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Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

495 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Auto, Kosten + 7 weitere

Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

05.03.2020 um 19:51
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Durch die Arbeit sehr selten , Freunde,muss ich zugeben habe ich nicht wirklich, wenn nur virtuell durchs zocken...ansonsten fahre ich wenn es mein Schichtdienst zulässt mit Bekannten ins Fussballstadion und da werde ich an einem bestimmten Ort ,diesen ich per Bahn erreiche abgeholt und nachts nach dem Spiel direkt vorm Haus abgesetzt.
Danke für die ehrliche Antwort. :)

Das ist dann natürlich ein sehr "überschaubares" Sozialleben, wo man vermutlich nicht mal plötzlich irgendwo hin möchte...


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Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

05.03.2020 um 20:00
Ich hatte jahrelang kein Auto aber seit dem ich ein Kind habe ist ein Auto unentbehrlich.

Ich ertappe mich seit ich wieder ein Auto habe immer wieder dabei dass ich es auch in Situationen nute in denen ich früher nicht einmal ein Auto vermisst habe.


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Crusi Diskussionsleiter
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05.03.2020 um 20:48
So, 5 Jahre nach dem Eröffnungspost melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Zwischenzeitlich hatten wir zeitgleich zwei Autos, damit mein Mann und ich jeweils zur Arbeit fahren konnten, sowie für den Transport der Kinder zum Kindergarten. Weil die Instandhaltungskosten zu hoch wurden und wir zudem etwas für die Umwelt tun wollten, haben wir den großen Diesel (Familien-Van) verkauft und uns stattdessen ein e-Bike angeschafft. Jetzt stehen wir morgens gegen 5-6 Uhr gemeinsam auf und nutzen flexibel unsere familiäre Fahrgemeinschaft oder eben das e-Bike. Es funktioniert, ist jedoch abhängig von den jeweiligen Arbeitgebern. Wenn wir voneinander abweichendere Arbeitszeiten hätten, bzw. sie noch früher wären, müsste ich bei jeder Witterung mit dem e-Bike fahren. Kein Spaß im derzeit nassen Norden...
Aber ohne Kompromisse geht es nicht. Komplett ohne Auto geht es bei uns aktuell auch nicht. Dafür ist die Busanbindung hier auf dem Land zu schlecht. Gern möchten wir im nächsten Jahr nochmal umziehen, mal sehen wie es dann mit Auto aussieht.


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Ein Leben ohne Auto - Eure Erfahrungen u. Meinungen

05.03.2020 um 21:30
Zeigt auf jeden Fall, dass es ohne mehr oder weniger große (immer Ansichtssache - klar...) Kompromisse nicht funktioniert.
Die Frage ist, ob man diese Kompromisse lebenslang "durchhalten" möchte .
Letztlich reduziert sich auch hier ja alles wieder auf eine "Geldfrage".

Auf dem Land hat der ÖPNV das Problem der Anbindung, in der Stadt oft das der massiven Überfüllung - not better... :-I


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08.04.2020 um 09:51
Bei uns merkt man, wie leer die Straßen zur Zeit sind.

Auch unsere Autos stehen (mit wenigen Ausnahmen) seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen nur in der Garage.

Normalerweise wäre jetzt bald die Zeit, unser (nur im Sommer angemeldetes) Fun Car zu aktivieren. Das wird sich heuer aber weit nach hinten verschieben.

Mir fällt auch auf, dass die Öffis bei uns zur Zeit sehr selten fahren (einige Linien sind ganz eingestellt). Für die Menschen, die auch jetzt täglich zur Arbeit müssen und kein Auto haben, ist das schlimm.


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08.04.2020 um 12:14
Also in NRW merkt man jetzt nicht wirklich viel, dass weniger los ist, in Gegenteil, ich gehöre zu den, gefühlt, 10% der noch arbeitenden Bevölkerung und ich brauch jetzt mindestens doppelt so lange zum Einkaufen🤮. Auch das schöne Wetter letzten Sonntag, haben nicht wirklich weniger Motorrad und Cabriofahrer zum cruisen benutzt. Wenn das Wetter Ostern mitspielt, werde ich sicher auch die eine oder andere Tour im Youngtimer unternehmen😎


