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Ein Leben ohne Handy

185 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Kommunikation, Verfügbarkeit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ein Leben ohne Handy

um 11:14
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Deine ehrliche Meinung ist erbeten
Eine Nutzung in den von dir genannten Fällen ist aus meiner Sicht unbedenklich und damit auch akzeptabel. Wovon ich sprach waren die 99,9% Nutzungsmöglichkeiten, mit denen man es im Alltag normalerweise zu tun hat, also die unendlichen bidirektionalen Ströme geistiger Diarrhö.

Und um es nochmal ganz klar und unmissverständlich auszudrücken, mir ist es vollkommen egal wie jemand diese Technologie nutzt. In Deutschland hat jeder das Recht auf geistige und körperliche Verwahrlosung, und daran will ich auch in keiner Weise etwas ändern.

Mir ist nur eines wichtig, ich möchte für mich entscheiden können, ob ich mich auf einen Kontakt mit Zombies einlasse oder nicht. Zudem entscheide ich für mich ganz allein, wen ich als Zombie klassifiziere, und wen nicht. Und das gleiche Recht billige ich auch jedem anderen zu.


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Ein Leben ohne Handy

um 11:19
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wenn ich im Bus oder in der Bahn sitze, und alle anderen Fahrgäste starren wie gebannt auf ihre Handys, dann kommen mir auch manchmal solche Assoziationen. Tatsächlich bin ich manchmal wirklich der einzige Fahrgast, der nicht aufs Handy starrt.
Geht mir genau so.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Aber ist das nicht "normal" das wenn Leute alleine reisen und kein Gesprächspartner dabei haben sich dann mit dem Smartphone beschäftigen und dort ggf. Mit Freunden schreiben, Einkäufe tätigen, etwas lesen, halt einfach die Zeit die sie überbrücken müssen auch nutzen :ask:
Ja, und das verstehe ich auch irgendwo.

Richtig schlimm finde ich diejenigen, die selbst im Gehen permanent auf das Ding starren, und nicht mal raffen wenn ihnen jemand entgegen kommt, und beinahe kollidieren. Oder Eltern mit Kinderwagen, die am Smartphone kleben. Oder wenn jemand mit seinem Hund Gassi geht, und den gar nicht beachtet, weil TikTok spannender ist.


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Ein Leben ohne Handy

um 11:21
Zitat von philaephilae schrieb:Richtig schlimm finde ich diejenigen, die selbst im Gehen permanent auf das Ding starren, und nicht mal raffen wenn ihnen jemand entgegen kommt, und beinahe kollidieren. Oder Eltern mit Kinderwagen, die am Smartphone kleben. Oder wenn jemand mit seinem Hund Gassi geht, und den gar nicht beachtet, weil TikTok spannender ist.
Ja das finde ich auch nicht gut bzw. ist das nichts was ich für mich wollen würde.


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um 11:23
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Ich sehe darin aber kein Problem. Der Mensch bewertet andere Menschen seit es ihn gibt. Jeder bewertet andere Menschen, ob nun bewusst oder unbewusst. Das eigentliche Problem ist diese pervertierte "politische Korrektheit", von der zur Zeit viele glauben, man müsse sich ihr unter allen Umständen unterwerfen.
Was ist daran pervertiert? Was bringt es dir, so zu denken? Ein besseres Gefühl? "Ich bin etwas Besseres"?

Ja, wir bewerten alle, tu ich auch. Der entscheidende Punkt ist, ob man fähig ist, seine oftmals vorschnelle Bewertung zu reflektieren und ggf. zu revidieren.


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um 11:26
Zitat von philaephilae schrieb:Richtig schlimm finde ich diejenigen, die selbst im Gehen permanent auf das Ding starren, und nicht mal raffen wenn ihnen jemand entgegen kommt, und beinahe kollidieren. Oder Eltern mit Kinderwagen, die am Smartphone kleben.
Mir und meinem Mann ist so ein aufs Handy starrender Zombie mal direkt vors Auto gelaufen. Zum Glück war das nur eine kleine Nebenstraße und wir waren langsam unterwegs, dadurch ist es nochmal gutgegangen. Das Mädel hat vor Schreck nen Riesensatz gemacht, als mein Mann gehupt hat. Hoffentlich war ihr das ne Lehre.


