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Der große Veganer/Vegetarier Thread - Austausch, Fragen, Tipps und Tricks

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26.09.2019 um 10:19
shadesofbeige schrieb:Wurde von euch schonmal jemand wegen veganismus gemobbt?
Bin zwar Vegetarier, aber gemobbt deswegen? Nein.
Im Gegenteil. Man war interessiert und hat auch mal gekostet.

Das Ergebnis war dann: Mhhm lecker bis Naja :)


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26.09.2019 um 10:24
Was heißt in dem zusammenhang gemobbt? Von dummen sprüchen über ungewollte diskussionen war bereits alles dabei.... aber ob da irgendwas unter mobbing fällt?


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26.09.2019 um 10:41
@shadesofbeige
Naja gemobbt nicht, aber es hat eigentlich niemand neutral oder gar positiv vor 8 Jahren darauf reagiert.
Eher so: Hää? Wie soll das gehen bis hin zu dummen Sprüchen. Hat mich schon sehr genervt. Stark vom Umfeld abhängig und natürlich davon wie man selbst damit umgeht.

Aber Mobbing kann ich mir jetzt nicht so vorstellen.
Gehst du noch zur Schule?


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26.09.2019 um 11:00
nein ich arbeite, meine kollegen habe kürzlich rausgefunden dass ich vegan bin und wollen es einfach nicht akzeptieren. heute wurde mir ein fleischkäseweck unter die nase gehalten. für manche klingt das jetzt vielleicht nicht so tragisch aber ich finde es einfach eklig


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26.09.2019 um 19:09
shadesofbeige schrieb:heute wurde mir ein fleischkäseweck unter die nase gehalten.
Das ist einfach nur bescheuert.
woertermord schrieb:bis hin zu dummen Sprüchen
Dumme Sprüche hab ich nie gehört, liegt wohl wirklich am Umfeld.


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26.09.2019 um 19:32
ich versteh nicht , wieso man jemanden wegen seiner essgewohnheiten mobben sollte

also mobben versteh ich per se nicht ^^ aber wegen essen ?

das macht ja überhaupt keinen sinn mehr

(ey passt echt auf mit was für leuten ihr euch umgebt - sowas hat man dann im kopf ^^)


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26.09.2019 um 20:11
Dr.Manhattan schrieb:also mobben versteh ich per se nicht ^^ aber wegen essen ?

das macht ja überhaupt keinen sinn mehr
Es gibt leider nicht wenige, welche sich selbst besser fühlen wenn sie andere erniedrigen. Stichwort Narzissmus. Da ist es egal um was es sich handelt. Irgendwas wird immer gefunden. Vornehmlich natürlich Themen von Randgruppen.


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27.09.2019 um 07:58
Meint ihr das ist ein Grund sich zu beschweren wenn es nochmal passiert?


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27.09.2019 um 09:53
shadesofbeige schrieb:Meint ihr das ist ein Grund sich zu beschweren wenn es nochmal passiert?
Wenn das nochmal passiert, würde ich es erst mit reden versuchen.... ok das wäre der weg, den otto normalverbraucher gehen würde.... ich würde ihnen wahrscheinlich den spiegel vor die nase halten und ihnen meine vegane pampe unter die nase halten. Bei sowas bin ich aber auch schmerzbefreit.


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27.09.2019 um 14:16
Ich lebe nicht vegan, noch nicht mal 100%ig vegetarisch und muss mir trotzdem oft genug doofe Sprüche anhören.

Gerade im Büro, wenn wir mittags mal wieder zusammen essen. Wenns was fleischiges gibt (die Woche z.B. gabs Leberkas), bring ich was eigenes mit oder esse nur die Beilagen, Salat oder so. Da kommt dann von gewissen Kollegen immer mal ein doofer Spruch.

Aber das würde ich jetzt noch nicht als Mobbing werten. Da lach ich drüber, oder es kommt auch mal ein blöder Spruch von mir zurück, das passt dann schon. Wir verstehen uns hier doch alle gut, da ist das alles nicht so mega ernst.

Meine Oma denkt auch dass ich magersüchtig bin, weil ich so lebe wie ich lebe. Das gab dann schon mal Diskussionen. Aber im Endeffekt kann ich da auch drüber lachen. Die verschiedenen Generationen haben eben völlig unterschiedliche Ansichten. Mit Veggi kann Omi halt einfach nix anfangen.


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03.10.2019 um 11:32
woertermord schrieb am 07.01.2019:Wie sieht's bei euch aus? Wie vegan seid ihr? Was habt ihr für Ernährungstipps, oder Erfahrungen gemacht, wie geht's euch damit? Auch Fragen sind gerne willkommen, mir kusieren auch manchmal einige ethische oder praktische Fragen durch den Kopf, zu denen ich gerne Meinungen hören würde.
Wir als Familie essen zwar Fleisch, aber relativ wenig (meistens nur an Wochenenden, da Koche ich :D)
Meist wird Fleischlos, sprich vegetarisch gekocht. Es fehlt einem auch nichts.

Unser Fleisch wird ausschließlich Bio gekauft, deswegen nur selten (Preisfrage&Verfügbarkeit)
Gemüse kommt größtenteils aus dem Garten (sofern die Jahreszeit mitspielt) und wenn dann, auch regional gekauft.
Genauso siehts beim Obst aus. (Selten dass wir importiertes kaufen)

Ich glaube vegetarisch oder vegan leben bedeutet nicht nur spezielle Ernährung sondern auch Umweltschutz.
Was eben diesen betrifft, ich bin leidenschaftlicher Selbermacher. Brot gibt's selbst gemacht, Käse auch bald.
Eier von den Hühnern im Garten. Die Hühner landen halt in der Suppe wenn sie nicht mehr legen. (Nutztier halt)
Zumindest ich weiß woher es kommt und wie es ihm erging. (Sie lassen sich angreifen und streicheln)
Je mehr aus unseren Eigenen Händen kommt umso weniger schlechtes Gewissen habe ich dabei.

