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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

202 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Berlin, Stromausfall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

07.01.2026 um 17:19
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Das ist auf absehbare Zeit ziemlicher Blödsinn - Russland verfeuert in der Ukraine anscheinend aktuell seine gesamte Tagesproduktion so wie die Drohnen verfügbar sind
Warum auch nicht, warum sollten die nicht täglich das verschießen was täglich produziert wird?
Krieg just in time, erspart aufwendige Lagerung. Kennen wir aus der Industrie doch schon länger.
Was glaubst Du werden wir bei der Verteidigung machen, wenn Russland angreifen sollte? Munition aufsparen oder nutzen?
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:und kommt dort im Mittelwert gerade noch auf ca. 170 Drohnen am Tag
Das sind mal eben über 60.000 im Jahr.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Tendenz kontinuierlich fallend.
Wie viele dieser Shahed hat Russland in 2022 gebaut? 0 im ganzen Jahr?
Wird Russland also nicht alles dransetzen die Produktion zu steigern? Offenbar war es nicht schwierig für Russland aus dem Nichts innerhalb von 3, 4 Jahren eine Produktion aufzubauen von 0 auf 60.000 im Jahr. Warum sollte es nicht möglich sein, in 1, 2 Jahren 200.000 im Jahr zu bauen?

Nordkorea steigt in den Bau auch lange mit ein
Russia to Aid North Korea’s Production of Iranian Shahed Kamikaze Drones
Die russische Regierung verfügt derzeit über eine Produktionskapazität von bis zu 2.000 Shahed-Drohnen pro Monat. Diese soll voraussichtlich auf 5.000 monatlich steigen.
Quelle:
Quelle: https://thedefensepost.com/2025/06/13/russia-korea-iran-shahed/

Russland mag kurzzeitig einen Rückschlag erlitten haben, weil die Ukraine Teile der Dronenproduktion getroffen hat, aber das bedeutet nicht, dass diese nicht wieder aufgebaut wird.

Ich rate nur dazu Russland nicht zu unterschätzen, "nur 170" am Tag...

Wir brauchen uns aber auch weniger darüber den Kopf zu machen, was Russland kann oder nicht kann,
wir sollten besser schauen was wir derzeit können und was wir schnellstens können sollten.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

07.01.2026 um 17:19
Zitat von vx110vx110 schrieb:Diese Gruppierung hat meiner Meinung nach absolut ins schwarze getroffen:
Da gebe ich dir recht. Ich empfinde es auch so, von eigenem Unvermögen abzulenken.
Bei Nordstream 2 tat man sich jedenfalls sehr schwer, die Ukraine in Betracht zu ziehen. Das war durchaus auch ein Sabotageakt gegen die BRD. Man hat da noch höhere Kosten für die dt. Bevölkerung in Kauf genommen, ebenso zig Firmenpleiten. Nun sofort Russland zu bezichtigen, obwohl es da Bekennerschreiben gibt und sie das auch erklären und es bereits als echt eingestuft wurde - mutet seltsam an.

Ich bin wirklich der Meinung, man sollte sich zuweilen auch um die Innenpolitk kümmern und nicht noch Menschen der AfD in die Arme treiben. Selbst die Brötchenaktion ist immerhin etwas, was das einfache Volk in diesen Zeiten sicher nicht ablehnen wird und im Gedächtnis bleibt.

Also wake up Germany. ^^ :idee:


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07.01.2026 um 17:31
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wie viele dieser Shahed hat Russland in 2022 gebaut? 0 im ganzen Jahr?
Wird Russland also nicht alles dransetzen die Produktion zu steigern? Offenbar war es nicht schwierig für Russland aus dem Nichts innerhalb von 3, 4 Jahren eine Produktion aufzubauen von 0 auf 60.000 im Jahr. Warum sollte es nicht möglich sein, in 1, 2 Jahren 200.000 im Jahr zu bauen
Mit 200.000 im Jahr bist du immer noch nicht bei deinen "Tausenden", Plural, am Tag.
Aber egal, im faktenfrei dahergeworfenen Wunderland ist es dann für uns auch nicht schwierig, unsere Produktion an Luftabwehr beliebig zu ver-x-fachen, Zack Bumm Problem gelöst.


