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Warum Feminismus nicht ok ist

730 Beiträge, Schlüsselwörter: Feminismus

Warum Feminismus nicht ok ist

19.03.2018 um 13:01
Tussinelda schrieb:@RedBird
ach so, Du lieferst Meinungen und Standpunkte, kein Argument und beendest dann natürlich wieder mal die Diskussion, alles klar. Ich hätte gerne Argumente, das ist alles, immerhin beziehst Du Dich ja drauf. Ich finde sie nur nicht.
Super, dann gibt es ja auch nichts zu widersprechen.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.


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Warum Feminismus nicht ok ist

19.03.2018 um 13:02
@RedBird
:D ich dachte es mir schon......Deine Meinung ist ein Argument, ich sehe das nicht so, Du verweigerst die Diskussion, herrlich :D


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Warum Feminismus nicht ok ist

19.03.2018 um 13:05
Tussinelda schrieb:@RedBird
:D ich dachte es mir schon......Deine Meinung ist ein Argument, ich sehe das nicht so, Du verweigerst die Diskussion, herrlich :D
Wenn du dir nicht die Mühe machst auf meine Meinung einzugehen, werde ich mir nicht die Mühe machen sie zu erklären.
Ob das herrlich ist, sei dahingestellt. Ich würde es eher als logische Konsequenz bezeichnen.
-
Sollte hier noch jemand eine eigene Meinung haben, so bin ich gerne gewillt darauf einzugehen.


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Warum Feminismus nicht ok ist

19.03.2018 um 13:12
@RedBird
ich bin darauf eingegangen.....also erzähl hier nix.....ich finde nur keine Argumente, das ist alles


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Warum Feminismus nicht ok ist

19.03.2018 um 13:16
Tussinelda schrieb:@RedBird
ich bin darauf eingegangen.....also erzähl hier nix.....ich finde nur keine Argumente, das ist alles
Du hast nur geschrieben, dass du keine Argumente findest.
Soll das eine Gegenmeinung sein?
Zeit und Geduld sind begrenzt, ich werde beides nicht verschwenden.
...in diesem Sinne.


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Warum Feminismus nicht ok ist

19.03.2018 um 13:20
Diskussion: Wo fängt für euch sexuelle Belästigung an? (Beitrag von Tussinelda)
das war meine Antwort

Du hast geschrieben, Du hättest Argumente.....wäre eben schön, wenn Du die aufzeigst, aber Du willst Dich eh nur profilieren, was soll's also


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 01:06
Feminismus will nichts als Gleichberechtigung unabhängig vom Geschlecht. Deshalb heute nicht immer so nötig und aktuell wie eh und je. Ich bin definitiv Feministin.


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 02:01
Frauen haben eh die selben rechte wie männer. Es gelten in deutschland die selben gesetze für mann und frau. Was will frau mehr?


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 03:30
Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass der Feminismus tendenziell männerfeindlich ist (abgesehen von sowieso nur noch nutzlosen Debatten, die zeigen, dass Frauen schon überall die selben Rechte haben weil es keine wichtigen Themen mehr gibt). Die Feministen behaupten immer, sie seien für Gleichberechtigung. Dabei konnte mir noch nie eine Frau erklären, was der Feminismus den Männern für Vorteile gebracht hat. Es kommt immer nur die Antwort "ja es geht halt um die Frauen" obwohl in dem Satz davor noch gesagt wurde, es gehe ja um Gleichberechtigung. Ob man sich die gesetzlichen Frauenquoten oder die praktischen Auswirkungen von Scheidungen anschaut, man sieht eine eindeutige Benachteiligung der Männer. Die Parteien ignorieren es oder verkaufen es als gerecht.

Ein Blick reicht zudem aus um festzustellen, dass es viel mehr Förderprogramme für Frauen als für Männer gibt (das geht ja schon in der Schule los). Die Männer brauchen ja keine Förderung weil sie ja das starke Geschlecht sind, etc..

