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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.432 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Tiere, Gefahr ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 14:10
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb am 08.01.2026:Gott sei Dank gibt es genug Jäger die das Thema anders sehen und sich darum kümmern.
Ah, und die kümmern sich genau wie?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nur kannst du halt nicht verstehen, dass ich bezüglich eines längeranhaltenden Trauma einen Unterschied sehe, wenn überlebende Weidetiere mit ansehen mussten, wie ihre "Kumpels" gerissen wurden.
Und zudem muss ja meistens bei einem Wolfsbesuch nicht nur ein Kumpel, sondern gleich mehrere dran glauben.
Du vermenschlichst da wieder völlig übertrieben ...
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich verstehe was du willst, aber du konstruierst hier posttraumischen Stress, als würden Weidetiere die einen Wolfsriss überlebt haben, dann alle reihenweise lange Zeit nichts mehr fressen oder gar sich selbst ertränken würden....
Und so Ideen ideen von Umsiedlungen sind genauso hanebüchen wie Deine Vorstellung von "Wolfparks", in denen man die Rudel quasi sammelt.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da würden sich die Wölfe am Ende vielleicht auch wohler fühlen als in Gebieten mit kleinen Wäldern, denke ich mal.
Auch Unsinn. Sie kommen hier gut zurecht, sonst wären sie nicht wieder hierhergekommen, hätten sich nicht so erfolgreich vermehrt und angesiedelt.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 14:18
Zitat von soomasooma schrieb:Und so Ideen ideen von Umsiedlungen sind genauso hanebüchen wie Deine Vorstellung von "Wolfparks", in denen man die Rudel quasi sammelt.
Wolfparks? Ich wollte Wölfe sammeln?


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 14:37
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Warum schlägst du dich dann auf eine Seite?

So wirkt es zumindest auf mich. Kann ja sein, du machst oder willst das garnicht, aber es wirkt für mich so.

Ich versuche es ja auch, ggf hast du ja auch das Gefühl ich bin auf der Seite der Wölfe
genau so isses.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:so ist es auch nicht, ich bin dafür, dass die Halter die Verantwortung tragen und die Natur zumindest genügend respektieren.
es wirkt für mich, als siehst du die gesamte Schuld nur bei den Haltern.

Aber wir haben jetzt gegenseitig unsere Positionen klar gemacht, ich respektiere Deine auch.
-----------------------------

Dazu, dass ich den Gedanken hatte, Wölfe nach Rumänien oder Bulgarien auszusiedeln, da möchte ich noch mal daran erinnern:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber ja, ich weiß, ist ja auch nicht machbar
...war also nicht bierernst gemeint.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Der Wolf ist nicht invasiv, daher ist ein Dezimieren mMn nicht sinnvoll
und du weißt, wie das mal zukünftig sein könnte? (sh dazu nachfolgend, da sehe ich nämlich einen Widerspruch in deiner Argumentation)
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Das Territorialverhalten reguliert die Rudelbestände automatisch. Eine Explosion der Anzahl der Individuen ist nicht so selbstverständlich und logisch wie manch einer verkaufen will
rein theoretisch glaube ich das schon.
Aber wie sieht's in der Praxis aus?

Der Wolf muss ja nicht im Wald bleiben (wenn er dort bliebe, würde ich deinem Argument zustimmen).
Nein, er kann ja auch sein Territorium ausweiten, wie du nachfolgend selbst schreibst (auch wenn es dann andere Gründe hätte, nämlich weil man zusätzliche Wölfe hinzugefügt hätte...).
Der Punkt ist aber eben - er KANN und muss nicht im Wald oder auf Wiesen bleiben:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:.... Wenn ggf ein Rudel komplett hier entnommen wird, ...und nach Rumänien verbracht wird, wie soll es dort dann weitergehen? Dort leben ja bereits Wölfe, ...
Was passiert also, da Ein Räuber ungern mit einem gleichstarken Räuber kämpft(Verletzungsgefahr), wird ein Rudel sich Flächen suchen, in der Natur, also den Wäldern und Bergen, Auen und Wiesen sind überall bereits Rudel, also gehen die Wölfe ggf sogar in die Städte, nicht weils geil ist, sondern weil Druck da ist.
Da gibt es massiv natürliche Präzedenzen, wie Tieren bei Territorialdruck in ungewohnte und unnatürliche Siedlungs- und Stadtbereiche ausweichen
Und du meinst also, diesen Territorialdruck könnten Wölfe in D - einem dicht besiedelten Land - nicht eines Tages ausgesetzt sein?

Wie gesagt hinsichtlich der automatischen Regulierung der Nachkommen (wovon du weiter oben sprachst), glaube ich nicht, dass dies nach dem Motto passiert (mal überspitzt ausgedrückt): Der Wald und die Wiesen sind jetzt voll genug, dann hören wir mal auf (ich weiß, dass die Wölfe sich da nicht bewusst sowas "sagen", aber ich hoffe, du weißt, wie ich das meine?)


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 14:53
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Wolfparks? Ich wollte Wölfe sammeln?
Nein, @Optimist – wollte Dir da beipflichten.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 15:29
Zitat von OptimistOptimist schrieb:es wirkt für mich, als siehst du die gesamte Schuld nur bei den Haltern.
Die Verantwortung die eigenen Tiere vor Umwelteinflüssen sinnvoll und gut zu schützen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:und du weißt, wie das mal zukünftig sein könnte?
Bei nicht invasiven Arten ist die Ausbreitung und das Speziesverhalten seit zig Dekaden gut dokumentiert und absehbar.

Ich würde also nicht sagen, das ist ein wildes Glaskugelgucken sondern ein ziemlich genaues Abschätzen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:(sh dazu nachfolgend, da sehe ich nämlich einen Widerspruch in deiner Argumentation)
Wo? Ich schreibe:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Der Wolf ist nicht invasiv, daher ist ein Dezimieren mMn nicht sinnvoll
und
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Das Territorialverhalten reguliert die Rudelbestände automatisch. Eine Explosion der Anzahl der Individuen ist nicht so selbstverständlich und logisch wie manch einer verkaufen will
Ergo sage ich man sollte nicht einfach so schießen, weil die Natur das regelt. Das der Mensch durch seine Landwirtschaft in die Flächen eingreift, sollte daher nicht dem Wolf durch Abschuss oder erneute Vertreibung zu Lasten gelegt werden.

Es geht ja auch anders, nämlich durch sinnvollen Nutztier- und Herdenschutz.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber wie sieht's in der Praxis aus?

