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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

172 Beiträge, Schlüsselwörter: Arbeit, Frau, Mann, Team, Kooperation

Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

26.08.2016 um 23:15
@SZKYBRNTKR

Also du hast ein fiktives Szenario erzeugt indem alle Gruppen mit Frauenüberschuss dysfunktional sind.

Dann fragst du woran das liegt.

Die Antwort ist einfach.

Es liegt daran, dass du die Situation so konstruiert hast.


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SZKYBRNTKR
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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

26.08.2016 um 23:17
Izaya schrieb:Männer sind dümmer als Frauen. Warum ist dieser erkennbare Unterschied da?
Mein letzter Versuch, weil ich nett und hilfsbereit bin:

Du stellst in deinem Bsp. eine Behauptung auf und verbindest sie mit einer Frage.
Ich tue das nicht. Punkt.
Das Texteingabefeld für einen Threadtitel in Allmystery ist nun einmal begrenzt, vielleicht erleuchtet dich der Zusatz
"[Gibt es eine] Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?"

Ich nahm -wohl naiverweise- an, dass eine Frage durch ein Fragezeichen ausreichend gekennzeichnet ist.

Bis später, das war nun wirklich mein letzter Versuch, dir das zu erklären. Echt jetzt. Wirklich wirklich. Andere haben es schließlich auch geschafft, und wer es nicht schafft, nun denn ... auch nicht weiter schlimm.


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

26.08.2016 um 23:33
@SZKYBRNTKR
Ok, du verstehst mich wirklich nicht.

Ich rede über den EP und nicht über den Titel.

Der Titel ist das einzige, was man hier als Diskussionsgrundlage nehmen könnte.
SZKYBRNTKR schrieb:Du stellst in deinem Bsp. eine Behauptung auf und verbindest sie mit einer Frage.
Ich tue das nicht. Punkt.
Du stellst auch eine Behauptung auf. Du schreibst es nur nicht so direkt, sondern denkst dir irgendetwas aus, was keinen anderen Schluss zulässt. (Deine Situationen)
Und in deiner Frage selbst, steckt auch eine Behauptung:
"sind Männer die besseren Teamplayer?"
SZKYBRNTKR schrieb:Andere haben es schließlich auch geschafft
Wer hat diene Frage zitiert und darauf geantwortet? Niemand.
Außerdem:
Ilvareth schrieb:Woher nimmst du das? Ist das tatsächlich so? Gibt es dafür entsprechende Erhebungen?
Zitat von Beitrag von Ilvareth, Seite 1

Beitrag von Pallas, Seite 1
Mr.Stielz schrieb:Für den Stielz klare Indizien, dass es sich hier nicht um reale Teams handelt, sondern um unfundierte Spekulation.
Zitat von Beitrag von Mr.Stielz, Seite 2

Beitrag von dahergelaufene, Seite 2

Beitrag von kleinundgrün, Seite 2

Beitrag von Alari, Seite 2

Beitrag von raitoningu, Seite 2

Beitrag von Subtilitas, Seite 2

Alles Zitate oder Links zu Beiträgen, die nicht so ganz mit deinem EP zufrieden sind. Das ist die Überzahl.

Dich so hochnäsig zu zeigen, indem du meinst, dein EP wäre zu kompliziert für mich, ist lächerlich. Lern, mit Kritik umzugehen!

Spiele schon fast mit dem Gedanken, den Thread zu melden :D
Aber, ich glaube ich lass es. Vielleicht versteht der Mod den EP nicht :troll:

Du hast mehr als genug Kommentare. Es hat nichts mit den Geschlechtern sondern mit den Persönlichkeiten zu tun. Deine Situationen sind viel zu ungenau und wahrscheinlich ausgedacht.

Was sagt allein das Geschlecht ohne irgendetwas anderes denn bitteschön über das Teamwork aus? Selbst wenn du da irgendwann mal etwas findest in hundert Jahren wird das eher Korrelation als kausaler Zusammenhang sein.


