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Luxusgut und Statusobjekt Kinderwunsch?

Luxusgut und Statusobjekt Kinderwunsch?

10.11.2014 um 13:18
Ich habe den EP gelesen und dann die weiteren Seiten überflogen.
weil es ja so asozial ist, staatl. Zuschüsse in Anspruch zu nehmen (Hartz IV, Kindergeld, Elterngeld, etc. pp)
Kinder- oder Elterngeld bekommt man auch wenn man gut verdient, das hat mit "Zuschüssen" in der Art von HartzIV nichts zu tun. Ich kenne niemanden, der freiwillig auf Kinder- oder Elterngeld verzichtet. Wenn du allerdings studierst wirst du kein Elterngeld bekommen, denn es ist eine Entgeltersatzleistung, die nach deinem vorherigen Einkommen berechnet wird.
Dabei sollte man doch als Frau schon mit 25 die Familienplanung abgeschlossen haben, da danach das Mutationsrisiko beim Zeugungsvorgang stetig zunimmt
Das kann man ja ruhig machen, aber man sollte vorher seine Ausbildung oder sein Studium abgeschlossen haben. Wer das nicht getan hat, bekommt in der Regel dann etwas später Kinder (das hat auch verschiedene andere Gründe, z.B. dass man vorher noch nicht den passenden Partner gefunden hat).
Du erwartest Toleranz für deinen Kinderwunsch und äußerst dich so abwertend über Frauen, die erst nach dem 25. Geburtstag Nachwuchs bekommen, das ist sehr selbstgerecht.
Im Übrigen solltest du dich noch etwas besser informieren, was die "Mutationen" angeht.


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Luxusgut und Statusobjekt Kinderwunsch?

10.11.2014 um 13:51
@crusi
Es ist leider so, dass man sich heutzutage zwischen Job und Kind in gewisser Weise "entscheiden" muss.
Das perfekte wäre ja, dass man mit 24 Abitur, Bachelor und Master abgeschlossen hat und dann auszieht und den richtigen Mann findet und dann ein Kind macht.
Nur die Realität sieht ganz anders aus. Leider, aber wir wissen alle, dass es nicht so einfach ist. In unserem Kulturkreis ist es normal bis zur Ehe bei den Eltern zu bleiben und das Kind kommt in der Regel auch erst danach^^
Da wäre so ein "perfekter" Ablauf eventuell möglich. Da muss man aber alles in der Zeit schaffen und sonst keine Probleme im Leben haben und Geldprobleme sowieso nicht.
Deswegen ist es wohl normal, dass viele zuerst Mal Schule/Job in gewisser Weise vorher abschließen bevor sie ein Kind bekommen.

Ich stelle es mir auch durchaus schwierig vor, mit einem Kind noch zu studieren. Klar gibt es Beurlaubungssemester und auch Erlässe auf die Studiengebühr (in Österreich) aber trotzdem zieht sich das alles mit dem Studium. So ist man dann viel später bereit für den Arbeitsmarkt und manche Firmen sind ja auch nicht so geil drauf frische Absolventen mit Kleinkind aufzunehmen...
Und wenn man studiert und ein Kind haben möchte ist das natürlich erlaubt und jeder darf auch wie er möchte. Auch die 17-jährige Schakkeline darf das. Nur will ich das wirklich?

Ich persönlich möchte meinem Kind was bieten (wie schon mehrmals hier wohl geschrieben).. Und ich sehe es im nahen Verwandtenkreis.. Da will das Kind auf eine Schulwoche und das kostet dann gleich mal paar hundert Euro. Und wenn man nur für das nötigste das Geld aufbringen kann, bleiben solche Unternehmungen auf der Strecke. Wie gut oder schlecht ist es wenn das Kind nicht mit auf die Reise kann? Oder ist es in Ordnung wenn mein Kind kein neues Smartphone oder sonstigen Müll hat? Ich persönlich bin auch dafür, Kindern nicht "alles" zu bieten. Dem kann ich von H&M genauso ein Tshirt kaufen oder ein altes Handy, damit das Kind mich erreicht oder ich das Kind. Ich muss mein Kind auch nicht jeden Tag mit dem Auto in die Schule bringen oder so. Da bin ich ganz bei dir. Aber trotzdem will ich eine Garantie oder eine Sicherheit für mein Kind. Es kann mal sein, dass er einen PC braucht oder sonstigen Kram, was eben sein sollte. Da will ich dann schon ohne Probleme meinem Kind dieses Ding kaufen können. Aber überflüssig sollte es wieder nicht sein. Man muss eben die Mitte finden.

