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Warum Feminismus nicht ok ist

730 Beiträge, Schlüsselwörter: Feminismus

Warum Feminismus nicht ok ist

13.02.2017 um 18:22
jimmy82 schrieb am 12.06.2016:Und jetzt nimmt man einen armen Schlucker und daneben eine studierte Zahnärztin die alles von Daddy gesponsert bekommen hat und sagt: "Du böser, böser weißer Mann!! Du diskriminierst diese arme Frau!"
Das entspricht auch nicht der Lebensrealität. Man kann an der Gender-Mainstreaming-Bewegung kritisieren, das sie sich nicht für die tatsächlichen Probleme von Frauen einsetzen, sondern sich auf Nebenschauplätzen konzentrieren, weil da Dinge viel leichter zu ändern sind, als tatsächliche Probleme anzugehen, aber Feminismus per se ist eine gute und wichtige Sache. Ich bin einem Land geboren, in dem Frauen tagtäglich diskriminiert werden und zwar substantiell. Es erschüttert mich zu sehen, das ihr im Westen das Rad der zeit auch wieder zurückdrehen möchtet. Diskriminierung von Frauen stört euch nur, wenn Muslime und Inder das machen, weil es dann ins Stereotyp passt.


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Warum Feminismus nicht ok ist

14.02.2017 um 07:01
Feminismus ist okay in meinen Augen - solange es nicht zu sehr übertrieben wird.

Wenn man sich hineinsteigert, irgendwann alles nur noch mit Scheuklappen wahrnimmt, einen regelrechten Tunnelblick entwickelt, durch den Kampf gegen Diskriminierung selbst beginnt in Schubladen zu packen und seinerseits zu diskriminieren. Dann ist das nicht mehr okay in meinen Augen.


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Warum Feminismus nicht ok ist

14.02.2017 um 15:56
@jimmy82

wenn die frauen das mögen - bitte sehr!
man kann oft sehr lachen über manche themen.

aber es gibt auch noch andere schöne hobbys -
wie z.b. kochen, fotografieren, reiten...



:-))


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Warum Feminismus nicht ok ist

14.02.2017 um 16:29
So lange Frauen bei gleicher Arbeit schlechter bezahlt werden, so lange Altersarmut weiblich ist, so lange Kinderaufzucht und Hausarbeit an Frauen hängen bleiben, so lange mehr Frauen als Männer vergewaltigt werden, so lange mehr Frauen als Männer Opfer häuslicher Gewalt werden, so lange mehr Frauen als Männer im Alter medikamentös ruhig gestellt werden, so lange ist "Gleichberechtigung" weit weg.


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Warum Feminismus nicht ok ist

16.02.2017 um 16:44
@Destructivus

Literaturtipp:

MC3A4rta-Tikkanen-Wie-vergewaltige-ich-e


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Warum Feminismus nicht ok ist

16.02.2017 um 16:50
Danke für die Aufmerksamkeit. Dürfte viel undurchführbaren Text enthalten. :D


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 13:21
Doors schrieb am 14.02.2017:So lange Frauen bei gleicher Arbeit schlechter bezahlt werden, so lange Altersarmut weiblich ist, so lange Kinderaufzucht und Hausarbeit an Frauen hängen bleiben, so lange mehr Frauen als Männer vergewaltigt werden, so lange mehr Frauen als Männer Opfer häuslicher Gewalt werden, so lange mehr Frauen als Männer im Alter medikamentös ruhig gestellt werden, so lange ist "Gleichberechtigung" weit weg.
Was ist das dann für eine Willkür?

- Frauen werden bei gleicher Arbeit nicht schlechter bezahlt, falls doch steht ihnen der Klageweg sehr wohl offen. Es gibt keinen Hinweis auf eine alle Grenzen überschreitende Verschwörung zur Lohnverringerung von Frauen, die aber geheimer ist als die NSA!
Allein der große Teil der Tarife und im öffentlichen Dienst Angestellten macht es gar nicht möglich Frauen per se weniger zu bezahlen.

