Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.432 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Tiere, Gefahr ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

08.01.2026 um 18:39
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Ich brauch ihn nicht und ich will ihn nicht.
Das wird den Wolf aber kaum interessieren. Der Wolf hat das gleiche Recht hier zu leben wie alle anderen Lebewesen auch. Und nein, der Mensch ist nichts besseres und hat keinerlei Vorrechte, auch wenn manche diesem Irrglauben verfallen sind.


2x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

08.01.2026 um 18:43
Zitat von -VOLLSTRECKER--VOLLSTRECKER- schrieb:Und nein, der Mensch ist nichts besseres und hat keinerlei Vorrechte, auch wenn manche diesem Irrglauben verfallen sind.
um Vorrechte des Menschen oder des Wolfes oder ob der Mensch was Besseres sei, geht's wohl sicherlich den Wenigsten, die sich dafür aussprechen, das. ein gescheites Wolfsmanagement nötig ist (davon bin ich überzeugt)


1x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

08.01.2026 um 19:00
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das. ein gescheites Wolfsmanagement nötig ist (davon bin ich überzeugt)
So gehen die Meinungen auseinander. Ich bin der Überzeugung, ein gescheites Menschenmanagement und etwas gegen die Überbevölkerung unternehmen wäre viel Sinnvoller.


1x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

08.01.2026 um 19:05
Zitat von -VOLLSTRECKER--VOLLSTRECKER- schrieb:Ich bin der Überzeugung, ein gescheites Menschenmanagement und etwas gegen die Überbevölkerung unternehmen wäre viel Sinnvoller.
na da bin ich doch vollkommen bei dir - bei diesem "und" 😉


PS: hab mich verlesen, dachte du hättest Wolfs- und Menschenmanagement gemeint 😄
Also tatsächlich kein Konsens, schade 🙃

Warum bei Manchen kein "sowohl als auch" möglich ist, werde ich nie verstehen.
Und dein "Menschenmanagement" ist natürlich sehr fragwürdig von der Ausdrucksweise her.


melden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

08.01.2026 um 20:01
Zitat von -VOLLSTRECKER--VOLLSTRECKER- schrieb:Das wird den Wolf aber kaum interessieren. Der Wolf hat das gleiche Recht hier zu leben wie alle anderen Lebewesen auch. Und nein, der Mensch ist nichts besseres und hat keinerlei Vorrechte, auch wenn manche diesem Irrglauben verfallen sind.
Das ist deine Ansicht. Gott sei Dank gibt es genug Jäger die das Thema anders sehen und sich darum kümmern.

Warst du nicht im Pyrothread empört gegen ein Böllerverbot?
Aber Wölfe sind jetzt wieder schützenwert?
Ist das nicht Spziezismus?


1x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

08.01.2026 um 23:29
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Das ganze nun auf einer Weide mit 100 Schafen, wo die Wölfe dann auch noch Futter sehen.
Dann wird es interessant, ob die vielen klugen Sicherheitstipps helfen oder der Wolf das anders sieht.
Kannst ja gerne mal hier in Niedersachsen vorbei kommen und gucken, wie das mit den HSH funktioniert. Sehr erfolgreich, bei entsprechendem Besatz mit den HSH gibt es seit Jahren keine Übergriffe mehr auf die Schafherden, wenn man einer der führenden Halter und Züchter der HSH glauben darf.
Die Zaunanlage in dem Video lässt keine Rückschlüsse auf eine Elektrifizierung zu, sondern zeigt erstmal nur einen relativ hohen Zaun. Gerade im Bereich des Tores sieht es m.M.n. aber eher eben nicht nach einem E-Band/Litze o.ä. aus.
Vom Haus aus ein "Haut ab!" zu rufen, ist natürlich völlig sinnlos.
Und: Schon immer durfte ein Halter sich wehren und seine Tiere (hier Hunde) verteidigen, wenn nötig. Auch unter dem Schutzstatus darf man seinen Bestand verteidigen und einen Wolf (oder mehrere) verjagen, so drastisch, wie es eben notwendig ist. Das ist aber alles überhaupt nicht neu!