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07.01.2026 um 17:44
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Warum auch nicht, warum sollten die nicht täglich das verschießen was täglich produziert wird?
Krieg just in time, erspart aufwendige Lagerung. Kennen wir aus der Industrie doch schon länger.
Was glaubst Du werden wir bei der Verteidigung machen, wenn Russland angreifen sollte? Munition aufsparen oder nutzen?
Darum ging es aber nicht. Du wirfst was in den Raum, versuchst Panik zu schüren
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wenn wir also damit rechnen, dass Russland einen Angriff auf die EU plant, dann werden wir in Deutschland als Drehscheibe für die Verteidigung auch damit rechnen müssen, dass täglich Tausende Shahed Drohnen versuchen werden die Infrastruktur anzugreifen. Und man wird nie alle abwehren können
wirst dann widerlegt und der BS richtig gestellt und schon eröffnest du einen neuen Kriegsnebenschauplatz.


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07.01.2026 um 17:54
So geht Verantwortung.

Wegner spielte während des Stromausfalls am Samstag Tennis
Anders als bislang dargestellt war der Berliner Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am vergangenen Samstag nicht dauerhaft mit dem Krisenmanagement nach dem Brandanschlag auf das Stromnetz beschäftigt. Nach rbb-Informationen spielte Wegner am Mittag Tennis in einer Anlage an der Berliner Stadtgrenze.
Quelle: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2026/01/berlin-regierender-buergermeister-wegner-stromausfall-tennis.html


@ @bgeoweh die Dronenproduktion können wir in den Russland Thread verlegen, wenn Du da weiter diskutieren möchtest.
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:und schon eröffnest du einen neuen Kriegsnebenschauplatz.
Russland haben andere hier eingeworfen, ich habe den Ball hat aufgenommen und auf Probleme hingewiesen, die sich durch den Anschlag ergaben und welche möglichen Aufgaben wir zu bewältigen hätten, die liegt nicht nur im Wehrdienst.
Man kann aus Fehlern lernen oder diese leugnen oder akzeptieren und es so weiterlaufen lassen.


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07.01.2026 um 18:00
Na hier könnte man doch dem Umfeld schon zumindest näher kommen:
Im Raum steht die Frage, ob er zu einer Serie von Sabotagen gehört, die mit der linksextremistischen Kampagne "Switch Off" - zu deutsch: ausschalten - in Verbindung stehen könnte.

Unter diesem Label taucht im Jahr 2023 eine Website auf - mit einem Manifest gegen Kapitalismus und Klimazerstörung. Die Verfasser rufen aber auch zu Brandanschlägen und Sabotage auf, veröffentlichen eine Liste von Anschlagszielen, detaillierte Bauanleitungen für Brandsätze, erklären, wie Täter vorgehen sollten, um keine DNA-Spuren zu hinterlassen. Ebenfalls auf der Website: eine lange Liste mutmaßlich linksextremer Anschläge, Brandstiftungen und Sabotagen, deren Täter sich angeblich auf die Aufrufe von "Switch off" berufen haben.
...
Die Website existiert nach rbb-Informationen mehrfach in Kopien, auf Servern weltweit. Eine Analyse von rbb|24 zeigte etwa IP-Adressen in den USA, Schweden und in der Schweiz. Ob es weitere Kopien gibt, ist unklar - was eine internationale Abschaltung erschwert.
Quelle: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2026/01/vulkangruppe-switch-off-linksextremismus-berlin-blackout-stromausfall-zehlendorf.html


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07.01.2026 um 18:03
Die urspr. Vulkangruppe hat sich ja jetzt distanziert vom Anschlag. Mal schaun was noch so kommt.


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07.01.2026 um 18:19
Zitat von BellaNapoliBellaNapoli schrieb:Die urspr. Vulkangruppe hat sich ja jetzt distanziert vom Anschlag. Mal schaun was noch so kommt.
Spannend!
Mit einer scharfen Distanzierung von allen jüngeren Aktionen zieht dieser Text die bisherige Ermittlungs- und Diskussionslage komplett in Zweifel. Damit ist das Spektrum der Möglichkeiten gesprengt.
Doch die Eleganz der Erzählung ist zugleich ihr größtes Manko. Das Timing des Statements ist verräterisch perfekt. Es erscheint genau in dem Moment, in dem die Ermittler das erste Bekennerschreiben als authentisch einstufen, zugleich aber die öffentliche Debatte über False-Flag-Operationen und sprachliche Ungereimtheiten (aus „Vance“ wurde „Vans“) hochkocht. Das Statement liefert die ideale Erklärung für diese Widersprüche: Es gab eben zwei (oder mehr) „Vulkangruppen“.

