Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

508 Beiträge, Schlüsselwörter: Männer, Mädchen, Jugendliche, Kiel, Belästigt

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 19:20
Ich möchte garnicht wissen, wieviele Mädchen und junge Frauen von Deutschen so tagtäglich belästigt werden. Nur findet dies eben nicht den Weg in die Schlagzeilen.
Nun, nach Köln und Co sind die Männer die zu uns kommen nun unter stärkerer Beobachtung. Das ist das eine "Problem".

Das andere ist, dass Männergruppen, welche Jagd auf Frauen machen, mehr Aufmerksamkeit erregen, als Einzeltäter. Und zumindest bei uns, kannte man diese Gruppenbelästigungen nicht in der Form.

Diese Form von Verbrechen ist auch deshalb für Betroffene schlimmer, da die Angst im Vorhinein größer ist. Denn man kann nicht einfach zu 2t weggehen und so sicher sein, wenn man mit einer Vielzahl an Angreifern rechnen muss.

Früher war es auch nicht ungefährlich, aber Frauen gingen dann eben zu 2t nach Hause, wenn sie wusste, die Gegend ist menschenleer und nicht gerade in einem friedliebenden Dorf.

Auch ein Paar, also wenn der Mann mit dabei ist, ist hier nicht mehr sicher.


melden
Anzeige

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 19:20
Haltlose Behautungen, die aus angeblich persönlicher Erfahrung stammen und doch nichts weiter darstellen, als plumpe Hetze und das Schüren von Ressentiments, sind auf Allmystery nicht gestattet!
Einem User, aufgrund seines Alters, die Kompetenz abzusprechen, ist ganz mieser Diskussionsstil und wird ebenfalls geahndet werden.

Und nun bitte b2t!


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 19:25
@all

Gerade bei der Süddeutschen gefunden und an diesen Thread gedacht ;)
"Belästigung im Kaufhaus: Kieler Polizei zweifelt an eigener Darstellung

Matthias Arends würde jetzt wohl am liebsten die Zeit zurückdrehen. Dann hätte er eine zweite Chance im Fall Sophienhof, bei dem zwei Flüchtlinge drei Mädchen belästigt haben sollen. Aber Arends ist kein Zauberer, sondern Sprecher der Polizeidirektion Kiel, der noch dazu vergangene Woche Urlaub hatte. Er muss jetzt also mit diesem Widerspruch umgehen, der sich nach dem Notruf aus dem Kieler Einkaufszentrum Sophienhof am Donnerstag ergeben hat und der jetzt wirkt wie ein Symptom für die Verunsicherung im Spannungsfeld zwischen Vorurteil und berechtigtem Misstrauen.

Arends sagt: "Eine Polizei-Pressemeldung gibt immer den aktuellen Ermittlungsstand wider." Demnach war der Stand aus Sicht der Polizei am Freitag: "Drei weibliche Jugendliche im Alter von 15, 16 und 17 Jahren wurden durch zuerst zwei männliche Afghanen im Alter von 19 und 26 Jahren beobachtet, verfolgt und schließlich mit Mobiltelefonen in einem Restaurantbereich im Sophienhof fotografiert beziehungsweise gefilmt. (...) Wenige Minuten später fanden sich bei den beiden Männern sukzessive 20 bis 30 weitere Personen mit Migrationshintergrund ein, belästigten, beobachteten und verfolgten die drei weiblichen jugendlichen Geschädigten." Der Meldung folgten: Kommentare von Politikern verschiedener Fraktionen, ein Statement von Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD), eine bundesweite Medienberichterstattung.

Wie schwer es ist, die Befindlichkeiten einzufangen

Am Montag aber meldete die Kieler Polizei: "Derzeit werden die Daten der sichergestellten Mobiltelefone gesichtet und ausgewertet. Wann die Auswertung abgeschlossen ist und ob sich Bilder oder Filmaufnahmen der Geschädigten darauf befinden, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Die Bänder der Videoaufzeichnung im Sophienhof wurden ebenfalls sichergestellt, auch hier ist die Auswertung noch nicht abgeschlossen." Und die Kieler Nachrichten zitierten einen Augenzeugen, der sagte: "Das war keine Massenbelästigung." Nur die beiden Afghanen hätten "einen auf dicke Hose gemacht".

Drehte sich die Aufregung um ein Geschehen, über das man zu wenig wusste?

