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Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

629 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leben, Auto, Kosten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

04.08.2021 um 01:54
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich weiß aber noch, dass man mir als Kind immer Matchbox-Autos geschenkt hat (kennt Ihr die noch?), weil man dachte, dass mich das begeistern würde.
War bei mir ähnlich, wirkliche Begeisterung war nie da. Witzigerweise sieht das bei Elektromobilität ganz anders aus, da habe ich irgendwo dann doch diese emotionale Verbindung zum Thema wie früher bei Verbrenner/PKW. Als mir vor ein paar Jahren jemand ein Tesla Model S-Hotwheels-Auto geschenkt hat, fand ich das trotz meines Alters sogar cool und das Ding steht bei mir nach wie vor auf dem Schreibtisch. :D

Keine Ahnung, woher diese Affinität zur E-Mobilität kommt. Wegen Umweltschutz ist das nicht mal (da hilft letztlich nur: Verzicht - kein Fahrzeug mit externer Energiezufuhr benutzen), sonder vermutlich wegen der Technik: Sci-Fi-Sound, direkte Beschleunigung, kein Brummen/vibrieren, kein Schalten, keine Abgase vor Ort... und das gilt nicht nur für PKW, sondern für so ziemlich alles mit Elektroantrieb, E-Scooter, E-Auto, Eisenbahnen, Pedelecs/E-Bikes...


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Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

04.08.2021 um 04:13
So'n Diesel mit 1000km Reichweite hat schon was, fährste alle 3 Wochen zum Tanken und bist in 3 Minuten wieder weg für die nächsten 3 Wochen.

Im Leben könnte ich mir kein Auto vorstellen zu fahren, wo man alle 300km eine rote Akkuanzeige sieht und dann noch ne halbe Stunde wartet bevor ich weitere 300 darf.

Selbst der Benzin Fiesta meiner Frau schafft 700km und ist in 2 Minuten wieder voll.
Unsere nächste Ladesäule wäre auch nur 20km weit weg... so nicht!

Gibt es denn Pläne für Wohnblocks mit knapp 100 Wohnungen, wie man das Laden für jeden zeitgemäß (so wie er will, nicht wie er muss!) realisieren will?
Wenn ich nur an ein fünftel denke, müssten dort 20 Ladestationen stehen... Viele bei uns fahren aber 2 Autos wegen der Arbeit...


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04.08.2021 um 04:30
Zitat von Luke.SkywodkaLuke.Skywodka schrieb:Gibt es denn Pläne für Wohnblocks mit knapp 100 Wohnungen, wie man das Laden für jeden zeitgemäß (so wie er will, nicht wie er muss!) realisieren will?
Man bedenke das auch Stromnetzbetreiber entscheiden wann Strom aus der privaten Wallbox kommt zu Spitzenzeiten dann wohl nicht. Das heißt das nicht Du entscheidest wann Du auflädst sondern abwarten musst wann Dir Strom zugeteilt wird.

Das ist für mich schon das KO Kriterium, Hybrid vorstellbar, reines E Fahrzeug zur jetzigen Zeit nie.


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04.08.2021 um 04:48
Zitat von Luke.SkywodkaLuke.Skywodka schrieb:So'n Diesel mit 1000km Reichweite hat schon was [...] [...]
Dass E-Autos nicht der Weg zum Erfolg sind, sollte klar sein. Aus verschiedenen Gründen, die aber nichts an meinem Spaß an der Antriebsform ändern. Am Ende hilft so oder so lediglich eine erhebliche Veränderung der Mobilitätsgewohnheiten, das Klima zu schützen.

Weiß allerdings nicht, warum allein bei Erwähnung eines Elektroautos schon direkt die Belobigung des Verbrenners folgen muss. ;)


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04.08.2021 um 04:54
Zitat von koef3koef3 schrieb:Aus verschiedenen Gründen, die aber nichts an meinem Spaß an der Antriebsform ändern.
Zu fahren macht wirklich Spaß, der Tesla ist ein richtig tolles Auto, die Praxistauglichkeit ist eben noch nicht gegeben. Da sollte noch ein wenig an der Akkutechnik geforscht werden.


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04.08.2021 um 05:01
Zitat von Johannes620Johannes620 schrieb:Da sollte noch ein wenig an der Akkutechnik geforscht werden.
Da bin ich Realist - da wird sich erstmal nichts weiter tun, jedenfalls was die Energiedichte und damit Reichweite betrifft... momentan werden Natrium-Ionen-Akkus in die Serienfertigung gebracht, aber einen Gewinn an Energiedichte stellen die bei bestem Willen nicht dar, eher stehen Haltbarkeit und Ladezeit im Vordergrund.