Allerdings haben es hier die Wölfe ganz offensichtlich (sonst wäre dies gerade auf der verlinkten Seite mit Sicherheit veröffentlicht worden!) nicht auf die andere Seite des Zauns geschafft. Insofern zeigt sich: ein entsprechender Zaun plus HSH tut seine Wirkung, durchaus auch gegen ein Rudel.


melden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

08.01.2026 um 23:39
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Wirklich jetzt? Du argumentierst mit einem Trauma der Tiere auf der Weide? Denkst du dann auch an die Tiere im Schlachthaus oder sind die weniger Traumatisiert, wenn die zum Bolzenschuss geführt werden?
Natürlich nicht: Das Tier im Schlachthaus ist nach dem Bolzenschuss ja hirntot und folglich nicht traumatisiert und das nächste Tier, das das beim Tier vor ihm so eben mit bekommen konnte, hat keine Zeit für ein Trauma, weil es schon direkt als nächstes selbst mit dem Bolzen abgeschossen wird und dann hoffentlich schnell am Haken ausbluten darf... was es GSD hoffentlich nicht mehr mitbekommt - immer vorausgesetzt, der Bolzenschuss hat gut gesessen.


2x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

09.01.2026 um 10:58
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Zwischenfälle mit Hunde im Wald kamen immer wieder vor.


Vor 20 Jahren haben die kleinen Kinder dort frei im Wlad gespielt. Jz nehmen sogar erwachsene Frauen Pfefferspray mit zum joggen dort.
Vielleicht sollten "echte" Wälder auch nicht ständig als Freizeitpark gesehen und genutzt werden?

Mag keine populäre Meinung sein, aber aus meiner Sicht sollte der Zugang - im besonderen zu Urwäldern - restriktiver für Jogger, frei herumlaufende Haushunde und Familienausflüge reguliert sein.


2x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

12.01.2026 um 08:49
Zitat von OptimistOptimist schrieb am 08.01.2026:dem gegenüber steht nun das hier 😉:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 08.01.2026:Im übrigen lebe ich in der Lausitz, hier gibt es 3 Rudel in direkten Nähe, seit 1998 gab es nicht eine Riss oder irgendein Problem
https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/schadensmanagement/nutztierrisse/#

Damit du mal Zahlen hast, 279 Fälle in 2024, 2025 ist noch nicht ausgewertet und veröffentlicht.

In 12 % der fälle waren die Schutzmaßnahmen lt empfohlenen Richtlinien nur erfüllt! Da muss der Halter wohl besser schützen und die Risse und der Hass auf den Wolf werden wohl weniger.

Die Daten gelten übrigens für ganz Brandenburg, falls du ggf wieder nur auf die Lausitz anspielen willst.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb am 08.01.2026:Nur mal hier exemplarisch:

https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/schadensmanagement/nutztierrisse/
Das Gilt für gesamt Brandenburg. Es gibt keine separates Monitoring für die sächsische oder Brandenburger Lausitz.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb am 08.01.2026:"Wo der Wolf ist , wächst der Wald"
Die Parole habe ich noch nie gehört. Wenn gleich diese nicht ganz falsch ist, ist diese nicht ganz richtig.

Der Wolf gilt durch seine Anwesenheit und seine Lebensweise eben als Regulator. Das hat weder was mit Ideologie noch mit Parolen. Das Wolfsgegner sich dann immer auf diese Schiene begeben müssen um Andere als ideologisch hinzustellen ist einfach billig und peinlich.
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb am 08.01.2026:Natürlich nicht: Das Tier im Schlachthaus ist nach dem Bolzenschuss ja hirntot und folglich nicht traumatisiert und das nächste Tier, das das beim Tier vor ihm so eben mit bekommen konnte, hat keine Zeit für ein Trauma, weil es schon direkt als nächstes selbst mit dem Bolzen abgeschossen wird und dann hoffentlich schnell am Haken ausbluten darf... was es GSD hoffentlich nicht mehr mitbekommt - immer vorausgesetzt, der Bolzenschuss hat gut gesessen.
Willst du hier Schlachtungen der Massentierhalter als Trauma- und Stressfrei bezeichnen? Die Tiere leben schon allein in Traumazuständen und auf dem Weg zum Bolzenschießer, geht das Adrenalin durch die Decke. Ich bin ja nicht vegan und fundamental, aber hier Massentierhalten als nicht schlecht in Bezug auf das Tierleid und Tierempfinden darzustellen, wäre doch ein Pharse.

