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Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

17.07.2015 um 23:15
@crusi

Finde ich nicht. Ich konnte auch Nachts zur jeder Uhrzeit überall hin.
Spontan in die Disco nach Frankfurt, nach Paris zum Kaffee trinken oder zum vögeln in den Feldweg :D


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Heijopei
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17.07.2015 um 23:20
@crusi
Das erste Auto bedeutete Freiheit.


Das wird doch gewaltig überschätzt.
Heute mag das so sein , weil die wertschätzung für matirelle Dinge total am Arsch ist.


Zu meiner Zeit hat man auf sowas hingespart , und konnte sich zurecht was einbileden.

Heute gibts doch nur noch Plinsen die alles nachgeschmissen bekommen, und wehe es passt nicht ...

Dann sind die verkomnmenen Eltern schuld denen iher verwöhntes Balg über den Kopf wächst.


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17.07.2015 um 23:41
@crusi

ich lebe auf dem dorf ohne Auto komme ich nicht zur Arbeit. bus fährt nicht und kostet verdammt viel 10 mal busfahren = einmal volltanken
ausserdem liebe ich alte autos es ist bei mir ein teil des Lebens :merle:


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18.07.2015 um 00:04
Ich bin 30 und habe keinen Führerschein, lebe nun in einer grösseren Stadt und komme eig immer von A nach B. Die Busse fahren eigentlich bis Nachts um 1 und dann ab 4.30 Uhr wieder. Am Wochenende durchgehend durch.

Habe vorher Ländlicher gewohnt, da war es schwieriger da der Bus nur einmal die Stunde fuhr, aber auch das war machbar.

Ich hab zu meinem 18ten mit dem Führerschein angefangen, doch es kam dann was dazwischen (kein Geldmangel) wo rüber ich ehrlich gesagt auch froh bin. Denn ich hab festgestellt das Auto fahren selber nicht mein Ding ist. Mit fahren ist in Ordnung, seid dem Unfall im letzten Jahr fahre ich nun auch nicht mehr so gerne mit, aber es ist in Ordnung. Immerhin muss ich ja iwie von A nach B kommen. ;)


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18.07.2015 um 00:36
Ich bin jetzt seit ca. 4 Jahren ohne Auto und nutze überwiegend öffentliche Verkehrsmittel. Da der öffentliche Nahverkehr hier gut ausgebaut ist, ist das auch völlig problemlos. Die anfallenden Kosten stehen in keinem Verhältnis zu einem eigenen Pkw. Bei meinem weiteren Arbeitsweg hatte ich monatliche Kosten von ca. 85 €, jetzt bin ich näher an meinen Arbeitsort gezogen und habe nur noch knapp 30 €.
Das geht aber nur in der Stadt.

Ich habe mal eine Zeit in Mecklenburg-Vorpommern gelebt, in einem kleinen Kaff, da gab es sowas wie öffentliche Verkehrsmittel praktisch nicht. Da ist vielleicht 3x täglich ein Bus gefahren, das wars. Außer einem kleinen "Tante-Emma-Laden" keine Möglichkeit einzukaufen.
Ohne Auto - nichts zu wollen.
Einzig mögliche Alternative wären evtl. Fahrgemeinschaften gewesen. Car-sharing kann man dort vergessen, die Möglichkeit gibt es schlicht nicht. Die lassen ja selbst in manchen Großstädten noch zu wünschen übrig.

Nachdem ich wieder in der Stadt war, habe ich mal durchgerechnet, was mich mein Auto so kostet und überlegt, wie ich es denn so nutze. Letztlich hat sich herausgestellt, dass die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen und selbst wenn ich z. B. die Fahrt zu weiter entfernt wohnenden Freunden und Verwandten nicht mit dem Zug antreten möchte, mich ein Mietwagen für ein Wochenende im Verhältnis zur sonstigen Nutzung günstiger kommt.

Zur Führerschein-Finanzierung: Die Anmeldung und die ersten 3 Stunden habe ich von meiner Schwester geschenkt bekommen, den Rest selbst finanziert. Mein erstes Auto war ein oller Opel Corsa für 500 € (ein "Winterauto" meines Schwagers)

Zur Frage, der Berücksichtigung von Pkw-Kosten bei ALG-Empfängern: Finde ich sehr schwierig, weil Anspruch und Leistung auseinanderfallen. Es wird zwar ein Höchstmaß an Flexibilität von Leistungsempfängern erwartet, jedoch keine Mittel zur Verfügung gestellt, um diese Flexibilität zu gewährleisten. Selbst wenn es bei ALG-I noch gelingt die laufenden Kosten für einen Pkw zu decken, spätestens bei ALG-II hat sich das erledigt.
Mir ist leuchtet zwar vom Grundsatz her ein, dass diese Leistungen nicht zur Sicherung etwaig überflüssiger, im Sinne von nicht lebensnotwendiger, Dinge dienen soll. Für mich steht das aber schon im Widerspruch zur geforderten Flexibilität hinsichtlich neuer Arbeitsorte. Das funktioniert bei kurzer Arbeitslosigkeit, spätestens beim ALG-II-Bezug ist die Finanzierung eines Pkws nicht mehr machbar, damit auch die Flexibilität bei der Auswahl der Arbeitsorte eingeschränkt.