Wenn jemand nicht meiner Meinung ist kann er/sie ja gerne zahlreiche Beispiele anführen, die beweisen, dass die Feministen sich ebenfalls für Männer einsetzt. Bisher konnte das noch niemand. Daher muss man schlussfolgern, dass der Feminismus entweder keine Gleichberechtigung will oder das die Männer scheinbar überall privilegiert sind und von Geburt an immum gegenüber Benachteiligungen sind.


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Warhead
ehemaliges Mitglied

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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 03:34
@Machiavelli89
Sie will das Männer nicht mehr übergriffig werden,weil sie nach wie vor glauben über Frauen nach Gusto zu verfügen ,sie zu vereinnahmen,über ihre Sexualität zu bestimmen.
Sie zu bedrohen oder gar zusammenzuschlagen,zu verstümmeln uswusf


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 07:48
@Warhead

Das sind doch dinge die gesetzlich geregelt sind.
Natürlich gibt es die von dir beschriebene art von männer, aber in deutschland durchaus selten.
Warhead schrieb:will das Männer nicht mehr übergriffig werden,weil sie nach wie vor glauben über Frauen nach Gusto zu verfügen ,sie zu vereinnahmen,über ihre Sexualität zu bestimmen.
Sie zu bedrohen oder gar zusammenzuschlagen
Wenn du die Wörter Männer und Frauen miteinander tauscht entsteht das gegenteilige -


will das Frauen nicht mehr übergriffig werden,weil sie nach wie vor glauben über Männer nach Gusto zu verfügen ,sie zu vereinnahmen,über ihre Sexualität zu bestimmen.
Sie zu bedrohen oder gar zusammenzuschlagen

Aber genau so sieht die Realität eben auch aus.
Es ist doch irgendwie alles gleich.


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 08:39
Mondoro schrieb:Wenn jemand nicht meiner Meinung ist kann er/sie ja gerne zahlreiche Beispiele anführen, die beweisen, dass die Feministen sich ebenfalls für Männer einsetzt. Bisher konnte das noch niemand. Daher muss man schlussfolgern, dass der Feminismus entweder keine Gleichberechtigung will oder das die Männer scheinbar überall privilegiert sind und von Geburt an immum gegenüber Benachteiligungen sind.
nur weil Du nicht alles nachliest - dies ist nicht der einzige thread, in dem Feminismus thematisiert wird - kannst Du nicht behaupten, dass Feminismus sich nicht auch für Männer einsetzt. Natürlich will Feminismus Gleichberechtigung und ja, Männer sind überall privilegiert, sind aber deshalb nicht immun gegenüber Benachteiligungen
Machiavelli89 schrieb:Natürlich gibt es die von dir beschriebene art von männer, aber in deutschland durchaus selten.
das solltest Du bitte mal belegen.


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Warhead
ehemaliges Mitglied

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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 08:47
@Machiavelli89
Frauen bringen ihren Partner oder Ex in den seltensten Fällen um wenn der die Beziehung für beendet erklärt.
Genau das geschieht aber in.patriarchalen Gesellschaften,die Frau erklärt die Beziehung sei für sie beendet...meistens wegen Gewalt die er ihr antat,oder wegen seines Geschreis,er schlägt sie daraufhin zusammen oder bringt sie um.
Diesen Zustand nennt man Femizid und beschreibt die Abwesenheit von Gleichberechtigung bei gleichzeitiger Ignoranz der Rechtslage

Wikipedia: Femizid

https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/mit-autonomie-gegen-aufgezwungene-projekte/

https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Jeden-Tag-bringt-ein-Mann-in-Deutschland-seine-Frau-um-id42300466.html

http://www.taz.de/!5466237/?goMobile=1528243200050


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 09:22
Es gibt schon das Phänomen körperlich und psychologisch gegenüber Partnern/Ehemännern gewalttätiger Frauen.

Fakt ist allerdings, dass gewöhnlich Männer Täter und Frauen Opfer sind.
Allein schon durch die häufig bestehende körperliche Überlegenheit der Männer.

