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Maskenpflicht - Wie geht Ihr damit um?

818 Beiträge, Schlüsselwörter: Corona, Maske, Maskenpflicht

Maskenpflicht - Wie geht Ihr damit um?

15.09.2020 um 19:59
Zitat von Rotmilan
Rotmilan
schrieb:
Ich weiß nicht, ich denke in einigen Landkreisen bei Euch, war es wegen hoher Infektionszahlen wohl nötig.
Nur so viel: ich traue mittlerweile nichts und niemandem. Mein Motto unter Corona: nichts ist so, wie es scheint.
Gilt für Zahlen und Institute wie für Foren und Politikern.

Regeln befolgen muss aber sein, hinterfragen ist aber wichtiger denn je.



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Maskenpflicht - Wie geht Ihr damit um?

15.09.2020 um 23:00
Zitat von koef3
koef3
schrieb:
Nur so viel: ich traue mittlerweile nichts und niemandem. Mein Motto unter Corona: nichts ist so, wie es scheint.
Gilt für Zahlen und Institute wie für Foren und Politikern.

Regeln befolgen muss aber sein, hinterfragen ist aber wichtiger denn je.
Gibt ne Menge schlaue Menschen da draußen, die wissen was wissenschaftliches vorgehen bedeutet.

Es gibt so vieles von dem man nicht immer alles verstehen muss. Ich bin kein Biologe noch Virologe. Wenn sich viele Spezialisten einig sind und plausibel eine Logik hinter Entscheidungen präsentieren, nehme ich es an.

Der Rest ist Dummheit.



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Maskenpflicht - Wie geht Ihr damit um?

16.09.2020 um 09:19
Masken werden langsam langweilig? Man könnte doch auch eine Schlange um den Mund gewickelt tragen :Y:
https://www.spiegel.de/panorama/manchester-salford-schlange-als-mund-nasen-schutz-im-bus-unzulaessig-a-912bc1c2-3bf8-488...

Im Nordwesten Englands ist ein Mann in einem Bus mit einer lebendigen Schlange um den Hals und um den Mund gesichtet worden. Mitreisende in dem Bus auf dem Weg nach Manchester hätten zunächst gedacht, der Fahrgast trage einen besonders farbenprächtigen Mund-Nasen-Schutz, berichteten die "Manchester Evening News".



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16.09.2020 um 09:25
Zitat von DEFacTo
DEFacTo
schrieb:
was das psychisch für die meisten menschen bedeuten würde ist wohl ein weiterer grund, dass das nicht mehr passieren wird.
Ob in so einem Fall die Menschen tausende Tote und Zustände wie in Italien oder New York besser verkraften würden?
Ich gehe nicht davon aus, dass wir noch mal so große Anstiege bekommen und Gesundheitsämter und Krankenhäuser sind inzwischen weitaus besser vorbereitet als zu beginn des Jahres. Aber sollte sich die Frage stellen, wäre ein Lockdown die weitaus weniger belastende Maßnahme.
Zitat von koef3
koef3
schrieb:
Und ganz ehrlich? Gut so!
Gut ist, wenn möglichst alle an einem (wissenschaftlich fundiertem) Strang ziehen. Das bietet die maximale Freiheit und dennoch kontrollierbare Risiken.
Aber die Voraussetzung dafür ist eben auch, dass man den Entscheidern Vertrauen entgegen bringt - und sei es nur dadurch, dass man halt macht, was vorgeschrieben oder empfohlen ist.

Man sieht in den Threads zu Corona, wie sehr viele Menschen daneben liegen, wenn es darum geht, die Situation zu beurteilen. Der "gesunde Menschenverstand" hilft hier nicht weiter. Um eine so komplexe Situation beurteilen zu können, hilft nur Wissen.
Das verkennen aber viele und reimen sich ihre eigene Wahrheit zusammen und verlieren dann das Vertrauen in Behörden und Experten, weil das, was die sagen und machen nicht zu dieser "Wahrheit" passt.
Grundsätzlich bin ich ein absoluter Verfechter gegen blinden Gehorsam - aber unqualifizierte Einschätzungen und Meinungsbildungen sind nicht dieser Weg. Leider sehen sich viele Bürger als "Widerständler" und "Kämpfer für die Freiheit" - nur leider verkennen sie, dass sie inhaltlich dramatisch daneben liegen. So etwas nützt der Freiheit nicht - es schadet ihr.



