denn das betrifft nur welche die von eben dieser gesellschaftlichen "Norm" abweichen und sich anderen anvertrauen müssen.

Aber ich wünsch dir auch ein jutes Nächtle! ;)


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Zeo
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Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 02:07
cRAwler23 schrieb:Du bist ja asexuell und wenn jemand von dir erwartet du seist sexuell (egal welche Orientierung), dann kann ich dich verstehen das dich Vermutungen sicherlich stören. Somit musst du es denen dann sagen
Jah. Und das kann ganz schön nerven. Da versteh ich @allmotley voll und ganz.
(Auch wenn sein Problem etwas anders ist, als meins.)

Aber wie oft wird man als Mann gefragt: "Hast a Freundin?", "Gefällt dir die?". Ich versuch solchen Fragen eigentlich auszuweichen, oder reagiere gar nicht darauf, weil jede Antwort nur weitere Fragen nach sich ziehen würde.


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10.03.2014 um 02:11
@cRAwler23
Ich glaube du hast nichts von meinem Post verstanden.
Mir ist egal wer was ist oder macht bzw. nicht macht. Bin da wirklich tolerant.

Es nervt nur, dass gewisse Leute in jeder erdenklichen Situation ihre Sexualität erwähnen, obwohl es überhaupt nicht von Relevanz ist in diesen Momenten. Von Gebaggere redet doch gar keiner.

So wie @Fenris sich darüber aufregt, dass du deine Androgynität ständig zum Thema machst, regt es mich auf wenn man immer und immer wieder erwähnen muss wie schwul/lesbisch oder transsexuell man ist obwohl vielleicht grad von Kuchenrezepten gesprochen wurde.


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10.03.2014 um 02:29
@Bonnie
Ich habe deinen Beitrag schon verstanden und auch deine Intention hinter diesem, am besten nichts mehr anzusprechen was in diese Richtung geht um Menschen wie dich damit nicht zu nerven ;)

Ich mache hier nicht meine Androgynität zu Thema sondern die Selbsteinschätzung eines jeden einzelnen hier, darum geht es, im Zuge dessen erkläre ich natürlich auch was ich unter meiner Androgynität verstehe. Ich bin hier im Forum um über alles mögliche zu schreiben, so eben auch über dieses Thema, das es eben auch mein Leben begleitet und ich gern Erfahrungen anderer Menschen höre, so mich auch ihre Selbsteinschätzungen interessieren.
FrauLehrerin schrieb:Es nervt nur, dass gewisse Leute in jeder erdenklichen Situation ihre Sexualität erwähnen, obwohl es überhaupt nicht von Relevanz ist in diesen Momenten. Von Gebaggere redet doch gar keiner.
Ich erkläre außerhalb des Internets nur sehr selten meine sexuelle Orientierung oder meine geschlechtliche Identität. Im Rahmen eines Forums ist es jedoch durchaus interessant dies zu erwähnen und gar zum Thema zu machen, das Forum richtet sich nicht nach Einzelmeinungen, es richtet sich nach einer Vielfalt an Möglichkeiten. Das dich das nervt ist dein Bier, wenn es dich nervt warum beschäftigst du dich denn jetzt damit? Du kannst es doch ignorieren? Nein du schreibst das es dich nervt und das ist auch dein gutes Recht. Mich nervt es z.B. Mädels nur über Shoppen quatschen oder Männer nur über Autos und Fußball labern. Jedoch lass ich sie weiterhin darüber labern weil es ihr gutes Recht ist, selbst wenn es mich nervt! :D
FrauLehrerin schrieb:So wie @Fenris sich darüber aufregt, dass du deine Androgynität ständig zum Thema machst, regt es mich auf wenn man immer und immer wieder erwähnen muss wie schwul/lesbisch oder transsexuell man ist obwohl vielleicht grad von Kuchenrezepten gesprochen wurde.
Ich kenne keinen der out of Context so etwas erwähnt. Ich habe es auch noch nie erlebt das man völlig aus dem Zusammenhang gerissen über seine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität spricht. Hier ist ein Forum mit Themenvielfalt, so sind eben auch solche Themen existensberechtigt! Wenn dir das nicht passt dann ignoriere das doch einfach, so wie ich Fußball und Shopping ignoriere oder Menschen die das zu ihrem Lebensinhalt machen ;)


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10.03.2014 um 02:33
Zeo schrieb:Jah. Und das kann ganz schön nerven. Da versteh ich @allmotley voll und ganz.
(Auch wenn sein Problem etwas anders ist, als meins.)