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um 11:27
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Mir und meinem Mann ist so ein aufs Handy starrender Zombie mal direkt vors Auto gelaufen. Zum Glück war das nur eine kleine Nebenstraße und wir waren langsam unterwegs, dadurch ist es nochmal gutgegangen. Das Mädel hat vor Schreck nen Riesensatz gemacht, als mein Mann gehupt hat. Hoffentlich war ihr das ne Lehre.
Gibt es dazu schon Statistiken? Ich glaube, derlei unangenehme Zwischenfälle sind die Ausnahme


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um 11:29
Zitat von KitriKitri schrieb:Ich habe angefangen, möglichst viele Dinge des täglichen Lebens vom Smartphone zu entkoppeln.
Find ich cool.
Zitat von joleenjoleen schrieb:Also zum ersten, was hast du denn für ein Handy? Wenn ich einen Anruf starte, geht das Display kurz danach in die Sperre, also kann man da doch nichts drücken.
Kein Smartphone. Deswegen kenn ich mich damit nicht aus (obwohl ich mal eins hatte, ein gebrauchtes).
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Mir und meinem Mann ist so ein aufs Handy starrender Zombie mal direkt vors Auto gelaufen
Ich bekomme oft mit, dass Leute an der Ampel stehen, den Blick gebannt aufs Display, und nicht merken, wenn grün ist. In manchen Ländern gibt es daher schon Rot- und Grünanzeigen auf dem Boden.


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Ein Leben ohne Handy

um 11:34
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Der Nacken - und die Hände ("Handy-Daumen", wohl eine neue Bezeichnung für den Tennisarm), eine Überlastung durch einseitige Bewegung.
Hände kann ich mir auch gut vorstellen.

Aber selbst als Laie ist es für mich nachvollziehbar, dass es bereits zu HWS Problemen führen, wenn man zu häufig Kopf gesenkt nach unten auf Smartphone-Displays starrt. Da wirken ja Kräfte auf die HWS jedes Mal ein. Kann im aller schlimmsten Fall sogar schon verführt zu Bandscheibenvorfällen und auch Gleitwirbeln in der HWS führen.

Oder im Sitzen bspw. auch mit dafür nach vorne geschobenem Kopf zum Geierhals führen kann. Zu einer dauerhaften Fehlstellung/Fehlhaltung.


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um 11:49
Zitat von philaephilae schrieb:Was ist daran pervertiert? Was bringt es dir, so zu denken? Ein besseres Gefühl? "Ich bin etwas Besseres"?
Also das "pervertiert" bezog sich ja auf das, was man gern als "politische Korrektheit" bezeichnet, obwohl "politische Verlogenheit" zutreffender wäre.

Man ist quasi immer und überall gezwungen, aus Gründen der Sozialverträglichkeit seine Meinung, sei sie nun reflektiert oder unreflektiert, in ein unnatürliches Korsett zu zwingen, wenn man denn vor hat sie zu äußern. Aus meiner Sicht ist das durchaus pervers.

Wenn mir jemand auf den Sack geht, und ich ihn scheiße finde, dann will ich das auch so kommunizieren, und nicht laufend irgendwelche Lügengebäude errichten, nur damit sich derjenige nicht angepisst fühlt.

Und ja, mir gibt es ein viel besseres Gefühl wenn ich ehrlich meine Meinung äußern kann, und derjenige auch ganz genau weiß was ich von ihm halte. Mir bringt das eine tiefe innere Ruhe und Gelassenheit, würde ich es anders handhaben, wäre ich auch nichts weiter als ein verlogenes Arschloch.

Und ja, indem ich andere bewerte, kommt es auch mal vor, dass ich mich selbst als etwas Besseres einstufe, ebenso wie ich andere besser als mich selbst einstufe. Nur so ist es überhaupt möglich seine eigene Rolle korrekt einzustufen. Wären alle gleich doof, gäbe es keine Entwicklung mehr, denn das Streben besser zu werden als man ist, ist den meisten immanent.