Diese zusätzliche Ebene der Verwirrung ist ein klassisches Ziel hybrider Kriegsführung. Nämlich die Schaffung multipler, sich widersprechender Wahrheiten, die jede sichere Täterzuschreibung unmöglich machen und die öffentliche Debatte in esoterische Grabenkämpfe über „die wahre Identität“ abdriften lassen.
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/vulkangruppe-gegen-vulkangruppe-der-psyop-coup-hinter-dem-blackout-li.10012977

Der Artikel ist insgesamt lesenswert!


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07.01.2026 um 18:31
@Interested
Das wundert mich inzwischen nicht mehr.
Wenn man die Idee der autonom agierenden Gruppen betrachtet, ist es primär die Idee, das Anliegen, was am Ende zählt.
Nun ernennen sich irgendwelche Knalltüten zu "Vulkangruppen", orientieren sich an zb den Bekennerschreiben und machen was, das sie in ihrem Sinn für die Thematik passend finden.
Und damit können diese bei erwischt werden auch nichts über andere sagen, weil die untereinander gar nichts miteinander zu tun hätten.
Dagegen spricht, dass sich fast alles in und um Berlin abspielt, man könnte sich also halbwegs kennen. Zumindest die Szene teilweise kennen


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07.01.2026 um 18:46
Zitat von InterestedInterested schrieb:Da gebe ich dir recht. Ich empfinde es auch so, von eigenem Unvermögen abzulenken.
Bei Nordstream 2 tat man sich jedenfalls sehr schwer, die Ukraine in Betracht zu ziehen. Das war durchaus auch ein Sabotageakt gegen die BRD. Man hat da noch höhere Kosten für die dt. Bevölkerung in Kauf genommen, ebenso zig Firmenpleiten. Nun sofort Russland zu bezichtigen, obwohl es da Bekennerschreiben gibt und sie das auch erklären und es bereits als echt eingestuft wurde - mutet seltsam an.
Mich hätte ja wirklich interessiert wie man mit der von den Linken damals vorangetriebene Nordstream2 - mit allen Tricks - umgegangen wäre wenn die nicht gesprengt worden wäre. Politisch war die Sprengung ein Geschenk weil die Abschaltung einer intakten Gaspipeline in der damaligen Phase kaum vermittelbar wäre, ihre schlussendliche Inbetriebnahme (Zertifizierung stand noch aus, Gas war drin) aber auch.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

07.01.2026 um 18:50
Manches Pauschalgemecker ist schon spannend. Aber aus der Ferne immer leichter. Als ob die Giffey und der Wegner und die Behörden die zu träge seien (man wurde immerhin schneller fertig als geplant, aber lag augenscheinlich nicht direkt an Politik weil siehe nachfolgender Satz) da selbst mit dem Bagger und Werkzeugkasten stehen und bauen würden und zu träge sind und es alles an ihnen hinge wann Strom wieder da ist.

Offenkundig sind hier Unternehmen/Netzbetreiber mit Fachwissen über ihre Prozesse daran beteiligt, zu reparieren. Die haben rund um die Uhr gearbeitet aber manches dauert einfach. Ich mein wie stellen sich das manche vor? Dass je nach Schadenslage oder Reparaturdauer alles supi innerhalb von einem Tag erledigt ist bei noch zu tätigender Spurensicherung und scheiß Wetter? Ja scheinbar nicht, sonst hätte man das ja gemacht?

Hier ist die ursprüngliche Pressemitteilung des Betreibers:
03.01.2026

Im Südwesten Berlins gibt es weiter einen größeren Stromausfall. Betroffen sind seit heute (03.01.2026) früh (6 Uhr) rund 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbekunden in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde.

Ursache ist ein mittlerweile gelöschter Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal nahe des Heizkraftwerks Lichterfelde. Dadurch wurden mehrere Hochspannungskabel beschädigt.