Video nicht jugendfrei (Login erforderlich)


Versuche mal 10 Minuten durchzuhalten, und dann denke mal an ein Trauma einer Schafes das von Wolf angegriffen wurde, deine Vergleiche werden dann ggf klarer. Aber lass uns vom OT Massentierhaltung bitte weg, das Thema allein ist schon schwer genug :/ .
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Mag keine populäre Meinung sein, aber aus meiner Sicht sollte der Zugang - im besonderen zu Urwäldern - restriktiver für Jogger, frei herumlaufende Haushunde und Familienausflüge reguliert sein.
Wenn es denn alte natürliche Wälder sind, diese gibt es kaum noch, dann bin ich auch für Zutrittbeschränkungen.

Nicht nur wegen dem Wolf, da gibt es viele andere Faktoren, die dem Menschen meist gar nicht bewusst sind.


2x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

12.01.2026 um 10:43
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Vielleicht sollten "echte" Wälder auch nicht ständig als Freizeitpark gesehen und genutzt werden?

Mag keine populäre Meinung sein, aber aus meiner Sicht sollte der Zugang - im besonderen zu Urwäldern - restriktiver für Jogger, frei herumlaufende Haushunde und Familienausflüge reguliert sein.
Nix mit Urwald. Die Menschen wohnen dort und das ist auch kein Tourismus Hotspot.
Und ,,Urwälder,, ist schöichtweg eine falsche Bezeichnung für das Waldviertel.


melden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

12.01.2026 um 11:05
Echte Urwälder, im Sinne von "nie forstwirtschaftlich genutzt", gibt es in Deutschland wohl nicht mehr. Allerdings gibt es durchaus Bestrebungen, diverse Wälder/Waldgebiete weniger forstwirtschaftlich zu nutzen, um ihnen die Chance zu geben, sich dem ursprünglichen Zustand wieder anzunähern.


melden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

12.01.2026 um 11:37
Zitat von Tita1992Tita1992 schrieb am 08.01.2026:Das Tier im Schlachthaus ist nach dem Bolzenschuss ja hirntot und folglich nicht traumatisiert....
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Willst du hier Schlachtungen der Massentierhalter als Trauma- und Stressfrei bezeichnen?
ich hatte ja auch mal diesen Vergleich gebracht, jedoch nur auf deinen eigenen Vergleich hin, was Tötung auf der Weide durch den Wolf vs Tötung im Schlachthaus betrifft.

Hatte dazu auch geschrieben, dass ich finde, die Schafe sind nach einem Wolfsriss vermutlich viel länger traumatisiert - wohlgemerkt die überlebenden Schafe meine ich, nicht die Getöteten.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:... denke mal an ein Trauma einer Schafes das von Wolf angegriffen wurde
es geht wie gesagt um die noch lebenden Schafe, die solch einen Wolfsriss mitbekamen, dass diese dann vermutlich für längere Zeit traumatisiert sind.

Hoffe, ich konnte es jetzt deutlicher machen worum es geht, als vor einigen Tagen.
---------------------------
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 08.01.2026:Im übrigen lebe ich in der Lausitz, hier gibt es 3 Rudel in direkten Nähe, seit 1998 gab es nicht eine Riss oder irgendein Problem
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Damit du mal Zahlen hast, 279 Fälle in 2024, 2025 ist noch nicht ausgewertet und veröffentlicht
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Das Gilt für gesamt Brandenburg. Es gibt keine separates Monitoring für die sächsische oder Brandenburger Lausitz
Ja und selbst wenn, wer soll denn glauben, dass es in Gesamt-Beandenburg Risse gibt, aber ausgerechnet in der Lausitz, wo auch viele Wölfe leben - gibt's keine?
Wäre schon ein großer Zufall.
Kann mir auch nicht vorstellen, dass nur die Lausitz seine Weiden besser schützt und Andere Gebiete nicht...

Somit bleibt deine Aussage oben in meinen Augen weiterhin nicht stimmig.
-------------------------------------
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:In 12 % der fälle waren die Schutzmaßnahmen lt empfohlenen Richtlinien nur erfüllt
hast du dich hier verschrieben und es fehlt ein "nicht"?
Falls nicht verschrieben:
Was gibt es an dem Status "Richtlinien erfüllt" auszusetzen?

