Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery KriminalfÀlle SpiritualitÀt Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTrÀumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlĂŒsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurĂŒcksetzen).

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

1.305 BeitrĂ€ge â–Ș SchlĂŒsselwörter: Mord, Sex, Rache â–Ș Abonnieren: Feed E-Mail

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

30.05.2014 um 22:29
@Kageru
Lohnt


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

30.05.2014 um 22:32
@z3001x
Zitat von z3001xz3001x schrieb:Es wurde aber auch in der sog. Fachwelt diskutiert, ob dieser sog "hoch-funktionale Autimsus" in manchen oder gar allen FĂ€llen nicht ein und dasselbe sei, wie das "Asperger-Syndrom" ist, weil es eben in vielen Symptomen ĂŒberlappt und after all alle FĂ€lle individuell sind, also immer ein spezielle Symptomatik anzutreffen ist.
Was vermutlich auch der Grund ist, warum die Fachwelt, genauer gesagt die APA, Asperger in der aktuellen Ausgabe des DSM mit anderen autistischen Störungen zusammengefasst hat.
Mich irritiert bei der Sache auch etwas, dass die Unterscheidung anscheinend in der "normalen" Intelligenz der HFA-Patienten liegen soll. Mir wĂ€re neu, dass fĂŒr eine Asperger-Diagnose - zumindest in Deutschland - eine Intelligenzminderung vorliegen mĂŒsste.

@Kageru
Zitat von KageruKageru schrieb:Fest steht jedoch, dass es von den Medien falsch ist, Autismus direkt mit der Tat in Verbindung zu bringen. Da könnte bei manchen Menschen der Eindruck entstehen, dass Autisten bösartig sind.
Der Fehler ist, Autismus mit der Tat in Verbindung zu bringen, anstatt nur mit dem TĂ€ter. Leider wird das auch in den Medien wohl gerne mal vermischt.

@Hornisse
Zitat von HornisseHornisse schrieb:NatĂŒrlich ist es auch nur eine Annahme, aber ich tendiere dazu, er viel alleine gelassen geworden ist.
Das hatte ich auch schon vermutet. Zwar gab seine Mutter ihre Arbeit nach Elliots Geburt auf um ihn gemeinsam mit der Großmutter zu betreuen, aber im spĂ€teren Verlauf seines Lebens gab es schon einige Indizien dafĂŒr, dass er öfter alleine war.
Aber das sind eben nur Spekulationen.


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

30.05.2014 um 22:53
@raitoningu
Das mit der Intelligenzminderung habe ich auch noch nie gehört. Bei der Asperger-Diagnose heißt es meistens eher "durchschnittliche bis ĂŒberdurchschnittliche Intelligenz". Vielleicht ist es deshalb ganz gut, wenn die verschiedenen Arten in den Autismusspektrumsstörungen zusammengefasst werden und es weniger Verwirrung gibt. Allerdings werden die meisten Betroffenen wohl eh bei der alten Bezeichnung bleiben, wenn bei ihnen noch das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde.


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 11:27
Opfer spricht30. Mai 2014 21:00; Akt: 31.05.2014 01:13 Print
«Er lÀchelte, wÀhrend er auf mich schoss»

Die 20-jĂ€hrige Bianca de Kock hat den Angriff des AmoklĂ€ufers von Santa Barbara ĂŒberlebt. Den Anblick des rachsĂŒchtigen Elliot Rodger wird sie wohl nie vergessen.

Vor genau einer Woche wurde Bianca de Kock von Elliot Rodger angeschossen. Der 22-jĂ€hrige Student hatte in der kalifornischen UniversitĂ€tsstadt Isla Vista bei Santa Barbara sechs Menschen getötet, weil er sich von MĂ€dchen zurĂŒckgewiesen und einsam fĂŒhlte. De Kock ist eine der sieben Opfer, die die Amokfahrt ĂŒberlebte. Nun hat sich die 20-JĂ€hrige erstmals zu Wort gemeldet.