- Altersarmut?
Um im Alter arm zu sein braucht es 3 Standbeine:
möglichst wenig Geld einzahlen, möglichst früh in Rente gehen und möglichst alt werden.
Was genau ist jetzt dein Vorschlag um das zu ändern? Es bleibt doch irgendwie nur die Empfehlung: willst du im Alter noch was zu leben haben, dann arbeite auch einen angemessenen Teil deines Lebens in einem Job der nicht nur jetzt zum Leben reicht. Und gehe erst in Rente wenn Männer in Rente gehen.
Das Problem des Lebensalters wird sich in den entsprechenden Lebens-/Arbeitsmodellen dann von allein angleichen oder?

- Kinderaufzucht und Hausarbeit hängt an Frauen?
Kannst du mit mal die Passage im BGB raussuchen wo das so definiert ist?
Desto subtiler und anonymer die Umfrage, desto mehr Frauen geben offen zu es gefällt ihnen Mutter zu sein, es gefällt ihnen mehr als Kariere zu machen. Wenn die Frau das so möchte, warum sollten Wir sie dann zu etwas anderem zwingen und dass dann auch noch "mehr Gerechtigkeit nennen?
Gleichzeitig finden Frauen bei der Partnerwahl ihrerseits eher Männer ansprechend, die Erfolg ausstrahlen. Tatsache ist, ein Mann mit 150.000 Euro Einkommen und regelmäßigen Auslandseinsätzen kann aus einem viel größerem Pool eine Partnerin aussuchen als ein Hausmann der seine 5 selbstgebackenen Brotsorten vorweisen kann - es aber nicht für die Monatskarte des ÖPNV reicht.
Die Chancen und Möglichkeiten wurden vom Gesetzgeber klar angepasst. Mütter und Väter können sich das aufteilen.

- Wieso zählen nur die Vergewaltigungen? Sprechen wir mal von Zahlen, von den Vergewaltigungsanzeigen führen weniger als 10% zu Verurteilungen. Natürlich gibt es ein paar Fälle wo die Beweisaufnahme bei Aussage gegen Aussage endet, der Großteil der Verfahren kommt aber gar nicht erst in Gang weil sich die Vorwürfe als haltlos erweisen.
Was ist hingegen mit der Tötung von Minderjährigen - hier sind primär Frauen die Täter. Warum sind Mord oder schwere Körperverletzung (Großteil der Opfer: Männer) aus Ihrer Sicht ohne Einfluss? Warum stellen Männer nahezu alle Toten bei Arbeitsunfällen?

- häusliche Gewalt? Hierzu gibt es bei den Experten nur eine Aussage: wir kennen keine Zahlen.
Denn für eine Frau ist die Anschuldigung nahezu risikofrei (ähnlich Vergewaltigung). Ihre Klage wird ernst genommen, per Notrecht kann der Partner der Wohnung und seines Eigentums verwiesen werden und selbst wenn sich nichts beweisen lässt wird sie immer behaupten können das es doch so war.
Für einen Mann ist es jedoch praktisch Rufmord öffentlich zuzugeben, dass man von seiner Partnerin misshandelt wird. Die Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer gerade bei Männern sehr groß ist, sodass die statistische 20/80 Aufteilung eben nicht die Wahrheit anzeigt.
Zudem ist es wenig überraschend wenn körperlich überlegen sich in Gewalt flüchten. Das bedeutet aber nicht, dass der körperlich unterlegene schuldlos ist.
- Die Täterdiskussion ist im Allgemeinen leider häufig auf mangelnde Mathematikkenntnisse zurückzuführen. Auch wenn Männer in mehr als 90% der Fälle Täter bei Vergewaltigungen sind, ist es extrem unwahrscheinlich, dass man einen triff.
Auch bei häuslicher Gewalt und 100.000 Fälle verteilen sich diese auf 40 Millionen männlicher Deutscher. Und dann sind gerade hier Wiederholungstäter sehr häufig anzutreffen. Weniger als 2 Promille der deutschen Männer treten in ihrem Leben dort als Täter in Erscheinung. Wenn nur einer von 500 Männer diesem Makel besitzt, ist es natürlich völlig unangemessen Männer generell schonmal als Täter einzustufen.