Wenn dies offensichtlich nicht reichte, dann sind die Richtlinien falsch, mMn.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Da muss der Halter wohl besser schützen und die Risse und der Hass auf den Wolf werden wohl weniger
wenn jeder wirklich gut genug schützen könnte (dies in jedem Fall wirklich machbar wäre), würde ich dir zustimmen.
Jedoch sehe ich es noch immer nicht so, dass dies der Fall ist - für jeden, nicht mal für die Mehrheit der Weidetierhalter sehe ich das gegeben.
Und ja, ist nur meine Meinung. Wenn du umgedreht sagst, die Mehrheit könne sich gut genug schützen, ist das auch nur deine Meinung.
Unter "gut genug" verstehe ich, dass ein Wolf einen Zaun nicht überspringen und auch nicht untergraben könnte.


2x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

12.01.2026 um 12:35
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Hatte dazu auch geschrieben, dass ich finde, die Schafe sind nach einem Wolfsriss vermutlich viel länger traumatisiert - wohlgemerkt die überlebenden Schafe meine ich, nicht die Getöteten.
Wie traumatisiert müssen erst die Pflanzenfresser außerhalb der Weidezaungrenzen sein, die täglich nicht nur durch Beutegreifer bedroht sind, sondern sich nebenbei auch noch das Futter suchen müssen.?


2x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

12.01.2026 um 14:01
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ich hatte ja auch mal diesen Vergleich gebracht, jedoch nur auf deinen eigenen Vergleich hin, was Tötung auf der Weide durch den Wolf vs Tötung im Schlachthaus betrifft.

Hatte dazu auch geschrieben, dass ich finde, die Schafe sind nach einem Wolfsriss vermutlich viel länger traumatisiert - wohlgemerkt die überlebenden Schafe meine ich, nicht die Getöteten.
Ich weiß! Das sagtest du. Für mich findet jedoch ein ggf auch ungewollte Relativierung statt, wenn man es abtut was mit den Tieren so im Schlachthaus passiert und wie diese sich dabei fühlen, aber man gleichzeitig auf Traumata bei zB überlebenden Schafen eines Wolfangriffes daherkommt.

Ich hoffe du kannst mich da etwas verstehen. Warum ist denn die Traumata des überlebenden Tiere auf der Weide schlimmer als die Traumata anderer Tiere? Weil es hier um den Wolf geht? Wenn nicht, dann ist kein Vergleich und keine Relativierung nötig.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:es geht wie gesagt um die noch lebenden Schafe, die solch einen Wolfsriss mitbekamen, dass diese dann vermutlich für längere Zeit traumatisiert sind.

Hoffe, ich konnte es jetzt deutlicher machen worum es geht, als vor einigen Tagen.
Ich habe das schon vorher verstanden was du sagen willst, dennoch folge ich deiner Argumentation nicht. Du wertest unbewusst oder bewusst die Traumata und Gedanke/Instinke der Tiere, mal positiver, mal negativer, je nachdem wie du den Protagonisten gut und schlecht findest.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ja und selbst wenn, wer soll denn glauben, dass es in Gesamt-Beandenburg Risse gibt, aber ausgerechnet in der Lausitz, wo auch viele Wölfe leben - gibt's keine?
Wäre schon ein großer Zufall.
Das soll keiner Glauben, ich habe nur geäußert, das ich in der Lausitz(Brandenburg) lebe, und nie von einem Problem in meiner Region trotz Kenntnis und Gespräch mit Förstern und Jägern kenne und ich ebenso keine Wolf gesehen habe(eine Ausnahme, ein ertrunkener Jungwolf).

Das es g in meiner Region keine Probleme wie ggf woanders gibt liegt natürlich hier nicht am Wolf allein, sondern sind auch andere Umstände zu betrachten. Die Wiesen und Weidennutzung ist zB in Norden Brandenburgs eine ganz andere., in Westen ebenso.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:hast du dich hier verschrieben und es fehlt ein "nicht"?
Falls nicht verschrieben:
Was gibt es an dem Status "Richtlinien erfüllt" auszusetzen?

Wenn dies offensichtlich nicht reichte, dann sind die Richtlinien falsch, mMn.
Quelle:
und in 32 Fällen (12 Prozent) waren die gerissenen Nutztiere entsprechend der vom LfU empfohlenen sehr guten Herdenschutzmaßnahmen geschützt.
Quelle: https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/schadensmanagement/nutztierrisse/#

Es gibt Richtlinien die minimieren Risse durch Wölfe an Nutztieren. Nur bei 12 & der Risse wurden die Richtlinien erfüllt. Somit haben 88% Der Fälle vermieden oder gemindert werden können.

88% Der Halter haben Ihre Tiere nicht wie empfohlen ausreichend geschützt. Ausreichend bedeutet hier nicht zu 100% Sicher aber ausreichend um die Risswahrscheinlichkeit zu minimieren.