Aber wie oft wird man als Mann gefragt: "Hast a Freundin?", "Gefällt dir die?". Ich versuch solchen Fragen eigentlich auszuweichen, oder reagiere gar nicht darauf, weil jede Antwort nur weitere Fragen nach sich ziehen würde.
Seh ich auch so wie du, nur mit dem Unterschied das ich mich durchaus anderen anvertraue und über mich spreche wenn es nötig wird, selbst wenn es viele Fragen nach sich ziehen würde. Es ist auch eine gewisse Form der Selbsttherapie darüber zu sprechen, wenn man es mit verständnisvollen Menschen zutun hat. Bei denen die das nicht sind, da kann man schon mit der nötigen Menschenkenntnis einschätzen ob sich das lohnt oder nicht. Meist ist das dann echt nur noch Verschwendung von Zeit und Energie.

Aber dann und wann tausche ich mich gern über solche Themen mit anderen Menschen aus und freue mich andere Sichtweisen und Erfahrungen mit ihnen zu teilen. Denn dann fühlt man sich weniger isoliert und auch weniger allein mit seiner Lebensweise.


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10.03.2014 um 02:48
@cRAwler23
Du kannst einen aber auch echt totquatschen mit deinen ewigen Romanen -.- ich belasse es jetzt einfach mal dabei.

Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: ich empfinde n halbes Hemd mit langen Haaren nicht gleich als androgyn, genausowenig wie ne stämmige 1,80m Frau.
Ich persönlich unterscheide für mich nur nach den biologischen Gegebenheiten. Wenn ein Mann mir aber mitteilen sollte, dass er als Frau lebt und auch so angesprochen werden möchte, ist das natürlich auch kein Ding. Aber für mich im Inneren bleibts trotzdem irgendwie ein Mann :)

Im Job hab ich auch manchmal mit der ein oder anderen kuriosen Gestalt zu tun. So haben wir eine Dame als Stammgast, die sich doch recht maskulin gibt und dazu ne relativ hohe Stimme hat. Wenn ich sie mit Frau XY anspreche, fühl ich mich aber irgendwie schlecht, weil ich gar nicht weiß ob sie das scheiße findet oder obs ihr egal ist.
Zum CSD kommen auch jedes Jahr 2 schräge Vögel mit Bart usw. aber fettem Lippenstift, lackierten Nägeln und Stöckelschuhen. Die dann mit Herr XY anzusprechen ist auch unangenehm, weil man nicht weiß ob die lieber gern mit Frau angesprochen werden wollen? Das sind aber auch meine einzigen Probleme, hab Angst deren Gefühle durch sowas zu verletzen. Jaaa da staunt man wa? Die böse Bonnie ist doch menschlich! :troll:


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10.03.2014 um 02:49
*tiefe Stimme hat! Nicht hoch.


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10.03.2014 um 03:04
FrauLehrerin schrieb:Du kannst einen aber auch echt totquatschen mit deinen ewigen Romanen -.- ich belasse es jetzt einfach mal dabei.
Ich bin hier nicht ohne Grund im Forum seit nun doch schon einigen Jahren und habe noch immer eine Schreibleidenschaft, auch drehen sich meine Themen eigentlich recht selten um Androgynität, schau einfach mal durch meine sonstigen Themen durch, da drehen sich höchstens 3/4 Themen indirekt darum von 163 Themen.

