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Soziale Phobie und ADHS

146 Beiträge, Schlüsselwörter: Depression, ADHS, Soziale Phobie

Soziale Phobie und ADHS

08.02.2019 um 21:32
DeepThought schrieb:Aber dass bei meinem heute erwachsenen Sohn auch ADHS "diagnostiziert" wurde, das weißt du doch noch. Dass er heute ein total normales Leben lebt, daran kannst du dich auch erinnern.
Ich hab schon oft gehört, dass sich ADHS im Erwachsenenalter "verwächst" und die Betroffenen ein normales Leben führen.

Aber ja, ich stimme dir zu, dass derlei Diagnosen bei Kindern viel zu häufig gestellt werden.

Und @3.14 du kennst ja meine Vermutung :)
Ich hab die Tage gelesen, dass es bei dir an der Uniklinik ne Diagnostikstelle gibt. Vielleicht hast du ja irgendwann die Energie und die Motivation dafür...


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08.02.2019 um 21:39
@pinkpony
Jup versuch ich Klinikintern einen Termin zu bekommen :)

Scheinen echt Glück gehabt zu haben mit unseren Ärzten was meinen Nachwuchs angeht.


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Soziale Phobie und ADHS

09.02.2019 um 19:19
Irgendwer hier verglich Kokain mit Methylphenidat.Wirkungstechnisch wirken beide Substanzen in der Tat recht ähnlich, beides sind hochwirksame Dopaminwiederaufnahmehemmer, insofern ist der vergleich nicht ganz abwägig.MPH hemmt die Aufnahme von Dopamin und zu einem geringeren Teil Noradrenalin, Kokain hemmt die Wiederaufnahme zu großen Teilen das Dopamin, zu geringeren Teilen Noradrenalin und zu noch geringeren Anteilen Serotonin.Der vergleich ist auf die Chemi und Biochemie jetzt nicht besonders abwägig, MPH kann natürlich legal verschrieben werden, Kokain ist stark illegal.

Hab jetzt ADS (nehme keine Meds dagegen) und auch eine relativ ausgeprägte Sozialphobie, die mir sehr zu schaffen macht. @3.14 du bist ja bestens informiert, was ich hier so lese.Ich kann nur eine Anregung weitergeben:

Dopaminwiederaufnahmehemmer sortieren zwar Gedanken und gewähren einem einen gewissen Fokus, was die gedankenwelt sortiert, aber gleichzeitig verstärken sie auch Ängste, darunter auch Sozialphobie.Wobei dann noch zu erwähnen sei, ab wann es soziale Phobie, Schüchternheit oder in extremen Fällen paranoide Schizophrenie ist oder auch nur Paranoia.Ich hab mich lange gefragt, was der Unterschied ist von sozialer Phobie und Paranoia, es fällt mir extrem schwer, dies eindeutig zu trennen, vielmehr ist es ein Fluxus wo beides recht unscharf miteinander verschwimmt.

Ich hab ADS, aber Dopaminwiederaufnahmehemmer und Noradrenalinwiederaufnahmehemmer kommen nicht in Frage für mich, da ich an Schizophrenie leide und Medis mit eben diesem Wirkspektrum würden mich instant in die Psychose kicken, daher habe ich beschlossen, mit dem ADS zu leben, hauptsache ich bleibe von Gedanken verschont, die sich um verfolgung etc. drehen.

Du hast ja beides @3.14 , gegen Sozialphobie kann eine Verhaltenstherapie helfen, dabei geht es darum, angelernte, ankonditionierte Ängste im bezug auf sozialer Interaktion, aufzuarbeiten um ggf. irgendwann zum Point Zero zurückzukehren, also zu dem Zeitpunkt, wo die Sozialphobie noch nicht präsent war.Ich mache grade eine solche Therapie und es bringt etwas, allerdings habe ich grade erst angefangen, positive Ergebnisse folgen wohl erst in vielen Monaten, es ist ein langwieriger Prozess, alte "verkorkste" und schiefgelaufene Eigenheiten abzubauen.Sozialphobie...die Angst wie man von anderen bewertet wird, ob sie dich anschauen, ob sie über dich reden, bewertet wirst etc....damit kann man lernen umzugehen, denn es besteht keine reelle Gefahr, jeder will dir was.beispiel in der Einkaufsschlange beim Supermarkt zu stehen: Für mich der Horror, der Schweiß rinnt mir den Rücken herunter, ich bin angespannt, will einfach nur raus.

