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Tierquälerei und Mitgefühl

2.417 Beiträge, Schlüsselwörter: Tiere, Tier, Tierquälerei

Tierquälerei und Mitgefühl

20.06.2013 um 16:55
@Shionoro
Shionoro schrieb:Nein, ich sagte, dass die meisten Menschen leiden als etwas zum leben zugehöriges sehen.
Bist du vergesslich? Hier gibst du deine subjektive Meinung wieder:
Shionoro schrieb:weil ohne leiden meist auch nichts wirklich großartiges in unserem leben denkbar ist.
Womit ich auch ehrlich gesagt keine Problem habe, aber dann hergehen, sich feige vor der Frage drücken und sagen: MIMIMI, das ist aber nicht objektiv, ist einfach nur albern.
Und dass die meisten Menschen feststellen, dass man dem Leiden nicht enkommen, dass es dazugehört, ist einfach nur eine triviale Feststellung.
Shionoro schrieb:Du bist diejeniege, die versucht, die ganze welt als schlecht darzustellen, obwohl du damit eben genau das tust, was ich sage, eine subjektive Meinung äußern.
Ich habe keine Problem damit meine subjektive Meinung zu äussern, die einseitig und extrem negativ ausfallen kann, aber das machst du ja auch, wie ich oben aufgezeigt habe, nur misst du eben mit zweierlei Maß, was intellektuell unredlich ist.
Shionoro schrieb:Es ist nicht subjektiv zu sagen, die meisten Leute kommen mit ihrem Leben isnofern klar, als dass sie das Leben nicht als an sich schlecht betrachten oder die welt an sich schlecht,
Wo hat man denn die mehr als 7 Milliarden Menschen zu dieser Thematik befragt? Wo ist diese Studie? Oder glaubst du nur, weil sie sich nicht umbringen, ist das ein Votum für diese Existenz? welche für einen Großteil der Weltbevölkerung ein Leben in großer Armut und existentieller Not, unter katastrophalen Bedingungen bedeutet.
Ca alle 40 Sekunden begeht ein Mensch Suzid, alle 3 Sekunden passiert eine Suizidversuch.... es gibt kaum einen Menschen, der nicht irgendwann daran gedacht hat, aus diesem Leben auszubrechen, wahrscheinlich nicht einmal du selbst, wenn du ehrlich bist.
Shionoro schrieb:Den meisten Leuten sind diese punktuellen Erfahrungen aber mehr wert als eine längere Durststrecke.
Da muss man die Prioritäten sehr wohl mit einbeziehene.
Was zur Hölle redest du da? :D
Ich habe lediglich konstatiert, dass Lusterfahrungen nur punktuell vorhanden sind - das sind meist nur kurze, flüchtige Momente, während chronische Leiden extrem penetrant sein können, ja sich sogar durch das ganze Leben ziehen können. Dazwischen drängen existentielle Sorgen, Kummer, Isolation, Depression, die unerträgliche Monotonie des Alltags etc. und das vor dem Hintergrund einer äusserst fragilen Existenz, die im nächsten Augenblick auch schon wieder zerbrechen kann.
Shionoro schrieb:Wäre diese Art von Leben für uns besser würden wir so leben, bzw. es würde weit mehr bestrebungen dort hin geben.
Welche Bestrebungen denn?^^


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20.06.2013 um 17:07
@Shionoro
Shionoro schrieb:Du bist diejeniege, die versucht, ...
Ist mir jetzt erst aufgefallen, aber ich bin männlichen Geschlechts und selber? ;)
Ausserdem ist die Thematik OT, wo ich dir doch empfohlen habe, dass wir die Diskussion wo anders weiterführen.


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20.06.2013 um 17:17
@Peisithanatos

Wenn ich sowas sage, dann spreche ich, wie gesagt, normativ, und beziehe das darauf, was die meisten Menschen emfpinden.
Und die meisten Menschen würden eine Welt in der es keinerlei herausforderungen gibt und keinerlei konflikt im sinne von streben nach verbesserung oder streben nach selbstverwirklichung nicht herbeiwünschen.

