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Alles bedeutungslos?

186 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Leben, Bedeutung

Alles bedeutungslos?

26.11.2016 um 16:59
Dogmatix schrieb:@sunshinelight bringt die Sachen halt oft gerne auf den Punkt. Oftmals auch gerne und viel. Sehr oft trifft er ja auch. Hab das schon oft gesehen.
Nun stellt sich die Frage, ist das jetzt von Bedeutung oder eher nicht? ;)

Die Frage hier ist ja, was ist wenn ich tot bin. Hat mein Wirken im Leben eine Bedeutung? Im EP geht es um einen Roman.
Zur Kern Aussage, des Protagonisten des Buches, hat nichts was wir tun Bedeutung. Am Ende sind wir sowieso Tot, erinnern tun sich im Endeffekt nicht viele.
Ich bleibe jetzt mal bei Allmy (ist ja auch so ein kleines Universum für sich), weil meine Fragen an oben genannten User darauf abzielten, aber leider keine vernünftige Antwort kam. Wie konnte ich auch darauf hoffen :palm:

Nehmen wir als Beispiel mal User X. User X gibt User Y einen Ratschlag, tröstet ihn, steht ihm bei in einer schweren Situation, womöglich entsteht daraus eine Freundschaft. Selbst wenn User X gestorben ist, bleibt er bei User Y in guter Erinnerung (falls Y nicht vorher stirbt) und hat für ihn eine bleibende Bedeutung. Womöglich erzählt User Y auch seinen Freunden oder seiner Familie von der positiven Erfahrung die er mit diesem Menschen gemacht hat und somit bleibt das positive Erbe erhalten, auch wenn User Y irgendwann tot ist.

User X könnte aber auch User Z mal beleidigt haben, einen schlechten Ratschlag gegeben oder anderweitig negativ im Gedächtnis bleiben. Dann passiert selbiges wie oben, nur umgekehrt. Dann bleibt man halt negativ in Erinnerung und hat dadurch seine Bedeutung gefunden.

Von daher sage ich, ja, natürlich hat mein Dasein eine Bedeutung und das Leben einen Sinn. Im Guten wie im Schlechten.


Und was das Ende des Universums angeht ... naja. Das sind zeitliche Dimensionen die mir hier grad nicht weiter helfen. Meine Vorstellungskraft schafft es schon nicht mit einer Unendlichkeit klar zu kommen.


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26.11.2016 um 18:55
sunshinelight schrieb: Es stimmt einfach, da gibt es nichts zu meckern.
Und das ist der Trugschluß. Es stimmt für dich, für jemand anderen muss es noch lange nicht stimmen und dennoch liegt dieser Jemand dann nicht falsch. Nicht bei einem Thema, das nur philosophisch betrachtet werden kann.

Sehr gute Beispiele, @Carietta .. Das Leben ist ein Perpetuum mobile, selbst wenn man nicht mehr aktiv daran mitwirkt.


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26.11.2016 um 19:49
Ich hatte mit der Bedeutungslosigkeit schon immer ein Problem, auch als Kind. Irgendwann enden auch die größten Bauwerke und Vorhaben wie Ozymandias und es gibt nur noch Ruinen der Vergangenheit und Bruchstücke aus denen man kaum noch was rauslesen kann. Ich denke das Gedicht, oder auch der Kohelet fassen das Problem gut zusammen.

Das ist wohl auch der Grund wieso Personen so mediensüchtig sind. In Games oder Serien sind Handlungen nie sinnlos. Wer gut ist gewinnt und lebt weiter und wenn er stirbt dann weil es einen Sinn hat und die ganze Geschichte in eine bestimmte Richtung lenkt; wenn in der Fiktion einer für einen Sterbenskranken einen Marathon gewinnt, dann überlebt der - in der Realität wäre das so dass der auch mit dem besten Vorhaben nicht den Marathon gewinnen würde und selbst wenn wäre der Kranke danach dennoch tot. In Fiktion ist halt alles poetisch und hat Sinn; in Games wird jede noch so kleine Handlung belohnt und man bekommt XP/Levelups oder Items, Ansehen bei den NPCs oder Mitstreitern usw. Wegen diesem Belohnungsprinzip machen Games süchtig. Aber in der Realität dauert Arbeit immer ewig bis man was damit erreicht, wenn überhaupt. Und selbst wenn juckt das dann andere nicht und verändern tut man damit auch nichts. An sich ist das alles etwas dieser Cosmic Horror über den Lovecraft immer nachfachte. Alles ist an sich Zufall und bedeutungslos und die Menschheit ist nur eine schwache Spezies die nur einen Bruchteil lang existiert, auch wenn ihr ihre Lebenszeit auf Erden lang vorkam.

