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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

344 Beiträge, Schlüsselwörter: Mensch, Kinder, Schule, Kind, Eltern, Sexualität, Aufklärung, Pädagogik, Pornos

Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

22.11.2015 um 19:00
Ich würde "falsche Sexualisierung" eher verstehen als ein in den Vordergrund stellen des Aktes an sich und ein Vernachlässigen der emotionalen Seite.
In diesem ganzen sachlichen Erklären von Sexualität in all ihren Spielarten, wie man es im Biologieunterricht handhaben kann, fehlt einfach, dass das etwas ist, was zwischen zwei Menschen gehört, die einander zugeneigt sind, dass dazu Vertrauen und solche Dinge gehören.
Sexualkunde kann sich nun man in erster Linie nur auf die "sachliche" Seite beziehen. Das meinte ich.
Sex ist viel mehr als ein bloßer biologischer Vorgang. Dazu gehört noch ganz viel drumherum. Und das kann Unterricht eben nicht vermitteln. Und je mehr man unterrichtet, umso mehr denke ich, versachlicht man Sex auf einen bloßen biologischen Vorgang. Ich denke, dass darin ein großes Problem dieser Thematik liegt.
Natürlich ist der Sexualkundeunterricht wichtig. Aber es kann eben nur der sachliche Aspekt dessen unterrichtet werden. Und je mehr man über den reinen Vorgang redet, umso mehr müssen doch junge Menschen, gerade die, die im Elternhaus dazu keinen Ansprechpartner haben, das Gefühl bekommen, dass es eben einfach nur ein Ablauf von bestimmten Handlungen ist. Wie Kochen oder so.
Meiner Ansicht nach gehören zum Sex auch solche Dinge wie Vertrauen, sich angenommen fühlen etc. Das bleibt beim Sexualkundeunterricht zwangsläufig außen vor, und Sex wird auf die reine Durchführung und die Funktion reduziert.
Und eben diese Emotionen bleiben im Unterricht außen vor. Und das, um zum Ursprung meiner Aussage zurückzukommen, ist das, was in meinen Augen zu einer "falschen Sexualisierung" führt, nämlich ein Reduzieren auf den reinen Vorgang des menschlichen Begattungsaktes an sich. Und ja, das habe ich absichtlich so abwertend formuliert.
@groucho
Nur für dich.

@StylesP

Wenn das Sinn des Sexualkundeunterrichts sein soll und ich mir nicht erschließen kann, wie das zusammenwirken soll, vielleicht kannst du mal was zu den Inhalten eines solchen Unterrichtsmodells sagen. Denn von "Sexualkunde" hab ich schon ne recht konkrete Vorstellung, und in der kommt die eigentlich mehr sozialkundliche Frage nach Rollenbildern nicht so vor. Das verlässt ja dann auch das Feld "Sexualkunde" und hätte dann auch einen anderen Begriff verdient.


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mal_schauen
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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

22.11.2015 um 19:00
ganz oben links... die erste also .. 'first baby' nennt sie sich

155919 WTF 1-medium
@slobber


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Noam_Enlil
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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

22.11.2015 um 19:01
@StylesP
Du hast so recht, da ich mich mit dem Internet nicht so auskenne, habe ich die falsche Seite verlinkt.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

22.11.2015 um 19:17
@Noam_Enlil
Also wenn ich das richtig lese, ist das auch mehr als Kunstprojekt zu verstehen und weniger als Spielzeug.
Was die Sache an sich allerdings auch nur geringfügig besser macht....selbst als "Kunst" finde ich es auch mehr als geschmacklos.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

22.11.2015 um 19:23
@Ilvareth

War das jetzt dein Ernst?
Zugegeben, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Was "falsche Sexualisierung " ist hast du in der Tat gesagt
StylesP schrieb:sag mir doch mal wo du einen problematischen Effekt aufzeigen wolltest...
Aber was genau das Problem daran ist, nicht - oder ich habe es nicht verstanden....

