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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

1.296 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesundheit, Ernährung, Fett ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

19.12.2025 um 16:48
Zitat von nairobinairobi schrieb:Machst Du auch Darmbad? Das gehört zum Heilfasten, wie ich es kenne, dazu.
Nein, ich habe nie Einlauf gemacht und es widerstrebt mir, sowas zu machen. Es gibt ein gespaltenes Lager dazu, zumindest im deutschen Sprachraum. Einige propagieren Glauber-Salz und Abführen, andere machen es nicht. Ich erfahre es als sehr deutsche Herangehensweise. In Amerika und anderen Ländern macht das so gut wie keiner, aus meinem Wissen heraus. Man macht immer Kaltstart, Entlastungstag(e) sind schon bekannter, auch international.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

19.12.2025 um 18:07
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Sie hat letztens Ozempic in die Mülltonne geworfen.
Oha. Das ist teuer und andere hätten es gerne.
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Nein, ich habe nie Einlauf gemacht und es widerstrebt mir, sowas zu machen.
Es ist auch nicht so toll, aber es hilft. Man macht es auch nur jeden 2. Tag.
Man glaubt gar nicht, was noch heraus kommt, selbst wenn man mehrere Tage gar nichts Festes mehr zu sich genommen hat.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

19.12.2025 um 18:30
Zitat von nairobinairobi schrieb:Es ist auch nicht so toll, aber es hilft
Aber bei was hilft es dir?


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

19.12.2025 um 19:04
@gruselich
Das mit dem laxen Umgang mit der Ernährung erlebe ich auch in der Verwandtschaft bei Diabetes. Da wird gegessen, bis der Arzt kommt- wörtlich!!! Keine Disziplin, total viel Zucker, Kohlenhydrate, Eis, Nudeln… ich denke, man muss sich bei Diabetes an die Vorgaben des Diabetologen halten. Ich bin überzeugt, dann würde es sich deutlich verbessern!

Aber da ist Null Einsicht. Mittlerweile habe ich es aufgegeben und sage nichts mehr dazu. Es bringt nichts. Ich esse zum Beispiel jeden Tag Haferflocken und seit der Reha wieder mal öfters Fisch und viele Hülsenfrüchte. Ich mag das alles sehr gern, daher ist Linsensuppe oder was ähnliches kein Problem für mich.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

19.12.2025 um 20:43
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb:Das mit dem laxen Umgang mit der Ernährung erlebe ich auch in der Verwandtschaft bei Diabetes. Da wird gegessen, bis der Arzt kommt- wörtlich!!! Keine Disziplin, total viel Zucker, Kohlenhydrate, Eis, Nudeln… ich denke, man muss sich bei Diabetes an die Vorgaben des Diabetologen halten.
Sehr gerne würde ich mal mit dem diabetologen reden, wenn er seit Jahren meine Mutter behandelt, was so sein Plan eigentlich ist. Auf der anderen Seite, wenn der Patient nicht eigenständig mehr machen will, als Pillen zu schlucken, dann hilft auch der beste Arzt nichts.
Ich glaube nicht, dass meine Mutter zu dumm ist, um low carb zu verstehen und um zu setzen. Oder das sie nichts von Kalorien versteht.
Mittlerweile sind die Medikamente so hoch dosiert, dass ihr oft schlecht ist, sie hat auch ein bisschen abgenommen. Aber sie sieht einfach schlecht aus. Da es meine Mutter ist, kann ich mich schlecht distanzieren. Mittlerweile auf Grund ihres Alters, wäre der Horror, wenn sie nicht mehr selbstständig sein kann. Was z.B. mit unbemerkt dann verkalkten Herzkranzgefäßen etc schnell eskalieren kann.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

20.12.2025 um 06:53
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Aber bei was hilft es dir?
Ich habe jetzt schon lange kein Heilfasten mehr gemacht. Früher einige Male schon und es war eine tolle Erfahrung für mich.
Die Idee dazu kam, nachdem meine Schwester so etwas in einer Klinik gemacht hatte und sehr interessante Dinge darüber erzählte. Wie der Körper entgiftet usw.