Der Wolf muss ja nicht im Wald bleiben (wenn er dort bliebe, würde ich deinem Argument zustimmen).
Nein, er kann ja auch sein Territorium ausweiten, wie du nachfolgend selbst schreibst (auch wenn es dann andere Gründe hätte, nämlich weil man zusätzliche Wölfe hinzugefügt hätte...).
Der Punkt ist aber eben - er KANN und muss nicht im Wald oder auf Wiesen bleiben:
Du hast die wohl mit deiner Praxisvorstellung gedanklich völlig vertan! Daher kommen auch falsche Schlüsse und falsche Eventualauswirkungen zu Stande.

Der Wolf war nie ein Waldtier.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Es geht als nicht um ein Der Wolf muss ja nicht im Wald bleiben
, sondern er wird überall in seinem Territorium streifen, egal ob Wald oder Aue oder Berge.

Ebenso ist das mit dem von dir beschriebene Territorium nicht ganz so. Er kann sein Territorium immer ausweiten, aber dies hat natürliche Grenzen.
Was sind das für Grenzen? lt Kenntnis sind Rudel in 100 -1000km² unterwegs. Variabel durch Andere Rudel, Futterangebot, geografische Einschänkungen. In Mitteleuropa wird es kein Rudel geben was auf 1000km² streifen kann, da viel Faktoren dies nicht zulassen oder/bzw nötig machen. Nach meiner Kenntnis und Daten vom NABU sind die Europäischen Rudel meist bei 200-350km² ansässig. Es gibt aber auch kleinere Gebiete.

https://www.dbb-wolf.de/Wolfsvorkommen/besetzte-Rasterzellen

Hier mal ein Überblick(nochmal). Wenn dann gibt es neue Rudel, wenn die Bedungen passen, aber die Gebiete der Rudel werden nicht willkürlich größer.

Und noch was zum Kann. Das Schaf kann auch ausbüchsen und auf die Straße rennen, hier gibt es dann ein Haftungsproblem, ggf auch Verletze und Tote. Was ist also alles möglich? So ziemlich vieles, was ist wahrscheinlich?, dann schon einiges weniger.

Da sind wir beim kann und beim Haftungsthema wieder bei der Verantwortung der Halter! Die Tiere sollten ggf nicht nur gegen Eindringlinge auf die Futterwiese geschützt werden, sondern auch immer genügend gegen "Ausbruch".
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und du meinst also, diesen Territorialdruck könnten Wölfe in D - einem dicht besiedelten Land - nicht eines Tages ausgesetzt sein?
Jein, weil es nicht so einfach mit ja oder nein ist.

Es gibt Überläufer, also allein vagabundierende Jungtiere die erst Ihre Gebiete suchen. Es gibt Hybride, es gibt Goldschakale es gibt Ballungsräume und ländliche Flächen. Es ist selbstverständlich nicht auszuschließen, das ein Räuber in ein Dorf oder eine Stadt streunt, aber das ist eben sehr selten, weil der wolf dort für sich selbst keine guten Lebensraum vorfindet. Die Angst das Rudel durch Berlin oder Hamburg spazieren und im Stadtpark Ihren Bau haben.

Wenn dann doch mal ein Räuber gesichtet wird ist erstmal zu eruieren, ist es ein Wolf oder nicht? Erinnere dich an das große Fass was aufgemacht wurde, weil in Berlin eine große potentiell Menschenfressende Großkatze gesichtete wurde.
3 Tage Ausnahmezustand und es war ein Wildschwein wenn ich mich erinnere.

Nochwas zum naja. Wenn du mal über Wildschweine und Honigdachse recherchierst wirst du erkennen, wie potenziell gefährlicher die sind im Vergleich zum Wolf. Das Schwein ist ne richtige mutige "Drecksau" der Dachs kennt auch nix, der geht auf Wölfe los wenn sein muss. Hunde sind vor Schweinen noch unsicherer als vor dem Wolf, weil der wolf nicht an Menschen ran geht.

Rede mal mit Jägern vor was die richtige Manschetten haben? Das sind meist immer zuerst die Wildschweine dann Zecken, dann andere Jäger ;), dann kommen Dachse. Der Wolf wird eher freudig beobachtet.

Die die sich mit dem Wolf beschäftigen sehen tatsächlich eher die positiven Dinge, weil er eben viel mehr positives mitbringt als ggf irgendwelche hochgepushten Gefahren.

Ich höre komischerweise von den Fischzüchtern keine solche Panik über den Fischadler.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wie gesagt hinsichtlich der automatischen Regulierung der Nachkommen (wovon du weiter oben sprachst), glaube ich nicht, dass dies nach dem Motto passiert (mal überspitzt ausgedrückt): Der Wald und die Wiesen sind jetzt voll genug, dann hören wir mal auf (ich weiß, dass die Wölfe sich da nicht bewusst sowas "sagen", aber ich hoffe, du weißt, wie ich das meine?)
Da ist nichts zu glauben, das regelt die Natur. Blitze sind auch natürlich und die Menschen früher dachten Zeus schleudert die umher. Es gibt Daten, Erfahrung, Beobachtung.

In einem Lebensraum verhalten sich die Bestände der natürlichen Bewohner eben genau so, nämlich selbst regulierend. Es gibt nur 3 Abweichungen von dieser natürlichen Regulierung

1. Invasive Arten
2. Viren
3. Der Mensch

natürliche Bewohner, also angestammte Arten müssen da auch nicht bewusst handeln. Bewusst handelt der Mensch gegen natürliche Nutzung und Verbreitung, ebenso handelt das Virus aggressiv gegen den Wirt ohne Rücksicht, nur eben nich bewusst. Und invasive Arten fallen aus der natürlichen Regulierung raus, weil es eben keine natürlichen Feinde gibt.
Zitat von soomasooma schrieb:Nein, @Optimist – wollte Dir da beipflichten.
ok, sry ich hatte wegen der Verlinkung das missverstanden.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 16:16
Zitat von soomasooma schrieb:Ah, und die kümmern sich genau wie?
Im Waldviertel sagt man:
,,Die Wälder sind tief und so manches Loch tiefer,,

Gott sei dank sind wir Österreicher bei unserem Wolfsproblem anders gestrickt wie ihr.