- Es werden mehr Frauen ruhiggestellt als Männer?
wie überraschend! Ob das wohl damit was zu tun hat, dass es - desto höher das Alter geht - immer weniger Männer zu finden sind?
Hat das vielleicht etwas damit zu tun, dass wenn der Mann noch lebt die (häufig sogar ein paar Jahre jüngere) Frau schlicht mit ihm zusammen lebt und daher die Medikamente nicht nötig sind. Die Probleme fangen ja erst an, wenn man im Altersheim keinen mehr kennt und verbittert ist.


Gleichberechtigung ist weit weg, solange man nur Rosinienpickerei betreibt. Denn dann wird man nicht ernst genommen.
Die erste Feministengruppe die nicht mit der Lügenlegende von 21% und Equal Pay Day daherkommt, sondern mit der Forderung nach Gleichstellung in jedem Bereich, natürlich auch einem gleichen Rentenalter.. und ich werde sofort eintreten und Mitgliedsbeiträge zahlen. Zwischen Männern und Frauen braucht die Welt noch Annäherung und keine Verfeindung mit Schuldzuweisung.


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 14:11
@Jackie251
Das Rentenalter ist gleich. 67 Jahre


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 14:24
Tussinelda@Jackie251
Das Rentenalter ist gleich. 67 Jahre
ich fürche aber, die heute (2017) in Rente gehenden sind irgendwie zwangsläufig vor 1952 geboren (2017 -67 = 1950)
Und für die gelten nunmal für Männer und Frauen nicht die gleichen Rentenalter.

Zudem sollte es offensichtlich sein, dass ein Rentenalter nicht absolut gleich sein kann, sondern nur relativ.
Heutige Neugeborenen haben in Deutschland eine Lebenserwartung von
Männer 77 Jahre
Frauen 82 Jahre

Sprich eine allgemeine Verrentung mit 67 beschert Frauen 15 Jahre Rente und Männern 10 Jahre.
Passt nicht so richtig zusammen oder?


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 14:31
jimmy82 schrieb am 12.06.2016:Mir wird immer mehr klar, warum mich Feminismus, gegenderte Sprache etc. so massiv stört: Feminismus basiert auf der Annahme, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechtes benachteiligt werden. Tatsächlich hatte ich selber aber aufgrund meiner sozialen Herkunft immer wieder Schwierigkeiten. So musste ich z.B. ein Studium wegen der Krankheit meiner Mutter abbrechen - ich musste arbeiten, da ich nicht nur meine eigene Lebensführung bestreiten musste, sondern auch meiner Mutter helfen musste. Dagegen gab es aber Töchter reicher Familien die ihr Studium problemlos von den Eltern finanziert bekamen und sich so in aller Ruhe darauf konzentrieren konnten.

Und jetzt nimmt man einen armen Schlucker und daneben eine studierte Zahnärztin die alles von Daddy gesponsert bekommen hat und sagt: "Du böser, böser weißer Mann!! Du diskriminierst diese arme Frau!"

Mal ehrlich Leute, das ist einfach nur ungerecht. Das entspricht nicht der Lebensrealität.
Es gibt verschiedene Arten von Feminismus. Die Leute die du dort beschreibst orientieren sich nach dem alten Eisen. Wo es nur um Frauen geht. In der heutigen Zeit ist das absolut unakzeptabel. Damals musste das so sein, da sich die Frauen behaupten mussten, in der Anfangsphase. Wahlrechte für Frauen usw. Aber das alte System funktioniert mit der Gegenwart nicht mehr und zieht den Feminismus durch den Kakao. Die Jugendlichen inklusive mir folgen dem modernen Feminismus, wo es klar um Gleichberechtigung für Frau UND Mann geht. Denn wir sind eine Einheit und es werden Probleme aus beiden Bereichen angesprochen. Leider wird Feminismus heute nur noch verlächerlicht und darum befasst sich niemand mehr wirklich damit und somit wissen auch nicht viele von der neuen Bewegung, die übrigens aus Amerika kommt und bis auf Europa übergeschwappt ist. 