Aufgrund der entstandenen erheblichen Schäden wird die Reparatur der Kabel sehr lange dauern. Aktuell arbeitet Stromnetz Berlin am Aufbau eines Provisoriums. Wir rechnen mit einer vollständigen Wiederversorgung aller Kundinnen und Kunden bis kommenden Donnerstagnachmittag (08.01.2026).

Die Arbeiten erfordern umfangreichen Tiefbau und Kabelzug. Sie werden zudem durch die Witterung erschwert. Außerdem läuft aktuell noch die Spurensicherung am Brandort.

Im Bereich Lichterfelde arbeiten wir an der Wiederherstellung der Stromversorgung für rund 10.000 Haushalte im Laufe des späten Abends aus anderen Netzteilen.
Quelle: https://www.stromnetz.berlin/uber-uns/presse/pressemitteilungen-2026/update-nach-brand-stromausfall-wird-erheblich-langer-andauern/


Hier auch im Detail ausgeführt ab 05:10 ca.:

Auf die Frage warum das gedauert hat:
"Ja also einige dieser Stromleitungen liegen tatsächlich unterirdisch, das sind riesige Kabelstränge, die müssen durch sogenannte Muffen verbunden werden. Das sind sehr komplexe Operationen, zwei so kaputte Kabelenden wieder zu verbinden, das muss unter Reinraumbedingungen quasi geschehen und so weiter. Sehr komplex."
Danach führt der Herr im Video aus, dass die Redundanz dann fehlschlug, weil sie wohl laut seiner Angabe räumlich nicht getrennt war. Das ist dann ein offenkundiger Kritikpunkt, wenn das so stimmt und man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Aber der Punkt ist, wie aufwändig eine Reparatur sein kann, dürfte nach kurzer Recherche wohl jedem einleuchten.

Quelle: Youtube: BERLIN: "Einsatzkräfte haben alles gegeben"! Blackout beendet! Südwesten wieder am Stromnetz!
BERLIN: "Einsatzkräfte haben alles gegeben"! Blackout beendet! Südwesten wieder am Stromnetz!
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Was Schutzmaßnahmen angeht: Die Frage ist auch, ob rechtlich einiges schon vorher möglich war oder nicht. Hier impliziert man, dass es ggf. nicht der Fall war. Der erste Part ist wenn man kritisch sein will uninteressant weil "PR-Sprech".
„Ich danke allen Beteiligten für die schnelle und professionelle Lösung dieser Krise“, sagte Wegner. „Es ist mir persönlich wichtig, dass wir jetzt die Menschen beim Wiederhochfahren unterstützen, damit insbesondere Heizungsanlagen keinen Schaden nehmen.“ Man werde aus dieser Lage „die notwendigen Schlüsse“ ziehen und die Resilienzstruktur Berlins weiter verbessern.

Dazu gehört vor allem der Ausbau der Videoüberwachung. Durch die im Dezember beschlossene Verschärfung des Allgemeinen Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Berlin (ASOG) wurde die Videoüberwachung gefährdeter Objekte vereinfacht. Giffey sagte, beim Schutz konzentriere man sich nun auf die Punkte, die angreifbar seien und mit hohen Schäden bei einem Stromausfall verbunden wären. „Das ist ein zweistelliger Bereich von neuralgischen Punkten“, die für eine Videoüberwachung infrage kämen. Es gebe dann Schutz durch „optische, thermische und mechanische Sensorik“.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article695e0ba1af760025de95cdbb/blackout-in-berlin-grosse-erleichterung-berliner-sueden-ist-wieder-vollstaendig-an-die-stromversorgung-angeschlossen.html

Noch zu prüfen wäre ob das nicht vorher ging. Wenn nicht, dann hat man hier aber die Antwort und wenn erst die Änderung des ASOG das zuließe, dann hatte man jetzt nicht viel Zeit das bisher umzusetzen weil 2-3 Wochen später der Anschlag war. Zeit ist es aber das umzusetzen.

