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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

532 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Angst, Leben Nach Dem Tod
Coaxaca
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 11:28
@galgenkind
Warum sollte man nicht darüber nachdenken, was vor oder nach dem Leben war/ ist?
Es ist sinnlos, darüber nachzudenken, da es sich um einen Bereich handelt, den wir nicht untersuchen können. Der Mensch ist ein rein biologisches Wesen ohne Seele und bisher hat niemand die Existenz von etwas Übernatürlichem nachweisen können. Das Namedropping von irgendwelchen Philosophen nützt hier auch nicht viel, da auch diese keinen Belege für ein Leben nach dem Tod liefern konnten.
Es gibt kein "Nichts". Denn vor der Geburt warst du ein Spermium, und woraus entstand dieses Spermium? Usw.
Am Ende landest du beim Ursprung des Universums, woher es kam und was davor war.
Klar, die Atome, aus denen mein Körper besteht, existierten bereits vor meiner Geburt und sie werden es auch nach meinem Tod weiterhin tun. Daraus lässt sich allerdings keinerlei Aussage über ein erlebendes Bewusstsein oder Ähnliches treffen, das weiterleben wird. Alles, was ich bin, wird mit meinem Tod enden.


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galgenkind
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 11:38
Dann erzähl mal den großen Philosophen, daß es sinnlos ist, darüber nachzudenken.^^
Nach deiner Auffassung darf also nur über Dinge nachgedacht werden, die untersucht werden können? Interessant.
Meine Aussage bezog sich übrigens nicht darauf, daß sie Beweise lieferten, sondern auf deinen Satz, daß eine Unterhaltung darüber schwachsinnig sei.

Hast du eigentlich Beweise dafür, daß es keine Seele gibt? Oder daß alles mit dem Tod endet?


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Coaxaca
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 11:59
@galgenkind
Dann erzähl mal den großen Philosophen, daß es sinnlos ist, darüber nachzudenken.^^
Ich habe während meines fast siebenjährigen Studiums an der Philosophischen Fakultät einer bekannten deutschen Uni sehr viele philosophische Texte von unzähligen bekannten Philosophen gelesen und untersucht. Viele Menschen begehen leider den Fehler, dass sie sich enorm von Namen blenden lassen und dann ihren kritischen Verstand ausschalten, nach dem Motto: "Wow, XY war ein Genie. Alles, was er geschrieben hat, muss wahr sein!" Das ist natürlich offenkundiger Blödsinn. Bei sehr vielen Vetretern der philosophischen Zunft habe ich mich sogar gefragt, wie sie überhaupt so berühmt werden konnten, obwohl ihre Texte sehr schwach waren. Wir leben leider in einem Land mit einer deutlichen christlichen Prägung, und viele kluge Köpfe taten und tun sich sehr schwer damit, sich von diesem irrationalen Erbe zu distanzieren.
Nach deiner Auffassung darf also nur über Dinge nachgedacht werden, die untersucht werden können? Interessant.
Wenn ich etwas nicht untersuchen kann, dann darf ich auch keine Aussagen darüber aufstellen. In der formalen Logik nennt man diesen weit verbreiteten Denkfehler "Argument aus Unwissenheit". Zuerst benötigen wir Mittel der Erkenntnis, um ein Phänomen zu untersuchen, und erst dann ist es sinnvoll, aus den Untersuchungsergebnissen eine Schlussfolgerung zu ziehen. Wenn ich bereits etwas schlussfolgere, ohne das Phänomen untersucht zu haben, ist das die Definition von Irrationalität ;).
Hast du eigentlich Beweise dafür, daß es keine Seele gibt? Oder daß alles mit dem Tod endet?
Ich benötige dafür keine Beweise, da mein Standpunkt die Standard-, also "Default-"Position ist. Wer eine Behauptung aufstellt, muss für diese Behauptung Belege liefern. Es gibt keinerlei Belege für die Existenz einer Seele oder eines Lebens nach dem Tod, und daher ist es unvernünftig, trotzdem daran zu glauben. Wenn du Beweise für die Nichtexistenz von etwas forderst, ist das ein fauler Versuch der Beweislastumkehr.

Genau so gut könnte ich fordern: Beweise du mir doch mal, dass du nach deinem Tod nicht plötzlich vor dem Fliegenden Spaghettimonster stehst und dich für den Verzehr von Fleischbällchen rechtfertigen musst ^^'!