Also bezogen auf solche Aussagen
Ilvareth schrieb:Bei Kindern, die von zu Hause aus eine altersgerechte und umfassende Aufklärung, also mit Emotion und Moral und dem ganzen Drumherum, erfahren, wirkt sich die sachliche Erklärung doch anders aus als bei Kindern, die das nicht haben.
Also, wie wirkt sich das unterschiedlich aus und was ist das Problem daran.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

22.11.2015 um 20:13
@groucho
Ich zitiere jetzt noch genau ein Mal. Und stoße dich mit der Nase drauf. Und wenn es dann nicht angekommen ist, muss ich davon ausgehen, dass du
A) es wirklich einfach nicht verstehen willst, oder
B) unsere Vorstellungen von dem, wie Kinder, die ja zukünftige Jugendliche sind, Sexualität für sich einordnen sollten, sich ungefähr so ähnlich sind wie die des Pabstes und die eines Nachtclubbesititzers. In diesem Fall können wir diesen Disput aber auch einfach beenden und du kannst dir zukünftig deine Spitzen und provokativen implizierten Unterstellungen an den Hut oder an den Adventskranz stecken. Denn dann führt die Diskussion zwischen uns nirgendwo hin.
Ilvareth schrieb:Und je mehr man über den reinen Vorgang redet, umso mehr müssen doch junge Menschen, gerade die, die im Elternhaus dazu keinen Ansprechpartner haben, das Gefühl bekommen, dass es eben einfach nur ein Ablauf von bestimmten Handlungen ist. Wie Kochen oder so.
Und ich bin ernsthaft gespannt auf die Inhalte des Sexualkundeunterichts, wie
@StylesP ihn versteht. Denn das wäre ein völlig anderer Ansatz zur Sexualkunde an Schulen. Wobei da wie gesagt der Begriff Sexualkunde der Sache bei weitem nicht mehr gerecht würde, denn das wäre weitaus mehr als das. Was meines Erachtens auch vernünftig wäre.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

22.11.2015 um 20:24
@Ilvareth
Ilvareth schrieb:Meiner Ansicht nach gehören zum Sex auch solche Dinge wie Vertrauen, sich angenommen fühlen etc. Das bleibt beim Sexualkundeunterricht zwangsläufig außen vor, und Sex wird auf die reine Durchführung und die Funktion reduziert.
Nein, das bleibt bei einer sexualpädagogischen Unterrichtseinheit nicht außen vor.
Es geht nicht nur darum, denn Kindern Biologie einzutrichtern. Es wird über Grenzen setzen, Gefühle, Vertrauen, Stereotypen und vieles mehr gesprochen. Je nach Jahrgangsstufe, immer altersgerecht - dazu gibt es Standards und Leitlinien.

z.B. hier:

http://www.forschung.sexualaufklaerung.de/4473.html

http://www.bzga.de/bot_sexualaufklaerung.html

http://www.gsp-ev.de/index.php?id=81&ord=52&PHPSESSID=87e2e3c38457424ac0790e2ce9b9db8e

Viele Schulen gehen dazu über, sich externe Fachkräfte für den Sexualkundeunterricht ins Haus zu holen. Hat den Vorteil, dass die Kinder und Jugendlichen dann unbefangener am Unterricht teilnehmen, als bei den gewohnten (Klassen-)Lehrkräften. Dies wurde mehrfach evaluiert. Sexualpädagogen arbeiten geschlechtsspezifisch. Es kann höchsten sein, dass am Ende des Seminares die Klasse wieder zusammenkommt - um beispielsweise gegenseitige Wünsche auszusprechen (Jungen an Mädchen und umgekehrt), wie z.B. keine blöden, womöglich sexistischen Sprüche, kein Gezicke und Getuschel etc..