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Ein Leben ohne Handy

um 11:53
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Man ist quasi immer und überall gezwungen, aus Gründen der Sozialverträglichkeit seine Meinung, sei sie nun reflektiert oder unreflektiert, in ein unnatürliches Korsett zu zwingen, wenn man denn vor hat sie zu äußern. Aus meiner Sicht ist das durchaus pervers.
Empfinde ich nicht so. Vielleicht kommt es aber manchmal auf das wie an - man kann auch respektvoll Kritik üben, seine Meinung sagen etc. Es muss nicht immer gleich der Vorschlaghammer sein.

Okay, in manchen Fällen hilft nur noch der. Oder nicht mal der...
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Nur so ist es überhaupt möglich seine eigene Rolle korrekt einzustufen.
Ist das denn zwingend erforderlich?


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Ein Leben ohne Handy

um 11:54
Zitat von philaephilae schrieb:Oder Eltern mit Kinderwagen, die am Smartphone kleben.
Oder Mütter mit kleinen Kindern, die (in der Bahn) sich ausschließlich ums Smartphone kümmern. Das Kind versucht, mit der Mama zu sprechen, aber die Mama daddelt am Handy rum. Das Kind wird höchstens kurz angemault, wenn es zu stark beim Daddeln stört.


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Ein Leben ohne Handy

um 12:00
@martenot

ja, genau. Erschreckend, wie häufig das vorkommt.


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Ein Leben ohne Handy

um 12:00
Zitat von martenotmartenot schrieb:Es kommt halt drauf an, wie exzessiv das Smartphone genutzt wird, während man sich mit jemandem unterhält. Ich kenne es z.B., dass Leute mitten im Gespräch anfangen, ihr Handy zu zücken und mit anderen Leuten zu kommunizieren, weil sie eine Message bekommen haben. Das finde ich schon nervig.
Dito!

Meinem Kumpel würde ich das Ding am liebsten auch mal aus der Hand reißen.

Der hängt da gefühlt ständig dran, so weit ich das mitbekommen kann.

Schleppt es auch mit ins Kino und daddelt bis der Vorhang fällt.

Und daheim beim gemeinsamen Filme- und Serienschauen kann er auch nicht die Finger von dem Ding lassen.

Und nein, mich interessieren währenddessen auch keine lustigen oder reizvollen Tik Tok-Videos. Möchte mich auf den Inhalt auf dem großen Bildschirm vor uns konzentrieren.

Nehme mein Teil selber auch erst gar nicht zu ihm mit. Selbst ins Kino habe ich es noch nie mitgeschleppt und weil wir uns eh schon immer davor getroffen und dann gemeinsam hingefahren sind.

PS.

Und bei Dates empfinde ich es wie gesagt auch unhöflich und für mich auf jeden Fall ohne triftige Gründe ein Redflag.

Klar konnte man sich seinen Teil schon denken, aber da gings mir auch ums Prinzip und würde es nach wie vor gehen. Gehört sich einfach nicht, ob nun Interesse fürs Gegenüber vorhanden ist oder nicht.


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um 12:10
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Nehme mein Teil selber auch erst gar nicht zu ihm mit. Selbst ins Kino habe ich es noch nie mitgeschleppt und weil wir uns eh schon immer davor getroffen und dann gemeinsam hingefahren sind.
Ins Kino nehme ich das Smartphone schon mit, schon allein deswegen, weil da auch das D-Ticket drauf ist, das ich für die Anfahrt brauche. Aber im Kino schalte ich es auf stumm und stecke es in die Tasche. Dann kriege ich während des Films auch gar nicht mit, ob jemand was geschrieben hat.


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um 12:21
Zitat von philaephilae schrieb:
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Nur so ist es überhaupt möglich seine eigene Rolle korrekt einzustufen.
Ist das denn zwingend erforderlich?
Anders kann es doch gar nicht funktionieren. Unsere gesamte Existenz ist doch geprägt von einem ständigen "Soll/Ist-Abgleich".

Das fängt schon früh mit dem Aufstehen an. Sind die Zähne geputzt? Ist das Hemd gebügelt? etc.

Würde ich früh morgens mit ungeputzten Zähnen und ungebügeltem Hemd in der Firma erscheinen, würde das nicht nur anderen unangenehm auffallen, sondern auch mir, und meine persönliche Bewertung würde empfindlich in den Keller rauschen.

