Jeba schrieb:Pasta, Brot etc.
Früher, als Kind und in jungen Jahren, gab es Kohlenhydrate zu nahezu jeder Mahlzeit.
Zum Frühstück Brot (mit Nutella :-) bzw. Müsli, abends Brot und dazwischen eine warme Mahlzeit mit Nudeln, Kartoffeln, Reis (mindestens als 'Sättigungsbeilage' bzw. gleich einen ganzen Teller voll) und manchmal Pizza (selbstgemacht, mit Ketchup auf dem Teig und Salami :-) ).
Ich musste hier bein Tippen grinsen, damals war es das typische Essen, nicht nur in unserem Haushalt.
Meine Omas waren korpulent, eine Tante auch, der Rest war schlank.
Hat man sich damals mehr bewegt? Weniger Schokolade, Teilchen und andere Häppchen zwischendurch mal gegessen? Waren die Portionen einfach kleiner?
Ich kann es nicht sagen, aber wenn ich mich umschaue, sind einige (etliche) meiner frueheren Schulkameraden sowie Cousinen und Cousins kräftiger (deutlich kräftiger) als ihre Eltern es waren.
Und die, die es nicht sind, machen Sport und achten sehr auf ihr Essen.
Ich selbst war nie mehr als 'pummlig', bei meinem Abnehmbestrebungen in den letzten Jahren ging es immer nur um ein paar wenige Kilos.
Letztendlich koche ich inzwischen sehr, sehr anders als ich es von früher her kenne. Ich probiere auch immer neue Rezepte aus.
Die Ernaehrungsdocs habe ich ueber lange Zeit auch gerne geschaut. Das hat mir sehr geholfen, mal diese alten Einstellungen (3 Mahlzeiten, Frühstück ist soooo wichtig) über Bord zu werfen.
Als ich noch gefruehstueckt habe (viele Jahre ist es her), war das Frühstück bei mir immer eine KH-Bombe, je suesser, desto besser - so selbstverstaendlich es fueher fuer mich war, um so unverstaendlicher ist es mir heute. Gewohnheiten und Vorlieben koennen sich wirklich aendern.
Jeba schrieb:Ich denke halt besser auf "schlechterem Weg" abnehmen, als gar nicht abnehmen.
Dein Weg ist doch nicht schlecht - viele Wege fueheren nach Rom. Auch die Ernaehrungsdocs setzen manchmal Shakes ein, diese sind ja nicht per se 'schlecht'.
Es ist sehr individuell, und neben dem eigenen Koerper und Stoffwechsel, Vorlieben und Gewohnheiten, unterscheiden sich andere Rahmenbedingungen (wie: wie oft habe ich Zeit zu kochen?, esse ich zuhause oder unterweg, fuer mich alleine oder fuer andere Erwachsene bzw. Kinder etc.).