Wer glaubt, dass Kinder eine Trillerpfeife brauchen um Krach zu machen, war nie in der Gegenwart von Kindern.
RomanTisch schrieb:Ich plädiere ja , wie viele andere auch , für eine Regulierung , so das der Bestand sich bei 2-3000 Individuen einpendelt.
Ob man den Bestand noch aktiv regulieren muss bezweifle ich. Wie dem auch sei, Fazit: Gefahr, ja. Ist das Risiko tragbar bei der aktuellen Populationsentwicklung? Ja, noch ne ganze Weile würde ich sagen. Gibt es größere und wichtigere Probleme? Mit Sicherheit.
Röhrich schrieb:Jesteburg liegt inmitten von mehreren Wolfsterritorien selbst unser Wolfsrudel ist bis dorthin nur 20Km Luftlinie entfernt.
Selbst diese könnte dort mal auftauchen, durchquert dabei 2 weitere Territorien.
Und abwandernde Jungtiere können sowieso überall jederzeit auftauchen.
Sollen die Kinder von dort nun einige Hundert Kilometer weit in wolfsfreie Gebiete umsiedeln?
Nein. Du verwechselst penetrant das Bewusstsein um eine Sache mit irgendeiner Konsequenz im Sinne einer Unterlassung. Nur weil ich ein Bewusstsein um die Existenz und Gefahr von Wölfen habe, heißt das nicht, dass ich auf jegliche Wanderungen in die Natur verzichten soll oder muss. Es ging dem User auch um nichts anderes soweit ich das sehe.
Es ist bestimmt hilfreich zu wissen, dass ich auf einen Wolf stoßen kann. Selbst wenn ich so gut wie gar keine andere Handlungsalternative daraus ableiten kann. Es geht darum, dass man nicht einfach "irgendwie" panisch reagiert, insbesondere mit Kindern. Ein Mindestmaß an Wissen und Umgangsformen wie "nicht auf den Wolf zugehen", "nicht wegrennen", "nicht füttern" etc. wird man den Kindern und generell Spaziergängern auch noch mit auf den Weg geben können. Und das reicht meiner Meinung nach auch schon fast aus.
Im Straßenverkehr kann ich den Kindern auch nur immer wieder Handlungsempfehlungen geben und es ihnen vormachen. Dass ein irrer Autofahrer über Rot fährt, ein Kind sich unbedacht auf die Straße begibt, kann trotzdem passieren. Beides ist halt ein weitestgehend allgemeines Lebensrisiko. Kein Mensch kommt doch auf die Idee alleine deshalb Autos und Straßen zu verbieten.
Röhrich schrieb:Derzeit gibt es keine Tollwut in Deutschland, die bösen Jäger haben diese ausgelöscht.
Ja, ich weiß. Aber es geht den "Gegnern" ja gerade auch um die Gefahr der Einschleppung bzw. Verbreitung der Tollwut.