realitätscheck:

Die Leute vor und hinter dir in der Schlange wollen nur einkaufen und bezahlen..sie sind weder bedrohung, noch interessieren sie sich für dich, ergo handelt es sich um eine Angst, die unbegründet ist, aber dennoch auftritt und etwaige Symptome bei dir auslöst, bei mir auch.In solchen krisensituationen hilft es, einen realitätscheck zu machen...du stehst in der Einkaufsschlange, gut.Fühlst dich aber bedrängt von leuten hinter und vor dir.Aber diese Menschen sind einzig und alleine wegen ihrer Einkäufe da, niemand kennt dich, niemand erwartet was von dir, niemand stellt eine gefahr für dich dar.Denk doch das nächste mal in einer solchen Situation an das was ich schrieb, dann kannst du dich vll. etwas entspannen. :)


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Soziale Phobie und ADHS

09.02.2019 um 19:55
@Vymaanika

Ist es wahr ?

Diese Frage sollte man sich generell bei Ängsten stellen.

Ist es wahr ?

Denn wennn man Angstgefühle hat, glaubt man ihnen. Denn sie fühlen sich ja so Real an. Dabei vergleicht das Unterbewusstsein nur mit Erlebten und glaubt irrerweise das auf die Gegenwart anwenden zu müssen.
Und schon ist die neue Situation mit Angst verknüpft. Und was mit Starken Gefühlen behaftet ist speichert das Gehirn als wichtig ab.
So schliesst sich der Kreis.

Da hilft nur Überschreibung mit neuen Erfahrungen, Umkonditionieren.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei mir kein dauerhafter Effekt eintritt.
Früher wusste ich nicht warum.

Durch die ADS Theorie konnte ich mir das besser erklären.

Wenn beim ADS es zu einer Störung zwischen Kurzzeit und Langzeitgedächtnis kommt (laut Theorie) wird die abgespeicherte Erfahrung, in Sozialen Situationen nicht gefährdet zu sein, nicht vom Langzeitgedächtnis ins Kurzzeitg.
geladen.
Du vergisst einfach deine Erfahrungen wieder zu schnell.
Ich hatte meine Sozialphobie immer überwunden geglaubt, solange ich sozial Aktiv war.
Aber wehe, ich bin mal eine Phase alleine, dann ist alles weg.
Ich muss jedes Mal neu Lernen und fange immer ! von Null an.
Täglich grüsst das Murmeltier.

Da kann man ja Argumentieren, na dann sei doch bitte immer unter Menschen !
Das geht nicht, weil ich dann extrem mit Reizüberflutung zu kämpfen habe.

Angst kann man verlernen, doch Lernen ist immer auch Erinnern.


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Soziale Phobie und ADHS

09.02.2019 um 20:13
@Hyperborea

Kommt mir alles wirklich, also wirklich vertraut und bekannt vor, was du da so schreibst.Es kam einmal der Punkt..da war ich bestens abgeschirmt, mich interessierte es schlicht nicht, was andere denken, mittlerweile bin ich 37 und seit Anfang der 30er habe ich mich stoisch in meine Ängste vergraben, die Sozialphobie angenommen und mich stark ungünstig konditioniert.Natürlich...ALLE Menschen, grade die Erwachsenen sind konditioniert, aber es wird ab dem zeitpunkt unerträglich bzw. krankhaft, wo die Sozialphobie einem das Leben aufdiktiert und man sich dem noch hingebt.

Niemand schickt dir Hilfe wenn du nicht mehr kannst...die Hilfe muss man sich selber holen.teilweise war die Sozialphobie bei mir so ausgeprägt, dass ich wochenlang in meiner Wohnung..ja gewissermaßen verbarrikadiert war.Essen kam per Lieferdienst, Wasser aus der Leitung und das wars dann, obwohl ich ein naturmensch bin und die Natur brauche, um Ausgleich zu haben.