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16.09.2020 um 15:22
Zitat von kleinundgrün
kleinundgrün
schrieb:
nur leider verkennen sie, dass sie inhaltlich dramatisch daneben liegen. So etwas nützt der Freiheit nicht - es schadet ihr.
auf Teufel komm raus den Widerständler spielen ist sicherlich auch nicht der richtige Weg. Nur mal ein wenig überlegen, mal etwas Risikoabschätzung und Eigenverantwortung...das muss doch schon drin sein. Ich meine wenn ich weiß dass eine Straße sehr stark befahren ist, die Ampel auf Rot steht werde ich sicherlich nicht trotzdem rüber gehen, da die Wahrscheinlichkeit das etwas passiert halt sehr hoch ist.
Wenn aber nachts kaum ein Fahrzeug unterwegs ist, die Fußgängerampel auf rot ist...dann komme ich mir schon etwas deppenhaft vor wenn ich da brav stehen bleibe...muss ich ganz ehrlich sagen.

Genauso ist es bei der Maskenpflicht, sie schützt die anderen...wenn aber keine anderen da sind bzw. man sich nur ganz flüchtig auf dem Flur begegnet komme ich mir in der Maske halt irgendwie doof vor bzw. dass sie halt überflüssig ist.
Das hat dann nichts mit Widerstand oder Leugnung zu tun...denn wenn ich sie absetze leugne ich ja nicht automatisch dass es eine Pandemie gibt.
Zitat von kleinundgrün
kleinundgrün
schrieb:
Ob in so einem Fall die Menschen tausende Tote und Zustände wie in Italien oder New York besser verkraften würden?
Ich gehe nicht davon aus, dass wir noch mal so große Anstiege bekommen und Gesundheitsämter und Krankenhäuser sind inzwischen weitaus besser vorbereitet als zu beginn des Jahres.
sehe ich ebenso. Von den Italien / New York-Zuständen sind wir im Moment zum Glück weit entfernt...was nicht heiß soll dass es nicht doch wieder passieren kann.
Jedoch sind die fakten eindeutig, die Todeszahlen sind kontinuierlich am sinken bzw. ein Trend ist erkennbar, und dass muss einen Grund haben, da ja die Neuinfektionen eher ansteigen....



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16.09.2020 um 15:26
Zitat von knopper
knopper
schrieb:
Nur mal ein wenig überlegen, mal etwas Risikoabschätzung und Eigenverantwortung...das muss doch schon drin sein.
Klar. Wie gut ist denn deine medizinische Ausbildung?
Oder bist du mehr der Laienrisikoabschätzer?



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Maskenpflicht - Wie geht Ihr damit um?

16.09.2020 um 15:37
Zitat von knopper
knopper
schrieb:
sehe ich ebenso. Von den Italien / New York-Zuständen sind wir im Moment zum Glück weit entfernt...was nicht heiß soll dass es nicht doch wieder passieren kann.
Das bedeutet nicht, dass es bei uns nicht auch zu gefährlichen Anstiegen der Infektionszahlen kommen kann. Besonders prekär könnte es werden, wenn sich Corona mehr und mehr in der Fläche ausbreitet, weg von einzelnen, gut zu isolierenden Hotpots.

Ich stelle fest, dass es immer mehr Ausbrüche in Schulen gibt, sogar in Meck Pomm ( aktuell Rostock und Güstrow) wo an sich die Fallzahlen in diesem Bundesland die Niedrigsten in ganz D sind.

Aktuell ein Fall einer Lehrerin in NDS, die nicht in der Stadt wohnt, wo sie unterrichtet. Sie hat es dann evtl. durch das Pendeln und Einkaufen gehen, längst in ihrem Heimatlandkreis verbreitet.

Die Nummer mit den Schulöffnungen und dem Präsenzunterricht, kann sich noch böse rächen. Meiner Meinung hat da die Politik den Eltern nachgegeben, wider besseres Wissen. Denn die Eltern wollen und können ihre Kinder nicht 24 h Stunden selbst beaufsichtigen, beschulen und gleichzeitig ihrer Arbeit nachgehen. ich denke aber, einige wollen es auch einfach nicht. Dass man sich in der Krise um sienen Nachwuchs zu kümmern hat, sehen nicht alle ein. Der Staat soll es richten und am besten gleich die Erziehung übernehmen.