Und mich persönlich stört es überhaupt nicht wenn die Wölfe aus belebten Gebieten wieder verschwinden.
Who cares


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 17:19
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Hier mal ein Überblick(nochmal). Wenn dann gibt es neue Rudel, wenn die Bedungen passen, aber die Gebiete der Rudel werden nicht willkürlich größer
das hatte ich auch nicht gemeint bezüglich Ausbreitung des Wolfes, sondern wenn junge Wölfe sich neue Reviere suchen.
Wie du ja selbst geschrieben hattest, suchen die diese nicht nur im Wald.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:...
Es gibt Überläufer, also allein vagabundierende Jungtiere die erst Ihre Gebiete suchen.
...es gibt Ballungsräume und ländliche Flächen. Es ist selbstverständlich nicht auszuschließen, das ein Räuber in ein Dorf oder eine Stadt streunt, aber das ist eben sehr selten, weil der wolf dort für sich selbst keine guten Lebensraum vorfindet. ...
Nicht nur allein vagabundierende Jungtiere. Es spazierte ja auch schon bei einer menschlichen Behausung ein ganzes Rudel rum (letztens als Video hier zu sehen).
Jetzt sicherlich noch eine Ausnahme. Aber weiß man wie es mal noch kommt?

Denn das mit der Regulation sehe ich so, dass nur dann weniger Nachwuchs kommt, wenn es zu eng wird.
Wie soll es aber zu eng werden, wenn die Wildtiere auch mal da und dort Städte als mögliches Revier ansehen? Sicherlich mehr Kleinstädte, Vororte oder Dörfer.

Wölfe sind ja auch nicht die einzigen Wildtiere, die sich mal in die Nähe von menschlichen Behausungen - auch als Rudel - gewagt hatten.

Bei Wildschweinen hätte man vorher sicherlich sich auch nie vorstellen können, dass die mal als Rudel durch eine Stadt spazieren ( hatte ich zumindest gehört, dass dies mal vorkam).
Der Unterschied zum Wolf - diese werden geschossen, wenn es zu Viele sind.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Es ist selbstverständlich nicht auszuschließen, das ein Räuber in ein Dorf oder eine Stadt streunt, aber das ist eben sehr selten, weil der wolf dort für sich selbst keine guten Lebensraum vorfindet. ...
naja, wie gesagt, das hätte man vorher bei Wildschweinen oder Waschbären zuvor auch nicht gedacht...
Weshalb sollte das beim Wolf - später mal, wenn es mehr als jetzt gibt - anders sein?
Was zu fressen finden die sicherlich auch bei menschlichen Behausungen, weil Menschen leider manchmal nicht wissen dass es Mülltonnen gibt.

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Mein Punkt ist jetzt nur, weshalb sollte es beim Wolf also nicht möglich sein, dass er außer Wald und Wiesen auch die Nähe menschlicher Behausungen als mögliches Revier ansieht?
Und dann würde zwar das Argument der Selbstregulierung noch gelten, sich jedoch nicht nur auf Wald und Wiesen beschränken, denn er kann ja wie gesagt in die Nähe von Behausungen ausweichen.

Bis jetzt mag er ja noch genügend Platz im Wald und auf Wiesen haben, aber kann man wissen, dass dies so bleibt? (vorausgesetzt, man will den Bestand nie regulieren, was du ja anstrebst).

-------------------------------------------------------------------
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Und invasive Arten fallen aus der natürlichen Regulierung raus, weil es eben keine natürlichen Feinde gibt
Du impliziert hier für mich im Umkehrschluss:
Nicht-invasive Arten haben natürliche Feinde, deshalb regulieren die sich selbst.

Irgendwas stimmt hier nicht an deiner Argumentation.
Der Wolf hat ja keine Feinde, also würde er nach deiner These aus der Selbstregulierung rausfallen.

Das tut er aber nicht. Und den Grund sehe ich darin, dass die Selbstregulierung nicht unbedingt mit Fressfeinden zu tun haben muss.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 18:04
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Im Waldviertel sagt man:
,,Die Wälder sind tief und so manches Loch tiefer,,

Gott sei dank sind wir Österreicher bei unserem Wolfsproblem anders gestrickt wie ihr.
Dem kann ich nur beipflichten, sollte ein Wolf sich hier in der Nähe unserer Schafe oder Pferde blicken lassen, gäbe es halt einen weniger.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 18:07
@Jeba
Dann möchte ich mal der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass du nicht in Deutschland wohnst.
Mit so einer Klientel möchte ich nicht zusammenleben.


melden

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

13.01.2026 um 18:27
@Jeba
Und völlig zurechts. Der Wolf kann ruhig existieren in der freien Natur.
Die Leute verstehen als Nichtlandwirte einfach nicht das wir nicht mehr in einer Natur sondern in einer Kulturlandschaft leben.
Aber schreien sobald der Käse um 3 Cent teurer wird.
Wenn der Bauer aber X*Geld Verlust wegen Wolfi macht hat er sich gefälligst selbst darum zum kümmern.

Alles Heuchler.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 08:55
Zitat von OptimistOptimist schrieb:suchen die diese nicht nur im Wald.
nein warum auch. Der Wald allein ist nicht das Revier.

Du sagst ja auch nicht, ein Fisch ist nur unter Seerosen unterwegs....
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nicht nur allein vagabundierende Jungtiere. Es spazierte ja auch schon bei einer menschlichen Behausung ein ganzes Rudel rum (letztens als Video hier zu sehen).
Jetzt sicherlich noch eine Ausnahme. Aber weiß man wie es mal noch kommt?
Ja, das sind im Einzelfall dann Begegnungen in Siedlungen. Das kann sich auch mal häufen, aber wie oft ist das? Und nochmal der Vergleich, Wildschweine leben seit viel längerer Zeit in Städten und Großstädten und in viel höhere Zahl, bei einem ganz anderen Verhalten gegenüber Menschen.