88% Der Halter kümmern sich also nicht ausreichend oder ignorieren oder denen ist es egal.. wer weiß, da kann man über die Gründe nur spekulieren, aber egal welche es sind in der Statistik ist dann der wolf erfasst und wird in den Medien und bei den Haltern zerrissen.

Das ist halt auch ein wenig Täter-Opferumkehr nur hier stellt sich der Mensch als Opfer dar auch wenn es die gerissenen Tiere sind.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wenn jeder wirklich gut genug schützen könnte (dies in jedem Fall wirklich machbar wäre), würde ich dir zustimmen.
Es gibt keine 100% Sicherheit, aber man kann Risse minimieren, wie gesagt, 12 % haben nur bei der verlinkten Statistik das so versucht, der Rest war weniger geschützt, und der Ärger ist immer gleich groß...
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Jedoch sehe ich es noch immer nicht so, dass dies der Fall ist - für jeden, nicht mal für die Mehrheit der Weidetierhalter sehe ich das gegeben.
Und ja, ist nur meine Meinung. Wenn du umgedreht sagst, die Mehrheit könne sich gut genug schützen, ist das auch nur deine Meinung.
Unter "gut genug" verstehe ich, dass ein Wolf einen Zaun nicht überspringen und auch nicht untergraben könnte.
Immer sind 100%. Das gibt es nicht! Daher ist dein
Zitat von OptimistOptimist schrieb:immer
ggf eine unbewusst Fluch, zu akzeptieren, dass der Wolf ein natürlich vorkommender Räuber ist und Weide und Nutztiere kein natürliches Verhalten und kein natürlichen Lebensraum beleben....

Mir geht es nicht um 100% Schutz, sondern um möglichst guten Schutz, im sinne der Nutztiere und des Wolfes. Wenn mehr Halter von Nutztieren sich passend schützen, dann kommt das nicht nur den Haltern, den Nutztieren sondern auch dem Wolf zugute. Jetzt reichen eben keine 2 Strippen mit 12V aus wenn dahinter schutzlose Schafe stehen und ein hungriges Rudel umherpirscht.

Du schnallst dich doch hoffentlich auch an, wenn du mit dem Auto fährt, oder wartest du auf deinen Nachbarn der dich anschnallt? Selbstverantwortung für Schutz, für dich und mich ist das doch selbstverständlich, warum dann alles auf den Wolf(Nachbarn) schieben? ;)


1x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

12.01.2026 um 14:09
Zitat von emanonemanon schrieb:Wie traumatisiert müssen erst die Pflanzenfresser außerhalb der Weidezaungrenzen sein, die täglich nicht nur durch Beutegreifer bedroht sind, sondern sich nebenbei auch noch das Futter suchen müssen.?
Die Natur ist so grausam, von daher sind die geschützten Weidetiere doch aus Humanität nur beim Menschen. Wir tun etwas gutes, alles für das Seelenheil :)


1x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

12.01.2026 um 16:33
Zitat von emanonemanon schrieb:Wie traumatisiert müssen erst die Pflanzenfresser außerhalb der Weidezaungrenzen sein, die täglich nicht nur durch Beutegreifer bedroht sind, sondern sich nebenbei auch noch das Futter suchen müssen.?
einfach nur trollo.
Aber ich antworte dennoch mal ernsthaft:
Was ist am Nachfolgenden nicht zu verstehen bzw. dass es einen Unterschied zu Wild-Tieren gibt, die sicherlich nicht so hautnah mitbekommen, wie ihre Kumpels gerissen werden?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich hoffe du kannst mich da etwas verstehen
dass dir die Tiere beim schlachten leid tun, kann ich vollkommen verstehen, geht mir ja genauso. Die ganze Massentierhaltung ist fies.