Während des Lockdowns wurde nichts getan in den Schulen. Man hätte Filtersysteme einbauen müssen, bessere Fenster etc. Dafür hätte man besser das Geld in die Hand genommen, statt an die Eltern 300 € Coronaprämie für Kinder mit der Gießkanne verteilen.

Ältere Schüler sollte man m.E. ziemlich unproblematisch auch Online unterrichten könnnen.

Ein echter Alptraum sind auch die überfüllten Schulbusse, wo noch nicht mal jedes Kind einen Sitzplatz findet und viele stehen müssen. Zwar tragen sie da Masken, aber bei der Schülerdichte, wirds da trotzdem prekär.

Es gab ja Reisebusunternehmen, die eh kaum arbeiten können und angeboten haben, auch Schülertransporte mit zu übernehmen. Dafür ist aber anscheinend kein Geld da.

Und dann sollen jetzt auch Fußballspiele vor Publikum statt finden. Trotz steigender Fallzahlen. Das finde ich sehr bedenklich.



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16.09.2020 um 15:55
Es war zwar nicht an mich gerichtet aber ich bin jetzt doch mal so frech... Da ich mich beruflich viel, oder im Grunde fast ausschliesslich, mit Risikomanagement befasse folgendes:
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Oder bist du mehr der Laienrisikoabschätzer?
Das sind wir alle und zwar ständig. Und um ein Risiko einigermassen adäquat einschätzen zu können muss ich im jeweiligen Bereich in welchem das Risiko liegt nicht zwingend ein absoluter Fachmann sein.
Jeder der z.B. eine Feuerversicherung für sein Haus abschliesst ist in der Regel weder Brandschutzsachverständiger, Feuerwehr Hauptmann oder Aktuar einer Versicherungsgesellschaft. Dennoch kann der Häuslebesitzer abschätzen, dass ein Feuer seine Existenz bedroht.

In der Wirtschaft gibt es klar definierte Prozesse wie man mit Risiken umgeht und wie diese Bewertet werden. Dazu müssen nahezu immer annahmen getroffen werden oder es braucht Schätzungen.

Somit darf man jedem geistig gesunden Bürger wohl eine gewisse Fähigkeit im einschätzen und bewältigen von Risiken attestieren. Fachausbildung hin oder her...
Zitat von knopper
knopper
schrieb:
Wenn aber nachts kaum ein Fahrzeug unterwegs ist, die Fußgängerampel auf rot ist...dann komme ich mir schon etwas deppenhaft vor wenn ich da brav stehen bleibe...muss ich ganz ehrlich sagen.
Dieses Beispiel trifft den Nagel recht gut auf den Kopf



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16.09.2020 um 15:59
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Das sind wir alle und zwar ständig. Und um ein Risiko einigermassen adäquat einschätzen zu können muss ich im jeweiligen Bereich in welchem das Risiko liegt nicht zwingend ein absoluter Fachmann sein.
Natürlich. Kannst du halten wie ein Dachdecker.
Mir erscheint die Risikoabschätzung, bei Bereichen die ich mangels notwendiger Kenntnisse nicht überblicken kann, eines Fachmannes erheblich sinnvoller zu sein.
Aber da muss ja nicht unbedingt Meinungsgleichheit herrschen.



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16.09.2020 um 16:01
Zitat von knopper
knopper
schrieb:
Genauso ist es bei der Maskenpflicht, sie schützt die anderen...wenn aber keine anderen da sind bzw. man sich nur ganz flüchtig auf dem Flur begegnet komme ich mir in der Maske halt irgendwie doof vor bzw. dass sie halt überflüssig ist.
Das hat dann nichts mit Widerstand oder Leugnung zu tun...denn wenn ich sie absetze leugne ich ja nicht automatisch dass es eine Pandemie gibt.
unwissen hinterlässt oft ein doofes gefühl, oder eben leere.

grundsätzlich ist die gefahr der ansteckung in innenräumen größer als draußen im freien (bei ähnlichen voraussetzungen, wie anzahl der personen in einem bestimmten bereich usw.).

aerosole können, besonders in innenräumen, über Stunden in der Luft schweben.

in innenräumen ist das tragen der masken umso wichtiger, je weniger die raumluft bewegt wird.