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SZKYBRNTKR
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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

26.08.2016 um 23:36
Izaya schrieb:Ok, du verstehst mich wirklich nicht.
Darauf können wir uns einigen. Bye!


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 08:01
@SZKYBRNTKR
@sunshinelight

So, keine Sorge, Leute, ich gebe jetzt zum letzten Mal meinen Senf dazu, wenngleich zu befürchten ist, dass der TE es hinsichtlich seiner letzten Erwiderung an mich wieder nicht schnallt.

Das Problem ist folgendes:

Der TE stellte Situationen als Diskussionsgrundlage auf, die nicht auf einer Studie o.Ä. basieren, sondern rein auf seinem Eindruck, seinem Gefühl, auch wenn er damit wahrscheinlich richtig liegt. Folglich diskutiert Ihr darüber, warum Einself dieses Gefühl hat und eben nicht darüber, dass es objektiv so wäre und warum es so wäre.

Der ganze Quark hat dann nicht nur keine Grundlage, sondern verärgert auch Femen, White Knights, Manginas und andere Feministen-Gendertanten, die da ja immer aus ihren Löchern kriechen - in diesem Falle aber eben zurecht, weil Einself sozusagen einfach mal frech etwas behauptete, über dessen Gründe man hier diskutieren soll.

Sorry, so funktioniert es nicht. Aber macht mal weiter hier, ist ja eh amüsant.

P.S. Nach der Grundlage deiner Behauptungen hat übrigens bereits der erste Antwortbeitrag gefragt, den du getrost überlesen hast.


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27.08.2016 um 10:24
Unter der Annahme, dass hier überwiegend Männlein am Zanken und Zicken sind, lässt sich nur eine Schlussfolgerung ziehen: in funktionierenden Teams wird nicht diskutiert. :D


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SZKYBRNTKR
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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 10:46
@Subtilitas
@Mr.Stielz

Ich werde mich aufgrund der hier teilweise zu erkennenden Diskrepanzen in der subjektiven Wahrnehmung nun noch einmal eingehender mit "Konstruktivistischer Didaktik" und "Soziokulturellem Konstruktivismus" befassen.
Vielleicht tut das ja sonst noch jemand, ist echt interessant.


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DieSache
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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 11:00
Ich denke hier wird wieder wunderschön mit gängigen Rollen-Vorurteilen jongliert!

Nich ob Jemand männlich, oder weiblich ist spielt eine Rolle dafür, wie teamfähig man ist, sondern vielmehr ist es eine Frage der Kommunikation und Sozialen Kompetenz der einzelnen Personen, ob und wie Teamplay funktionieren kann!

Ach ja und ob man wirklich miteinander, oder jeder für sich arbeitet!


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 11:18
Kann das nur bestätigen. Nicht umsonst sind in nahezu allen Armeen der Welt nur Männer in den kämpfenden Einheiten vertreten.


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 11:20
Ich glaube schon, dass Frauen innerhalb eines Teams mit persönlichen Abneigungen gegen andere Teammitglieder anders umgehen als Männer.
Aber mir fehlt immer noch der Beleg, das so pauschalisieren zu können. Dann dürfte ja in keinem Kindergarten das Team funktional sein, da sind ja im Prinzip immer mehr Frauen als Männer. In den meisten Friseursalons müsste Mord und Totschlag herrschen, und vom Lehrerzimmer einer Grundschule will ich mal gar nicht anfangen. Jugendämter haben ebenfalls oft einen deutlichen Frauenüberschuss. Und die ganzen Supermärkte?
Wenn das pauschal so wäre, wie der TE sagt, dürften ganz viele Betriebe nicht funktionieren.