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18.07.2015 um 01:19
Ich habe zwar ein Faible für schöne Autos, besitze aber kein eigenes. Ein wirklich gutes kann ich mir als Student sowieso nicht leisten und eine alte Klapperkiste möchte ich auch nicht fahren... ;)
Also fahre ich hauptsächlich Fahrrad, in der Stadt funktioniert das wunderbar, ich bin meistens sogar schneller als mit dem Auto, da man wesentlich seltener an Ampeln/im Stau steht und auch schneller einen "Parkplatz" findet... Auch Einkäufe für einen Ein-Personen-Haushalt lassen sich locker zu Fuß oder mit dem Rad erledigen.
Zusätzlich habe ich ein Semesterticket, das ist ganz praktisch wenn's mal regnet und spart mir auch anteilig ein paar Euro, wenn ich nach hause oder zu meiner Freundin fahre - ob es sich wirklich rechnet habe ich aber auch länger nicht mehr überprüft, auf den Monat gerechnet ist es jedoch lächerlich billig und bringt in der Stadt durchaus auch etwas Spontanität in Sachen Mobilität, sodass ich es nicht missen möchte.

Ursprünglich stamme ich vom Land und kann sagen, dass es dort ohne Auto eigentlich kaum geht. Ich empfand es zwar nicht als schlimm, mit dem Fahrrad 10 km zur Schule zu fahren und würde das auch der berufstätigen Bevölkerung locker zumuten, allerdings kann ich es verstehen, wenn Familien für größere Einkäufe auf Autos angewiesen sind. Zudem sind die Busverbindungen auf dem Land meistens derart schlecht, dass z.B. Schichtarbeiter in der Regel auch auf's Auto angewiesen sind. Und berücksichtigt man dann noch die Tatsache, dass der Durchschnittsdeutsche eher faul ist und keine 30 Minuten auf den Bus warten möchte, ist klar, dass auf dem Dorf quasi jeder ein Auto besitzt. ;)

Ich plane zukünftig in der Stadt zu arbeiten, in der ich dann auch wohnen werde. Ein Auto bräuchte ich also höchstwahrscheinlich keines. Ich kann mir aber vorstellen, mir doch eines zu kaufen. Nicht unbedingt, um zur Arbeit zu kommen, für größere Einkäufe oder etwas weiter entfernte Besuche ist es allerdings um einiges praktischer. Außerdem macht mir Autofahren Spaß. ^^


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18.07.2015 um 03:22
Bin 26 und habe auch kein Auto (wohne in einer Stadt in NRW mit etwas über 250.000 Einwohnern). So richtig brauch ich kein Auto. Sicher, in manchen Situationen wäre es wesentlich komfortabler, ein Auto zu besitzen, aber diese Situationen sind selten und wenn man das Preis-/Leistungsverhältnis bedenkt, ist ein Auto es letzlich für mich nicht wert. Anschaffung und Unterhalt sind mir persönlich einfach zu teuer...


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KillingTime
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18.07.2015 um 09:33
"Ein Leben ohne Auto ist möglich, aber sinnlos."

(frei nach Loriot)


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aero
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18.07.2015 um 09:39
Bis 1998 hatte ich auch pkw. Ich mußte ihn dann aufgrund einer damaligen umschulung abgeben. Und seitdem habe ich auch keinen pkw mehr gehabt.
Wenn ich jetzt einen hätte bräuchte ich ihn genau genommen vllt. ein oder zweimal pro jahr, wenn überhaupt.
Ansonsten würde er nur rumstehen und geld kosten.


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ivybridge
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18.07.2015 um 10:33
Ich habe mein Auto im Dezember 2001, nach acht jahren PKW Besitz, abgeschafft.

Das erste Jahr war schwierig, sich wieder an die ÖPNV zu gewöhnen. Jetzt geht es. In den 13,5 Jahren brauchte ich tatsächlich selten ein Auto.

Wenn ich mal einen Größeren Einkauf habe, der 1 - 2 mal im Jahr vorkommt, habe die rund 10 Euro für die Taxifahrt über. So billig ist kein Auto.

@crusi
crusi schrieb:Was den Kostenfaktor anbelangt muss man aber auch berechnen, dass eine Monatskarte für bspw. Bus oder Bahn schon mal gern seine 300€/Person und mehr kosten kann. Je nachdem, in welche Bezirke man gelangen muss.
Wie Groß soll die Stadt denn sein bzw. wie weit entfernt? ;)

Bei mir kostet eine Monatsmarke 101,60 Euro.


