Ray. schrieb:Es gibt bereits heute eine Einstufung welche tierarten vom aussterben bedroht sind.
Man hat die Erfahrung doch auch schon 300 Jahre lang gemacht? Wie lange will man noch warten?
Es geht nicht um Erfahrungen, sondern um Fertigkeiten (z.B. bei Aufzucht, Pflege) die du einfach wegwerfen willst.
Wölfe mögen heute nicht mehr bedroht sein, also alle Gehege mit Wölfen dicht machen, alles Fachpersonal das sich mit Ihnen auskennt vor die Tür setzen. Klasse Idee, hoffen wir, dass wir deren Fertigkeiten nie brauchen werden.
Ray. schrieb:Das stimmt, deswegen sollte ja auch die Natur in den jeweiligen Ländern geschützt werden. Tierschutz fängt vor Ort an.
Ich bin der letzte der sich gegen Naturschutz vor Ort ausspricht, aber das sieht global sehr unterschiedlich aus. Damit das Massenaussterben aufzuhalten ist Traumtänzerei.
Ray. schrieb:Woher beziehst du die 176.000 Arten?
Steht da. Bedroht. Und selbst die 50.000 - ein durchschnittlicher Zoo hat keine 1000. Selbst wenn wir Zoos verdonnern würden, nur noch vom aussterben bedrohte Arten zu halten, würde das nicht einen Cent einsparen. Es würden aber die Einnahmen der Besucher fehlen. Und du darfst den Bürgern dann erklären warum sie mehr Gebühren / Steuern was auch immer zahlen sollen um deine „reinen Zoos“ zu finanzieren, während ihre Kinder kein Löwen und Giraffen mehr sehen können. Klingt bei dir alles nach nem tollen Plan.
Bisher habe ich nur ein gutes Argument gehört gegen Zoos, den Tieren geht es schlecht. Das stimmt teilweise, wiegt für mich aber die Vorteile eines modernen Zoos nicht auf.
Der Rest spielt eher auf der Ebene der persönlichen Vorlieben (Tiere gehören in die Natur etwa) und taugt nicht als Argument. Wer Zoos nicht mag soll da nicht hin. Fertig und alle sind glücklich.