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Tierquälerei und Mitgefühl

2.417 Beiträge, Schlüsselwörter: Tiere, Tier, Tierquälerei

Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 00:48
Wobei das Schächten wirklich sehr grausam ist bzw. noch grausamer und wie Morri schon sagt, in den Massentierhaltungen gehts flott flott.Da leben sehr viele Tiere tatsächlich noch, nachdem der Schuss erfolgt ist.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 00:50
Wobei das Schächten in seiner Ursprungsform auch sehr strenge Anforderungen an den Schlachter stellt. Diese werden jedoch in den seltensten Fällen auch nur im Entferntesten eingehalten.

Was jetzt nicht heißt, dass ich solche Tötungsakte generell gutheiße. Der einzige akzeptable (nicht natürliche) Tod eines Tieres ist für mich einer, der aus Kombination von echtem Hunger und einem fairen Kampf in Freiheit beider Beteiligten besteht.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 00:52
@17
Was für ein Glück, dass ich die alte Jacke mitgenommen habe. Obwohl erst Anfang Oktober, ist es schneidend kalt, aber ich friere nicht nur deswegen. Ich vergrabe die Hände in den Taschen, zwinge mich zu einem freundlichen Gesicht und dazu, dem Direktor des Schlachthofes zuzuhören, der mir eben erklärt, dass man längst keine Lebenduntersuchung mehr vornimmt, nur eine Lebendbeschau. 700 Schweine pro Tag - wie sollte das auch gehen?
das sind riesige firmen, die nur kommerzielle absichten vertreten.
ich sprach von privatleuten, mit vielleicht 3 schweinen.

es wird geschlachtet, um etwas zum verwerten (essen) zu haben, oder wie in meinem fall, für meinen vater, als geburtstagsgeschenk.
aber ich denke nicht, das man das vergleichen darf.

@Vymaanika
Vymaanika schrieb:Da leben sehr viele Tiere tatsächlich noch, nachdem der Schuss erfolgt ist.
das kommt natürlich vor, aber ich persönlich kenne wenig menschen, die ein tier absichtlich quälen.
die menschen, die schlachten (ob hauptberuflich oder aus hunger) achten penibel darauf, dass die tiere keinerlei schmerzen wahrnehmen.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 00:53
17 schrieb:Ich finde es grotesk und abartig, dass Tierarztstudenten ein Praktikum im Schlachthof absolvieren müssen. Die meisten jungen Menschen wollen Tierarzt werden, um Tieren zu helfen, und dann sowas.
Was für eine/n angehende/n Tierärztin/Tierarzt ja sicher erforderlich ist. Hm, was soll sowas? Abhärtung? Ich meine die wissen ja was sie in Ihrem Beruf für Leid sehen werden, aber dann sowas, völlig unangebracht und abartig ist das.
Vymaanika schrieb:"ich möchte mich nicht einschränken."
Und warum ist dem so, weil man es offesichtlich für unnötig hält sich einschränken zu müssen. Ist ja alles im Überfluß vorhanden, warum sich auch Gedanken machen, wenn man im Netto ein ganzes Huhn für keine Ahnung, 4 Euro oder so bekommen kann, und die gute Wurst erst, jeah it rocks only 99 Cent.

Müßten diejenigen, die Tiere essen wollen aufeinmal selber schlachten, ich wette das würden nur so großzügig bemessen 30 % derjenigen hinnehmen und auch machen wollen. Der Rest würde das schlichtweg nicht können. Ich selber könnte es auch nicht.

Zu der Mediathek mal, nya mein Rechner macht die Medientheken nicht so mit, da fehlts mir an DDR Ram^^.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 00:55
17 schrieb:Der einzige akzeptable (nicht natürliche) Tod eines Tieres ist für mich einer, der aus Kombination von echtem Hunger und einem fairen Kampf in Freiheit beider Beteiligten besteht.
Seh ich ähnlich, aber ich könnte maximal mir nen Fisch fangen und töten, aber auch echt nur wenn ich kurz vorm verhungern wäre und es echt nicht anders ginge. Einen Fisch kann man wenigsten schnell töten, bei Säugern ist das komplizierter.