Vor welcher Frage soll ich mich denn auch gerade drücken?
Peisithanatos schrieb:Ich habe keine Problem damit meine subjektive Meinung zu äussern, die einseitig und extrem negativ ausfallen kann, aber das machst du ja auch, wie ich oben aufgezeigt habe, nur misst du eben mit zweierlei Maß, was intellektuell unredlich ist.
Ich messe nicht mit zweierlei maß, ich sag ja nicht, deine Meinung ist nicht legitim.
Aber du selbst machst oft so aussprüche, wie, dass andere, würden sie nicht alles verdrängen und würden sie mehr nachdenken ebenfalls zu dieser erkenntnis kommen würden.
Das klingt immer so, als würdest du denken, du wärst der einzige, der die welt wirklich wahrhaftig sieht.
Das stimmt so aber nicht.
Peisithanatos schrieb:Wo hat man denn die mehr als 7 Milliarden Menschen zu dieser Thematik befragt? Wo ist diese Studie? Oder glaubst du nur, weil sie sich nicht umbringen, ist das ein Votum für diese Existenz? welche für einen Großteil der Weltbevölkerung ein Leben in großer Armut und existentieller Not, unter katastrophalen Bedingungen bedeutet.
Ca alle 40 Sekunden begeht ein Mensch Suzid, alle 3 Sekunden passiert eine Suizidversuch.... es gibt kaum einen Menschen, der nicht irgendwann daran gedacht hat, aus diesem Leben auszubrechen, wahrscheinlich nicht einmal du selbst, wenn du ehrlich bist.
Das sich, vergleichsweise, so wenige MEnschen umbringen ist durchaus schonmal ein Indiz.
Gerade an den Orten, wo das Überleben schwer ist, ist der Überlebenswille sehr groß.
Leute die alles durchdenken und dann depressiv werden und das Leben per se ablehnen komme für gewöhnlich nur da vor, wo es einen gewissen materiellen wohlstand gibt, interessanterweise.

Wenn du ehrlich bist, dann siehst du aber auch, dass suizidienten das leben nicht per se ablehnen, sondern meist ihr eigenes leben ablehnen.
Ein Großteil von ihnen würde liebend gern weiterleben in den Schuhen eines anderen.
Peisithanatos schrieb:
Ich habe lediglich konstatiert, dass Lusterfahrungen nur punktuell vorhanden sind - das sind meist nur kurze, flüchtige Momente, während chronische Leiden extrem penetrant sein können, ja sich sogar durch das ganze Leben ziehen können. Dazwischen drängen existentielle Sorgen, Kummer, Isolation, Depression, die unerträgliche Monotonie des Alltags etc. und das vor dem Hintergrund einer äusserst fragilen Existenz, die im nächsten Augenblick auch schon wieder zerbrechen kann.
Und dazwischen gibt es die momente, für die es sich lohnt zu leben.
Weil jemand außerdem chronisch krank ist, heißt das nicht, dass er nur leidet.
Man kann auch schmerzen haben und gleichzeitig auf anderer ebene glücklich sein.
Peisithanatos schrieb:Welche Bestrebungen denn?^^
Es würde uns z.b. leichter fallen, unseren stolz herunterzuschlucken und die herrschaft anderer über uns anzuerkennen, wenn es uns in dieser nicht schlech tgeht.
Das können die meisten Menschen aber nicht.
Selbst wenn es mir dabei gut ginge wäre ich z.b. nicht in der lage, jemand anderen über mich bestimmen zu lassen im sinne von 'ich muss ihm gehorchen'.
Peisithanatos schrieb:Ist mir jetzt erst aufgefallen, aber ich bin männlichen Geschlechts und selber?
Oh sorry, dachte gelesen zu haben dass du eine Frau wärst.
Ich bin auch männlich.


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20.06.2013 um 18:48
@Shionoro
Shionoro schrieb:Wenn ich sowas sage, dann spreche ich, wie gesagt, normativ, und beziehe das darauf, was die meisten Menschen emfpinden.
Nein, du erklärst willkürlich das zur Norm, was dir in den Kram passt, obwohl es völlig aus der Luft gegriffen und unbegründet ist, wie ich es unten gleich darlegen werde.
Solche intellektuell unredlichen Immunisierungsversuche tragen allerdings auch nicht zu einer fairen Diskussion bei.
Shionoro schrieb:Und die meisten Menschen würden eine Welt in der es keinerlei herausforderungen gibt und keinerlei konflikt im sinne von streben nach verbesserung oder streben nach selbstverwirklichung nicht herbeiwünschen.
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass all die Milliarden gläubigen Menschen, der etablierten, großen Religionsgemeinschaften, doch gerade aus dem Zirkel von leidvollen Streben, Schmerz und Unzulänglichkeiten ausbrechen wollen und sich einen Zustand dauerhafter Glückseligkeit und Leidfreiheit, im Jenseits oder Paradies ihrer jeweilige Religion herbeiwünschen, was mir beweist, dass deine Aussage eben nicht normativ ist.
Shionoro schrieb:Und dazwischen gibt es die momente, für die es sich lohnt zu leben.
Weil jemand außerdem chronisch krank ist, heißt das nicht, dass er nur leidet.
Man kann auch schmerzen haben und gleichzeitig auf anderer ebene glücklich sein.
Das bestreitet niemand, nur die Bilanz fällt halt wahrscheinlich am Ende negativ aus.
Shionoro schrieb:Es würde uns z.b. leichter fallen, unseren stolz herunterzuschlucken und die herrschaft anderer über uns anzuerkennen, wenn es uns in dieser nicht schlech tgeht.
Ja, du willst sagen in dieser anderen Welt würde es weniger Konflikte geben und man würde weniger die Reibungsfläche suchen... aber du wiederholst dich, den Punkt haben wir ja oben schon geklärt.