Der Vorgang zeigt, wie schwer es Behörden und Medien fällt, in Zeiten der Flüchtlingskrise die Befindlichkeiten einzufangen. Seit an Silvester in Köln ein Mob von Männern maghrebinischen Aussehens Hunderte Frauen belästigt hat, will niemand Fehler machen im Umgang mit den Ängsten vieler Deutscher. Gerade die Kieler Polizei hat zuletzt der Vorwurf getroffen, zu lasch mit kriminellen Flüchtlingen umzugehen. Deshalb bemüht sie sich nun um eine detailreiche Dokumentation zum Thema - auch mit Meldungen, die man normalerweise weglassen würde. "Wir wollen uns nicht dem Vorwurf aussetzen, dass wir was unter den Teppich kehren", sagt Arends. Und die Notrufe vom Donnerstag durch einen Passanten und den Sicherheitsdienst des Sophienhofs gab es ja wirklich, genauso die vorübergehende Festnahme der beiden Afghanen; sie sollen alkoholisiert gewesen sein.

Aber schürt eine zu emsige Öffentlichkeitsarbeit nicht wiederum das Vorurteil? "Es ist ein Dilemma", sagt Eka von Kalben, Fraktionschefin der Grünen in Schleswig-Holstein, "man kann von jeder Seite Vorwürfe bekommen." Ihr SPD-Kollege Ralf Stegner folgert daraus: "Wir haben eine politische und mediale Verkrampfung, die das Selbstverständliche in den Hintergrund rückt, nämlich, dass Straftaten ohne Ansehen der Person verfolgt werden - obwohl dies sicher meistens die Praxis in Deutschland ist." Auch Wolfgang Kubicki von der FDP spricht von Verunsicherung und denkt sie gleich weiter. Vielleicht war der Schnellschuss ja doch keiner. "Wir sollten nicht den Fehler begehen, einen möglichen voreiligen Schluss mit einem weiteren voreiligen Schluss zu beantworten."

Es ist kompliziert geworden, den Alltag in Deutschland richtig zu verstehen. Welche Angst ist berechtigt, welche übertrieben? Auch Patrick Tiede, Sprecher des Innenministers Studt, sieht die Tendenz, dass eine Mischung aus wahrem Geschehen und künstlicher Aufregung den Staat vor sich her treibt. "Politik und Behörden brauchen Raum und Zeit, um ihre Arbeit zu machen", sagt er, "und beides zu bekommen, ist schwierig geworden." Im Zweifel gewinnt das Vorurteil, was sich nach dem jüngsten Vorfall auch im Sophienhof zeigt. Center-Managerin Sophie Dukat sagt jedenfalls, dass "die Sicherheitsvorkehrungen weiterhin erhöht" würden - und zwar: "Unabhängig davon, was die Ermittlungen der Polizei ergeben."
(Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/kriminalitaet-belaestigung-im-kaufhaus-kieler-polizei-zweifelt-an-eigener-darstellung... )


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 19:32
Black_Canary schrieb:Dann zieh doch da weg - hab jahrelang in Frankfurt gearbeitet, und wohne in der nähe von dort. diese Stadt ist einfach nur hässlich und stinkt - da sind aber mit Sicherheit nicht die Ausländer dran schuld.
Kann ich bestätigen. Habe 8 Jahre in Frankfurt gelebt und gearbeitet ... Schlimm sind auch die ganzen (deutschen!) Junks, die sich an den Bahnhöfen ganz öffentlich die Spritze geben.
MissFortune schrieb:Das war keine Massenbelästigung." Nur die beiden Afghanen hätten "einen auf dicke Hose gemacht".
Tja, da kann man mal sehen....
insideman schrieb:Diese Form von Verbrechen ist auch deshalb für Betroffene schlimmer, da die Angst im Vorhinein größer ist. Denn man kann nicht einfach zu 2t weggehen und so sicher sein, wenn man mit einer Vielzahl an Angreifern rechnen muss.
Gruppendynamik. Einer fängt an, die Anderen machen's nach ... sieht man auch häufig bei männlichen Jugendlichen oder jungen Männern, egal welcher Herkunft.

Scheiße war das, muss auch geahndet werden - keine Frage ... aber du hast Recht. Jetzt ist eben alles fokussiert auf die "Anderen". Dass Vergewaltigungen, Mord & Totschlag täglich auch bei den Deutschen zuhause stattfinden, kann man ja mal gestrost unter den Tisch kehren. Das neue Feindbild braucht schließlich Futter.