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 12:44
@SZKYBRNTKR
@Izaya


Hallo, hier ist eine FRAU die den EP verstanden hat.
Vielleicht liegt es daran, das wir Frauen generell erstmal um die Ecke denken, während Männer das nehmen, was da steht.
Eine Verbindung eines fiktiven Szenarios projeziert in die reale Welt akzeptieren sie nur bei Stargate oder in Pornos.
Seitensweise wurde sich nun gestritten weil bei einigen der Horizont nicht ausgereicht hat und statt dieses zuzugegeben, zwang man den TE zu erklären warum das so ist :D Ja vllt, weil das nunmal so ist?
Fehlende Fantasie? Fehlendes um die Ecke Denken? Fehlende ehrliche Kommunikation?

Zum Thema..
Frauen sind im Berufsleben weniger Teamplayer als Männer, ja.
( *Dafür kehrt sich das im Privatleben komplett zur anderen Seite. Dort sind die Frauen mehr Teamplayer als Männer. Nähere Erklärungen folgen dann nachdem ich das Berufsleben fertig habe .)

Frauen sehen sich immernoch in der Beweisphase was ihren Arbeitsplatz angeht. So denkt die Frau, die fast nur von Männern umgeben ist "ich muss dem Chef zeigen, das meine Arbeit genauso qualifiziert ist, wie die der Männer" Sie hängt sich rein, konzentriert sich, schlussendlich überzeugt sie,wenn sie denn wirklich gute Arbeit leistet.

Die Frau, die mehrheitlich von Frauen umgeben ist hat diese Art Konkurenzdenken nicht mehr. Die Ziele zu überzeugen, ändern sich. Der Fokus liegt plötzlich auf anderen Qualitäten wie zB "ich muss dem Chef zeigen, das ich die schnellste Frau bin die hier arbeitet" (nur ein Beispiel) um IRGENDWIE auf sich Aufmerksam zu machen. Darunter leidet die Qualität und auch das Team. Denn die nächste Frau denkt sich "oh gott die blöde Tusse hat heute 15 Vorgänge geschafft, ich schaff morgen 16"

Szenario 1 : sie schafft es schneller zu arbeiten
- die nächste Frau denkt ... bla bla... morgen 17 Vorgänge... 2 Monate später macht die Firma dicht weil 24678 Vorgänge bearbeitet wurden und davon 24677 falsch.
Szenaro 2 : sie schafft es nicht schneller zu arbeiten
- die Gerüchteküche brodelt "haste gehört? Die 15 Vorgängetusse knattert den Chef...die wird immer fetter, vllt ist sie Schwanger, die fährt Auto und ich mit der Bahn, die wird sicher besser bezahlt...warum? Na weil sie mitm Chef knattert"

Frauen sind Arschlöcher wenn sie sich im Nachteil gegenüber anderen Frauen sehen. Sie gönnen sich (meist) nichts ! Aufstiegschancen bestehen nur, wenn man hinterhältig wird.

An einem männerdominierten Arbeitsplatz, möchte Frau sich anders beweisen und kommt mit ihren Intrigen nicht weit.

(* Zu dem Privatleben sei gesagt, dass Frauen dort ihre Weiberrunden pflegen. Freundinnin achten auf den Mann der Freundin, beobachten ob der fremd geht... sie saufen zusammen Sekt und lästern nur selten, weil sie wissen, das sie sonst keine Freundinnin mehr haben. Sie heulen sich aus, sie gehen zusammen auf Klo, teilen sich eine Pizza, leihen sich gegenseitig Schuhe, Kleider, Oberteile usw aus.

Beobachten wir dies bei Männerfreundschaften? Nein ! :D
Ich möchte nur einen Mann sehen, der seinem Kumpel ne Hose leiht. Oder das sie gemeinsam aufs Klo gehen... und das unuunununausgeschlossenste ist, das sie sich das Essen teilen ;)
Klar ist Männern ihre Freundschaft wichtig, aber sue gehen doch lieber als Einzelgänger durchs Leben und nur wenn ihnen jemand auf Augenhöhe begegnet, darf der mitlaufen.