Meine Verwunderung ist dann, warum die Panik vor dem Wolf und nicht vor dem Schwein?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Denn das mit der Regulation sehe ich so, dass nur dann weniger Nachwuchs kommt, wenn es zu eng wird.
Das ist in der Regel ein Faktor.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wie soll es aber zu eng werden, wenn die Wildtiere auch mal da und dort Städte als mögliches Revier ansehen? Sicherlich mehr Kleinstädte, Vororte oder Dörfer.
Sehen diese nicht. Die Siedlung kann nur ein kleiner Teil des Reviers sein und es ist nur ein Durchstreifen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wölfe sind ja auch nicht die einzigen Wildtiere, die sich mal in die Nähe von menschlichen Behausungen - auch als Rudel - gewagt hatten.
Richtig, aber der Wolf soll geschossen werden....
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Bei Wildschweinen hätte man vorher sicherlich sich auch nie vorstellen können, dass die mal als Rudel durch eine Stadt spazieren ( hatte ich zumindest gehört, dass dies mal vorkam).
Der Unterschied zum Wolf - diese werden geschossen, wenn es zu Viele sind.
Wer sich mit Verhaltensarten auskennt hat da sicher nichts ausgeschlossen. Schweine werden aus anderen Gründen geschossen, als aus reiner Angst/Sorge. Das darfst du nicht unter den Teppich kehren. Es gibt mehrere Faktoren auch bei den Schweinen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:naja, wie gesagt, das hätte man vorher bei Wildschweinen oder Waschbären zuvor auch nicht gedacht...
Das stimmt einfach nicht. Ob du dir das hättest denken können ist die eine Sachen, aber Menschen die sich mit Wildtieren beschäftigen hatten diese Gedanken nicht wie du.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Weshalb sollte das beim Wolf - später mal, wenn es mehr als jetzt gibt - anders sein?
Was zu fressen finden die sicherlich auch bei menschlichen Behausungen, weil Menschen leider manchmal nicht wissen dass es Mülltonnen gibt.
Jedes Karnivore Tier wird sich ggf halbe Wiener aus dem Müll snacken, das mach den Räuber aber nicht zum Stadtbewohner auf Dauer. Das geht ja schon in eine hypothetische Wolfs-Dystopie.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Mein Punkt ist jetzt nur, weshalb sollte es beim Wolf also nicht möglich sein, dass er außer Wald und Wiesen auch die Nähe menschlicher Behausungen als mögliches Revier ansieht?
Sein Revier ist so groß, das eine Siedlung sich dort befinden kann. Ja aber das ist weder sein Beute revier im Normalfall und er geht gefährlichen Situationen zum Selbstschutz aus dem Weg. Nicht ist schlimmer für ein wild tier als eine Verletzung. Daher ist der wolf scheu vor dem Menschen.

Was sich anders verhalten kann ist wenn einzelne Hybride streuen, sagte ich schon. Aber da müssen wir anders diskutieren, denn die Situation und die Art des Tieres ist ein anderes. Hier wurde innerhalb einer Gattung 2 Arten verpaart und scheu kann anders ausgeprägt sein. Das ist aber kein Wolfsproblem allgemein wie du es für die Zukunft malen willst sondern ein Einzelfallproblem eines jeden Hybriden, wenn er denn unscheu wäre.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und dann würde zwar das Argument der Selbstregulierung noch gelten, sich jedoch nicht nur auf Wald und Wiesen beschränken, denn er kann ja wie gesagt in die Nähe von Behausungen ausweichen.
erklärte ich schon, wie es sich mMn verhält.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Bis jetzt mag er ja noch genügend Platz im Wald und auf Wiesen haben, aber kann man wissen, dass dies so bleibt? (vorausgesetzt, man will den Bestand nie regulieren, was du ja anstrebst).
Also (wieder) ausrotten damit nie ein Wolf durch ein Dorf spaziert, verstanden. Denn egal wie viele Es geben würde, es könnte ja mal einer die Hauptstraße nutzen....
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nicht-invasive Arten haben natürliche Feinde, deshalb regulieren die sich selbst.
richtig. Wenn es um die Natürlichen Ressourcen und die Feinde geht, besteht Selbstregulierung. Bei invasiven Arten fehlen Regulierungsfaktoren oder diese sind unausgewogen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Irgendwas stimmt hier nicht an deiner Argumentation.
Der Wolf hat ja keine Feinde, also würde er nach deiner These aus der Selbstregulierung rausfallen.
Doch hat er. Regulierungsfaktoren sind

Als Feind - Der Mensch
Als Feind - Der Bär (Im Alpenraum in D) sonst eher in Ost/Südeuropa
Als Faktor - Nahrungsangebot
Als Faktor - Flächenangebot
Als Faktor - Konkurenz(Territorialthemen)
Als Faktor - Einflüsse durch Krankheitserreger
Als Faktor - Eingriffe unvorsehbarer Faktoren wie Straßenverkehr oÄ(könnte auch zum Feind Mensch gehören)

Ein Wildtier benötigt nicht nur einen direkten Feind in der Natur um einer Regulierung, eine (Ab-)Wanderung oder Ausbreitung zu erfahren, sondern eine Vielzahl an Faktoren sind immer zu berücksichtigen da immer gegeben. Das betrifft jede Spezies inkl uns als Mensch, warum du jetzt wieder nur mit dem "Feind" kommst zeigt mir, wir bleiben hier völlig oberflächlich....
Zitat von JebaJeba schrieb:Dem kann ich nur beipflichten, sollte ein Wolf sich hier in der Nähe unserer Schafe oder Pferde blicken lassen, gäbe es halt einen weniger.
Hast du deine Tiere denn völlig schutzlos und verantwortungslos auf der Weide/Koppel? Oder hast du das nötige Verantwortungsbewusstsein?
Wenn es gewittert holst du doch deine Tiere auch rein, oder willst du das Wetter töten?
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Der Wolf kann ruhig existieren in der freien Natur.
Macht er ja.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Die Leute verstehen als Nichtlandwirte einfach nicht das wir nicht mehr in einer Natur sondern in einer Kulturlandschaft leben.
In einer Kulturlandschaft sind doch dennoch sein Eigentum in einem ordentlichen Maße zu sichern? Was ist wenn ein Anderer Mensch ein Schaf klauen will, wird der dann erschossen? Der Wolf der hat ja lt einigen hier das Pech.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Wenn der Bauer aber X*Geld Verlust wegen Wolfi macht hat er sich gefälligst selbst darum zum kümmern.
Aber ist das für dich keine Selbstverständlichkeit? Dein Eigentum oder diene Ertragsquelle zu sichern, unabhängig von äußeren Einflüssen?

Beim Wolf , also dem äußeren Einfluss will man diese töten, sonst, wenn es um Eigentum geht denken wir Menschen ja auch anders.

Dein Fahrrad schließt du doch auch an wenn du es beim einkaufen vor dem Supermarkt lässt, und falls du mit deinem SUV einkaufen fährst dann schließt du es doch auch zu, damit nicht Müller Meier Schulze damit wegfährt weil es toller findet als seinen VW Polo.

