CharliesEngel schrieb am 29.06.2026:Wer will da noch sagen, CU wollte der Berufsausübung seiner Ehefrau nicht massiv schaden.
CF ist bekannt, dass Männer aus der Branche die Adressaten waren, aber nicht deren Namen. Welche interessanten Berufsangebote wurden ihr vielleicht dadurch verwehrt und nun arbeitet sie mit begleitender Angst "am Set".
Sie wisse bis heute nicht, wer aus der Branche dieses Material kenne – „natürlich habe ich dann Angst, ans Set zu gehen“. Die Unterscheidung zwischen virtueller und nicht-virtueller Gewalt zähle für sie deswegen als Argument nicht.
Quelle:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a3a8874bee7c015a23d86e9/collien-fernandez-natuerlich-habe-ich-dann-angst-ans-set-zu-gehen.htmlBasis: Hauptstadtgespräch letzten Sonntag im Deutschen Theater Berlin.
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Tussinelda schrieb am 28.06.2026:und hier wird aufgedröselt, was in Spanien warum wie besser läuft:
CF berichtet von ihrer guten Erfahrung, Menschen mit spezifischer Vorbildung in Spanien nahmen sie ernst.
Den Umgang der spanischen Behörden mit dem mutmaßlichen Vorfall im Jahr 2023 auf Mallorca habe sie sehr positiv erlebt, schildert Fernandes: „Dieses Opferberatungsgespräch: Da hat man sich eine Stunde mit mir hingesetzt und ich hatte das Gefühl, dass die Menschen, die mit mir darüber geredet haben, wissen, was das bedeutet.“ Viele der Frauen in Deutschland, mit denen sie aktuell in Kontakt stehe, müssten hingegen ganz andere, „unterirdische“ Erfahrungen machen.
Quelle: siehe oben
Und offenbar hat im spanischen Verständnis eine vorprozessuale Therapie des Opfers grundsätzlich keinen negativen Einfluss auf die Glaubwürdigkeit der Erinnerung bzw. auf die Qualität der Opferzeugenbeweisaussage.
Es wurde ja bekannt, dass CF infolge ihrer PTBS in Therapie ist. Vielleicht auch das mit ein Grund, das Verfahren ihrerseits bevorzugt in Spanien zu halten.
Beispielsweise werde mutmaßlichen Opfern hierzulande geraten, bis zum Prozess keine Therapie zu beginnen, weil die potenziell die Zeugenaussage beeinflussen könne. „Ich verstehe diese Frauen, wenn sie mir sagen: Ich stoppe das Ganze jetzt; ich entscheide mich jetzt für die Therapie, weil sonst komme ich im Leben nicht mehr klar.“ Daran müsse sich dringend etwas ändern – auch, um das „wahnsinnig große Dunkelfeld in Deutschland“ zu erhellen. Viele Frauen hätten ähnliche Erfahrungen gemacht wie sie.
Quelle: siehe oben
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Analog zum Fall Gisèle Pelicot, bestimmte Tage wurden nicht ausgespart, bei Frau Pelicot war es auch ihr Geburtstag. Wo sind nur die Gedanken dieser Männer am Wiegenfest ihrer Ehe- und Lebenspartnerin? Am Morgen der Rosenstrauß, am Abend der Fake-Sex-Chat?
Hinzukomme, dass sich ihr gesamtes bisheriges Leben wie eine Lüge anfühle: „Ich habe zum Beispiel jüngst erfahren, dass er das auch an meinem Geburtstag gemacht hat, was für manche vielleicht irgendwie eine Kleinigkeit ist, aber mich haut das um und ich finde, das ist einfach ein extremer Vertrauensmissbrauch und so bin ich einfach die ganze Zeit in einem Prozess, der nicht abgeschlossen ist, weil immer wieder irgendwas Neues um die Ecke kommt, was mich fertig macht.“
Quelle: siehe oben
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Diese, ihre Befürchtung teile ich.
„Ich habe ein bisschen Angst, dass, wenn es im Worst Case fallen gelassen wird, weil es in Deutschland eben aktuell keine Paragrafen gibt, die zu dem passen, was mir passiert ist, das dann wieder vom Täter so instrumentalisiert wird: ‚Ach, gucke mal, ich war unschuldig!‘“ Diesen Effekt bemerke sie jetzt schon – obwohl das Oberlandesgericht ihr in so vielen Punkten recht gegeben habe.
Quelle: siehe oben
Es stellt sich die Frage, wie viele um uns herum in der Gesellschaft im Fall Fernandes eigentlich nur noch auf die Einstellung der Ermittlungen warten, um das zu feiern und unrichtig zu interpretieren.