Nur kannst du halt nicht verstehen, dass ich bezüglich eines längeranhaltenden Trauma einen Unterschied sehe, wenn überlebende Weidetiere mit ansehen mussten, wie ihre "Kumpels" gerissen wurden.
Und zudem muss ja meistens bei einem Wolfsbesuch nicht nur ein Kumpel, sondern gleich mehrere dran glauben.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:aber man gleichzeitig auf Traumata bei zB überlebenden Schafen eines Wolfangriffes daherkommt
ja, weil's in meinen Augen eben noch mal eine Schippe drauf ist - bezüglich der möglichen Nachwirkungen für die überlebenden Tiere - rein zeitlich gesehen.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Für mich findet jedoch ein ggf auch ungewollte Relativierung statt, wenn man es abtut was mit den Tieren so im Schlachthaus passiert
ich tue das nicht ab, sondern vergleiche lediglich die zeitliche Länge der möglichen Traumata.
Wenn du da keinen Unterschied siehst, dann kann ich nichts machen.
Das Thema ist jetzt für mich durch.
-----------------------------------------------------------
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:ggf eine unbewusst Fluch, zu akzeptieren, dass der Wolf ein natürlich vorkommender Räuber ist und Weide und Nutztiere kein natürliches Verhalten und kein natürlichen Lebensraum beleben
"eine unbewusst Fluch, zu akzeptieren" ??
Naja, da kann man geteilter Meinung sein, ob Nutztiere zum natürlichen Lebensraum gehören oder nicht.
Auf alle Fälle gehören sie zur Kulturlandschaft.
Aber diese (die Kulturlandschaft) sehen vielleicht manche am liebsten abgeschafft.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Die Natur ist so grausam, von daher sind die geschützten Weidetiere doch aus Humanität nur beim Menschen. Wir tun etwas gutes, alles für das Seelenheil
solch Sarkasmus nützt den Weidetieren - die am allerwenigsten etwas dafür können - wenn sie gerissen werden, auch nicht.
Und jetzt bitte nichts "in meinen Mund legen" -> hiermit sagte ich auch nicht, dass der Wolf was dafür kann.

Den Weidetierhaltern gebe ich aber auch nicht die alleinige Schuld, weil wir uns ja einig sind, dass es keinen 100-prozentigen Schutz geben kann.

Worin ich u.a. die Ursache sehe, hatte ich schon oft geschrieben, wiederhole ich jetzt nicht mehr.


3x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

12.01.2026 um 16:48
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber ich antworte dennoch mal ernsthaft:
Immer einen Scherz auf den Lippen ...
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Was ist am Nachfolgenden nicht zu verstehen bzw. dass es einen Unterschied zu Wild-Tieren gibt, die sicherlich nicht so hautnah mitbekommen, wie ihre Kumpels gerissen werden?
Ah ja, Herden gibts im Optimistenuniversum wohl nur innerhalb des Weidezauns. :note:
Dass sich Wildtiere jeden Tag mit Beutegreifern und/oder Nahrungskonkurrenten auseinandersetzen müssen sorgt außerhalb des Weidezauns nicht für Traumata?
Jeden Tag nicht?
Wenn du nach einem Grund für die gegebene Räuber-Beute-Beziehung suchst, weißt du ja sicher, wen du fragen musst.


melden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 12:05
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nur kannst du halt nicht verstehen, dass ich bezüglich eines längeranhaltenden Trauma einen Unterschied sehe, wenn überlebende Weidetiere mit ansehen mussten, wie ihre "Kumpels" gerissen wurden.
Und zudem muss ja meistens bei einem Wolfsbesuch nicht nur ein Kumpel, sondern gleich mehrere dran glauben.
Hm.

Du unterstellst @emanon das trollen aber stellst selbst eine recht wage These zu Traumata und vor allem einen Vergleich zwischen Tieren anhand von Haltungsformen und dessen Traumata auf.

Wo ist da Evidenz oder Empirie? Ich halte diene Aussage für rein subjektiv und daher nicht für greifend. Warum soll denn ein Weidetier eine andere Wahrnehmung, andere Traumaverarbeitung oder Traumalaufzeit inne haben? Das ist einfach viel zu subjektiv gedacht und macht keine Sinn, da die Biologie und dann wohl auch der Umgang der Tiere viel ähnlicher sind als du darstellt oder eben trennen willst.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ja, weil's in meinen Augen eben noch mal eine Schippe drauf ist - bezüglich der möglichen Nachwirkungen für die überlebenden Tiere - rein zeitlich gesehen.
Ich verstehe was du willst, aber du konstruierst hier posttraumischen Stress, als würden Weidetiere die einen Wolfsriss überlebt haben, dann alle reihenweise lange Zeit nichts mehr fressen oder gar sich selbst ertränken würden.... Warum so viel Mühe die Weidetiere als gestresst hinzustellen und beim Wolf findet man dann kaum eine Wertung oder Einschätzung zu dessen Leid beim schießen seiner Familie und Rudelbegleiter?