Einmal begann ich damit nach einer Darmspiegelung. Da ist ja alles schon "geleert", also sehr praktisch.
Im Darm lagern sich ja mit quasi "Abfälle" ab und mit der Zeit können auch Verkrustungen usw. entstehen und diese können durch diese sanfte Methode mit dem warmen Wasser gelöst werden.
Fasten und Darmreinigung – Warum sie wichtig ist und wie sie gemacht wird
Veröffentlicht von Jenny
am 07. Februar 2022
Die regelmäßige Darmreinigung ist ein wichtiges Element bei einer mehrtägigen oder mehrwöchigen Fastenkur. Die meisten Fastenkuren starten mit einer ersten, intensiven Darmreinigung durch salinische Abführmittel wie Glauber- oder Bittersalz. Dies führt zur Entleerung des Darms, stoppt die Darmbewegungen und reduziert die Ausschüttung von Verdauungssäften, wodurch das Hungergefühl verschwindet. Die Fortsetzung der Darmreinigung während des Fastens, idealerweise täglich oder mindestens alle zwei Tage, kann mithilfe eines Irrigators erfolgen. Obwohl oft als "Einlauf" bezeichnet, ist diese Methode eher als sanftes Darmbad zu verstehen.
Die Bedeutung der regelmäßigen Darmreinigung beim Fasten
Unser Darm, mit seiner zottenreichen Auskleidung, bietet zahlreiche Versteckmöglichkeiten für Nahrungs- und Kotreste. Obwohl der Darm nach dem Einsatz von Glaubersalz oder alternativen Abführmitteln entleert ist, ist er nicht vollständig gesäubert. Während des Fastens können alte Ablagerungen gelöst werden, was zu Darmbewegungen führt, die den Magen knurren lassen und die Verdauungsorgane, insbesondere Leber und Bauchspeicheldrüse, aktivieren. Dieser Prozess löst ein Hungergefühl aus.
Regelmäßige Darmbäder können helfen, dieses Hungergefühl zu lindern oder vorzubeugen.
Nicht nur Verdauungsreste sind für Darmbewegungen verantwortlich, sondern auch die Regeneration des Darms selbst. Alte Zellen der Darmschleimhaut lösen sich, um durch neue ersetzt zu werden. Manchmal trennt sich der Darm sogar von ganzen Schleimhautteilen, die ebenfalls Darmbewegungen und Hungergefühle auslösen können. Bleiben diese Absonderungen im Darm liegen, beginnen die Darmbakterien diese eiweißreiche „Nahrung“ zu zersetzen und produzieren dabei u.a. Ammoniak, ein Gas, das auf das Gehirn dämpfend wirkt.
Da der Darm als Resorptionsorgan fungiert, nimmt er das entstehende Ammoniak ins Blut auf. Die Folgen können Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und ein „nebliges Gefühl“ im Gehirn sein, was das Fastenerlebnis negativ beeinflussen kann.
Ein weiterer Grund ist aber auch der Entgiftungsvorgang beim Fasten. Säuren und andere Stoffe, die der Körper loswerden möchte, werden nicht nur über die Nieren und Lunge abgegeben, sondern auch über die Schleimhaut. Wird Nahrung aufgenommen, werden diese Stoffe – wie auch die abgestorbenen Schleimhautzellen – durch den Kot innerhalb von 2 Tagen nach draußen transportiert. Beim Fasten fehlt dieses Transportmittel, weswegen wir mit sanften Spülungen etwas nachhelfen sollten, damit diese ungünstigen Ausscheidungen nicht wieder vom Darm zurückresorbiert werden.
Quelle:
Darmreinigung beim Fasten https://share.google/iKrmNPNWkYHjKwOzt
Ich hatte tatsächlich kein Hungergefühl und kann mich auch nicht an Kopfschmerzen erinnern. Was ich aber sehr positiv erinnere ist, dass ich mich unendlich wach und fit gefühlt habe. Es ist ja viel mehr Energie da, da der Körper diese nicht für die Verdauung aufwenden muss.