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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 12:10
galgenkind schrieb:Es gibt auch Berichte, daß Menschen, die im Krankenhaus an Messgeräten hingen und bereits klinisch tot waren, nach der Wiederbelebung genau beschreiben konnten, was währenddessen im Raum nebenan passierte. Oder die aussagen konnten, was genau mit ihnen gemacht wurde, die auch Dinge beschreiben konnten, die man mit geschlossenen Augen eigentlich nicht sehen kann.

GENAU BESCHREIBEN KONNTEN! NACHWEISLICH. Was im Raum nebenan passierte. Während sie klinisch tot waren und an Geräten hingen. Vor Zeugen (den Medizinern). Wie erklärst du dir das mit biochemischen Vorgängen im Gehirn?
Dein Erlebnis (des Sich-selbst-sehens) wäre deinen Beschreibungen nach eine Form der außerkörperlichen Erfahrung von dem in erster Linie klinisch Tote und später Reanimierte berichteten und auch unter der Bezeichnung Autoskopie fällt:

Wikipedia: Autoskopie

Leider gibt bis heute nur sehr wenig wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Phänomen.
Coaxaca schrieb:Der Mensch ist ein rein biologisches Wesen ohne Seele und bisher hat niemand die Existenz von etwas Übernatürlichem nachweisen können.
Weder das noch...
galgenkind schrieb:Hast du eigentlich Beweise dafür, daß es keine Seele gibt? Oder daß alles mit dem Tod endet?
...das wäre überhaupt jemals belegbar da es nunmal eine wesentliche "Eigenschaft" der Nichtexistenz ist sich nicht belegen zu lassen.

Daher sollten sich hier alle mit irgendwelchen Tatsachenbehauptungen mal wieder etwas zurücknehmen.


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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 12:11
Coaxaca schrieb:Ich benötige dafür keine Beweise, da mein Standpunkt die Standard-, also "Default-"Position ist. Wer eine Behauptung aufstellt, muss für diese Behauptung Belege liefern.
Dann tu das doch bitte. Einfach zu sagen, du hast keine Beweise, dann brauche ich die auch nicht, ist Schwachsinn.
Coaxaca schrieb:Es gibt keinerlei Belege für die Existenz einer Seele oder eines Lebens nach dem Tod, und daher ist es unvernünftig, trotzdem daran zu glauben
Das sehe ich völlig anders. Vielen Menschen hat so ein Glaube geholfen ihr Leben in die Reihe zu bekommen.


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Coaxaca
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 12:18
@Eisprinzessin

Wie bereits geschrieben, ist es unmöglich, die Nichtexistenz von etwas zu beweisen. Im Umkehrschluss müsstest du ja an alles Mögliche glauben, also an Einhörner, Yetis, das Monster von Loch Ness, Außerirdische, sämtliche Götter, die sich die Menschheit jemals hat einfallen lassen, das Fliegende Spaghettimonster, Geister, Dämonen, Chemtrails, etc... Immerhin gibt es für nichts davon einen Beweis seiner Nichtexistenz, oder?
Vielen Menschen hat so ein Glaube geholfen ihr Leben in die Reihe zu bekommen.
Das ist etwas völlig anderes, das ich gar nicht bestreite. Natürlich hat der Glaube an diese Dinge vielen Menschen geholfen. Ich sehe das ja zum Beispiel regelmäßig bei meinen Eltern. Die müssen an ein Leben nach dem Tod glauben, da ihr Leben sonst sinnlos ist...

Mich interessiert aber nicht, ob der Glaube an etwas hilfreich ist, sondern nur, ob er wahr ist. Ansonsten hat Glaube ja nur dieselbe Funktion wie Drogen: er sorgt dafür, dass du dich gut fühlst. Opium für's Volk eben...


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galgenkind
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21.03.2018 um 12:21
Siehst du, da haben wir etwas gemeinsam. Ich begehe auch nicht den Fehler, mich von einem (angeblichen) Studium und dem angedeuteten Namedropping einer "bekannten deutschen Uni" (und hochtrabenden Begriffen) blenden zu lassen. :)

Ich muß kein Phänomen untersuchen, und ich benötige keine Beweise für etwas, das ich selbst erlebt habe. Oki?
Missionarisch bist du unterwegs, nicht ich.

@Coaxaca


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Coaxaca
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21.03.2018 um 12:31
@galgenkind

Süß ^^! Solltest du irgendwann mal so etwas wie ein stichhaltiges Argument haben, kannst du dich aber gerne wieder melden ;).

