sooma schrieb:Nö, aber nach und nach, angefangen bei Brennpunkten.
Da braucht es doch erstmal ein zukunftsfähiges Konzept was solche Zugansbeschränkungen betrifft.
Anders als Bahnsteigtüren, also die hin zu den Gleisen, die individuell auf jeden Bahnhof zugeschnitten werden können, müssen Zutrittstore an Bahnhöfen auch mit allerlei Tickets klarkommen. Da braucht es ein vernünftiges System, welches dann auch Stück für Stück ausgeweitet werden kann. Und wo nicht nach 2 Jahren wieder alles umgebaut werden muss, weil man es plötzlich anders macht.
Was das betrifft, müsste sich mal eine Delegation nach Japan begeben und lernen, wie sowas überhaupt vernünftig funktioniert. Also Bahnsteigtüren und Zutrittstore.
Aber was bringen dir diese Dinge, wenn die nächste brutale Tat in 3 Jahren am Bahnhof Nauener Platz passiert, der vielleicht nicht in das Konzept Brennpunkt gefallen ist?
Einfach mal anfangen klingt eher wie eine überstürzte Kurzschlusshandlung, die am Ende nur ein haufen Geld kostet aber die Sicherheit allerhöchstens symbolisch verbessern kann.
Was nicht heißt, dass ich dagegen wäre. Nur sollte ein Konzept dahinter stehen, bei dem Stück für Stück, fast alle Bahnhöfe Zugangskontrollen und Bahnsteigtüren bekommen.
Da wäre dann auch sowas nichts passiert:
Der 34-Jährige hatte an einer Bahnsteigkante gesessen und seine Beine in das Gleisbett baumeln lassen. Ein durchfahrender Zug hat ihn schwer verletzt.
Quelle:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/unfall-bahnhof-oldenburg-100.html
sooma schrieb:Da beantwortet sich auch die Frage nach dem Warum: Weil sie es ungestraft können und das auch genau wissen.
Kommt drauf an was du unter ungestraft meinst. Der Typ der 2016 in Berlin eine junge Frau die Treppe runtergetreten hat, bekam dafür knapp 3
Jahre Haft. Was jetzt auch nicht nichts ist.