Warum diese unterschiedliche Sichtweise, es sind alles Tiere?!
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ich tue das nicht ab, sondern vergleiche lediglich die zeitliche Länge der möglichen Traumata.
Das ist Relativierung, und dann noch ohne Evidenz. --> Also nicht nachvollziehbare Relativierung.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:"eine unbewusst Fluch, zu akzeptieren" ??
Flucht. Entschuldige den Tippfehler.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Naja, da kann man geteilter Meinung sein, ob Nutztiere zum natürlichen Lebensraum gehören oder nicht.
ja kann man. Nutztiere und Natürlichkeit schließen sich mMn aus.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Auf alle Fälle gehören sie zur Kulturlandschaft.
Ja das stimmt widerrum auch, denn die Kulturlandschaft ist vom Menschen erschaffen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber diese (die Kulturlandschaft) sehen vielleicht manche am liebsten abgeschafft.
Nein, ich zumindest nicht, denn diese ist zur Versorgung fast aller Menschen eben auch nötig. Es gehört ja viel mehr als Nutztierhaltung zur Kulturlandschaft.

Drum ist ist eben wichtiger das Kulturlandschaft und Natur im Einklang zu bringen sind, so gut es irgendwie möglich ist. Und dazu gehören auch natürliche Räuber und Beutetiere. Ohne Natur bzw natürliche Lebensräume ist auch die künstlichen Struktur des Menschen gefährdet.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:solch Sarkasmus nützt den Weidetieren - die am allerwenigsten etwas dafür können - wenn sie gerissen werden, auch nicht.
Und jetzt bitte nichts "in meinen Mund legen" -> hiermit sagte ich auch nicht, dass der Wolf was dafür kann.
Sarkasmus dient nur als Stilmittel diesem Thread, ich will und werden hier weder Beute noch Räuber bevorzugen. Wenn du es noch nicht verstanden hast, geht es für mich weiter um die Verantwortung der Halter!
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Den Weidetierhaltern gebe ich aber auch nicht die alleinige Schuld, weil wir uns ja einig sind, dass es keinen 100-prozentigen Schutz geben kann.
Das nehme ich mal so mit ;)


2x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 12:43
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:und beim Wolf findet man dann kaum eine Wertung oder Einschätzung zu dessen Leid beim schießen seiner Familie und Rudelbegleiter?
weiß nicht wie lange du hier schon mitliest, aber ich hatte vor längerer Zeit schon oftmals zu verstehen gegeben (sogar auch in den letzten Tagen fällt mir gerade ein), dass mir auch die Wölfe leid tun, wenn sie erschossen werden.
Dass mir dann auch deren Kumpels und Familienmitglieder leid tun, die dann trauern könnten.

Sowas traue ich aber halt auch Schafen zu. Manche denken, die haben weniger Gefühle als manch andere Tiere. Die können aber halt auch ganz schöne Bindungen aufbauen (sah ich mal irgendwo).

Aber mal egal, welches Tier mehr leidet oder nicht - mir tut generell jedes Tier leid, das aus welchen Gründen auch immer leiden muss. So auch der "böse Wolf".
Nein, ich sehe ihn nicht als böse an.
Und trotzdem plädiere ich dafür, ihn zu dezimieren, bei bestimmten Bedingungen bzw. es dann nicht dem Selbstlauf zu überlassen.

Am liebsten wäre es mir, wenn er dazu nicht geschossen werden müsste, sondern einfangen (ganze Rudel, damit die sich dann nicht vermissen) und z.B. nach Rumänien oder Bulgarien schaffen. Da gibt's noch riesige Wälder (sah ich letztens im Fernsehen).
Da würden sich die Wölfe am Ende vielleicht auch wohler fühlen als in Gebieten mit kleinen Wäldern, denke ich mal.
Aber ja, ich weiß, ist ja auch nicht machbar.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ohne Natur bzw natürliche Lebensräume ist auch die künstlichen Struktur des Menschen gefährdet
da stimme ich dir zu.
Allerdings werde ich was die Menschheit und ihr Überleben betrifft ehrlich gesagt immer pessimistischer, aber ist ein anderes Thema.


3x zitiertmelden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 14:00
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weiß nicht wie lange du hier schon mitliest, aber ich hatte vor längerer Zeit schon oftmals zu verstehen gegeben (sogar auch in den letzten Tagen fällt mir gerade ein), dass mir auch die Wölfe leid tun, wenn sie erschossen werden.
Dass mir dann auch deren Kumpels und Familienmitglieder leid tun, die dann trauern könnten.
Warum schlägst du dich dann auf eine Seite?