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20.12.2025 um 07:16
@nairobi
Ja, diese Effekte einer Darm-Reinigung werden häufig beschrieben. Ich habe damit keine Erfahrung und konnte immer ganz gut Fasten, über mehrere Tage.
Das Thema kommt oft in deutschen Fasten-Foren auf und manche können nicht ohne abführen, manche machen es nicht.
Wenn man Salzwasser (zur Elektrolyt-Balance) zu sich nimmt, kann es auch ab und zu zu Darmtätigkeit führen, oder auch schwarzen Kaffee.
Mein Darm ist allermeistens sehr ruhig , ich habe einfach nicht da Bedürfnis, mir einen Schlauch einzuführen und Wasser reinlaufen zu lassen, um dann Durchfall zu haben.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

20.12.2025 um 09:12
@gruselich
Was für wirklich krasse Begleiterscheinungen Diabetes hat, durfte ich bei Mitpatienten in meiner kardiologischen Reha erfahren. Auch bei Menschen unter 40. Wie sehr das den ganzen Körper und die Gesundheit beeinflusst, das war mir in dem Ausmaß vorher nicht klar.

Wenn da eine gewisse genetische Disposition besteht, sollte man wirklich versuchen, das durch gute Ernährung zu vermeiden. Es ist doch gut, dass Du versuchst, Deinen Körper davor zu schützen, z.B. durch fasten. Deine Mutter kannst Du beraten, aber essen tut sie letztendlich allein. Ich verstehe Dich, es ist schwer, das zu sehen und eigentlich kann man nichts dagegen tun.

Entscheidend ist ja auch der Langzeitwert bei Diabetes. Der Arzt sieht also sehr deutlich, wie sich der Patient ernährt hat die letzten Monate.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

20.12.2025 um 09:18
Zitat von gruselichgruselich schrieb:ich habe einfach nicht da Bedürfnis, mir einen Schlauch einzuführen und Wasser reinlaufen zu lassen, um dann Durchfall zu haben.
Ich sage mal so: es war immer sehr schön, wenn es vorbei war. Toll ist das nicht gerade.
Als ich noch damit experimentierte habe ich auch mal das Wasser falsch abgemessen und statt einen halben Liter eine viel größere Menge genommen 🤷‍♀️🤦‍♀️ ist mir aber nur einmal passiert.
Aber so Sachen wie Bittersalz finde ich auch recht eklig 🙊
Auch das Abführen vor einer Koloskopie, bei mir wurde die letzte vor 7 Monaten gemacht, ist unangenehm. Kann ich nicht anders sagen.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Mein Ziel sind eigentlich 10.000 Schritte am Tag, aber in den letzten Tagen hat mich ein doofer Infekt ausgeknockt und ich kam in den letzten 5 Tagen auf lächerliche Werte zwischen 2758 und 7724. Das wird sich aber hoffentlich bald wieder ändern!
Heute habe ich bisher 8437 Schritte. Zum Glück geht es jetzt schon wieder besser.
Da ich eine quasi statische beruflicheTätigkeit ausführe, ist ein Bewegungsausgleich für mich unerlässlich.


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20.12.2025 um 10:13
@Allgoria
Danke für deinen Beitrag und deine verständnisvollen Worte! Ja, hätte ich sehr viele Konflikte mit ihr, hilft das ja auch niemandem. Sie ist sowieso leicht Aggro meistens.

Was mich auch beschäftigt, ist die Besiedelung des Darms und wie es sich bei Frauen in der Pubertät, Schwangerschaft und peri-Menopause ändert. Im Detail bin ich nicht besonders bewandert, weil ich kein Mediziner bin, aber es scheint schon so, das Frauen im vergleich zu Männern eve eine viel komplexeren Hormon Haushalt haben und monatlich, sowie in der Lebens Spanne, starke Schwankungen / Veränderungen durchlaufen. Immer wieder spielt Insulin und estrogen, Progesteron eine Rolle.