Jeder sollte seine Ernährung so handhaben wie er/sie es möchte. Ich finde es unterste Schublade jemanden aufgrund der Ernährung zu diskriminieren.

Alles in allem, fehlt mir als "Fleischesser" nichts, obwohl bei uns meistens vegetarisch gegessen wird.


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09.11.2019 um 11:01
Ich bin seid über 30 Jahren Vegetarier, wobei ich die ersten Jahre noch Fisch gegessen habe.
Es ist so, dass ich meistens alles selber koche. In meiner Familie bin ich der einzige der konsequent Vegetarier ist und wegen Weltanschauung das macht.

Habe für mich vor ca. 8 Jahren den Buddhismus entdeckt. Daraufhin lasse ich nun auch den Fisch weg. Alle Tiere haben wie wir Menschen einen Geist und dieser unterscheidet sich nicht so sehr von unserem. Jeder Geist kann Empfindungen wahrnehmen und von daher ist das für mich ein Unding ein empfindsames Wesen zu essen auch wenn ich es nicht töte.

Fleisch habe ich noch nie vermisst.


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13.11.2019 um 19:40
Kompett vegan lebe ich nun seit Mitte 2018 vorher habe ich einige Jahre auf Fleisch verzichtet. Angefangen damit kein Fleisch zu essen habe ich vor über 20 Jahren. Über das Thema mich austauschen und debattieren tue ich schon sehr lange. Am Ende einer Kette von Überlegungen stand der Verzicht auf jegliches tierische Erzeugnis.

Es gibt ja etliche Erwägungen und Gründe, praktische , ethische, ökonomische, ökologische, gesundheitliche Aspekte. Für manche Menschen, nicht für mich sogar religiöse. Sorry wenn ich was vergesse...
Aber ein paar hauptausschlaggebende Punkte, die mir maßgeblich Motivation geben sind:

Selbst töten, schlachten? Nein danke. Dann eben nicht.

Kaum etwas das wir essen lässt sich wirklich noch exakt dem Tier zuordnen. Wir haben es, auch bei einem klassischen Schnitzel immer mit Formstücken zu tun. Wesen werden zu objekten, zu "Nahrungsmitteln" . Es soll nur konsumiert werden, schön in Häppchen zerteilt, klinisch rein und meist nicht mehr wiederzuerkennen. Selbst das Hähnchen, die Kuh schlachten? Sagen da vlt. die meisten noch " Kein Problem, gib mir das Messer!" Aber für jeden Burger, für jeden Chicken McNugget? Für jedes Schnitzel hingehen und töten? Für jede Bolognese? Wöchentlich? Ich denke, dass die meisten ihren Konsum sehr stark überdenken würden, und viele aufhören würden so wie aktuell Fleisch zu konsumieren. Ich für mich habe erkannt dass ich es nicht dauerhaft machen könnte, vor allem nicht unter den Bedingungen wie die Tiere gehalten werden.

Die Haltungsbedingungen.

Tierwohllabel, Tierschutz etc. Industrie und Politik, vereint in einem Ministerium: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, das ist ein Bündnis das völlig in die falsche Richtung führt und bestehende Zustände zementiert.

Ein Schwein lebt auf minimalem Raum, ich glaube 0,7 qm, sein recht kurzes leben lang, um zwangsgeschwängert zu werden, um gemästet zu werden etc. zwischen Gittern, Spaltböden, Fäkalien. Nicht zumutbar. Auch eine Biohaltung ist mE nicht zumutbar. Säugetiere wie Schweine Pferde, Rinder usw. sind denke und fühlende Lebewesen x-fach bewiesen.

Der Mensch als Jäger, der Mensch als Fleischesser.

Diese Rolle ist in unserer heutigen Zeit eine antiquierte Vorstellung, die nur eine Industrie aufrecht erhält, die mit den Tieren reines Kapital schlägt, obwohl es auch etlichen Gründen falsch ist. 0,01 Prozent oder weniger, vernachlässigbar wenige Menschen jagen, und selbst diese werden ja wohl kaum ihren Bedarf damit komplett decken. Nein, wir sind keine starken, kühnen aufrechten Jägersmänner/ und Frauen, wir sind wenn überhaupt Aasfresser. Tiere die ihr Leben lang gelitten haben, deren Leid komplett abgeschirmt war. Schulklassen und Fernsehteams sehen noch die halbwegs begehbaren Höfe, aber wo kommt das Gro an Fleisch denn her? Sicher nicht von diesen Vorzeigehöfen oder gar von der Weide.

Hund nein, Rind ja.

Was gegessen wird ist kulturell determiniert. Ist wohl hinreichend geklärt, was für den einen hui, ist für den anderen pfui. Hundehalter würden laut aufjaulen, wenn in der Nachbarschaft ein Hund gegrillt wird. Mehr mus man dazu nicht sagen. Es ist furchtbar - ich weiss das - aber ist es nicht der Wiederspruch, der durch kognitive Dissonanz bei soziemlich allen Menschen weggedrückt wird?

Nunja, das sind neben ökologischen und gesundheitlichen Aspekten einige der Aspekte die ich besonders hervorheben wollte.
Es sollte nicht ausufern, deswegen- das waren meine 2 Cents zu dem Thema.


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