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Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

563 Beitr√§ge ‚Ė™ Schl√ľsselw√∂rter: Wirtschaft, Amazon, Einzelhandel ‚Ė™ Abonnieren: Feed E-Mail

Amazon - Perfektes Konzept oder handfeste Bedrohung?

07.09.2018 um 23:44
Zitat von MajaxMajax schrieb:‚ÄěLaut einer Studie der Universit√§t Newcastle k√∂nnte man in den meisten F√§llen wohl aufs Online-Shopping verzichten: Das rechne sich √∂kologisch n√§mlich nur dann, wenn man ansonsten √ľber 50 Kilometer mit dem Auto fahren m√ľsste oder mindestens 25 Produkte gleichzeitig bestellt.‚Äú
da w√ľrden mich die Annahmen und Parameter dieser Rechnung wirklich brennend interessieren.
Wenn das wirklich stimmen sollte, so deutet das f√ľr mich auf eine extrem ineffiziente Organisation der Logistik im Onlinehandel hin.

Ich rechne mal √ľberschlagsweise:

Im Offline-Handel werden Waren zumeist vom Hersteller zunächst zu Großlagern/Großhändlern transportiert und dann unterverteilt an die Supermärkte.
Bei Amazon gehen die Waren vom Hersteller ins Amazon Logistiklager und werden dann weiterverteilt durch DHL oder andere Paketdienste an die Paketverteilzentren.
Das w√§re f√ľr diesen Teil der Lieferkette erstmal ungef√§hr das Gleiche. Ineffizienz kann zustandekommen dadurch, dass die Amazonpakete oft unn√§tig gross sind, gro√üe Verpackungen die in einer Ladeeinheit transportierte Warenmenge massiv senkt, w√§hrend die Superm√§rkte effizienter gepackt beliefert werden. Andererseits haben heute viele M√§rkte kaum oder gar kein Lager mehr, sodass wohl auch oft nur Teilladungen an die M√§rkte geliefert werden. In Summe scheint mir der Unterschied auf diesem Teil daher nicht riesig zu sein.

Dann geht es um die Auslieferung ab Paketzentrum zum Endkunden. In einem Paketauto sind ja viele Pakete. Wenn die Route effizient gestaltet ist, dann sollten da keine langen Leerstrecken anfallen. Mag anders sein bei speziellen Schnelllieferdiensten, aber bei dem normalen DHL Boten ist der Weg von Paketabgabe zu Paketabgabe kurz.
In untenstehender Quelle lese ich beispielweise von effektiv 100 bis 200 Paketen pro Zustellfahrzeug. Da so ein Zustellfahrzeug an einem Tag auch unter Ber√ľcksichtigung der Wege zwischen Paketzentrum und Zustellgebiet sicher nicht mehr als 100 bis 200km bewegt wird (schon aus Zeitgr√ľnden, immerhin m√ľssen die Pakete ja auch ausgeliefert werden), w√§re das maximal nur rund 1km Fahrstrecke pro Paket.

Das also grob √ľberschlagen sollte die Online-Shopping Bestellung bereits √∂kologisch sinnvoll sein, wenn dadurch nur 1km Autofahrstrecke eingespart wird.

Da obige Studie rund Faktor 50 entfernt von meiner √úberschlagsrechnung liegt, w√ľsste ich nur zu gerne, welche Annahmen und Parameter dort verwendet wurden.

Quelle zu Zahl Pakete pro Paketwagen:
https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/soester-bestell-wahnsinn-mehr-4000-pakete-taeglich-9821912.html


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08.09.2018 um 00:04
@otternase

Informieren, Informieren, Informieren.
Wäre es in der Realität so, wie du es schilderst, dann wäre das Ergebnis der Studie nicht das, was es ist.
Ich habe die Studie nicht erfunden, sondern habe mich Informiert.

P.S einfach mal in Google ‚ÄěOnline-Shopping √Ėkobilanz‚Äú eingeben.
Dort findest du zahlreiche vergleichbare Studien, mit demselben Ergebnis.