Vor allem, wenn man kein Kind hat, weiß man auch nicht wie teuer ein Kind sein kann. Und ich persönlich würde kein Kind wollen, wenn ich Studentin oder Arbeitslos wäre. Das wäre für mich persönlich zu unsicher. Ich bin halt eher so.

Ich kenne auch Familien, die ihren Kindern wirklich ALLES beschaffen (weil sie Geld haben). Nur finde ich das wieder nicht in Ordnung, weil die Kinder dann nie wissen, wie es ist wenn man mal kein Geld hat (wegen Scheidung, oder Konkurs, Jobverlust etc.) Sowas ist schlimm. Ich kenne eine, die bringt ihre 15-jährige Tochter noch immer in die Schule. Weil sie sich zu schade ist mit dem Bus zu fahren. Oder lässt sich überall abholen.. Zu viel geben oder zu viel Luxus ist ebenfalls schlimm!


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10.11.2014 um 14:01
liaewen schrieb:Es ist leider so, dass man sich heutzutage zwischen Job und Kind in gewisser Weise "entscheiden" muss.
Na ja, das ist kein Phänomen, des "heutzutage", da es früher einfach weniger üblich war, dass Frauen eine Karriere anstrebten. Aber schon damals musste sich eine Frau - jedenfalls in bestimmten Berufen - entscheiden.
Es gibt kinderfreundliche Arbeitgeber (der Staat z.B.) und Arbeitgeber, die zumindest bezüglich der Führungspositionen weniger Rücksicht auf Kinderbetreuung nehmen.
liaewen schrieb: In unserem Kulturkreis ist es normal bis zur Ehe bei den Eltern zu bleiben und das Kind kommt in der Regel auch erst danach
Ironie?
liaewen schrieb:Ich stelle es mir auch durchaus schwierig vor, mit einem Kind noch zu studieren.
Aber es ist deutlich einfacher, als während des Berufseinstiegs.
liaewen schrieb:Ich persönlich möchte meinem Kind was bieten (wie schon mehrmals hier wohl geschrieben).. Und ich sehe es im nahen Verwandtenkreis.. Da will das Kind auf eine Schulwoche und das kostet dann gleich mal paar hundert Euro.
Natürlich erleichtert ein gewisses "Mindesteinkommen" sowohl für die Eltern als auch für das Kind das Leben enorm.
Aber das ist doch nachrangig gegenüber einem Interesse für das Kind. Damit meine ich, dass ein Kind von interessierten Eltern mehr von diesem Umstand profitiert als ein Kind wohlhabender Eltern, denen das Interesse fehlt.
liaewen schrieb:Nur finde ich das wieder nicht in Ordnung
Völlig richtig. Kinder müssen auch lernen, einen Bezug zu Geld zu bekommen.


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10.11.2014 um 14:03
Ich habe drei Kinder (verteilt auf zwei Frauen), alles Wunschkinder. Die Frage, ob sich das "rechnet" haben wir uns nie gestellt. Kinder sind kein Auto, dass ich mir unter ökonomischen oder ökologischen Aspekten kaufe.


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10.11.2014 um 14:12
Ich habe auch 3 Kinder und bin kein Gutverdiener.

Wir haben uns für Kinder entschieden weil wir diese Entscheidung nicht dem Geld überlassen wollten und es klappt, ihnen fehlt nichts, natürlich fahren wir nicht 3 mal im Jahr in den Urlaub, sondern alle 2 Jahre mal und Markenklamotten gibt's auch nicht, dennoch haben sie zu jeder Jahreszeit neue Kleidung, Spielsachen und Spiele ohne Ende, sowie eine sportliche Betätigung pro Woche.

Wir wollten nicht ein paar Hundert Euro mehr im Monat gegen etwas Großartiges wie der eigene Nachwuchs tauschen.


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10.11.2014 um 14:15
@kleinundgrün
Ja das stimmt. Ich selber bin im öffentlichen Dienst. Da ist alles viel "freundlicher" als in der Privatwirtschaft. Aber nicht jeder der arbeiten möchte, kann es sich aussuchen, leider.
Also meine Eltern haben auch beide immer gearbeitet. Bis die Kinder eben im Kindergarten waren, weil es keine Großeltern gab die auf die Kinder hätten aufpassen können.
Trotzdem kenne ich sehr sehr viele Frauen (ältere) die nie im Leben gearbeitet haben, weil der Lohn vom Mann ausgereicht hat. Ich finde schon, dass es ein Vorteil für Mutter und Kind ist, in den wichtigen Jahren bei seinem Kind zu sein.