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21.01.2011 um 00:55
@Katori
Katori schrieb:Was für eine/n angehende/n Tierärztin/Tierarzt ja sicher erforderlich ist. Hm, was soll sowas? Abhärtung? Ich meine die wissen ja was sie in Ihrem Beruf für Leid sehen werden, aber dann sowas, völlig unangebracht und abartig ist das.
Soll angeblich etwas mit der Lebensmittelsicherheit zu tun haben - Fleischhygiene und so.

Dann sollen diese Scheiss Schlachthäuser doch ihre eigenen Fleischbeschauer ausbilden, anstatt wehrlose Tierärzte dafür zu missbrauchen.

@Kovu

Wenn du richtig gelesen hast, siehst du auch, dass in beiden Berichten von Großbetrieben die Rede ist und aus denen kommt nun mal ein Großteil des Fleisches.


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21.01.2011 um 00:57
@Katori
Katori schrieb:Seh ich ähnlich, aber ich könnte maximal mir nen Fisch fangen und töten, aber auch echt nur wenn ich kurz vorm verhungern wäre und es echt nicht anders ginge. Einen Fisch kann man wenigsten schnell töten, bei Säugern ist das komplizierter.
Das würd ich ebenso handhaben. Ein Fisch ist nicht weniger wert als ein Säugetier, aber er ist in der Hinsicht wesentlich leichter zu handhaben.

Was ich absolut nicht essen könnte, sind Maden, Insekten und dergleichen. Ich habe Insekten echt gerne, und finde sie auch nicht eklig - aber als Nahrung finde ich sie abstoßend.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 01:00
17 schrieb:Soll angeblich etwas mit der Lebensmittelsicherheit zu tun haben - Fleischhygiene und so.

Dann sollen diese Scheiss Schlachthäuser doch ihre eigenen Fleischbeschauer ausbilden, anstatt wehrlose Tierärzte dafür zu missbrauchen.
Tierärzte werden wohl schon wie alle Ärzte wissen was Hygiene ist, und zur Fleischschau, ists so wie du sagst, aber die Schlachthausverantwortlichen wollen sicher nur sparen.
17 schrieb:Was ich absolut nicht essen könnte, sind Maden, Insekten und dergleichen. Ich habe Insekten echt gerne, und finde sie auch nicht eklig - aber als Nahrung finde ich sie abstoßend.
Auf die würde ich auch verzichten soweit es geht, Maden wären das allerletzte was ich essen würde, Grashüpfer gehen da schon eher :{


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21.01.2011 um 01:02
Kovu schrieb:das kommt natürlich vor, aber ich persönlich kenne wenig menschen, die ein tier absichtlich quälen.
die menschen, die schlachten (ob hauptberuflich oder aus hunger) achten penibel darauf, dass die tiere keinerlei schmerzen wahrnehmen.
Was auf jedenfall die Regel sein sollte, aber leider ist das wohl in Großschlachtereien nicht so, Hauptsache es kann schnell weitergemacht werden.
Auch wenn es nicht gewollt ist.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 01:03
@17

ich wollte nur klarstellen, dass es auch 'humane' gründe gibt, ein tier zu töten.
wie ihr wisst, verzichte ich persönlich so oft es geht auf fleisch.

damit ihr mich etwas besser versteht, erkläre ich es euch einmal:

mein vater ist vor 3 jahren in die slowakei ausgewandert und hat sich dort eine existenz aufgebaut.
er lebt in einem 250-seelen dorf, wo die armut die zeit beherrscht.

mein vater kauft des öfteren von einem privatmann schweine, die er (oder ich) dann schlachten, um sie an die bevölkerung, natürlich gratis, zu verteilen.