Und genau so bewerte ich auch andere, z.B. wenn jemand den ganzen Tag damit beschäftigt ist, Statusmeldungen über sein Smartphon abzusetzen. Und Statusmeldungen sind übrigens ein ganz großer Kritikpunkt, den ich in Bezug auf Smartphons habe. Ich finde es schon erstaunlich, dass es da immer irgendwo wen gibt, der ständig darüber informiert sein will, wo wer gerade ist, wo er zuvor war, und wo er demnächst zu sein gedenkt.

Noch erstaunlicher ist es, dass Smartphonebenutzer auch vollkommen hemmungslos dazu bereit sind, diese Art von Informationen mit anderen zu teilen. Vermutlich liegt das daran, dass beide Seiten ein unstillbares Verlangen verspüren, wissen zu wollen, wo der andere gerade ist, wo er war, und wo er sein wird. Was für eine kranke Welt...

Mal ganz nebenbei, wenn mich jemand am Telefon grundlos fragt wo ich gerade bin, dann lege ich im besten Fall einfach auf. Meistens jibbet aber verbal auf die Fresse. :D

Da kann man jetzt mal drüber nachdenken ... oder auch nicht :D

Aber zurück zum Thema, bzw. zur Frage. Worum ging es eigentlich? Bin grad irgendwie raus. Am besten ich ruf mal jemanden an und frage wo ich gerade bin oder war...wtf.


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Ein Leben ohne Handy

um 12:22
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Smartphone-Junkies sind genau wie Drogensüchtige für diese Welt nicht mehr zu gebrauchen
Nicht nur abwertend, sondern auch respektlos.
Wusste gar nicht, dass Drogensüchtige nicht mehr clean werden können und dann ganz normal ihr Leben bestreiten. :ask:
Zitat von martenotmartenot schrieb:Und oft ist es eben keine wirklich sinnvoll verbrachte Zeit, sondern es besteht halt aus Medienkonsum,
Für dich ist es vielleicht nicht sinnvoll, für andere schon. Entscheidet ja jeder selbst.
Andere finden Lesen, zeichnen, werkeln nicht sinnvoll.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Tatsächlich ist es bei meinem gegenwärtigen Smartphone gar nicht so einfach, es auszuschalten, da es keinen eindeutigen Ausschalter gibt. Ich muss zwei der drei vorhandenen Knöpfe, die sich klein und fummelig an der Seite befinden, gleichzeitig mehrere Sekunden lang drücken
Das ist doch schon seit Jahren so und schwer ist das keinesfalls.
Finde das sogar gut, dann kommt da nicht versehentlich ran während man gerade ein wichtiges Telefonat führt.


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um 12:24
Zitat von joleenjoleen schrieb:Nicht nur abwertend, sondern auch respektlos.
Vollkommen richtig. :)

Inwiefern hätten die sich denn meinen kostbaren Respekt verdient?


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Ein Leben ohne Handy

um 12:25
Zitat von martenotmartenot schrieb:Oder Mütter mit kleinen Kindern, die (in der Bahn) sich ausschließlich ums Smartphone kümmern. Das Kind versucht, mit der Mama zu sprechen, aber die Mama daddelt am Handy rum. Das Kind wird höchstens kurz angemault, wenn es zu stark beim Daddeln stört.
Ich msus zugeben, das ich mich dabei auch schon erwischt habe. Nicht in der Öffentlichkeit, aber Zuhause. Der Sohn kommt, möchte mir was erzählen
und ich lese weiter hier auf Allmy.

Das fand ich damals schon ziemlich erschreckend., um ehrlich zu sein.

Außerhalb, ob im Wartebereich beim Arzt oder sonst wo, habe ich immer wert darauf gelegt, das Handy in der Tasche zu lassen (außer ein Blick auf die Uhrzeit oder ein Anruf kommt rein). Denn ich finde es recht wichtig dem eigenen Kind beizubringen auch mal warten zu können. Das ist heute scheinbar nicht mehr so einfach.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Es kommt halt drauf an, wie exzessiv das Smartphone genutzt wird, während man sich mit jemandem unterhält. Ich kenne es z.B., dass Leute mitten im Gespräch anfangen, ihr Handy zu zücken und mit anderen Leuten zu kommunizieren, weil sie eine Message bekommen haben. Das finde ich schon nervig.
Also da bin ich strikt. Wer meint mitten im Gespräch am Handy spielen zu müssen, der hat sich bei mir als Gesprächspartner disqualifiziert. Das ist dem Gegenüber einfach nur respektlos. Wie gesagt, wenn der Gegenüber während des Gesprächs anfängt am Handy zu spielen.