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22.11.2015 um 20:48
@Aliki
Okay, aber da gibt es zum Beispiel auch Lehrpläne. Da lese ich jetzt zum Beispiel, dass geschlechtshomogene Gruppen gebildet werden sollen, wenn die Thematik es erfordert. Sprich, es ist der jeweiligen Schule freigestellt, wann (und ob) sie das tut. Und da lese ich beim Lehrplan für die Grundschulen in NRW jetzt auch nix vom Einsatz externer Sexualpädagogen, abgesehen von dem Hinweis auf diese Fachkräfte im Bereich der sexuellen Orientierung als Hilfestellung "im Einzelfall".
Also die Standarts klingen ganz gut, aber so ein Lehrplan, der ja bindend ist, liest sich doch irgendwie anders.


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22.11.2015 um 20:52
@StylesP

Zumindest hinterfragen, warum man Mädchen so gerne rosa Prinzessinen Outfits zuordnet und sie lieb und brav sein sollen, während die Jungs als laut, dominant und stark zu gelten haben - und übrigens stets als zu laut und schwieriger wahrgenommen werden.

Stimme Dir zu.


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22.11.2015 um 21:08
@Ilvareth
Ilvareth schrieb:Okay, aber da gibt es zum Beispiel auch Lehrpläne. Da lese ich jetzt zum Beispiel, dass geschlechtshomogene Gruppen gebildet werden sollen, wenn die Thematik es erfordert.
Beim Sexualkundeunterricht erfordert es die Thematik in geschlechtshomogenen Gruppen zu arbeiten. Steht so in den verbindlichen Leitlinien der BZgA. Leitlinien, ob nun auf kommunaler- oder Bundesebene werden von den jeweiligen gewählten Abgeordneten beschlossen und haben zu gelten.

Also kann Eltern nur geraten werden, sich auf diese Standards zu berufen und mit den jeweiligen Lehrkräften zu Beginn der 4. Klasse zu sprechen (da steht das Thema verbindlich im Lehrplan). Nachfragen, wie das an der Schule geplant ist. Wie sich das in NRW genau verhält, kann ich leider nicht sagen, ist nicht mein Bundesland. Jedoch könnten Eltern über die zuständige Schulbehörde anfragen, welche Anbieter es zu dieser Thematik gibt. In der Regel führen Schulbehörden Listen mit externen Fachkräften zu allen möglichen Themenschwerpunkten, u. a. für Sexualpädagogik-Seminare. Auch gibt es große überregional arbeitende freie Träger aus der sozialen Arbeit, die genau diese Seminare anbieten. Siehe auch der Link zur Gesellschaft für Sexualpädagogik, da werden freie Träger aufgeführt. Die machen das nicht umsonst, aber es gibt ja auch Elternfördervereine an den Schulen und außerdem verfügen auch die Schulleitungen über einen Etat, der für externe Seminare herangezogen werden kann.


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22.11.2015 um 22:30
@Ilvareth
Ilvareth schrieb:Wenn das Sinn des Sexualkundeunterrichts sein soll und ich mir nicht erschließen kann, wie das zusammenwirken soll, vielleicht kannst du mal was zu den Inhalten eines solchen Unterrichtsmodells sagen. Denn von "Sexualkunde" hab ich schon ne recht konkrete Vorstellung, und in der kommt die eigentlich mehr sozialkundliche Frage nach Rollenbildern nicht so vor. Das verlässt ja dann auch das Feld "Sexualkunde" und hätte dann auch einen anderen Begriff verdient.
Ich habe mich wohl ein wenig missverständlich ausgedrückt, bzw. ich dachte auch, dass man heute schon weiter wäre, was das geschlechterneutrale Unterrichten angeht. Das muss ich nach kurzer Recherche revidieren.
Und ja dazu könnte man auch ein weiteres Unterrichtsfach einführen oder es mit in den Ethik-Unterricht packen, falls es den gibt.
Nichts desto trotz gehört dieses Thema auch unbedingt in den Sexualkunde-Unterricht ( meiner Meinung nach ).
Schließlich ist Sex heute nicht mehr nur ein Thema zwischen und Mann und Frau. Und dem sollte Rechnung getragen werden.
Und wenn ich mir so anschaue, in welchem Alter Kinder heute Zugang zum Internet haben, kann man da ( wohlgemerkt altersgerecht ) ruhig schon in der Grundschule oder eher anfangen, die Jugend aufzuklären.