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 19:40
@Kältezeit
Mord & Totschlag täglich auch bei den Deutschen zuhause stattfindet,
Das kann ich nur bestätigen. Wenn eine 5 Voll besoffen verkloppen wollen und mit Bierflaschen schmeissen.
Und die Bullen kann man auch nicht rufen weil in den Kaff fast kein Handyempfang war.


melden
Heijopei
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 19:43
OT:
Kältezeit schrieb:Kann ich bestätigen. Habe 8 Jahre in Frankfurt gelebt und gearbeitet ... Schlimm sind auch die ganzen (deutschen!) Junks, die sich an den Bahnhöfen ganz öffentlich die Spritze geben.
Ja das war wirklich schlimm, zumindest als ich da noch gewohnt habe.
Da waren wirklich alle öffentlichen Plätze mit Drogenabhängigen und Dealern besetzt.
Irgendwann hat die Polizei eine Kampagne gestartet und da aufgeräumt , nannte sich "Frankfurter Modell" , bin seit dem aber nicht mehr dort gewesen.

Also kann ich nicht sagen wie "schön" es dort jetzt ist, ist immerhin 30 Jahre her.

aber Frankfurt hatte auch seine schönen Seiten.


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 19:49
O.G. schrieb:Voll besoffen verkloppen wollen und mit Bierflaschen schmeissen
Das ist doch deutsche Tradition in ländlichen Gebieten. Integrier dich halt.


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 19:50
Soll es jetzt wieder zum Thema weiter gehen, oder ist schon alles gesagt?


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 20:03
Kältezeit schrieb:Gruppendynamik. Einer fängt an, die Anderen machen's nach ... sieht man auch häufig bei männlichen Jugendlichen oder jungen Männern, egal welcher Herkunft.
Komisch, eure Medien meinten, dass das neu wäre.

Oder vermischt du nun die Themen?
Kältezeit schrieb:Scheiße war das, muss auch geahndet werden - keine Frage ... aber du hast Recht. Jetzt ist eben alles fokussiert auf die "Anderen". Dass Vergewaltigungen, Mord & Totschlag täglich auch bei den Deutschen zuhause stattfinden, kann man ja mal gestrost unter den Tisch kehren. Das neue Feindbild braucht schließlich Futter.
Also Nazis brauchen keine Afrikaner, die Frauen in Gruppen belästigen und vergewaltigen ( ich bin mal so viel Feminist und erkläre es für mich als Vergewaltigung, wenn man den Finger... du weißt schon).

Aber das Besondere habe ich ja schon erklärt.

Keine Frau fühlt sich beim Weggehen unsicherer, weil die Waltraud vom Stiefvater vergewaltigt wurde.
Frauen fühlen sich unsicherer, wenn es auf der Straße passiert, wo sie sich vorstellen können, es passiert auch ihnen.

Ist es ,so wie es zumindest bei uns war, fast immer ein einzelner Täter, geht man halt nicht mehr alleine bestimmte Wege zu bestimmte Zeiten.

Muss man aber damit rechnen, von unzähligen Männern eingekreist zu werden, dann hilft das auch nichts mehr, denn dann sind auch 2 Frauen wehrlos.


melden
Heijopei
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 20:09
@O.G.
O.G. schrieb:Das kann ich nur bestätigen. Wenn eine 5 Voll besoffen verkloppen wollen und mit Bierflaschen schmeissen.
Und die Bullen kann man auch nicht rufen weil in den Kaff fast kein Handyempfang war.
Also ich als Landei kann sagen das es meistens einer ist der alle anderen mit irgendwas bewirft.

Und das geht denen dann irgendwann so auf die Nüsse das er behutsam vom Feld geführt wird.

Die örtliche Polizei hält sich aus sowas raus, das sind interne Angelegenheiten.


Und das hat mit Flüchtllingen nichts zu tun.


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 20:19
@insideman
muss man denn damit rechnen, von "unzähligen" Männern eingekreist zu werden?

Interessant ist doch eher, dass wenn man sich als "deutsche Frau" gegen Anfeindungen von Flüchtlingen ausspricht, gegen solche Pauschalisierungen ist, man gerne mal von seinen deutschen Mitbürgern aus bestimmten Kreisen "gewünscht" bekommt, vergewaltigt zu werden....da muss ich mich echt fragen, wer eigentlich hier die Gefahr für die "deutsche" Frau ist


melden
Heijopei
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 20:30
man gerne mal von seinen deutschen Mitbürgern "gewünscht" bekommt, vergewaltigt zu werden..
Ja da kehrt der Deutsche Mann gerne mal seine nette seite raus , gerade auf Zeltfesten wird sowas nicht so eng gesehen.