Daher ist es schon verständlich, wenn Frauen faktisch mehr Schutz wünschen. Beziehungsweise fordern.
Sich dann als Mann hinzustellen und zu sagen:,,Ey und was ist mit mir, ich will aucj geschützt werden“, ist etwas kindisch.
Zuerst einmal sollten die eigentlich Benachteiligten und Angegriffenen dran sein.

Die rechtliche Seite ist nur ein Thema.
Klar kann die Sekretärin den Chef verklagen, wenn er ihr im Vorbeigehen zuruft:,,Geile Titten, Miss Moneypenny“, ist sexuelle Belästigung.
Hat es aber niemand sonst mitbekommen, kommt dabei nichts weiter raus.

Zudem handelt es sich bei Benachteiligung v Frauen wie auch dem Phänomen Rassismus oder dem Phänomen Fremdenfeindlichkeit um Phänomene, die man nicht verbieten kann, womit sie weg sind.
In letzter Konsequenz muss in der realen Gesellschaft das Umdenken geschehen.


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 09:56
@Warhead

Ungewollt hast du ein sehr "schönes" Beispiel der "Gleichberechtigungsdebatte" geliefert, das deutlich negative Auswirkungen und Folgen für Männer mit sich bringt, die ebenfalls das Schicksal häuslicher Gewalt erfahren.

Man nennt das "positive Diskriminierung": "gesellschaftspolitische Maßnahmen, die der negativen Diskriminierung sozialer Gruppen in Form gesellschaftlicher Benachteiligung durch gezielte Vorteilsgewährung entgegenwirken sollen."

=> Wikipedia

WIE kann man im Brustton der Überzeugung laut herumtönen, dass Männer häufiger Täter seien als Frauen, wenn man sich bis zum heutigen Jahr 2018 in kaum valider Form die Mühe gemacht hat, zu untersuchen, ob dem so ist?

Richtig, es gibt zu Hauf Untersuchungen zum Thema Intimizid und BeziehungsMORDEN. Aber wie steht es um die Verteilung häuslicher Gewalt? Da klafft eine große Lücke. Das Familienministerium hat eine Untersuchung angestrengt: mit 32 randomisiert ausgewählten Teilnehmern. Sehr schön. Während jeder Laien-Forscher weiß, dass es mindestens 100 Teilnehmer bräuchte, um halbwegs verallgemeinerbare Ergebnisse geliefert zu bekommen. Die genaueste Schätzung in diesem Thema geht von einer halben Million von häuslicher Gewalt betroffener Männer aus. Was zumindest nahelegt, DASS Gewalt durch Frauen an Männern ein Thema ist - dem erstaunlicherweise jedoch weder in Forschung noch Beratung und Anlaufstellen ausreichend Rechnung getragen wird.

Zurück zur "positiven Diskriminierung". Gleichberechtigung hieße, die Bedürfnisse von Männern ebenso ernst zu nehmen, wie jene von Frauen. Dass hier ein User schreibt, der Feminismus setze sich in gleichem Maße auch für Männer ein, erscheint mir nett ausgedrückt naiv - weniger nett ausgedrückt als dumme Phantasterei.

Die zurecht vorhandenen tausenden Beratungs- und Hilfsangebote für misshandelte Frauen, transportieren jedoch gleichzeitig auch ein Männerdiskriminierendes Signal, das heute jede Frau und jeder Mann sehr gut verinnerlicht hat:
- Frauen sind in besonderem Maße schützenswert - und zwar vor Männern.
- Frauen bedürfen eines besonderen externen Schutzes, während Männer in der Lage sind (und zu sein haben!), sich selbst zu schützen.
- Während Frauen jedwedes Recht haben, alle Unterstützung zu erhalten, sollten Männer zunächst einmal nachweisen, dass sie nicht selbst den Anlass gaben, von ihrer Frau womöglich dann auch zurecht vermöbelt, verbrüht, geschlagen und verletzt worden zu sein.