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Tierquälerei und Mitgefühl

20.06.2013 um 19:43
@Peisithanatos

Das ist nicht willkürlich.
Das ist eine Aussage wie: Die meisten Menschen fühlen sich ohne Freunde oder andere soziale ungezwungene Interaktion einsam.

Ich wüsste jetzt nicht sofort wo ich studien dazu herbekomme, vorallem global, aber es ist eine aussage, die kaum jemand anfechten wird, weil sie einfach offensichtlich ist.

Genauso wie die Aussage, dass das Leben an sich von den meisten Menschen nicht als im allgemeinen schlecht gesehen wird.

Das das Leben an sich schlecht ist und aufhören sollte, ist eine Auffassung, die nur sehr wenige Menschen vertreten..
Da Überleg dir allein schon, wie viele religiöse Menschen es gibt, die das Leben als geschenk gottes sehen, dann überleg dir, wie viele komplett unbedachte leute es gibt die sich darüber gar keine gedanken machen sondern einfach leben und damit zu frieden sind und wie viele Idealisten, die vielleicht zwar den momentanen zustand als schlecht ansehen, aber nicht unsere Existenz an sich.



Denn die religiösen Menschen wollen nicht nur ausbrechen.
Das wollen Buddhisten, die sind weniger Zahlreich als der Rest.
Andere Religionen mögen das Leben zwar als Prüfung ansehen, aber sowohl in der BIbel als auch im koran gilt das Leben auch als ein geschenk, welches wertvoll ist.
Und das sind die größten Weltreligionen.
In traditionellen chinesischen Religionen ist das Leben ebenfalls nicht schlecht.
Und im HInduismus strebt man nach der Vervollkommnung der Existenz, nicht nach der nichtexistenz.
Peisithanatos schrieb:Das bestreitet niemand, nur die Bilanz fällt halt wahrscheinlich am Ende negativ aus.
Wie kommst du darauf?
das kommt allein auf die Prioritätensetzung an, und die ist subjektiv.
Es gibt Leute, die mit ihrem Leben sehr unzufrieden sind, deren Leben anderen Leuten reichen würde und umgekehrt.
Die meiste Zeit sind wir außerdem nicht in einem negativen zustand, sondern höchstens in einem nicht positivem.
Denn alles was alltag ist sehen wir, wenn es nicht zu extrem wird, nicht als negativ an, selbst wenn es für andere so aussieht von außen.


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20.06.2013 um 19:49
Niederrhein
Tierquäler von Krefeld soll minderjährig sein. 20.06.2013

http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article117312702/Tierquaeler-von-Krefeld-soll-minderjaehrig-sein.html


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20.06.2013 um 19:52
was für ein reisserischer artikel mal wieder

'der unheimliche tierquäler von Krefeld'


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Tierquälerei und Mitgefühl

20.06.2013 um 20:46
Das Quälen von Tieren wird in Deutschland durch das Tierschutzgesetz verboten und ist daher strafbar. Kommt es zur Tötung eines Wirbeltiers, ohne dass dies mit einem vernünftigen Grund verteidigt werden kann, so müssen Täter mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder aber einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. (Lies mehr ...)

In den meisten Fällen läuft es doch leider nur auf eine minimale Geldstrafe hinaus. Das ist doch echt peinlich. Wer Tiere quält, gehört für mich genauso weggesperrt wie jeder andere Mörder, Vergewaltiger oder Gott weiß was für kranke Perverse.