Ich finde es verantwortungslos seine Verantwortung abzuwälzen auf die Schultern eine Wildtieres, weil man moralisch nicht in der Lage ist eine notwendige und in anderen Bereichen des Lebens selbstverständliche Verantwortung zu tragen.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Alles Heuchler.
Sagt der der über 3 Cent spricht aber die User hier gar nicht kennt. Doppelmoral und Derailling at its best.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 09:06
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Hast du deine Tiere denn völlig schutzlos und verantwortungslos auf der Weide/Koppel? Oder hast du das nötige Verantwortungsbewusstsein?
Wenn es gewittert holst du doch deine Tiere auch rein, oder willst du das Wetter töten?
Warum sollte ich die Tiere bei Gewitter reinholen? Wir haben Weiden mit Thermoboxen und Offenstallhaltung, die können machen was sie möchten, wenn es gewittert. Im Regen stehen oder in die Boxen gehen.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 09:08
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Macht er ja.
Macht er eben teilweise nicht mehr.
Wahre Naturgebiete die dem Wolf gerecht werden gibt es in Deutschland fast nicht mehr.

Nur weil man als Stadtmensch glaubt das 3 Hektar Böume in Wald ist bedeutet das nicht das wir hier über ein intaktes Naturgebiet reden.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Beim Wolf , also dem äußeren Einfluss will man diese töten, sonst, wenn es um Eigentum geht denken wir Menschen ja auch anders.
Der Wolf ist aber kein Mensch.
Mich stört dieser Spezisimus der beim Wolf immer wieder betrieben wird.
Die Ratten werden in der Stadt auch nicht geschützt.
Und der Wolf richtet eben auch Schaden an.
Halt meist nicht bei den Menschen doe sich jenen ach so dolle zurück Wünschen.

Bei uns am Land spielen die Kinder selbstständig im Wald. Bauen dort Hütten oder machen im Sommer ein Lagerfeuer an der Ybbs.

Wieso müssen solche Sachen unterbunden werden weil sich ein paar Wilfsfanatiker den Wolf in die ,,Natur,, zurückwünschen.

In der Stadt werden Tauben und Ratten massenhaft getötet aber der arme Wolf muss geschützt werden.
Obwohl genau dieser so schwer zu integrieren ist.

Rassismus mit Tieren wird hier betrieben.
Speziesimus halt.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Dein Fahrrad schließt du doch auch an wenn du es beim einkaufen vor dem Supermarkt lässt, und falls du mit deinem SUV einkaufen fährst dann schließt du es doch auch zu, damit nicht Müller Meier Schulze damit wegfährt weil es toller findet als seinen VW Polo.

Ich finde es verantwortungslos seine Verantwortung abzuwälzen auf die Schultern eine Wildtieres, weil man moralisch nicht in der Lage ist eine notwendige und in anderen Bereichen des Lebens selbstverständliche Verantwortung zu tragen.
Du vergleichst hier wirklich Menschen mit Tiere?
Wenn wer mein Fahrrad klaut hol ich die Polizei.
Und dann kommt ne Strafe.

Einen Wolf zu bestrafen ist hslt schwierig.

Man könnte ihn in ein intaktes Naturgebiet bringen.

Wo dieses sein soll wäre halt die schwierige Frage.
Die Kosten sollen dann bitte auch die Wolfikuschler tragen und nicht der allgemeine Steuerzahler.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Sagt der der über 3 Cent spricht aber die User hier gar nicht kennt. Doppelmoral und Derailling at its best.
Es ist aber so. Alle jammern pber Lebensmittelpreise und die Bauern kratzen eh dchon am Zahnfleisch.
Und dann sollen sie sich such noch um den Wolf kümmern.
Unmenschliches Verhalten.
Aber solange man in seiner 1 Zimmerwohnung in der Stadt sitzt und nichts damit am Hut hat ist ja alles gut.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 10:13
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Einen Wolf zu bestrafen ist hslt schwierig.
Es ist unmöglich, da der wolf das ganze nicht als strafe ansieht. Er hat in seinen augen schließlich nichts unrechtes getan.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Man könnte ihn in ein intaktes Naturgebiet bringen.
Der lebt doch hier ganz gut. Ich bin zu hause von 3 rudeln umgeben und habe weder einen wolf gesehen, noch gehört. In meinem garten war auch noch keiner, trotz randgebiet und zaun, der ohne probleme übersprungen werden könnte. Die menschen in der lausitz, wo territorium an territorium grenzt, sind auch nicht in ständiger angst oder berichten von andauernden besuchen, sichtungen und angriffen. Wandert sich sogar als urlauber echt gut da in der ecke.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Die Kosten sollen dann bitte auch die Wolfikuschler tragen und nicht der allgemeine Steuerzahler.
Die wolfskuschler sollen die kosten dafür tragen, dass der wolf weg soll? Wäre das nicht eher sinnvoll die kosten auf die wolfsgegner zu legen? :D
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Es ist aber so. Alle jammern pber Lebensmittelpreise und die Bauern kratzen eh dchon am Zahnfleisch.
Und dann sollen sie sich such noch um den Wolf kümmern.
Wer denn sonst? Die landwirte müssen ihr eigentum schüzten. Dabei geht es ja nicht nur um wölfe..... Was ich hier schon alles erlebt habe.... menschen klauen schafe von weiden, quälen nutztiere auf weiden.... ausgebüxte hunde verletzen und töten diverse nutztiere..... zäune sind kaputt und die tiere laufen auf die strasse und werden angefahren. Seine tiere sicher zu halten, das ist nunmal die aufgabe des landwirtes bzw des besitzers und dabei muss man damit leben, dass sich umstände ändern, neue gefahren dazu kommen, sicherungsmaßnahmen angepasst werden müssen. Jeder muss sich anpassen, wenn neue gegebenheiten auftreten, aber landwirten kann man das nicht zumuten?