So wirkt es zumindest auf mich. Kann ja sein, du machst oder willst das garnicht, aber es wirkt für mich so.

Ich versuche es ja auch, ggf hast du ja auch das Gefühl ich bin auf der Seite der Wölfe, so ist es auch nicht, ich bin dafür, dass die Halter die Verantwortung tragen und die Natur zumindest genügend respektieren.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Sowas traue ich aber halt auch Schafen zu. Manche denken, die haben weniger Gefühle als manch andere Tiere. Die können aber halt auch ganz schöne Bindungen aufbauen (sah ich mal irgendwo).

Aber mal egal, welches Tier mehr leidet oder nicht - mir tut generell jedes Tier leid, das aus welchen Gründen auch immer leiden muss. So auch der "böse Wolf".
Alle höheren Tieren haben Schmerz und teilweise nicht nur einfache Instinkte sondern mehr als das.

Aber der "böse" Wolf, ist ja ein gutes Beispiel. Man hat seit 300 Jahren jedem Kind beigebracht der wolf ist böse. Woher kommt das? Folklore durch damals andere Lebensbedingungen für den Mensch.

Um 1800 ist der letzte Mensch in der Fläche des jetzigen D von einem Wolf getötet worden, aber dass der Wolf böse ist, wird immer noch erzählt. Folklore eben. An Hexe Babajaga glauben ja auch noch welche....
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nein, ich sehe ihn nicht als böse an.
Und trotzdem plädiere ich dafür, ihn zu dezimieren, bei bestimmten Bedingungen bzw. es dann nicht dem Selbstlauf zu überlassen.
In der Natur, zumindest in einem Lebensraum der heimisch ist, ist es keine Selbstlauf der Unzumutbar wäre. Der Wolf ist nicht invasiv, daher ist ein Dezimieren mMn nicht sinnvoll. Das Territorialverhalten reguliert die Rudelbestände automatisch. Eine Explosion der Anzahl der Individuen ist nicht so selbstverständlich und logisch wie manch einer verkaufen will.

Wenn du plädierst solltest du den gesamten Kontext betrachten, nicht nur eine Seite.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Am liebsten wäre es mir, wenn er dazu nicht geschossen werden müsste, sondern einfangen (ganze Rudel, damit die sich dann nicht vermissen) und z.B. nach Rumänien oder Bulgarien schaffen. Da gibt's noch riesige Wälder (sah ich letztens im Fernsehen).
Da würden sich die Wölfe am Ende vielleicht auch wohler fühlen als in Gebieten mit kleinen Wäldern, denke ich mal.
Aber ja, ich weiß, ist ja auch nicht machbar.
Es zeigt sich ja, das du den gesamten Kontext eben nicht beachtest. Wenn ggf ein Rudel komplett hier entnommen wird, meinest wegen auch MekPom oder Sachsen, und nach Rumänien verbracht wird, wie soll es dort dann weitergehen? Dort leben ja bereits Wölfe, dort sind Rudelterritorien vorhanden. Man kann dort keine Rudel einfach aussetzen, da bereits Wölfe leben?!. Was passiert also, da Ein Räuber ungern mit einem gleichstarken Räuber kämpft(Verletzungsgefahr), wird ein Rudel sich Flächen suchen, in der Natur, also den Wäldern und Bergen, Auen und Wiesen sind überall bereits Rudel, also gehen die Wölfe ggf sogar in die Städte, nicht weils geil ist, sondern weil Druck da ist. Da gibt es massiv natürliche Präzedenzen, wie Tieren bei Territorialdruck in ungewohnte und unnatürliche Siedlungs- und Stadtbereiche ausweichen.

Ebenso ist zu betrachten, dass die Räude in Mitteleuropa herrscht, ohne zu wissen wie es in Osteuropa ist, kann es eine Gefahr sein Tieren hunderte und ggf tausende Kilometer zu verlagern und somit Keime und Erreger zu verlagern gegen die Tierwelt dort nicht gewappnet ist mit Antikörpern.

Was der Mensch ggf als gut für das Tier betrachtet muss nicht immer gut sein. Wenn es gut und sinnvoll ist warum wird es dann nicht längst getan? Weil es eben nicht sinnvoll ist.


2x zitiertmelden