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23.11.2015 um 11:43
Ilvareth schrieb:Und je mehr man über den reinen Vorgang redet, umso mehr müssen doch junge Menschen, gerade die, die im Elternhaus dazu keinen Ansprechpartner haben, das Gefühl bekommen, dass es eben einfach nur ein Ablauf von bestimmten Handlungen ist. Wie Kochen oder so.
1) Ich sehe nicht, warum das ein Problem sein soll. Glaubst du aus solchen Kindern werden dann nur Prostituierte oder promiskuitive Drogensüchtige?
2) Möchte ich persönlich gar nicht, dass ein Lehrer meinen Kindern erzählt, was du möchtest, dass er ihnen erzählt.
3) Und was ist mit diesen Kindern, die im Elternhaus dazu keinen Ansprechpartner haben? Geht es denen dann besser ohne sachlichen Sexualkunde Unterricht?
Ilvareth schrieb:unsere Vorstellungen von dem, wie Kinder, die ja zukünftige Jugendliche sind, Sexualität für sich einordnen sollten, sich ungefähr so ähnlich sind wie die des Pabstes und die eines Nachtclubbesititzers.
Das ist der Kern des Problems. Ich möchte einen sachlichen Sexualkunde Unterricht, du möchtest Moralunterricht


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

23.11.2015 um 13:32
Finde frühe Aufklärung gut und wichtig. Auch über von der Heterosexualität abweichende Sexualitäten. Das gibt notwendiges Wissen, damit nicht zu viele ungewollte Schwangerschaften entstehen. Und man verhindert Mobbing gegenüber Homosexuellen usw. wenn diese dadurch auch als normal eingeführt werden.

Lediglich irgendwelchen übertriebenen Gleichstellern, die es so weit treiben wollen, dass am Ende mehr über Homosexualität berichtet wird als über Heterosexualität ... da wär ich dagegen.

Entweder über alles gleich oder entsprechende den Anteilen wie das in der Bevölkerung vorherrscht berichten und lehren und unterrichten.


Gefühle muss man hier nicht vorbringen. Sex und Gefühle können getrennt betrachtet werden. Das passt eher in Religionsunterricht für Religionen bei denen man Heiraten soll und dann erst Sex oder so.

Gibt genügend Leute die ONS haben und auch Spass haben. Man sollte vielmehr vermitteln, dass alles möglich ist - so dass welche, die sich mal verführen ließen auch drüber reden können und denen nix peinlich ist, weil sie da halt grad nicht verliebt waren (und dann eventuell andere diesen abwertend gegenüberstehen, wenn man vermittelt, dass sowas nur mit Liebe geschehen soll).


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23.11.2015 um 13:36
groucho schrieb:Ich möchte einen sachlichen Sexualkunde Unterricht, du möchtest Moralunterricht
Nein, das verstehst du grundlegend falsch und das habe ich auch nirgendwo so geschrieben.
Die Vermittlung von Moral und ähnlichen Dingen gehört für mich in die Familie und nicht in die Schule.
Und von den Kindern, die eben nur die sachliche Seite vermittelt bekommen, werden mit Sicherheit nicht alle Mitglieder der von dir erwähnten gesellschaftlichen Randgruppen, das ist vollkommen überzogen und weltfremd.
Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass daraus eine problematische, da zumindest auf Dauer psychisch potentiell schädigende Haltung zu sexueller Aktivität entstehen kann.
Und nach wie vor geht es mir nicht um besser oder schlechter / richtig oder falsch / Sexualkunde behalten oder abschaffen.