Wo sind sie die tausend Männerberatungs- und Anlaufstellen? Ja, es gibt welche. Für Männer, die z.B. fürchten, ihre pädophilen Phantasien eines Tages in die Realität umzusetzen. Für potenzielle Täter also, die dort herausfinden können, ob sie "nur" potenzieller, oder schon Voll-Täter sind. Fein. Wo sind die Männerhäuser? Wo ist das öffentlich-gesellschaftliche Gespräch, die hunderten Zeitungsartikel und Dokus, die uns für dieses Thema sensibilisieren könnten?

Haben denn Männer das Recht, öffentlich zu bekunden, welch Unrecht ihnen durch eine Frau widerfuhr, wenn den Frauen doch so viel Unrecht durch Männer widerfährt...?

Männer gibt es - wie Frauen auch - seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte.

Es hat bis zum Jahr 2013 gedauert, bis sich eine Stiftung gründete, die den Versuch unternahm, zu definieren, was "Männergesundheit" ist und welche, zumindest gesundheitsbezogenen Bedürfnisse Männer haben könnten. Zuvor wusste man seit Jahrzehnten, dass Frauen nicht nur menschliche, sondern eben weibliche Bedürfnisse haben - Gleiches Männern zu unterstellen war obsolet.

Selbst an meiner Arbeitsstelle begegnet mir diese "positive Diskriminierung" von Männern tagtäglich. In einem Unternehmen, in dem 80% der Beschäftigten Frauen sind, wird in jeder einzelnen Stellenausschreibung, in jedem einzelnen Bewerbungsverfahren, gedeckt durch den Betriebsrat und Gleichstellungsbeauftragte, deutlich gemacht, dass "bei gleicher Eignung weibliche Bewerberinnen bevorzugt" werden. Mit welchem Recht?!

Wenn Feminismus bedeutet und sich dazu bereiterklärt, in Kauf zu nehmen, dass eine Anerkennung von Frauen gleichbedeutend ist mit einer Entwertung von Männern, dann frage ich mich, wann sich die erste Frau, die dieser Bewegung angehört, sich endlich zu schämen beginnt. Nicht nur für dieses Gebaren, das deutlich werden lässt, dass es um ein Gerechtigkeitsempfinden nicht allzu gut bestellt ist, sondern auch zu schämen beginnt, das Erbe jener Frauen zu beschmutzen, die eigenständig für IHRE Recht - ohne Unterdrückung Anderer - gekämpft haben, um beispielsweise so, wie jeder andere auch, Anerkennung der eigenen Stimme im Wahlrecht zu erhalten. Nicht, weil sie mehr wert wären als Männer, nicht, weil sie in besonderem Maße schützenswert seien, sondern schlichtweg, weil sie AUCH Menschen sind.