http://www.allmystery.de/fcgi/?m=threads_user&user=18217

Ich schreibe nie ohne Grund so viel und ausführlich. Wenn mir etwas am Herzen liegt, dann schreibe ich eben auch viel darüber. Ich hoffe du verstehst mich da.
FrauLehrerin schrieb:Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: ich empfinde n halbes Hemd mit langen Haaren nicht gleich als androgyn, genausowenig wie ne stämmige 1,80m Frau.
Du hast das Thema nicht verstanden, es geht darum wie du dich SELBST einschätzt, nicht wie du andere einschätzt!
FrauLehrerin schrieb:Die dann mit Herr XY anzusprechen ist auch unangenehm, weil man nicht weiß ob die lieber gern mit Frau angesprochen werden wollen?
Frag sie doch einfach wie sie gern angesprochen werden wollen, ich frage das vorher auch immer wenn es unklar sein sollte. Ich frage jedoch nicht nach Männlein oder Weiblein sondern nur nach der gewünschten Ansprache.
FrauLehrerin schrieb:Das sind aber auch meine einzigen Probleme, hab Angst deren Gefühle durch sowas zu verletzen. Jaaa da staunt man wa? Die böse Bonnie ist doch menschlich!
Das ehrt dich, btw. was ist schon gut und was ist böse? Ich betrachte alles nur unter den Aspekt, konstruktiv oder destruktiv, deine letzte Aussage war konstruktiv, die Aussage das es dich nervt das manche darüber "ständig" sprechen war rein destruktiv, aber das Äußern von Gedanken hat in beiden Fällen eine Berechtigung und beides ist auch menschlich, da unterscheiden wir uns kaum, ich finde es auch positiv das du dir darüber Gedanken machst ob es die betreffenden Menschen verletzen könnte wenn man eine falsche Anrede benutzt, das zeigt das du Empathie hast und das finde ich sogar sehr konstruktiv, ich denke da hätten wir auch einen Konsens :)


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10.03.2014 um 03:11
@Bonnie
FrauLehrerin schrieb:Zum CSD kommen auch jedes Jahr 2 schräge Vögel mit Bart usw. aber fettem Lippenstift, lackierten Nägeln und Stöckelschuhen. Die dann mit Herr XY anzusprechen ist auch unangenehm, weil man nicht weiß ob die lieber gern mit Frau angesprochen werden wollen? Das sind aber auch meine einzigen Probleme, hab Angst deren Gefühle durch sowas zu verletzen. Jaaa da staunt man wa? Die böse Bonnie ist doch menschlich!
Ich glaube nicht das die transexuelle sind, sondern wohl eher Transvestiten oder einfach nur Leute die Paradiesvögel sein wollen. Der CSD ist leider immer mehr zu einer Veranstaltung von Selbstdarstellern verkommen, die durch ihr schrilles Äusseres aufsehen erregen wollen...


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10.03.2014 um 03:13
@cRAwler23
Ich darf mich hier nur selbst einschätzen? Es ist doch genauso relevant wie ich andere einschätze, weil eben diese "anders" als die Norm sind. Oder nicht?
Hab nicht viel zu sagen sonst. Ich selbst bin feminin und hab doch gewiss ein paar männliche Charaktereigenschaften. Wer hat das nicht? Niemand ist zu 100% feminin oder maskulin zumal das auch hauptsächlich gesellschaftlich eingeordnet wird und somit einer Definition bedarf.
cRAwler23 schrieb:Ich schreibe nie ohne Grund so viel und ausführlich. Wenn mir etwas am Herzen liegt, dann schreibe ich eben auch viel darüber. Ich hoffe du verstehst mich da.
Klar, war auch weniger böse gemeint.
cRAwler23 schrieb:Frag sie doch einfach wie sie gern angesprochen werden wollen
Nee trau ich mich nicht. Damit würde ich ja gleichzeitig indirekt sagen, dass etwas "nicht stimmt" mit ihnen und was ist wenn Frau XY sich als normale Frau sieht und ich das einfach falsch einschätze? Zumal ich sie jetzt eh schon x-mal so angesprochen habe.


