Lanza schrieb:Wenn es so eine PM gibt, gehe ich davon aus, dass es Hinweise gibt, dass es nicht aus zufälliger Rücksichtlosigkeit passiert ist.
Der Täter wird als ca. 17-19 Jahre alt beschrieben. Entweder gibt es bereits Zeugen oder die Beschreibung beruht auf Aussagen des Opfers. Ich hoffe, sie ermitteln ihn bald und stellen ihn wegen Mordversuchs vor Gericht.
So sehr ich den Bodycam Einsatz bei Zugbegleitern begrüße - auch weitere Möglichkeiten sollten in Betracht gezogen werden, das größte Problem sehe ich im Mindest von einigen Menschen.
Der 100jährige wurde am Rosenmontag auf die Gleise geschubst, dass Alkohol evtl eine Rolle gespielt hat, könnte ich mir vorstellen. Aber das ist in meinen Augen noch nicht mal das Hauptproblem. Alkohol enthemmt, mMn kommt dennoch niemand besoffen auf so eine Idee, wenn er es nicht auch im nüchternen Zustand in Betracht ziehen würde. Die zunehmende Verrohung ist das Problem. Es wird zugestochen, gestoßen, getreten, der Respekt vor anderen Menschen geht immer weiter den Bach runter. Mittlerweile haben wir ein echtes Problem. Aggressionen gegen Bahnpersonal sind "nur" eine weitere Baustelle, wie auch Pöbeleien, Beleidigungen und Angriffe gegen Polizisten, med Personal usw. Wenn ich mir Dokus über den Alltag der Bundespolizei an Bahnhöfen anschaue, kann ich teilweise nicht glauben, was ich da sehe.
Darauf müsste reagiert werden - zum Schutz der Bahnmitarbeiter, als auch der Reisenden. Einiges wurde hier ja schon genannt, wie zb Zutritt nur mit Ticket, Absperrungen an den Gleisen, verstärkte Polizeipräsenz usw. Aber all das kostet Geld und wird deshalb wahrscheinlich nicht umgesetzt werden. Und leider würde es auch Vorfälle außerhalb der Bahnhöfe nicht verhindern, wie zb og Vorfall.