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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

211 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Berlin, Stromausfall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

gestern um 20:48
Zitat von parabolparabol schrieb:Wenig praktisch sind auch die Kurbelradios und Kurbelpowerbanks
Ein Test rechnet vor: Um einen 4000‑mAh‑Akku voll zu bekommen, müsste man über 13 Stunden kurbeln
Um ein Smartphone zu laden:
10 % laden (~400 mAh) → ca. 30–45 Minuten Kurbeln
25 % laden (~1000 mAh) → ca. 1,5–2 Stunden Kurbeln
50 % laden (~2000 mAh) → ca. 3–4 Stunden Kurbeln
Ist doch gut! Durch's Kurbeln wird einem warm. :Y: :D

Und die ganzen anderen genannten Dinge. Besser irgendwas, als nichts!


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

gestern um 20:52
Zitat von parabolparabol schrieb:Die Kosten dann auch 1000 Euro, die Energie reicht für Licht und ein bisschen Essen, fürs Heizen reichts nicht (bei 2kWh mehrere Tage)
Die Preise sind ganz schön attraktiv geworden. Für die von Dir genannte Summe gibt es schon die doppelte Kapazität.

Mehrere Tage nicht. Aber um ne Heizung zum Laufen zu bringen ja. Und wenn man die Möglichkeit hat mit solch einem Speicher zum Aufladen wohin zu fahren kann man auch auf Tage in der Wohnung bleiben. Bsp. dieses Berliner Szenario jetzt


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

um 03:55
Ich würde halt auch sagen, das ist besser als nix. Wenn man die Kohle dafür gerade auf Dauer (kann man ja als Investition betrachten) dafür aufbringt und das Ding aufgeladen irgendwo hinstellt und immer mal prüft, dann fährt man halt besser wenn man sich auch was Warmes machen kann, mit warmen Wasser spülen oder sich warm waschen kann ohne mit anderen Applikationen und offener Flamme in geschlossenen Räumen hantieren zu müssen.

N' Nachbar im Hause hat mit Prepping im Sinn schon nen Generator geholt (ist aber mit fossilen Betrieben), den er im Garten aufstellen kann. Auf Dauer hole ich mir ergänzend so einen Stromspeicher, damit das gesamte Haus dementsprechend krisenfester ist - und ich nicht am 2. Tag schon 'betteln' muss, ob ich mal eben dies das und jenes könnte. Zudem gibt das in unserer Straße Kapazitäten für Notfälle frei. Gerade wenn man weiß, dass eine Lage nur lokal ist und zeitnah (binnen Tagen) behoben wird kann man dann zudem auch aktiv der Nachbarschaft ohne zwingende Risiken helfen, indem man etwa zumindest für Mobiltelefone Aufladungen anbietet, powerbanks verleiht, etc. Vielleicht funktionieren manche Funkmasten länger.

Eigentlich traurig dass man laut eines Kommentar die Betreiber entbunden hat, die Funkmasten regelmäßig mit robusteren Notstromaggregaten zu pflegen bzw. zu bestücken. Haben rumgeheult es sei zu teuer. Aber Sicherheit und Redunanz kostet halt für den Worst Case. Mittlerweile sollen die (zumindest in manchen Regionen) nur noch nen Tag länger oder so halten weil die begrenzte Solarspeicher oder so haben sollen.

Meines Erachtens müsste man Betreiber hier wieder baulich verpflichten robustere Kommunikationsnetze zu haben. Alternativ muss man sie verpflichten, bei regionalen Krisen Ablaufpläne zu haben um alle relevanten Türme reaktionär mit Strom zu versorgen damit nicht einfach ein Netz breitflächig ausfällt und man wenigstens noch kommunizieren kann.

Leute die so was wie Starlink nutzen hätten immerhin noch eine kommunikative Lebenslinie aber das bringt dir auch wenig wenn dein Gegenstück das du erreichen willst es nicht hat oder wenn du keine Notdienste anrufen kannst.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

um 10:16
Ich habe mir immer wieder gesagt, ich muss mich mal um Basic-Prepping kümmern. Gerät meist wieder in Vergessenheit. Beim letzten Mal habe ich mir so eine große Power Bank geholt mit allerlei Anschlüssen von USB bis Steckdose und einer LED-Lampe drin. Ist wie so ein kleiner Koffer. Damit kommt man ein paar Tage durch. Nur finde ich das Ladegerät nicht mehr, ist ein untypisches mit einem kleinen Stecker. Muss ich mal nachbestellen. Mobiltelefon laden kann aber ziemlich schnell komplett sinnlos werden. Dafür dann die Kurbelradios. Habe keins. Inmitten der Großstadt relativiert sich das vielleicht, weil die durch die Gegend fahren und Durchsagen machen? Kochen muss ich nicht; Essen kann stark reduziert werden und ich habe immer Fleisch- und Fisch-Konserven da für ein paar Tage. Und Trinkwasser. Dieser Punkt ist wirklich kritisch. Aber wenn es über ein paar Tage hinausgeht, ist eh schon Hauen und Stechen. Da kämpft man vielleicht schon um die Vorräte.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

um 12:29
Zitat von parabolparabol schrieb:Kerzen sind viel besser.
Die Akkus halten nicht lange und man bräuchte ein externes Solarpanel, das aber im trüben Winter nichts bringt
Warum denn nicht kombinieren? (Finde ich bei vielem sinnvoll.)
Taschenlampen (mobil), Kerzen (ganz stromunabhängig, etwas Wärme), LED-Leselampen (sparsam, eher stationär).