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10.03.2014 um 03:26
FrauLehrerin schrieb:Ich darf mich hier nur selbst einschätzen? Es ist doch genauso relevant wie ich andere einschätze, weil eben diese "anders" als die Norm sind. Oder nicht?
Natürlich darfst du das, nur primär geht es eben um die reine Selbsteinschätzung oder das Hinterfragen von Rollenklischees. Ich selbst lebe abseits der Norm und bin kein Konformist, jedoch lehne ich die Norm nicht als gesellschaftlichen Konsens ab, nur betrachte ich die Menschheit als vielfältig und nicht normierbar und die Norm selbst nicht als statisch.
FrauLehrerin schrieb:Hab nicht viel zu sagen sonst. Ich selbst bin feminin und hab doch gewiss ein paar männliche Charaktereigenschaften. Wer hat das nicht? Niemand ist zu 100% feminin oder maskulin zumal das auch hauptsächlich gesellschaftlich eingeordnet wird und somit einer Definition bedarf.
So seh ich das auch. Darum ist es ja interessant was bei den Selbsteinschätzungen raus kommt und was einem vielleicht durch eine gewisse Selbstreflexion bewusst wird. Denn eine Selbsterkenntnis geht immer auch mit der Selbstreflexion einher. Daher habe ich meine femininen und maskulinen Anteile gleichermaßen akzeptieren und lieben gelernt, sie schaffen eine gewisse Ganzheitlichkeit. Würde eines fehlen, würde man es versuchen zu kompensieren, was dazu führen kann das man den Mangel durch Überkompensation ausgleicht und gewisse Geschlechterklischees übersteuert (Stichwort Macho und Tussi).
FrauLehrerin schrieb:Klar, war auch weniger böse gemeint.
:)
FrauLehrerin schrieb:Nee trau ich mich nicht. Damit würde ich ja gleichzeitig indirekt sagen, dass etwas "nicht stimmt" mit ihnen und was ist wenn Frau XY sich als normale Frau sieht und ich das einfach falsch einschätze?
Es kommt immer darauf an wie man fragt und mit welchem Unterton diese Frage begleitet wird, wenn man Empathie besitzt, wird es so sein das man vorsichtig und ohne mögliche Unterstellungen fragt. Man fragt eben nicht nach m oder w, sondern einfach nach dem Namen, daraus erschließt sich meist dann auch die Geschlechtsidentität und die gewünschte Anrede. Und wenn man nach dem Namen fragt begegnet man sich auch auf der vorurteilsfreiesten Ebene überhaupt, denn die Person ist von Interesse und nicht seine sexuelle Orientierung oder seine Geschlechtsidentität, denn darüber zu sprechen sei immer den Personen selbst überlassen, wenn man darüber reden möchte sollte man keine Angst haben. Ich wünschte mir einfach das die Gesellschaft da noch nen kleines bisschen offener wird, auch wenn sie schon recht offen erscheinen mag, manche kämpfen noch immer mit Vorurteilen und Klischees und noch immer kann einen das Leben wegen Kleinigkeiten schwerer gemacht werden als es so schon ist.


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10.03.2014 um 11:39
@cRAwler23
Was ist man, wenn man "nichts" ist?

Mich verwirrt der ganze Thread. Mich verwirrt auch Transsexualität, weil ich gar nicht weiß, wie man sich weiblich oder männlich fühlt. In *meiner Erlebsniswelt* gibt es weiblich und männlich nicht. Ich bin eine Frau, aber fühle ich mich weiblich? Es ist mir schlichtweg egal, mein Geschlecht hat für mich nichts mit meiner Indentität zutun. Ich fühle mich auch keinem Geschlecht dazu gehörig, weil ich, wie gesagt, nichtmal weiß, wie sich das anfühlen sollte. Das ist so, seit ich denken kann. Ich hab mich nie als Mädchen oder Frau gefühlt, aber auch nicht als Junge oder Mann. In *meiner Welt* gibt es keine Geschlechter, nicht, weil ich das absichtlich so möchte. Sondern, weil ich es einfach nicht empfinde und nicht nachvollziehen kann. Das ganze Thema ist für mich ein einziges Fragezeichen...


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10.03.2014 um 12:04
so.what schrieb:Was ist man, wenn man "nichts" ist?
Das ist bei der Auswahlmöglichkeit das letzte Feld ohne Beschriftung und Bezeichnung. Oder Neutrum, beide könnten dann zutreffen.
so.what schrieb:Mich verwirrt der ganze Thread. Mich verwirrt auch Transsexualität, weil ich gar nicht weiß, wie man sich weiblich oder männlich fühlt.
Verwirrung ist doch nichts schlimmes, im Gegenteil, das bedeutet das du dich damit beschäftigst und es vielleicht auch hinterfragst. Wobei Transsexualität nichts Verwirrendes ist, denn da sind schlicht und einfach Gehirn und Körper vertauscht, es gibt jedoch für transsexuelle eine klare Geschlechtsidentität die sie auch äußerlich verkörpern wollen und sich angleichen lassen. Ist eigentlich ganz einfach, die wissen genau was sie wollen wenn sie die ganzen nötigen Schritte und Hürden in Kauf nehmen, eben weil sie ganz genau wissen was sie innerlich sind, äußerlich aber noch nicht sind.