Deutsche Mädels kennen das schon lange.


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 20:42
Tussinelda schrieb:muss man denn damit rechnen, von "unzähligen" Männern eingekreist zu werden?
Nein, aber darf man nicht?

Ich kenne Frauen die sich genau über das Thema in der Form unterhalten. Auf unseren witzig gemeinten Einwurf wir würden sie schon beschützen, wurde eben angemerkt, dass wir gegen 10 Männer auch nichts ausrichten könnten.

Ich arbeite aber nur in einer Großstadt, lebe nicht in einer.

Ich verurteile diese Frauen nicht für die Gedanken, du ganz bestimmt auch nicht, das würde mich jetzt doch sehr wundern.
Tussinelda schrieb:Interessant ist doch eher, dass wenn man sich als "deutsche Frau" gegen Anfeindungen von Flüchtlingen ausspricht, gegen solche Pauschalisierungen ist, man gerne mal von seinen deutschen Mitbürgern aus bestimmten Kreisen "gewünscht" bekommt, vergewaltigt zu werden....da muss ich mich echt fragen, wer eigentlich hier die Gefahr für die "deutsche" Frau ist
Nun, wäre das ein Wettbewerb, lägen die Flüchtlinge vom Schlage Köln, wohl vor den Idioten die im Internet einer Frau eine Vergewaltigung wünschen.


melden
KillingTime
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 20:47
@O.G.
In meiner Stadt ist ein Asylantenheim genau neben dem Stadtbad
Ich finde aber, das ist eine gut gewählte Location.

Oder neben Schulen. Eigentlich gibt es keinen besseren Standort als in der Nähe von Schulen. Du musst bedenken, dass die Schule genau der Ort ist, an dem junge Menschen das erste Mal mit Politik in Berührung kommen. Wo die Lehrkörper den Jungen und Mädchen die Politik eintrichtern, im Ethikunterricht, im Religionsunterricht, in Geschichte und in anderen geeigneten Fächern. Indem sich nun so ein Asylheim in räumlicher Nähe zu eine Schule befindet, können die Schüler sich direkt und live davon überzeugen, inwieweit die politischen Aussagen der Lehrer und der Schule mit der Realität übereinstimmen.


melden
z3001x
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

01.03.2016 um 22:52
Kältezeit schrieb:Das neue Feindbild braucht schließlich Futter.
Das neue Feindbild liefert mehr Futter als irgendjemand erwartet hätte. Die Realität überholt das Klischee. Man kann jede Regionalzeitung aufschlagen und überall gibt es solche Meldungen von sex. Übergriffen durch Flüchtlinge. Völlig katastrophal.


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

02.03.2016 um 15:52
MissFortune schrieb:Drehte sich die Aufregung um ein Geschehen, über das man zu wenig wusste?
Mal wieder typisch! 2 junge Männer machen einen auf dicke Hose und das wird so aufgebauscht, dass es 30 Beteiligte gewesen sein sollen ...

Und wenn nicht sofort alle Fakten auf den Tisch gelegt werden (Recherchen, Ermittlungen brauchen etwas Zeit), kommt gleich wieder der Vorwurf der 'Lügenpresse'.

Die Zahl der Falschmeldungen ist inzwischen Legion ...
Ein paar Jungs hätten die Mädchen in der Sitzgruppe schräg vor dem Restaurant "angemacht und Sprüche gerissen", aber ansonsten "war da eigentlich nichts". Erst als immer mehr Schaulustige aufgetaucht seien, so Bytyqi, sei die Lage unübersichtlich geworden.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sophienhof-polizei-relativiert-bericht-ueber-belaestigungen-in-kiel-a-108015...


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

02.03.2016 um 18:11
z3001x schrieb:überall gibt es solche Meldungen von sex. Übergriffen durch Flüchtlinge. Völlig katastrophal.
Ach, ist das so? Hast Du da mal ein paar Quellen? Könnte doch leicht zu recherchieren sein.
Übrigens hat sich der titelgebende Vorfall als eventuell etwas anders geartet herausgestellt.
insideman schrieb:Ist es ,so wie es zumindest bei uns war, fast immer ein einzelner Täter, geht man halt nicht mehr alleine bestimmte Wege zu bestimmte Zeiten.

