Optimist schrieb:Es ist doch sehr fraglich, ob ihm klar war, dass er sich damit schaden könnte (hat ja nur - angebliche - Fakten benannt).
Ich denke, das weiß er sehr genau und wird sich diesbezüglich eingehend beraten lassen haben.
Impulsivität wäre vielleicht eine "Gefahr", also aus Versehen als Reaktion etwas falsches zu sagen oder so - aber er hat sich da bisher ja wunderbar unter Kontrolle. Und genau deshalb denke ich, dass er diese Aussagen in einem Kontext gesagt hat, der nun falsch rüberkommen kann, aber sich vermutlich auf etwas Konkretes bezog, wozu er sich im Allgemeinem äußern darf oder meint äußern zu dürfen. Also ich gehe davon aus, dass er in Bezug auf den Vorfall schon einen Hintergedanken dabei hat was er sagt oder nicht sagt und was er dafür bereit ist in Kauf zu nehmen.
Optimist schrieb:Im Hotel hatte er ja auch nicht die möglichen Konsequenzen bedacht und was er damit anrichten könnte.
Da hat er sich aber auch nicht drauf vorbereitet wie auf das Dschungel-Camp und war in dem Moment in keiner TV-Show ^^
Und welche Reaktionen man erwartet und welche dann eintreffen sind ja auch manchmal zwei unterschiedliche Dinge
:DUnd was da nun im Gesamten war, weiß man ja tatsächlich auch nicht abgesehen von der bestimmten Situation die verhandelt wurde - also was nun was beeinflusst hat oder bezweckt werden sollte. Da kann man sich natürlich seine Teile zu denken oder vermuten aber ich glaube nicht, dass man die Situation mit dem Dschungelauftritt vergleichen kann.
Auch wenn Gil sicherlich auch witzig, freundlich etc sein kann wie er sich dort eben zeigt - meiner Ansicht nach ist er da natürlich (wie fast alle seit Jahren) mit einer Strategie hereingegangen. In seinem Fall ist das doch sogar noch viel ausschlaggebener als bei anderen. Er wusste vorher, dass er darauf angesprochen werden wird und er wusste vorher, welches Bild die Öffentlichkeit von ihm hatte. Er will dort im Dschungel nicht anecken weil er sowieso schon angeeckt hat. Er will "eine andere Seite" präsentieren. Während andere versuchen dadurch Aufmerksamkeit zu bekommen, möglichst auffällig zu sein - egal ob durch negative Schlagzeilen - ist es bei ihm ja komplett umgekehrt. Er hat sich eher zurückgehalten, wollte eher durch bestandene Prüfungen auffallen und sich positiv einbringen. Und es klappt ja auch.
(Meinem Eindruck nach)
Der Dschungel kennt dieses Jahr kaum ein anderes Thema als Gil und er selbst musste vor Ort nicht mal viel dafür machen (außer Prüfungen) und einfach nur ruhig bleiben. Die Sympathien gewinnen doch alle anderen für ihn.
Alle empören sich darüber, dass er ins Finale gekommen ist, sagen aber gleichzeztig "Er war ein super Team-Player", "er hat am besten in den Prüfungen performed", "Er hat sich nie provozieren lassen, ist immer ruhig geblieben", " Er war zu allen freundlich".
Viele Menschen, die nicht jede Sekunde von Gil Ofarims Leben verfolgt haben, werden und wollen ihn im Rahmen des Dschungelcamps eher über sein Auftreten in der Show beurteilen und all diese Empörung und Instrumentalisierung für die eigenen Zwecke drum herum hilft ihm deshalb.
Denn wieso kann - rein theoretisch - nicht beides wahr sein?
Dass jemand einen Fehler gemacht hat oder sich nicht immer richtig verhält aber gleichzeitig auch positive Seiten hat.
Deshalb wäre es vermutlich für ihn sogar auch strategisch von Vorteil, wenn er im Camp gar nichts mehr zu dem Vorfall sagen würde, wenn er sich nicht nochmal entschuldigen will.
Danke für das Video
@Photographer73 Und ja, abgesehen davon, dass ich denke, das er diese Äußerungen hätte dort nicht machen sollen, finde ich vieles, was auch drumherum passiert, echt schwierig. Ich glaube, um den Vorfall ansich oder welche Menschen dadurch Schaden erlitten haben, geht es den meisten Menschen überhaupt nicht mehr - da geht es um Ausschlachtung um eigene Ziele zu verfolgen oder weil man einfach auf jemanden draufhauen will. Und im Dschungel stellt Gil halt im Kontrast dazu ein anderes Bild dar - und ich glaube, deshalb erhält er auch viele Anrufe.