Die Abwesenheit von Insulin führt zu metabolischen Prozessen, die Fett abbauen und in Ketone umwandeln. Insulin wird beim Fasten nicht ausgeschüttet, da der Blutzucker runter geht und da im Magen und Darm keine Verdauung stattfindet, sterben zuerst die auf glukose ausgerichteten Bakterien im Darm ab. Diese Bakterien sind auch verantwortlich für Zucker cravings, da sie von Zucker abhängig sind. Das hirn und der Darm sind miteinander nervlich verbunden (jeder kennt evtl. Stress -> Durchfall, oder Krankheit, kein Appetit). Somit erklärt es sich, dass eine Person, die viel Zucker isst, auch durch ihr/sein Mikrobiom im Darm dazu verleitet wird!
Durch Fasten sterben die Zucker verarbeitenden Bakterien als erstes ab. Langzeiy Fasten ist also eine Möglichkeit einen Neustart / Reset in der Microbakteriellen Besiedelung des Darms zu erreichen. Ich finde sowas faszinierend.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

20.12.2025 um 18:12
@gruselich
Ja. Das ist generell ein sehr wichtiges Thema! Darmgesundheit plus Hormonhaushalt der Frau.

Ich bin 47 und beschäftige mich auch seit einiger Zeit mit dem Thema Perimenopause. Das Buch von Sheila de Liz „Woman on fire“ war da sehr interessant für mich zu lesen und ich kann es Dir empfehlen.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

21.12.2025 um 07:45
@Allgoria
Gumo, da sind wir ja fast im selben Alter! Danke für die Buch Empfehlung. Es ist irgendwo ein Thema, was mir etwas Anxiety bereitet. Aber es ist gut, dies nicht mehr zu tabuisieren. Keine meiner weiblich-älteren Bezugspersonen hat je darüber gesprochen.!

Heute Tag 6. Ich fühle richtig, wie mein Körper Fett mobilisiert. Weich und squishy am Bauch, zwischen den Schenkeln ist es ziemlich zurück gegangen. Ich habe 3.5 Kilo verloren. Circa 8% meines Gewichts. Ich mache mir Gedanken, wie es dann weitergeht. Ich werde etwas low carb probieren, bis Silvester, oder länger.

https://staging.buchinger-wilhelmi.com/ anbei ein Link zu einem personalisierten Kalkulator, wieviel Gewicht man im wieviel Tagen verlieren als Einschätzung (basierend iauf reinem Wasser-Fasten, nehme ich an).


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

21.12.2025 um 10:11
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb am 06.07.2024:Ich wiege mich aktuell auch ca einmal die Woche, manchmal auch nur alle zwei Wochen, um direkt zu gucken, wohin die Reise kilomässig geht.
Seit fast einem Jahr gehört es zu meiner Routine, mich morgens zu wiegen und Körperumfänge zu messen. Zudem notiere ich die täglichen Schritte. Einfach für mich, um einen Überblick zu haben.