Ich glaube dass das auch der Grund ist wieso viele eine Religion oder einen Glauben brauchen. Durch Religion oder selbst durch VTs wird man halt zu einem Protagonisten, der auf ein höheres Ziel hin arbeitet und sich bösen Mächten entgegenstellt.

Eine richtige Lösung oder Trost sehe ich da nicht wirklich; ich mache es immer so dass ich mich einfach ablenke, die Freizeit eben in Games u.Ä. auslebe oder tagträume.


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26.11.2016 um 19:56
@Kältezeit
Nee, du willst e nur nicht wahrhaben. ;)
Ist egal, deine Zeit währt auch nicht ewig. ;)

@Carietta
Wie du vielleicht weißt, hat nichts eine Bedeutung... Scheinst aber schwer dran zu kauen. ;)


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26.11.2016 um 19:59
@sunshinelight
sunshinelight schrieb:Nee, du willst e nur nicht wahrhaben. ;)
Ist egal, deine Zeit währt auch nicht ewig. ;)
Du, ich bin überhaupt nicht gläubig und mit Glauben hat das sowieso nur bedingt zu tun. Ich weiss, dass wenn ich weg bin, ich auch etwas hinterlassen habe und mein Leben nicht bedeutungslos war.

Das ist meine Wahrheit.

Zum Beispiel habe ich mich schon in Form von Genen reproduziert.


Wie gesagt, deine Wahrheit ist deine Wahrheit, die sei dir unbenommen. Aber versuch sie bloß nicht als Fakt darzustellen.


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26.11.2016 um 20:03
@Kältezeit
Wo habe ich Religion erwähnt :ask:

Aber probiere es ruhig weiter. ;)


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26.11.2016 um 20:07
@sunshinelight
Nirgends, das war ein Gedankengang meinerseits. Philosophie ist auch nur der Glaube an irgendwas.

Und sie beinhaltet so viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt, die über eine gewisse Thematik diskutieren. Deswegen helfen hier rationale Ansätze reichlich wenig, Objektivität hat in philosophischen Diskussionen nix zu suchen.


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26.11.2016 um 20:48
@Kältezeit
Du vergisst, dass hier keine Philosophie am Werke ist. Nur weiter. ;) Bitte fahre fort.


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27.11.2016 um 07:49
@sunshinelight
Das ist ein höchst philosophisches Thema. Wenn du das nicht siehst, dann ist eine weiterführende Diskussion mit dir verschwendete Liebesmüh. ;)


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27.11.2016 um 11:00
@Kältezeit
Tja, dann... ;)


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27.11.2016 um 11:20
Waren die Leben unserer Vorfahren bedeutungslos? Nein, denn nur durch sie sind wir hier und so sind auch unsere Leben voller Bedeutung. Wir erschaffen die nächsten Generationen, wir hinterlassen ihnen das was wir aus der Welt gemacht haben. Jeder Schritt bedeutet Veränderung.


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Qualia
ehemaliges Mitglied

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27.11.2016 um 18:08
Es ist eine Frage der Perspektive. Ich kann den Gedanken der Sinnlosigkeit nachvollziehen, wenn ich mich vergegenständliche, und das geschieht, wenn ich mich in Relation zu bspw. Raum und Zeit setze:
"Ich bin doch nur ein tropfen im unendlichen mehr der Zeit",
"ich bin doch nur dieses kleine Wesen, auf diesem zufällig entstandenen und im richtigen Abstand zur Sonne stehenden Planeten".
D.h. sobald wir uns in einem größeren Zusammenhang betrachten, entsteht das Gefühl der Sinnlosigkeit, des Nihilismus.
Es gibt keinen allgemeingültigen Sinn. Jeder kann selbst entscheiden, welchen Dingen er Sinn zuspricht. Viele machen aber den Fehler einen Sinn in Dinge und Tatsachen zu vermuten z.B. die Existenz des Menschen im allgemeinen. Das ist ein zu unbegründeter Verdacht.