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18.07.2015 um 10:38
Ich besitze kein Auto. Im täglichen Leben stört es mich nicht, ich wohne zentral und kann alles im Ort zu fuss und mit Rad gut erreichen. Ist nur bei schlechtem Wetter blöd...

Aus dem Ort kommen ist da schon schwieriger. Busse fahren nur zu Schulzeiten und sind immer voll mit Schülern, die Bahn fährt nur jede Stunde.


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Perlentanz
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18.07.2015 um 13:46
Der liebe Herr hat mir Füße geschenkt um zu laufen ;) der Mensch hat das Rad und den Zug erfunden.
einkaufen kann man mit Hilfe eines Trolleys oder Fahrradanhänger auch für mehrere Tage.
Mich nervt diese ständige überflüssige stinkende Lärmbelästigung der Autos und LKWs. der Gestank kaum auszuhalten. Die Abgase sind auch gesundheitsschädlich.


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vito01
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18.07.2015 um 14:00
Ich liebe Autofahren, ohne kann ich mir ein Leben nicht vorstellen. Ich fahre oft auch einfach nur so durch die Gegend, ich geniesse das irgendwie sehr. Es gibt mir ein Gefühl von Freiheit.

Leider hab ich grad keins, was mich echt richtig fertig macht, bald kann ich mir aber wieder eins kaufen wenn alles gut läuft. :-)


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Heijopei
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18.07.2015 um 14:19
@vito01
vito01 schrieb:Ich liebe Autofahren, ohne kann ich mir ein Leben nicht vorstellen. Ich fahre oft auch einfach nur so durch die Gegend, ich geniesse das irgendwie sehr. Es gibt mir ein Gefühl von Freiheit.
Sehe ich ähnlich , darum hebe ich diese Zitat nochmal hervor :D


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KillingTime
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18.07.2015 um 18:05
vito01 schrieb:Ich fahre oft auch einfach nur so durch die Gegend, ich geniesse das irgendwie sehr.
Ja, ich auch. Ich fahre manchmal stundenlang in der Gegend herum, einfach nur zum Spaß. Landstraßen, Orte eher weniger.


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18.07.2015 um 22:57
@crusi
Habe auch schon knapp 3 Jahre kein Auto mehr. Mobil bleibe ich mit dem Motorrad. Perfekt fürs Dorfleben gemacht. Die schönsten Strecken im Schwarzwald direkt vor der Haustüre. Auto Fahren ist schon lange kein Genuss mehr für mich.


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Lupo1954
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19.07.2015 um 00:01
Ich habe den Führerschein erst mit 35 gemacht, als meine Kinder zu schwer wurden, um sie beide auf dem Fahrrad mitzunehmen. Wenn man 20 oder 30 ist, braucht man ein Auto nicht unbedingt, weil man alle Orte in 30 Kilometer Umkreis mit dem Fahrrad erreichen kann.
Meine Fahrradurlaube bis nach Ungarn und Italien waren die besten Urlaube meines Lebens.
Anders sieht die Sache aus, wenn man älter wird. Mit über 60 ist man einfach nicht mehr so leistungsfähig und 10 Kilometer schlauchen mehr als die 30 vor 40 Jahren.
Da ist man doch froh, wenn man ein Auto hat.
Im Moment denke ich über ein Pedalec nach.


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19.07.2015 um 06:58
Habe dieses Jahr meinen Führershein und Auto gerkiegt und muss sagen, dass das Leben dadurch wesentlich leichter und angenehmer geworden ist.
Meine Freundin und ich wohnen in einem 6000 Einwohner Dorf. Die Anbindung in die meisten Nachbarstädte ist miserabel und man muss teilweise schon 2std. fahren um mit öffentliche Verkerhsmittel die nächste Stadt in 12km entfernung zu erreichen (umsteigen usw.)
Dazu ist mir aufgefallen, dass ich keinerlei Krankheitssymptome mehr habe seit dem Auto.
Bisher war es so, dass ich nach jeder Busfahrt ne kleine Erkältung oder so hatte.

Ich würde nichtmehr auf das Auto verzichten wollen, auch wenn mir Bus/Bahnfahrten grundsätzlich spaß machen.


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19.07.2015 um 08:33
Unser Auto ist momentan abgemeldet, weil weder mein Mann noch ich gesundheitlich in der Lage sind zu fahren.
Nun ja, es geht. Nicht gut, aber es geht. Mir wäre es lieber, wenn zumindest ich wieder fahren könnte, da es für meinen Mann oftmals mehr als anstrengend ist, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren zu müssen.
Einkaufen muss man halt planen.

Wenn man gesund und fit ist, ist ein Auto in einer Stadt wohl eher zweitrangig. Da geht es auch mal ohne. Auf dem Land wohl eher nicht. Aber sobald einer in der Familie krank ist, dann wird es ohne Auto schwer, finde ich.


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Draiiipunkt0
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19.07.2015 um 08:44
Ich nutze das Auto nur einmal die Woche zum einkaufen, ansonsten wirds vermietet.


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