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08.09.2018 um 00:09
Zitat von MajaxMajax schrieb:Dort findest du zahlreiche vergleichbare Studien, mit demselben Ergebnis.
Quantit√§t sagt nichts √ľber Qualit√§t aus. Mir w√§re lieber eine Studie, die aber in ihrer Rechnung vollst√§ndig nachvollziehbar ist.
Zitat von MajaxMajax schrieb:Wäre es in der Realität so, wie du es schilderst, dann wäre das Ergebnis der Studie nicht das, was es ist.
och, ich habe ein paar Jahre im Uni-Betrieb gearbeitet, ich kenne mehr als eine Studie, die das Papier nicht wert ist, auf dem sie steht... W√ľrde sogar behaupten, dass die Mehrzahl solcher "Studien" eher wertlos ist...


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08.09.2018 um 00:24
@otternase
Dann erkl√§re mir die zahlreichen anderen Studien, mit dem gleichen Ergebnis. F√ľr dich ist diese Studie m√∂glicherweise nicht in Ihrer Rechnung nachvollziehbar, aber dennoch k√∂nnen derart viele, unterschiedliche und von einander unabh√§ngige Studien mich dennoch √ľberzeugen. Einfach Googlen und der Realtit√§t ins Auge schauen!


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08.09.2018 um 00:27
Zitat von MajaxMajax schrieb:dennoch k√∂nnen derart viele, unterschiedliche und von einander unabh√§ngige Studien mich dennoch √ľberzeugen
Millionen Fliegen können nicht irren, fresst Scheisse...

Nein, so funktioniert das nicht.
Kritisch hinterfragen muss man jede Studie, auch und gerade wenn sie zum gleichen Ergebnis kommt wie andere Studien... Wenn die Studie nicht nachvollziehbar ist, sollte man sie verwerfen.
Gibt es denn unter den vielen Dir bekannten Studien nicht eine, die nachrechenbar ist?


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08.09.2018 um 01:20
Zitat von otternaseotternase schrieb:Millionen Fliegen können nicht irren, fresst Scheisse...
Stimmt, gibt auch immer die, die meinen die Erde sei flach, anstatt rund. Obwohl es viele Beweise f√ľr eine kugelf√∂rmige Erde gibt.
Zitat von otternaseotternase schrieb:Gibt es denn unter den vielen Dir bekannten Studien nicht eine, die nachrechenbar ist?
Such doch einfach selber in Google nach einer f√ľr dich akzeptablen Studie/Statistik. Ich bin l√§ngst √ľberzeugt.
Mit einem bisschen Verstand ist das auch f√ľr jedermann eing√§nglich- sp√§testens wenn man sich ausreichend im Internet dar√ľber informiert hat. Sorry.


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08.09.2018 um 01:26
Zitat von MajaxMajax schrieb:Ich bin l√§ngst √ľberzeugt.
also einfacher gesagt, Du hast die Annahmen nicht kritisch gepr√ľft und nachgerechnet, sondern glaubst den Studien mehr auf religi√∂se Weise?

Hast Du denn zumindest einen plausiblen Ansatz, wie Du die Differenz zwischen meiner √úberschlagsrechnung oben und dem Ergebnis dieser Studien erkl√§ren w√ľrdest? Faktor 50 ist ja nun weit abseits einer kleinen Rechenungenauigkeit...


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08.09.2018 um 01:59
Zitat von otternaseotternase schrieb:also einfacher gesagt, Du hast die Annahmen nicht kritisch gepr√ľft und nachgerechnet, sondern glaubst den Studien mehr auf religi√∂se Weise?
Ich hatte meine Meinung dazu schon bevor ich auf diese Studien traf. Durch Lesen, Informieren und Reflektieren. Ich habe versucht, dir die Realit√§t und die Fakten vorzuweisen, indem ich dir diese Studie vorlege. Aber manche Menschen verschlie√üen ihre Augen und wollen der Wahrheit nicht ins Auge blicken. Du liegst falsch mit deinen komischen Berechnungen. Bitte informiere dich genauer, durchforsche das Internet und bitte, mache dir dann erneut Gedanken dar√ľber.
Besser spät als nie! Man ist nie zu alt.
Zitat von otternaseotternase schrieb:Hast Du denn zumindest einen plausiblen Ansatz, wie Du die Differenz zwischen meiner √úberschlagsrechnung oben und dem Ergebnis dieser Studien erkl√§ren w√ľrdest? Faktor 50 ist ja nun weit abseits einer kleinen Rechenungenauigkeit...
Bitte suche deinen Fehler selbst. Vielleicht liegt’s daran, dass deine gesamte Rechnung Schwachsinn ist.