Meine Frau hat das Talent mich anzusprechen während ich in so einem Wikipedia-Rapidhole bin, wo ich manchmal nur schwierig wieder rauskomme. :D
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Wäre es für dich eine Option, die Nutzung einzuschränken und es nur für das zu verwenden, für das andere Optionen sehr zeitaufwendig oder unrealistisch wären (zeitaufwendig und m.E. nicht realistisch wäre z.B.: wenn man für eine Banküberweisung weit fahren und mitunter sich einen Urlaubstag nehmen müsste (falls du das in Kauf nehmen würdest, ist das selbstverständlich deine Entscheidung); eher grenzwertig bis evl. auch nicht sinnvoll wäre z.B. eine Wohnungsbesichtigung ablehnen wenn der potenzielle Vermieter mitteilt man solle bei Ankunft anrufen)?

Derartiges würdest du noch per Handy durchführen (für den Anruf von Fielmann: Festnetz vorhanden?), anderes aber nicht und die entsprechenden Apps löscht du auch? Für Freunde, Bekannte o.ä. nur noch auf Festnetz, sofern vorhanden, sowie per e-Mail (Nutzung nur am PC) erreichbar? Notiz-App -> Notizzettel/-heft, Foto-App -> Digitalkamera etc. "Tschüss" zu ggf. vorhandenen Spielen, Social Media-Apps, Fitness-Apps (statt "virtuellem Fitness-Motivator": ehrlich zu sich selbst sein, mechanischer Schrittzähler) etc. Statt Sprachlern-App Sprachlernprogramm am PC.
Anrufe vom Handy nur noch für Anrufe die tatsächlich von unterwegs durchgeführt werden müssen (grob: all das, für das es einem Wert gewesen wäre eine Telefonzelle aufzusuchen), kein "mal mit ... quatschen" mehr.
Das wäre ein spannendes Experiment, aber sind wir mal ehrlich! Mit dem Handy hat man die Welt quasi in der Hosentasche und wenn die Möglichkeiten da sind, nutzt man sie auch. Blödsinns-Apps habe ich nicht auf dem Handy, genauso wenig zocke ich darauf (als Core Gamer sind die Games auf dem Handy auch eher eine Beleidigung). Respekt an die Personen, die sich darauf gar nicht erst einlassen. Ist man einmal drin, wird es schwierig. Ich merke es gerade. Ich könnte gerade nicht mal den Notruf rufen (vielleicht geht das ja über Alexa).


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um 12:26
Zitat von joleenjoleen schrieb:Für dich ist es vielleicht nicht sinnvoll, für andere schon. Entscheidet ja jeder selbst.
Du meinst, so wie bei jedem anderen Konsum? Klar entscheidet jeder selbst, ob er beispielsweise lieber Gemüse und Hülsenfrüchte, oder Sahnetorte und Schokoriegel isst. Es hat aber halt vielleicht mittelfristig unterschiedliche Auswirkungen, je nachdem, wie man sich verhält.

In meiner persönlichen Wahrnehmung ist der endlose Konsum von sekundenkurzen Tiktok-Clips eher mit dem Futtern von Schokoriegeln vergleichbar. Fühlt sich vielleicht kurzzeitig gut an, macht aber auf die Dauer nicht wirklich gesünder oder glücklicher.


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Ein Leben ohne Handy

um 12:29
Also ich habe zb früher zb viel mehr intensiver Filme und Serien geschaut ohne Handy in der Hand. Heute hab ich dabei das Handy in der Hand und bekomme vielleicht nur 60% von dem mit was im TV läuft - aber ohne was geht irgendwie auch nicht, ich brauch was in der Hand... Selbe gilt beim Essen ... hab dabei immer das Handy in der Hand.


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