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 14:13
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es nicht manchmal viel zu gut meinen und sich deswegen in Empfindlichkeiten auch (Anderer) verlieren. Das Zweite was man vielleicht auch nicht sofort bedenkt ist, das es eine Welt in der Frauen in Führungspositionen in Gesellschaften/Firmen/Familien lange nicht mehr gegeben hat. Also existiert da noch keine Gesprächskultur in der Führung. Ist das relevant kann man das so durchsetzen..usw. Ich finde Frauen sind im allgemeinen sehr gute Gesprächspartner. Also spricht auch nicht dagegen wenn Teams überwiegend weiblich sind.

Allerdings und da gebe ich meinen Vorgängern wirklich recht. Das sich mal Frauen auf einer bunga bunga Party.. mit ihren Kollegen verbründern.. (da ist noch ein langer Weg hin). ),=


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 15:05
Großartig. Endlich kann es hier mal voran kommen.
Super Beitrag @Stonechen.

Was ist, wenn die Frauen dann so überzeugen, dass sie die Männer ablösen, weil man sieht, dass eine Frau sich so reinhängt. Da der Mensch ja so verrückt ist, sieht er Elan und Ergebnis und von wem es kommt. Der Mensch will mehr davon und am Ende sieht der Arbeitsmarkt so männerleer aus.
Zukunftsmusik oder unmögliches Szenario?


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 15:36
Stonechen schrieb:Seitensweise wurde sich nun gestritten weil bei einigen der Horizont nicht ausgereicht hat und statt dieses zuzugegeben, zwang man den TE zu erklären warum das so ist :D Ja vllt, weil das nunmal so ist?
Fehlende Fantasie? Fehlendes um die Ecke Denken? Fehlende ehrliche Kommunikation?
Das Problem ist, dass es ein fiktives Szenario ist. Es ist keine Darstellung der rellen Welt, nicht durch eine Studie oder irgendwas anderes belegt.

Folglich ist es keine Grundlage für einen allgemeinen Schluss ob Männer oder Frauen besser im Team funktionieren.

Nun kann man sich natürlich dennoch darüber unterhalten ob das Eine oder Andere der Fall ist, aber wieso muss man dafür ein fiktives Szenario konstruieren, um dem Ganzen einen nicht vorhandenen Anschein an Wissenschaftlichkeit zu verleihen und stellt die Frage nicht einfach OHNE das Ganze in den Raum?

Die Vermutung, dass hier der Weg oder die Schlussfolgerung der Diskussion noch vor Anfang gestaltet werden soll liegt nahe.

Zum Thema ist zu sagen, dass die Welt zu komplex ist um das präzise zu sagen aber es gibt einige Anhaltspunkte.

Zugrundeliegend die Theorie, dass Frauen eher auf der Beziehungsebene interagieren und Männer eher auf der Sachebene kann man bei der relativen Unkompliziertheit der Sachebene und einer vorhandenen Hierarchie vermuten dass Teams aus Männern generell eher durchschnittlich gut funktionieren.

Generell also keine starken Ausschläge nach Unten oder Oben aufweisen bezüglich der Zusammenarbeit und der aus dem Team entstehenden Emergenz.

Frauen die auf der Beziehungsebene interagieren können, wenn die Beziehungen selber dysfunktional sind natürlich auch wesentlich schlechter zusammenarbeiten.
ABER wenn die Beziehungen gut oder hervorragend funktionieren, entsteht auf der anderen Seite eine fast intuitive Zusammenarbeit. Das Team funktioniert nicht nur durchschnittlich sondern WESENTLICH besser als das.

Meiner Erfahrung nach sind beide Szenarios in der Welt gleich oder ähnlich oft vertreten. Es gibt ebenso viele Teams aus hauptsächlich Frauen die schlechter zusammen arbeiten als ein fachlich äquivalentes Team aus Männern als auch solche die viel besser zusammenarbeiten.