Eine Frage hab ich allerdings noch:

Du schreibt:
Ich muß kein Phänomen untersuchen, und ich benötige keine Beweise für etwas, das ich selbst erlebt habe.
Was genau hast du denn selbst erlebt? Das Leben nach dem Tod kann es jedenfalls nicht gewesen sein, denn offenkundig bist du ja noch am Leben... Nochmal: Nahtoderfahrungen sind keine Toderfahrungen. Oder, um hier mal eine Allegorie zu benutzen: es ist ein eklatanter Unterschied, ob ich nur vorm Kino rumstand oder den Film auch gesehen habe. Ansonsten könnte ich dir auch erzählen, wie ich einmal fast den neuen Star-Wars-Film gesehen hätte ^^'.


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21.03.2018 um 12:33
Coaxaca schrieb:Umkehrschluss müsstest du ja an alles Mögliche glauben, also an Einhörner, Yetis, das Monster von Loch Ness, Außerirdische, sämtliche Götter, die sich die Menschheit jemals hat einfallen lassen, das Fliegende Spaghettimonster, Geister, Dämonen, Chemtrails, etc... Immerhin gibt es für nichts davon einen Beweis seiner Nichtexistenz, oder?
Warum muss man dann auch an alles andere glauben? Als gläubiger Mensch kann man Chemtrails für Bullshit halten, so schwer ist da nicht ;)
Und ich denke, die wenigsten Gläubigen würden dir ihr Glauben als absolute Wahrheit verkaufen wollen, klar, die gibt es, doch habe ich da andere Erfahrungen gemacht und die meisten Gläubigen haben nichts gegen meinen Nicht- Glauben
Coaxaca schrieb:Mich interessiert aber nicht, ob der Glaube an etwas hilfreich ist, sondern nur, ob er wahr ist. Ansonsten hat Glaube ja nur dieselbe Funktion wie Drogen: er sorgt dafür, dass du dich gut fühlst. Opium für's Volk eben...
Ich glaube Karl Marx hat mit "Opium des Volkes" ehr weniger auf den Glauben abgeziehlt ;)


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Coaxaca
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 12:39
Warum muss man dann auch an alles andere Glauben?
Du glaubst ja bereits, dass dein Glaube wahr ist, ohne dafür Beweise zu haben. Dann ist es doch nur logisch, auch an alles andere zu glauben, für dessen Existenz es keine Beweise gibt.

Was ohne Beweise behauptet wird, kann auch ohne Beweise wieder von der Hand gewiesen werden.


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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 12:39
Ich glaube an gar nichts @Coaxaca, ganz im Gegenteil sogar :D
Jedoch brauche ich von niemanden Beweise um ihm sein Glauben zuzugestehen.

Damit ist die Diskussion mit dir für mich beendet


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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 12:44
Zum Topic:

Ich habe keine Angst vor dem Tod und ob es etwas danach gibt, wird sich zeigen wenn so weit ist


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Coaxaca
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 12:47
Alles klar, ich bin nun auch mal draußen.

Fazit: es gibt auch weiterhin keine vernünftigen Gründe, anzunehmen, dass es ein wie auch immer geartetes Leben nach dem Tod gibt. Der ein oder andere mag durch irgendwelche persönlichen Erfahrungen zwar der Sinnestäuschung erliegen, dass es da doch "etwas" geben könnte... Das macht die These vom Leben nach dem Tod aber leider auch nicht wahr.


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galgenkind
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 12:50
@Coaxaca

Lies doch bitte einfach meine Beiträge. Dann muß ich mich hier nicht ständig wiederholen. Nirgendwo steht, daß es ein Todeserlebnis war.

In den Postings schreibe ich es selbst, daß ich (natürlich) noch nicht tot war. Wäre ja auch schlecht möglich, gut beobachtet. :D
Deshalb heißt es ja auch Nahtodeserlebnis. Und ich habe nie etwas von "stichhaltigen Argumenten" geschrieben, sondern nur meine Erfahrung wiedergegeben (nicht im Detail, das ist mir zu privat) und mehrmals betont, daß es nur meine eigene Erfahrung ist und ich niemanden von irgendetwas überzeugen will.
Und jetzt wird mal wieder ein Riiiiiiiiiesenfilm daraus gedreht.

Und nur, weil deine Eltern, wie du meinst, den Glauben an ein Leben nach dem Tod brauchen, weil ihr Leben sonst sinnlos sei (sehr nette Einschätzung der eigenen Eltern übrigens, aber du wirst es schon wissen), muß es ja nicht bei anderen Leuten so sein.