GegenĂŒber der TV-Sender «ABC News» schildert die junge Frau den Angriff. Sie sei in dem Augenblick mit zwei Kommilitoninnen unterwegs zu einem Treffen ihrer Schwesternschaft Tri Delta unterwegs gewesen, als sie den schwarzen BMW des TĂ€ters sah. «Er kam aus dem Nichts. Die Scheiben waren runtergelassen und der Mann am Steuer hatte ein Grinsen ĂŒber sein Gesicht.»

Rodger habe den Anschein gegeben, von seiner Tat ĂŒberzeugt zu sein, erzĂ€hlt De Kock. «Er schien sich darĂŒber zu freuen.» Und auch Dylan Fontillas, der sich wenig spĂ€ter im kleinen Laden «Deli Mart» vor Rodgers Angriff rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, berichtet vom LĂ€cheln im Gesicht des TĂ€ters. «Er schien Spass daran zu haben», so der 20-JĂ€hrige.

Mutiger Mitstudent rettet ihr das Leben

Bianca de Kock hatte GlĂŒck: Nachdem Rodger mehrmals auf die drei Frauen geschossen hatte, lagen ihre Freundinnen Veronika Weiss (19) und Katie Cooper (22) tot am Boden. De Kock wurde fĂŒnfmal getroffen. «Ich dachte zuerst, es sei Gummischot, aber dann merkte ich, dass ich blutete.» Sie nahm ihr Handy und rief ihre Mutter an: «Ich wurde angeschossen», sagte sie. «Ich weiss nicht, was passiert ist, aber ich liebe dich. Ich glaube, ich werde sterben.»

So weit kam es nicht: Ein junger Mann, der die Schiesserei gehört hatte, kam in dem Moment angerannt und blieb bei der Verletzten, bis die Ambulanz eintraf. «Er hat mir das Leben gerettet», meint De Kock dankbar.

TĂ€ter ĂŒbte abends mit seinen Waffen

Elliot Rodger litt an dem Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus. Er war bei mehreren Ärzten in Behandlung, stellten die Ermittler spĂ€ter fest. FĂŒr seinen ehemaligen Mitbewohner Chris Rugg ist die Nachricht nicht ganz ĂŒberraschend.

«In der Zeit, in der ich mit ihm zusammenlebte, habe ich bemerkt, dass er Hilfe brauchte», sagt Rugg gegenĂŒber «ABC News». Er habe es aber versĂ€umt, Rodger in schwierigen Momenten zu unterstĂŒtzen. Heute bereut er es sehr. «Ich hatte eine Chance und hab sie nicht genutzt», meint er.

Die anderen in der Wohngemeinschaft hĂ€tten ein Ă€hnliches GefĂŒhl gehabt, so Rugg weiter. Einer der Studenten habe ihm erzĂ€hlt, dass er abends durch die dĂŒnne Wand in der Wohnung hören konnte, wie Rodger mit seinen Waffen ĂŒbte.

Die Schuld an der Tat liegt ein wenig bei allen

Das Zusammenleben sei anfĂ€nglich gut gegangen, aber mit der Zeit habe er sich vom AmoktĂ€ter distanziert, sagt Rugg. «Ich merkte, wie er immer wĂŒtender und frustrierter darĂŒber wurde, dass er von den anderen Studenten ignoriert wurde.» Rodger habe es einfach nicht gut gehabt an der Uni. «Und sein Problem wurde immer ernster. Er muss offenbar erkannt haben, dass alles, worĂŒber er getrĂ€umt hatte, sich nicht ergeben wĂŒrde.»