Nun würde ich mich sicher durch Daten überzeugen lassen, dass es nicht so ist, das eine Seite überwiegt.

Aber solche Daten gibt es nicht.

Daher ist sowohl diese als auch jede andere Theorie, die man dazu verfassen könnte auf Sand gebaut. Durchsetzt von wahrscheinlich nicht signifikanten persönlichen Erfahrungen und Bestätigungsfehlern entstehend aus Vorurteilen.


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SZKYBRNTKR
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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 15:36
Ich schmeisse nochmal die Systemtheorie nach N. Luhmann rein, finde ich ebenfalls interessant- auch wenn ich mich hier in einen Subdiskurs begebe, den ich eigentlich vermeiden wollte.
Möglicherweise hilft er einigen, Übersicht zu gewinnen und voran zu kommen.
Statt von Einheiten (z. B. menschlichen Individuen) auszugehen, die durch ihre Beziehungen einzelne Systeme bilden und dadurch letztlich an Gesellschaft teilhaben, geht Luhmann auf einer sehr abstrakten Ebene von Ereignissen und von Differenzbildungen (vgl. Differenz (Systemtheorie)) aus. Ereignisse („Operationen“) schließen sich in spezifischer Weise und in spezifischen Medien an vorangegangene gleichartige Ereignisse an. Durch diese – gegenüber andersartigen Operationen geschlossenen – Operationsweisen entstehen Systeme, und mit diesen Systemen entstehen ihre systemspezifischen Umwelten.[5] Die Operationsweise sozialer und psychischer Systeme ist autopoietisch, und die Operationen bilden abgeschlossene Kreisläufe:[6] Die Operationen verschiedener Systeme durchdringen sich nicht, Operationen eines Systems können nicht direkt an Operationen eines anderen Systems anschließen.[7] Dies ist unabhängig davon, dass handelnde Menschen und Folgen von Handlungen beobachtet werden.
Luhmann schließt sich den zu seiner Zeit besonders diskutierten Grundannahmen der konstruktivistischen Denkweise an. Wirklichkeit wird darin als Resultat eines Konstruktionsprozesses angesehen, der auf die eigenen Bedingungen des Erkennens zurückgeführt wird und nicht auf die Bedingungen einer erkenntnisunabhängigen „Realität“. Erkenntnisprozesse werden angestoßen, aber sie stehen auch dann unter eigenen, z. B. körperlichen Bedingungen. Auch die Unterscheidung, ob dieser Anstoß von „innen“ oder „außen“ kommt, wird nachträglich gemacht und steht wie alles andere auch unter den eigenen Bedingungen. Eine vom Erkenntnisprozess unabhängige „Realität“, von der alle Erkenntnis ausgelöst wird und auf die alle Erkenntnis gerichtet sei, wird im Konstruktivismus nicht als Bestandteil von Erklärungen und Theorien verwendet. Stattdessen wird dem Begriff des Beobachters, der seine Wirklichkeiten konstruiert, eine besondere Bedeutung beigemessen.
Mit der alltäglichen Vorstellung von handelnden Menschen, die durch ihre Beziehungen Systeme bilden, ist kein Zugang zur Systemtheorie Luhmanns zu finden. Es entstehen sofort unauflösbare Widersprüche der Sätze Luhmanns zu den allgemein verstandenen Auffassungen. Eine Annäherung kann dagegen gelingen, wenn die Texte Luhmanns nicht sofort auf alltägliche Beobachtungen bezogen werden, sondern zunächst als Beschreibungen und Erklärungen höchst abstrakter Ereignisse aufgefasst werden, und wenn dabei zwei Ebenen auseinandergehalten werden: (1) die Ebene der Konstitution, das heißt die Ebene des Entstehens und Weiterbestehens sozialer Systeme und (2) die Ebene der Beobachtung, das heißt die Ebene der (Selbst-)Beobachtung und (Selbst-)Beschreibung, die durch die Systeme selbst geschieht.
Wikipedia: Systemtheorie_(Luhmann)

Und bitte nicht (erneut) als Ultima Ratio, sondern als Denkanstoß begreifen.