da er selbst gerne schwein ist, hat er es gleichzeitig mit seinem geburtstag verbunden.

aber es ging einzig und alleine um die menschen, die kein geld und somit auch nichts zu essen haben.
man glaubt gar nicht, wie viele münder man mit einem 220kg schwein füttern kann :)

anhang:

in österreich ist es eben nicht (mehr) möglich, privat zu schlachten, deswegen ist man auf die größeren händler angewiesen.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 01:03
@Katori
Katori schrieb:Tierärzte werden wohl schon wie alle Ärzte wissen was Hygiene ist, und zur Fleischschau, ists so wie du sagst, aber die Schlachthausverantwortlichen wollen sicher nur sparen.
Praktikanten kosten halt nichts.

Außerdem geht man in einem fleischbetonten Land wie Deutschland davon aus, dass ein Tierarzt sich um so etwas zu scheren hat.

Und das Praktikum ist keine Erfindung einer Frauenzeitschrift, wie man mit etwas Googeln leicht feststellen kann. Es gibt immer wieder Studenten, die dagegen vergeblich protestieren. Andere scheint es gar nicht zu jucken.
Katori schrieb:Auf die würde ich auch verzichten soweit es geht, Maden wären das allerletzte was ich essen würde, Grashüpfer gehen da schon eher
Eher ess ich denen das Gras weg oder knabbere die Rinde von den Bäumen... :{


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 01:04
@Kovu

Nein, ich meine damit nichtmal den Vorsatz des "absichtlich quälens".Bedingt durch den zeitlich straff organisierten Ablauf kommt es zeitweise einfach zum mangelhaft durchgeführten Betäubungsprozess.Mir ist zudem ein Fall bekannt, in dem das Strombecken, welches zur Betäubung von Hühnern dient, mit weniger Ampere(Stromleistung) betrieben wurde, einfach deswegen, weil der Strom zu teuer war.Der Besitzer wollte einfach noch mehr Asche machen.

Ob Vorsatz oder nicht, es passiert viel zu oft und das ist den Mitarbeitern noch nichtmal zum vorwurf geworfen.Die kriegen auch nur Order von oben, schnell schnell zu machen.

@Katori

Es ist auch ganz schlichtweg einfach so, dass durch die Massentierhaltung der Preis gedrückt werden soll.Warum es zum aktuellen Dioxinskandal in Eiern kam liegt darin begründet, dass wieder vermehrt angefangen wurde, qualitativ schlechtes Futter zu verwenden, selbst in Bio-Eiern ist viel Dioxin enthalten.

Das alles hat ja eine Ursache und die liegt darin, dass die Qualität auch zugunsten des eigenen Portemonaies sinkt, im Grunde kann dies ja auch nicht im Sinne vom Verbraucher sein.Ich meine, der Deutsche kauft sich ein 5er BMW, kauft sich im Aldi aber Dioxinfleisch, alleine schon so ein Szenario jagt mir den kalten Schauer über den Rücken.

Aber das gehört vielleicht in die Rubrik "Politik", hier gehts ja mehr um ethische Grundfragen.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 01:05
@Katori
Katori schrieb:Was auf jedenfall die Regel sein sollte, aber leider ist das wohl in Großschlachtereien nicht so, Hauptsache es kann schnell weitergemacht werden.
Auch wenn es nicht gewollt ist.
DAS ist natürlich ein VERBRECHEN und darf nicht geduldet werden.
leider kennt 'mensch' nichts, wenn es um's geld geht, deswegen sind wir machtlos.

so etwas unterstütze ich nicht!


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21.01.2011 um 01:08
@Vymaanika

ich erlaube mir jetzt jemanden zu zitieren:

"zeit ist geld; dieser furchtbare satz von benjamin franklin regiert uns jetzt seit über 200 jahren"

genauso sehe ich es auch.

hauptmotiv = geld.
wie man an dieses kommt, ist die nebensache, hauptsache man hat genug davon um über die runden zu kommen..

und DAS ist ein VERBRECHEN!