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11.04.2020 um 19:45
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb am 08.04.2020:Auch unsere Autos stehen (mit wenigen Ausnahmen) seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen nur in der Garage.
Warum? Machst du Homeoffice und hast nen Supermarkt um die Ecke oder wie regelst du das? Unsere drei Autos nutzen wir nach wie vor, obwohl wir relativ nah an der Innenstadt wohnen. Heute erst nen Wocheneinkauf gemacht und dabei drei Geschäfte angefahren. Und nächste Woche gehts wieder per Auto zur Arbeit.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb am 08.04.2020:Mir fällt auch auf, dass die Öffis bei uns zur Zeit sehr selten fahren (einige Linien sind ganz eingestellt). Für die Menschen, die auch jetzt täglich zur Arbeit müssen und kein Auto haben, ist das schlimm.
Tja, die machen das auch wirklich nicht freiwillig. Die Einnahmen brechen weg und obwohl einige Unternehmen direkt oder indirekt in städtischer Hand sind, müssen sie nun sparen und sind daher dazu gezwungen, Kurzarbeit einzuführen und das Angebot zu kürzen. Um das Angebot aufrechtzuerhalten, müsste der Staat sämtliche Öffis bundesweit finanziell unterstützen.
Und trotzdem gibt es da noch ein anderes Problem... Wenn die Öffis zu 100% weiterfahren, dann müssen sie auch weiterhin mit Diesel und Ersatzteilen versorgt werden. Was ist, wenn plötzlich die Zulieferer für Ersatzteile, Betriebsmittel, Schrauben usw schließen müssen?

Das ist alles recht schwer.


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12.04.2020 um 01:07
Ich brauche kein Auto. Vermisse es auch nicht.


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12.04.2020 um 11:53
Zitat von FordFord schrieb:Warum? Machst du Homeoffice und hast nen Supermarkt um die Ecke oder wie regelst du das?
Momentan habe wir das Glück, daheim sein zu können. Ab Ende April müssen wir aber beide wieder arbeiten - trotzdem die Schulen geschlossen bleiben (das wird eine Herausforderung mit den Kids)

Wenn ich wieder arbeiten muss, werde ich ganz sicher mehrmals pro Woche Homeoffice durchsetzen (statt einmal wöchentlich, wie ich es vor der Krise schon hatte)

Ich habe auch keinen Parkplatz vor der Firma, deshalb bin ich immer mit dem Bus zur Arbeit gefahren (die Firma bezahlt die Öffis). Meine Linie ist aber zur Zeit eingestellt, deshalb werde ich mit dem Fahrrad fahren müssen - obwohl ich das absolut nicht mag!

Supermarkt, Bauernmarkt, Drogeriemarkt und Apotheke habe ich im zu Fuß Umkreis.
Zitat von FordFord schrieb:Um das Angebot aufrechtzuerhalten, müsste der Staat sämtliche Öffis bundesweit finanziell unterstützen.
Bei uns werden die Öffis von der Stadt betrieben. Unsere Stadt schickt niemanden in Kurzarbeit, aber die Mitarbeiter müssen ihre Urlaube abbauen. Die städtischen Angestellten haben enorm viele Alturlaubstage und Gutzeit. Jetzt muss das abgebaut werden.
Zitat von FordFord schrieb:Was ist, wenn plötzlich die Zulieferer für Ersatzteile, Betriebsmittel, Schrauben usw schließen müssen?
Das ist ganz sicher ein großes Problem. Ich weiß zwar, dass unsere städtischen Remisen relativ viele Ersatzteile vorrätig haben und auch Fremdbusse warten, aber alle Teile sind nirgends vorhanden. Meistens werden dann in so einer Zeit genau diese Teile kaputt, die gerade nicht lagernd sind,....