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 10:17
traces schrieb:Zurück zur "positiven Diskriminierung". Gleichberechtigung hieße, die Bedürfnisse von Männern ebenso ernst zu nehmen, wie jene von Frauen. Dass hier ein User schreibt, der Feminismus setze sich in gleichem Maße auch für Männer ein, erscheint mir nett ausgedrückt naiv - weniger nett ausgedrückt als dumme Phantasterei.
wer schreibt das wo? Kannst Du das bitte zitieren?
traces schrieb:Die zurecht vorhandenen tausenden Beratungs- und Hilfsangebote für misshandelte Frauen, transportieren jedoch gleichzeitig auch ein Männerdiskriminierendes Signal, das heute jede Frau und jeder Mann sehr gut verinnerlicht hat:
- Frauen sind in besonderem Maße schützenswert - und zwar vor Männern.
- Frauen bedürfen eines besonderen externen Schutzes, während Männer in der Lage sind (und zu sein haben!), sich selbst zu schützen.
- Während Frauen jedwedes Recht haben, alle Unterstützung zu erhalten, sollten Männer zunächst einmal nachweisen, dass sie nicht selbst den Anlass gaben, von ihrer Frau womöglich dann auch zurecht vermöbelt, verbrüht, geschlagen und verletzt worden zu sein.
erstens, sind das die Rollenbilder, gerne von Männern selbst geprägt, zweitens sind es IMMER NOCH Frauen und Kinder, die am häufigsten Gewalt ausgesetzt sind.
traces schrieb:Wo sind sie die tausend Männerberatungs- und Anlaufstellen? Ja, es gibt welche. Für Männer, die z.B. fürchten, ihre pädophilen Phantasien eines Tages in die Realität umzusetzen. Für potenzielle Täter also, die dort herausfinden können, ob sie "nur" potenzieller, oder schon Voll-Täter sind. Fein. Wo sind die Männerhäuser? Wo ist das öffentlich-gesellschaftliche Gespräch, die hunderten Zeitungsartikel und Dokus, die uns für dieses Thema sensibilisieren könnten?
man sollte vielleicht mal überlegen, warum es Frauenhäuser gibt, die sind nicht vom Himmel gefallen, da wurde für gekämpft. Können Männer nicht kämpfen? Ganz davon abgesehen, dass es auch mittlerweile Männerhäuser gibt, wenn auch sicherlich nicht in ausreichendem Maß. Aber es gibt ja auch nicht genügend Frauenhäuser. Muss eine Frau, die feministisch ist, die sich explizit für Frauen einsetzt, gleichzeitig das Gleiche für Männer machen? Ist das zwingend? Oder darf man sich auf eine Gruppe fokussieren?
traces schrieb:Wenn Feminismus bedeutet und sich dazu bereiterklärt, in Kauf zu nehmen, dass eine Anerkennung von Frauen gleichbedeutend ist mit einer Entwertung von Männern
das bedeutet es nicht. DEN Feminismus gibt es sowieso nicht.
traces schrieb:Nicht, weil sie mehr wert wären als Männer, nicht, weil sie in besonderem Maße schützenswert seien, sondern schlichtweg, weil sie AUCH Menschen sind.
ja genau, darum geht es


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 10:27
@Warhead

Grundsätzlich beginnt gewalt, egal ob gegen frau oder mann, nicht erst beim umbringen bzw mord.
Bei den schweren Gewaltdelikten, wie Mord, Totschlag und schwerer Raub sind sie mit ungefähr 12 Prozent - Männer mit 88 vertreten. 
12 Prozent ? Ich hätte nicht gedacht das der Frauenanteil doch so hoch ist, aber so ist es.
Warhead schrieb:Frauen bringen ihren Partner oder Ex in den seltensten Fällen um wenn der die Beziehung für beendet erklärt.
Nein, Sie bringen selten um um den Partner zu halten, aber um ihn loszuwerden.
Man sagt ja, "Frauen morden um loszuwerden und Männer morden um zu behalten." Ist da was dran?

Ja, für diesen Satz gibt auch durchaus einige Fälle, die das belegen. Aber es wird eben auch deutlich, dass Frauen auch aus verschiedensten anderen Motiven töten: Aus Hass, Eifersucht, Habgier. Mir sind aber wenig Fälle bekannt, in denen die Frau den Mann tötet, um ihn zu halten.

Für Männer kann ich das nicht so sagen. Bezogen auf den Intimizid, also die Tötung des Intimpartners, liegt bei Männern häufig eine narzisstische Dynamik vor: Sie sind in ihrem Stolz verletzt und töten aufgrund dieser Kränkung die Partnerin. Und häufig töten sie dann nach der Tötung der Partnerin auch sich selber.
https://www.rbb-online.de/taeteropferpolizei/themen/frauenkriminalitaet.html

https://www.welt.de/vermischtes/article162476388/In-Deutschland-leben-20-Serienmoerderinnen-unerkannt.html


Aber egal ob Frau oder Mann, Mord und Totschlag begehen beide Geschlechter. Aber da geht es für mich nicht ums Geschlecht, die Tat an sich finde ich abscheulich.


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 10:39
Ich würde den Feminismus nicht als homogene Gruppe mit homogenen Vorstellungen ansehen wollen, sondern wie immer, gibt es solche und solche.

Frauen wurden lange Zeit bis mindestens in die 80er Jahre in vielen Bereichen deutlich benachteiligt. Da war es natürlich, dass sich da eine Gegenbewegung bilden würde und für die gesellschaftliche Entwicklung und damit über Bande auch für Männer eher von Vorteil als von Nachteil. So weit, so einfach, aber selbst diese Bewegung bestand einerseits aus Frauen, die dafür eintraten, gleiche Rechte zu bekommen, aber auch schon zu Anfang schlossen sich dieser Bewegung auch echte Männerhasserinnen an.