Nein keine Ironie. Ich meinte die Kultur der Türken^^ Da ist es wirklich üblich. Außer man zieht in eine andere Stadt, wegen dem Studium.

Ich denke auch das es eine Erleichterung ist. Es hat sicher nichts mit dem Kinderwunsch ansich zu tun. Trotzdem bin ich dafür, dass man sich vor dem Kind mal Gedanken darüber machen sollte, was so die Grundkosten sind (Kindergarten, Schulbeiträge, Schulsachen etc.) Alles was Luxus ist braucht das Kind mMn nicht. (Aber das entscheidet ja wieder jeder alleine).
Wir sind uns bestimmt einig, wenn wir sagen ein Kind braucht als erstes Liebe und Aufmerksamkeit.

Der Bezug zum Geld ist auch sehr wichtig. So kann ein Kind auch verstehen, warum man manches vl. nicht kaufen oder sich leisten kann. Somit wird es selber vl. irgendwann verstehen, dass nicht immer die Eltern gleich viel/wenig Geld haben.


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10.11.2014 um 14:23
liaewen schrieb:Ich finde schon, dass es ein Vorteil für Mutter und Kind ist, in den wichtigen Jahren bei seinem Kind zu sein.
Da gibt es unterschiedliche Lebenseinstellungen zu dem Thema. Und ich glaube nicht, dass man daran etwas festmachen kann (was die Entwicklung des Kindes betrifft). Ein Kindergarten bietet durchaus auch Vorteile, was die soziale Entwicklung des Kindes an geht. Und in de Regel arbeiten ja nicht beide Elternteile 12 Stunden am Tag und sechs Tage die Woche.
liaewen schrieb:Wir sind uns bestimmt einig, wenn wir sagen ein Kind braucht als erstes Liebe und Aufmerksamkeit.
Genau. Und vielleicht noch eine gewisse "Grundkompetenz" im Umgang mit Kindern. Zumindest aber den Willen, diese Kompetenz zu erlangen.
Ich denke, wir reden hier von verantwortungsvollen und liebenden Eltern. Wenn das gegeben ist, hat man schon das allermeiste geschafft.


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10.11.2014 um 14:30
liaewen schrieb:Wir sind uns bestimmt einig, wenn wir sagen ein Kind braucht als erstes Liebe und Aufmerksamkeit.
Ja, unbedingt.

Für mich musste ich feststellen, dass ich immer das Ideal hatte, mir beides sozusagen zu erfüllen, Kind UND Job. Weniger aus finanziellen Gründen (auch, natürlich), als vielmehr der Tatsache geschuldet, dass ich kein Kind großziehen wollte, dass die Rolle der Mutter ausschließlich als "Heimchen am Herd" (so klischeemäßig hab ich gedacht^^), wahrnimmt.
Mittlerweile hat sich mein Bild da doch ziemlich gewandelt, und man sollte nie unterschätzen, wie viel Aufmerksamkeit und Zuwendung ein Kind benötigt, und dass man kritisch hinterfragen sollte, inwieweit man ihm diese wirklich geben kann (das ist für mich weiterhin ausschlaggebender als der Faktor Geld).
Zudem ist es so, dass man nicht denken darf (den Fehler habe ich auch gemacht), dass ein Kind mit zunehmenden Alter zwingend selbständiger wird und den Erwachsenen weniger benötigt (vielleicht ist es auch so, dass das Kind genau das einfordert, wenn es merkt, dass man so denkt ;)).
Was man auch keinesfalls unterschätzen darf, ist die gegenseitige Beeinflussung der Faktoren wirtschaftlicher Notwendigkeit, (viel) arbeiten zu müssen und die kindlichen Bedürfnisse.
Man tendiert (auch als Mutter) oft dazu, dem eigenen Kind mehr zuzumuten (Eigenständigkeit; Fähigkeit, auch mal Zeit alleine zu verbringen; auf Aufmerksamkeit verzichten zu müssen), als das Kind unter Umständen bewältigen kann.
Außerdem führt die Doppelbelastung Kind und Job ja auch zu dem Nebeneffekt, dass man selbst aufpassen muss, dass man nicht permanent ein schlechtes Gewissen hat oder irgend wann gar nicht mehr selbst darauf achtet, was man für sich tun kann, damit es einem selbst gut geht (bzw. dafür gar kein Spielraum mehr da ist).