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12.04.2020 um 12:25
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Momentan habe wir das Glück, daheim sein zu können. Ab Ende April müssen wir aber beide wieder arbeiten - trotzdem die Schulen geschlossen bleiben (das wird eine Herausforderung mit den Kids)
Das ist wirklich eine Herausforderung und da hoffe ich sehr, dass die Regierung eine Lösung findet. Manche Schulen haben ja als Betreuung trotzdem noch offen. Da findet zwar kein Unterricht statt, aber auf die Kinder wird dann aufgepasst.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Supermarkt, Bauernmarkt, Drogeriemarkt und Apotheke habe ich im zu Fuß Umkreis.
Ja gut das ist praktisch. Dann braucht man das Auto wirklich nicht. Bei mir gibt es drei Supermärkte zehn Gehminuten entfernt. Zwar auch kein Problem, aber ich will dann nicht mehrmals die Woche einkaufen müssen, weil ich nicht so viel tragen kann. Daher fahre ich mit dem Auto ne Viertelstunde in nen größeren Supermarkt am Stadtrand und kaufe dort etwas mehr ein. Auf dem Rückweg dann noch am Getränkemarkt den Pfand abgeben und dabei gleich noch sechs weitere Kisten Wasser kaufen.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Bei uns werden die Öffis von der Stadt betrieben. Unsere Stadt schickt niemanden in Kurzarbeit, aber die Mitarbeiter müssen ihre Urlaube abbauen. Die städtischen Angestellten haben enorm viele Alturlaubstage und Gutzeit. Jetzt muss das abgebaut werden.
Bei uns ja auch. Und gerade deswegen haben die Öffis es schwer, weil der Staat nur Private unterstützt. Das, was die bei dir tun, ist die Vorarbeit für Kurzarbeit. Ich arbeite ebenfalls bei den Öffis und wir müssen auch Gutzeit und Alturlaubstage abbauen. Denn erst dann kann Kurzarbeit beantragt werden. Du musst ja auch bedenken, dass es nicht nur weniger Fahrer sind, sondern auch weniger Verwaltung und Werkstätten.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Das ist ganz sicher ein großes Problem. Ich weiß zwar, dass unsere städtischen Remisen relativ viele Ersatzteile vorrätig haben und auch Fremdbusse warten, aber alle Teile sind nirgends vorhanden. Meistens werden dann in so einer Zeit genau diese Teile kaputt, die gerade nicht lagernd sind,....
"Remisen". Lass mich raten, du bist aus Österreich. :D Und einfach mal blind geraten ohne Anhaltspunkt: Wien. Denn ich weiß, dass die Wiener riesengroße Ersatzteilvorräte und ein top organisiertes Lager haben. :)

Bei Teilen für Busse ist es so wie beim Auto. Man kann beim Hersteller anfragen und erhält in der Regel am nächsten Tag die Teile. Daher muss man nicht viel vorrätig haben. Bei der Bahn ist das ganz anders. Da dauern Lieferzeiten viele Wochen und teils sogar Monate. Daher hat man mehr Teile vorrätig, aber wenn man die zu schnell aufbraucht, sind sie ja auch in wenigen Wochen aufgebraucht.

Naja, wie wir sehen, eignet sich unsere heutige Welt absolut nicht für Stillstand. Willst du einen Bereich erhalten, weil er systemrelevant ist, musst du dafür zehn weitere erhalten. Das zieht sich wie ein Rattenschwanz und am Ende ist doch irgendwie fast jeder mehr oder weniger wichtig.


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12.04.2020 um 12:55
Zitat von FordFord schrieb:Da findet zwar kein Unterricht statt, aber auf die Kinder wird dann aufgepasst.
Genau das ist das Hauptproblem. Die Kids werden "nur" beaufsichtigt. Am Nachmittag und abends musst Du dann als Eltern schauen, wie Du den Lernstoff und die Aufgaben in die Kids reinbringst.
Irgendwie wird es schon funktionieren.
Zitat von FordFord schrieb:aber ich will dann nicht mehrmals die Woche einkaufen müssen
ich gehe auch (in "normalen" Zeiten) nur einmal pro Woche einkaufen. Da fahren wir dann auch immer mit dem Auto, denn für sechs Personen kommt schon eine Menge zusammen.
Zur Zeit leben wir aber von unseren Vorräten, deshalb stehen die Autos gelangweilt in der Garage.
Zitat von FordFord schrieb:"Remisen". Lass mich raten, du bist aus Österreich
Bingo! Jedoch leider nicht Wien, sondern ein Kaff - offiziell ist es auch eine Stadt,.....

Bei uns jammert die KFZ Branche, dass (schon vor der Krise) die Neuzulassungen stark zurückgingen. Die Menschen wissen nämlich nicht, für welche Motorisierung sie sich entscheiden sollen (Verbrenner oder Elektro).

Wenn das Gerücht stimmt, kann es sein, dass lagernde Neuwagen nach der Krise mit bis zu 50% Rabatt zu haben sind.
Ich hoffe nur, dass das auch für die Mittelpreisklasse gilt.
Ich befürchte nämlich, dass nur die teuren, unwirtschaftlichen Protzschlitten hohe Rabatte bekommen und die "normalen" PKW nur unwesentlich günstiger werden.