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27.11.2016 um 18:42
Der Mensch ist die großartigste Schöpfung wie kann es bedeutungslos sein, Alles ist für uns gemacht auf der Welt, alles ist für uns dienstbar gemacht.


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asimafia
ehemaliges Mitglied

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27.11.2016 um 18:51
Jo alles ist bedeutungslos aber ich hab trotzdem meinen Spaß. SO WHO CARES


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27.11.2016 um 18:56
Ich kann keinen Sinn sehen. Mir fällt es schwer, eine andere Perspektive einzunehmen, als eine Kosmische, die alles zusammenfasst.
Für mich sind Wir nur eine weitere Spezies einer langen Liste von anderen, auf einen kleinen Planeten irgendwo im unendlichen Nichts, denen nur ein einzelnes Sandkorn an Lebenszeit in einer überdimensionalen Sanduhr vergönnt ist. Die kosmische Relevanz ist beinahe null. Ob das Universum ewig existiert oder nicht. Wobei wir für den Fall, dass es nicht ewig existiert, eine gewisse Sonderrolle einnehmen. Je länger es existiert, desto kleiner werden wir in dessen Anbetracht.


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27.11.2016 um 19:13
asimafia schrieb:Jo alles ist bedeutungslos aber ich hab trotzdem meinen Spaß. SO WHO CARES
Jo, einer der weiß, wie es geht. :Y:


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Dogmatix
ehemaliges Mitglied

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28.11.2016 um 18:07
@sunshinelight

Aber Spaß und Spaß haben, das kann doch auch ne Bedeutung haben, oder nicht? Was meinst du? Oder fängt der Spaß erst so richtig an, wenn die Bedeutung weg ist und irgendwo n freundliches Exil bekommen hat? Und hab das auch schon bemerkt, in der Philosophie-Rubrik, da iss fast niemand, irgendwie tote Hose da ;-)


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28.11.2016 um 18:14
@Dogmatix
Natürlich kann Spaß haben eine Bedeutung haben. Für dich in deinem Leben so unglaublich viele Sachen.

Ich denke nur grade etwas größer.
Was alles danach ist.
Wenn alles nicht mehr da ist.
:)
Wenn alles weg ist, ist es die Bedeutung auch.
Leute, die mir damals mal wichtig waren, hatten damals ne Bedeutung, heute nicht mehr.

Jetzt geht es um die Existenz, die solange von Bedeutung ist, bis die Existenz nicht mehr existent ist. Wenn nichts mehr existiert, gibt es auch keine Bedeutung.


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Dogmatix
ehemaliges Mitglied

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28.11.2016 um 18:20
@sunshinelight
ach so, ok, jetzt hab ich das verstanden. Na da hoffe ich, dass du nicht immer nur im großen denkst, das kann nämlich auch belastend werden. Und man kann ja auch so spaß haben, dass die Mitmenschen auch was davon haben, das kann auch ne Bedeutung haben. Ich interesse mich ja manchmal auch dafür, was die großen Philosophen sonst noch so getrieben haben, wenn sie nicht im großen philosophierten, das kann auch interessant und bedeutungsvoll sein ;-) aba gut, hab jetzt verstanden, wie dus gemeint hast. Und bringst die Sachen schon oft gut auf den Punkt :-)


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28.11.2016 um 19:08
Wir leben für den Moment!

Natürlich wird es wenn das Leben vorbei ist keine bleibenden Einschnitte in der Gesamtgesellschaft geben. Aber man sollte für den Moment leben und für die menschen die einem am Herzen liegen. Und denen, denen du am Herzen liegst wirst du in Erinnerung bleiben. Denk nicht so viel über den sinn des Lebens nach das kann gefährlich werden.

LG :)


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