Deine Anmerkungen bergen viel wahres...hab viele Therapien gemacht, jetzt grade eine Verhaltenstherapie und die funktioniert zum Glück auch, aber zu sagen, ich sei jetzt "normal", never.Neurotypische=NTs verstehen es oft auch nicht.Natürlich..wenn jemand ein kaputtes Bein hat und nicht richtig laufen kann, das versteht jeder Mensch sofort, aber wenn ein Mensch depressionen, Schizophrenie, Soziale Phobie, Ängste aller Art hat, dann ist es ungleich schwerer, dem gegenüber zu vermitteln was mit einem los ist.Man erfährt punktuell weniger akzeptanz.Das mag in hundert Jahren der Fall sein (Psychiatrie entwickelt sich, Betroffene erfahren akzeptanz) und schlussendlich ist es ein schwieriger Weg, meiner Ansicht nach bringen psychotherapeutische Erfahrungen aber recht viel, aber man sollte diese Hilfe schon annehmen, um Tipps zu bekommen, sich selbst zu reflektieren, bis man wieder "Baseline" hat, also ein Zustand, in dem man selbst sich selbst ist, Point zero in dem man sich selbst akzeptiert, einen gewissen Selbstwert/Selbstbewusstsein hat, um über der gängigen Gesellschaftsnorm steht.Wir alle werden in diese leistungssgesellschaft hineingeboren, viele scheitern und rauchen dann einfach ab...sich selbst zu lieben und sich zu akzeptieren könnte da ein Ansatz sein, ich wünsche es jedem, der nach diesem strebt.
Hyperborea schrieb:Angst kann man verlernen, doch Lernen ist immer auch Erinnern.
Ich würds anders ausdrücken...Angst kann man sich antrainieren in blitzes Eile, es grenzt an einen Marathonlauf, diese Ängste abzubauen, Selbstreflektion und eine gesunde "nach mir die Sintflut"-Einstellung könnte da viel bringen und wenn das scheitert, eine verhaltenstherapie ist da über, überaus hilfreich!


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09.02.2019 um 20:49
@Vymaanika

Eine Psychotherapie zielt ja auf die verzerrte Kognition.

Auf Deutsch du hast etwas in den falschen Hals bekommen, und glaubst es auch in Zukunft. So entstehen Phobien.
Ganz Vereinfacht.

Meist haben ADHSler aber ganz Echte Ausgrenzung erlebt. Und erleben sie immer wieder. Sie "passen" nicht.

Da beruht die Angst nicht auf "eingebildete Sachen" die man Umlernen kann, es ist ja keine Verzerrte Wahrnehmung, sondern Real.
Von allen Seiten bekommst du vermittelt: Du bist nicht Okay.

Der einzige Weg wäre, sich nicht mehr darum zu scheren. Aber da ist man draussen und Einzelkämpfer.

Eigentlich ist der ADSler nicht Angst sondern Schamkrank.
Weil sein ganzes Wesen in Frage gestellt wird.
Vor allem vor dem Hintergrund, das der ADSler ja auch KANN wenn die Bedingungen günstig sind. Er ist ja nicht blöd.
Aber auch nicht immer.
Da kommen sich Aussenstehende echt Verarscht vor.

Nochmal zum Umlernen bei Sozialer Phobie. Grade da ist das Hyperaktive Stress-System im Weg. Denn unter Stress kann schon Normalo kaum was behalten.
Vielleicht wäre eine Virtual-Reallity Therapie unter Low-Stress Bedingungen besser als in Vivo.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich in einer Gruppe gut agieren kann, gelassen bin, wo man meine Macken kennt und Toleriert. Aber so bald EINE Person das nicht kann, Neu ist, ist es vorbei ...

Ich kann meine Verträumtheit für mich akzeptieren wenn ich mich nicht ständig gezwungen fühlen müsste, jedes mal neu zu Argumentieren weil es eben für Aussenstehende schwer vermittelbar ist.