Fühlen werden Männer und Frauen recht gleich, Freude und Trauer sind universelle Emotionen die beide Geschlechter erleben. Der Unterschied besteht in Denk- und Verhaltensweisen, auch in der Sensibilität und Empathie. Eine feminine Frau wird meist mehr Empathie und Fürsorglichkeit besitzen als ein maskuliner Mann, dafür wird dieser mehr Entschlossenheit und Zielstrebigkeit besitzen. So kann es eben auch sein das es feminine Männer und maskuline Frauen gibt, sei es innerlich oder auch äußerlich. Ist eigentlich auch ganz einfach zu verstehen :)
so.what schrieb:Es ist mir schlichtweg egal, mein Geschlecht hat für mich nichts mit meiner Indentität zutun. Ich fühle mich auch keinem Geschlecht dazu gehörig, weil ich, wie gesagt, nichtmal weiß, wie sich das anfühlen sollte. Das ist so, seit ich denken kann. Ich hab mich nie als Mädchen oder Frau gefühlt, aber auch nicht als Junge oder Mann. In *meiner Welt* gibt es keine Geschlechter, nicht, weil ich das absichtlich so möchte. Sondern, weil ich es einfach nicht empfinde und nicht nachvollziehen kann. Das ganze Thema ist für mich ein einziges Fragezeichen...
Da denken wir recht ähnlich. Jedoch hab ich Momente in denen meine maskuline Seite (Animus) das Sagen hat und mein Denken prägt, dann gibt es Momente in deinen meine feminine Seite (Anima) mein Denken und Empfinden prägt, beides ist in mir vorhanden und steht in Wechselwirkung. Es ist nur eben so, das bei vielen Menschen entweder die Anima oder der Animus überwiegt oder gar "vertauscht" ist. Aber beide sind in jedem Menschen vorhanden. Sie prägen auch die Vorlieben, die sexuelle Orientierung und werden auch durch hormonelle und biochemische Prozesse bestimmt. So kann es eben sein das ein Mann auch mal recht feminin wirkt, sei es optisch, im Verhalten, im Denken und den Vorlieben, oder eine Frau eben maskulin ist. Bei der "Norm" der Menschheit ist das soziale Geschlecht mit dem biologischen verknüpft und wird nicht weiter hinterfragt. Bei Menschen wie uns, wo es nicht so eindeutig ist, will man sich nicht festlegen müssen, man schwebt eben zwischen den Polaritäten oder macht sich gänzlich frei und unabhängig von ihnen. Das bezeichnet man dann als "Postgender":

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Als Grundlage der Postgender-Bewegung wird vielfach das Cyborg-Manifest der amerikanischen Biologin und Philosophin Donna Haraway angesehen, jedoch hatten auch der Transhumanismus, Androgynie, Metrosexualität, die Schriften von Michel Foucault und Judith Butler, Poststrukturalismus, Diskursanalyse und vor allem die Queer-Theorie und Queer Studies erheblichen Einfluss auf die Theoriebildung. Ausformuliert wurde Postgenderismus erstmals 2008 von George Dvorsky und James Hughes, unter Berufung auf Butler, Sandra Bem, Kate Bornstein, Martine Rothblatt, Leslie Feinberg und Keri Hulme.

„Die Postgender-Bewegung bedient sich des dekonstruktivistischen Ansatzes, indem sie die Auflösung der Geschlechterkategorien fordert. Ebenso sollen die damit einhergehenden Machtstrukturen aufgegeben werden.“ – Stephanie Reuter
Wikipedia: Postgender

Das ist Teil der Philosophie des Posthumanismus:
Im Gegensatz zum klassischen Humanismus wird dabei die besondere Stellung des Menschen negiert und er als eine unter vielen natürlichen Spezies dargestellt. Daraus wird u.a. geschlussfolgert, dass der Mensch auch nicht das Recht hat, die Natur zu zerstören oder sich selbst als ethisch höherwertig zu betrachten. Außerdem wird das menschliche Wissen auf eine weniger kontrollierende Position reduziert, seine Einschränkungen und die Fehlbarkeit des Menschen werden verdeutlicht.

Trotz aller unterschiedlichen Argumentationen der Posthumanisten vereint diese der Gedanke, dass die biologische Menschheit den Gipfel ihrer Evolution bereits erreicht hat und die nächste Entwicklung von intelligentem Leben in den Händen der künstlichen, computergestützten Intelligenz liegt, die in vielen Bereichen dem Menschen überlegen sein könnte.

