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Schnell fahren

281 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Gesellschaft, Verkehr, Auto Fahren, Rasen, Geschwind5, Schnell Fahren

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16.05.2018 um 15:32
Ich fahre in der Regel dem Verkehrsfluß angemessen, auf Bundesstrassen bis max. 130, auf Autobahnen im Schnitt 160, wenn es frei ist auch das was maximal geht.

Erstaunlicherweise fährt mein Sohn überaus vorschriftsgemäß und dass obwohl er Rennfahrer (Breitensport) ist.


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16.05.2018 um 15:45
Mostly_Harmles schrieb:Erstaunlicherweise fährt mein Sohn überaus vorschriftsgemäß und dass obwohl er Rennfahrer (Breitensport) ist.
Er kann halt unterscheiden, ob er sich auf der Rennstrecke oder im öffentlichen Strßenverkehr befindet - soll es ja geben


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16.05.2018 um 17:19
@Aniara
Männer fahren auch oft bekloppt. Bei Frauen beobachte ich es aber öfters.


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16.05.2018 um 20:53
Optimist schrieb:Ansonsten bin ich immer noch der Meinung - was der Ausgangspunkt war bei unserem Gespräch war - dass ich Autofahren langweilig fänd, wenn ich im Auto nichts mehr zu tun hätte, ausser irgendwelche Freizeitbeschäftigungen...
Kannst du ja auch gerne so sehn, ich sehs halt anders, 100km Autobahn fahren find ich halt sehr dröge und stupide.
Optimist schrieb:... riskant fänd ich es obendrein, wenn die Technik mal spinnen wuerde. Ja, da wäre ich wieder mal das Gegenteil von meinem Nick :)
Das seh ich grundsätzlich anders, da wo Technik im Spiel ist und Unfälle passieren ist in der Regel doch meist menschliches versagen die Ursache und nicht das Versagen der Tetchnik. Bei Autos wirds noch etwas dauern bis es soweit ist aber ich denke das wir das in den nächsten 10-20 Jahren noch erleben werden.


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16.05.2018 um 23:02
@McMurdo
McMurdo schrieb:meist menschliches versagen die Ursache und nicht das Versagen der Tetchnik.
ja sicher, meistens.
Gibt aber auch mal andere Fälle, wo Technik versagte.
Meine elektrischen Fensterheber z.B. mal - konnte das Fenster nicht mehr schliessen.
McMurdo schrieb:aber ich denke das wir das in den nächsten 10-20 Jahren noch erleben werden.
ich hoffe, dass man wahlweise auch noch selbst steuern oder wenigstens notfalls eingreifen könnte...
... dass man nicht von der Industrie gezwungen wird, sich völlig einem Auto ausliefern zu muessen. :)


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17.05.2018 um 17:09
Optimist schrieb:dass man nicht von der Industrie gezwungen wird, sich völlig einem Auto ausliefern zu muessen. :)
Lesetipp: S.King: Christine.

Wenn ich mir die Software-Manipulationen unserer Diesel-Produzenten so ansehe, möchte ich nicht wissen, was für Überraschungen uns bei Selbstfahrern statt Selbstzündern erwarten. Und nicht vergessen: Der Überwachungsstaat fährt mit.


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17.05.2018 um 17:36
@Doors
ganz genau, die Ueberwachung kommt noch hinzu.
Schöne neue Welt :D

... obwohl bisschen Ueberwachung kann vielleicht nicht schaden - Vertrauen ist gut, Kontrolle besser - aber bitte alles in Ma... :D


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17.05.2018 um 19:21
Optimist schrieb:ja sicher, meistens.
Gibt aber auch mal andere Fälle, wo Technik versagte.
Meine elektrischen Fensterheber z.B. mal - konnte das Fenster nicht mehr schliessen.
Naja ein elektrischer Fensterheber erfüllt auch nicht ansatzweise die Sicherheitsmaßnahmen die bei Autopiloten dann vorgeschrieben sein werden.
Optimist schrieb:ich hoffe, dass man wahlweise auch noch selbst steuern oder wenigstens notfalls eingreifen könnte...
Das wird man sicherlich können, ähnlich wie bei Flugzeugen. Die fliegen ja quasi auch schon autonom und niemanden störts.
Doors schrieb:Und nicht vergessen: Der Überwachungsstaat fährt mit.
Dafür brauchts keine selbstfahrenden Autos :) Smartphone ist ja eh immer dabei. Da kriegt der Staat schon alles mit was er wissen will wenns sein muss.


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17.05.2018 um 19:51
@McMurdo
okay, ists dann vielleicht doch nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte :)


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18.05.2018 um 09:31
@McMurdo

Ich lebe ohne Smartphone mit einem uralten unregistrierten Prepaid-Mobiltelefon.