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09.02.2019 um 21:14
Meine Ängste sind aber teils begründet. Ich meide ja schon die Quellen wo solches Klientel sich aufhält. @Vymaanika

Wie kommt es aber dass ich Kokain so anders empfinde als andere ADSler bzw NTs?
In mir weckt es weder den Sexualtrieb wie es fast jeder beschreibt noch diese Überheblichkeit. Einfach Wohlgefühl und mir ist nach angenehmen geordneten Gesprächen.


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10.02.2019 um 12:17
Vymaanika schrieb:Irgendwer hier verglich Kokain mit Methylphenidat.
Vymaanika schrieb:aber gleichzeitig verstärken sie auch Ängste, darunter auch Sozialphobie.
Richtig seitdem merke ich es aktiv. Wenn ich mich recht erinnere hab ich vorher oft die Wege abgebrochen. Bei hohem Stresslevel war meine Impulskontrolle eh unterirdisch. Das ist viiel besser geworden. Ich checke wichtige Details ab und teils verschwimmt dass das unwichtige. Anders wenn ich alleine unterwegs bin dann geht ohne Musik in den Ohren gar nix.


@Hyperborea
Könnte solch eine Phobie entstehen aben aus der Überlastung durch Infos und zu viel Umgang mit unwissenden NTs? Es macht mich teils irre bis zum Punkt wo Menschen mir zu viel werden. Ganz schlimm sind emotionale Forderungen


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11.02.2019 um 07:56
Eigentlich müsste ich jetzt auf stehen und zu einem Gruppentreffen. Ich will nicht. Die eine die ich kenne kann ich absolut nicht aufs Fell gucken und die anderen Weiber kenne ich absolut nicht. Ich möchte mich auch nicht über Probleme mit fremden Frauen untehalten denn mein Leben geht die nichts an.
Zum Teil sag ich mir: ich bin kein Futter für diese eine hinterlistige 🤬 und die anderen hat mein Privatleben nix anzugehen. Ich mag Frauen auch nicht, die Gabe sich über ander das Maul zu zerreißen liegt bei denen zumeist in den Genen.
Ich werde dort jetzt absagen denn ich schaffs eh nicht mehr.
Außerdem wars WE eine solche Reizfolter dass ich Ruhe brauche.

Ich hasse Fremde. Meine Ängste sind auch nicht aus der Fantasie oder Einbildung sondern aus Erfahrungen entstanden die sich leider nicht ändern.


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11.02.2019 um 08:10
@3.14
Hm, ist so ein Gruppentreffen nicht eigentlich für den gemeinsamen Austausch gedacht? Soll durch diesen Austausch nicht eine Wirkung, oder eine Art Feedback entstehen?
Ich kann mir vorstellen, dass dafür zumindest ein Grundvertrauen notwendig ist.
Wenn du dich in dieser Gruppe nicht wohl fühlst, solltest du vll nach einer anderen schauen? Und manchmal bringt ein “Häkelkurs“ mehr Nähe und Austausch, wenn die Stimmung gut ist, als ein Gruppentreffen mit Leuten, die einem nicht behagen.

Also, könnte ich mir zumindest vorstellen.


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11.02.2019 um 08:32
Mailaika schrieb:Gruppentreffen
Mailaika schrieb:nicht behagen.
Mailaika schrieb:Soll durch diesen Austausch nicht eine Wirkung, oder eine Art Feedback entstehen?
Das sind Frauen aus Familien die eine andere Grundproblematik haben.
Ich will mich mit denen nicht austauschen. Ich will keine Gruppen.
Es gibt nur eine Gruppe in der ich mich wohlfühle und da spielen meine Beklopptheiten keine Rolle.
Fremde, Frauen, Gruppe, Einblicke zulassen. Allein Punkt 2 verhindert eine Form des Grundvertrauens. Die Leute hier sind solche lästergeilen Menschen. @Mailaika


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11.02.2019 um 13:04
3.14 schrieb:Das sind Frauen aus Familien die eine andere Grundproblematik haben.
Ich will mich mit denen nicht austauschen. Ich will keine Gruppen.
Wieso bist du dann Teil dieser Gruppe?