Es wird allgemein empfohlen, sich nicht täglich zu wiegen, sondern nur ca. einmal die Woche.
Durch das tägliche Wiegen weiß ich, dass Schwankungen von etwa bis zu 2kg von Tag zu Tag möglich sind. Da reicht es schon, wenn man dem Alkohol etwas mehr zuspricht oder salzig isst oder auch mal 1,2 Tage keinen Stuhlgang hatte. Viel spielen da auch Schwankungen mit hinein, die mit dem weiblichen Zyklus zu tun haben (was bei mir aber kein Thema mehr ist 🙏). Das Körpergewicht, das die Waage anzeigt ist daher nicht absolut zu betrachten.
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb am 06.07.2024:Merke langsam die beginnende Zeit der Wechseljahre und will nicht stetig zunehmen.
Ich finde es gut, dass Du frühzeitig Deine Aufmerksamkeit darauf richtest. Ich hatte das nicht gemacht und mein Gewicht ging stetig nach oben. Wechseljahre und Corona haben sich darauf negativ ausgewirkt.
Ich fing auch schon an, Probleme zu bekommen. Wenn ich z.B. in die Knie gegangen war, musste ich mit den Händen nachhelfen, um mich wieder hoch zu drücken. Übergewicht ist auch schlecht für die Gelenke (vor allem die Kniegelenke).
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb am 06.07.2024:Esse zwischen 13 und 19 Uhr. Manchmal nur zwischen 14 und 19 Uhr. Schaffe ich gut und macht mir nichts aus.
Und wie sehen Deine Mahlzeiten so aus?
Wie war es vorher gewesen?
Zitat von gruselichgruselich schrieb am 11.05.2025:ich denke ich habe bisher vielleicht ein Kilo Fett verloren und deshalb würde ich gerne noch etwas weiter machen. Mal sehen!
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Ich habe 3.5 Kilo verloren.
Das ist erfreulich und bewirkt, dass man sich leichter und fitter fühlt.
Heilfasten als solches ist ja nicht zum Abnehmen gedacht, sondern eher zur Entlastung des Körper und "Entschlackung", auch wenn es Menschen gibt, die bestreiten, dass solche Effekte eintreten. Als meine Schwester vor Jahren in der Ernährungsklinik war, hatte sie länger unter ärztlicher Aufsicht gefastet und sie beschrieb z.B. eine schwärzliche Verfärbung der Zunge und Körpergeruch usw., was Zeichen dafür waren, dass der Körper alte Schlacken und unliebsame Stoffe, die sich im Fettgewebe einlagern, abbaut.
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Meine Mutter geht seit Jahren zum Diabetologen. Sie hat eine ganze Reihe an Diabetes-Medikamenten herum liegen. Ändert sie ihre Essgewohnheiten? Nein. (Bzw. wird ihr schlecht, oder sie hat Magenprobleme von den Medikamenten und isst deshalb etwas weniger). Leidet sie unter Nebenwirkungen der Medikamente? Ja. Ich bin kein Arzt, aber ich glaube, dass wenn meine Mutter weniger bis kaum Zucker essen wuerde, dass wenn sie auf industrielle Produkte wie Kuchen, Haribo und Chips, aber auch Cola-Light verzichten wuerde, sich ihr Gesundheitszustand ändern wuerde? Ja, das glaube ich. Aber den Willen dazu bringst sie nicht auf und lebt lieber ihre Zuckersucht aus, lässt sich "behandeln".
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Fest steht: Viele Pre-Diabetiker und Adipositas-Betroffene haben mit Fasten ihre Krankheit in der Griff bekommen, bis hin zur kompletten Genesung.
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb:Das mit dem laxen Umgang mit der Ernährung erlebe ich auch in der Verwandtschaft bei Diabetes. Da wird gegessen, bis der Arzt kommt- wörtlich!!! Keine Disziplin, total viel Zucker, Kohlenhydrate, Eis, Nudeln… ich denke, man muss sich bei Diabetes an die Vorgaben des Diabetologen halten. Ich bin überzeugt, dann würde es sich deutlich verbessern!

Aber da ist Null Einsicht. Mittlerweile habe ich es aufgegeben und sage nichts mehr dazu. Es bringt nichts.
Seufz! Das ist wirklich nicht leicht mit anzusehen, weil man ja genau weiß, dass das der falsche Weg ist. Und die Betroffenen wissen das eigentlich auch selber, aber es ist auch schwer, lange Gewohnheiten abzulegen. Dazu gehört sehr viel Motivation, und bei manchen geschieht ein Umdenken erst, wenn sich gravierende gesundheitliche Probleme eingestellt haben.
Zitat von gruselichgruselich schrieb:sie hat auch ein bisschen abgenommen
Und wie ist das für sie?
Mein Mann hat im Laufe der Zeit ebenfalls einen Diabetes entwickelt. Es ist zwar so, dass einer seiner Brüder Diabetes Typ I hat, was in dessen Jugend festgestellt wurde. Sonst war das in der Familie aber eigentlich nicht so das Problem.
Bei ihm war es falsches Essen, Bier und eine sehr große Bequemlichkeit und Bewegungsarmut. Das ist besonders schlimm geworden, nachdem er einen Achillessehnenriss hatte und über Monate einen orthopädischen Stiefel tragen musste. Damit konnte er natürlich auch nicht viel machen.
Zudem hat er auch noch geraucht und gedampft.
Der Diabetes-Langzeitwert wurde immer bedenklicher.