Dabei ist es egal, ob nun das bewusste quälen oder das in Kauf nehmen schlechter Haltung in landwirtschaftlichen oder anderen Betrieben, wo Tiere gehalten werden.

Ebenfalls sind versuche von Kosmetika oder medizinischen Präparaten an Tieren meiner Meinung nach Tabu und gehören schlichtweg verboten.
Gibt doch genug bekloppte, die sich für n Appel und n Ei irgendwas in den Kopf werfen oder spritzen lassen. Der Mensch kann es sich aussuchen, das Tier ja wohl eher nicht.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.06.2013 um 15:17
@Shionoro

Fakt ist, dass der Großteil der Menschheit, dass Milliarden Menschen in Religionen organisiert sind. Diese Menschen würden das Leben ohne ihr Konstrukt, ohne ihr imaginäres Jenseits, ohne Gott als völlig sinnlos empfinden. Und selbst die gläubigen Menschen, die das Leben als Geschenk Gottes betrachten, machen das nur weil sie ihr Leben in dem Kontext sehen, dass es für ihr Leiden, für die Nichtigkeit und Flüchtigkeit dieser Existenz, eine jenseitige Kompensation gibt.
Nur in unseren westlichen Gesellschaften und dort wo relativer Wohlstand herrscht, können sich die Menschen von ihren Konstrukten lösen. Aber selbst vor dem Hintergrund einer relativ priviligierten Existenz gilt das, was ich schonmal angemerkt habe:
Jede Existenz ist höchst fragil und unbeständig... du kannst heute der glücklichste Mensch sein und morgen schon kannst du Diagnose Krebs bekommen, ein Unfall kann dich in Sekundbruchteilen zum Invaliden machen, oder töten, dein Kind kann vergewaltigt und getötet werden, du kannst deinen Job verlieren und auf der Straße landen.... nichts ist sicher, ausser das Verfallen, das Sterben und der Tod.
Wir alle werden also altern, körperlich vefallen, alles verlieren und ausgelöscht werden, nachdem wir unser biologisches Pflichtprogramm abgespult haben, wobei uns psych. Affirmationsmechanismen, Sinnplacebos und Illusionen unterstützen, welche uns dabei helfen, die Sinnlosigkeit, Lächerlichkeit und Absurdität aller Existenz beiseite zu schieben.
Du kannst auch weiterhin davon träumen, dass du hier unten irgendwas erreichst! Die einzige Funktion allen Lebens ist es, einfach zu konsumieren, damit du dich reproduzieren kannst... der ganze künstliche Schnickschnack von "Selbstverwirklichung", "Kultur" und "Religion", sollte nicht darüber hinwegtäuschen wie trivial das alles ist.

Das Leben ist ein absurder Umweg zwischen zwei Nichtsen für die, die ihr Bewusstsein geschärft haben, für das, was Leben wirklich ist.
Nämlich dass allem nur ein verdammtes DNA-Molekül zu Grunde liegt, dass sich einfach nur reproduziert und dass man Sklave der Belohnungsmechanismen dieses Bioprogramms ist, die uns zwingen ein sinnlosese Programm, in einem sinnlosen Kosmos, im Rahmen einer leidvollen, unsichern und nichtigen Existenz abzuspulen und diesen kosmischen Alptraum zu perpetuieren.

http://www.youtube.com/watch?v=eWPgntL-IuU


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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Tierquälerei und Mitgefühl

21.06.2013 um 15:39
@Peisithanatos
Den Beitrag kann ich Dir so unterschreiben.
Und JA, wenn man's auf's wesentliche reduziert, ist der Sinn
aller Lebensformen auf diesem Planeten, Seine DNS weiter-
zugeben.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.06.2013 um 15:46
Ist bei mir genauso, bei Tieren und kleinen Kindern (ich kann noch nich ma Filme gucken wo kleine kinder entführt werden o.ä) hab ich voll das Mitgefühl und bei erwachsenen nicht; obwohl Quälerei immer schlimm ist, egal bei wem oder wie.


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Quinn-scias
ehemaliges Mitglied

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21.06.2013 um 19:03
Armen Tiere was für ein Leid...