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 15:20
Jackie251 schrieb:Allein der große Teil der Tarife und im öffentlichen Dienst Angestellten macht es gar nicht möglich Frauen per se weniger zu bezahlen.
Nach tarifvertrag wird fast nur im öffentlichen dienst und bei zeitarbeit bezahlt. Im sonstigen privaten sektor ist das wort "tarifvertrag" nur im duden nachzulesen. Da wird dann gern mal in der bewerbung die gehaltsvorstellung abgefragt und diese verhandelt. Frauen ziehen dort im allgemeinen den kürzeren, weil sie frauen sind und man bei ihnen mit ausfallzeiten rechnet.
Jackie251 schrieb:Um im Alter arm zu sein braucht es 3 Standbeine:
möglichst wenig Geld einzahlen, möglichst früh in Rente gehen und möglichst alt werden.
Und möglichst wenig geld zahlt frau schon ein, wenn sie nur ein kind bekommt. Da heißt es im job aussetzen, beruflich in dieser zeit nicht vorankommen, schlechtere lohnentwicklung, geringere einzahlung in die rentenkassen. Sicherlich ist es mittlerweile auch möglich, dass männer in elternzeit gehen. Frauen fallen aber in jedem fall während und nach der schwangerschaft ersteinmal aus. Bei alleinerziehenden frauen wirds dann doppelt schön. So ganz ohne kinder gehts dann aber auch nicht. Dämliche zwickmühle, die mal konkret angegangen werden könnte.


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 15:57
@Jackie251
Das Rentenaltet sagt nichts darüber aus, wie lange jemand gearbeitet hat, das vernachlässigst Du völlig, wie so vieles. 


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 16:16
Es ist schwer Aussagen zu treffen zu einem Thema, das so viele Facetten aufweist. Es gibt zu viele verschiedene Lebensmodelle und Einzelfälle, als das wir hier über Rentengerechtigkeit diskutieren sollten und uns dabei bis ans Mark gehen. Der Gesetzgeber versucht den Lebensumständen vieler Menschen gerecht zu werden und entsprechend Regelungen zu treffen.

Ja, im Schnitt werden Frauen älter. Regelfall ist heute noch, dass Männer länger und mehr arbeiten und dafür auch im Schnitt mehr bezahlt werden. Das ist der Ist-Zustand und dieser hat vielfältige Ursachen, die nicht in einem Jahr alle auch nur benannt werden könnten.

(Man möge beispielsweise bedenken, dass Frauen und Männer noch immer massiv in klassischen Berufsbildern denken und sich entsprechenden Erwartungen unterordnen. Es gibt äußerst wenige weibliche Müllmänner (? Abfallentsorgungsfachkräfte, wie auch immer) aber genauso deutlich weniger männliche Lehrer an Grundschulen und männliche Erzieher und Friseure. Professoren sind meist männlich und diese Liste lässt sich fortsetzen durch die gesamte Spanne beruflicher Tätigkeit.)

Würden wir uns lösen von diesen klischeehaften Vorstellungen von Mann und Frau (was Egalitarimus und damit auch Feminismus wie Maskulinismus ist), so würden sich viele dieser Ist-Zustände relativieren. Das Gesetz erlaubt es. Männer können zwar nicht schwanger werden, aber genauso in staatlich finanzierte Elternzeit gehen (sogar alleine, während die Frau berufstätig bleibt). Betreuungsangebote und Hilfen durch das Jugendamt, sowie Kindergeld. Der Staat versucht zumindest den Menschen alle Möglichkeiten offen zu halten und eine flexible Familienplanung nach eigenem gusto zu ermöglichen. Woher kommen dann diese augenscheinlich ungerechten Zustände? Ich möchte hier nicht auf ein Niveau absinken, wie so mancher polnische EU-Abgeordnete oder Thomas von Aquin. Frauen sind genauso leistungsfähig, geistig wie körperlich (mit kleinen physiologischen Unterschieden, die aber von Person zu Person nicht ins Gewicht fallen) und tragen einen erheblichen Teil zum gesellschaftlichen Wohlstand bei. Wir sind es, die diese Zustände auslösen. Jede Frau, die sich den Umständen ergibt und sich eben nicht ein Studium der MINT-Fächer zutraut, obwohl sie das Zeug dazu hat. Wir Männer, die wir uns um eine Einstellung bei Daimler als Elektroingenieur nur so prügeln aus Prestigegründen und wegen des Geldes. (Tariflöhne sind weiter verbreitet als man denkt.) Warum also hadern? Macht, was euch glücklich macht! Fordert euren Anteil an dieser Welt und lasst ihn euch von niemandem abschwatzen! Was spielt es da für eine Rolle, was ihr zwischen den Beinen habt?