Der Posthumanismus beschreibt also ein Entwicklungszeitalter nach der Menschheit. Da dies naturgemäß in der Zukunft liegt, gibt es darüber zunächst nur Spekulationen und Thesen. Allerdings versucht der Posthumanismus auch eine Beschreibung des posthumanen Menschen als hypothetisches zukünftiges Wesen, dessen Fähigkeiten die eines heutigen Menschen bei weitem übersteigen. Ein posthumanes Wesen kann also auch als Kreatur beschrieben werden, die durch eine Erweiterung der physischen und psychischen Fähigkeiten entsteht. Posthuman kann allerdings auch bedeuten, dass eine Einheit von menschlicher und künstlicher Intelligenz geschaffen wird und dass das Bewusstsein in einen fremden Körper oder Computer geladen wird. Beispiele dafür können eine Veränderung des menschlichen Organismus durch Nanotechnologie oder einer Kombination von Gentechnik, Psychopharmakologie, lebensverlängernde Maßnahmen, neurale Schnittstellen, gedächtniserweiternde Drogen und tragbare oder implantierte Computertechnologie sein.

Ob der Transhumanismus als eine Spezialform des Posthumanismus angesehen werden sollte oder ob es sich um zwei unterschiedliche kulturelle Traditionen handelt wurde in den Jahren 2009 und 2010 in einigen Artikeln und einer Sonderausgabe der Zeitschrift "Journal of Evolution and Technology" erörtert. Im Rahmen dieser Diskussion hat sich herausgestellt, dass es Gründe gibt davon auszugehen, dass Friedrich Nietzsche sowohl als Ahnherr des Trans- als auch des Posthumanismus angesehen werden kann.
Wikipedia: Posthumanismus

Dafür hab ich auch ein spezielles Thema hier:

Diskussion: Techno Sapien und der Transhumanismus

Das dieses Thema für dich ein einziges Fragezeichen ist, deutet darauf hin das du vielleicht auch im Denken schon postgender bist, also die Rollen keine Rollen mehr spielen, außer es sind Frühlingsrollen ;)


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Zeo
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Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 12:10
Posthuman kann allerdings auch bedeuten, dass eine Einheit von menschlicher und künstlicher Intelligenz geschaffen wird und dass das Bewusstsein in einen fremden Körper oder Computer geladen wird.

Das wär so toll. Dann müsste man seinem verdammten, organischen Körper nicht mehr beim verrotten zusehen und könnte sein, was man will. Auch komplett körperlos.


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Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 12:26
cRAwler23 schrieb:Wobei Transsexualität nichts Verwirrendes ist
Don`t get me wrong :). Mich stört Transsexualität nicht im Geringsten, hab da so keinerlei Probleme mit. Aber subjektiv und auf der emotionalen Ebene kann ich mich da nicht hinein fühlen. Eben aus den genannten Gründen, für mich gibt es keine Geschlechter. Rein objektiv kann ich Transsexualität durchaus erfassen und kann mir auch vorstellen, was in "solchen" Menschen abgeht. Aber nachempfinden kann ichs halt nicht.

Wenn es für MICH weder maskulin noch feminin gibt, dann kann ich auch nicht nachempfinden, was maskulin und feminin für andere bedeutet. Aber das löst in mir keine Abwehr aus. Mir fiele es im Traum nicht ein da drüber zu urteilen. Im Gegenteil, es freut mich durchaus, wenn da jemand seinen Frieden findet.

Also in dem Sinne, ist es für MICH sehr schwer nachzuempfinden. Zu verstehen ist es einfach, das stimmt.
cRAwler23 schrieb:oder macht sich gänzlich frei und unabhängig von ihnen. Das bezeichnet man dann als "Postgender"
Ja, das dürfte bei mir passen. Das fühlt sich passend an.
cRAwler23 schrieb:„Die Postgender-Bewegung bedient sich des dekonstruktivistischen Ansatzes, indem sie die Auflösung der Geschlechterkategorien fordert. Ebenso sollen die damit einhergehenden Machtstrukturen aufgegeben werden.“ – Stephanie Reuter
Dem jedoch stimme ich nur bedingt zu. UNBEDINGT müssen die damit einhergehenden Machtstrukturen aufgelöst werden. ABER, wer freiwillig diese Strukturen will, wer gerne Püppchen ist und den Mann den Familienernährer sein lassen möchte, der muss das auch wollen dürfen. Die Geschlechterkategorien bedeuten vielen Menschen viel. Für viele sind sie identitätstiftend. Das will ich weder bewerten, noch anderen Leute wegnehmen. Aber sehr stark bin ich dafür, dass eine Auflösung dieser Kategorien auch eine Option ist. Vielfalt sollte normal sein. Man kann sowieso niemanden da zu etwas zwingen und Zwang find ich eh falsch. Vielleicht bin ich zu naiv...vielleicht ist meine Hoffnung zu utopisch. Aber ich hoffe wirklich, dass irgendwann alle so sein können, wie sie sind. Das der konservative Geist auch so bleiben darf, ohne andere damit zu belästigen. Das der "Freigeist" auch er selbst sein darf. Das man gleichzeitig alles sein kann und vielleicht doch nichts. Egal wie, jeder ist richtig. Aber die Wut, der Hass, die Ablehnung...einige sind davon so benebelt :(. Ich bin da sehr ambivalent. Auf der einen Seite traue ich dem Menschen an sich diese Offenheit nicht zu, auf der anderen wünsche ich mir das so so sehr...