sollte die raumluft entzsprechend gefiltert werden, dann sinkt wiederum das risko einer ansteckung mit dem virus (bei richtiger verwendung und je nach eignung des filters).
ferner kann man die konzentration an aerosolen durch lüften (aber richtiges lüften) mindern und, welche überraschung, durch tragen der maske, auch dann, wenn man alleine über den flur schlendert.
denn wenn die maske jeder trägt, vermindert das tragen der maske den aerosolaustoß und damit die anreicherung in der raumluft.

maske dort in innenräumen tragen wo sich menschen aufhalten auch wenn man das gefühl hat alleine zu sein, möglicherweise ist die raumluft voll mit schwebenden aerosolen die sich nach und nach über einen längeren zeitraum angesammelt haben.
der feind ist leider unsichtbar und macht sich auch nicht durch seinen geruch bemerkbar.



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16.09.2020 um 16:11
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Mir erscheint die Risikoabschätzung, bei Bereichen die ich mangels notwendiger Kenntnisse nicht überblicken kann, eines Fachmannes erheblich sinnvoller zu sein.
Nun natürlich ist Risikoabschätzung und auch Bewältigung eine sehr individuelle Sache und es gibt x Faktoren (nicht die TV-Sendung :troll: ) die eine solche Einschätzung beeinflussen. Das hatte ich so nicht erwähnt.
Ich drifte ins OT ab...der Thread heisst ja nicht "Risikomanagement in der CoVid-19 Kriese"

Was mich an diesen generellen Pflichten auch ein wenig stört, ist schon auch was mein Vorredner mit der Roten Ampel meinte...
Wenn ich jetzt Mutterseelen allein in einem Strassenbahnwagen sitze, und das tue ich fast täglich, dann muss ich trotzdem eine Maske tragen.
Obwohl ich zur Einschätzung gelange, dass wenn ich alleine bin eine solche nicht notwendig ist.



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16.09.2020 um 16:18
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Wenn ich jetzt Mutterseelen allein in einem Strassenbahnwagen sitze, und das tue ich fast täglich, dann muss ich trotzdem eine Maske tragen.
Obwohl ich zur Einschätzung gelange, dass wenn ich alleine bin eine solche nicht notwendig ist.
Als Infizierter ohne Maske könntest du natürlich deine Virenlast durch Niesen ect. hervorragend im Wagen verteilen.
Macht man hoffentlich nicht absichtlich, aber es geht ja nicht nur um deinen Schutz sondern auch um den der Mitmenschen.
Da halte ich das Tragen der Maske nicht für unzumutbar, auch wenn du momentan allein im Strassenbahnwagen sitzt.



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16.09.2020 um 16:28
Es ist klar, dass das Tragen der Maske primär dem Fremdschutz dient.
Ich könnte dagegen halten: Ich niese wenn, ich den niese, in die Armbeuge. Dies verhindert das Ausbreiten von Tröpfchen und dagegen schützt die Maske ja hauptsächlich.
Was zumutbar ist und was nicht ist wohl, wie die Sache mit dem Risiko, auch eher eine individuelle Angelegenheit.



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16.09.2020 um 16:31
@masterofarch
Ich habe es so verstanden, dass auch Sprechen und Räuspern zu Töpfchenbildung führen.



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16.09.2020 um 16:36
Zitat von fantasia78
fantasia78
schrieb:
Ich habe es so verstanden, dass auch Sprechen und Räuspern zu Töpfchenbildung führen.
Wie erwähnt befinde ich mich 1. alleine im Wagen und 2. spreche ich nicht wenn ich alleine bin.
Aber das ist eigentlich auch nicht so wichtig...es geht mir nicht so sehr um diese eine konkrete Situation. Sondern mehr um die Tatsache, dass ich das nicht selbst entscheiden darf/kann.

/edit: Ja ich weiss es ist verharmlosung



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16.09.2020 um 16:42
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Sondern mehr um die Tatsache, dass ich das nicht selbst entscheiden darf/kann.
Ist doch bei der Anschnallpflicht ähnlich.
Die gilt auch wenn du allein im Wagen bist und deine Risikoabschätzung ergeben hat, dass dir auf der Fahrt in die Stadt wahrscheinlich kein Autounfall bevorsteht.