Sollte ich hohe Prozente bekommen, überlege ich ernsthaft, unseren 17,5 Jahre alten Alltagswagen einzutauschen. Aber auch nur, wenn die Prozente auch für Barzahlung gelten. Wenn Rabatte nur bei Leasing oder Kredit gelten, können sich die Händler Ihre Gefährte behalten!


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12.04.2020 um 13:57
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Bei uns jammert die KFZ Branche, dass (schon vor der Krise) die Neuzulassungen stark zurückgingen. Die Menschen wissen nämlich nicht, für welche Motorisierung sie sich entscheiden sollen (Verbrenner oder Elektro).
Das ist ja schonmal eine gute Frage, aber meiner Meinung nach klar beantwortet: Verbrenner. Entscheiden könnte ich mich nur nicht zwischen Diesel und Benziner. Aber ganz klar Automatik, weil die heutigen Automatikgetriebe recht gut sind und sie im Stadtverkehr sowie im Stau ein Segen sind. Schaltwagen fahre ich beruflich schon genug.

Für Elektro gibt es noch zu wenige Ladestationen. Ich würde mir ein Elektroauto kaufen, wenn es nicht so sehr mit Technik vollgepackt wäre und ich in meiner Garage laden könnte. Das ist aber eine Reihengarage abseits meiner Wohnung ohne Stromanschluss. Also schwierig...
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Wenn das Gerücht stimmt, kann es sein, dass lagernde Neuwagen nach der Krise mit bis zu 50% Rabatt zu haben sind.
Ich hoffe nur, dass das auch für die Mittelpreisklasse gilt.
Ich befürchte nämlich, dass nur die teuren, unwirtschaftlichen Protzschlitten hohe Rabatte bekommen und die "normalen" PKW nur unwesentlich günstiger werden.
Ohja, das wäre echt super. Die Autohändler haben ihre Höfe ja schon voll und ich gehe davon aus, dass es im Sommer ordentliche Rabatte geben müsste. Definitiv auch nach Corona. Denn viele Leute werden sich sowas vorerst nicht leisten können.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Sollte ich hohe Prozente bekommen, überlege ich ernsthaft, unseren 17,5 Jahre alten Alltagswagen einzutauschen. Aber auch nur, wenn die Prozente auch für Barzahlung gelten. Wenn Rabatte nur bei Leasing oder Kredit gelten, können sich die Händler Ihre Gefährte behalten!
Und ich würde meinen 25 Jahre alten Alltagswagen eintauschen. Die 350.000km merkt man ihm an, da ihn der Vorbesitzer nicht gepflegt hat. Total ramponiert innen und außen.
Heutige Autos sind nicht so robust wie die alten, jedoch sind niedrige Preise sehr verlockend. Allerdings würde ich von Neuwagen die Finger lassen, da mir sowas dann doch zu viel für die heutige schrottige Technik ist. Tageszulassung, Jahreswagen, Vorführwagen... Das wäre so eher mein Ziel. Zwar kann man nicht die Ausstattung wählen, aber solange das Auto ein Radio, Airbags und ein Schiebedach hat, bin ich zufrieden. :)


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12.04.2020 um 15:49
Zitat von FordFord schrieb:Verbrenner
Das ist auch meine Meinung. Ich hoffe nur, dass die Umweltauflagen nicht zu streng werden, aber Euro 6d darf normal nicht so schnell verboten/bestraft werden.
Zitat von FordFord schrieb:ich in meiner Garage laden könnte
Ich habe leider auch keinen Stromanschluss in der Garage. Außerdem haben die bezahlbaren E-Modelle viel zu wenig Reichweite.
Zitat von FordFord schrieb:Heutige Autos sind nicht so robust wie die alten
Das stimmt! Ich achte aber bei einem eventuellen Neuwagenkauf auf die Marke. Ich kaufe nur Marken, wo uns bei der Wartung die "Arbeitszeit" nichts kostet und wir nur das Material zum Einkaufspreis bezahlen müssen.
Zitat von FordFord schrieb:Zwar kann man nicht die Ausstattung wählen
Ausstattung und Farbe sind mir beim "Alltagsauto" auch nicht wichtig. Außerdem kann man viele Dinge nachrüsten (natürlich nicht alles)


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12.04.2020 um 15:52
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Ich kaufe nur Marken, wo uns bei der Wartung die "Arbeitszeit" nichts kostet und wir nur das Material zum Einkaufspreis bezahlen müssen.
So eine Marke suche ich auch noch. Welcher Hersteller bietet soetwas?