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 15:50
@SZKYBRNTKR

Wenn man die Einzelteile eines Systems zum System abstrahiert, lässt sich nicht mehr sagen, wie die Einzelteile sich auswirken, oder?
Vondaher würde die Akzeptanz dieser Theorie die eigentliche Frage irrelevant machen. Man könnte sagen ob System x oder System y besser funktionieren aber nicht WARUM das so ist, weil die Frage in der Theorie als irrelevant betrachtet und damit ignoriert wird.

Warum also hast du das eingeworfen?


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27.08.2016 um 15:57
@interpreter
interpreter schrieb:Das Problem ist, dass es ein fiktives Szenario ist. Es ist keine Darstellung der rellen Welt, nicht durch eine Studie oder irgendwas anderes belegt.
Aber durch den EP erklärt sich der TE ja das dies fiktive Szenarien sind. Ja, er bezieht mehrheitlich Frauen als Teamunfähig ein und dies mag man nun verurteilen oder auch nicht, aber die Tatsache, das dies KEINE fundierte Studie ist, ist klar gegeben. Ergo, es Bedarf keiner Quellen oder anderen realen Beweisen für diese Aufstellung sondern lediglich freude an der Diskussion. Wenn man für sich selbst beschlossen hat, das solche fiktiven Gedankengänge, nichts für einen sind, dem steht es frei woanders nach Themen zu suchen, wo es Quellen vorzulegen gilt.
interpreter schrieb:Folglich ist es keine Grundlage für einen allgemeinen Schluss ob Männer oder Frauen besser im Team funktionieren.
Doch anhand der Szenarien sucht sich entsprechender Diskussionsteilnehmer das passende raus und berichtet dazu aus seinem Erfahrungsschatz. Deswegen steht es in Menschen. Da wo Chantall über Ingo schreibt - über lächerliche Beziehungskisten und wir auch nichts mit Quellen oder Beweisen belegen können. Dort diskutiert man auch frei Schnauze und frei Gedanke mit.
interpreter schrieb:Nun kann man sich natürlich dennoch darüber unterhalten ob das Eine oder Andere der Fall ist, aber wieso muss man dafür ein fiktives Szenario konstruieren, um dem Ganzen einen nicht vorhandenen Anschein an Wissenschaftlichkeit zu verleihen und stellt die Frage nicht einfach OHNE das Ganze in den Raum?
mMn wurde hier nichts dem Anschein der Wissenschaft zugeschrieben.
Es wurde einwandfrei in deutschem Wortlaut verfasst, was es zu diskutieren geben KÖNNTE. Ich lese das klar heraus und bei Gott, als Gott Auffassungsgabe verteilt hat, war ich Knete fressen.
Das Problem liegt hier eher in der Tatsache, dass Allmyuser verlernt haben zu diskutieren. Eine Diskussion zeichnet sich nicht durch Quellen und Belegen aus sondern durch das gesprochene (in dem Fall geschriebene...) Wort aus.
interpreter schrieb:Zugrundeliegend die Theorie, dass Frauen eher auf der Beziehungsebene interagieren und Männer eher auf der Sachebene kann man bei der relativen Unkompliziertheit der Sachebene und einer vorhandenen Hierarchie vermuten dass Teams aus Männern generell eher durchschnittlich gut funktionieren. 
Siehst du, du hast den Kern des Threads ja doch verstanden. Du beschreibst ein Szenario aus dem EP.
Inkl deiner eigenen Auffassung dazu.
Nichts anderes sollte meines Erachtens hier ststtfinden.
interpreter schrieb:Frauen die auf der Beziehungsebene interagieren können, wenn die Beziehungen selber dysfunktional sind natürlich auch wesentlich schlechter zusammenarbeiten.
ABER wenn die Beziehungen gut oder hervorragend funktionieren, entsteht auf der anderen Seite eine fast intuitive Zusammenarbeit. Das Team funktioniert nicht nur durchschnittlich sondern WESENTLICH besser als das.
Das gleiche in Grün .. du beschreibst ein Szenario aus dem EP inkl deiner Auffassung dazu.
Und jetzt meine Frage... wo gibt es diesen Betrieb wo nur Frauen arbeiten, stehend in hervorangender Beziehung zueinander?
DAZU kannst du nun Quellen darlegen und damit deine Theorie stützen.
Da du dich unbewusst auf einige Szenarien eingelassen hast, steht es dir frei diejenigen mit Belegen zu untermauern oder aber du machst es dir einfach, wie ich, und sprichst nur aus persönlichen Erfahrungen :)