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11.02.2019 um 13:44
Weil andere meinen dieser Austausch sei gut?
@DeepThought
Weil man meint mir damit helfen zu können.


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11.02.2019 um 15:56
@3.14

Wie schon andere hier geschrieben haben, könnte es sein, dass du Asperger-Autist bist. Eine Diagnose könnte(!) Erleichterung verschaffen.
kelten-maisie schrieb am 04.02.2019:Es gibt einfach zu viele Fälle von Autismus und ADS ADHS und deren vielfältigen
Ausprägungen, die nach Mehrfachimpfungen aufgetreten sind.
Ich halte die Aussage, dass Impfungen Autismus und dergleichen auslöst, für sehr gefährlich.

https://sciencev2.orf.at/stories/1757877/index.html


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11.02.2019 um 19:42
Pallas schrieb:Eine Diagnose könnte(!) Erleichterung verschaffen.
Inwieweit könnte sie das denn? Nach meinen Erkenntnissen ist Autismus nicht heilbar und auch spezielle Therapien dagegen gibt es nicht. Was nützt einem dann solch eine Diagnose?


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11.02.2019 um 19:48
Pallas schrieb:Ich halte die Aussage, dass Impfungen Autismus und dergleichen auslöst, für sehr gefährlich.
Sehe ich auch so.
08022019 schrieb:Inwieweit könnte sie das denn? Nach meinen Erkenntnissen ist Autismus nicht heilbar und auch spezielle Therapien dagegen gibt es nicht. Was nützt einem dann solch eine Diagnose?
Es bietet mehr Schutz und Akzeptanz. Man wird nicht ständig verurteilt und auch Druck kann dadurch gemindert werden. Und die Gewissheit was mit einem los ist.
Arbeitsbedingungen, Behindertenausweis.


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11.02.2019 um 19:53
3.14 schrieb:ständig verurteilt
Man wird verurteilt weil die Krankheit nicht zu sehen ist, verstehe ich das richtig? Wenn ja, finde ich das richtig gaga.. :{


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11.02.2019 um 20:13
@Bumfuzzle
Ja typische Probleme für Menschen deren Psyche betroffen ist. Wie einer hier schrieb ein gebrochenes Bein sieht man eine psychische Krankheit nicht.
Man ist von kleinen normalen Dingen überfordert und dann heißt es: Stell dich nicht so an, reiß dich zusammen... in der Schule heißt es: ach wenn er/sie wollte könnte er/sie mehr leisten.
Es zehrt es nervt und schafft noch mehr Probleme. Ich hab echt Schwein gehabt was meine Arbeit betrifft aber einen normalen Vollzeitjob könnt ich nie machen. Normale Dinge die andere machen sind für mich eine Herausforderung. Heute Abend tuts mir leid dass ich jemanden enttäuscht habe weil ich heute nicht dort war aber in dem Moment sitzt zu da und kannst einfach nichts gegen deine Blockade tun.


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11.02.2019 um 20:18
@3.14
So beginnt dann der Teufelskreis schon im Kindesalter.. Richtig schlimm. Das man nicht still sein kann, sondern überall sein Ei reinlegen muss und dadurch das Ganze so viel schlimmer macht.

Kann man aber auch gut hier im Forum beobachten, dieses Verhalten meine ich..

Ich finde es gut, wie detailliert ihr hier antwortet und dadurch vielen Nichtbetroffenen die Möglichkeit gebt zu lesen und dadurch das Verstehen zu lernen.

Damit ist auch eine gute Antwort auf die u.a. Frage gegeben. :)
08022019 schrieb:Inwieweit könnte sie das denn?


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11.02.2019 um 20:22
@Bumfuzzle
Aber es ist doch wichtiger, dass die betroffene Person das ihren Mitmenschen so schildert, wie sie das selbst empfindet. Eine genaue Diagnose von einem Arzt müsste es eigentlich nur geben, um die Erkrankung behandeln zu können.
Angenommen jemand schildert mir seine Symptome, so werde ich das akzeptieren, ob er das jetzt diagnostiziert hat oder nicht.


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