Das ist zumidest mal mein Standpunkt, eine Ergänzung zum bereits Gesagten und der Versuch den Thread wieder auf Feminismus zurückzuführen.

Grüße,

Drogan


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 18:08
gastric schrieb:Nach tarifvertrag wird fast nur im öffentlichen dienst und bei zeitarbeit bezahlt. Im sonstigen privaten sektor ist das wort "tarifvertrag" nur im duden nachzulesen. Da wird dann gern mal in der bewerbung die gehaltsvorstellung abgefragt und diese verhandelt. Frauen ziehen dort im allgemeinen den kürzeren, weil sie frauen sind und man bei ihnen mit ausfallzeiten rechnet.
Okay rückläufig, aber wir reden hier von über 50% der Arbeiter in Deutschland
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153610/umfrage/tarifbindung-der-beschaeftigten/
die Tariflich gebunden sind. Dazu kommen Mindestlohn, Aufstocker, 450 Euro Basis - unstrittig Beschäftigungsverhältnisse in denne es keine Geschlechtertrennung gibt.
Folglich müsste der kleinere Teil der Privatwirtschaft ein noch viel krasseres Lohngefälle aufweisen.. So krass, dass selbst der Dümmste merken würde: das mit den 21% kann nicht stimmen.

Wenn Frauen übrigens weniger zäh um ihren Lohn verhandeln - wie zäh verhandeln die dann wohl mit einem Kunden? Was soll die Gesellschaft denn bitte machen, wenn Frau nach gescheiterter Verhandlung keine weiteren Maßnahmen ergreift, Männer aber den Arbeitgeber wechseln?
Wären Frauen Arbeitskräfte zum Spottpreis, es gäbe keine arbeitslosen Frauen oder?
gastric schrieb:Und möglichst wenig geld zahlt frau schon ein, wenn sie nur ein kind bekommt. Da heißt es im job aussetzen, beruflich in dieser zeit nicht vorankommen, schlechtere lohnentwicklung, geringere einzahlung in die rentenkassen. Sicherlich ist es mittlerweile auch möglich, dass männer in elternzeit gehen. Frauen fallen aber in jedem fall während und nach der schwangerschaft ersteinmal aus. Bei alleinerziehenden frauen wirds dann doppelt schön. So ganz ohne kinder gehts dann aber auch nicht. Dämliche zwickmühle, die mal konkret angegangen werden könnte.
Ein Kind bekommen kostet eine Frau nur relativ wenig. Was wirklich reinhaut ist der Verzicht auf eine Vollzeitstelle + Überstunden.
Das liegt einfach an der Alltagspraxis. Der heutige Arbeiter ist immer leicht überlastet. Denn nur wenn er deutlich überlastet ist, wird eingestellt. Es ist viel zu zeitkritisch komplizierter, wichtige, schnell auszuführende Arbeiten einer Teilzeitstelle zu geben. Teilzeitstellen rutschen automatisch in die Hilfsarbeiter Rolle. Sieht man bei den Akademikern sehr deutlich.
Wo nun der Mann an schweren Aufgaben wächst (und was ihn da auch die ein und ander unbezahlte Überstunden kostet - einfach zu Recherchezwecken), erweitert die Frau ihre Fähigkeiten in ganz anderen Bereichen.
Anfang 40 stehen dann beide mit 15 Jahren Berufspraxis da - augenscheinlich gleiche Qualifikation (Mann - 1 Jahr wegen Bundeswehr, Frau - 1 Jahr für 1 Kind), real sind sie aber nicht mehr gleich qualifiziert.