Muss man aber damit rechnen, von unzähligen Männern eingekreist zu werden, dann hilft das auch nichts mehr, denn dann sind auch 2 Frauen wehrlos.
Ich lebe in einer Großstadt, und es gab schon immer Situationen und Gegenden, die man als Frau gemieden hat. Im Park an lauschigen Sommerabenden einem Exhibitionisten zu begegnen, ist auch nicht jedermanns Geschmack, und auch sehr belästigend. Da war in meinem Leben übrigens Hannover Spitzenreiter, auch was Belästigung und Angriffe auf Schülerinnen anging ... wo ich 1976 wohnte, und dann wieder Ende der 80er Jahre. Wenn die Cebit war, hat man sich besser zu Hause verbuddelt. Geschäftsleute auf Messe machen wenig Unterschied zwischen den aus ganz Norddeutschland angereisten Prostituierten und allen anderen Frauen.
Keine Ahnung, warum das so war, aber ich habe noch nie und nirgens so viele Belästigungen erlebt, und als 10-Jährige eine Beinahe-Vergewaltigung.
Die Angriffe, die zur Zeit hier in Berlin in den Szene-Party-Vierteln nachts stattfinden, gehen von "eingeborenen" Immigranten, Deutschen, Asylbewerbern und Illegalen aus.
Da ist eine Menge organisierte Kriminalität, die lange ignoriert wurde.
Das Problem sehe ich da aber nicht alleine darin, dass plötzlich viel mehr Kriminelle in der Stadt wären, sondern dass eine Menge Touristen und Einheimische mit Geld und Smartphones an den Wochenenden unterwegs sind, teils nicht ganz nüchtern, und ein solcher Schwarm von leichter Beute eben auch Jäger anzieht. Und ich kann schon nicht mehr zählen, von wie vielen Mädels ich gehört habe, die ko-Tropfen in den Drink bekamen. Da ist Anmache und Angrapschen noch eher zu verkraften. Man kann also auch seinen Drink nicht mehr irgendwo abstellen, sondern muss ihn in der Hand behalten.
Frauen sind noch nie so ganz frei gewesen, und konnten sich noch nie überall ungehindert bewegen, auch nicht in Deutschland. Es ist naiv, jetzt darauf zu pochen, dass etwas erhalten werden müsse, was es sowieso nicht gab. Nur verlagern sich die Gefahrenquellen und -Orte.


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

02.03.2016 um 18:27
@FF
Es ist so, wie du es beschreibst. Danke.