Btw hast auch du keine stichhaltigen Argumente, außer Angeberei kommt da ja nicht viel.
Warte einfach ab, vielleicht denkst du nach deinem Tod anders.


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21.03.2018 um 13:57
Der Tod ist ein Prozess der einfach zum Leben gehört. Man stirbt und schafft Platz für was neues. Ich glaube zwar nicht an ein Leben nach dem Tod, aber mich tröstet das man nie ganz weg ist. Es ist wie mit einem Blatt Papier. Wenn man das Papier verbrennt, ist es zwar weg, aber es bleibt Asche, Moleküle zurück.
Angst habe ich nicht. Nur vor dem Sterbeprozess.


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Coaxaca
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 14:50
@galgenkind

Du hattest mit 17 ein Nahtoderlebnis und glaubst daher jetzt an irgendwelches übernatürliches Zeugs, für das du keine Beweise hast. Deine irrationalen Überzeugungen seien dir natürlich unbenommen, aber das macht ein Leben nach dem Tod eben nicht wahrscheinlicher.
Und nur, weil deine Eltern, wie du meinst, den Glauben an ein Leben nach dem Tod brauchen, weil ihr Leben sonst sinnlos sei (sehr nette Einschätzung der eigenen Eltern übrigens, aber du wirst es schon wissen), muß es ja nicht bei anderen Leuten so sein.
Das ist übrigens nicht meine Einschätzung, sondern ein direktes Zitat meiner Eltern, und ich habe Ähnliches bereits von vielen gläubigen Menschen gehört. Man klammert sich im Laufe der Zeit einfach so sehr an diese irrationalen Illusionen, dass man die Realität eines Lebens ohne magischen, religiösen und spirituellen Firlefanz gar nicht mehr ertragen könnte. Das ist ja ein Grund, weshalb ich trotz ausschließlich schlechter Erfahrungen in Gesprächen mit religiösen und spirituellen Menschen immer noch die Diskussion suche: ich sehe einfach, wie sehr es ihnen selbst schadet.
galgenkind schrieb:Btw hast auch du keine stichhaltigen Argumente, außer Angeberei kommt da ja nicht viel.
Stichhaltige Argumente wofür? Für die Nichtexistenz eines Lebens nach dem Ende des Lebens? Das gesamte Konzept, dass irgendein unsterblicher Teil von mir nach meinem Tod weiterhin existiert, ist bereits so absurd, dass es sich im Grunde selbst widerlegt. Die Menschheit hat bereits seit vielen Jahrhunderten vergeblich versucht, Belege für dieses übernatürliche Hirngespinst zu finden und die Gläubigen klammern sich verzweifelt an jeden letzten Strohhalm in Form von persönlichen Nahtoderfahrungen, Körperwanderungen oder Geistern.

Wir haben mittlerweile ein ziemlich umfassendes Verständnis davon, wie unser Gehirn funktioniert. Wenn bestimmte Gehirnareale beschädigt werden, kann ein Mensch nicht mehr sprechen, riechen oder sehen, sich nicht mehr an bestimmte Dinge erinnern oder Körperteile nicht mehr bewegen. Wenn wir keine Beine haben, können wir ja auch nicht mehr laufen, oder? Im Tod jedoch werden der ganze Körper und das Gehirn so sehr beschädigt, dass der Organismus Mensch komplett aufhört, zu funktionieren. Und dann glauben Leute trotzdem, man würde als Geist in einem Paradies umherflattern, könnte laufen, sprechen, sehen und alles wäre toll. Es ist völlig absurd und irrational.
Warte einfach ab, vielleicht denkst du nach deinem Tod anders.
Ich versuchte dir gerade, zu erklären, weshalb ich nach meinem Tod nicht mehr denken kann. "Denken" ist etwas, was mein Gehirn tut. Ohne Gehirn stelle ich mir das ziemlich schwierig vor.