Ich weise dennoch darauf hin, dass man nicht das komplette Netz 24/7 überwachen kann, es nur schwerer machen kann bei 'neuralgischen Punkten'. Und wenn die weiter weg sind und da nicht 24/7 Personal ist, dann helfen ggf. Schutzmechanismen, aber es könnten schneller Täter immer noch Schaden anrichten bis jemand da ist. Ferner mein Lieblingsbeispiel, tausende Kilometer Bahnnetz. Kannst nicht jeden Meter Kabelschacht überwachen.

Betreiber, Politik und Behörden müssen besser werden aber Schwachstellen wird es je nach Angreifer immer geben.




Warum ich den ganzen Kack schreib: Nein, ich bin nicht Vorzimmer von Wegner oder Giffey und hab mit Berlin nix zu tun. Dass besserer Schutz her muss und Behörden - etwa um dann reaktiv zu handeln und zu helfen wenn es soweit kommt - ihre Strukturen optimieren müssen ist klar und eindeutig. Nur finde ich manches Pauschalgemecker irritierend, weil man sich wie ich innerhalb von 10-15 Minuten mit ein bisschen Suchen und abgleichen weiterbilden kann und die Pauschalkritik oder Aspekte davon dann nicht an die falsche Stelle schickt oder seine Kritik noch genauer formulieren kann. "Die Politik/Behörden kriegen es nicht geschissen mit der Reparatur!!! Unmut! Wut!" Ja, dauert halt einfach so einen Schaden zu beheben, bei 24/7-Arbeit und Witterungsbedingungen ging es scheinbar nicht schneller, aber schneller als gedacht (ca. 1 Tag).

Wie gesagt ich bin auch kein Fan der oft schlechten Berliner Politik - aber ich sehe ohne genaueres Argument nicht wieso man Senat/Behörden basht die gar nicht akut die Leitung reparieren und warum es denn so lange dauern würde, wenn die Reparatur halt einfach dauert.

Man kann natürlich auch als Frustventil über alles und nix eher pauschal meckern. Aber das ist dann halt nur ein Frustventil aus einer Unwissenheit heraus. Ist doch aber zielführender, wenn man Politik oder Behörden auch für das kritisiert, wofür man sie kritisieren kann und man sich im Zweifel selbst anschaut, was für Prozesse da ablaufen um zu verstehen, warum manches vielleicht so ist wie es ist oder dauert. Daraus kann man dann auch zielführendere Debatten und effizientere Kritik ableiten - wie augenscheinlich fehlende räumlich getrennte Redundanz oder so.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

07.01.2026 um 18:53
Eine 83-jährige Frau ist während des großen Stromausfalls im Berliner Südwesten gestorben. Ein Angehöriger habe die Frau am Dienstagabend leblos in ihrer Wohnung gefunden, wie Polizei-Vizepräsident Marco Langner bei einer Pressekonferenz im Roten Rathaus mitteilte. Im Rettungswagen sei vergeblich versucht worden, sie wiederzubeleben.
Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article695e657c9c2c98991fda3766/stromausfall-in-berlin-seniorin-tot-in-wohnung-aufgefunden.html

Sicher, man kann erstmal nicht wissen, ob da was hätte verhindert werden können. Die Stromausknipser sollten sich trotzdem mal Gedanken machen.

Das neue Schreiben ist interessant. Die Schreiber distanzieren sich ja von allen Anschlägen seit 2014. Auch wegen der veränderten Weltlage.
Und generell von Anschlägen gegen die Grundversorgung. Es ist auch deutlich angenehmer zu lesen, als das vorherige Kauderwelsch Bekennerschteiben.
Die nächste Frage ist jetzt: warum nicht schon beim Stromausfall vor ein paar Monaten?
Und wenn die alten Vulkanier sich so deutlich distanzieren - waren die neuen dann nur Spinner oder doch mit Einflüsterer von woherauchimmer?


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

07.01.2026 um 20:19
Zitat von WardenWarden schrieb:Danach führt der Herr im Video aus, dass die Redundanz dann fehlschlug, weil sie wohl laut seiner Angabe räumlich nicht getrennt war. Das ist dann ein offenkundiger Kritikpunkt, wenn das so stimmt und man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann.
Echte Redundanz setzt räumliche Trennung voraus. Wie ich schon sagte, eine zweite Einspeisung, die nicht über diese Kabelbrücke läuft.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

07.01.2026 um 20:39
Es gibt ja Stimmen, die sind sich ziemlich sicher, dass einige Formulierungen des Bekennerschreibens nicht originär im Deutschen verfasst wurden.