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08.09.2018 um 02:01
@Majax
Wenn der Fehler Dir so offensichtlich ist, dass Du sofort weißt, dass ich falsch gerechnet habe, warum benennst Du den Fehler dann nicht einfach?


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08.09.2018 um 03:01
@Majax

Verlink bitte mal die Originalstudie anstatt eines Artikels der von der Studie spricht.

Ich w√ľrde gerne die Methodiken vergleichen angesichts der Tatsache, dass diese Studie ein unklares bis gegens√§tzliches Bild beschreibt .

https://www.theoriginalgift.co.uk/contentspots/staticpages/ogc/Comparative-analysis-of-the-carbon-footprints-of-conventional-and-online-retailing-(IJPDLM).pdf


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08.09.2018 um 07:30
@Majax

Aus dem von dir Verlinkten Welt Artikel:
Allerdings ist es der Studie zufolge entgegen einem verbreiteten Bauchgef√ľhl nicht in erster Linie der Transportbereich, der die √Ėkobilanz des Onlinehandels belastet. ‚ÄěEine interessierte √Ėffentlichkeit, die an einem gr√ľneren Profil interessiert ist, sollte zur Kenntnis nehmen, dass es weder die Lieferwagen noch die Pappkartons sind, die f√ľr den gr√∂√üten Teil des zus√§tzlichen Energieverbrauchs verantwortlich sind. Sondern die Nutzung der eigenen Freizeit, sei es unterwegs, sei es im Shopping-Center oder zu Hause‚Äú, lautet der programmatische Schlusssatz der Untersuchung.
Das private Verhalten spiele eine wichtige Rolle. Wer mehr online bestelle, verf√ľge in der Regel auch √ľber mehr Freizeit, die er mit T√§tigkeiten verbringe, die h√§ufig wiederum Energie verbrauchen: Er schaut Fernsehen, verbringt die Zeit mit Computerspielen oder macht einen Ausflug mit dem Auto
Hei√üt also das gar nicht so der Onlinehandel das Problem ist sondern die Freizeitgestaltung der Leute. Und wenn die gewonnene Zeit dazu benutzt wird mit dem Auto im Kreis zu fahren ist die √Ėkobilanz schlecht. Aber wenn ich schon soweit aushole um die √Ėkobilanz des Onlinehandels schlechter zu Rechnen dann sollte doch auch ber√ľcksichtig werden das mit zunehmenden Onlinehandel weniger Shopingcenter ben√∂tigt werden und die verbrauchen ja denk ich auch nicht wenig Energie.Ebenso sollte man in die Berechnung dann evtl auch noch andere Faktoren miteinbeziehen als nur die Energiebilanz. Zb Feinstaubbelastung,Bodenversiegelung durch Parkpl√§tze,Garagen und Strassen,
Aber wenn man tats√§chlich eine positive √Ėkobilanz durch den Onlinehandel haben m√∂chte m√ľsste man nat√ľrlich auch sein eigenes Verhalten dahingehend √§ndern das je mehr bestellt wird auch weniger mit dem Auto gefahren wird. Oder sogar ganz aufs eigene Auto verzichten.
Zitat von MajaxMajax schrieb:"Es gibt eine erschreckend hohe Quote an Retouren, die ist jenseits von Gut und B√∂se. Mindestens jedes zweite Paket geht bei Bekleidungsk√§ufen im Internet zur√ľck. Das hei√üt f√ľr Umweltauswirkungen ist das eine Katastrophe."
Moritz Mottschall, wissenschaftlicher Mitarbeiter am √Ėko-Institut.
Und warum gibts eine so hohe Quote an Retouren? Weil das R√ľckgaberecht auch massivst Missbraucht wird. Man bestellt 5 Hosen und hatte von Anfang an vor nur 1 davon zu behalten. Der Rest geht zur√ľck, Zulasten der H√§ndler und der Umwelt.
Zitat von MajaxMajax schrieb:Sorry, aber das sind leider die Fakten und die Schattenseiten des Online-Handels. Ich selbst bevorzuge ihn auch, dennoch weiß ich um die negativen Seiten und die Gefahren des Online- Shoppings. Augen auf!
In erster Linie ist das eine Schattenseite unserer Gesellschaft nicht des Onlinehandels. Gibts ja auch im Offlinehandel das Leute zb zur WM einen neuen TV kaufen und den danach wieder zur√ľck bringen. Beim Onlinehandel ist die Hemmschwelle halt noch geringer da man keinen Pers√∂nlichen Kontakt zum Verk√§ufer hat. Aber dagegen wird ja aktuell eh schon vorgegangen in de man Leuten die das R√ľckgaberecht massiv Missbrauchen halt den Account sperrt. Bzw bei Amazon kann man ja auch tlw die Artikel behalten und bekommt einfach das Geld zur√ľck.