Ich wusste von einem Kollegen mit Diabetes, dass viele Bewegung eine wesentliche Stellschraube ist, mit deren Hilfe man es sogar schaffen kann, Medikamente zu verringern oder sogar wegzulassen. Das habe ich meinem Mann natürlich erzählt.
Er hatte einen riesigen Bauch bekommen, Kleidergröße XXXL getragen und hat sich selbst überhaupt nicht mehr wohl gefühlt.
Er hat dann von selbst angefangen, gegen zu steuern. Weniger essen, kalorienbewusster essen, kein Bier mehr sondern Weinschorle (kein Alkohol wäre natürlich noch besser).
Mehr Bewegung. Das ging mit schwindendem Gewicht natürlich auch leichter.

Vor 3,5 Jahren wollte er unbedingt einen Hund. Ich hatte damals als ein Gegenargument zu ihm gesagt, dass er doch überhaupt nicht gerne spazieren gehe. Er meinte, mit einem Hund sei er früher immer gegangen. Anfangs ist er immer nur kurz gegangen. Die längeren Touren, wo es auch bergauf geht, habe ich mit dem Hund gemacht.

Heute geht er kilometerweit, schimpft und motzt nicht mehr rum, wenn es bergan geht. Läuft Treppen statt den Aufzug zu holen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu erwähnen, dass er seit 2,5 Jahren nicht mehr raucht oder dampft. Er sagt selbst, dass er dadurch wesentlich besser Luft bekommt.
Er schnarcht auch fast gar nicht mehr. 🙏

Wir sind beide im Fitnessstudio (seit 1,5 Jahren; ich hab' dort 1 Monat vor ihm angefangen und ihn dann angeworben). Da macht er sein Programm und alles dauert insgesamt 2 Stunden. Er geht sogar schwimmen und schwimmt, aber gemächlich und mit Pausen, bis zu 1000m. Früher: 2 Bahnen, wenn überhaupt.

Das alles konnte er aber nur aus eigenem Antrieb erreichen. Natürlich ist es hilfreich, dass ich nicht rauche. Seine vorigen Partnerinnen haben alle selbst geraucht.
Und dass er inzwischen in Pension ist, ist hilfreich, denn er hat nun auch ein entspanntes Zeitmanagement.
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb:Deine Mutter kannst Du beraten, aber essen tut sie letztendlich allein. Ich verstehe Dich, es ist schwer, das zu sehen und eigentlich kann man nichts dagegen tun.
Man kann selbst versuchen, positiv vorzuleben, mehr nicht. Viele sind auf diesem Gebiet auch sehr empfindlich.
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Langzeiy Fasten ist also eine Möglichkeit einen Neustart / Reset in der Microbakteriellen Besiedelung des Darms zu erreichen. Ich finde sowas faszinierend.
Das ist wirklich interessant!
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb:Ich bin 47
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Gumo, da sind wir ja fast im selben Alter
Ich bin nochmal gut 10 Jahre älter und früher konnte ich wirklich futtern, was ich wollte, ohne dass sich das groß bemerkbar gemacht hat.
Doch seit die "5" vorne steht, hat sich das geändert. Ich schaffe auch gar nicht mehr so große Portionen. Der Stoffwechsel verändert sich und darauf sollte man wirklich reagieren.