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.06.2013 um 19:06
@Peisithanatos

Du tust so, als hättest Du das universale Wissen gepachtet. Fixierst dich auf wissenschaftliche Erkenntnisse, aber scheint zu vergessen, dass so vieles noch nicht erforscht wurde. Dass wir nur kleine Menschen sind, die gerade ihre ersten Schritte gehen. Das Nicht-Wissen unserer Rasse ist exorbitant, das Wissen dagegen unendlich klein. Trotzdem postulierst Du hier deine Gedankenkonstrukte und stellst es so dar, als wäre es die Formel des Seins. Glauben hin oder her, ich weiß nichts und Du weißt nichts. Die Wissenschaft wird neue Erkenntnisse sammeln und die Sicht wird sich verschieben. Allein das Unwissen über das Gehirn des Menschen ist groß. Wir sollten uns nicht anmaßen, solch elementare Dinge erklären zu können. Du befriedigst einen Zeitgeist, aber dieser wird vergehen.


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21.06.2013 um 19:46
@Aldaris
Aldaris schrieb:Die Wissenschaft wird neue Erkenntnisse sammeln und die Sicht wird sich verschieben.
Was soll sich denn an der fundamentalen Erkenntnis ändern, dass allem Leben derselbe Mechanismus eines sich replizierenden DNA-Moleküls zugrunde liegt?
Aldaris schrieb:(...)ich weiß nichts und Du weißt nichts.
Ist das deine Antwort auf Alles? Fein, dann geh weiter und werde glücklich damit.


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21.06.2013 um 20:48
Erstaunlich, dass das eine Antwort darauf sein soll.


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Tierquälerei und Mitgefühl

23.06.2013 um 00:15
@Peisithanatos
Peisithanatos schrieb:Fakt ist, dass der Großteil der Menschheit, dass Milliarden Menschen in Religionen organisiert sind. Diese Menschen würden das Leben ohne ihr Konstrukt, ohne ihr imaginäres Jenseits, ohne Gott als völlig sinnlos empfinden. Und selbst die gläubigen Menschen, die das Leben als Geschenk Gottes betrachten, machen das nur weil sie ihr Leben in dem Kontext sehen, dass es für ihr Leiden, für die Nichtigkeit und Flüchtigkeit dieser Existenz, eine jenseitige Kompensation gibt.
Nur in unseren westlichen Gesellschaften und dort wo relativer Wohlstand herrscht, können sich die Menschen von ihren Konstrukten lösen. Aber selbst vor dem Hintergrund einer relativ priviligierten Existenz gilt das, was ich schonmal angemerkt habe:
Das ist so nicht richtig.
Der kontext ist ja erstmal nicht das relevante.
Wenn im Islam z.b. davon die rede ist, dass man für sein leben dankbar sien soll udn wie wunderschön allah die welt eingerichtet hat, und das es wenn überhaupt nur der mensch ist, der zulässt, dass sie hässlich wird, dann wird einer, der das vertritt, niemals glauben können, die welt sei durchtbar und das leben an sich schlecht, selbst ohne allah, denn er erkennt in der angeblichen schönheit der welt offenbar keinen widerspruch zur realität.

Und du redest oft von Privilegien und Wohlstand, aber es ist nicht so, als wären Menschen in ärmeren gebieten nicht ebenfalls Lebensfroh.
Es hat seinen sinn, dass man von relativem Wohlstand spricht.
Und auch ein armer mensch sagt selten: Das leben an sich ist schlecht, sondern aller höchstens 'Ich habe kein glück in meinem Leben'.

Um zu sagen: Das Leben an sich ist schlecht, da muss man mehr tun, als zu sagen, dass das Leben viele schlechte Seiten haben kann.
Außerdem darf man nicht nur IST Zustände betrachten, sondern muss auch überlegen, wie das Leben theoretisch sein könnte.