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08.09.2018 um 09:19
wenn ich die von @Majax genannte Studie also mal dank der Zitate von @PhilZ richtig zusammenfasse:

Online- und Offline-Handel nehmen sich hinsichtlich Energiebilanz und Umweltsch√§dlichkeit nichts (so wie ich ja schon √ľberschlagsweise errechnet hatte).
Aber mit Online-Shopping spart man Zeit. Und da die Menschen in der gesparten Zeit anderen energieintensive Tätigkeiten nachgehen, behauptet die Studie, Online-Shopping habe eine schlechte Umweltbilanz!

Die Studie ist da schon irgendwie nahe an Fake-News...


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08.09.2018 um 09:31
Bei mir ist es so, manche Dinge die ich online kaufe w√ľrde ich im RL gar nicht erst versuchen zu bekommen, weil es fast unm√∂glich w√§re daf√ľr einen H√§ndler zu finden, wenn dann m√ľsste ich daf√ľr am Arsch der Welt fahren.
Bei anderen Dingen gibt es zwar H√§ndler f√ľr, die mussten dann meist aber selbser erst bestellen - ob das dann noch so viel bringt wei√ü ich nicht, da bin ich dann von selbst umgestiegen. :D
Ob das eine jetzt umweltsch√§dlicher ist oder das andere h√§ngt denke ich somit auch damit zusammen, was man √ľberhaupt haben will, wenn man nat√ľrlich sein Schei√ühauspapier bestellt obwohl der Laden daf√ľr um die Ecke ist...
Trotzdem m√ľsttste mal wenigstens etwas gegen den √ľbertiebenen Verpackungswahnsinn getan werden.
Da ist halt die EU gefragt.
Was man selbst macht oder nicht ist eigentlich schei√ü egal, das ist nur f√ľr das eigene Gewissen, davon wird die Welt keine Minute fr√ľher oder sp√§ter im Arsch sein - ist halt so.


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08.09.2018 um 09:39
@otternase

Die Studie geht halt in erster Linie von der Annahme aus das durch den Onlinehandel die Private KFZ Nutzung kaum eingeschr√§nkt wird. Bzw sogar noch obendrauf kommt und dann ists klar das wenn ich nur bestimmte Produkte im Internet bestelle und das Auto nutze wie bisher das die Bilanz Negativ ist. Ich sehe den Onlinehandel aber eher als Alternative zum Einkauf mit dem Auto. Also das Auto bleibt stehen oder wird erst gar nicht angeschafft. Und vor allem in den St√§dten w√§re hier ja ein Riesiges Potenzial vorhanden um Co2,Feinstaub zu reduzieren und auch wieder Gr√ľnfl√§chen zur√ľck zu gewinnen. Den ein Hauptargument f√ľr KFZ¬īs im St√§dtischen Bereich ist halt der Einkauf.Aber das w√ľrde nat√ľrlich auch ein Umdenken der Leute und Schritte der Politik brauchen damit das Potenzial auch tats√§chlich genutzt werden w√ľrde.