melden

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

02.03.2016 um 18:30
Auf den Handys der hauptverdächtigen afghanischen Flüchtlinge, die im Kieler Einkaufszentrum "Sophienhof" am vergangenen Donnerstag drei Mädchen bedroht und belästigt haben sollen, haben Polizeiexperten Fotos der Opfer gefunden.
Jetzt müsse gerichtsfest geklärt werden, wo genau die Fotos aufgenommen wurden, sagte der stellvertretende Landespolizeidirektor Joachim Gutt am Mittwoch in Kiel vor dem Innen- und Rechtsausschuss des Landtags.
Gutt bedauerte, dass die Polizei in einer Stresssituation einen Fehler in ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu den Übergriffen gemacht habe. So habe es fälschlicherweise geheißen, es gebe keine Bilder auf den Handys. Er betonte, die Polizei wolle offensiv und proaktiv über Vorfälle informieren, um nicht in den Verdacht des Verschleierns zu geraten.
Zwei Verdächtige im Visier
Als mutmaßliche Haupttäter gelten nach Angaben der Polizei zwei 19 und 26 Jahre alte Asylbewerber aus Afghanistan. Sie sollen die Mädchen, die im Restaurantbereich des "Sophienhofs" saßen, beobachtet, verfolgt und mit Mobiltelefonen gefilmt und fotografiert haben. Weitere Männer hätten sich dann an den Tisch der Mädchen gesetzt, sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler. Die Männer hätten Bemerkungen gemacht wie "ich liebe Dich", "ich will Dich küssen" und Ähnliches. Nach und nach kamen immer noch mehr Männer zu den Mädchen. "Daraufhin hat ein Passant den Sicherheitsdienst gerufen."
Recommendations powered by plista
Als die Polizisten eintrafen, hatte sich bereits eine Personengruppe um den Tisch der Mädchen gestellt. Groben Schätzungen zufolge seien dies 20 oder 30 Menschen gewesen. Die beiden Afghanen und zwei weitere Verdächtige wurden vorläufig festgenommen, sind inzwischen aber wieder auf freiem Fuß. Bei ihrer Festnahme leisteten die Beschuldigten laut Polizei heftigen Widerstand. Dabei seien auch Beamte verletzt worden.
http://www.focus.de/regional/kiel/maedchen-in-kiel-belaestigt-polizei-findet-fotos-der-opfer-auf-handys-der-verdaechtige...
Unter Heulkrämpfen schilderte eine der betroffenen Frauen den Vorfall im Kieler "Sophienhof": Das berichtete nun Joachim Gutt, stellvertretende Landespolizeidirektor, vor dem Kieler nnen- und Rechtsausschuss des Landtags. Er bezog auch Stellung zur Öffentlichkeitsarbeit der Polizei.
Der stellvertretende Landespolizeidirektor Joachim Gutt hat am Mittwoch in Kiel vor dem Innen- und Rechtsausschuss des Landtags Stellung zu den Übergriffen auf drei Mädchen im Kieler Einkaufszentrum "Sophienhof" und zur Öffentlichkeitsarbeit der Polizei bezogen.
So schilderte Gutt die Geschehnisse im Ausschuss: Gegen 19.30 Uhr sei die Polizei informiert worden, dass es "eine erhebliche Belästigung deutscher Mädchen durch Ausländer" gebe. Um 19.52 Uhr sei eine Streifenwagenbesatzung am Einsatzort gewesen. Der Sicherheitsdienst des "Sophienhofs" habe fünf Männer umringt, etwa 20 weitere Männer hätten drumherum gestanden. Handys seien in die Luft gehalten worden, um das Geschehen offensichtlich aufzunehmen.
Opfer schilderte Vorfall unter Heulkrämpfen
Da die Polizisten keine Gefährdungssituation annahmen, hätten sie zunächst keine Verstärkung angefordert - was angesichts der Bundespolizei am Hauptbahnhof gegenüber schnell machbar gewesen wäre. Die Sicherheitswahrnehmung von Betroffenen und erfahrenen Polizeibeamten könne auseinandergehen, sagte Gutt.
Unter Heulkrämpfen habe eines der Opfer geschildert, zwei südländische Typen hätten sie sehr genau gemustert und sexistische Gesten aus der Ferne gemacht, ebenso Fotos und diese vermutlich gepostet. Etwa 30 Männer hätten ebenfalls Gesten gegenüber den Frauen gemacht, aber unterhalb der Strafbarkeitsgrenze.
Wie zufällig an Frauen vorbeigegangen
Zwei der jungen Frauen hätten Angst bekommen und seien aus dem "Sophienhof" gelaufen, verfolgt von mehreren Männern. In Sorge um die zurückgebliebene Freundin seien sie aber zurückgekehrt. Die Hauptverdächtigen hätten sich an den Tisch der Frauen gesetzt. Als sie eindringlicher geworden seien, habe ein Mann den Sicherheitsdienst informiert. Viele Männer seien geflüchtet, der Sicherheitsdienst habe fünf Männer jedoch zurückhalten können.
Die beiden Hauptverdächtigen seien wie zufällig an den Frauen vorbeigegangen, eine Frau wies darauf hin, die beiden wurden festgenommen. Die Polizei habe dann Verstärkung angefordert, da die Hauptverdächtigen stark alkoholisiert wirkten - der Wert der später genommenen Blutprobe lag am Mittwoch noch nicht vor.
Recommendations powered by plista
"Beschimpfungen in astreinem Deutsch"
Auf dem Weg zur Polizeiwache hätten sie "Beschimpfungen in astreinem Deutsch" von sich gegeben, Beamte und auch den Arzt, der die Blutprobe nahm, bespuckt. Der Widerstand sei mit angemessenen Mitteln gebrochen worden, sagte Gutt.
http://www.focus.de/regional/kiel/einkaufszentrum-sophienhof-beschimpfungen-in-astreinem-deutsch-polizei-spricht-ueber-v...


melden
Anzeige

Drei Mädchen von 20-30 Männern belästigt

02.03.2016 um 18:43
@FF

Das ist alles schön und gut, aber inwiefern hat die Tatsache, dass es mehrere Gefahren für Frauen gab und gibt, etwas damit zu tun, dass nun eine neue Art hinzukommt?

Es kann doch nicht sein, dass auf andere Verbrechen verwiesen wird, wenn man ein Verbrechen anspricht und verlangt, dass dies abgestellt wird.


melden
550 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Krankheit SARS23 Beiträge