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 01:11
17 schrieb:Praktikanten kosten halt nichts.

Außerdem geht man in einem fleischbetonten Land wie Deutschland davon aus, dass ein Tierarzt sich um so etwas zu scheren hat.
Was ja auch so naheliegend ist, echt ne mir fehlen die Worte.
17 schrieb:Und das Praktikum ist keine Erfindung einer Frauenzeitschrift, wie man mit etwas Googeln leicht feststellen kann. Es gibt immer wieder Studenten, die dagegen vergeblich protestieren. Andere scheint es gar nicht zu jucken.
Wird wohl auch keiner behaupten das es einer Zeitschrift entspränge, ist mir jedenfalls leider neu das dem so ist. In meiner Zeit im Tierheim hatten wir auch eine Praktikantin der Tierärztin werden wollte. Die mußte das als vorbereitende Maßnahme dort machen und es ging ihr teilweise schon ziemlich an die Substanz.
Das sah man.

@Vymaanika ja getreu dem Motto, billiger geht immer. Ein Wahnsinn ist das schlicht und ergreifend, was anderes triffts nicht korrekt genug.

@Kovu ich auch nicht, und die wenigsten würden etwas derartiges unterstützen.


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21.01.2011 um 01:13
@Katori
Katori schrieb:und die wenigsten würden etwas derartiges unterstützen.
außer sie können daraus einen finanziellen nutzen gewinnen..


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21.01.2011 um 01:15
@Katori

Es gibt ja immer verblendete Realitätsverweigerer, die sowas als Fake oder Übertreibung oder sonstwas ansehen (nur Hauptsache nichts Reales). Du natürlich nicht, ist mir klar.

Deswegen weise ich eben darauf hin. Außerdem hab ich bewusst den Link von der Emma genommen und nicht den von irgendeiner Veganerseite. Links von Veganerseiten führen bei den meisten ja von vornherein zu einer Abwehrreaktion.


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Tierquälerei und Mitgefühl

21.01.2011 um 01:15
@Kovu wo wir auf alle Fälle beim minderverteileten Mitgefühl wären. Ich selber kann aber, trotz eines Unkenrufes vorhin, von mir selber behaupten, daß kein Tier wegen mir in irgendeiner Art gequält oder getötet wird.


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21.01.2011 um 01:17
@Kovu

Ich sehe, wir haben auf jeden Fall Gemeinsamkeiten und Geld ist nunmal Hauptmotivation dafür, dass erst Elend bei Mensch und Tier geschaffen werden.Zudem müsste all das auch wieder vielmehr wertgeschätzt werden.

Alles brauch Zeit, bis es groß ist und soweit, gegessen zu werden.Jede Kartoffel brauch seine Zeit, um zu wachsen.Und hinter jedem Tier steht ein Leben, was getötet wird.Würde der "WERT"(Nicht der Geldwert!)einer solchen Sache wieder mehr an Bedeutung bekommen, so würde sich auch jeder mehr für die Herkunft seiner Waren interessieren und wie es gewachsen und gelebt ist/hat.

Wenn die Menschen mal hinterfragen würden, wo all das her kommt, so wäre auch der Hersteller gezwungen, zu reagieren.Hier hat es auch der Staat versäumt, ordnungsgemäß vorzusorgen.Ein Schwein von 110 Kilo in der Massentierhaltung hat soviel Platz zu leben entsprechen von 1/3 der Größe deines Bettes, das heißt, stell dir mal ein Bett vor(Größe) und da müssen jetzt 3 Schweine rein und solange leben, bis sie getötet werden und die Regierung hält das für einen "fortschrittlichen Zustand." Einfach nur Haarsträubend, wenn du mich fragst.


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21.01.2011 um 01:18
@17 genau ist ja alles nur halb so wild, und wenn es doch stimmt, dann kümmern sich eben andere mitfühlendere Menschen um die Mißstände.


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