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08.09.2018 um 11:56
Transportunternehmen k√∂nnen zwar ihre Ladungen und Routen besser planen, allerdings gibt es einen Trend zu Lieferungen in immer k√ľrzeren Lieferzeiten und zu Wunsch-Uhrzeiten ("Prime"-Dienste). Dadurch sind die Lieferanten l√§ngst nicht so sparsam.
Amazon bietet als gro√üer Online-H√§ndler Lieferungen in einigen Gegenden inzwischen einer oder zwei Stunden an, welche sich besonders negativ auf die Umweltbilanz auswirken. Nat√ľrlich hast du Recht, @PhilZ, es liegt viel am Verhalten des K√§ufers selbst. Das versuche ich die ganze Zeit zu sagen.
Ein weiterer Punkt: Die Kunden sind in vielen Fällen im ersten Anlauf gar nicht zu Hause sind und das Paket muss doch wieder mitfahren und erneut Ausgeliefert, oder an der Packstation abgeholt werden.
Retouren: der Amazon Skandal bewies, dass zur√ľck geschickte Waren oft vernichtet werden, anstatt sie weiter zu nutzen. Es ist preiswerter, anstatt sie erneut auf Funktionsf√§higkeit zu pr√ľfen. Und zuletzt hat die Anzahl der bestellten Waren je Sendung eine gro√üe Auswirkung auf die √Ėkobilanz.

Angesicht meines Beispiels -bei der eine Käuferin einzig und allein (keine Sammelbestellungen) 2 Klorollen bestellt (die nicht preiswerter sind)- kann man also sehr wohl sagen, dass es in diesem Fall umweltschädlicher ist. Ich habe nie gegen eine Sammelbestellungen argumentiert, oder gegen Dinge die online preiswerter/leichter zu beschaffen sind.
Mir ging es von Anfang an nur um dieses Beispiel, was ich auch öfters versucht habe hervorzuheben.

@Yooo
Du sprichst mir aus der Seele.
Zitat von otternaseotternase schrieb:Wenn der Fehler Dir so offensichtlich ist, dass Du sofort weißt, dass ich falsch gerechnet habe, warum benennst Du den Fehler dann nicht einfach?
Nach meinen Recherchen hebt es sich durch die hohen R√ľcksendungen, Verpackungen, ‚ÄěWunsch‚Äú-Lieferzeiten und das nicht Zuhause sein um das Paket anzunehmen, etc. letztendlich auf.


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08.09.2018 um 12:09
Zitat von MajaxMajax schrieb:es liegt viel am Verhalten des Käufers selbst. Das versuche ich die ganze Zeit zu sagen.
Ja klar liegt es am Verhalten des K√§ufers. DAs gilt f√ľr den Offlinehandel wie f√ľr den Onlinehandel. Somit kann man aber auch nicht von der Schattenseite des Onlinehandels sprechen wenn es sich eher um ein generelles Problem handelt.
Zitat von MajaxMajax schrieb:Ein weiterer Punkt: Die Kunden sind in vielen Fällen im ersten Anlauf gar nicht zu Hause sind und das Paket muss doch wieder mitfahren und erneut Ausgeliefert, oder an der Packstation abgeholt werden.
Auch daf√ľr gibt es ja mittlerweile L√∂sungen. Zb bieten bei uns auch die Firmen mittlerweile an das man Private Pakete auch an die Firma schicken kann.Ebenso werden hier aktuell Paketboxen an jedem Haus aufgestellt in denen die Pakete abgestellt werden k√∂nnen.
Zitat von MajaxMajax schrieb:Retouren: der Amazon Skandal bewies, dass zur√ľck geschickte Waren oft vernichtet werden, anstatt sie weiter zu nutzen. Es ist preiswerter, anstatt sie erneut auf Funktionsf√§higkeit zu pr√ľfen. Und zuletzt hat die Anzahl der bestellten Waren je Sendung eine gro√üe Auswirkung auf die √Ėkobilanz.
Wie gesagt bis zu einem gewissen Warenwert bietet Amazon mittlerweile statt der R√ľcksendung an das man die Ware einfach behalten kann und sein Geld zur√ľck bekommt. Aktuell befinden wir uns ja auch noch in einer Phase in der die Onlineh√§ndler Marktanteile erobern wollen. Ist diese Phase erstmal vorbei wird sicherlich auch verst√§rkt gegen jene vorgegangen die das R√ľcksenderecht Missbrauchen. Die Accounts derer dies allzu bunt treiben werden ja jetzt schon gesperrt.