Im Nachhinein beschuldigt Chris Rugg nicht nur den TĂ€ter fĂŒr das Drama, sondern «auch uns alle als Gesellschaft. Wir haben versagt, denn es liegt auch in unserer Verantwortung, in solchen FĂ€llen einzugreifen und zu helfen, bevor es zu spĂ€t ist.»

http://www.20min.ch/panorama/news/story/-Er-laechelte--waehrend-er-auf-mich-schoss--27243215


1x zitiertmelden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 13:49
Zitat von Vernazza2013Vernazza2013 schrieb:Elliot Rodger litt an dem Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus. Er war bei mehreren Ärzten in Behandlung, stellten die Ermittler spĂ€ter fest. FĂŒr seinen ehemaligen Mitbewohner Chris Rugg ist die Nachricht nicht ganz ĂŒberraschend.
Letztendlich scheint das nicht zu stimmen. Autismus oder Asperger-Syndrom wurden nicht bei ihm diagnostiziert. Hier wird es akribischer beleuchtet, wie die Behauptung in die Welt gekommen ist, und jetzt nicht mehr wegzukriegen ist und vermutlich als einfachste ErklĂ€rung fĂŒr das Geschehen nĂŒtzlich ist. Obwohl es ja nicht mal plausibel ist, dass ein Autist so einen Amoklauf durchfĂŒhrt.


http://www.forbes.com/sites/emilywillingham/2014/05/30/elliot-rodger-didnt-have-autism-he-had-anger/


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 14:04
So langsam nervt es wirklich, dass schon wieder behauptet wird er hĂ€tte das Asperger-Syndrom. Es wurde nicht diagnostiziert und wie ich schon schrieb, widerspricht vieles ĂŒber ihn und aus seinem Manifest der Vermutung, dass er Autist wĂ€re. Auf mich wirkte er auch nicht autistisch.


1x zitiertmelden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 14:45
@z3001x
Interessanter Link.
the vast majority of people who commit violence are not mentally ill.

They are, however, angry. And if there’s one thing I’m pretty sure we can all agree on about Rodger or Lanza or the many other under- or unreported mass murders, 40% of which begin with domestic violence and the overwhelming majority of which are committed by men, it’s this: Anger is the common factor. Not mental illness.
Diese Ansicht von Willingham teile ich allerdings nicht so ganz. Es kommt wohl darauf an, wie man "mentally ill" definiert. Aber in Elliots Fall bin ich ĂŒberzeugt, dass er nicht geistig gesund war.
Und grundsÀtzlich denke ich, wenn jemand so viel Wut entwickeln kann und so wenig Empathie besitzt, stimmt da irgendwas nicht.

@Kageru
Zitat von KageruKageru schrieb:Es wurde nicht diagnostiziert und wie ich schon schrieb, widerspricht vieles ĂŒber ihn und aus seinem Manifest der Vermutung, dass er Autist wĂ€re. Auf mich wirkte er auch nicht autistisch.
Was aus dem Manifest spricht aus deiner Sicht dagegen?
(Nicht, weil ich dir widersprechen will, es interessiert mich. :) )

@Vernazza2013
Das ist jetzt der sechste kommentarlos eingefĂŒgte Artikel. Wie ist denn deine EinschĂ€tzung dazu? :)


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 14:51
Wusste schon immer das Autisten Psychopathen sind.


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 15:06
@Fenris
Und was soll uns diese höchst differenzierte EinschÀtzung jetzt sagen? Suchst du Aufmerksamkeit oder sammelst du BeitrÀge?