Ich denke, dass sich E-Mobilität in der Masse zukünftig eher im kleinen Maßstab (E-Motorräder, Motorroller, E-Scooter, E-Bikes) abspielen wird, da dort der Energieverbrauch und die Effizienz einfach erheblich höher sind und die Akkuproblematik da kaum eine Rolle spielt. Und das schöne - auch das macht eine Menge Spaß :)

Und da wären wir wieder beim Thread-Thema, das macht einem den Verzicht auf den PKW - wenn man sich darauf einlassen kann - doch erheblich angenehmer und ermöglicht mit ÖPNV wieder weitere Möglichkeiten. :)


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Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

04.08.2021 um 05:13
Zitat von koef3koef3 schrieb:Und das schöne - auch das macht eine Menge Spaß :)
Das sehe ich auch so.

Der Verbrenner sollte auch nicht verteufelt werden, sondern die Menschen sollten ihn eigenverantwortlich möglichst selten nutzen.

Wenn ich die Kaufprämien etc. Sehe. Warum bitte sollte ich meinen 3 Jahre alten Verbrenner gegen ein E-Auto tauschen wenn er noch locker 17 Jahre hält. Das ist Ressourcen Verschwendung pur


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04.08.2021 um 09:14
Zitat von koef3koef3 schrieb:(da hilft letztlich nur: Verzicht - kein Fahrzeug mit externer Energiezufuhr benutzen)
Laut deiner Definition ist jedes Fahrzeug, inkl. Fahrrad und Segelboot tabu😉


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Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

25.08.2021 um 13:01
Ich bewundere jeden, der ohne Auto zurecht kommt.

Für mich ist ein Leben ohne Auto undenkbar!

Vor ein paar Tagen musste ich etwas besorgen, was man (stationär) nur in einem Einkaufszentrum bekommt. Als ich von daheim zur Garagen gehen wollte, sah ich auf die Uhr und stellte fest, dass der Bus, welcher direkt in das von mir gewünschte Einkaufszentrum fährt, in zwei Minuten kommt.

Ich weiß nicht warum, aber ich dachte: "renn schnell zur Haltestelle, dann geht sich das aus"

Die Haltestelle ist 50 Meter von meiner Wohnung entfernt und ich habe eine Öffi-Jahreskarte, weil sie von meinem Konzern bezahlt wird.

Ich traf zeitgleich mit dem Bus bei der Haltestelle ein, die Hinfahrt ging recht zügig, aber als ich mit voller Einkaufstasche zur entgegengesetzten Haltestelle laufen musste, welche weiter weg ist, als die Ankunftshaltestelle, bereute ich schon meine Entscheidung.

Der Bus fährt im 15 Minuten Takt, somit hätte ich 10 Minuten warten müssen, bis er laut Fahrplan kommen sollte - er kam nach 12 Minuten. Das wäre nicht so schlimm gewesen, aber er war ziemlich voll.
Da es leider Corona immer noch gibt, versuche ich Abstand zu anderen Menschen zu halten. Es war schwer, im Bus einen Stehplatz zu bekommen, der sich nicht direkt neben einem anderen Fahrgast befand - freie Sitzplätz hätte es nur neben einer anderen Person gegeben.

Mit Einkaufstasche und Handtasche im vollen Bus stehen, war nicht angenehm - zeitaufwendig war das ganze auch noch.

In nächster Zeit muss ich zum Glück in kein Einkaufszentrum, aber wenn es wieder einmal sein muss, werde ich (so wie immer) mit dem Auto fahren.

Wie geschrieben, bewundere ich alle, die ohne Auto auskommen. Mir würde ein autoloses Leben die Freude an Unternehmungen, Ausflügen und Besorgungen nehmen.


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25.08.2021 um 13:22
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Wie geschrieben, bewundere ich alle, die ohne Auto auskommen. Mir würde ein autoloses Leben die Freude an Unternehmungen, Ausflügen und Besorgungen nehmen.
Ich habe ebenfalls große Freude an Unternehmungen und Ausflügen. Fast alle unternehme ich ohne Auto. Da ich das mein Leben lang gewohnt bin, stört es mich überhaupt nicht, und es ist für mich sogar angenehm, da ich mich nicht aufs Fahren konzentrieren muss (was ich sowieso nicht gern mache). Einen Teil der Ausflüge mache ich auch gemeinsam mit Bekannten, und da fahren mir manchmal mit deren Autos, was für mich okay ist. Hauptsache, ich muss nicht selbst fahren.


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25.08.2021 um 13:43
Ich bin seit Jahrzehnten ohne Auto, kann mich an mein letztes kaum noch erinnern.
In der näheren Umgebung mache ich alles per Bus oder U-Bahn (wohne 5 Minuten von einer U-Bahnstation).
Was weiter weg ist, erreiche ich per Bahn-Nahverkehr.
Zum Einkauf gehe ich oft in mein Vorortstädtchen zu Fuß, auch der Garten wird in 20 Minuten Fußmarsch erreicht.
Ein Auto vermisse ich nicht.