Und Alleinerziehend ist nochmal ein ganz anderes Thema. Ob es da wirklich soviel leichter ist für einen Mann der den Wunsch hat Kinder bei sich zu haben, aber nicht die richtige dauerhafte Partnerin dafür findet, wage ich doch zu bezweifeln.
Tussinelda schrieb:Das Rentenaltet sagt nichts darüber aus, wie lange jemand gearbeitet hat, das vernachlässigst Du völlig, wie so vieles.
Da stimme ich dir zu. Nur jetzt mal im Ernst wer kommt beim genauen Aufrechnen der Lohnarbeitszeit besser weg?


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 18:18
@Jackie251
Es gibt Gesetze, die solche Diskriminierungen von Teilzeitarbeit/-enden verbieten. Gerade damit es nicht zu dem kommt, was Du beschreibst. Aber schön, dass Du die Ungerechtigkeiten gleich selbst offenlegst.
Unbezahlte Überstunden? Auch so ein Unding. 


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 18:38
Tussinelda schrieb:Es gibt Gesetze, die solche Diskriminierungen von Teilzeitarbeit/-enden verbieten. Gerade damit es nicht zu dem kommt, was Du beschreibst. Aber schön, dass Du die Ungerechtigkeiten gleich selbst offenlegst.
Unbezahlte Überstunden? Auch so ein Unding.
Genau das ist ein typischer Ansatz den man ein paar Jahre durchziehen kann, und dann wird gejammert das der Anschluss abgefahren ist. Inbesondere Recheren oder neue Lösungsansätze findest du nicht in der Arbeitszeit.
Wer bitte kann während der normalen Arbeitszeit noch tiefes Wissen zB in Excel, VBA oder einer anderen Programmiersprache sammeln? Private Fortbildung ist der Kern des Erfolges, dazu braucht es keine teure Schulung. Privates Interesse mag hier vorteilhaft sein...
Bezahlen wird dir das aber nunmal kein Arbeitsgeber. Aber es wird dir helfen deinen Job in einer Weise zu erledigen, die sich bei der nächsten Gehaltsverhandlung auszahlt.


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 18:53
@Jackie251
Eine sehr arbeitgeberfreundliche Sichtweise, die Du so vertrittst


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 19:13
@Jackie251
Sehr gute und informierte Beiträge! Großes Lob.

Ich dachte erst Frauen würden wirklich so 20% weniger verdienen für gleiche Arbeit. Aber jetzt weiß ich, dass wenn man genauer nachdenkt und analysiert, das ja gar nicht sein kann. Es gibt halt wie immer keine einfachen Antworten.


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Warum Feminismus nicht ok ist

06.03.2017 um 19:37
Tussinelda schrieb:Eine sehr arbeitgeberfreundliche Sichtweise, die Du so vertrittst
Weil hier Programmieren gefallen ist.

Darin wirst du dir keine goldene Nase verdienen, wenn du nicht auch abseits der Arbeit reinbeißt. Das ist kein Genderstudium oder Sozialpädagogik.

Wer da dann im Job um 16:00 Uhr ausstempelt und in der Freizeit nicht Unmengen von Zeit investiert, der kann dann nicht mithalten.


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Warum Feminismus nicht ok ist

07.03.2017 um 18:29
Nun, ich denke das hier ist ein heikles Thema und um es mal sozusagen da auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen wird ziemlich schwierig.

Der thread Titel an sich, könnte d.h. schon zu evtl missdeutungen führen und wäre sicherlich besser wenn man ihn in " Warum ein Teil des Glaubens des Feminismus nicht ok ist" umbennen würde. Grundlegend ist Feminismus nötig um für die rechte von Frauen zu kämpfen, voralle mda in vielen Teilen dieser Welt Frauen noch als Objekte gelten oder "Halbe- Menschen" als z.b. Vollwertige Menschen. Von den Genital Verstümmelungen, Steinigungen und diversen anderen Sachen mal ab.