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 15:29
@raitoningu
Wenn es dich interessiert, versuche ich es mal in Worte zu fassen :) Aber bitte bedenken, dass es nur meine eigene EinschÀtzung ist.
Er schreibt in seinem Manifest ja sehr oft, dass er nur das macht, was als cool angesehen wird und immer die meiste Aufmerksamkeit haben will. Autisten leben zwar gedanklich oft in ihrer eigenen Welt, machen sich aber (meistens) nicht stĂ€ndig Gedanken darĂŒber was andere wohl von ihnen denken. DafĂŒr sind ihnen die Mitmenschen oft zu unwichtig. Was aber nicht heißen soll, dass sie ihnen feindlich gesinnt sind, also bitte nicht falsch verstehen ;) Sie haben ihre eigenen Interessen, denen sie mit großer Freude nachgehen. Außerdem ist Elliot Rodger auf andere Personen sehr oft eifersĂŒchtig und neidisch. Neid hingegen empfinden Autisten (meistens) nicht sehr oft. Autisten wollen auch soziale Kontakte, aber ihnen reichen oft ein paar lose Bekanntschaften und vielleicht 1-2 gute Freunde. Zu viel sozialer Kontakt ĂŒberfordert sehr schnell und ein Autist zieht sich dann irgendwann zurĂŒck und will erst einmal seine Ruhe haben. Auch hat man als Autist MitgefĂŒhl und ist sensibel. Die AusprĂ€gung kann, wie bei Nicht-Autisten, sehr unterschiedlich sein. Sie können GefĂŒhle nur oft nicht so gut deuten und zum Ausdruck bringen. Elliot Rodger wirkt eher so, als ob er sich nicht besonders viel um die GefĂŒhle anderer Menschen kĂŒmmert. Auch stehen Autisten nicht gerne im Mittelpunkt, weil es schnell ĂŒberfordernd sein kann. Sie suchen also nicht krankhaft nach Aufmerksamkeit, wie es bei Rodger der Fall war.
Man muss natĂŒrlich bedenken, dass jeder Autist anders ist und man das nicht zu sehr verallgemeinern kann. Ich beziehe mich lediglich auf mein eigenes Empfinden und das anderer Asperger-Autisten, die ich kenne. Kann also durchaus sein, dass du da andere Erfahrungen gesammelt hast.

@Fenris
Was soll diese Unterstellung? Autisten sind keine Psychopathen. Sie können genauso normal, unnormal, freundlich oder gemein sein, wie jeder Nicht-Autist auch. Das hÀngt alles von der individuellen Persönlichkeit ab.


1x zitiertmelden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 15:42
@Fenris

Vielleicht wussten wir alle schon immer, dass du ein Psychophat bist.