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12.04.2020 um 16:12
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Außerdem haben die bezahlbaren E-Modelle viel zu wenig Reichweite.
Daher finde ich, dass Elektroautos eher für Stadtmenschen sinnvoll sind. Es gibt ja Leute, die am Tag weniger als 100km fahren. Mir reicht eine Reichweite von 50km für den Alltag aus. Gelegentlich fahre ich mal in eine andere Stadt und daher würde ich ein Elektroauto mit 100km Reichweite für ausreichend finden. Für Vielfahrer sollten Verbrenner weiterhin vorhanden sein.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Das stimmt! Ich achte aber bei einem eventuellen Neuwagenkauf auf die Marke. Ich kaufe nur Marken, wo uns bei der Wartung die "Arbeitszeit" nichts kostet und wir nur das Material zum Einkaufspreis bezahlen müssen.
Am besten ein Modell, das es schon seit 3-4 Jahren auf dem Markt gibt. Dann weiß man, was einen erwartet.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Ausstattung und Farbe sind mir beim "Alltagsauto" auch nicht wichtig. Außerdem kann man viele Dinge nachrüsten (natürlich nicht alles)
Achja, die Bastelei wird mir aber schon fehlen. In alten Autos kann man ganz schön viel umbauen und anpassen. Wenn ich ein modernes Auto kaufen würde, würde ich noch folgende Dinge anpassen:
-Schalter einbauen, um das Tagfahrlicht ausschalten zu können
-Schalter einbauen, um auch ohne Zündung das Abblend- und Fernlicht einschalten zu können (wenn man mal nachts die Garage ausleuchtet)
-Schalter einbauen, um den Zigarettenanzünder wahlweise ohne Zündung zu betreiben
-Schalter einbauen, um ohne Zündung Radio hören zu können
-12V-Kabel an den Rückspiegel legen als Spannungsquelle für die Dashcam
-eine zweite, aber leise Hupe einbauen, wenn um träumende Fußgänger auf mich aufmerksam zu machen, sie aber nicht zu erschrecken

Bis auf den letzten Punkt kenne ich alles schon von meinen vorherigen Autos. Da geht kein Licht automatisch an und somit kann ich es ausgeschaltet lassen, wenn ich bei Dunkelheit Zündung brauche, aber kein Licht will. Ich kann abends ne halbe Stunde in der Garage kramen und habe dank Scheinwerfer genug Licht. Mein Zigarettenanzünder und Radio funktionieren auch ohne Zündung. Ist gut, wenn man mal im Auto wartet. Nur die leise Hupe wünsche ich mir noch. :D

Aber in modernen Autos ist es schwierig, sowas noch umzubauen. Außerdem haben die ja keine Reserveschalter mehr im Armaturenbrett.


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12.04.2020 um 18:24
Zitat von FordFord schrieb:-Schalter einbauen, um das Tagfahrlicht ausschalten zu können
-Schalter einbauen, um auch ohne Zündung das Abblend- und Fernlicht einschalten zu können (wenn man mal nachts die Garage ausleuchtet)
-Schalter einbauen, um den Zigarettenanzünder wahlweise ohne Zündung zu betreiben
-Schalter einbauen, um ohne Zündung Radio hören zu können
Der Aufwand könnte beträchtlich sein, da der ganze Kram heute über CAN-Bus läuft. Je nach Auto könntest du dir die gewünschten Funktionen aber evtl. Codieren.


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12.04.2020 um 18:34
Zitat von alibertalibert schrieb:Der Aufwand könnte beträchtlich sein, da der ganze Kram heute über CAN-Bus läuft. Je nach Auto könntest du dir die gewünschten Funktionen aber evtl. Codieren.
Ja weiß ich... Echt ätzend. Daher sagte ich ja, dass das bei modernen Autos schwierig ist.
Das Tagfahrlicht per Schalter abzuklemmen ist kein Problem, da man nur die Zuleitung auftrennen muss. Aber beim Rest muss ich mir was überlegen, wenn ich dann so ein Auto habe. Alternativ zum zweiten Punkt kann man sich einen Zusatzscheinwerfer einbauen. Irgendwo in der Stoßstange ist bestimmt ein passendes Loch. Nötigenfalls hinter den Kühlergrill.