Kleine LED-Leselampen (verwende ich auf Reisen) kann ich durchaus empfehlen. Sinnvoll, wenn die Akkus tauschbar sind, z.B. bei einfachen LED-Leuchten und auch Taschenlampen mit "wiederaufladbaren Batterien" (AA-NiMH-Akkus).
(Kleingeräte mit fest verbautem Akku meide ich; oft schnell kaputt, kein Aufladen mehrerer Akkus auf Vorrat möglich.)
Auf das externe Solarpanel zurückzugreifen ist damit mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht während des Stromausfalls nötig. Zum Vergleich: Ich verwende eine solche Leselampe immer wieder für eine Woche für mehrere Stunden abends und muss allenfalls zu Ende der Woche bei viel Nutzung neue Akkus einlegen. Zwei Sätze aufgeladene AA-NiMH-Akkus (wären für so eine Leselampe 2 x 2) bringen einen da schon weit, um ein, zwei Wochen lang im Dunkeln noch sicher den Weg durch die Wohnung zu finden (Taschenlampe) oder abends noch etwas aktiv sein zu können. Zudem kann man sie für vieles verwenden; wir haben immer gut 10 Stück aufgeladen da, da wir sie in verschiedenen Geräten einsetzen.

Ich kenne schon noch die "Akku-Taschenlampe", müde Funzel und immer gerade leer wenn man sie braucht und ließ sich bald nicht mehr gut laden... So muss das aber längst nicht mehr sein.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

um 14:38
Zitat von NemonNemon schrieb:Mobiltelefon laden kann aber ziemlich schnell komplett sinnlos werden. Dafür dann die Kurbelradios.
Warum kein Radio verwenden, was man direkt an die Powerbank anschließen kann? Ggf. ist ein Spannungswandler zwischen Powerbank und Radio zu schalten, allerdings können Schaltwandler zu Störungen führen.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

um 14:57
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Warum kein Radio verwenden, was man direkt an die Powerbank anschließen kann? Ggf. ist ein Spannungswandler zwischen Powerbank und Radio zu schalten, allerdings können Schaltwandler zu Störungen führen.
Ich denke mal, man sollte auch ein Backup haben, das komplett vom Stromnetz unabhängig ist. wenn es ganz eng wird mit der Powerbank, geht's ans Eingemachte. Das wird man lieber noch mal den Staubsauger oder Rasierer anschmeißen, bevor es dunkel wird :D


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

um 17:15
Ich bin auch gerade dabei unser Notfallequipment ein wenig aufzustocken, damit man nicht ganz so dumm dasteht.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

um 17:57
Ich las einen Artikel (war glaube ich eh Paywall leider) wo Albrecht Broemme zum Blackout in Berlin interviewt wurde.

Ich finde den Artikel nicht mehr aber kann ihn ja eh nicht zitieren. Ist 48 Stunden alt, über die Suche finde ich den aber nicht mehr. Da waren einige interessante Infos hängengeblieben.

Er sieht (oder kommuniziert dies motivierend aus Kalkül) zum Beispiel, dass nicht sofort zwingend Mord und Totschlag ausbrechen und die Leute resilienter sind und sich eher helfen, als aneinander an die Gurgel zu gehen. Zumindest für eingrenzbare Krisen.

Im Artikel sind meiner Erinnerung nach aber auch klare Fakten oder Umstände benannt, die Preppen zu einer (situativ dann) überlebensnotwendigen Pflicht der Bürger machen. Und zwar der Umstand, dass man in Deutschland nicht tausende bis zehntausende Kilometer kritischer Infrastruktur adäquat und robust 24/7 und bewacht absichern kann. Nicht zeitnah, nicht ohne KI.

Ich wiederhole damit man das versteht oder nochmal kurz sinniert: Zehntausende Kilometer kritischer Infrastruktur (Stromleitungen, Bahnlinien, etc.). Man kann gewisse ggf. besonderes gefährdete neuralgische Punkte technisch und/oder personell intensiver überwachen und muss es. Aber man kann nicht alles adäquat schützen.