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 15:59
@Kageru
Zitat von KageruKageru schrieb:Aber bitte bedenken, dass es nur meine eigene EinschÀtzung ist.
Klar, wir machen ja hier auch nix anderes. Ich bin nicht vom Fach, ich kann nur meinen Eindruck interpretieren. Und finde es spannend, was andere da so herauslesen. Danke fĂŒr deine Antwort. :)
Zitat von KageruKageru schrieb:Autisten leben zwar gedanklich oft in ihrer eigenen Welt, machen sich aber (meistens) nicht stĂ€ndig Gedanken darĂŒber was andere wohl von ihnen denken. DafĂŒr sind ihnen die Mitmenschen oft zu unwichtig.
DarĂŒber bin ich auch gestolpert. Aber ich weiß nicht, ob man das verallgemeinern kann, oder ob das vielleicht eher ein Klischee ist?
Zitat von KageruKageru schrieb:Außerdem ist Elliot Rodger auf andere Personen sehr oft eifersĂŒchtig und neidisch. Neid hingegen empfinden Autisten (meistens) nicht sehr oft.
Das mag sein, da kenne ich mich nicht aus.
Zitat von KageruKageru schrieb:Autisten wollen auch soziale Kontakte, aber ihnen reichen oft ein paar lose Bekanntschaften und vielleicht 1-2 gute Freunde. Zu viel sozialer Kontakt ĂŒberfordert sehr schnell und ein Autist zieht sich dann irgendwann zurĂŒck und will erst einmal seine Ruhe haben.
Aber das passt doch eigentlich auf Elliot? Der hat sich sein gesellschaftliches Leben ja in Wirklichkeit auch grĂ¶ĂŸtenteils in seiner Fantasie zusammengesponnen und sich real zurĂŒckgezogen.
Zitat von KageruKageru schrieb:Auch hat man als Autist MitgefĂŒhl und ist sensibel. Die AusprĂ€gung kann, wie bei Nicht-Autisten, sehr unterschiedlich sein. Sie können GefĂŒhle nur oft nicht so gut deuten und zum Ausdruck bringen. Elliot Rodger wirkt eher so, als ob er sich nicht besonders viel um die GefĂŒhle anderer Menschen kĂŒmmert.
Da gebe ich dir recht, das spricht eigentlich eher fĂŒr eine andere Persönlichkeitsstörung.
Zitat von KageruKageru schrieb:Auch stehen Autisten nicht gerne im Mittelpunkt, weil es schnell ĂŒberfordernd sein kann. Sie suchen also nicht krankhaft nach Aufmerksamkeit, wie es bei Rodger der Fall war.
Aber wollte er tatsĂ€chlich im Mittelpunkt stehen? Er hat es sich zwar in seinen TrĂ€umen ausgemalt, in der Wirklichkeit konnte er jedoch nicht damit umgehen. Wenn er beispielsweise in der Schule vor anderen sprechen sollte, war das sehr schwer fĂŒr ihn.
Zitat von KageruKageru schrieb:Man muss natĂŒrlich bedenken, dass jeder Autist anders ist und man das nicht zu sehr verallgemeinern kann. Ich beziehe mich lediglich auf mein eigenes Empfinden und das anderer Asperger-Autisten, die ich kenne.
Bist du selbst Asperger-Autist(in)? Weiß nicht, ob ich den Satz richtig verstehe.
Zitat von KageruKageru schrieb:Kann also durchaus sein, dass du da andere Erfahrungen gesammelt hast.
Ich habe schon mit Kindern gearbeitet, die autistische ZĂŒge hatten und daraufhin getestet wurden.
Aber mit "echten" Autisten bin ich bisher kaum in Kontakt gekommen, da muss ich mich leider an die Theorie halten.

FĂŒr mich ist es fĂŒr die Tat nicht relevant, ob Elliot tatsĂ€chlich Autist war. Leider versucht die Gesellschaft nach einer solchen Tragödie immer, schnell eine einzelne Ursache zu isolieren, um diese eventuell eliminieren zu können. Mich wundert, dass diesmal noch niemand darauf gekommen ist, die Schuld bei den "Killerspielen" zu suchen. Schließlich hat er schon mit elf Jahren Halo gespielt. Aber man darf solche Dinge niemals isoliert betrachten.
Ich fÀnde es auch schlimm, wenn man jetzt auf die Idee kÀme, Autisten als potenziell gefÀhrlich einzustufen. Denn das sind sie sicher nicht.


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 16:03
@Kageru

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass @Fenris Aussage nur Getrolle ist.
TSie können GefĂŒhle nur oft nicht so gut deuten und zum Ausdruck bringen. Elliot Rodger wirkt eher so, als ob er sich nicht besonders viel um die GefĂŒhle anderer Menschen kĂŒmmert.ext
Das ist richtig, ich denke, dass viele die kognitive Empathie mit der emotionalen Empathie verwechseln
Wie schon gesagt haben Autisten MitgefĂŒhl, aber Schwierigkeiten die Emotionen in Gesichtern zu "lesen". Ist bei mir auch nicht anders.


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 16:15
Ein Psychopath eher weniger als ein VerzweiflungstÀter
ein Psychopath tötet nicht aus Rache oder Hass sondern aus GefĂŒhlslosigkeit


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 16:17
Hört doch mal bitte mit euern Psychopathen auf. Das ist nicht wirklich klar definiert - auch wenn es bei Wikipedia steht - und existiert ĂŒberhaupt nicht als Diagnose.


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 16:17
@raitoningu

Die Gesellschaft versucht mal wieder die TĂ€ter als Monster abzustempel und sich so freizusprechen von jeder Mitschuld.
VerstÀndlich, aber dÀmlich.