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10.11.2014 um 14:38
@kleinundgrün
Natürlich. Ich will auch, dass mein Kind in den Kindergarten kommt. Immerhin war ich ebenfalls ein Kindergartenkind und liebe und respektiere meine Eltern. Sozial bin ich auch ^^
Und wenn man ein kleines Kind hat, sollte die Mutter weniger arbeiten gehen. Somit ist man dann täglich vl. bis Mittag in der Arbeit und kann den Rest mit dem Kind verbringen.

Natürlich. Ich persönlich habe schon viel Erfahrung mit Kindern, daher denke ich, dass ich mir leichter tun werde. Aber jedes Kind (vor allem sein eigenes) ist natürlich immer anders. Da kann man sich einfach ein wenig damit beschäftigen und zumindest lesen. So kann man sich gewisse Kompetenzen aneignen. Und egal wie sehr man sich darauf (auch finanziell) vorbereitet, kann alles anders kommen.
Verantwortung ist wohl eines dieser wichtigen Punkte die man als werdende Eltern haben sollte.

@Alicet
Ich glaube diese Sichtweise (Klischee, Hausfrau^^) habe ich auch. Das will ich definitiv auch nicht. Aber ich denke schon, dass ein Kind viel Zeit und Zuwendung benötigt. Genauso finde ich es wichtig, dass es im Kindergarten mit anderen spielen und interagieren kann.
Ich denke schon, dass man ab einem gewissen Alter dem Kind Schritt für Schritt eine gewisse Selbstständigkeit beibringen kann. Aber auch da ist es wichtig, das Kind gut zu beobachten und ihm das ganze anzupassen. Zu viel Aufmerksamkeit finde ich dann wiederrum auch nicht ok.
Wie du schon sagst, sollte man als Mutter auch Zeit für sich haben. Für mich wäre der Job eine gewisse Abwechslung. Und im Notfall kann vl. die Oma oder die Tante mal auf das Kind schauen wenn man mal als Paar oder als Mutter Zeit für sich möchte.. Ich denke es ist schon schwierig da eine goldene Mitte zu finden.


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11.11.2014 um 19:40
@liaewen
@Alicet
vor allen Dingen aber lässt sich nicht jeder Job mit den Betreuungszeiten vereinbaren und die wenigsten Arbeitgeber sind so familienfreundlich, wie sie sein könnten.......man soll auch als Mutter total flexibel sein, die Arbeitszeiten betreffend


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12.11.2014 um 09:41
@Tussinelda
Ja, leider ist es größenteils so. Ich kenne viele Mütter die tw. wirklich "Angst" um ihren Job haben, wenn sie sich nach dem Kind richten möchten (manchmal müssen). Es gibt wenig Firmen die Familienfreundlich sind.
Ich habe vor ca. 10 Jahren wo gearbeitet, wo ich dann gekündigt hatte. Als wir (noch in der Kündigungszeit) einen Nachfolger gesucht haben, hat die Frau von meinem Chef ALLE Frauen mit Kinder und evtl. potentielle "Mütter" aussortiert. Ohne nur einmal die Qualifikation anzusehen... Also ohne Worte.


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12.11.2014 um 09:56
Ich glaube das ich mir heutzutage keine Kinder mehr anschaffen würde.
Mein erstes Kind kam vor 24 Jahren.
Ich war Alleinverdiener und wir konnten locker davon leben.

Heutzutage sehe ich Männer die netto 1500€ haben.
Wie soll man davon Frau, Kinder und Haus finanzieren?
Unmöglich!

Die Frau muss offenbar heute dazu verdienen.
Dann kommen aber die Kinder zu kurz...


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pokpok
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Luxusgut und Statusobjekt Kinderwunsch?

12.11.2014 um 10:03
amsivarier schrieb:Die Frau muss offenbar heute dazu verdienen.
Ich würde mal sagen, die Emanzipation der Frau ist mal voll nach Hinten losgegangen.


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Luxusgut und Statusobjekt Kinderwunsch?

12.11.2014 um 10:39
amsivarier schrieb:Heutzutage sehe ich Männer die netto 1500€ haben.
Wie soll man davon Frau, Kinder und Haus finanzieren?
Unmöglich!
Ich gebe dir teilweise recht. Allerdings können sich nunmal nicht alle Menschen ein eigenes Haus leisten. Manche wollen das auch gar nicht, andere leisten sich ihr Leben lang eine Mietwohnung, ob mit oder ohne Kinder.