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23.11.2015 um 14:28
Ilvareth schrieb:Und von den Kindern, die eben nur die sachliche Seite vermittelt bekommen, werden mit Sicherheit nicht alle Mitglieder der von dir erwähnten gesellschaftlichen Randgruppen, das ist vollkommen überzogen und weltfremd.
Meine Rede.
Ilvareth schrieb:Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass daraus eine problematische, da zumindest auf Dauer psychisch potentiell schädigende Haltung zu sexueller Aktivität entstehen kann.
Was ist denn eine potentiell schädigende Haltung zur Sexualität?
Doch Promiskuität?
Und inwiefern ist das schädlich und für wen?
Ilvareth schrieb:Und nach wie vor geht es mir nicht um besser oder schlechter / richtig oder falsch / Sexualkunde behalten oder abschaffen.
Das verwirrt mich nun ein wenig.
Um was geht es dir denn dann?


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23.11.2015 um 14:43
groucho schrieb:Das verwirrt mich nun ein wenig.
Jetzt erst 😉?

Nochmal, um das Problem an sich, das ich darin sehe. Ohne Bewertung, ohne Ich-weiß-es-besser, ohne was dabei, kein Salat und keine Majo.
Es ging dabei um die Frage der "falschen" Sexualisierung und den Versuch, dieses "falsch" mit Inhalt zu füllen. Um mehr nicht.

Und was die Frage zur Promiskuität angeht, sofern diese tatsächlich ehrlich aus der jeweiligen Person selbst kommt, ist das selbstverständlich überhaupt kein Ding. Wenn diese aber Ergebnis eines wenn auch unbewussten Einflusses von außen ist, glaube ich schon, dass die Seele dabei auf Dauer Schaden nimmt.


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23.11.2015 um 14:57
@Ilvareth

Biologisch gesehen IST es aber nur ein Ablauf. Sobald du einem Kind eintrichterst, dass zu Sex gegenseitige Zuneigung und Vertrauen gehören (wie du es ja selbst definierst), sind wir im Bereich einer persönlichen Meinung ... und diese wird kleinen Kindern aufgezwungen.
Wenn überhaupt, dann sollte man in diesem Unterricht alle möglichen Formen von Sexualität skizzieren ... und dazu gehört dann eben auch Sex außerhalb von partnerschaftlichen Beziehungen, Sex in Partnerschaften mit mehreren Partner usw. Nur dann kann ein Kind sich eine ungezwungene Meinung über Sex bilden.


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23.11.2015 um 16:20
@slider
Okay, ich habe das jetzt mehrfach gelesen und erkenne da bei jedem Lesen eine ablehnende Haltung deinerseits, was das Vermitteln ethischer Werte und Moralvorstellungen durch Eltern an Kinder angeht. Denn das hier
slider schrieb:sind wir im Bereich einer persönlichen Meinung ... und diese wird kleinen Kindern aufgezwungen.
gilt ja nicht nur für den Bereich der Sexualität, sondern auch für Religion und Glaube, Sozialverhalten etc.
Und ich bin schon der Ansicht, dass Eltern ein Recht darauf haben, ihrem Kind auch Werte und Moralvorstellungen zu vermitteln.


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23.11.2015 um 16:28
Ilvareth schrieb:Wenn diese aber Ergebnis eines wenn auch unbewussten Einflusses von außen ist, glaube ich schon, dass die Seele dabei auf Dauer Schaden nimmt.
Und du glaubst nun, Menschen, die sachlichen Sexualkunde Unterricht bekommen, werden promiskuitiv durch diesen unbewussten Einfluss, obwohl sie es eigentlich nicht wollen?


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

23.11.2015 um 16:51
Ganz ohne "ich gebe meine Einstellung an das Kind weiter" ist weder Erziehung noch allgemeines Zusammenleben möglich. Ist doch ganz klar das da automatisch auch gewisse Einstellungen vom Kind übernommen werden.
Sei es Spinnenphobie, der Umgang mit anderen, Ernährungsverhalten, Religion, Umgang mit dem eigenen Körper, etc pp.

Edit:
Eine absolut wertefreie/ emotionsfreie Erziehung, ein entsprechender Tagesablauf und Zusammenleben.... das ist erstens nicht möglich, zweitens wäre das negativ für das heranwachsende Kind.


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