Nach dieser Textwand wünsche ich Euch einen feinen Tag 🙋‍♀️


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

21.12.2025 um 13:00
Zitat von nairobinairobi schrieb:Und wie ist das für sie?
Sie sieht die Zahl und freut sich, wenn sie runter geht. Aber fairerweise muss man auch sagen, hatte sie mit einer Verletzung durch eine Unfall auch andere Sorgen, als ihr Gewicht. Ich finde sie wirkt eben fragil, schwach.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Er hat dann von selbst angefangen, gegen zu steuern. Weniger essen, kalorienbewusster essen, kein Bier mehr sondern Weinschorle (kein Alkohol wäre natürlich noch besser).
Das ist natürlich der Idealfall! Im vergleich meine Mum, so von den letzten Urlaubsfotos her gesehen, immer abends eine Riesen Frucht-Cocktail im der hand.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wir sind beide im Fitnessstudio (seit 1,5 Jahren; ich hab' dort 1 Monat vor ihm angefangen und ihn dann angeworben). Da macht er sein Programm und alles dauert insgesamt 2 Stunden.
Wow, nice! Ja, ein unsportlicher Mann, der keinen attraktiven Körper hat, ist nichts für mich. Meiner geht aber lieber alleine ins fitti. Ich glaube, ich würde ihn da nur ablenken, bzw. was die anderen manner dann machen und tun (in Indien). Auf jeden Fall ist ein Partner, der gesundheitsbewusst lebt, ein “keeper”.

Was ich auch toll finde, ist wieviel Zeit man sich kreiert, wenn man nichts isst. Kein einkaufen, kein kochen, kein Abwasch. Locker 2-3 stunden mehr Zeit für andere Dinge. Und viele, so wie ich auch, kriegen dann nen aufräum-fimmel.
So, ich wünsche schon mal frohe Weihnachtszeit! :ghost:


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

21.12.2025 um 18:02
@gruselich
@nairobi
Sehr interessant, zu lesen, was ihr so macht, um gesund zu bleiben. Jede und jeder hat da seine eigenen Erfahrungen und Strategien. Und so soll es ja auch sein!

Mein Mann ist ein Sonderfall, wiegt sich ständig, trackt jeden gegangenen Meter und hat so eine App, da trägt man ein, was man gegessen hat. Intervallfasten hält er 2 Tage am Stück durch. Er muss es ja auch nicht machen, wenn es nicht sein Ding ist. Allerdings nimmt er stetig zu, statt ab. Es ist immer Thema bei ihm. Ändert sich aber eigentlich nichts…

Ich esse in meinem Esszeitfenster große Portionen. Vorallem mittags, wenn ich meine erste Mahlzeit nach dem Intervallfasten zu mir nehme. Nudeln, Reis oder Kartoffeln mit Gemüse. Manchmal Fisch. Nachmittags Müsli und abends Brot und Rohkost. Auch mal einen Schokoriegel.

Vor dem Intervallfasten habe ich oft gegessen und viel mehr Süßigkeiten und Gebäck. So ein ständiges snacken. Und ich hatte eigentlich ständig Hunger oder eher Appetit.

Euch beiden frohe Weihnachten mit Ruhe und leckerem Essen!


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21.12.2025 um 18:39
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Ich habe 3.5 Kilo verloren. Circa 8% meines Gewichts.
Sorry ich lese zwar nur mit, aber bist Du sicher?
Denn das wäre ein Ausgangsgewicht von 44 Kg und Du würdest demnach momentan 40,5 Kg wiegen.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

21.12.2025 um 19:26
@Bluemeanie
Ahh nee, dann habe ich falsch prozente gerechnet. 3,5
Kilo ist aber korrekt! Bin nicht besonders gross und meist bei 65 kilo. 61-63 sehen aber besser aus.
IMG 1311Original anzeigen (2,3 MB)