Ich persönlich kenne wirklich viele Paare (Arbeitskollegen und Bekannte), die es sich trotz mehrerer kleiner Kinder leisten können, ein eigenes Haus zu unterhalten und das mit nur einem Job. Dass die Frauen dann meistens ab dem 3. Geburtstag des Kindes oder später wieder Voll- oder Teilzeit arbeiten gehen, liegt nicht immer nur an den Finanzen.

Es kommt immer auch auf die Ausbildung, Bildung und die Organisation an.


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12.11.2014 um 11:04
@Emmeleia
Also manchmal überlege ich mir auch etwas wie Haus oder Wohnung zu kaufen. Aber bei den Preisen hier bei uns ist es so gut wie unmöglich. Obwohl wir kinderlos und voll berufstätig sind. Jetzt noch so einen hohen Kredit aufnehmen und dann in der Karenz automatisch wenig Geld bekommen... Naja irgendwie ist es schon ein großes Risiko. Immerhin hat nicht jeder das Glück reiche Eltern zu haben oder etwas zu erben. Und von Null irgendwie so eine hohe Summe mit "normalem" Gehalt zu bewältigen ist fas unmöglich und zu riskant. Immerhin will ich nicht auf der Straße leben wenn die Bank mir mein Haus wegnimmt. Und dann noch mit Kind, nö viel zu riskant.


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Luxusgut und Statusobjekt Kinderwunsch?

12.11.2014 um 11:19
pokpok schrieb:Ich würde mal sagen, die Emanzipation der Frau ist mal voll nach Hinten losgegangen.
Oh Mann.

Aber klar, bei mir hast Du vollkommen recht damit: Ich will nämlich erst gar keine Kinder. Soweit ist es schon^^


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Luxusgut und Statusobjekt Kinderwunsch?

12.11.2014 um 11:27
@liaewen

Verstehe ich.

Wir haben weder geerbt, noch wurden wir von den Eltern auch nur ansatzweise unterstützt. Aber ich will nicht bestreiten, dass es für manche zu riskant ist.


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12.11.2014 um 12:05
@Emmeleia
Leider. Vor allem sind die Preise bei uns in der Stadt extrem hoch, wenn man mit anderen Bundesländern vergleicht. Da kannst ab 500k aufwärts überhaupt mal was ordentliches am Land bekommen, wo man wieder zwei Autos etc. braucht. Also alles nicht so einfach. Aber ich bewundere jeden, der wie du zb. nichts geerbt hat oder unterstützt wurde, und sich doch etwas gekauft hat oder dieses Risiko eingegangen ist :)


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12.11.2014 um 12:15
@liaewen
@Emmeleia

Ich war 20, meine Frau 19.
Wir zogen in eine Mietwohnung weil wir es ohne elterliche Unterstützung schaffen wollten.
Klar, Ratschläge für Erziehung usw. haben wir gerne angenommen, aber finanziell wollten wir es alleine schaffen.
Denn uns gab niemand ne Chance...verheiratet mit 20, kann nicht gut gehen usw....

Nach etwa 3 Jahren nahmen wir dann das Angebot meiner Eltern an in deren Haus die Oberwohnung zu nehmen.
Allerdings wollten wir einen großen Anbau mit separaten Eingang usw..
Gut, das haben wir dann auch geschafft.
Ab da ging es bei mir Karrieretechnisch immer höher.

So gesehen waren wir Spiesser:
Der Mann bringt die Kohle nach Hause, die Frau kümmert sich um die Kinder.
Vorteil:
2 wohlgeratene Kinder die nie mit dem Gesetz in Konflikt kamen und noch "Danke!" sagen können.
Ich glaube das ein Ansprechpartner und "Aufseher" für die Kinder da sein muss.
Kinder brauchen klare Linien.


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12.11.2014 um 12:24
@amsivarier
amsivarier schrieb:Der Mann bringt die Kohle nach Hause, die Frau kümmert sich um die Kinder.
Vorteil:
2 wohlgeratene Kinder die nie mit dem Gesetz in Konflikt kamen und noch "Danke!" sagen können.
Ich glaube das ein Ansprechpartner und "Aufseher" für die Kinder da sein muss.
Kinder brauchen klare Linien.
Du willst hier ja wohl jetzt nicht unterschwellig behaupten das es auf anderem Wege verunstaltete Erziehungen und Rotzblagen gibt ohne Chance auf benehmen?


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