1x zitiertmelden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 16:18
@raitoningu

Es ist ein gelÀufiger Begriff in der Psychoanalyse und ich beziehe mich auf Erich Fromm.


1x zitiertmelden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 16:21
@raitoningu
Bitte. Ich diskutiere auch gerne und finde andere Meinungen zu dem Thema interessant :)
Also als Klischee wĂŒrde ich es nicht unbedingt bezeichnen. Jedenfalls trifft es auf viele wirklich zu. Soll aber nicht heißen, dass wirklich jeder Autist so ist. Gibt auch Ausnahmen.
Bei deinem nĂ€chsten Punkt besteht der Unterschied darin, dass Elliot Rodger zwar wenig Bekannte hatte und eher isoliert war, aber unbedingt viele und vor allem "coole" Freunde haben wollte. Wie du schon geschrieben hast, hat er sich das gesellschaftliche Leben in seiner Fantasie zurechtgesponnen. Aus eigener Sicht wĂŒrde ich aber behaupten, dass genau das auf Autisten eher nicht zutrifft. Ihnen reichen ein paar Kontakte meist völlig.
Er schrieb ja oft, dass es ihm gar nicht gefiel, wenn andere Personen mehr Aufmerksamkeit bekamen als er, also das meine ich damit, dass lieber er im Mittelpunkt stehen wollte. Ich vermute, dass es bei ihm einen inneren Konflikt gab. Einerseits wollte er die meiste Aufmerksamkeit, andererseits konnte er aber in der RealitÀt schlecht damit umgehen und hatte, jedenfalls seinem Manifest zufolge, Angst vor der negativen Bewertung durch andere.
Ja, ich bin selbst Asperger-Autistin, auch wenn man mir das nicht unbedingt anmerkt. Es gibt in dem Bereich ja doch sehr unterschiedliche AusprÀgungen.

Ich hoffe mein Text wirkt nicht zu unĂŒbersichtlich, ich habe noch nicht ganz raus, wie man einzelne SĂ€tze zitiert :D


1x zitiertmelden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 16:22
@Rezi
Zitat von ReziRezi schrieb:Die Gesellschaft versucht mal wieder die TĂ€ter als Monster abzustempel und sich so freizusprechen von jeder Mitschuld.
VerstÀndlich, aber dÀmlich.
Nein, es geht nicht um Monster. Und in diesem Fall auch weniger um die Mitschuld der Gesellschaft. Vielleicht solltest du dich erst mal einlesen. ;)
Zitat von ReziRezi schrieb:Es ist ein gelÀufiger Begriff in der Psychoanalyse und ich beziehe mich auf Erich Fromm.
Was verstehst du denn genau unter einem Psychopathen?


melden

Elliot Rodger - Keine wollte ihn entjungfern

31.05.2014 um 16:28
@raitoningu

Achso entschuldigung um was gehts den konkret.
Ich lese immer die Berichte von wegen blabla er hat mit einem lÀcheln gemordet ooh wie schlimm. WÀre viel stilvoller er hÀtte mich mit einem bösen Blick abgeschossen.
Zu solchen FĂ€llen kann ich nur den Kopf schĂŒtteln einfach. Und wĂ€r ich betroffen wĂŒrde ich den Mund auch nicht so voll nehmen mit GeschwĂ€tz.

Ein Psychopath ist eine Person die sich selbst so oft belĂŒgt und gegen das eigene Gewissen und die eigene Menschlichkeit handelt bis sie schließlich kein Gewissen und kein MitgefĂŒhl hat, weil sie keine Selbstliebe mehr hat.
Extrembeispiel Hitler - aber auch Merkel oder Putin (Die FĂŒhrer unserer Gesellschaft) weisen Anzeichen davon auf.
Es empfiehlt sich dazu Erich Fromms Analyse des Menschen Hitler oder den Koran zu lesen der Psychopathie ebenso beschreibt.


1x zitiertmelden