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12.04.2020 um 21:00
Zitat von shadowlineshadowline schrieb am 05.03.2020:Auf dem Land hat der ÖPNV das Problem der Anbindung, in der Stadt oft das der massiven Überfüllung - not better... :-I
Kommt drauf an, aus der Schulzeit kenn ich die Überfüllung auch noch.

Bei uns wurden die Schienen und der Bahnhof vor Jahrzehnten abgerissen, jetzt will man das wieder aufbauen.
Bin mal gespannt, ob die Schienen bis 2030 wieder liegen.
Zur Busverbindung, da würd ich nicht einmal einen Hund mit schicken, bis der ankommt ist der doch verhungert.
Na ja, ich bin aber auch noch von der Schulzeit traumatisiert. :D Das war so ekelhaft, laut, voll, stinkig, lange, der Siff floss an den Fenstern runter, in Afrika kanns nicht schlimmer sein, weil mehr geht einfach nicht. Es sei denn vielleicht der würd noch als Toilette benutzt, okay.

Da kann man nur noch Rollladen runter machen und versuchen sich nicht auf zu regen, lebt man gesünder.


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12.04.2020 um 21:20
Zitat von alibertalibert schrieb:So eine Marke suche ich auch noch. Welcher Hersteller bietet soetwas?
Das ist nur deshalb möglich, weil mein Partner in einer dafür relevanten Branche arbeitet.
Zitat von FordFord schrieb:daher würde ich ein Elektroauto mit 100km Reichweite für ausreichend finden. Für Vielfahrer sollten Verbrenner weiterhin vorhanden sein.
Wie fahren mit dem Alltagsauto mindestens 40.000 km im Jahr. Alleine bei den Wochenendausflügen fahren wir oft mehrere 100 Km am Stück. Deswegen kommen für uns nur Verbrenner (vorzugsweise ein Benziner, weil dieser kein AdBlue benötigt und uns sympathischer ist) in Frage.
Extra kommen noch Fahrten mit unseren Fun Car und mit hochwertigen Neuwägen, welche wir öfters zum Fahren bekommen – aber leider wieder zurückgeben müssen.
Zitat von FordFord schrieb:-Schalter einbauen, um das Tagfahrlicht ausschalten zu können-Schalter einbauen, um auch ohne Zündung das Abblend- und Fernlicht einschalten zu können (wenn man mal nachts die Garage ausleuchtet)-Schalter einbauen, um den Zigarettenanzünder wahlweise ohne Zündung zu betreiben-Schalter einbauen, um ohne Zündung Radio hören zu können-12V-Kabel an den Rückspiegel legen als Spannungsquelle für die Dashcam-eine zweite, aber leise Hupe einbauen, wenn um träumende Fußgänger auf mich aufmerksam zu machen, sie aber nicht zu erschrecken
Diese Umbau/Nachrüstarbeiten und „Umprogrammierungen“ organisiert mein Partner – wir bekommen es kostenlos (Material müssen wir zum Einkaufspreis bezahlen).
Ich will zB unbedingt die Lautsprecherboxen von unserem Alltagsauto ins Nachfolgemodell mitnehmen. Diese Boxen sind zwar fast so alt, wie das Auto und wurden vom Vorbesitzer eingebaut, aber die haben einen Klang der seinesgleichen sucht. Wenn ich mein Techno voll aufdrehe, ist das der absolute Hammer – da kommt nicht einmal mein Fun Car zu 100% heran (und der hat das Beste vom Besten eingebaut)
Aber meine bessere Hälfte hat mich schon eines Besseren belehrt und gesagt, dass diese Boxen bei einem anderen Auto nicht passen. Das Thema ist für mich noch nicht durch, denn meine Einstellung ist: was noch nicht passt, wird passend gemacht!