Woher kommt in Entwicklungsgebieten der Hunger nach Bildung und nach Wohlstand, den wir hier schon eingebüßt haben?
Das kommt daher, weil man für sich und seine Kinder ein besseres Leben möchte, weil man auch etwas vom Leben abhaben will.
Und das tut man nicht, weil man sagt, das leben per se ist schlecht, nein, im gegenteil, das macht man weil man sagt: Ich will endlich die Möglichkeit mein leben zu genießen und etwas daraus zu machen.
Peisithanatos schrieb:
Jede Existenz ist höchst fragil und unbeständig... du kannst heute der glücklichste Mensch sein und morgen schon kannst du Diagnose Krebs bekommen, ein Unfall kann dich in Sekundbruchteilen zum Invaliden machen, oder töten, dein Kind kann vergewaltigt und getötet werden, du kannst deinen Job verlieren und auf der Straße landen.... nichts ist sicher, ausser das Verfallen, das Sterben und der Tod.
Um so mehr sollte man sein Leben wertschätzen.
Eben weil es schnell vorbei sein kann.
Eine Krankheit oder Obdachlosigkeit ist nicht das Ende des Lebens in den aller meisten Fällen.
Es ist ein Tiefpunkt.
Ob das eigene Leben lebenswert ist entscheidet sich nicht allein an äußeren Faktoren, sondern daran, was man mit dem, was man hat, tut, und ob das einen erfüllt.
Peisithanatos schrieb:
Wir alle werden also altern, körperlich vefallen, alles verlieren und ausgelöscht werden, nachdem wir unser biologisches Pflichtprogramm abgespult haben, wobei uns psych. Affirmationsmechanismen, Sinnplacebos und Illusionen unterstützen, welche uns dabei helfen, die Sinnlosigkeit, Lächerlichkeit und Absurdität aller Existenz beiseite zu schieben.
Du kannst auch weiterhin davon träumen, dass du hier unten irgendwas erreichst! Die einzige Funktion allen Lebens ist es, einfach zu konsumieren, damit du dich reproduzieren kannst... der ganze künstliche Schnickschnack von "Selbstverwirklichung", "Kultur" und "Religion", sollte nicht darüber hinwegtäuschen wie trivial das alles ist.
wie gesagt, Sinnhaftigkeit und Sinnlosigkeit sind allein vom Menschen zugeschriebene Dinge, genau wie Lächerlichkeit und asburdtität.
Die Instanz die das bewertet sind wir selber.
Ich empfinde das leben keineswegs als sinnlos.

Trivialität ist ebenfalls nur ein menschlicher Begriff.
Wenn ich als beobachter z.b. eine Religion für wichtig halte, dann ist sie wichtig, weil in meiner lebenrealitäät nur ich allein die sinn und bedeutung zuschreibende entität bin.

Über alles aueßrhalb meiner Lebensrealität kann ich,wie du weißt, nicht einmal aussagen treffen.
Mit welcher rationalen begründung sollte ich alles, was ich fühle und spüre, nämlich die sinnhaftigkeit meines lebens und die freude in den schönen momenten und die liebe die ich spüre usw., verneinen und entwerten auf grund einer durch vermeinliche vernunft gefundenen alternativen beschreibung der realität, von der ich nichtmal weiß, ob sie wahr ist?
Das macht keinerlei Sinn.
Die sinnlosigkeit der Welt ist nichts beweisbares, genausowenig wie die sinnhaftigkeit der welt, wenn wir sinnhaft und sinnlos jetzt mal als über den menschen hinausgehende begriffe verstehen wollen wie in der religion z.b.

Es ist viel vernünftiger, auf das zu achten, was für einen wirklich relevant ist, und das ist unsere erlebte realität.
Alles andere ist für uns nämlich eben nicht relevant, sei es ein möglicher determinismus, sei es unsere sinnlose existenz, sei essonst irgendwas von all dem, was wir nicht wissen und wenn wir es wüssten auch nicht ändern könnten.
Peisithanatos schrieb:Das Leben ist ein absurder Umweg zwischen zwei Nichtsen für die, die ihr Bewusstsein geschärft haben, für das, was Leben wirklich ist.
Nämlich dass allem nur ein verdammtes DNA-Molekül zu Grunde liegt, dass sich einfach nur reproduziert und dass man Sklave der Belohnungsmechanismen dieses Bioprogramms ist, die uns zwingen ein sinnlosese Programm, in einem sinnlosen Kosmos, im Rahmen einer leidvollen, unsichern und nichtigen Existenz abzuspulen und diesen kosmischen Alptraum zu perpetuieren.
Warum absurd?
Wir wissen weder, was vor der geburt war, noch, was nach dem tod ist.
Ob wir da 'nicht sind' wissen wir also auch nicht.

Und mein Leben jedenfalls ist kein Alptraum.


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03.07.2013 um 07:39
Was geht nur in den Köpfen von "Menschen" vor, die ihre Haustiere einfach aussetzen um in die Ferien zu fahren?!


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03.07.2013 um 07:46
Hab als ich ganz klein war auf so einer Hort Fahrt sone dickeren Ameisen gesehen. Da waren ganz viele. Die waren irgendwie größer.
Da hab ich ganz vielen den Kopf abgerissen um zu gucken was in denen drin ist. Mitleid hatte ich nicht.


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03.07.2013 um 23:07
Habt ihr auch was dagegen wenn Tiere geschlachtet werden?


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04.07.2013 um 00:03
@Oseiw

also ich schon


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