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25.08.2021 um 13:49
Zitat von martenotmartenot schrieb:Einen Teil der Ausflüge mache ich auch gemeinsam mit Bekannten, und da fahren mir manchmal mit deren Autos, was für mich okay ist. Hauptsache, ich muss nicht selbst fahren.
Hier lese ich heraus, dass selbst fahren "Stress" für Dich ist. In diesem Fall verstehe ich, dass Du lieber mit den Öffis fährst.

Wie machst Du es, wenn Du größere Einkäufe erledigen musst?
Bestellst Du alles online, lässt Du Dich von Bekannten chauffieren oder gönnst Du Dir in diesem Fall ein Taxi?

Ich habe noch eine Frage an Dich:

was ist Dir lieber? Der selbe Ausflug, das selbe Ziel. Bereitet Dir dieser Ausflug mehr Freude, wenn Du mit den Öffis hinfährst oder wenn Dich Freunde/Bekannte mit dem Auto daheim abholen und Du nur Mitfahrer sein musst.
Dass Du beides total gleich empfindest, kann ich mir nicht vorstellen.


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25.08.2021 um 14:02
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Wie machst Du es, wenn Du größere Einkäufe erledigen musst?
Meistens habe ich kein Bedürfnis für größere Einkäufe, da ich viele Geschäfte in fußläufiger Entfernung habe. Mit einem großen Rucksack und einer Tasche komme ich fast immer aus. Ggf. wäre ein Lastenfahrrad eine Option.

Große Geräte etc. würde ich mir liefern lassen.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:was ist Dir lieber? Der selbe Ausflug, das selbe Ziel. Bereitet Dir dieser Ausflug mehr Freude, wenn Du mit den Öffis hinfährst oder wenn Dich Freunde/Bekannte mit dem Auto daheim abholen und Du nur Mitfahrer sein musst.
Sofern das Ausflugsziel mit öffentlichen Verkehrsmitteln ohne unzumutbar weite Fußmärsche zu erreichen ist, ziehe ich normalerweise die Öffis vor, weil es mir ehrlich gesagt Spaß macht, mit der Bahn zu fahren. Ich bin bahn-affin und interessiert am Schienenverkehr. Busse sind auch okay, lösen aber weniger großes Interesse aus.

Es ist auch schon vorgekommen, dass ich mich mit mehreren Leuten zu einer Wanderung in den Bergen verabredet habe, und obwohl die anderen Leute mit Autos hingefahren sind, habe ich die Öffis gewählt, und wir haben uns erst am Ziel getroffen.


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25.08.2021 um 14:21
Ich bin voll berufstätig, die Arbeitsstelle etwa 16 km weg. Anreise per Öffi etwa 55 Minuten mit umsteigen am Hbf, per Fahrrad etwa 45 min und per PKW ca. 20 min. Ich spare durch die Nutzung des PKW also jeden Arbeitstag eine Stunde bzw. 50 min ein, die ich für mich nutzen kann, ganz gleich ob für Sport, zum Chillen oder was auch immer mit Freude macht.
Für mich bedeutet das Auto ganz klar ein mehr an Lebensqualität die ich nicht missen möchte.


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25.08.2021 um 14:24
Zitat von martenotmartenot schrieb:Meistens habe ich kein Bedürfnis für größere Einkäufe
Bedürfnis habe ich danach auch keines, aber für meine Großfamilie muss ich ständig viel besorgen.
Zitat von martenotmartenot schrieb:weil es mir ehrlich gesagt Spaß macht, mit der Bahn zu fahren.
dann gibt Dir bahnfahren wahrscheinlich genau das, was mir fliegen mit dem Flugzeug gibt - das kann ich gut verstehen und nachvollziehen.

Eines macht auch mir in den Öffis Spaß: ich beobachte gerne die Leute. Das meine ich jetzt weder abwertend oder voyeuristisch. Ich schaue, wie sich Menschen bewegen, was sie tun und dann stelle ich mir zu jedem eine "Geschichte" vor, wie er/sie lebt,.....

Mir ist der private PKW am liebsten. Ich warte schon hart darauf, dass alle Autos klimaneutral hergestellt werden und fahren, dann kann ich meine Leidenschaft für Autos endlich ohne schlechten Gewissen genießen 💘


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25.08.2021 um 14:28
Ich besitze beides Auto und Motorrad . Auto eher praktischen Gründen (Familie,großer Einkauf, in den Urlaub fahren ) und das Motorrad einfach nur um Spaß zu haben.
Mit öfftl. Verkehrsmitteln brauche ich zur Arbeit und Kita ca. 40min . Mit dem Auto höchstens 15 min und wenn ich alleine mit dem Motorrad fahre dann 10min. Es ist bequemer als mit den Öffis und man hat auch seine Ruhe.

