Die Woche vor Weihnachten hatte ich wasserfasten gemacht und war circa 3,5 kilo leichter als zuvor. Danach habe ich weiterhin low carb gemacht und dies bis dato (5 Wochen circa) durchgezogen. Ich bin nun wieder auf dem Gewicht, das ich direkt nach dem wasserfasten hatte und verliere aktuell sichtbar meine Fett-Depots an Bauch, Hüfte und Oberschenkeln. Ich esse derzeit ein oder zwei mal am Tag. Obst habe ich zugunsten Gemüse stark reduziert.
Original anzeigen (0,6 MB)Meine key take aways:
- Essen ist nicht mehr stark an Genuss gekoppelt, sondern eher Energie Zufuhr (was auch weniger spass, im Sinne von essen als soziale Gelegenheiten bedeutet)
- Hunger nimmt ab, ist besser zu managen - keiner schläft gern mit Hunger ein, aber man kommt über den Punkt, wo man abends überhaupt kein Bedürfnis verspürt. Ich denke mir mittlerweile, dass ich keine Lust auf Tisch und Teller aufräumen habe. Mein Magen ist wohl auch geschrumpft.
- ein kalorien-Defizit ist leicht möglich wenn man die erste Mahlzeit lange genug in den Tag, bzw. Nachmittag hinauszieht. Kann auch Nachteil sein, ich habe mittlerweile meistens ein Defizit von mehreren hundert Kalorien am Tag. Wobei ich mich nicht dazu zwinge.
Original anzeigen (4,1 MB)- Menstruation verläuft besser, weniger starke Beschwerden davor. Weniger Entzündungen im ganzen Körper, bei mir Haut und weniger Rückenschmerzen - wobei ich zum Glück sowieso selten Beschwerden habe.
- mehr Bewegungsdrang durch gesteigerte Energie und Zeit. Klingt paradox, ist aber so. Unabhängigkeit von Snacks, Standard Zeiten zum essen -mehr Zeit für anderes - wenn der Hunger kommt, ist er aber echt und brennend
- extrem flacher Bauch, keine wassereinlagerungen
Auch wenn es im sozialen Sinn weniger Spaß macht, so zu essen, hat es für mich große Vorteile. Ich habe mir diverse süße Düfte im caramel, Haselnuss, Vanille und Bratapfel Spektrum gekauft, die ich als Parfum oder zuhause anwende, quasi Aroma Therapie. Das süße Ambiente befriedigt mich auch sehr, anstatt es zu essen.
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