DENNOCH gibt es leider eine Art im Feminismus der leider sich mehr Gehör verschafft und eher seine Ideologischen Ideen ausbreitet, als jene die mit fakten udn Tatsachen kommen. So wird dann von"Mansplaining", zu "Patriarchy", hinüber zur Systematischen unterdrückung der Frau von ALLEN Männern, von sexismus in ALLEM und Mansright Movement als Unterdrückende Form gegenüber Frauen, Schwulen ,Lesben etc. geredet und weiterverbreitet. Statt d.h. sich dann auf jene zu gehen die halt für etwas verantworlich was auch geschehen IST, wird dann ein komplettes geschlecht verteufelt, nur weil es halt Männlich ist. So mancher IRRglaube wird halt dort dann verbreitet und so manche die sich dann Feministin nennt glaubt das auch , ohne nachhaltig dann mal genauer mal mit der realität auseinander gesetzt zu haben. D.h. finde ich es dann lobenswert, wenn sich Feministen selbst dann die mühe geben mal der Sachen auf die Spur zu begeben.

Gut zu sehen in der Documentation von 2006 von Nora Vincent, einerLesbischen Feminsitin die sich 1 Jahr lang als Mann verkleidet hatte und mal sich unter die Männer welt bzw. mal das Leben eines Mannes bzw. andere Männer mal betrachten und deren alltag, Probleme und den Irrglauben mal entgegen stehen konnte. So konnte sie selbst erleben das Männer keine sexhungrigen, Misogynen, frauenverachtenden und Unterdrückenden Wesen sind, wie man es so oft von der falschen seite des Feminismus zu hören bekommt.



Ebenso kommt dieses Jahr ein weiterer Film heraus Namens " The Red Pill" von Cassie Jaye, ebenfalls Feministin, die sich mal auf den Weg begeben hatte um mal die Problematiken von Männern in dieser Gesellschaft anzuhören von Sachen wie erhöhter Suicidrate, meisten Opfer von Arbeitsunfällen, Problematiken in der Gesetztgebung von Scheidungsrecht und Kinderrecht, zu vergewaltigungen und gewalt gegenüber Männern und den Umgang damit in dieser Gesellschaft, dem geringe öffentlichkeits Arbeit und Forschungsmittel von Prostatakrebs, trotz gleicher Sterblichkeitsrate im Kontrast zu brustkrebs und vor allem auch, das Vorgehen der schlechten Seite des Feminismus gegenüber den Mansright aktivisten und dem Irrglauben der dort verstreut wird.



Im Übrigen ein Film von einer Feministin, der von  Leuten der schlechtenseite desFeminismus in Ausstralien blockiert und nun gebannt wurde.

https://www.theguardian.com/film/2016/oct/26/the-red-pill-melbourne-cinema-drops-mens-rights-film-after-feminist-backlas...
The Red Pill, a documentary by film-maker Cassie Jaye, was due to screen at Palace Cinema’s Kino cinema on Sunday 6 November, at an event organised by Men’s Rights Melbourne. The film professes to take a “balanced approach” to the men’s rights movement, documenting Jaye’s “life-altering journey where she would never see the world the same way again”. But it has faced backlash from members of the feminist community and has been criticised as unbalanced and in favour of men’s rights groups.
Susie Smith, who founded the petition on change.org, said the film gave a platform to views similar to those of Daryush “Roosh V” Valizadeh, a self-described neo-masculinist whose planned visit to Australia caused a stir with immigration in February.

“This is the kind of disgusting, violent message that is totally out of line with Australian values and law,” Smith wrote.
Daryush 'Roosh V' Valizadeh cancels neo-masculinist meetings over safety
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“Please do not associate your cinema with the kind of people who teach men how to violate women physically and emotionally. Please stand with the women everywhere, and do not promote misogynistic hate.”


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