Wenn ich mal zu Freunden Wochenende unterwegs bin abends und was trinke dann natürlich Öffis.

Zusätzlich entspannt mich Autofahren und auch Motorradfahren. Beim Motorrad wenn ich 400km fahre, bin ich danach total platt , was auch ein schöner Nebeneffekt ist.


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25.08.2021 um 14:28
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Mir ist der private PKW am liebsten.
Andere Faktoren, die mich am Autofahren stören: letztlich nervt mich das ganze Gewusel auf den Straßen, die vielen riskanten Situationen, die vielen LKWs, das Gedrängel, und so weiter. Sobald ich in ein Auto steige und auf eine einigermaßen befahrene Straße gelange, fühle ich mich unangenehm gestresst und genervt. Das löst bei mir starkes Unwohlsein aus und strengt mich stark an.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Für mich bedeutet das Auto ganz klar ein mehr an Lebensqualität die ich nicht missen möchte.
Bei mir ist es insofern anders, als sich für mich das Bahnfahren in der Regel schon wie Freizeit anfühlt. Ich kann meinen Gedanken nachhängen, vor mich hinträumen, ein Buch lesen, muss mich nicht auf den Verkehr konzentrieren. Wenn die Bahn nicht total überfüllt ist, ist die Fahrt in der Bahn eigentlich schon eine Art "chillen" für mich. Deswegen spielt der Zeitfaktor für mich nur eine zweitrangige Rolle, da jede Minute in einem Auto stressig und belastend ist (und somit eine Minute zu viel).


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25.08.2021 um 15:07
Zitat von martenotmartenot schrieb:Bei mir ist es insofern anders, als sich für mich das Bahnfahren in der Regel schon wie Freizeit anfühlt. Ich kann meinen Gedanken nachhängen, vor mich hinträumen, ein Buch lesen, muss mich nicht auf den Verkehr konzentrieren.
Das kann ich voll und ganz nachvollziehen. Es sit etwas eine Lebenseinstellung. Wichtig ist einfach, dass man nicht alles so ernst nimmt. Es kann mal passieren, dass man den Anschluss verpasst, der nächste Bahn/Bus kommt bestimmt (es sei denn es ist Streik).

Schön wäre es, wenn die Bahn wieder etwas mehr für die Wartebereiche tuen würde, an Verkehrsknoten, gibt es da nur für die besser Betuchten vernünftiige Wartebereiche.

Auch wenn man vielleicht mit dem Auto schneller ans Ziel kommt, wenn man sich nicht über jede kleine Verspätung ärgert, dann ist das Bahnfahren deutlich erholsamer. Die Bahn hat eben ein Handycap, sie fährt nach Plan und es gibt leider Leute, welche sich tierisch aufregen, wenn sie mal später kommt. Vergessen wird dabei dann, dass man auch mit einem Auto mal im Stau steckt, aber das nimmt man eher in Kauf, weil man dort nicht nach einem gedruckten Fahrplan fährt.


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25.08.2021 um 15:17
Zitat von LentoLento schrieb:Es sit etwas eine Lebenseinstellung.
Ich denke, es gibt da einfach unterschiedliche Menschentypen, den autoaffinen Typ und den autophoben bzw. öffiaffinen Typ. Man fühlt sich in unterschiedlichen Verkehrsmitteln wohler und präferiert eher die eine oder die andere Art des Unterwegsseins.

Konkrete rationale Faktoren wie Zeitaufwand, Fahrzeiten, Kosten etc. spielen oft gar nicht die Hauptrolle, obwohl sie häufig genannt werden. Geht mir ja auch so: der oft erhöhte Zeitaufwand beim Bahnfahren spielt für mich eigentlich keine wichtige Rolle, obwohl ich objektiv gesehen mit dem Auto vielleicht schneller am Ziel wäre.


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25.08.2021 um 15:34
Zitat von martenotmartenot schrieb:Konkrete rationale Faktoren wie Zeitaufwand, Fahrzeiten, Kosten etc. spielen oft gar nicht die Hauptrolle, obwohl sie häufig genannt werden. Geht mir ja auch so: der oft erhöhte Zeitaufwand beim Bahnfahren spielt für mich eigentlich keine wichtige Rolle, obwohl ich objektiv gesehen mit dem Auto vielleicht schneller am Ziel wäre.
@martenot
Ich denke auch das es Menschen wie mich gibt für die täglich mit Öffis fahren ein Graus wäre und sich eher beim individuell fahren entspannen können und eben auch andersherum. Menschen die sich beim Autofahren und oder Motorradfahren gestresst oder unsicher fühlen, sollten sowieso niemals diese benutzen, da es tödlich enden könnte für einen selbst und für andere.


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