Danke für die weiterführenden Links :). Auch das mit dem Posthumanismus klingt toll, in gewisser Weise. Einiges davon find ich aber auch abschreckend. Ich hab doch sehr viele altmodische und romantische Anteile in mir und vieles von dem was du zitiert hast klingt in MEINEN Ohren kalt. Aber ich werde mich so oder so näher damit auseinander setzen.
cRAwler23 schrieb:Das dieses Thema für dich ein einziges Fragezeichen ist, deutet darauf hin das du vielleicht auch im Denken schon postgender bist, also die Rollen keine Rollen mehr spielen, außer es sind Frühlingsrollen ;)
Das war jetzt mein Zeichen, ich fahr eben was zu Futtern holen :D.

Im ernst...ja, für mich spielen Rollen keine rolle. Für mich spielen Geschlechter keine Rolle, eigentlich nichts was Menschen in Gruppen (Status, Herkunft, monetäre Mittel, was weiß ich etc. pp.) aufteilt ist für mich wichtig. Mich nervt das alles sehr und ich kanns nicht nachempfinden. Der Mensch an sich nimmt sich zu wichtig. Wir sind nichts und haben keinerlei Bedeutung für irgendwas. Aber hauptsache Karl hat seinen neuen Mercedes und Bettina hat dicke Möppse. Find ich alles so bedeutungslos...Für mich ist jeder Mensch erstmal Biomasse. Sein Charakter, seine Persönlichkeit, das macht für MICH den Menschen bunt und schön. Da interessiert mich weder Geschlecht noch sonstwas.


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10.03.2014 um 13:21
cRAwler23 schrieb:Man fragt eben nicht nach m oder w, sondern einfach nach dem Namen, daraus erschließt sich meist dann auch die Geschlechtsidentität und die gewünschte Anrede.
Ich heiße Alex ;) Und jetzt? Zu 80% kommt nach Nennung meines Namens trotzdem die Frage nach m oder w :o:


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sometame
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Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 15:05
Hallöchen miteinander,
ich habe mich mal gerade ein wenig durch dieses Thema gelesen. Und bin auch verwirrt.
Zu mir: ich bin weiblich, hetero. Wie soll ich mich einschätzen? Natürlich feminin, ich fühle mich als Frau. Meine maskulinen Seiten? Was soll das beispielsweise sein? Dass ich Sportarten ausübe, die zu 90% nur von Männern ausgeübt werden? Dass ich manchmal meine Beine nicht rasiere oder meine Augenbrauen nicht zupfe, weil ich einfach keine Lust habe? Dass ich meine Muckis an den Armen gerne angucke? Ich frag mich gerade halt nur, ob das maskuline Züge sind? Weil... genau das ist doch auch immer dieses Emanzen- und Gleichberechtigungszeug, dass alles "gleich" bewertet werden soll bzw. nichts einer Schublade zugeordnet werden soll...? Ich mein mir selbst gegenüber ist es mir egal, ob ich sage ich bin maskulin oder hab den und den maskulinen Zug an mir, aber gesellschaftlich gesehen wär das doch eigentlich wieder ein No-Go, also ein Gegensatz... eine Frau, die für einen Männerjob genauso gut bezahlt werden will, wie ein Mann aber trotzdem sagt ich hab 40% maskuline Züge an mir...?! Vielleicht verwirr ich mich grad selbst auch wieder. :D