Mittlerweile haben Frauen gleiche Rechte, es gibt da allenfalls noch Kanten zu glätten, im Wesentlichen gibt es aber kaum noch massive Diskriminierung im öffentlichen Raum. Aber selbst diese Kanten wollen geglättet werden und das finde ich in Ordnung. Dass sich da im Wesentlichen Frauen für einsetzen, liegt in der Natur der Dinge. Im ADAC finden sich ja auch im Wesentlichen Autofahrer.

Weniger in Ordnung finde ich einen militanteren Teil von Feministinnen, die aber nur einen kleinen Teil dieser Bewegung bilden. Das hat teilweise schon sektenartige Züge, aber Extreme finden sich in jeder Bewegung, die für irgendetwas eintritt. Das gilt für den Tierschutz nicht anders. So lobenswert ich den fachlich hochwertigen Einsatz des Nabu finde, so bescheuert finde ich ein paar Chaoten, die Schweine aus Ställen befreien, die dann auf der Autobahn umherrirrend verenden.

Viel schlimmer finde ich Trittbrettfahrerinnen des Feminismus, die einfach weibliche Opferrollen generieren, um Männer vielleicht nicht körperlich zu töten, aber aus dem Leben zu nehmen. Ich führe hier mal den Fall Horst Arnold an, bei dem eine Frau mit Berufung auf frei erfundene sexuelle Gewalt und dass man ihr als Opfer doch glauben müsse, grundlos das Leben eines Mannes zerstört hat. In diese Gruppe zähle ich auch einige Beraterinnen in Frauenberatungsstellen, die Frauen einfach ein paar erfundene Anwürfe empfehlen, um das Leben ihres Ex zu zerstören. Das sind Einzelfälle, aber schlimme EInzelfälle.

Und gerade die erreichte Gleichberechtigung ist für mich auch eine Verpflichtung, dass man auch Frauen keineswegs alles ungeprüft glauben muss, weil sie ja hilflose Opfer sind. Sind sie nicht und sollen sie auch nicht wieder werden.


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04.08.2018 um 10:53
Auch die me too Bewegung sehe ich alles andere als unkritisch. Sicher kommen hier Frauen öffentlich zu Wort, die vielleicht in der Vergangenheit Schlimmes erlebt haben.

Steinzeitlich finde ich an dieser Art öffentlicher Schauprozesse, dass eine Verteidigung ja eigentlich gar nicht möglich ist. Wie will zB ein Mann beweisen, dass er nicht vor 30 Jahren jemandem an den Arsch gepackt hat? Eben, geht nicht, daher sehr ungleiche Mittel.

Und wer sagt denn, dass es da nicht Frauen gibt, die sich denken, der wollte mich damals nicht, jetzt kann ich dem mal schön einen reindrücken, wehren kann er sich ja nicht.

Man darf nicht den Schaden vergessen, den jemand nimmt, der öffentlich an den Pranger gestellt wird, völlig unabhängig davon, ob dies berechtigt geschieht oder nicht. Und wenn eine Frau (muss nicht mal ne Frau sein, im Netz kann sich jeder als Frau ausgeben) einen Mann schon derart öffentlich einer Fehlhandlung bezichtigt hat und da setzt sich dann noch ne Trittbrettfahrerin obendrauf, ist das Urteil nahezu gesprochen.

Im Vergleich dazu geschah die Ermittlung von Häretikern vor 600 Jahren mit beinahe rechtsstaatlichen Mitteln.


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Warum Feminismus nicht ok ist

04.08.2018 um 10:53
Tussinelda schrieb:wer schreibt das wo? Kannst Du das bitte zitieren?
Gerne doch:
Tussinelda schrieb:...kannst Du nicht behaupten, dass Feminismus sich nicht auch für Männer einsetzt. Natürlich will Feminismus Gleichberechtigung...


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