Liebe Grüße


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SZKYBRNTKR
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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 15:59
@interpreter

Ich habe es eingeworfen, weil es mich interessiert und ich durchaus denke, dass hier Anschlussfähigkeit vorliegt.
Natürlich auch, weil so viele meine Herangehensweise kritisierten und nicht verstanden haben. ;)
Durch den Einwurf erhoffe ich mir eine Lenkung dieser Diskussion auf mein zentrales Anliegen, und um die (mich nervenden, siehe Izaya gestern) Nebenkriegsschauplätze endlich verlassen zu können.

www.budrich-journals.de/index.php/Soz/article/download/12323/10748
(ist leider eine .pdf, daher kann ich daraus nicht zitieren.)

Ich gebe hier bewusst keine Inhalte oder Zitate wieder, da ich den Gesamtkontext verstanden haben will.
Ich halte dies als erforderlich für die nächsten Schritte und möchte vermeiden, dass sich erneut auf Irrelevantes gestürzt wird. Mag etwas mühsamer sein, aber dafür vollständiger.


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Unterschiedlichkeit in der Kooperationsfähigkeit zwischen M und W?

27.08.2016 um 16:19
@SZKYBRNTKR
Wenn du deinen EP tatsächlich so gut durchdacht hast, versteh ich nicht, warum du dich über die Reaktionen wunderst?
Durch die einseitige Auswahl deiner Beispiele hast du implizit direkt zu Anfang eine eindeutige Prämisse festgelegt, ohne diese jedoch zu verifizieren.
Das führt bei der Mehrheit der aufmerksamen Leser automatisch zu Irritation und zieht zwangsläufig eine Metadiskussion über deine Herangehensweise nach sich.
SZKYBRNTKR schrieb:die Anzahl der weiterführenden Beiträge überwiegt hier doch deutlich.
Von den 18 Usern – abgesehen von dir – die bis zu dieser Aussage auf diese Diskussion geantwortet hatten, äußerten elf (!) ähnliche Kritik an deiner Methodik.
Da fragt man sich doch, auf welcher Grundlage du diesen – objektiv klar falschen – Eindruck gewinnen konntest. Autosuggestion? ;)


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27.08.2016 um 16:22
@Stonechen
Stonechen schrieb:Vielleicht liegt es daran, das wir Frauen generell erstmal um die Ecke denken, während Männer das nehmen, was da steht.
Eine Verbindung eines fiktiven Szenarios projeziert in die reale Welt akzeptieren sie nur bei Stargate oder in Pornos.
Seitensweise wurde sich nun gestritten weil bei einigen der Horizont nicht ausgereicht hat und statt dieses zuzugegeben, zwang man den TE zu erklären warum das so ist :D
Sehr interessanter Lösungsansatz. :)
Hat nur einen kleinen Fehler. Gut die Hälfte derer, die den EP "nicht verstanden" haben, sind meines Wissens weiblich. ;)
Also mal vorausgesetzt, dass es im Inet tatsächlich echte Frauen gibt. :D


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