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21.12.2025 um 23:18
Zitat von BluemeanieBluemeanie schrieb:bist Du sicher?
Denn das wäre ein Ausgangsgewicht von 44 Kg und Du würdest demnach momentan 40,5 Kg wiegen.
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Bin nicht besonders gross und meist bei 65 kilo. 61-63 sehen aber besser aus.
Das hatte ich mich auch gefragt, denn 45 Kilo wäre schon fast Untergewicht, abhängig von der Körpergröße.
Zitat von gruselichgruselich schrieb:ein unsportlicher Mann, der keinen attraktiven Körper hat, ist nichts für mich.
Mir persönlich sind innere Werte, ein guter Charakter und vor allem brains wichtiger als das Aussehen.
Mein erster Mann hatte einen sehr attraktiven Körper durch den Boxsport. Das ist auch anderen Frauen nicht entgangen. Ich könnte hier so einiges erzählen aber das ist Vergangenheit. Gedankenstrich.
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Meiner geht aber lieber alleine ins fitti.
Wir gehen auch separat. Ich mache am liebsten Kurse mit, während er Kardio und Gerätetraining macht. Einsam an irgendwelchen Geräten herumzudrücken war noch nie "meins" und er ist nicht so der "Kurstyp".
Zitat von gruselichgruselich schrieb:Was ich auch toll finde, ist wieviel Zeit man sich kreiert, wenn man nichts isst. Kein einkaufen, kein kochen, kein Abwasch. Locker 2-3 stunden mehr Zeit für andere Dinge.
Ja, absolut. Das stimmt. Ähnlich ist es mit Shakes, da ist man auch schnell fertig.
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb:und hat so eine App, da trägt man ein, was man gegessen hat.
Das wäre mir zu aufwendig, weil ich dann ja auch alles genau abwiegen müsste. Das geht ja manchmal schlecht und auf sowas hätte ich persönlich weniger Lust.
Aber wenn er alles akribisch einträgt hat er natürlich auch einen guten Überblick.
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb:Allerdings nimmt er stetig zu, statt ab
Wie ist das zu erklären, wenn er doch so aufpasst? Schlingt er auch so?

Mein Mann isst z.B. unheimlich schnell. Kürzlich hatten wir zu Hause selbst gemachte Hähnchenburger und mein Mann hatte seine 2 Burger schon aufgegessen, als ich noch mit meinem 1. beschäftigt war.
Der Partner einer Bekannten isst auch extrem schnell. Er ist auch stark übergewichtig, während sie Normalgewicht hat. Sie isst auch nach dem frühen Abend nichts mehr und passt auf. Sie isst auch langsam und bedächtig.
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb:Vor dem Intervallfasten habe ich oft gegessen und viel mehr Süßigkeiten und Gebäck. So ein ständiges snacken
Verstehe, durch das erlaubte Zeitintervall hast Du mehr Kontrolle als vorher?
Oft isst man ja auch unbewusst, hier mal ein bisschen, da mal ein bisschen, nebenbei bei anderen Tätigkeiten, und hat am Ende gar keinen Überblick, was man alles gegessen hat.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

22.12.2025 um 20:46
@gruselich
Du siehst unglaublich gut aus. Wow. Null wie Anfang 40. Ohne Worte.

@nairobi
Mein Mann trackt längst nicht alles, was er in der Realität isst und lügt sich natürlich permanent selbst in die Tasche. Außerdem fängt er gern abends spät wieder an zu essen und das nicht wenig. Chips, Schokolade und im Moment Plätzchen…

Und ich bin eher die Schlingerin. Ich könnte permanent unglaublich große Mengen essen, aber das Intervallfasten hilft mir ungemein: ich hab das Zeitfenster und halte mich dran. Es schafft mir einen guten Rahmen. Wie ich schon mal erwähnt habe: ich bin eigentlich fett und faul und verfressen. Dagegen gehe ich aktiv an.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

23.12.2025 um 03:54
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb:Mein Mann trackt längst nicht alles, was er in der Realität isst und lügt sich natürlich permanent selbst in die Tasche. Außerdem fängt er gern abends spät wieder an zu essen und das nicht wenig. Chips, Schokolade und im Moment Plätzchen…
Dann ist es erklärlich, dass er eher nicht abnimmt. Und gerade dieser Schnuckelkram bringt sehr viele Kalorien mit.
Im Moment ist es aber auch schwierig. Überall die Verlockungen, Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern, das geht ab Mitte November schon los. Dann natürlich die 3 Tage an Weihnachten hintereinander, wo man meist viel sitzt und isst und trinkt und dann noch Silvester (Raclette, Fondue, Alkohol...). Reste müssen auch noch verwertet werden...

Das wird sich dann ja im Neuen Jahr wieder ändern. Anfang Januar werden dann überall ganz viele Fitnesssachen angeboten, Bekleidung, Trimmgeräte...

Ich habe bewusst auch erst dieses Jahr mit einer Umstellung begonnen, ich glaube das war so um den 5. Januar herum. Im Dezember macht so etwas wirklich wenig Sinn.


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