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 10:37
Zitat von gastricgastric schrieb:Es ist unmöglich, da der wolf das ganze nicht als strafe ansieht. Er hat in seinen augen schließlich nichts unrechtes getan.
Ein Wolf kann garnichts als Strafe ansehen. Es gibt auch keinen Wolfsverein wo sie gemeinsam auf die Straße gehen und jaulen gegen Ungerechtigkeit.
Zitat von gastricgastric schrieb:Der lebt doch hier ganz gut.
Die Ratten in deinem Keller leben auch ganz gut vermutlich.
Trotzdem wirst du irgendwann eine Falle aufstellen wenn deine Vorräte kaputt werden und alles vollgekotet ist.
Oder wirfst du den Ratten dann noch extra Futter auf den Boden?
Zitat von gastricgastric schrieb:Ich bin zu hause von 3 rudeln umgeben und habe weder einen wolf gesehen, noch gehört. In meinem garten war auch noch keiner, trotz randgebiet und zaun, der ohne probleme übersprungen werden könnte.
Schön. Und hältst du auch Tiere in deinen Garten? Mich stört der Wolf auch nicht wenn ich weder Hof noch Vieh hätte.
Zitat von gastricgastric schrieb:auch nicht in ständiger angst oder berichten von andauernden besuchen, sichtungen und angriffen. Wandert sich sogar als urlauber echt gut da in der ecke.
Tut der Wolf auch nicht. Ein Wolf alleine würde niemals einen Menschen anfallen. Außer man stellt sich wirklich unglaublich blöd und provokant an. Aber es geht hier einfach auch um Prävention. Es muss halt bei euch in Deutschland immer erst irgendetwas passieren bevor ihr euren Kurs ändert.
Ich verweise auf den Fall in Niederlande. Dort wurde ja die Behauptung wiederlegt dss ein Wolf NIEMALS einen Menschen anfallen würde.
Zitat von gastricgastric schrieb:Die wolfskuschler sollen die kosten dafür tragen, dass der wolf weg soll? Wäre das nicht eher sinnvoll die kosten auf die wolfsgegner zu legen? :D
Wie gesagt. Kein Problem. Wenn der Wolfsgegner das macht kostet das defacto für 100 Wölfe genau 61,40 Euro.
Zitat von gastricgastric schrieb:Jeder muss sich anpassen, wenn neue gegebenheiten auftreten, aber landwirten kann man das nicht zumuten?
Der Wolf ist aber keine neue Begebenheit.
Sondern ein ,,Problemtier,,

Tauben, Ratten etc werden seit je her getötet etc


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 10:49
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Ein Wolf kann garnichts als Strafe ansehen.
Sagte ich doch :D
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Die Ratten in deinem Keller leben auch ganz gut vermutlich.
Ich hab keine ratten im keller.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Trotzdem wirst du irgendwann eine Falle aufstellen wenn deine Vorräte kaputt werden und alles vollgekotet ist.
Oder wirfst du den Ratten dann noch extra Futter suf den Boden?
Ich sorge einfach dafür, dass sich hier keine ratten ansiedeln. Die finden hier einfach kein futter bei mir. Ist ja schließlich meine aufgabe dafür sorge zu tragen, dass sich in meiner hütte nix ansiedelt.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Schön. Und hältst du auch Tiere in deinen Garten? Mich stört der Wolf auch nicht wenn ich weder Hof noch Vieh hätte.
Katzen dürfen rein und raus, wie es ihnen beliebt. Wären sicherlich ein guter snack.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Ich verweise auf den Fall in Niederlande. Dort wurde ja die Behauptung wiederlegt dss ein Wolf NIEMALS einen Menschen anfallen würde.
Wer sagt, dass das niemals passieren würde? Wölfe sind recht "einfach" gestrickt.... verbinden sie den menschen mit futter, dann nähern sie sich ihm. In utrecht wurde der wolf bspw von menschen angefüttert. Das ist grundsätzlich ein problem bei wildtieren. Wir in MV haben da so unsere probleme mit wildschweinen, die angefüttert werden.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Der Wolf ist aber keine neue Begebenheit.
Stimmt, der ist ja nun schon ein paar jährchen hier und damit nicht mehr neu. Man könnte sich da mal anpassen.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Sondern ein ,,Problemtier,,
Nee.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Tauben, Ratten etc werden seit je her getötet etc
Jop ist auch ein unding. Gäbe auch da diverse andere möglichkeiten. Allen vorran (bei ratten) keine lebensmittel offen rumliegen zu haben und müll sicher zu entsorgen. Tauben sind auch sone sache, ausgesetzte haustiere, die vom menschen ortstreu gezüchtet wurden und sich stark vermehren. Irgendwie ist der mensch mehr "problemtier" als der wolf, die ratte oder die taube :ask:


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 10:56
Zitat von gastricgastric schrieb:Katzen dürfen rein und raus, wie es ihnen beliebt. Wären sicherlich ein guter snack.
Du lässt also deine Katzen in die Natur? Dir ist klar das Katzen ein Hauptproblem des Artensterben der Vögel ist?
Aber ist ja wurscht.
Zitat von gastricgastric schrieb:Stimmt, der ist ja nun schon ein paar jährchen hier und damit nicht mehr neu. Man könnte sich da mal anpassen.
Sicher kann man sich anpassen. Kaliber 308 würde sicherlich zur Anpassung beitragen.
Zitat von gastricgastric schrieb:Nee.
Dochhhh. Wir diskutieren sogar hier im Internet. Also defacto ein Problemtier.
Zitat von gastricgastric schrieb:Jop ist auch ein unding. Gäbe auch da diverse andere möglichkeiten. Allen vorran (bei ratten) keine lebensmittel offen rumliegen zu haben und müll sicher zu entsorgen.
In einer Utopie leben hilft halt nix.
Ich schmeiß auch nichts aus dem Fenster beim Autofahren. Trotzdem müssen wir eine Straßenkehrerei beschäftigen weil XPersonen sich halt nicht an die Regeln halten.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 11:05
Zitat von JebaJeba schrieb:Warum sollte ich die Tiere bei Gewitter reinholen? Wir haben Weiden mit Thermoboxen und Offenstallhaltung, die können machen was sie möchten, wenn es gewittert. Im Regen stehen oder in die Boxen gehen.
Dann sind die Boxen und der Offenstall ein Schutz vor Wetter.

Das ist ja der Beweis, gegen Wetter hast du für Schutz gesorgt.

Warum ist es dann für viele ein Problem Ihre Tiere gegen Einflüsse zb wie hier diskutiert gegen Räuber zu schützen?

Hühnerhalter spannen Netze gegen Greifvögel, nutzen Zäune gegen den Fuchs usw.

Bei Schafen und andere Weidetieren ist ein Zaun ja auch sinnvoll, manche verzichten dennoch und nutzen nur ein 2 oder 3 fachen Stromzaun mit 12V Impuls. Das muss man dann als ungenügend benennen. Warum dann der Räuber das Problem ist und getötet werden soll ist einfach eine unsachliche Schlussfolgerung.

Und wenn man keine Zaunanlagen will oder kann, das gibt es noch das Thema HSH oder auch in gewissen Situationen Esel. die Möglichkeiten sind vielfältig, aber einigen wollen nur abschießen und der Rest bleibt wenig betrachtet.