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16.09.2020 um 16:46
Zitat von Zyklotrop
Zyklotrop
schrieb:
Ist doch bei der Anschnallpflicht ähnlich.
ist das so? Nein ist es nicht. Ich kann auch bei einen Selbstunfall bauen. Aus diesem Grund ist eine generelle Anschnallpflicht sinnvoll. Den Vergleich liest man in den letzten Wochen oft..aber er hinkt mehr als gewaltig



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16.09.2020 um 16:48
Zitat von knopper
knopper
schrieb:
mal etwas Risikoabschätzung und Eigenverantwortung...das muss doch schon drin sein
Natürlich ist das drin.
Aber man muss eben auch die Grenzen seiner Kompetenz erkennen - und das ist ausgesprochen schwer. Wenn man von einem Gebiet quasi keine Ahnung hat, sind Fehlschlüsse die Regel. Die ganzen Überlegungen und Erwägungen sind oftmals einfach falsch und helfen dann ja nicht weiter.
Zitat von knopper
knopper
schrieb:
Ich meine wenn ich weiß dass eine Straße sehr stark befahren ist, die Ampel auf Rot steht werde ich sicherlich nicht trotzdem rüber gehen, da die Wahrscheinlichkeit das etwas passiert halt sehr hoch ist.
Das ist eine Situation, die man sehr leicht überblicken kann. Deswegen ist Deine Einschätzung kein Problem.
Aber mit der selben Herangehensweise scheiterst Du an Situationen, die Du nicht überblicken kannst.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Und um ein Risiko einigermassen adäquat einschätzen zu können muss ich im jeweiligen Bereich in welchem das Risiko liegt nicht zwingend ein absoluter Fachmann sein.
Das ist der Denkfehler.
Deine Annahme ist nur richtig, für einfache und überschaubare Risiken. Bei komplexen Situationen fällst Du damit auf die Nase.
Zitat von knopper
knopper
schrieb:
Genauso ist es bei der Maskenpflicht, sie schützt die anderen...wenn aber keine anderen da sind bzw. man sich nur ganz flüchtig auf dem Flur begegnet komme ich mir in der Maske halt irgendwie doof vor bzw. dass sie halt überflüssig ist.
Regeln müssen halt manchmal auch allgemein gelten. Alleine schon, um sie durchsetzen zu können.
Dein Vorgehen würde nur funktionieren, wenn alle Menschen vernünftig und rational wären und im Grunde diese Dinge nicht kontrolliert werden müssten.
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Ich könnte dagegen halten: Ich niese wenn, ich den niese, in die Armbeuge. Dies verhindert das Ausbreiten von Tröpfchen und dagegen schützt die Maske ja hauptsächlich.
Du redest und atmest. und Du wirst kaum daran denken, eine Maske aufzusetzen, bevor Du mit Reden anfängst. Oder wenn Dir jemand begegnet. Das mag manchmal klappen, oft aber nicht.



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16.09.2020 um 16:50
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Nein ist es nicht.
Doch ist es.
Der Vergleich sollte zeigen, dass Du nicht stets eigenverantwortlich Dein Risiko bestimmen kannst.
Auch wenn Du im Auto für Dich selbst sagst: Ist mir egal, wenn ich verunfalle, sterbe ich eben. Dann sagt der Gesetzgeber trotzdem: "Mi ist es nicht egal, nimm einen Gurt".



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16.09.2020 um 16:50
Zitat von kleinundgrün
kleinundgrün
schrieb:
Das ist der Denkfehler.
Deine Annahme ist nur richtig, für einfache und überschaubare Risiken. Bei komplexen Situationen fällst Du damit auf die Nase.
Nein ist sie nicht. Bei komplexeren Situation habe ich lediglich einige hilfsmittel wie z.B. Quantifizierung des möglichen Schadens, oder Eintrittswahrscheinlichkeit des jeweiligen Risikos. Das ist nicht Rocket-Science und wir machen es alle jeden Tag, ganz unbewusst.
Zitat von kleinundgrün
kleinundgrün
schrieb:
Ist mir egal, wenn ich verunfalle, sterbe ich eben. Dann sagt der Gesetzgeber trotzdem
Bitte lesen:
Zitat von masterofarch
masterofarch
schrieb:
Aus diesem Grund ist eine generelle Anschnallpflicht sinnvoll.



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