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21.03.2018 um 14:55
Coaxaca schrieb:Das ist übrigens nicht meine Einschätzung, sondern ein direktes Zitat meiner Eltern, und ich habe Ähnliches bereits von vielen gläubigen Menschen gehört. Man klammert sich im Laufe der Zeit einfach so sehr an diese irrationalen Illusionen, dass man die Realität eines Lebens ohne magischen, religiösen und spirituellen Firlefanz gar nicht mehr ertragen könnte. Das ist ja ein Grund, weshalb ich trotz ausschließlich schlechter Erfahrungen in Gesprächen mit religiösen und spirituellen Menschen immer noch die Diskussion suche: ich sehe einfach, wie sehr es ihnen selbst schadet.
Ich war früher sehr gläubig und habe mir eingebildet das ich Engel und Dämonen sehe.
Letztendlich war es nur Stress und das Gehirn bildet sich Sachen ein, die man glaubt und die man eingetrichert bekommen hat.
Es IST Illusion und Täuschung und man verändert -unbewusst- seine eigene Wahrnehmung.


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21.03.2018 um 15:09
@galgenkind
galgenkind schrieb:Dann erzähl mal den großen Philosophen, daß es sinnlos ist, darüber nachzudenken.^^
Welche großen Philosophen beschäftigen sich denn damit? Also vor allem welche die noch leben.
666 schrieb:Das sehe ich völlig anders. Vielen Menschen hat so ein Glaube geholfen ihr Leben in die Reihe zu bekommen.
Deswegen muss er nicht Wahr sein. Viele Menschen hilft auch der Glaube an Superman ihr Leben auf die Reihe zu bekommen.


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galgenkind
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 17:48
Coaxaca schrieb:

Man klammert sich im Laufe der Zeit einfach so sehr an diese irrationalen Illusionen, dass man die Realität eines Lebens ohne magischen, religiösen und spirituellen Firlefanz gar nicht mehr ertragen könnte. Das ist ja ein Grund, weshalb ich trotz ausschließlich schlechter Erfahrungen in Gesprächen mit religiösen und spirituellen Menschen immer noch die Diskussion suche: ich sehe einfach, wie sehr es ihnen selbst schadet.


Wer ist denn "man"? Ich bin weder religiös noch scheue ich die Realität.
Was du da beschreibst, mag ja vereinzelt auf Leute zutreffen, ich persönlich komme allerdings auch ohne den von dir sogenannten "Firlefanz" aus. Und das sehr gut. Ich interessiere mich für diverse Dinge, Literatur, Philosophie, Wissenschaft, Kunst, Tiere, Natur und vieles mehr, daneben eben auch für Spiritualität, Magie usw., ja. Weiter aber auch nichts.

Und: Spiritualität ist etwas Gutes. Sie gehörte wahrscheinlich von Anbeginn aller Zeiten zum Menschen. Unsere Ahnen standen noch in direkter Verbindung zu diesen Mächten. Es gibt so viele Dinge und Kräfte, die sich nicht beweisen lassen und die trotzdem da sind.
Radiowellen zum Beispiel. Gedanken. Liebe. Gefühle.

Du interpretierst da ja sonst was rein. Klammern, Verderben, Verzweiflung, TOD...
Quatsch. Ich hatte eine Nahtodeserfahrung, an die ich meist nicht einmal denke.
Nun war es hier gerade Thema. Mir kommt es so vor, als wenn du, vielleicht wegen der Erfahrungen mit deinen Eltern, da dezent überreagierst.

Ich meine, ich finde es ja sehr lieb, wenn deine Intention die ist, daß du dir Sorgen um Andere machst. Ist auch sicher bei Einzelfällen angebracht. Thema Realitätsflucht. Bei mir kannst du da aber ganz beruhigt sein.

Nicht jeder Mensch (oder besser: überhaupt kein Mensch), der eine Nahtodeserfahrung gemacht hat, religiös ist oder sich mit Magie usw. beschäftigt, ist ein realitätsfremder Trottel.

Und nur weil du eine andere Sicht auf die Dinge hast, heißt das nicht, daß es keine anderen Sichtweisen- oder Erfahrungen - gibt.

@Fedaykin

Ich hatte doch bereits Beispiele genannt.

So. Und nun beißt euch mal schön woanders fest, ich hab nämlich auch noch ein Leben. In der nicht-virtuellen R E A L I T Ä T.^^

P.S.: Kapiert ihr eigentlich nicht, daß ich hier gar nichts beweisen will oder wollt ihr es nur nicht kapieren?
Ich selbst brauche keinen Beweis, @Coaxaca, da ich es selbst erlebt habe und ich verlange von niemandem, ebenfalls daran zu glauben.


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galgenkind
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Angst vor dem Tod und gibt es ein Leben "danach"?

21.03.2018 um 18:12
Sry, die Zitierfunktion klappt bei mir nur manchmal. Sieht ja unübersichtlich aus so. *gräm*


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