Ich kann dich dich und andere als Tierhalter auch in gewisser Weise verstehen, egal welche Tiere und zu welchen Zweck man hält, denen soll nix passieren. Ich sehe es nur von der Seite, dass wenn ich die Gefahr nicht von vorn herweg eliminieren kann erhöhe ich den Schutz für meine Tiere.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Macht er eben teilweise nicht mehr.
Er existiert nicht mehr in der Natur?
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Wahre Naturgebiete die dem Wolf gerecht werden gibt es in Deutschland fast nicht mehr.

Nur weil man als Stadtmensch glaubt das 3 Hektar Böume in Wald ist bedeutet das nicht das wir hier über ein intaktes Naturgebiet reden.
Naturgebiete umgeben uns überall, Die Frage die ich mir stelle ist, ob du Naturgebiete oder Naturschutzgebiete meinst?
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Der Wolf ist aber kein Mensch.
Mich stört dieser Spezisimus der beim Wolf immer wieder betrieben wird.
Den Spezisismus betreiben ja die User hier die ihn abschießen wollen, eben weil Sie sich als Menschen nicht nur befähigt sondern auch "verpflichtet" fühlen.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Die Ratten werden in der Stadt auch nicht geschützt.
Und der Wolf richtet eben auch Schaden an.
Halt meist nicht bei den Menschen doe sich jenen ach so dolle zurück Wünschen.

Bei uns am Land spielen die Kinder selbstständig im Wald. Bauen dort Hütten oder machen im Sommer ein Lagerfeuer an der Ybbs.

Wieso müssen solche Sachen unterbunden werden weil sich ein paar Wilfsfanatiker den Wolf in die ,,Natur,, zurückwünschen.
Ich glaube du vermischt hier etwas oder missverstehst mich da ein wenig.

Ich finde es gut, wenn Kinder draußen spielen und sich in und mit der Natur beschäftigen. Ich halte es sogar für ein gutes Argumente für die Wildtiere, dass es eben nicht so gefährlich ist wie manch einer hier behauptet. Sind bei euch regelmäßig Kinder durch den Wolf zu Tode gekommen oder wollt Ihr bei euch den nur töten damit nicht irgendwann mal einer zu Nahe kommt. Das Argument wird ja hier ab und an eingeworfen, man wisse nicht was alles mal passiert daher muss dezimiert werden.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:In der Stadt werden Tauben und Ratten massenhaft getötet aber der arme Wolf muss geschützt werden.
Obwohl genau dieser so schwer zu integrieren ist.
Genau anders herum kann ja auch ein Schuh draus werden. Man tötet keine Tiere, dann muss man zwischen den Tieren nicht unterscheiden. Das das unrealistisch ist ist ja auch klar. Aber dieser Speziesismus wird ja erneut hier von dir reingebracht, denn die Tauben werden wegen Ihrem Kot dezimiert damit er schöne Denkmäler nicht beschädigt, die Ratten damit diese keinen Schaden an Leitungen und Kabeln usw hervorbringen.

Die Gründe sind vielfältig, aber jedes mal wenn jemand sich berufe fühlt ein Tier aus solchen Gründen zu töten betreibt derjenigen Speziesismus und nicht diejenigen die sagen, Tiere sollten nicht einfach getötet werden.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Du vergleichst hier wirklich Menschen mit Tiere?
Nein, ich vergleiche Verantwortung des Menschen gegenüber "seinen" Sachen und Tieren
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Einen Wolf zu bestrafen ist hslt schwierig.
Das sehe ich genauso.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Man könnte ihn in ein intaktes Naturgebiet bringen.
Die es zu wenig gibt in Anzahl und Größe. Es kommt einer Deportation gleich, die Wolfs bestände und die viel zu kleinen und zu wenigen Gebiete umzusiedeln. Auch wenn die Gebiete größe und mehr vertreten wären, ist das Thema Territorialgebiet wieder ein Thema.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Wo dieses sein soll wäre halt die schwierige Frage.
Die Kosten sollen dann bitte auch die Wolfikuschler tragen und nicht der allgemeine Steuerzahler.
Sind denn Wolfskuschler keine allg. Steuerzahler? Unterstellst du denen die nicht blind abschieß0en oder vertreiben wollen jetzt Steuerhinterziehung? Dumme Polemik ist das doch!
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Es ist aber so. Alle jammern pber Lebensmittelpreise und die Bauern kratzen eh dchon am Zahnfleisch.
Es ist eben nicht so. Ich ahbe eben keine Problem damit Milch zu kaufen die nicht 1,19,-€ kostet soindern ggf 3 E, mir Wurscht, wenn ich Milch will kaufe ich Milch, und wenn die teurer ist damit die Kühe auch bessere Bedingungen haben, gern, Käse the same. Wurst und Fleisch kaufe ich bei meinem bekannten Bauern der eine eigene Haltung und Fleischerei. Da habe ich sogar die Tiere vorher gesehen , im Stall und auf den Weiden, ja dann kost das Kilo keine 5,99 vm Schweinenacken, sondern 9,99€ will ich aber, egal was du den Menschen so unterstellst, kannst du eben auch mächtig daneben liegen.