Wie es sinngemäß im Artikel erwähnt wurde: Wenn sich Leute spätestens ein paar unbewachte Strommasten um Berlin rauspicken und die beeinträchtigen, wirds duster dort. Manche Stromnetze sind nicht allein fähig (selbst wenn etwa ein Stromerzeuger in Berlin selbst noch am Netz hängt) und von anderen Einspeisungen im Stromnetz abhängig oder müssten dann im städtischen Stromnetz ggf. getrennt werden vom Rest um einen Teil zu versorgen, bin da selbst kein Experte im Technischen aber habe das so grob noch im Kopf.

Ein Großteil der Informationen ist öffentlich einsehbar wo was steht/verläuft. Den Rest regelt ggf. eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz oder so.

Sagt Reul (NRW Innenminister) zum Beispiel selbst:
WDR: Herr Reul, könnte ein Anschlag auf das Stromnetz wie jüngst in Berlin auch bei uns passieren?
Studie zu Belastungen und Stresserleben bei der Kripo: Minister Herbert Reul beim Pressegespräch

Herbert Reul: Ja klar. Da muss man ehrlich sein, das sagen wir auch seit Monaten: Wir haben eine Infrastruktur, die angreifbar ist. Wir haben über viele Jahre das Thema auch nicht ernst genommen. Wir haben sogar vor lauter "Transparentitis" alles schön öffentlich gemacht, wo genau welcher Knotenpunkt ist, wo genau welche Stromverbindung ist - alles transparent und öffentlich. Das steht jetzt zur Verfügung für alle, die stören wollen.
WDR: Sie haben es angesprochen, wir hatten zum Beispiel einen Brandanschlag auf die Bahnstrecke Düsseldorf-Duisburg. Nun sagen Sie: Wir sind da nicht gut aufgestellt. Was braucht es denn?

Reul: Es braucht zunächst die Erkenntnis, dass es ein Problem gibt. Damit fängt es immer an. Zweitens braucht es einen Rahmen: Wir sind gerade dabei, das KRITIS-Dachgesetz zu verabschieden, das den Schutz kritischer Infrastrukturen stärken soll.

Dann werden die Betreiber alle selber auch Verantwortung übernehmen müssen. Wenn jemand teure Bagger im Hof stehen hat, baut er ja auch eine Videoanlage auf. Und Firmen schützen sich ja auch gegen Angriffe aus dem Netz. So wird man das jetzt auch an solch kritischen Stellen machen müssen.

Aber 100 Prozent Sicherheit wird es nie geben. Das gehört auch zur Wahrheit dazu. Wenn Sie sich allein die Bahnkilometer anschauen: Wir können ja nicht überall einen Polizisten hinstellen.
Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/gefahr-anschlag-stromnetz-blackout-reul-100.html




Lange Rede kurzer Sinn muss der Staat (Gesetzgeber, Behörden) da wo es geht robuster werden was Katastrophenschutz und Krisenreaktionsfähigkeit angeht.

Aber wer die Verantwortung komplett auf diese abschiebt belügt sich und andere. Eben weil es quasi unmöglich ist alles robust zu schützen MUSS jeder Haushalt / Bürger / hier lebende am besten erst mal selbst vorsorgen, etwa für nen Blackout. Das ist der beste individuelle und teils kollektive Schutz bzw. die beste (im wahrsten Sinne) Erste Hilfe die man aufbauen kann.

Nochmal der Appell: Fangt mit Vorsorge an um mindestens 3, idealerweise bis zu 10 oder 14 Tage ohne Stromversorgung auszukommen. Wer woanders Verwandte hat die dann ggf. Strom haben und da einige Tage unterkommen kann, kann natürlich ausweichen. Im Zweifel bei Verlassen wichtige Wertsachen/Dokumente im dann abgeschlossenen Haus bzw. der Wohnung nicht zurücklassen weil Einbruchskriminalität begünstigt werden könnte. Andere können aber nicht ausweichen bzw. werden willentlich in Haus/Wohnung verbleiben. Für die gilt so was dann eher.

Es ist schon die halbe Miete, sich mental mit so einem Szenario zu befassen und wie man dann reagieren würde bzw. was man vorrätig haben würde. Wer ins mentale Machen kommt, kommt mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit dank der Sensibilisierung dann auch ins physische Machen und hilft somit sich und ggf. anderen.

Los. Fangt mental und physisch an und fühlt euch dann auch besser weil ihr vorgesorgt habt :D


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

um 18:16
Geb dir vollkommen Recht.

Ich denke trotzdem daß es Leute geben könnte die in Angstzustände verfallen wenn sie sich mental damit befassen würden.
Irgendwo auch verständlich.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

um 18:33
Zitat von synandysynandy schrieb:Ich denke trotzdem daß es Leute geben könnte die in Angstzustände verfallen wenn sie sich mental damit befassen würden.
Irgendwo auch verständlich.
Meines Erachtens kommt die Angst eher wenn man sich damit gar nicht befasst und dann davon selbst überrascht wird. Alles andere gibt Routine und Sicherheit, präventiv wie reaktiv.


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