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18.05.2018 um 10:42
das mit dem schnellen "spritzigen" Fahren ist meiner Meinung nach auch ein Grund warum sich Elektroautos bis jetzt nicht durchsetzen konnten....denn wenn man da n Bleifuß hat reicht wohl die Ladung des Akkus nur noch halb so lang, also die Reichweite wird noch weniger als sie eh schon ist.
Hier müsste man endlich mal ansetzen und neuartige Technologien entwickeln so dass man mit nem Elektrofahrzeug auch hunderte Kilometer durchbrettern kann, ohne das der Akku gleich in die Knie geht. Ansonsten werden Verbrenner wohl noch 50 Jahre den Markt dominieren...was für Umwelt und co. natürlich gar nicht gut wäre.

Das dass möglich ist ist unbestritten, es gibt bereits diese Technologien, aber gut ist jetzt Offtopic.
Ich meine das dadurch der Fahrspaß ebenfalls zunimmt, denn ein Elektromotor fährt sich halt ganz anders. Reinsetzen und einfach Gas geben, Stufenlos!
Ja ...gibts ja bei nem Automatik-Verbrenner jetzt schon...ich weiß, jedoch nicht mit einem Elektro zu vergleichen.

… kurios ist auch das sich niemand mehr n Röhren-TV kaufen würde ("Hol dir doch n Flachbild, die sind seit 10 Jahren Standard, Röhre ist veraltete Technologie")
Aber wenn man das gleiche Argument bei nem Elektrofahrzeug bringt, heißt es das Verbrennertechnologie keineswegs veraltet ist (nee bloß nicht :palm: ), und was man denn mit dem Quatsch will.


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18.05.2018 um 11:19
@knopper

Nun ist die Lobby der Fossilverbrenner-Produzenten hierzulande auch deutlich einflussreicher als die der Glotzenproduzenten.


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18.05.2018 um 11:20
@knopper
Die reichweite ist das kleinere problem. Das größere ist die nicht ausreichend ausgebaute infrastruktur zum laden und die ladezeit. Stell dir vor 20 autos müssen "gleichzeitig" auf der autobahn laden. Bei ladezeiten von ca 30min stehst du ne weile an. Das nervt mit nem benziner schon, wenn alle zapfsäulen belegt sind und der vor dir "ewig" (meist sind es doch nur 5min) rumhantiert. Komm ich da an und darf erstmal ne nummer ziehen und um die 2h warten, bis ich überhaupt den stecker ins auto stecken kann, dann ist das ein wenig nunja.... Schnellladen muss sein und gerade dieser punkt ist aktuell ein problem und zumindest für mich enorm abschreckend. Daher bin ich den mittelweg über den hybrid gegangen. Die reichweite ist quasi die selbe, aber ich muss eben nur 3min tanken und nicht 30min laden.


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18.05.2018 um 16:17
@knopper
knopper schrieb:Hier müsste man endlich mal ansetzen und neuartige Technologien entwickeln so dass man mit nem Elektrofahrzeug auch hunderte Kilometer durchbrettern kann, ohne das der Akku gleich in die Knie geht. Ansonsten werden Verbrenner wohl noch 50 Jahre den Markt dominieren...was für Umwelt und co. natürlich gar nicht gut wäre.

Strom ist gut und schön, aber der muss doch auch erst mal produziert werden.
Gibts denn Studien darueber, wie die Ökobilanz im Vergleich von Verbrennungsmotor zu E-Motor aussieht?


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18.05.2018 um 16:26
Optimist schrieb:Gibts denn Studien darueber, wie die Ökobilanz im Vergleich von Verbrennungsmotor zu E-Motor aussieht?
naja aber ich sag mal so...die Städte würden von reinen Elektrofahrzeugen sicherlich eine bessere Luftqualität bekommen, als es jetzt ist. Ich meine man kann ja nicht ewig argumentieren, "ach die Stromerzeugung stößt ja auch wieder abgase aus, also fahren wir weiter Verbrennungsmotoren, kommt aufs selbe bei raus"
Logisch müsste man den Strom natürlich möglichst umweltfreundlich erzeugen...heißt was natürlich auch Atomkraft mit ausschließt, klar.
Aber immer noch mehr Autos in den großen Städten, und noch mehr Verbrenner …kann irgendwie nicht die Zukunft sein.
Die Ökobilanz ist schon dadurch besser das der Wirkungsgrad einen E-Motors ja auch viel höher ist.
…Fast keine reibenden Teile, kein Getriebe, keine Kolben usw... alles das was bei einem Verbrenner Energie frisst....

Ja man kann mit Fug und recht behaupten das ein Verbrennungsmotor im Grunde nur eine bessere Dampfmaschine ist wenn man sich das Prinzip mal ansieht.
Sieht genauso aus wie auf der Titanic, bloß in klein.