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gestern um 07:26
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Nicht DIE Gesellschaft, die Behörden und Politik und Teile.
Im Ahrtal konnte man gut sehen, was "die" Gesellschaft innerhalb weniger Stunden schon in der Lage ist Hilfe zu leisten und auf die Beine zustellen
Nein er hat recht, die mentale Vorbereitung auf Ausnahmezustände. Ist nicht sehr verankert

Und so schlechte Laune Themen sind nicht sehr beliebt
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Bauunternehmen, Bauern und Lohnunternehmen haben Arbeiter und Arbeitsgerät abgestellt für die Hilfe, Bürger haben sich freigenommen und mit angepackt, nicht nur kräftige Männer auch sehr viele Frauen, die dann die
Ich glaube das hängt stark von der Mentalität ab

.
Zitat von InterestedInterested schrieb:schlechtreden, obwohl sie ohne gar nicht klarkämen, wenn man anderweitig gar nichts kaufen könnte, wenn der Strom nicht fließt.
Mit Bargeld kannst du aber auch nichts kaufen, wenn der Supermarkt keinen Strom hat


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

gestern um 07:29
Zitat von vx110vx110 schrieb:sind, Infrastruktur anzugreifen, passt nicht ins Sicherheitsnarrativ von Politik und Behörden.“ Deshalb werde „ein äußerer Feind konstruiert“, schreiben die Terroristen."
Ähem, nein, wobei die innere Sicherheit ja unterschiedlich behandelt wird.

Natürlich ist man sich innerer Feinde bewusst.

Steininfrastruktur anzugreifen ist auch nicht so schwer


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

gestern um 07:54
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Mit Bargeld kannst du aber auch nichts kaufen, wenn der Supermarkt keinen Strom hat
Es ist ganz allgemein gut und richtig Bargeld dabei zu haben.


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gestern um 08:17
Zitat von WardenWarden schrieb:Denn Teil des Problems ist die eigene deutsche Gesellschaft, die das Konzept Krise/Vorsorge über die letzten Jahrzehnte sukzessive im Schnitt eher verdrängt hat.
Im Grunde stimme ich dem Gesagten voll zu.

Was mich dabei jedoch nach wie vor beschäftigt – und was meiner Meinung nach oft nur am Rand beachtet wird – ist die jahrzehntelange Prägung ganzer Generationen seit der Zeit des Wirtschaftswunders.

Über Radio und Fernsehen wurde über viele Jahre hinweg ein Bild von Sicherheit, Wohlstand und Stabilität vermittelt. Ein Gefühl, dass „alles geregelt“ sei.

Kinder wuchsen in einer Welt auf, in der es scheinbar nichts zu befürchten gab. Geschichten aus Kriegs- und Notzeiten wirkten weit entfernt, fast wie Erzählungen aus einer anderen Realität – etwas, das mit dem eigenen Leben nichts mehr zu tun hatte.

Warum wurde diese Sichtweise so lange aufrechterhalten?
Warum hat man nicht schon damals in Schulen grundlegende Dinge vermittelt – etwa, wie man vorsorgt, mit Krisen umgeht oder Verantwortung für sich selbst übernimmt?

Vielleicht, weil es schlicht kein Thema war. Oder weil man glaubte, es werde auch keines mehr werden.

Der Mensch ist nun einmal ein Gewohnheitstier. Wenn über lange Zeit alles funktioniert, gewöhnt man sich daran, sich auf Systeme zu verlassen. Eigeninitiative, Vorsorge und kritisches Denken treten in den Hintergrund. Diese Haltung hat sich über Jahrzehnte verfestigt – und wirkt bis heute nach.

Doch wer trägt dafür letztlich die Schuld?

Erst mit den sozialen Medien kam ein breiterer Austausch zustande. Menschen begannen, Erfahrungen zu teilen, Vergleiche zu ziehen, Fragen zu stellen. Dabei zeigt sich: Krisen gab es schon immer. Und fast nie waren die Menschen wirklich darauf vorbereitet. Erst wenn die Krise greifbar wurde, begann man zu handeln.