Unbedingt will ich beim neuen Auto: Dachträger, Anhängevorrichtung, Automatikgetriebe, Rückfahrkamera und mein Soundsystem. Automatikgetriebe muss vorhanden sein, aber alles andere können wir problemlos nachrüsten. Ebenso brauchen wir viele Stromverteiler beim Zigarettenanzünder (der ging bei uns auch immer ohne Zündung)


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12.04.2020 um 21:43
Zitat von YoooYooo schrieb:Bei uns wurden die Schienen und der Bahnhof vor Jahrzehnten abgerissen, jetzt will man das wieder aufbauen.
Bin mal gespannt, ob die Schienen bis 2030 wieder liegen.
Zur Busverbindung, da würd ich nicht einmal einen Hund mit schicken, bis der ankommt ist der doch verhungert.
Sowas wurde damals ja leider zurückgebaut. Früher fuhren auch nötigenfalls kleine Busse in dichtem Takt statt wie heute große Busse in dünnem Takt, damit sie voll werden. Spart Geld, schadet aber den Dorfbewohnern... Heutzutage ist es aber ein Stückchen schlimmer, weil es auf dem Land oft nicht mehr die nötige Versorgung gibt und Freizeitaktivitäten. Der Hofladen die Straße runter hatte zwar nicht alles wie im Supermarkt, aber er war immer da. Beim Bäcker bekam man nur bis zum Mittag was, aber wer braucht schon noch abends Brot, wenn man es morgens kauft? Du hattest noch ein Restaurant, irgendeinen Verein, die Freiwillige Feuerwehr und die Dorfdisco. Als Abwechslung konnte man immer mal ins Nachbardorf.

Jetzt wird es doch schon schwieriger, auf dem Land auf das Auto zu verzichten, weil es das alles nicht gab.
Ich nenne als Beispiel doch ganz gerne ein Dorf, in dem mein Vater aufgewachsen ist. Da hatte nicht jeder ein Auto, aber es gab alles im Dorf. Im Laden brauchte man nur grundlegendes Zeug wie Öl, Mehl usw. Ansonsten bereitete man alles selbst zu. Auch die Tiere haben sie selbst geschlachtet. Abends gab es auch einige Beschäftigungsmöglichkeiten oder man kam irgendwo zusammen. Musste jemand ins Nachbardorf oder in die 15km entfernte Stadt, nahm derjenige das Fahrrad, Pferd oder die Kutsche, wenn kein Auto vorhanden war. Das hatte nicht jeder.
Also es ging damals auch ohne Auto. Aber nur, weil man für weitere Strecken die Alternative "Pferd" bzw. "Pferdekutsche" hatte. Also auch damals konnte man auf eine gewisses Fortbewegungsmittel nicht verzichten. Das Auto ist doch einfach nur der Ersatz für das Pferd. Was ist daran so schlimm?

Das Dorf meines Vaters hat sich heute gewandelt. Es wird kein Vieh mehr durch die Straßen getrieben, die Leute stellen nicht mehr alles selbst her und Pferde sind auch nur selten unterwegs, aber das gemeinschaftliche Leben ist noch da. Was aber auffällig ist: Autos, Autos, Autos. Da schließlich kaum noch jemand von Dorf zu Dorf per Fahrrad oder Pferd unterwegs ist, muss ein anderes Fortbewegungsmittel her. Die Busanbindung kannst du knicken und der Bus ist für den Alltag dort ohnehin nicht passend.
Vor den Cafes und Häusern stehen sie: Autos und Motorräder. Aber was ist schlecht daran? Warum sollte man darauf auf dem Land verzichten, nur weil die Leuten in den Städten verstopfte Straßen haben?
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Wie fahren mit dem Alltagsauto mindestens 40.000 km im Jahr. Alleine bei den Wochenendausflügen fahren wir oft mehrere 100 Km am Stück. Deswegen kommen für uns nur Verbrenner (vorzugsweise ein Benziner, weil dieser kein AdBlue benötigt und uns sympathischer ist) in Frage.
Extra kommen noch Fahrten mit unseren Fun Car und mit hochwertigen Neuwägen, welche wir öfters zum Fahren bekommen – aber leider wieder zurückgeben müssen.
Meine Höchstleistung von 1500km in eine Richtung habe ich ja auch nur, wenn ich in die Heimat fahre. Daher brauchts da wieder nen Verbrenner. :D
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Unbedingt will ich beim neuen Auto: Dachträger, Anhängevorrichtung, Automatikgetriebe, Rückfahrkamera und mein Soundsystem. Automatikgetriebe muss vorhanden sein, aber alles andere können wir problemlos nachrüsten. Ebenso brauchen wir viele Stromverteiler beim Zigarettenanzünder (der ging bei uns auch immer ohne Zündung)
Die Anhängerkupplung ist ja selbstverständlich. Sowas kann man aber notfalls nachrüsten.


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