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18.05.2018 um 16:31
@knopper
okay, hast mich ueberzeugt.
Bleibt nur noch das Problem der Reichweite und Steckdosen, dann kanns losgehen.
Ach so, die Lobbyisten muessen auch noch umgestimmt werden :)


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18.05.2018 um 16:59
Optimist schrieb:Gibts denn Studien darueber, wie die Ökobilanz im Vergleich von Verbrennungsmotor zu E-Motor aussieht?
Gibt es und zwar unzählige und alle kommen zu unterschiedlichen aussagen je nachdem, was sie betrachten. Die ökobilanz eines fertig gebauten e-autos mit 0km auf dem tacho ist schlechter als die eines benziners. Allein die gewinnung der seltenen erden für die akkus, ist aktuell das größte umweltproblem. Recycelt werden diese nämlich nicht wirklich.

Rein die produktion eines e-autos hat aufgrund der batterie eine schlechte ökobilanz. Das kann sich nur über die lebensdauer wieder relativieren. Es klingt natürlich auf den ersten blick ganz nett, wenn die großstädte "bessere luft" haben aufgrund des geringeren vor-orts ausstoßes, dafür wird dann andererorts entsprechend mehr auf entsprechend kleinerem raum ausgestoßen. Insgesamt gesehen aktuell eine verschlimmerung und nicht sonderlich weit gedacht. Für eine positive ökobilanz müssten e-autos schon recht lange auf der straße bleiben. Und dabei gilt: Je größer die reichweite, desto länger muss der wagen auf der straße bleiben.

Weiter geht es mit der stromerzeugung. Alles über erneuerbare energien zu bewerkstelligen, ist aktuell pure utopie. Überall windkrafträder hinstellen zudem ein problem für unsere vögel. Wer unter so nem ding schonmal lang gelatscht ist, der weiß, wieviele das erwischt. Artenvielfalt. Solar lohnt sich nicht überall, wasserkraft ebenfalls nicht. Was bleibt ist entweder die alternative atomkraft oder kohle. Beides nicht das gelbe vom ei. Kann man nur auf kernfusion bauen, aber die steckt in den kinderschuhen.

Schwieriges thema insgesamt gesehen, wenn man auch nur ansatzweise mal in gedanken das eigene dorf verläßt und die umweltblanz der gesamten welt betrachtet.
Lesenswert:
https://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423
http://www.sonnenseite.com/de/wissenschaft/seltene-erden-lassen-sich-jetzt-einfach-recyceln.html


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18.05.2018 um 17:08
@gastric
gastric schrieb:Überall windkrafträder hinstellen zudem ein problem für unsere vögel. Wer unter so nem ding schonmal lang gelatscht ist, der weiß, wieviele das erwischt
traurig.
Dazu wuerde mich mal deine Meinung interessieren, @kuno - weil du doch fuer Windkraft bist , ich war es bis jetzt ja auch.
Verstehe aber ehrlich gesagt gar nicht, weshalb die Vögel die Windräder nicht meiden, die sind doch eigentlich ansonsten recht intelligent?

Oh, ich merke gerade, wie OT ich bin. Gibts diesbezueglich vielleicht schon einen Thread - also speziell Windräder bezueglich Vögel?


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18.05.2018 um 17:24
@Optimist
Optimist schrieb:Verstehe aber ehrlich gesagt gar nicht, weshalb die Vögel die Windräder nicht meiden
Meiner meinung nach sehen sie ganz simpel die schnelle bewegung nicht. Sie knallen eher selten gegen den stationären mast, werden aber häufiger durch die sich bewegenden rotorbläter erwischt. Relativ häufig erwischt es fledermäuse und raubvögel. Der raubvogel kann zwar gut gucken, richtet seinen blick aber häufig eher auf den boden auf der suche nach beute. Die fledermaus orientiert sich über ultraschall. Beides methoden, die leider bei bewegenden relativ schmalen objekten nicht das gelbe vom ei sind.

Winkraft ist nicht per se schlecht oder ein vogelkiller. Der standort ist entscheidend. In der nähe von brutplätzen sind sie nicht gern gesehen. In wassernähe oder in waldnähe ebenfalls nicht. Das land zupflastern für die stromgewinnung für e-autos (hihihi kein off topic mehr^^ ) ist daher keine option, wenn man seinen blick richtung artenvielfalt richten möchte. Müssten wir aber machen, wenn wir aus der atomkraft raus wollten, wie @knopper es quasi angedeutet hat.

Wie gesagt, da bin ich eher pro kernfusion. Geht zwar ebenfalls nicht ohne müll, dieser muss aber nicht jahrzehnte lang gelagert werden, sondern "nur" noch ca 100 jahre. Die für mich aktuell sinnvollste alternative, was steigenden stromverbrauch und auch gleichzeitig artenvielfalt und umweltbelastung angeht.


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25.05.2018 um 21:56
Alibert schrieb am 14.05.2018:Mein Zitat bitte nicht aus dem Zusammenhang ziehen. In dem zietierten Text ging es darum, den Überholvorgang unnötig in die länge zu ziehen, um den Hintermann zu "erziehen".
Ich ziehe den Überholvorgang nicht unnötig in die Länge. ich bringe ausreichend Sicherheitsabstand zwischen mich und den überholten PKW/LKW bevor ich wieder auf die rechte Spur fahre.


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