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08.09.2018 um 12:14
Zitat von otternaseotternase schrieb:w√ľsste ich nur zu gerne, welche Annahmen und Parameter dort verwendet wurden.
Ich auch.

Wenn ich nur mal f√ľr mich pers√∂nlich ausrechne, wie viel Zeit, M√ľhen und Geld mich so Einkauf in einem nur 25 km entferntem Gesch√§ft kostet, dann wundere ich mich, wie diese Studie, so sie denn eine ist, denn wie ich sehe, fehlt mal wieder die Quellenangabe, zu dieser Bewertung k√§me.

Sagen wir mal, ich kaufe einen USB Stick im SATURN: ich m√ľsste erst mal 12 min zum Zug gehen, mit diesem 40 min fahren, auf den ich auch so 5 min warte, dann mit dem Bus noch mal gut und gerne 25 min, eventuell 5 min warten, bis er kommt. Aussteigen und 10 min das Shopping Centre durchqueren und mich gegen Massen von anderen K√§ufern durch den Laden qu√§len.
Grob: 100 - 110 min.

Die Auswahl ist eher bescheiden, was Preise und Design angeht.

Das Ganze zur√ľck: 10 min bis zum Bus, 25 min bis zum Bahnhof (mit Gl√ľck mit S-Bahn, die schafft das in 5 min ich gehe abe auch 5 min l√§nger hin), warten auf den Anschlusszug (mit Gl√ľck 10 min, mit Pech 30 min), 40 min Fahrt, 20 min Heimweg (zur√ľck geht es leider aufw√§rts).
Grob: 125 min.

Zusammen: 225 - 235 min, ca 3 3/4 vis 4 Stunden.

Kosten: ca ‚ā¨ 12,-

Im Vergleich: Amazon: Stick aussuchen (15 min), bestellen (5 min), Kosten/Porto: null - ‚ā¨ 3.- (Primeanteil).

20 min vs 4 Stunden, ‚ā¨ 3,- vs ‚ā¨ 12,-

Hmmm, ich w√ľsste nicht, was ich da noch lange √ľberlegen sollte. Schleppen (bei mehr oder gr√∂√üeren Eink√§ufen) und Hitze oder Regen oder/und bakerienschleudernde, l√§rmende Mitfahrg√§ste nebst Zugluft oder keinen Sitzplatz kriegen und nerviges Warten noch nicht ber√ľcksichtigt. Ebenso nicht, was ich alles andere in der Zeit machen k√∂nnte.


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08.09.2018 um 19:26
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Ebenso nicht, was ich alles andere in der Zeit machen könnte.
da sollst Du doch nichts machen!

Darum geht es doch in der von @Majax aufgef√ľhrten Studie offenbar: der offline-Handel wird dort als √∂kologisch besser dargestellt, weil die Menschen damit soviel Zeit verschwenden, dass sie keine Zeit mehr f√ľr andere, √∂kologisch belastende, energieintensive Freizeitbesch√§ftigungen haben!

Genausogut k√∂nnte man sagen, dass die Verl√§ngerung der Arbeitszeit von 38 Stundenwoche auf 50 Stundenwoche inklusive Samstagssarbeit √∂kologischer w√§re, idealerweise mit deutlicher Reduzierung des Stundenlohns, weil dann den Menschen die Zeit und das Geld f√ľr energieintensive Hobbies fehlen w√ľrde...


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08.09.2018 um 19:43
Als behindeter Senior geht mir die √Ėkobilanz am Arsch vorbei. W√ľrde auch im vverpackungsfreien Supermarkt einkauffen, komm aber nicht hin.


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08.09.2018 um 20:12
F√ľr Leute die ihre Augen nicht auf machen und Otternasen:
Zitat von MajaxMajax schrieb:Angesicht meines Beispiels -bei der eine Käuferin einzig und allein (keine Sammelbestellungen) 2 Klorollen bestellt (die nicht preiswerter sind)- kann man also sehr wohl sagen, dass es in diesem Fall umweltschädlicher ist. Ich habe nie gegen eine Sammelbestellungen argumentiert, oder gegen Dinge die online preiswerter/leichter zu beschaffen sind.
Mir ging es von Anfang an nur um dieses Beispiel, was ich auch öfters versucht habe hervorzuheben.



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