Ich weiß ja nicht wie betroffen du bist mit deinen Tieren, aber tue Gutes und rede drüber und du bekommst für dien Produkt auch mehr als für son Standardmist. Das mit den 3 Cent lass ich mich nicht unterschieben.
Zitat von gastricgastric schrieb:ch bin zu hause von 3 rudeln umgeben und habe weder einen wolf gesehen, noch gehört. In meinem garten war auch noch keiner, trotz randgebiet und zaun, der ohne probleme übersprungen werden könnte. Die menschen in der lausitz, wo territorium an territorium grenzt, sind auch nicht in ständiger angst oder berichten von andauernden besuchen, sichtungen und angriffen. Wandert sich sogar als urlauber echt gut da in der ecke.
THIS! genau so ist es. Die Einzelfälle wo ein Wolf mal neugierig/auffällig wird, ist extrem selten und hat meist andere Gründe, als einfach nur ein Wolf zu sein.
Zitat von gastricgastric schrieb:Die landwirte müssen ihr eigentum schüzten
THIS again! Zum eigenen Nutzen der Tiere und der Landwirte muss doch ein gewissen maß an Selbstreflexion zum Selbstschutz vorhanden sein.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Trotzdem wirst du irgendwann eine Falle aufstellen wenn deine Vorräte kaputt werden und alles vollgekotet ist.
Oder wirfst du den Ratten dann noch extra Futter auf den Boden?
Man beachte wieder den Kontext invasive Arten. Sonst macht das alles keinen Sinn.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Aber es geht hier einfach auch um Prävention.
Warum soll der Wolf mit seinem Leben für die Prävention sorgen und du oder allg der Tierhalter nicht? Das wäre mal interessant warum du das auf dem Wolf abwälzt.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 11:16
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Du lässt also deine Katzen in die Natur? Dir ist klar das Katzen ein Hauptproblem des Artensterben der Vögel ist?
Nein in meinen garten. Der ist ausbruchssicher für ne 7kg katze, aber nicht einbruchs- und ausbruchssicher für nen 40kg wolf. Und nein vor allem verwilderte und herrenlose katzen sind vogeljäger. Mein garten ist voll mit vögeln. Ich füttere die sogar ohne, dass die katzen denen zu leibe rücken. Meine viecher sind schlicht zu faul und vollgefressen, um die aktiv zu bejagen. Und da sind wir wieder bei der verantwortung der tierhalter für seine eigenen tiere :shrug: Für deren schutz bin ich halt zuständig auf eigene kosten und ich kann mich nun nicht beschweren, wenn der schutz nicht stark genug ausfällt, um andere tiere "draussen zu halten". Denkt sich ein wolf, er kommt in meinen garten und frisst ne katze, dann ist das doof für mich und die katze.... und das wars dann auch schon. Ist auch nicht anders, als wenn der ponyhund (dogge) des nachbarn sich entscheidet über das zäunchen zu hüpfen.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Sicher kann man sich anpassen. Kaliber 308 würde sicherlich zur Anpassung beitragen.
Und dann sitzen die landwirte tag und nacht mit flinte im anschlag bei ihren tieren? Ja das möchte man doch haben :troll: Übermüdete landwirte mit waffe :Y:
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Dochhhh. Wir diskutieren sogar hier im Internet. Also defacto ein Problemtier.
Du diskutierst auch über das gehalt anderer menschen, dennoch würde ich nicht von problemgehalt sprechen :D
Der wolf ist ein wildtier, ein raubtier, aber kein problemtier.... Kein tier ist ein problemtier, nur, weil der mensch zu blöd ist sein eigenes verhalten zu ändern und/oder sein eigentum adäquat zu schützen.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:In einer Utopie leben hilft halt nix.
Ich schmeiß auch nichts aus dem Fenster beim Autofahren. Trotzdem müssen wir eine Straßenkehrerei beschäftigen weil XPersonen sich halt nicht an die Regeln halten.
Ich sag ja problemmensch. Die tiere müssens halt ausbaden, dass der mensch ein idiot ist. Ist doch nichts neues. Du willst jetzt halt das nächste tier auf die liste setzen, was ein problem ausbaden muss, woran es keine schuld trägt. Ist ok. Kann man machen. Ist halt nicht das, was ich als sinnvoll bezeichnen würde.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

14.01.2026 um 12:34
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wölfe sind ja auch nicht die einzigen Wildtiere, die sich mal in die Nähe von menschlichen Behausungen - auch als Rudel - gewagt hatten
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Richtig, aber der Wolf soll geschossen werden....
Wie gesagt, bezüglich Wildschweine im Vergleich:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Der Unterschied zum Wolf - diese werden geschossen, wenn es zu Viele sind
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Schweine werden aus anderen Gründen geschossen, als aus reiner Angst/Sorge. Das darfst du nicht unter den Teppich kehren. Es gibt mehrere Faktoren auch bei den Schweinen
die werden aber halt auch dann geschossen, wenn es zu Viele sind und Probleme machen - wie z.B. in einer Stadt rum laufen.

Die Anzahl und wenn es Probleme gibt, war der Punkt bei meinem Vergleich mit dem Wolf (die anderen möglichen Faktoren für Abschüsse bezog ich nicht in meinen Vergleich ein).

Jetzt sagst du vielleicht: die muss man aber auch betrachten. Nein für meinen Vergleich waren nur gleichartigen Faktoren relevant.
Aber ich weiß, das wirst du auch wieder abweisen 😉
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:... im Normalfall und er geht gefährlichen Situationen zum Selbstschutz aus dem Weg. Nicht ist schlimmer für ein wild tier als eine Verletzung. Daher ist der wolf scheu vor dem Menschen
das muss man erst mal glauben können, dass der Wolf seine Scheu auch auf lange Sicht behält, wenn er merkt, dass vom Mensch in der Regel keine Gefahr ausgeht (und da rede ich jetzt von einem reinen Wolf und keinen Wölfen die angefüttert würden).
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Zitat von gastricgastric schrieb:Der lebt doch hier ganz gut
ja logisch, warum sollte es ihm auch nicht hier gefallen?
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Die Ratten in deinem Keller leben auch ganz gut vermutlich....
😄
Wenn du nicht "deinem" geschrieben hättest, wäre es perfekter gewesen 😉

Der Punkt ist halt:
klar fühlen sich Tiere wohl, wenn man sie ungestört machen lässt.
Und ich gehe ja mit, dass man seine Nutztiere schützen sollte.
Aber dies ist eben nicht überall in ausreichendem Maße möglich (z.B. in den Bergen oder an Deichen).
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Schön. Und hältst du auch Tiere in deinen Garten? Mich stört der Wolf auch nicht wenn ich weder Hof noch Vieh hätte
Zitat von gastricgastric schrieb:Katzen dürfen rein und raus, wie es ihnen beliebt. Wären sicherlich ein guter snack
nö, die können ja auf Bäume klettern. Oder schaffen das Deine nicht?

Falls ja, weshalb hast du dann trotzdem einen Zaun, den ein Wolf leicht überspringen könnte?
Da hätte ich ehrlich gesagt zu viel Angst um meine Katzen.
Oder auch wenn ich einen Hund im Garten hätte.

Dass bis jetzt noch kein Wolf in deinem Garten war, ist in meinen Augen kein schlagendes Argument, denn es kann etwas 1000 mal gut gehen, aber....
Zitat von gastricgastric schrieb:Für deren schutz bin ich halt zuständig...
Denkt sich ein wolf, er kommt in meinen garten und frisst ne katze, dann ist das doof für mich und die katze.... und das wars dann auch schon
"das war's dann auch schon" -> so einfach wäre das für dich, so lapidar würdest du darüber hinweg gehen?
Ich wäre traurig ohne Ende, weil ich mit meinen Tieren eine starke Bindung aufbaue.


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