Und ich muss dazu sagen, dass mich diese ganzen Unterkategorien nur noch mehr verwirren. Maskulin - Feminin - Androgyn - Transsexuell - Schwul - Lesbisch ... ist ja alles noch verständlich, aber alles was darüber hinausgeht ist doch irgendwie ... zu viel? Keine Ahnung, ich will damit nur auf das was @Bonnie (hier irgendwo) mal gesagt hat, anspielen: Klar, ich weiß dass es hier im Threat um die "Selbsteinschätzung des Geschlechtes" geht. Aber eben in dem Zuge ist mir aufgefallen: Ist diese Selbsteinschätzung nicht "egal"? Natürlich ist es für einen selbst wichtig, z.B welche Sexualität oder Neigung man hat, genauso wie die anderen Interessen die man hat, aber was ich meine mit dem egal ist, dass gerade Leute die zB. nicht hetereosexuell sind, oft "daher"laufen und immer wieder betonen, dass sie schwul sind, oder transsexuell oder oder oder... Ich gehe ja auch nicht zu jedem hin und betone, dass ich beispielsweise gerne Fußball spiele. Nein, das war doof ausgedrückt. NATÜRLICH gehe ich zu Menschen hin und betone dass ich gerne Fußball spiele, da es meine Leidenschaft oder mein Hobby ist, aber ist das mit der Sexualität nicht irgendwie anders? Sollte das nicht generell eher was Intimes bleiben? Und zwar nicht bezogen auf "verschweigen" und "Aufklärung" sondern, einfach um des eigenen Willen und der eigenen Intimität wegen.n Ich finde es schön, dass nur ich weiß was ich im Bett mit meinem Sexualpartner alles anstellen kann. Ich find' es doof, wenn das jeder weiß. Und genauso ist es, wenn jemand beispielsweise androgyn ist. Das ist meiner Meinung nach offensichtlich. Es gibt anscheinend auch Menschen die innerlich androgyn sind oder denken dass sie es sind, aber das ist doch ihre Sache. Bisher war der Begriff "Androgyn" für mich aber rein auf Äußerlichkeiten begrenzt. Das soll kein Vorurteil sein, aber ich wusste nicht dass es innerlich androgyne Menschen gibt.

Ich lasse meinen Beitrag jetzt mal so stehen, verwirre mich während des Schreibens zu sehr selber... aber ich schau später oder morgen mal die Antworten an, vielleicht fällt mir teilweise ja auch was "klügeres" ein, wenn ich nochmal genau darüber nachdenke. Auf jeden Fall ist dies ein Thema, was mich sehr interessiert und über das ich mit einer lesbischen Freundin vor ein paar Monaten auch schon oft geredet habe. Ich bin gespannt wie es weiter geht :)


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Jesussah
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Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 15:25
@cRAwler23


Ich schätze mich als Mensch. Wer wäre ich, wenn ich diese Menschlichkeit, auf das Geschlecht reduzieren würde?

Es ist Fakt, das es Frauen und Männer gibt. Männer sind nicht umsonst Männer, wobei Frauen auch nicht umsonst Frauen sind. Es ist jedoch nicht Fakt, zu sagen, das Männer und Frauen bestimmten Verhaltensweisen unterliegen müssen, um Mann oder Frau zu sein. Es ist auch kein Fakt, zu sagen, das Männer bestimmte, verschiedenere Rollen haben als Frauen. Und es ist genau so wenig Fakt, zu sagen, das Männer zur Hälfte aus Weiblichen und Frauen zur Hälfte aus Männlichen Gefühlen, bestehen.

Das Geschlecht ist dazu da um sich zu mehren, nicht um sich damit zu identifizieren. Gefühle kennen keinen Geschlecht. Wer nun aber als Mann denkt, ich bin zur Hälfte eine Frau, der hat nicht verstanden, warum er ein Mann ist. Und wer eine Frau ist und denkt, ich bin zur Hälfte ein Mann, die hat nicht verstanden, warum sie Frau ist.

Mann oder Frau zu sein, entspricht also nicht wirklich einer Rolle, sondern der Natürlichkeit. Je verdrehter, verwirrter diese Natürlichkeit ist, um so verdrehter, verwirrter sind die Gedanken und Gefühle dieser Natürlichkeit.

Dann kommt so etwas heraus wie Androgyn, Schwul, Lesbisch, Bi ect...... :)


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