Heute haben wir zumindest einen Vorteil: Wir können aus der Vergangenheit lernen. Wissen ist zugänglich wie nie zuvor. Früher standen diese Informationen in Büchern – doch nur wenige haben sich wirklich damit beschäftigt.

Vielleicht liegt genau darin der Kern des Problems: Nicht daran, dass wir es nicht wissen konnten, sondern daran, dass wir lange nicht wissen wollten.

Und so umfangreich, ein gepreppter Keller, mit Nahrung auch ist und natürlich Sicherheit vermittelt, so beinhaltet Krisenvorsorge weit mehr.

Medizinische Grundversorgung.
Wissen über medizinische Grundlagen.
Analoge Informationsquellen (Kurbelradio/Solar)
Hygiene
Vorsorge Eigenschutz
Psychohygiene (kaum realisierbar in anbetracht, eines dunklen Raumes,.der notdürftig beleuchtet ist.)
Gute handwerkliche Fähigkeiten
Stressresilienz (Theorie ist einfach)

Die Liste geht weit länger.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

gestern um 12:37
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nein er hat recht, die mentale Vorbereitung auf Ausnahmezustände. Ist nicht sehr verankert
Ich habe das ja auf Teile der Gesellschaft beschränkt.
Ja, der Anteil derer, die einen reinen Nanny-Staat fordern und brauchen steigt.
Man möchte wohl am Liebsten alles reguliert und gesetzlich verordnet haben, was man macht, wie man sich fortbewegt, was man zu essen hat und was nicht. Selbst was man richtig oder falsch findet sollen andere einordnen.
Das größte Problem ist dann noch, dass dieses auch die Werte und Einstellung der Politik geworden ist, Politiker die nicht mehr handeln, sondern beim Tennisspielen erst Mal "den Kopf frei kriegen" wollen.
Man verlässt sich zu sehr immer auf andere, anstatt Teil der Hilfe zu sein und Führung zu repräsentieren.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und so schlechte Laune Themen sind nicht sehr beliebt
Ein Helmuth Schmidt wird für sein Handeln bis heute dafür geliebt und man wünscht sich bei vielen Politikern nur ein wenig diese Eigenschaften.
Nicht immer auf Regelungen schielen oder Ausreden suchen, einfach mal anpacken und Hebel in Bewegung setzen.

Wenn die Gesellschaft in Teilen nicht mehr dazu in der Lage ist, dann müssen die Verantwortlichen umso mehr richtig handeln.

Die Behörden scheinen aber überall überfordert und nicht pragmatisch zu sein, erlebe das gerade in den letzten Stunden.
Hier bereiten sich die Behörden auf ein mögliches Schneechaos vor, aber wer kommt auf die Idee die Bauern zu fragen, ob die an Abends in Alarmbereitschaft sind und eventuell helfen wollen? Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr telefonieren rum, sind überhaupt erst auf die Idee gekommen.
Die Behörden scheinen darauf nicht zu kommen, ist eben alles zu kompliziert, dann doch lieber länger im eventuellen Chaos wurschteln.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

gestern um 12:51
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Politiker die nicht mehr handeln, sondern beim Tennisspielen erst Mal "den Kopf frei kriegen" wollen.
Man verlässt sich zu sehr immer auf andere, anstatt Teil der Hilfe zu sein und Führung zu repräsentieren.
Was hätte er (Wegner) bitte machen sollen?
Okay, er hätte persönlich vor Ort sein und mit helfen können, heiße Getränke verteilen, zuhören etc.
Meinst du so was?
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Man möchte wohl am Liebsten alles reguliert und gesetzlich verordnet haben, was man macht, wie man sich fortbewegt, was man zu essen hat und was nicht.
Wo dieses Empfinden bloß immer herkommt.....
Zitat von MetaLunariaMetaLunaria schrieb:Über Radio und Fernsehen wurde über viele Jahre hinweg ein Bild von Sicherheit, Wohlstand und Stabilität vermittelt. Ein Gefühl, dass „alles geregelt“ sei.
Und vor allem, selbstverständlich.

Die unschöne Wahrheit ist: Nichts ist selbstverständlich.

Man hätte auch aus Corona schon lernen können.
Nichts haben wir gelernt.


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